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Strategisches Monitoring von Rodentizid-Rückständen in Fischottern zur Überprüfung der Wirksamkeit von Risikominderungsmaßnahmen aus der Biozid-Zulassung

Als PBT-Stoffe gelangen antikoagulante Rodentizide bei Rattenbekämpfungen in der Kanalisation oder in Ufernähe in Gewässer, wo sie von Fischen aufgenommen und über die Nahrungskette in Top-Prädatoren wie Fischottern angereichert werden. Aufbauend auf dieser Erkenntnis aus dem Vorläufervorhaben (FKZ 3720 64 409 0) wurden in der Biozid-Zulassung Risikominderungsmaßnahmen (RMM) zur Verhinderung von Gewässereinträgen festgelegt. Um zu überprüfen, ob diese Maßnahmen geeignet sind, die Gewässerbelastung tatsächlich zu reduzieren, soll im Rahmen dieses Projekts ein strategisches Biotamonitoring anhand der systematischen Sammlung und Untersuchung von Fischotter-Totfunden aus ganz Deutschland durchgeführt werden. Dazu werden die tot aufgefundenen Tiere zentral gesammelt und obduziert, um ihren Gesundheitszustand zu untersuchen. Gleichzeitig werden sie beprobt, um die Leberproben auf Rückstände von Rodentiziden (und nach Möglichkeit auch anderen Umweltschadstoffen aus anderen Vollzügen) zu analysieren. Die Häufigkeit der positiven Rodentizid-Nachweise aber auch die Höhe ihrer Konzentration in der Leber sollen in drei aufeinander folgenden Jahren erhoben werden. Im Vergleich zu Daten aus früheren Jahren, die im Rahmen des Vorgängerprojekts erhoben wurden, erlaubt dies Rückschlüsse darüber, ob die aquatische Belastung nach Festlegung der RMM tendenziell abnimmt, zunimmt oder gleichbleibend ist. Zusätzlich dazu werden Begleitparameter wie Fundort, Rodentizideinsatz in Fundort-Nähe, Todesursache, Alter, etc. erhoben sowie Nahrungsanalysen (Untersuchung des Mageninhalts und Metabarcoding) durchgeführt. Dadurch können die Einflussfaktoren auf die Rodentizid-Rückstände in Fischottern und damit die Eintragswege dieser Stoffe statistisch ausgewertet werden.

Pond/ditch benthic invertebrate data on d15N/d13C (northeast-Germany, 2020)

Benthic invertebrate samples were taken directly in the field via hand-netting in four ditches and three ponds (defined as water bodies with a maximum extent of one hectare) in October and November 2020. Sampling was carried out in Brandenburg in Germany in the region Havellaendisches Luch. The landscape is characterized by an intensively maintained ditch system that was created for industrial agricultural production during 1980s. Additionally, the landscape is characterized by a large number of small standing water bodies (kettle holes, ponds), which were formed during the last glacial period. A detailed description of the area can be found in Trau & Lorenz, 2024. Invertebrate samples were analysed for the stable isotopes of carbon and nitrogen. The data set includes data from 35 families. The whole animal was used for the analysis of stable isotopes of carbon and nitrogen. Analyses were performed on a Thermo Delta V isotope ratio mass spectrometer (IRMS) interfaced to a NC2500 elemental analyser by the Cornell University Stable Isotope Laboratory (https://cobsil.cornell.edu/). The dataset was used to evaluate isotopic niches of functional feeding groups (collector/gatherer, collector/filterer, grazer/scraper, shredder, predator and omnivore) in the two water body types (pond and ditch), in order to evaluate effects of agriculture (nutrient concentrations and pesticide residues) on the isotopic niches (Trau et al. 2025, under review).

