Durch ReFoPlan-Vorhaben FKZ 3719654080 (UBA Texte 20/2023) ist eine Stoffliste mit 639 bekannten Kontaminanten der Trinkwasserressourcen (55 Studien von 2000 bis 2019, Uferfiltrat, Grundwasser, Rohwasser, Trinkwasser) erstellt worden. 311 sind REACH-registriert. Davon sind 24 % als PMT/vPvM-Stoffe klassifizierbar, aber 42 % sind bisher nicht auf Persistenz getestet worden und können deswegen nicht durch die EU-Behörden unter REACH reguliert werden. Eine Priorisierung der Stoffliste erfolgt bis Ende 2023 durch ein Sachverständigengutachten in IV 2.3. Gleichzeitig zeigt das ReFoPlan-Vorhaben FKZ 3720644080 (UBA Texte xx/2023) für den OECD TG 309 eine hohe Priorisierung zur Testguidelineüberarbeitung (55 Kommentare und Platz 5 von 36). Das ReFoPlan-Vorhaben 'P-Ident2' FKZ xxxx (UBA Texte xx/2023) wiederum hat bewiesen, dass eine Testung von Mischungen persistente Stoffe identifizieren kann. Ziel dieses Forschungsvorhaben ist es, auf aktuelle Forschungsergebnisse aufzubauen und am Beispiel der bisher bekannten Kontaminanten der Trinkwasserressourcen, eine innovative, gestufte 'bottom up' Teststrategie zu entwickeln. Die Teststrategie soll zeitsparend, preiswert und zuverlässig die persistenten Chemikalien aus einer Stoffliste identifizieren, ohne dabei teure radioaktive Testsubstanzen einsetzen zu müssen. Zuerst werden Mischungen der Testsubstanzen (ca. 40 pro Test) in modifizierten OECD TG 309 Testsystemen bei niedrigen Konzentrationen mit biotischen und abiotischen Kontrollen getestet. Im zweiten Schritt wird die Abbaubarkeit jeder einzelner Testsubstanz durch das Verhältnis zwischen biotischen und abiotischen Peakflächen bewertet. Durch Wiederholung des ersten Schrittes in unterschiedlichen Kombinationen sollen systematische Fehler sowie Unsicherheiten minimiert werden. Der dritte Schritt ist das Ranking innerhalb der Stoffliste. Im letzten Schritt erfolgt für die priorisierten persistenten Chemikalien ein einfacher OECD TG 309 Test.
<p>Trifluoracetat (TFA): Persistenter Stoff überall zu finden </p><p>Eine erstmalig zu TFA – ein sehr mobiler und persistenter Stoff – erstellte interaktive Karte des Umweltbundesamtes zeigt die flächenhaften TFA-Funde in Deutschland in Oberflächengewässern und Grundwasser mit Hotspots entlang der Flusssysteme von Rhein und Elbe. TFA lässt sich großmaßstäbig nicht wieder aus der Umwelt entfernen und reichert sich daher in der Umwelt an.</p><p>Durch Abwassereinleitungen von Industrieanlagen, die bestimmte Fluor-Chemikalien herstellen oder verwenden, entstehen teils hohe Spitzenbelastungen in Fließgewässern und kann die TFA-Fracht flussabwärts erhöht werden. Auch eine Vielzahl an Pestiziden, welche zu TFA abbauen, tragen zur flächenhaften Belastung von Wasserkörpern bei. Sie werden großflächig in der Landwirtschaft angewendet und versickern von den Feldern ins Grundwasser oder werden nach Regenfällen in die Oberflächengewässer gespült. Zudem werden viele halogenierte Gase, wie insbesondere Kältemittel, in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/a?tag=Atmosphre#alphabar">Atmosphäre</a> zu TFA abgebaut. Dieses gelangt mit dem Niederschlag in die Umwelt und verursacht eine allgemeine Hintergrundbelastung.</p><p>Mit einer interaktiven TFA-Karte, die auf der Grundlage von Daten aus 13 Bundesländern und einiger Wasserversorgungsunternehmen erstellt wurde, können sich Nutzer*innen selbst einen Überblick über die Quellen und Belastungen von TFA verschaffen, einzelne Layer aktivieren und gezielt Regionen in den Fokus nehmen. Sie ist Ergebnis des Gutachtens „Trifluoracetat (TFA): Grundlagen für eine effektive Minimierung schaffen - Räumliche Analyse der Eintragspfade in den Wasserkreislauf“, das im Auftrag des Umweltbundesamtes vom Technologiezentrum Wasser (TZW) und Institut für Wasserforschung (IWW) durchgeführt worden ist. Weitere Informationen über die Umweltbelastung mit TFA und deren Herkunft liefert der Abschlussbericht des Gutachtens sowie eine separate Internetpräsenz, als TFA-StoryMap betitelt, in der die Fakten zu TFA prägnant und anschaulich dargestellt sind.</p><p>Die Analysen des Gutachtens bekräftigen die Position des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>, dass eine konsequente Regulierung und eine übergreifende Minimierungsstrategie notwendig sind. Aufgrund der schnellen Verbreiterung im Wasserkreislauf und fehlenden Möglichkeit, den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/s?tag=Stoff#alphabar">Stoff</a> nachträglich wieder zu entfernen, besteht eine große Herausforderung für den Gewässerschutz und den Schutz der Trinkwasserressourcen im Speziellen. Ziel muss es daher sein, TFA-Minderungen an der Quelle zu erwirken, d.h. bei den Anwendungen, die zu TFA-Einträgen in die Gewässer führen – und nicht erst am Ende der Kette, der Trinkwassergewinnung. </p>
