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Auswirkungen der historischen Köhlerei auf Bodenlandschaften in West Connecticut, USA

Holzkohlemeilerrelikte (HKMs) sind anthropogene Kleinformen, die in historischen Montanregionen der Mittelgebirge in Europa weit verbreitet sind. Neue Funde von mehreren tausend HKMs im Norddeutschen Tiefland und die Auswertung hochauflösender digitaler Geländemodelle (DGMs) haben gezeigt, dass die historische Holzkohleproduktion eine bedeutende Rolle bei der spätholozänen Landschaftsentwicklung spielen kann. Neben den historischen und archäologischen Aspekten von HKMs sind die möglichen ökosystemaren Auswirkungen der Köhlerei von Bedeutung, u.a. Veränderungen der physikalischen und chemischen Bodeneigenschaften, erhöhte Gehalte an Bodenkohlenstoff und Effekte auf das Pflanzenwachstum. Es besteht ein beachtliches Forschungsdefizit hinsichtlich der allgemeinen ökologischen Relevanz von HKMs, da die gesamte Dimension der großen HKM-Landschaften bisher nur in Ansätzen verstanden ist. Köhlerei war auch im Nordosten der USA von Bedeutung, obwohl dort deren Auswirkungen auf die Landschaft weitgehend unbekannt sind. Jüngst konnten mittels Analyse von schattenplastischen Reliefkarten über 3.000 HKMs in einem 40 km2 großen Gebiet in Pennsylvania und über 20.000 HKMs in einem 1.170 km2 großen Areal in Litchfield County (NW Connecticut) nachgewiesen werden. Aufgrund dieser Befunde ergibt sich ein komplett neues Bild hinsichtlich der anthropogenen Komponente bei der Entwicklung der Bodenlandschaft im Nordosten der USA. Relativ dicht gedrängt finden sich HKMs in den Litchfield Hills in der Umgebung von West Cornwall, Litchfield County, Connecticut. Die HKMs sind an den Hängen des Housatonic River besonders gut erhalten und bilden kreisförmige Plattformen mit Durchmessern von i.d.R. weniger als zehn Metern. Es ist bemerkenswert, dass heute unter dichter Bewaldung diese Hinterlassenschaften der frühen Holzkohleindustrie weitgehend in Vergessenheit geraten sind, obwohl viele Meiler noch Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb waren. Weitere Forschungen sind erforderlich, um unser Verständnis zu den Umweltauswirkungen der historischen Köhlerei zu verbessern und die Quantität sowie Qualität dieses Nutzungserbes auf unsere modernen Ökosysteme zu erfassen. Die Litchfield Hills bieten beste Voraussetzungen, um Eigenschaften, Entwicklung und Verbreitung der HKM-beeinflußten Böden zu untersuchen und generell neue Erkenntnisse zu anthropogenen Bodenlandschaften zu erhalten.

Die Bedeutung chemischer Standortfaktoren für die kleinräumige Verbreitung epiphytischer Flechten

Die Bedeutung chemischer Standortfaktoren für die kleinräumige Verbreitung epiphytischer Flechten soll untersucht werden. Der Grund hierfür ist, dass bei der Untersuchung der Standortfaktoren innerhalb eines gegebenen Waldökosystems mit räumlich konstanter Immissionsbelastung chemische Faktoren bisher häufig vernachlässigt wurden, im Rahmen der bisherigen Arbeiten des Antragstellers in einem ausgewählten Ökosystem (nämlich in montanen Fichtenwäldern des Harzes) aber ein ganz entscheidender Einfluss eben der chemischen Standortfaktoren nachgewiesen werden konnte. Die Untersuchungen sollen in ausgewählten Laub- und Nadelwaldökosystemen der US-Bundesstaaten New York und Pennsylvania durchgeführt werden und knüpfen an dort bereits 1999 vom Antragsteller initiierte Studien an. Die Standortchemie soll vor allem durch Niederschlags- und Borkenanalysen charakterisiert werden. Neben den chemischen Faktoren sollen auch Messungen zum Mikroklima durchgeführt werden, um die Bedeutung dieser beiden Faktorenkomplexe für die kleinräumige Epiphytenverbreitung quantitativ bewerten zu können. Dies ist nicht zuletzt deshalb sinnvoll, weil das Mikroklima bisher von vielen Autoren als ausschlaggebend für die kleinräumige Verbreitung von epiphytischen Flechten in Wäldern angesehen wurde.