Sichere, haltbare Biofleischprodukte von hoher Qualität

Die Beliebtheit von Bio-Lebensmitteln steigt kontinuierlich an. Schon fast die Hälfte aller Verbraucherinnen und Verbraucher kauft regelmäßig Bioprodukte. Dieser Trend wird durch verschiedene Faktoren angetrieben, darunter das Streben nach gesünderen Optionen aufgrund von geringeren Pestizidrückständen und einem höheren Nährwert in Bio-Produkten. Der Bioschweinefleischmarkt ist jedoch noch relativ klein und kämpft mit einer Reihe von Wettbewerbsnachteilen, welche mit der Infrastruktur und der Vermarktung zusammenhängen. Im Hinblick auf dessen weitere Entwicklung ist auch die Überarbeitung der Biofleischerzeugnisse in Bezug auf Qualität und Sicherheit notwendig. Beide Eigenschaften werden in Bioschweinefleischerzeugnissen durch die stark verbreitete Ablehnung des in der Fleischerzeugung wichtigsten Konservierungsstoffes Nitrit beeinflusst, denn Nitrit trägt sowohl zum Erscheinungsbild und Geschmack der Fleischerzeugnisse als auch vor allem zur Haltbarkeitsverlängerung und mikrobiologischen Sicherheit der Produkte bei. Die Ablehnung des Einsatzes von Nitrit auf Grund der gesundheitlichen Bedenken gegen chemische Inhaltsstoffen, birgt jedoch immer noch gesundheitliche, mikrobiologische Risiken und geht mit einer verminderten Haltbarkeit der Produkte einher, denn ohne den Einsatz eines Konservierungsstoffes kann eine vergleichbare Stabilität und Sicherheit der Produkte nicht garantiert werden. Aus diesem Grund ist die Untersuchung von akzeptablen Alternativen wichtig. Im Rahmen dieses Projektes soll geprüft werden, ob nicht durch den Einsatz von Pflanzenextrakte mit Polyphenolen als sekundäre Pflanzenmetaboliten die notwendige oxidative Stabilität und auch mikrobiologische Sicherheit hergestellt werden kann.

Förderinitiative Pestizide: Induzierte Resistenz im Hopfenanbau gegen Spinnmilben: Analyse und Verwertung als Baustein im integrierten Pflanzenschutz

Identifizierung von Pestizidrueckstaenden im Erdboden und in Gewaessern mit Hilfe von geophilen Insekten

Gewisse Geophile Heuschrecken legen ihre Eier in 4-5-8 cm Tiefe in den Erdboden ab. Dies geschieht jedoch nur bei bestimmter Bodenfeuchte und Korngroesse sowie bei einem gewissen Reinheitsgrad des Bodens, jede Beimengung von Insektizidspuren wird mit dem Hinterleibsende der Tiere registriert und verhindert die Eiablage. In dieser Hinsicht sind diese Insekten hervorragende Indikatoren fuer Bodenverschmutzungen.

Pflanzenschutzmittelrueckstaende in der deutschen Brotgetreideernte

a) Feststellung des Gehalts an Pflanzenschutzrueckstaenden in verschiedenen Getreidearten. Untersuchung des Abbaus bzw. des Metabolismus waehrend der Lagerung und waehrend der Verarbeitung. b) Analytische Bestimmung der Pestizide in Getreide und in Mahlprodukten in Abhaengigkeit von Lagerung und Verarbeitung einschliesslich Backprozess. Feststellung von Stoffwechselprodukten. c) Mehrjaehrige, laufende Untersuchungen in Anpassung an neue Pflanzenschutzmittel und neue analytische Verfahren.

ETOS: Elektrochemische Valorisierung von hochchlorierten persistenten Abfällen

ETOS: Elektrochemische Valorisierung von hochchlorierten persistenten Abfällen, Teilprojekt D

ETOS: Elektrochemische Valorisierung von hochchlorierten persistenten Abfällen, Teilprojekt A

ETOS: Elektrochemische Valorisierung von hochchlorierten persistenten Abfällen, Teilprojekt C

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