In vielen Gebieten der Erde ist Phosphor nach Stickstoff der zweite das Wachstum und den Ertrag der Pflanzen begrenzende Naehrstoff. Gruende hierfuer sind geringe P-Gesamtgehalte der Boeden sowie schlechte Bedingungen der P-Verfuegbarkeit (z.B. zu hoher oder zu niedriger pH-Wert des Bodens). Die hier durchgefuehrten Untersuchungen sollen klaeren helfen, inwieweit sich verschiedene Sorten der untersuchten Pflanzenarten in ihrer Phosphoreffizienz unterscheiden, d.h. in ihrer Faehigkeit, trotz wenig im Boden vorhandenem pflanzenverfuegbarem Phosphor einen moeglichst hohen Ertrag sowie eine hohe Phosphoraufnahme durch die Wurzeln und Phosphatweiterleitung in die oberirdischen Pflanzenteile zu erbringen.
Reduzierungen der Herbizidaufwendungen beduerfen einer Risikofolgeabschaetzung, um hoehere Aufwendungen in den Folgefruchtarten zu vermeiden. Da fuer den Reisanbau der USA keine entsprechenden Kenndaten vorlagen, wurde ein Gemeinschaftsprojekt erarbeitet. Inhalt sind abgestufte Herbizidgaben und die Erfassung populationsentscheidender Daten, einschliesslich Folgeverunkrautung. Gleichzeitig werden Reisertrag und -qualitaet untersucht.