Trifluoracetat (TFA; CF3COO-) ist ein sehr persistenter und sehr mobiler Stoff, der sich in be-stimmten Umweltkompartimenten anreichern kann. Mit herkömmlichen Wasseraufberei-tungsmethoden ist TFA nicht zu entfernen. Daher stellt TFA eine Herausforderung für den Ge-wässerschutz im Allgemeinen und den Schutz von Trinkwasserressourcen im Speziellen dar. Obwohl nach bisherigem Kenntnisstand die akute Toxizität von TFA gering ist, sollten Einträge von TFA in Gewässer daher möglichst vermieden werden. Die Herkunft von TFA in der Umwelt ist seit langem ein kontrovers diskutiertes Thema: Der Nachweis von TFA in vorindustriellen Wasserproben in Studien, die Ende der 1990er bis Anfang der 2000er Jahre durchgeführt wurden, deutet darauf hin, dass TFA in geringem Umfang auch auf natürliche Weise entstehen kann. Bislang hat die Forschung jedoch keine ausreichenden wissen-schaftlichen Beweise für diese Hypothese erbracht. Im Gegensatz dazu haben beispielsweise Eis-bohrkerne aus der Arktis und archivierte Biota-Proben aus Deutschland bewiesen, dass zumin-dest die überwiegende Menge an TFA in der nicht-marinen Umwelt auf anthropogene Quellen zurückzuführen ist. Aufgrund der Vielzahl möglicher Quellen und Vorläufersubstanzen, zu denen häufig nur unzureichende Informationen vorliegen, ist es jedoch oft schwierig, TFA-Belastungen auf eine bestimmte Eintragsquelle zurückzuführen. In diesem Projekt wurden deutschlandweit TFA-Belastungen sowie deren Quellen räumlich und mengenmäßig analysiert, um so den Beitrag der verschiedenen, möglichen Eintragspfade abzu-schätzen. Auf diese Weise wurde eine fachlich fundierte Basis für koordinierte, effektive und konsistente Minderungsmaßnahmen abgeleitet. Im Projektverlauf bestätigte sich, dass die Datenlage – sowohl die TFA-Belastungen als auch die TFA-Emissionen betreffend – mangelhaft ist, wodurch teilweise Unsicherheiten bei den Projekt-ergebnissen nicht ausgeräumt werden können. Es kann davon ausgegangen werden, dass flä-chenhaft bedeutende Einträge vor allem durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und leichtflüchtigen TFA-Vorläufersubstanzen (z. B. Kältemittel) erfolgen, während Industriebetriebe teilweise lokal sehr hohe Belastungen verursachen. Minimierungsstrategien, die unter anderem im Rahmen eines Workshops diskutiert wurden, um-fassen: ? Auftrag an Politik und Behörden, sich verstärkt für die Aufnahme von TFA und anderen sehr persistenten und sehr mobilen Substanzen in rechtliche Regelwerke, sowohl auf nationaler wie auch auf EU-Ebene, einzusetzen – insbesondere, wenn diese Stoffe zudem noch toxische Effekte beim Menschen oder Umweltorganismen bereits bei niedrigen Konzentrationen her-vorrufen. ? Stärkung bestehender Ansätze zur Minimierung von Belastungen durch Pflanzenschutzmit-tel, wie z. B. der Fundaufklärung mit Unterstützung der Hersteller, ? Weiterführung und Ausweitung der Monitoringprogramme auf Länderebene, um Ursachen und Trends zu erkennen und ggf. konkrete Maßnahmen einleiten und überprüfen zu können. Informationen zu TFA sowie ausgewählte Projektergebnisse wurden in Form einer interaktiven Karte (https://gis.uba.de/maps/TFA-Herkunft-und-Belastungen) sowie einer StoryMap für die interessierte Öffentlichkeit aufbereitet und online zur Verfügung gestellt (https://gis.uba.de/maps/Trifluoracetat).
Ziel dieses Vorhabens ist es das gefährlichkeitsbasierte Management unter REACH weiter auszugestalten. Ausgehend von einer Stoffliste mit potentiellen PMT/vPvM-Stoffen sollen Verwendungsmuster und der Gruppenansatz sowie typische Eintragspfade und Emissionszenarien ausgewertet und Regulatorische Management Optionsanalysen (RMOA) erarbeitet werden. Diese sollen dazu dienen die regulatorische Schnittstellenproblematik zum Schutz der Ressourcen unserer Trinkwässer zu lösen. Hierzu soll auch eine Stakeholderkonsultation durchgeführt werden. Die technischen Probleme bei und die hohen Kosten der Wasseraufbereitung verursacht durch die Stoffeigenschaften Persistenz und Mobilität werden berücksichtigt. Hierzu ist Fachexpertise außerhalb von REACH notwendig. Weiterhin sollen gezielt für potentiellen PMT/vPvM-Stoffe Datenlücken durch Analytik, Monitoring und Labortestsysteme geschlossen werden. Das Vorhaben soll die Regulierung unter REACH durch UBA ermöglichen.