Deutsch-amerikanische Umwelt- und Ressourcengeschichte

Bereits in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts sichern reichlich vorhandene natürliche Ressourcen des nordamerikanischen Kontinents die Existenz der ersten deutschen Emigranten verschiedenster religiöser Minderheiten. Die Gründungen von deutschen Siedlungen in Pennsylvania und North Carolina zeigen schon frühe Maßnahmen des Waldschutzes und einer ersten nachhaltigen Holznutzung, die sowohl auf einer Inventarisierung des Ressourcenpotenzials als auch auf einer entsprechenden Nutzungskontrolle basieren. Im 18. und 19. Jahrhundert wird dagegen die deutsche Auswanderung nicht nur durch landwirtschaftliche Missstände, sondern auch durch eine regional aufkommende 'Holznot' verstärkt, die Bauern, Handwerker und Arbeiter gleichermaßen betrifft. Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts werden erste Eisen- und Glashüttenstandorte in Pennsylvania, New York State und anderen Staaten an den großen Seen gegründet, die zunächst stark an die Ressource Holz und Steinkohle gebunden sind und entsprechend negative Auswirkungen auf Wald und Umwelt zeigen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts sind aufgrund der großen Entwaldungen erste Anfänge einer nordamerikanischen Naturschutzbewegung zu erkennen. In der Folgezeit werden vermehrt Kahlflächen aufgeforstet und zu Ende des 19. Jahrhunderts erste forstliche Ausbildungsstätten von deutschen Forstwissenschaftlern gegründet. Ein intensiver deutsch-amerikanischer Fachaustausch findet bis Ende der 1930er Jahre statt. Erste Studien zeigen, dass eine retrospektive Forschung wertvolle Rückschlüsse auf die Entwicklung des deutsch-amerikanischen Wald- und Naturverständnisses ermöglicht eine in heutiger Zeit noch weitgehend unbeachtete, dafür aber umso wichtigere Komponente der Umweltwahrnehmung. Gleichzeitig ist die besondere Bedeutung eines nachhaltigen Ressourcenmanagement aufzuzeigen. Folgende wissenschaftliche Fragen lassen sich ableiten: - Sozial- und mentalitätsgeschichtlich: In welcher Form und in welchem Maße wirkten sich Erfahrungen erlebter Ressourcenknappheit der Auswanderer auf Reaktionen auf die sich im 19. Jahrhundert zunehmend verschlechternde Waldressourcenqualität in den USA aus ? - Umweltgeschichtlich: Ist bereits im 18. und 19. Jahrhundert eine dezidierte Umweltwahrnehmung im deutsch-amerikanischen Auswanderungsmilieu festzustellen ? - Forstgeschichtlich: Inwiefern trägt eine von außerhalb der Staatsgrenzen erfolgte kritische Betrachtung sowohl nordamerikanischer als auch deutscher Waldbewirtschaftung dazu bei, auf beiden Seiten forsthistorische Aussagen des 19. und 20. Jahrhunderts zu relativieren ? - Ressourcenpolitisch: Welche Ansatzpunkte liefert eine zeitnähere und räumlich verlagerte Untersuchung der Ressourcenproblematik in den USA, um die heutige Gesellschaft und Politik für einen nachhaltigen Umgang mit ihren Lebensressourcen zu sensibilisieren ?

Deutsche Beteiligung am OECD/NEA Projekt Thermohydraulische Experimente an der 'Rod Bundle Heat Transfer' Anlage (RBHT) - Phase II

Aporrectodea limicola (Michaelsen, 1890) Regenwürmer Gefährdung unbekannten Ausmaßes

Eingeschleppt in die USA (Georgia, New Jersey, Oregon, Pennsylvania, Washington) (Sims & Gerard 1999). Nach Höser sind die Bestände in Mitteldeutschland im langfristigen Bestandstrend stabil. Leicht zu verwechseln mit Aporrectodea caliginosa, vermutlich oft übersehen; zumeist auf Auenwälder und Feuchtwiesen beschränkt; hydrophil.

