Magdeburg. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze startet am heutigen Sonnabend mit einer von ihm geleiteten Landesdelegation zu einem einwöchigen Aufenthalt in die USA. Auf dem Programm stehen Gespräche mit hochrangigen Wirtschafts- und Politikvertretern sowie ein Austausch mit Vertretern von Intel. Übersicht über die Termine: Samstag, 15. April 2023 Sonntag, 16. April 2023 Montag, 17. April 2023 Der gebürtige Hallenser Stefan Groschupf ist Gründer des Big-Data-Analyse-Unternehmens Datameer sowie des Unternehmens Sales Hero, heute Automation Hero. Seriengründer Groschupf hat u. a. eine KI-Plattform zur Automatisierung von Geschäftsprozessen entwickelt - Geführte Stadttour - Besuch Autodesk Gallery Museum gibt Überblick über aktuelle Entwicklungen aus Forschung, Wissenschaft und digitaler Welt Präsentation zu globalen Entwicklungen der Halbleiterindustrie. SEMI ist der weltweit führende Halbleiterverband. Dienstag, 18. April 2023 Einblick in die Produktion von Fotomasken - Überblick über die Intel-Corporation - Industrie- und Handelskammer Santa Clara, John Elwood, Kammervorsitzender Das Unternehmen produziert Anlagen und bietet Feinwerkstofftechnik-Lösungen für die Halbleiter-, Flachbildschirm- und Photovoltaik-Industrie an. Dazu gehören integrierte Schaltkreise, Solarzellen/Solarmodule und organische Leuchtdioden (OLED). Das Unternehmen wurde 1980 gegründet und gilt heute als einer der führenden Produzenten und Anbieter von verfahrenstechnischen Geräten und Anlagen für die Halbleiterindustrie. LAM Research ist nach Tesla der zweitgrößte Arbeitgeber im verarbeitenden Gewerbe in der San Francisco Bay Area. Mittwoch, 19. April 2023 Treffen mit dem Präsidenten der Stanford German Student Association. Die Stanford University ist eine der führenden Forschungsuniversitäten der Welt. Sie ist bekannt für ihren unternehmerischen Charakter, der sich aus dem Erbe ihrer Gründer, Jane und Leland Stanford, und ihrer Beziehung zum Silicon Valley ergibt. Das Spektrum der Fachgebiete reicht von den Geistes- und Sozial- bis hin zu den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Donnerstag, 20. April 2023 - Vorstellung Intel Arizona und Produktionsüberblick - Bustour über das Fabrikgelände - Fachkräfte und ihre Gewinnung - Überblick über die lokale Wirtschaft (Industrie- und Handelskammer Chandler) Treffen mit dem Speaker of the House (Parlamentspräsident), Ben Toma. Das Repräsentantenhaus von Arizona (Arizona House of Representatives) ist das Unterhaus der Legislative des US-Bundesstaates Arizona. Die Arizona Commerce Authority (ACA) ist die staatliche Wirtschaftsförderbehörde in Arizona. Die ACA arbeitet mit Unternehmen, Regierungsbehörden und kommunalen Entscheidungsträgern zusammen, um neue Unternehmen nach Arizona zu holen, bestehende Unternehmen zu halten und Unternehmertum und Innovation in Arizona zu fördern. GABO (German American Business Outlook) ist eine Umfrage der AHK USA von deutschen Unternehmen, die in den USA eine Niederlassung haben, wie sie Trends, wirtschaftliche Lage, Geschäftschancen, Herausforderungen 2023 einschätzen. Freitag, 21. April 2023 Nikola Motors ist ein börsennotierter Hersteller von hybriden Lastkraftwagen. Das Unternehmen wurde in Salt Lake City (Utah) im Jahr 2014 gegründet. Das Unternehmen plant u.a. den Aufbau eines Netzes von Wasserstofftankstellen in den USA. Samstag, 22. April 2023 Für Anfragen zum Programm und für Interviews steht der Minister telefonisch oder per Videokonferenz während der gesamten Reise zur Verfügung. Für Anfragen wenden Sie sich bitte an: Ministeriumssprecherin Tanja Andrys Tel.: +49 391 567 4220 Tel.: +49 151 16 71 3942 Mail: tanja.andrys@mw.sachsen-anhalt.de Aktuelle Informationen zur USA-Reise gibt es auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums bei Twitter , Facebook und Linkedin .