<p>PMT/vPvM-Stoffe sind persistent und mobil in der aquatischen Umwelt. Diese inhärenten Stoffeigenschaften ermöglichen eine Ausbreitung bis in die Ressourcen unserer Trinkwässer. Eine Kontamination kann irreparabel sein, da diese Stoffe in der Umwelt verbleiben, Filter durchbrechen und die Trinkwasseraufbereitung überstehen. Registranten unter REACH müssen Emissionen in die Umwelt minimieren.</p><p><– zurück: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/die-pmt-vpvm-kriterien">Die abgestimmten PMT/vPvM-Kriterien</a> | –> weiter: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/emergenz-der-pmtvpvm-kriterien">Emergenz (2009 - 2015) der PMT/vPvM-Kriterien</a></p><p>Welche Arten von Chemikalien haben die höchste Wahrscheinlichkeit, die Ressourcen unserer Trinkwässer zu verschmutzen und zu kontaminieren? Die Antwort lautet: Stoffe, die mobil genug sind, um sich im Wasserkreislauf durch natürliche und künstliche Barrieren (Filter) zu bewegen, und die persistent genug sind, um eine so lange Reise zu überstehen. Es ist die Kombination der beiden intrinsischen Stoffeigenschaften "<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=Persistenz#alphabar">Persistenz</a>" und "Mobilität", welche Anlass zu hoher Besorgnis geben. Einmal in die Umwelt freigesetzt, können sich persistente und mobile Stoffe über weite Entfernungen ausbreiten, in die Ressourcen der Trinkwässer gelangen und sogar innerhalb anthropogener Wasserkreisläufe zirkulieren. Es ist unmöglich, die langfristigen Auswirkungen einer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/e?tag=Emission#alphabar">Emission</a> in die Umwelt vorherzusagen, da die Emission in die Umwelt und ihre möglichen Auswirkungen auf Ökosysteme und die menschliche Gesundheit zeitlich oder räumlich entkoppelt sind; das bedeutet, dass die Auswirkungen lange nach und weit entfernt vom Ort der Freisetzung auftreten können.</p><p>Gemäß der EU-Chemikaliengesetzgebung <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/r?tag=REACH#alphabar">REACH</a> sind die Registranten verpflichtet, eine sichere Verwendung von Chemikalien während ihres gesamten Lebenszyklus zu definieren und aufrechtzuerhalten. Gegenwärtig fehlen in REACH geeignete Mechanismen zum Schutz der Ressourcen unserer Trinkwässer. Registranten sind bisher nicht verpflichtet, die inhärenten Stoffeigenschaften zu bewerten, die auf eine Gefährdung der Ressourcen der Trinkwässer und damit auf potenzielle Kontaminanten hinweisen.</p><p>Um Abhilfe zu schaffen, hat das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a> mehrere Forschungsprojekte gefördert, in denen Kriterien zur Identifizierung persistenter und mobiler Stoffe unter REACH wissenschaftlich erarbeitet wurden. Diese Kriterien wurden mit vielen Interessenvertreter*innen und Expert*innen diskutiert. Das Ergebnis dieser langjährigen Arbeiten sind PMT- und vPvM-Kriterien zur Identifizierung persistenter, mobiler und toxischer, sowie sehr persistenter und sehr mobiler Stoffe.</p><p><– zurück: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/die-pmt-vpvm-kriterien">Die abgestimmten PMT/vPvM-Kriterien</a> | –> weiter: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/emergenz-der-pmtvpvm-kriterien">Emergenz (2009 - 2015) der PMT/vPvM-Kriterien</a></p><p>Lesen Sie die vollständige Geschichte der Entwicklung der PMT/vPvM-Kriterien im Rahmen der EU-Chemikaliengesetzgebung REACH zur Identifizierung von PMT/vPvM-Stoffen: (01) –> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/PMT-stoffe">Einführung zu PMT/vPvM-Stoffen</a>, (02) –> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/emergenz-der-pmtvpvm-kriterien">Emergenz (2009 - 2015) der PMT/vPvM-Kriterien</a>, (03) –> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/erster-pmt-workshop-2011">Erster PMT-Workshop 2011</a>, (04) –> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/oeffentliche-konsultation-der-pmtvpvm-kriterien">Öffentliche Konsultation (2016 - 2019) zu den PMT/vPvM-Kriterien</a>, (05) –> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/zweiter-pmt-workshop-2018">Zweiter PMT-Workshop 2018</a>, (06) –> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/anwendung-der-kriterien-zur-identifizierung-von">Anwendung (2019 - laufend) der PMT/vPvM-Kriterien</a>, (07) –> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/der-dritte-pmt-workshop-2021">Dritter PMT-Workshop 2021</a>, (08) –> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/medienberichterstattung-verbreitung-pmtvpvm">Medienberichterstattung</a>, (09) –> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/haeufig-gestellte-fragen-faq-pmtvpvm-kriterien">Häufig gestellte Fragen (FAQ)</a>, (10) –> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/die-pmt-vpvm-kriterien">Die abgestimmten PMT/vPvM-Kriterien</a></p><p>Literatur</p><p>Veröffentlichungen und Präsentationen im Zusammenhang mit den PMT/vPvM-Kriterien und der Identifizierung von PMT/vPvM-Stoffen, die unter der EU-Chemikalienverordnung <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/r?tag=REACH#alphabar">REACH</a> registriert sind.