Three Mile Island, Goiania, Palomares: 3 radiologische Unfälle

Three Mile Island, Goiania, Palomares: 3 radiologische Unfälle Textfassung des Videos " Three Mile Island, Goiania, Palomares: 3 radiologische Unfälle " Radiologische Notfälle sind sehr selten. Und alle Menschen, die mit künstlichen Strahlenquellen zu tun haben, tun alles dafür, dass es nicht zu Notfällen kommt. Einige hat es trotzdem schon gegeben. Die bekanntesten sind sicherlich die beiden schwersten: die Reaktorunglücke in Tschornobyl und Fukushima. Mit Tschornobyl beschäftigen wir uns in den nächsten Videos. Heute schauen wir uns ein paar andere Beispiele ganz genau an. Auch ziemlich bekannt ist der Reaktorunfall, der sich am 28. März 1979 im Kernkraftwerk Three Mile Island ereignet hat. Das Werk liegt im US-Bundesstaat Pennsylvania, in der Nähe der Stadt Harrisburg. Im Kernkraftwerk fielen zwei Kühlpumpen aus. Technische Probleme und Fehlentscheidungen des Personals führten dazu, dass unbemerkt Kühlflüssigkeit entweichen konnte und der Reaktorkern nicht mehr mit Kühlwasser bedeckt war. Mehr als ein Drittel des Brennstoffs im Reaktor ist damals geschmolzen. Der Druckbehälter um den Reaktorkern blieb intakt, sodass es nicht zum Schlimmsten kam, dennoch gelangten geringe Mengen an radioaktiven Gasen und verunreinigtes Wasser in die Umwelt. Die Krisenkommunikation der Verantwortlichen war damals leider nicht gut und führte zu einer massiven Verunsicherung bei den Bewohnerinnen und Bewohnern. Schwangeren und kleinen Kindern wurde damals in einem Fünf-Meilen-Radius die Evakuierung empfohlen. Über 100.000 Menschen verließen damals zeitweise die Region. Gesundheitliche Schäden für die Bevölkerung wurden damals nicht nachgewiesen. Der Unfall war aber auf jeden Fall eine enorme psychische Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner. Durch die Lehren von Three Mile Island kam es in den folgenden Jahren zu vielen Neuerungen im Strahlenschutz. Unter anderem  wurden die Sicherheitsstandards der Kernkraftwerke in den USA überarbeitet und es gab Verbesserungen in der Ausbildung des Personals. Auf der INES-Skala, die dabei hilft, die Bedeutung eines nuklearen Ereignisses einzuschätzen, wurde Three Mile Island in Stufe fünf, ernster Unfall, einsortiert. Ebenfalls auf Stufe fünf liegt ein Unfall ganz anderer Art: Im brasilianischen Goiania brachen 1987 zwei Müllsammler in ein verlassenes Gebäude ein. Dort hatte zwei Jahre zuvor ein privates Institut für Strahlentherapie ein Strahlentherapiegerät zurückgelassen, ohne die Behörden darüber zu informieren. In dem Gerät befand sich ein Strahlungskopf mit radioaktivem Cäsium-137. Die beiden Männer stahlen den Bestrahlungskopf, ohne zu wissen, was es war. Sie versuchten, ihn zu öffnen, schafften es aber nur, ein Loch hineinzubohren. Sie und das Haus, in dem sie waren, wurden kontaminiert. Und sie erlitten Symptome der Strahlenkrankheit: Verbrennungen und Übelkeit. Da sie diese Symptome aber nicht mit dem Gerät in Verbindung brachten, verkauften sie es an einen Schrotthändler. Der zerlegte den Kopf ganz und stellte fest, dass die Substanz darin, das Cäsium-137, im Dunkeln schwach blau leuchtete. Fasziniert nahm er sie mit nach Hause, führte sie Familie und Bekannten vor und verteilte sogar Teile davon an sie. Viele von ihnen zeigten schnell Symptome der Strahlenkrankheit, die aber erst erkannt wurde, als die Frau des Schrotthändlers die inzwischen fast leere Kapsel mit ins Krankenhaus nahm. Nun wurde endlich erkannt, dass es sich um einen radiologischen Notfall handelte. 112.000 Personen wurden auf eine Kontamination hin untersucht. 249 von ihnen waren mit dem Cäsium in Kontakt gekommen und hatten es teils auch in den Körper aufgenommen. Dabei kam zum ersten Mal Preussisch Blau, als Dekorporationsmittel zum Einsatz. Wie das funktioniert, haben wir schon in einem früheren Video erklärt. Wir stellen euch den Link in die Videobeschreibung. Vier Personen starben dennoch in den ersten Wochen nach dem Unfall. Darunter auch die Frau des Schrotthändlers, die als erste vermutet hatte, dass ihre Symptome mit der leuchtenden Substanz in Verbindung stehen könnten. 67 Quadratkilometer des Stadtgebiets wurden untersucht und 85 kontaminierte Häuser gefunden. Bei 41 war die Kontamination so stark, dass die Familien, die dort wohnten, evakuiert werden mussten. Einige Häuser konnten dekontaminiert werden, andere wurden abgerissen und die Erde rundherum abgetragen. 3500 Kubikmeter radioaktiver Abfall wurden sicher eingelagert. Wieder eine ganz andere Art von Unfall ereignete sich 1966 über dem spanischen Ort Palomares. Ein US-Bomber mit vier Wasserstoffbomben an Bord kollidierte in der Luft mit einem Tankflugzeug. Beide Flugzeuge stürzten ab. Drei der Wasserstoffbomben landeten auf dem Festland,die vierte im Meer. Alle wurden geborgen. Dabei kam es zwar glücklicherweise bei keiner der vier Bomben zu einer nuklearen Detonation. Jedoch explodierten von zwei dieser Bomben, die mit Plutonium-239 gefüllt waren, die konventionellen Sprengladungen der Zünder. Mehrere Kilogramm radioaktiven Plutoniums wurden freigesetzt und 400 Hektar Land kontaminiert. Das Franco-Regime spielte den Unfall und die Kontamination systematisch herunter. Es gab ein Dekontaminationssprogramm, aber keine Evakuierung. Große Teile der kontaminierten Flächen wurden weiter andwirtschaftlich bewirtschaftet. Diese Gebiete werden bis heute überwacht und es gibt mehrere Sperrzonen. Laut Angaben der spanischen Gesundheitsbehörden gibt es keine erhöhten Krebsraten in diesen Gebieten. Im nächsten Video zeigen wir dann einmal ganz genau, was in Tschornobyl passiert ist. Das solltet ihr nicht verpassen, Also bleibt dran, abonniert unseren Kanal und bis dahin: Bleibt gut geschützt. Stand: 14.03.2024