The fact sheet is focusing on the uses of OLEDs for lighting purposes. Their function is based on nanotechnology-structured organic semiconductor materials. According to experts, this novel lighting technology will revolutionise both interior and exterior lighting as well as the display area (TVs, monitors, telephones) in the near future and in part replace existing systems. The fact sheet analyses the environmental aspects associated with OLEDs, the legal framework and the need for research and development. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de
Die Entwicklung neuartiger, auf Nanotechnik basierender Beleuchtungstechniken umfasst neben organischen Leuchtdioden (OLED) auch OLED kombiniert mit Quantenpunkten, Quantenpunkt-ALED2 oder Silizium-basierte ALED (SiLED). Welche dieser Beleuchtungstechniken in der Zukunft eine wesentliche Rolle spielen und vor allem welche Auswirkungen auf die Umwelt sie haben werden, ist derzeit noch nicht abzusehen. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de
Organische Leuchtdioden (OLED) bieten einige Vorteile gegenüber den verbreitet genutzten anorganischen Leuchtdioden (LED). Des Weiteren eröffnet die Verwendung dieser Art von Leuchtmitteln neue Möglichkeiten in der Gestaltung von Displays. Diese Möglichkeiten berücksichtigend, wurde in einem gemeinschaftlichen Vorhaben die Umsetzung einer neuartigen hocheffizienten Fertigungstechnologie für die Produktion von OLEDs beschlossen. Dieses Vorhaben wird von der Aixtron SE als Lizenznehmer eines neuartigen Fertigungsverfahrens und der Manz AG vorangetrieben. Ziel ist der Aufbau einer Demonstrationsanlage die es erlaubt, qualitativ hochwertige und effiziente Dünnschichten im Großformat auf Substrate aufzutragen. Mit dieser Technologie können richtungsweisende Innovationen in der Displayfertigung erreicht werden.
Organische Leuchtdioden (OLED) haben sich als Displaytechnologie und Leuchtmittel etabliert, auch wenn ihre Leuchtdichte als verbesserungsfähig gilt. Eine südkoreanische Forschergruppe am Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) konnte die Lichtausbeute um 60 Prozent steigern. Das Vorbild waren Glühwürmchen, deren Leuchtorgan asymmetrisch und hierarchisch strukturiert ist, was einen besonders effizienten Lichtaustritt bewirkt. Die internen Reflexionen im Glühwürmchen-Leuchtkörper werden durch verschiedene Mikro- und Nanostrukturen bewirkt, so dass tatsächlich das meiste Licht austritt und nicht im Inneren absorbiert wird. Durch eine Nachahmung dieser Strukturen in den optischen Lagen von OLED können die Eigenschaften von Leuchtkörpern positiv beeinflusst werden. Als Nebeneffekt wird Licht in einem größeren Austrittswinkel emittiert.
Das Projekt "Chemie Interaktiv" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Wuppertal, Fachgruppe Chemie und Biologie, Arbeitsgruppe Chemische Mikrobiologie durchgeführt. Im Rahmen des Projekts Chemie Interaktiv wurden bisher mehr als 100 verschieden umfangreiche Flash-Animationen zu etablierten (galvanische Zellen, NaCl-Synthese) und innovativen Fachinhalten (z.B. photogalvanischen Zellen, organischen Leuchtdioden, Photostationarität) konzipiert, programmiert, getestet und optimiert. Die Animationen erstrecken sich über kurze Flash-Folien, größere lineare und verzweigte Lernnetze bis hin zu sehr umfangreichen Hypermedia-Bausteinen mit integrierten Videos und interaktiven Aufgabenstellungen. Sie sind überwiegend auf Deutsch, zum Teil aber auch deutsch und englisch formuliert und so international einsetzbar. Die Flash-Animationen werden über den Server der Wuppertaler Chemiedidaktik und das dafür eingerichtete Internet Portal www.chemie-interaktiv.net veröffentlicht. Allein auf letzterem wurden pro Monat Daten von durchschnittlich 21 GB Transfervolumen aufgerufen, was einer Zahl von durchschnittlich 500 Dateien pro Tag entspricht (Erhebungszeitraum: Januar - Juni 2009) wobei es sich zu 80% um deutsche, zu 15% um österreichische und schweizerische Nutzer und zu 5% um Nutzer aus dem englischsprachigen Ausland handelt. Bildungsportale wie 'Lehrer-Online', der 'Hamburger Bildungsserver', der 'Landesbildungsserver Baden-Württemberg', der 'Hessische Bildungsserver', der 'deutsche Bildungsserver' u.a. haben inzwischen dazu Kurzkommentare, Beschreibungen und z.T. auch didaktische Erläuterungen auf ihren Internetseiten verfasst und die Elemente von Chemie Interaktiv durch entsprechende Hyperlinks mit ihren Homepages verknüpft. Ferner wurde im Rahmen des BMBF geförderten Projekts 'Naturwissenschaften entdecken' anlässlich des Wissenschaftsjahres 2009 - Expedition Deutschland ein Materialordner mit Handreichungen für Lehrkräfte zu Themen des Wissenschaftsjahres erstellt, in dem Medien aus dem Projekt Chemie Interaktiv veröffentlicht sind.