</p><p><p>Sarah E. Hale, Hans Peter H. Arp, Ivo Schliebner and Michael Neumann. (2020) "What’s in a Name: Persistent, Mobile, and Toxic (PMT) and Very Persistent and Very Mobile (vPvM) Substances." Environmental Science & Technology. <a href="https://doi.org/10.1021/acs.est.0c05257">https://doi.org/10.1021/acs.est.0c05257</a></p><p>Sarah E Hale, Hans Peter H. Arp, Ivo Schliebner and Michael Neumann (2020). Persistent, mobile and toxic (PMT) and very persistent and very mobile (vPvM) substances pose an equivalent level of concern to persistent, bioaccumulative and toxic (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=PBT#alphabar">PBT</a>) and very persistent and very bioaccumulative (vPvB) substances under REACH. Environmental Sciences Europe, 32(1), 1-15. <a href="https://doi.org/10.1186/s12302-020-00440-4">https://doi.org/10.1186/s12302-020-00440-4</a></p></p><p>Sarah E. Hale, Hans Peter H. Arp, Ivo Schliebner and Michael Neumann. (2020) "What’s in a Name: Persistent, Mobile, and Toxic (PMT) and Very Persistent and Very Mobile (vPvM) Substances." Environmental Science & Technology. <a href="https://doi.org/10.1021/acs.est.0c05257">https://doi.org/10.1021/acs.est.0c05257</a></p><p>Sarah E Hale, Hans Peter H. Arp, Ivo Schliebner and Michael Neumann (2020). Persistent, mobile and toxic (PMT) and very persistent and very mobile (vPvM) substances pose an equivalent level of concern to persistent, bioaccumulative and toxic (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=PBT#alphabar">PBT</a>) and very persistent and very bioaccumulative (vPvB) substances under REACH. Environmental Sciences Europe, 32(1), 1-15. <a href="https://doi.org/10.1186/s12302-020-00440-4">https://doi.org/10.1186/s12302-020-00440-4</a></p><p>Hans Peter H. Arp, Sarah E. Hale, Ivo Schliebner and Michael Neumann. The identification and assessment of PMT substances under REACH. (2020). Oral presentation at the annual meeting of the Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC Europe), May 2020</p><p>Hans Peter H Arp, Sarah E. Hale, Ivo Schliebner and Michael Neumann Establishing criteria for Persistence and Mobility: State-of-the-art and research needs (2020). Oral presentation at the workshop on Persistent, Mobile and Toxic Substances: A challenge for Analytical Chemistry and Water Quality Control.</p><p>Rüdel, H., Körner, W., Letzel, T., Neumann, M., Nödler, K., & Reemtsma, T. (2020). Persistent, mobile and toxic substances in the environment: a spotlight on current research and regulatory activities. Environmental Sciences Europe, 32(1), 1-11.</p><p>ECETOC scoping meeting (2020) The environmental risk and remediation of persistent, mobile, toxic (PMT) and very persistent and very mobile (vPvM) substances in the aquatic environment, Sarah Hale</p><p>Ivo Schliebner (2019). Persistent, mobil und toxisch: Ressourcenschutz unter REACH durch Minimierung der Emissionen von PMT-/vPvM-Stoffen. Oral presentation at the Langenauer Wasserforum November 2019, Langenau (Germany)</p><p>Michael Neumann, Ivo Schliebner, Hans Peter Arp (2019). Using detected chemicals in drinking water and groundwater to scientifically justify PMT and vPvM criteria to identify persistent, mobile and toxic substances under REACH. Oral presentation at ICCE, June 2019, Thessaloniki (Greece)</p><p>Wiebke Dost (2019). PMT vPvM substances under REACH: List of PMT/vPvM substances. Oral presentation at NERCS webex, June 2019</p><p><p>Hans Peter H Arp and Sarah E Hale (2019). REACH: Improvement of guidance and methods for the identification and assessment of PMT/vPvM substances, Texte | 126/2019, German Environment Agency (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>), Dessau-Roßlau, Germany. ISBN: 131 pages</p><p>Michael Neumann and Ivo Schliebner (2019). Protecting the sources of our drinking water: The criteria for identifying persistent, mobile and toxic (PMT) substances and very persistent and very mobile (vPvM) substances under EU Regulation REACH (EC) No 1907/2006, Texte | 127/2019, German Environment Agency (UBA), Dessau-Roßlau, Germany. ISBN: 87 pages</p></p><p>Hans Peter H Arp and Sarah E Hale (2019). REACH: Improvement of guidance and methods for the identification and assessment of PMT/vPvM substances, Texte | 126/2019, German Environment Agency (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>), Dessau-Roßlau, Germany. ISBN: 131 pages</p><p>Michael Neumann and Ivo Schliebner (2019). Protecting the sources of our drinking water: The criteria for identifying persistent, mobile and toxic (PMT) substances and very persistent and very mobile (vPvM) substances under EU Regulation REACH (EC) No 1907/2006, Texte | 127/2019, German Environment Agency (UBA), Dessau-Roßlau, Germany. ISBN: 87 pages</p><p>Hans Peter Arp (2019). Establishing Criteria for Persistence and Mobility: State-of-the-Art and Research Needs. Oral presentation at the NORMAN meeting, Januar 2019, Leipzig (Germany)</p><p>The identification of persistent, mobile, toxic (PMT) chemicals as SVHC based on their equivalent level of concern to persistent, bioaccumulative, toxic chemicals defined in Article 57(f) of REACH. (2018). Sarah E. Hale, Lena Vierke, Hans Peter H. Arp and Michael Neumann, Poster presentation at the annual meeting of the Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC Europe), May 2018</p><p>Identifying PMT substances amongst REACH registered substances. (2018). Hans Peter H. Arp Sarah E. Hale, Albrecht Striffler, Daniel Sättler, Ivo Schliebner and Michael Neumann, Poster presentation at the annual meeting of the Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC Europe), May 2018</p><p>REACH registered substances that are emerging hazardous drinking water contaminants. (2018). Sarah E. Hale, Michael Neumann, Ivo Schliebner, Daniel Sätler, Hans Peter H. Arp, Oral presentation at the International Conference of Emerging Contaminants (Emcom), June 2018</p><p>Protecting the sources of our drinking water: A revised proposal for implementing criteria and an assessment procedure to identify Persistent, Mobile and Toxic (PMT) and very Persistent, very Mobile (vPvM) substances registered under REACH. (2018). Ivo Schliebner, Hans Peter H. Arp, Hans Peter H. Arp, Daniel Sattler, Lena Vierke, Michael Neumann, Oral presentation at the International Conference of Emerging Contaminants (Emcom), June 2018</p><p>German Environment Agency (UBA) (ongoing research) REACH: Further development of a guide for the identification and assessment of substances relevant to raw water. Research project (UFOPLAN) FKZ 3716 67 416 0 funded by the Environmental Research of the Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation, Building and Nuclear Safety of Germany, Berlin, Germany</p><p>Berger U., Ost N., Sättler D., Schliebner I., Kühne R., Schüürmann G., Neumann M., and Reemtsma T. (2018) UBA Texte 09/2018: Assessment of persistence, mobility and toxicity (PMT) of 167 REACH registered substances. Neumann M. and Schliebner I., eds. German Environment Agency (UBA), Dessau-Roßlau, Germany. ISBN: 1862-4804. 