Investition in eine innovative Raffinerieanlage zur weltweit erstmaligen Aufbereitung von Gebrauchtöl zu hochqualitativen Gruppe III-Basisölen

Die Puralube Raffinerie 3 GmbH gehört zur Puralube Holding GmbH, welche die deutsche Tochter der in Wayne (Pennsylvania, USA) ansässigen Puralube Inc. ist. Diese betreibt in Zeitz (Sachsen-Anhalt) zwei Raffinerien und verarbeitet Altöl in komplexen Verfahren zu hochwertigem Basis-Öl. Ziel ist es, am Standort in Elsteraue einen weiterführenden Verarbeitungsstrang zu errichten, um erstmals API (American Petroleum Institute)-Gruppe III-Basisöle für qualitativ höherwertige Schmierstoffe mittels des neu entwickelten HyLubeSAT-Verfahren auf Basis Altöl herzustellen. Basisöle sind die Produktionsgrundlage von Schmierstoffen und können aus Rohöl oder Altöl produziert werden. Sie werden hauptsächlich für Motorenöle, aber auch alle anderen industriellen Schmierstoffanwendungen verwendet. Nach dem Gebrauch werden diese als Altöl eingesammelt und können mittels aufwendigen Auf- bereitungsprozessen als Basisöle wiederverwendet werden. Die Innovation des Vorhabens besteht darin, mit Hilfe des neu entwickelten HyLubeSAT-Verfahrens aus Altöl qualitativ hochwertige Schmierstoffe herzustellen. Bei diesem ressourcenschonenden Verfahren wird zunächst mittels einer Hochdruckpumpe das Basisöl-Kondensat verdichtet. Anschließend wird dieses mit hochreinem Wasserstoff in einem mehrstufigen Prozess unter Zuhilfenahme von neu entwickelten Katalysatoren chemisch aufbereitet. Die entstandenen Sulfide und Halogenide werden ausgewaschen und der überschüssige Wasserstoff wird in den Kreislauf zurückgeführt. Durch die Herstellung von höherwertigem Basisöl aus dem Recyclingprozess mit Altöl kann die Verarbeitung von Rohöl reduziert werden. Durch das neue Verfahren kann das Unternehmen bei der derzeitigen jährlichen geplanten Produktionsmenge 54.000 Tonnen CO 2 pro Jahr einsparen. Dies entspricht ca. 60 Prozent im Vergleich zur Primärproduktion. Branche: Sonstiges verarbeitendes Gewerbe/Herstellung von Waren Umweltbereich: Ressourcen Fördernehmer: Puralube Raffinerie 3 GmbH Bundesland: Sachsen-Anhalt Laufzeit: 2016 - 2017 Status: Abgeschlossen