Das Projekt "Teilvorhaben: Ladungsträgerdynamik und Transferprozesse in Quantenmaterialien eingebettet in LED Architekturen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität München, Sektion Physik, Lehrstuhl für Photonik und Optoelektronik durchgeführt. Das Ziel ist die Untersuchung von neuartigen cadmiumfreien Quantenpunkten (QDs), basierend auf III-V und II-VI Halbleitermaterialien, die in einer Matrix zwischen selektiven Transportschichten (TL) eingebettet sind, in Bezug auf Rekombinations- und Relaxationsdynamiken sowie Energie- und Ladungstransfer. Die vom Verbundpartner Merck hergestellten QDs werden bezüglich ihrer optischen Eigenschaften grundlegend untersucht und diese Informationen zurück an den Verbundpartner (AP1) zurückgeschickt sowie an die Partner des AP5 weitergeleitet zur Unterstützung des Bauteilverständnisses. Der Fokus soll dabei auf das Verständnis der Prozesse nach optischer Anregung und ihre Beeinflussung durch intrinsische Faktoren wie QD-Größe und Schalendicke sowie durch extrinsische Faktoren wie Matrixmaterial gelegt werden. Des Weiteren sollen Energie- und Ladungstransfer innerhalb des Systems EML/TL untersucht werden. Im Rahmen dieses TV werden fundamentale Eigenschaften der QM-basierter Emitterschicht und der sie umschließenden selektiven Transportschichten bestimmt. Um dies zu realisieren, wird das AP in verschiedene Teilarbeitspakete (TAP) aufgeteilt. Da das zu untersuchende System ähnlich wie eine Zwiebel, mit verschiedenen sich umgebenden Schichten aufgebaut ist, werden auch die TAP in einer ähnlichen Weise aufgebaut werden. Angefangen in der Mitte beim einfachen QD bestehend aus Kern und Schale bis hin zur gesamten Struktur wird somit in jedem TAP sukzessive eine Schicht hinzuaddiert und das neue Teilsystem grundlegend untersucht.
Das Projekt "Teilvorhaben: Bauteilphysik von ELQ-LEDs" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Augsburg, Institut für Physik, Lehrstuhl für Experimentalphysik I und Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung durchgeführt. Dieses Projekt hat als übergeordnetes Ziel, Quanten-Materialien für neue innovative Anwendungen in der Display- und Beleuchtungsindustrie nutzbar zu machen. Dazu sollen die Vorteile von Quantenpunkten (schmalbandige, spektral durchstimmbare Lumineszenz) mit der einfachen elektrischen Ansteuerung von flächenhaften OLED-Lichtquellen vereinigt werden. Um das Beste aus beiden Welten tatsächlich zu einem Mehrwert zu kombinieren, bedarf es jedoch eines fundierten Grundlagenverständnisses der Funktionsweise dieser hier als 'ELQ-LEDs' (electroluminescent quantum materials based light emitting device) bezeichneten Bauteile. Dieses zu erlangen steht im Fokus dieses Teilvorhabens. Insbesondere sollen Effizienz-limitierende Prozesse im Betrieb der ELQ-LEDs bei hohen Strömen und Temperaturen - also der sog. 'Roll-off' - untersucht und die physikalischen Ursachen identifiziert werden. Des Weiteren sollen Ursachen der Bauteildegradation erforscht werden, die die Grundlage für eine zukünftige Bauteilentwicklung mit Anwendungsperspektive im Automobilsektor liefert. Die Innovationen des Projekts basieren darauf, dass erstens Cadmium-freie Quanten-Materialien zum Einsatz kommen und zweitens, dass diese selbst als elektrisch ansteuerbare, Licht-emittierende Schichten eingesetzt werden. Für diese Materialien gibt es bisher keine entsprechenden Untersuchungen der Bauteilphysik in der Literatur, so dass hier auch wissenschaftlich Neuland betreten wird. An der Universität Augsburg werden dedizierte elektro-optische Experimente entwickelt, die die Bestimmung der Lumineszenzeffizienz der Quantenpunkte während des Betriebs des Bauelements ermöglichen. Dazu werden sowohl die Intensität wie auch die Abklingzeit der Lumineszenz als Funktion des angelegten elektrischen Feldes bzw. des fließenden Stroms vor und nach der Degradation der ELQ-LEDs untersucht. Gemeinsam mit den Partnern sollen daraus Designregeln für die Materialien sowie den Stackaufbau des Bauelements abgeleitet werden.