61 pages</p><p>Schulze S., Sättler D., Neumann M., Arp H.P.H., Reemtsma T., and Berger U. (2018) Using REACH registration data to rank the environmental emission potential of persistent and mobile organic chemicals. Science of The Total Environment 625, 1122-1128. DOI: 10.1016/j.scitotenv.2017.12.305</p><p>Arp H.P.H., Brown T.N., Berger U., and Hale S.E. (2017) Ranking REACH registered neutral, ionizable and ionic organic chemicals based on their aquatic persistency and mobility. Environ Sci Process Impacts. DOI: 10.1039/c7em00158d</p><p>Berger U., Arp H.P.H., de Voogt P., Gallard H., Knepper T., Neumann M., J.B. Q., and Reemtsma T. (2017) PROMOTE: PROtecting water resources from MObile TracE chemicals. Oral presentation at the European stakeholder workshop “Persistent and mobile organic chemicals in the water cycle: Linking science, technology and regulation to protect drinking water quality”, 23-24 November 2017, Leipzig, Germany</p><p>Berger U., Ost N., Kühne R., Schüürmann G., and Reemtsma T. (2017) Assessment of persistence, mobility, toxicity and environmental emissions of 167 REACH-registered chemicals. Research project funded by the German Environment Agency (UBA), Project number: 74925, Report by the Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ, Leipzig, Germany. 54 pages</p><p>Berger U., Ost N., Sättler D., Kühne R., Schulze S., Schüürmann G., Hale S.E., Arp H.P.H., Vierke L., Schliebner I., Neumann M., and Reemtsma T. (2017) Assessment of persistency and mobility of REACH-registered chemicals - The influence of input parameters, evaluation criteria and concepts. Oral presentation at the annual meeting of the Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC Europe), 7-11 May 2017, Brussels, Belgium</p><p><p>Neumann M. (2017) A proposal for criteria and an evaluation approach to identify persistent, mobile and toxic (PMT) substances. Oral presentation at the „REACH in der Praxis Fachworkshop: REACH und Rohwasserschutz - PMT-Stoffe erkennen und ihre Emissionen vermeiden.” Workshop of the German Environment Agency, 04 May 2017, Berlin, Germany</p><p>Neumann M. (2017) Protection of raw water under the EU regulation REACH - An assessment concept for persistent, mobile and toxic (PMT) substances [in German]. Oral presentation at the Conference "Niedersächsisches Grundwasserkolloquium 2017 - Grundwasserschutz im Spannungsfeld zwischen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/n?tag=Nachhaltigkeit#alphabar">Nachhaltigkeit</a> und Ökonomie", 15-16 February 2017, Braunschweig, Germany</p></p><p>Neumann M. (2017) A proposal for criteria and an evaluation approach to identify persistent, mobile and toxic (PMT) substances. Oral presentation at the „REACH in der Praxis Fachworkshop: REACH und Rohwasserschutz - PMT-Stoffe erkennen und ihre Emissionen vermeiden.” Workshop of the German Environment Agency, 04 May 2017, Berlin, Germany</p><p>Neumann M. (2017) Protection of raw water under the EU regulation REACH - An assessment concept for persistent, mobile and toxic (PMT) substances [in German]. Oral presentation at the Conference "Niedersächsisches Grundwasserkolloquium 2017 - Grundwasserschutz im Spannungsfeld zwischen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/n?tag=Nachhaltigkeit#alphabar">Nachhaltigkeit</a> und Ökonomie", 15-16 February 2017, Braunschweig, Germany</p><p>Neumann M. (2017) Voluntary measures and regulatory options for PMT substances under REACH. Oral presentation at the European stakeholder workshop “Persistent and mobile organic chemicals in the water cycle: Linking science, technology and regulation to protect drinking water quality”, 23-24 November 2017, Leipzig, Germany</p><p><p>Neumann M. (2017) Proposal for criteria and an assessment concept for the identification of Persistent, Mobile and Toxic (PMT) substances to protect raw water for the production of drinking water under the EU regulation REACH [in German]. Zbl. Geol. Paläont. Teil I, Jg. 2017, Heft 1, 91-101</p></p><p>Neumann M. (2017) Proposal for criteria and an assessment concept for the identification of Persistent, Mobile and Toxic (PMT) substances to protect raw water for the production of drinking water under the EU regulation REACH [in German]. Zbl. Geol. Paläont. Teil I, Jg. 2017, Heft 1, 91-101</p><p>Neumann M., Sättler D., Vierke L., and Schliebner I. (2017) A proposal for criteria and an assessment procedure to identify Persistent, Mobile and Toxic (PM or PMT) substances registered under REACH. Oral presentation at the 16th EuCheMS International Conference on Chemistry and the Environment (ICCE), Oslo, Norway</p><p>Neumann M. and Schliebner I. (2017) Protecting the sources of our drinking water - A revised proposal for implementing criteria and an assessment procedure to identify Persistent, Mobile and Toxic (PMT) and very Persistent, very Mobile (vPvM) substances registered under REACH. German Environmental Agency (UBA), Dessau, Germany. ISBN: 2363-8273. 20 pages</p><p>Neumann M. and Schliebner I. (2017) Protecting the sources of our drinking water from mobile chemicals - A proposal for implementing criteria and an assessment procedure to identify Persistent, Mobile and Toxic (PM or PMT) substances registered under REACH. German Environmental Agency, Dessau-Roßlau, Germany. ISBN: 2363-8273. 