Die Bundesregierung hat der Fluggesellschaft Emirates zusätzliche Verkehrsrechte für den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) eingeräumt. Damit kann die Hauptstadtregion künftig direkt an das Drehkreuz Dubai angebunden werden – ein Schritt, für den sich der Berliner Senat seit Jahren eingesetzt hat. Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt : „Diese Direktverbindung ist ein handfester Standortvorteil für Berlin. Der BER erhält damit erstmals eine direkte Langstreckenverbindung in den Nahen Osten und schließt an das Drehkreuz Dubai an. Über dieses erreichen Fluggäste aus der Hauptstadtregion künftig große Teile Asiens, Afrikas und Ozeaniens – Märkte, die für die Berliner Wirtschaft, den Tourismus und die Wissenschaft von hoher Bedeutung sind. Kürzere Reisezeiten bedeuten weniger Reibungsverluste für Touristen und Geschäftsreisende, bessere Anbindung für Kongress- und Messeverkehr und mehr Attraktivität für internationale Investoren, die sich in Berlin ansiedeln wollen. Ich danke der Bundesregierung, insbesondere dem Bundeskanzler, Friedrich Merz, ausdrücklich für ihren Einsatz – damit wird die Position Berlins im globalen Standortwettbewerb spürbar gestärkt.“ Mit der neuen Verbindung baut der BER sein Langstreckennetz weiter aus. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt wird sich auch künftig für eine bessere internationale Anbindung des Hauptstadtflughafens einsetzen.
Das Projekt untersucht die Wirkungen einer 'Kultur des Teilens' auf die Nutzung natuerlicher Ressourcen und die wirtschaftliche Entwicklung im allgemeinen. Unter einer 'Kultur des Teilens' wird in diesem Zusammenhang ein Ensemble von Regeln verstanden, das bestimmte Mitglieder einer Gesellschaft dazu verpflichtet, ihr Einkommen mit anderen zu teilen. Eine fruehere empirische Untersuchung im Koenigreich Tonga (Pazifik) hat gezeigt, dass derartige Regeln oft eine Teilung der Ernte natuerlicher Ressourcen vorschreiben: So muessen z.B. die Fischer auf einer Insel einen Teil ihres Fangs an die anderen Bewohner der Insel abgeben. Ziel 1: Im Projekt soll auf theoretischer Ebene untersucht werden, ob derartige Regeln ressourcenerhaltend wirken. Ziel 2: Darueber hinaus soll untersucht werden, ob Unterschiede in der historischen Entwicklung dieser Variablen in dieser Region auf unterschiedliche Auspraegungen von Regeln des Teilens zurueckgefuehrt werden koennen. Ziel 3: Schliesslich soll untersucht werden, inwieweit Regeln des Teilens entwicklungshemmend wirken, indem sie den gesellschaftlichen Status quo stabilisieren. Vorgehensweise: Zunaechst wird ein oekonomisches Modell des Allgemeinen Gleichgewichts von Brandet und Taylor (1998) modifiziert, so dass es Institutionen des Teilens abbilden kann. Sodann wird das modifizierte Modell mit Hilfe von Computersimulationen ueberprueft: Es soll untersucht werden, inwieweit die historisch belegten Verlaeufe von Ressourcenbestaenden und Bevoelkerungszahlen fuer eine Reihe pazifischer Inseloekonomien durch Simulation nachgebildet werden koennen. Hierzu sollen Daten zur Regenerationsdynamik oekonomisch bedeutender natuerlicher Ressourcen in der Region aus der Literatur entnommen werden. Zudem soll mit Hilfe einer theoretischen Analyse untersucht werden, inwieweit Regeln des Teilens wachstumshemmende Wirkungen ausueben koennen.