Das Projekt "Teilvorhaben: Erforschung von Quanten-Dot-basierten OLED-Bauteilen zur Anwendung im Automobilbereich und in Displays" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von OSRAM OLED GmbH durchgeführt. Quanten-Materialien (QM) sollen für neue innovative Anwendungen in der Display- und Beleuchtungsindustrie nutzbar gemacht werden. Die neuen Materialien der Partner Merck und Fraunhofer IAP werden als Tinten formuliert und neue Bauteilarchitekturen erstellt. Mittels zweier Demonstratoren werden die Anwendungsmöglichkeiten der neuen Technologie veranschaulicht und begreifbar gemacht. Einer der Demonstratoren wird als automobiler Rücklichtdemonstrator gestaltet, als Ergänzung zu den innovativen OLED Rückleuchten; als zweite Anwendung wird eine displayartige Anzeige demonstriert.
Das Projekt "Teilvorhaben: Materialsynthese und Tintenformulierung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Merck KGaA durchgeführt. In dem Verbundprojekt 'Erforschung von Quanten-Materialien in OLEDs - Neue Wege zur Realisierung innovativer optoelektronischer Bauteile für zukünftige brillante Displays und Beleuchtung' werden gemeinsam von der Merck KGaA, der OSRAM OLED GmbH, dem Fraunhofer Institut für Angewandte Polymerforschung und den Universitäten Augsburg, München und Oldenburg neuartige, nanoskalige Funktionsmaterialien in organischen Leuchtdioden (OLEDs) erforscht und eingesetzt. Diese könnten dann in Beleuchtungsanwendungen z.B. im Automobilbereich oder in hochauflösenden Displays eingesetzt werden. Die erwarteten Vorteile sind eine höhere Effizienz mit verbundener Energieeinsparung. Nanoskalige, optische Materialien, sog. Quanten-Materialien erlauben schmale Emissionsbanden und die Möglichkeit der einfachen Farbeinstellung. Bisher enthalten die Großzahl etablierter Quanten-Materialien jedoch hochgiftige Schwermetalle wie Cadmium. Innerhalb des Projektes sollen deshalb unproblematische Alternativen gefunden und evaluiert werden. Ebenso wie angepasste Matrix- und Transportmaterialien werden die neuen Systeme in Tinten formuliert und anschließend durch Druck- und Beschichtungsverfahren zu einem funktionsfähigen Bauelement verarbeitet. Über die Herstellung reiner Laborproben hinaus soll die Leistungsfähigkeit dieser Materialien auch in anwendungsnahen Demonstratoren gezeigt werden. MERCK wird in diesem Verbundprojekt nanoskalige Quanten-Materialien mit optimierten Eigenschaften für diese Verwendung entwickeln. Zusätzlich werden aus dem OLED-Materialportfolio Matrix-, Transport- und Injektionsmaterialien geeignete Strukturen modifiziert, um langlebige Bauelemente zu ermöglichen. Die Auswahl und Entwicklung dieser Materialien wird dabei unterstützt durch quantenchemische und andere theoretische Berechnungen. Die Materialien werden zum einen als Spincoating-Formulierungen bereitgestellt, aber auch zu Drucktinten verarbeitet.
Origin | Count |
---|---|
Bund | 26 |
Land | 1 |
Type | Count |
---|---|
Förderprogramm | 22 |
Text | 3 |
unbekannt | 2 |
License | Count |
---|---|
geschlossen | 5 |
offen | 22 |
Language | Count |
---|---|
Deutsch | 22 |
Englisch | 5 |
Resource type | Count |
---|---|
Keine | 11 |
Webseite | 16 |
Topic | Count |
---|---|
Boden | 20 |
Lebewesen & Lebensräume | 17 |
Luft | 22 |
Mensch & Umwelt | 26 |
Wasser | 16 |
Weitere | 27 |