12 pages</p><p>„REACH in der Praxis Fachworkshop: REACH und Rohwasserschutz - PMT-Stoffe erkennen und ihre Emissionen vermeiden.” (2017) Workshop of the German Environment Agency, 04 May 2017, Berlin, Germany</p><p><p>Reemtsma T., Schulze S., Berger U., Arp H.P.H., Gallard H., Knepper T., Neumann M., J.B. Q., and de Voogt P. (2017) Identification of PM(T) substances in the water cycle - Challenges in analytics and monitoring [in German]. Oral presentation at the „REACH in der Praxis Fachworkshop: REACH und Rohwasserschutz - PMT-Stoffe erkennen und ihre Emissionen vermeiden.” Workshop of the German Environment Agency, 04 May 2017, Berlin, Germany</p><p>Sättler D. (2017) A proposal for an assessment procedure for the protection of the raw water under REACH [in German]. Oral presentation at the Symposium "Bauchemie und Wasserqualität" of the Wasserchemische Gesellschaft, 16-17 March 2017, Berlin, Germany</p></p><p>Reemtsma T., Schulze S., Berger U., Arp H.P.H., Gallard H., Knepper T., Neumann M., J.B. Q., and de Voogt P. (2017) Identification of PM(T) substances in the water cycle - Challenges in analytics and monitoring [in German]. Oral presentation at the „REACH in der Praxis Fachworkshop: REACH und Rohwasserschutz - PMT-Stoffe erkennen und ihre Emissionen vermeiden.” Workshop of the German Environment Agency, 04 May 2017, Berlin, Germany</p><p>Sättler D. (2017) A proposal for an assessment procedure for the protection of the raw water under REACH [in German]. Oral presentation at the Symposium "Bauchemie und Wasserqualität" of the Wasserchemische Gesellschaft, 16-17 March 2017, Berlin, Germany</p><p>Schliebner I. (2017) Rohwasserschutz unter REACH – Ein Vorschlag für ein Bewertungskonzept für persistente, mobile und toxische Stoffe. Vortrag auf der Wassertagung Verband für Energie- und Wasserwirtschaft (VfEW), 19 Oktober 2017, Stuttgart</p><p>Schliebner I., Sättler D., Berger U., Ost N., Kühne R., Schüürmann G., Reemtsma T., and Neumann M. (2017) Using REACH registration data for the identification of persistent, mobile and toxic (PMT) substances. Poster at the 16th EuCheMS International Conference on Chemistry and the Environment (ICCE), Oslo, Norway</p><p>Schulze S., Sättler D., Neumann M., Arp H.P.H., Reemtsma T., and Berger U. (2017) Using REACH registration data to rank the environmental emission potential of persistent and mobile organic chemicals. Oral presentation at the European stakeholder workshop “Persistent and mobile organic chemicals in the water cycle: Linking science, technology and regulation to protect drinking water quality", 23-24 November 2017, Leipzig, Germany</p><p>Berger U., Arp H.P.H., de Voogt P., Gallard H., Knepper T., Neumann M., J.B. Q., and Reemtsma T. (2016) PROMOTE: PROtecting water resources from MObile TracE chemicals. Oral presentation at the 1st workshop on the alignment of ongoing RDI projects on the topic of “Emerging pollutants, including pathogens” organized by Water JPI, 30 November 2016, Vienna, Austria</p><p>Berger U., Arp H.P.H., de Voogt P., Gallard H., Knepper T., Neumann M., Quintana J.B., and Reemtsma T. (2016) Identification, analysis, removal and regulation of persistent and mobile organic chemicals in the drinking water cycle - The approach of the EU project PROMOTE. Oral presentation at the 26th annual meeting of the Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC Europe), 22-26 May 2016, Nantes, France</p><p>Lavison G., Reemtsma T., Berger U., Knepper T.P., Arp H.P.H., Quintana J.B., Gallard H., de Voogt P., and Neumann M. (2016) PROMOTE Project: Strategies for identification, quantification and process removal efficiency of Persistent Mobile Organic Contaminants in raw and treated waters. Platform presentation at the Meeting of the French Society of Hydrology, 19-20 May 2016, Orleans, France</p><p>Neumann M., Sättler D., and Vierke L. (2016) Using REACH registration data for the identification of persistent, mobile and toxic (PMT) substances to protect raw water resources. Poster at the 26th annual meeting of the Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC Europe), 22-26 May 2016, Nantes, France</p><p>Quintana J.B., Arp H.P., Berger U., de Voogt P., Gallard H., Knepper T., Neumann M., and Reemtsma T. (2016) Persistent mobile organic chemicals in the water cycle investigated by the Water JPI Project PROMOTE. Poster at the International Conference on Environmental and Food <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/m?tag=Monitoring#alphabar">Monitoring</a> (ISEAC39), 18-22 July 2016, Hamburg, Germany</p><p>Reemtsma T., Berger U., Arp H.P.H., Gallard H., Knepper T.P., Neumann M., Quintana J.B., and de Voogt P. (2016) Mind the Gap: Persistent and Mobile Organic Compounds - Water Contaminants That Slip Through. Environmental Science & Technology 50 (19), 10308–10315. DOI: 10.1021/acs.est.6b03338</p><p>Schulze S., Sättler D., Neumann M., Berger U., Arp H.P.H., und Reemtsma T. (2016) Priorisierung REACH-registrierter, persistenter und mobiler organischer Chemikalien hinsichtlich ihrer erwarteten <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/e?tag=Emission#alphabar">Emission</a> in die Umwelt. Poster auf der Konferenz "Wasser 2016" Wasserchemische Gesellschaft - Fachgruppe in der GDCh, 2-4 Mai 2016, Bamberg</p><p>Vierke L., Sättler D., und Neumann M. (2016) Rohwasserschutz unter REACH – Ein Bewertungskonzept für persistente, mobile und toxische Stoffe. Vortrag auf der Konferenz "Wasser 2016" Wasserchemische Gesellschaft - Fachgruppe in der GDCh, 2-4 Mai 2016, Bamberg</p><p>Berger U., Arp H.P.H., de Voogt P., Gallard H., Knepper T., Neumann M., Quintana J.B., and Reemtsma T. (2015) PROMOTE: PROtecting water resources from MObile TracE chemicals. Poster at the 15th EuCheMS International Conference on Chemistry and the Environment (ICCE), 20-24 September 2015, Leipzig, Germany</p><p>Neumann M., Schwarz