Investition in eine innovative Raffinerieanlage zur weltweit erstmaligen Aufbereitung von Gebrauchtöl zu hochqualitativen Gruppe III-Basisölen

Die Puralube Raffinerie 3 GmbH gehört zur Puralube Holding GmbH, welche die deutsche Tochter der in Wayne (Pennsylvania, USA) ansässigen Puralube Inc. ist. Diese betreibt in Zeitz (Sachsen-Anhalt) zwei Raffinerien und verarbeitet Altöl in komplexen Verfahren zu hochwertigem Basis-Öl. Ziel ist es, am Standort in Elsteraue einen weiterführenden Verarbeitungsstrang zu errichten, um erstmals API (American Petroleum Institute)-Gruppe III-Basisöle für qualitativ höherwertige Schmierstoffe mittels des neu entwickelten HyLubeSAT-Verfahren auf Basis Altöl herzustellen. Basisöle sind die Produktionsgrundlage von Schmierstoffen und können aus Rohöl oder Altöl produziert werden. Sie werden hauptsächlich für Motorenöle, aber auch alle anderen industriellen Schmierstoffanwendungen verwendet. Nach dem Gebrauch werden diese als Altöl eingesammelt und können mittels aufwendigen Aufbereitungsprozessen als Basisöle wiederverwendet werden. Die Innovation des Vorhabens besteht darin, mit Hilfe des neu entwickelten HyLubeSAT-Verfahrens aus Altöl qualitativ hochwertige Schmierstoffe herzustellen. Bei diesem ressourcenschonenden Verfahren wird zunächst mittels einer Hochdruckpumpe das Basisöl-Kondensat verdichtet. Anschließend wird dieses mit hochreinem Wasserstoff in einem mehrstufigen Prozess unter Zuhilfenahme von neu entwickelten Katalysatoren chemisch aufbereitet. Die entstandenen Sulfide und Halogenide werden ausgewaschen und der überschüssige Wasserstoff wird in den Kreislauf zurückgeführt. Durch die Herstellung von höherwertigem Basisöl aus dem Recyclingprozess mit Altöl kann die Verarbeitung von Rohöl reduziert werden. Durch das neue Verfahren kann das Unternehmen bei der derzeitigen jährlichen geplanten Produktionsmenge 54.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Dies entspricht ca. 60 Prozent im Vergleich zur Primärproduktion.

Fracking: Exxon Mobil angeklagt

Eine Tochtergesellschaft des Mineralölkonzerns Exxon Mobil muss sich in den USA vor Gericht dafür verantworten, Fracking-Abwasser illegal entsorgt und damit Grundwasser verschmutzt zu haben. XTO Energy soll an einer Förderstätte in Pennsylvania knapp 216.000 Liter verschmutztes Wasser verschüttet haben. Der Generalstaatsanwalt hatte schon im September Anklage gegen XTO erhoben. Das Unternehmen stritt die Tat ab und argumentierte, dass es keinen "langfristigen Umwelteinfluss" gebe. Am 1. Januar 2014 hat der zuständige Richter die strafrechtliche Anklage in acht Punkten zugelassen.

Smog in Donora, Pennsylvania

In Donora im US-Bundesstaat Pennsylvania erkrankten im Jahr 1948 bei Smog über 7 000 Menschen an den Atemwegen und 20 Personen starben.

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