M.A., Sättler D., Oltmanns J., Vierke L., and Kalberlah F. (2015) A proposal for a chemical assessment concept for the protection of raw water resources under REACH. Oral presentation at the 25th annual meeting of the Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC Europe), 3-7 May 2015, Barcelona, Spain</p><p>Neumann M., Schwarz M.A., Sättler D., Oltmanns J., Vierke L., and Kalberlah F. (2015) A proposal for a chemical assessment concept for the protection of raw water resources under REACH. Extended Abstract for the Oral presentation at the 25th annual meeting of the Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC Europe), 3-7 May 2015, Barcelona, Spain</p><p>Vierke L., Sättler D., and Neumann M. (2015) Using REACH registration data for the identification of persistent, mobile ant toxic substances to protect raw water resources. Oral presentation at the 15th EuCheMS International Conference on Chemistry and the Environment (ICCE), 20-24 September 2015, Leipzig, Germany</p><p>Kalberlah F., Oltmanns J., Schwartz M.A., Baumeister J., and Striffler A. (2014) Guidance for the Precautionary Protection of Raw Water Destined for Drinking Water Extraction from Contaminants Regulated Under REACH. Project Report (UFOPLAN) FKZ 371265416, funded by the Environmental Research of the Federal Ministry for the Environment Nature Conservation, Building and Nuclear Safety of Germany, Berlin, Germany</p><p>Neumann M. und Dieter H.H. (2014) Rohwasserrelevante Kontaminanten – Definition und Regulation im Geltungsbereich der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/r?tag=REACH-Verordnung#alphabar">REACH-Verordnung</a>. In: Trinkwasser aktuell, Handbuch (Dieter H.H., Chorus, I., Krüger, W., Mendel, B., ed.). Erich Schmidt Verlag, Berlin. ISBN: 978 3 503 14103 6</p><p>Neumann M. und Kalberlah F. (2013) Schutz des Rohwassers zur Trinkwassergewinnung vor Kontaminationen durch Chemikalien mit Verwendungen im Rahmen der REACH-Verordnung. Vortrag auf der Jahrestagung der GDCh Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie an der Universität 30 September - 02 Oktober 2013, Wuppertal</p><p>Umweltbundesamt (UBA) (2012) Erster PMT-Workshop „Bewertung der Rohwasserrelevanz von Chemikalien im Rahmen der REACH-Verordnung“, 18-19 April 2012, Dessau-Roßlau</p><p>Neumann M. (2012) REACH ist anders oder Die Identifizierung regulierungsbedürftiger Stoffe zum Schutz der Umwelt. Vortrag vor dem Ausschuss Grundwasser und Wasserversorgung (AG) der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/l?tag=LAWA#alphabar">LAWA</a>), 18-19 Juni 2012, Lübeck</p><p>Neumann M. (2012) Rohwasserrelevante Chemikalien mit Verwendung im Rahmen der REACH-Verordnung. Vortrag auf der Gemeinsame Jahrestagung von SETAC-GLB und der Fachgruppe „Umweltchemie und Ökotoxikologie“ der GDCh: „Erkennen, Untersuchen, Modellieren – Vom Nutzen des Verstehens“, 10. – 13. September 2012 in Leipzig</p><p>Kuhlmann B., Skark C., Zullei-Seibert N., Klein A., Fritzsche E., und Neumann M. (2011) Bewertung der Trinkwasserrelevanz von Chemikalien im Rahmen der REACH-Verordnung. Vom Wasser - Das Journal 109 (2), 39 - 41</p><p>Neumann M. and Klein A. (2011) The protection of groundwater and drinking water within the REACH-system. Poster at the 21th annual meeting of the Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC Europe), 15-19 May 2011, Milan, Italy</p><p>Skark C., Kuhlmann B., und Zullei-Seibert N. (2011) Verfeinerung und Validierung des Screenings nach trinkwasserrelevanten Chemikalien im Geltungsbereich der REACH-Verordnung. Sachverständigengutachten FKZ 360 010 59 gefördert vom Umweltbundesamt, Abschlussbericht Institut für Wasserforschung (IfW), Schwerte. 75 Seiten</p><p>Kuhlmann B., Skark C., und Zullei-Seibert N. (2010) Definition und Bewertung von trinkwasserrelevanten Chemikalien im Rahmen der REACH Verordnung und Empfehlungen zum Screening nach potentiell kritischen Substanzen. Sachverständigengutachten FKZ 363 01 241 gefördert vom Umweltbundesamt, Abschlussbericht Institut für Wasserforschung (IfW) GmbH, Schwerte. 97 Seiten</p><p>Klein A. und Neumann M. (2009) Bewertung trinkwasserrelevanter Chemikalien im Rahmen der REACH-VO. Poster auf der Jahrestagung der GDCh Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie an der Universität Trier, 23-25 September 2009, Trier, Germany</p><p>Klein A. und Neumann M. (2009) Bewertung trinkwasserrelevanter Chemikalien im Rahmen der REACH-VO. Mitteilungen der Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie 15/2009 (2), 82-84</p>
Der Eintrag von Chemikalien in das Rohwasser, welches dann zur Herstellung von Trinkwasser verwendet wird, ist zum vorsorglichen Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit zu vermeiden. Dazu ist eine systematische Früherkennung der rohwasserrelevanten Chemikalien durch eine entsprechende Gefährlichkeitsbewertung der Stoffeigenschaften, durch eine Expositionsschätzung der Verwendungen und durch eine anschließende Risikobewertung erforderlich. Die hierzu notwendigen Kriterien und Leitlinien wurden bereits im UFOPLAN-Vorhaben des Jahres 2012 (FKZ 3712 65 416) erarbeitet und definiert. Aufgabe dieses Vorhabens ist es, die bisher unter REACH registrierten Stoffe mit den entwickelten Kriterien für persistente, mobile und toxische Stoffe (PMT-Stoffe) und Emissionen in die Umwelt zu bewerten. Das Vorhaben soll also dazu beitragen, dass unter den REACH-registrierten Stoffen diejenigen identifiziert werden können, die rohwasserrelevant sind. Mit Bezug auf Behörden, Wasserversorgern und Chemieverbänden sollen je nach Art der Verwendungen Empfehlungen für gezielte regulatorische Maßnahmen und eine regionalspezifische Überwachung erarbeitet werden. Konkret soll über die Optionen zur Regulierung durch Beschränkungen und Zulassungspflicht (nach SVHC-Identifizierung) eine Empfehlung gegeben werden.
Chemicals with a specific combination of intrinsic substance properties pose a hazard to the sources of our drinking water, including substances that are very persistent (vP) in the environment and very mobile (vM) in the aquatic environment as well as substances that are persistent (P), mobile (M), and toxic (T). This publication presents the result of the scientific and technical development of the PMT/vPvM criteria under EU REACHRegulation (EC) No 1907/2006. The scientific and regulatory considerations include (1) monitoring data, (2) simulation and model studies and (3) impact considerations. This can be considered a ready-to-use tool for industry to identify PMT/vPvM substances. Quelle: http://www.umweltbundesamt.de/
Certain persistent and polar substances may pose a hazard to drinking water resources. To foster the knowledge exchange in this field the Working Group Environmental Monitoring of the German Chemical Society (GDCh) Division Environmental Chemistry and Ecotoxicology discussed at their meeting in December 2018 the significance and relevance of persistent, mobile and toxic chemicals (PMT substances) in the environment. Five oral contributions highlighted not only various aspects such as the identification of potential PMT substances based on certain properties and their possible regulation under the European REACH regulation, but also current developments in the analysis of PMT substances and results from environmental monitoring. The data presented prove that many persistent and mobile substances can be detected in surface waters. Once detected, it can be complex and costly to identify sources and reduce inputs, as a case study on 1,4-dioxane in Bavarian surface waters shows. The same applies to the removal of polar substances from raw water for drinking water production. Today, scientific advances in analytical methods make it easier to identify and quantify even very polar substances in water samples. In addition to the targeted analysis of critical chemicals, non-target screening is playing an increasingly important role. This opens up the possibility of detecting substances in water samples that have not previously been investigated in routine monitoring and testing their relevance for humans and the environment. However, the list of potentially occurring PM substances that have not yet been investigated is still very long. Further methodological improvements seem necessary here. In view of the evidence for the presence of PMT substances in the environment (e.g., trifluoroacetic acid and 1,4-dioxane) and the potential risks for drinking water abstraction, it seems important under consideration of the precautionary principle to identify and prioritise relevant REACH-registered substances. The assessment should be based on the intrinsic properties and the emission potential of the compounds. The implementation of a detailed proposal made at European level to regulate PMT and very persistent and very mobile (vPvM) substances in the context of REACH would ensure that chemicals identified as being substances of very high concern according to the PMT and vPvM criteria are subject to authorisation in future. © The Author(s) 2020
Protecting the sources of our drinking water from any threats caused by chemicals is of the utmost importance. A strategy is needed in order to allow Europe̷s chemical industry to continue to innovate while ensuring the protection of the water cycle. The German Environment Agency (UBA) is carrying out an initiative to identify those substances that are persistent (P) in the environment, mobile (M) in the water cycle (PM substances), and additionally toxicity (T) to human health (PMT substances). The proposed criteria will assist registrants in fulfilling their responsibility of guaranteeing the safe use of chemicals under the EU̷s chemical regulation ̮REACHŁ (Regulation EC No 1907/2006). Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/
Die aktualisierte UBA-Liste mit 343 PMT/vPvM-Stoffen (einzigartige chemische Strukturen), die zu 474 registrierten Stoffen in der REACH-Registrierungsdatenbank gehören, wird präsentiert. Dies ist die erste Aktualisierung der UBA-Liste mit PMT/vPvM-Stoffen Stand Mai 2017, die ursprünglich als UBA TEXTE 126/2019 veröffentlicht wurde. Dieses Update basiert auf der REACH-Registrierungsdatenbank Stand September 2019. Die UBA-Liste ist in drei Prioritätskategorien unterteilt, je nachdem, ob das Registrierungsvolumen > 10 tpa beträgt und ob der Stoff derzeit in Europa reguliert ist. Die höchste Prioritätskategorie A umfasst 173 PMT/vPvM-Stoffe. Die beiden mittleren Prioritätskategorien B und C umfassen 142 bzw. 29 PMT/vPvM-Stoffe. Von diesen 343 PMT/vPvM-Stoffen erfüllen nur 259 Stoffe die weniger strengen PMT/vPvM Kriterien, die die Europäische Kommission 2021 für neue Gefahrenklassen im Rahmen der CLP Verordnung vorgeschlagen hat. Es werden weitere 421 einzigartige chemische Strukturen (die zu 474 registrierten Stoffen gehören) präsentiert, die als persistent und mobil eingestuft wurden, aber derzeit keine qualitativ hochwertigen Konsensfolgerungen haben, dass das Toxizitätskriterium erfüllt ist. Die priorisierte UBA-Liste mit 343 PMT/vPvM-Stoffen in der REACH-Registrierungsdatenbank ist für Registranten und nachgeschaltete Anwender direkt nutzbar. Sie können sofort handeln, um Emissionen während des gesamten Lebenszyklus ihrer Stoffe zu reduzieren und zu minimieren, um letztlich die Sicherheit der Trinkwasserressourcen zu erhöhen und die aquatische Umwelt für zukünftige Generationen zu schützen. Quelle: Forschungsbericht
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 32 |
| Land | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 4 |
| Text | 18 |
| unbekannt | 11 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 29 |
| Offen | 4 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 14 |
| Englisch | 24 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 4 |
| Dokument | 11 |
| Keine | 15 |
| Webseite | 15 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 19 |
| Lebewesen und Lebensräume | 32 |
| Luft | 7 |
| Mensch und Umwelt | 33 |
| Wasser | 31 |
| Weitere | 33 |