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Naturschutzkonferenz 2022: Naturschutz in der Stadt Vorträge

„Rausgehen in die Natur“ meint, einen urbanen Raum, der arm an Tier- und Pflanzenarten ist, zu verlassen, um Wälder und Wiesen zu erwandern und sich inmitten der Vielfalt dort vorkommender Tier- und Pflanzenarten zu erholen. Doch viele Untersuchungen zeigen, dass die Biodiversität im urbanen Raum deutlich zugenommen hat, und so fühlen sich beispielsweise auch Wanderfalken inmitten von Städten wohl. Und so, wie sich die Natur diesen Lebensraum selbst wieder erobert, kann der Mensch viel tun, um diese Entwicklung zu fördern. Auf der diesjährigen Naturschutzkonferenz soll darüber berichtet und diskutiert werden. Das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt lädt zur Naturschutzkonferenz 2022 ein, die sich in diesem Jahr dem Thema „Naturschutz in der Stadt“ widmet. Aktuelle Tendenzen im Naturschutz und deren Auswirkungen für Sachsen-Anhalt Dr. Ekkehard Wallbaum, Abteilungsleiter Naturschutz und Wasserwirtschaft im MWU Vortragsfolien ansehen (PDF-Datei, 900 KB) Dokumentation ansehen (PDF-Datei, 310 KB) Netzwerk Biodiversität in Kommunen Sachsen-Anhalts – Ziele und Maßnahmen Prof. Dr. Sabine Tischew, Vizepräsidentin für Forschung, Transfer und Nachhaltigkeit; Professorin für Vegetationskunde und Landschaftsökologie im Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung der Hochschule Anhalt Vortragsfolien ansehen (PDF-Datei, 13 MB) Informationen zu aktuellen Arbeitsaufgaben des LAU Dr. Jens Peterson, Abteilungsleiter Naturschutz im LAU Vortragsinhalt ansehen (PDF-Datei, 100 KB) Biodiversität in der Stadt – Status, Trends und Schutzmöglichkeiten Dr. Sonja Knapp, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Department Biozönoseforschung, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ Vortragsfolien ansehen (PDF-Datei, 8 MB) Herausforderungen für den Naturschutz im urbanen Raum von Halle (Saale) aus Sicht des NABU-Regionalverbandes Dr. Annette Trefflich, Vorsitzende des NABU-Regionalverbandes Halle/Saalkreis e. V. Vortragsfolien ansehen (PDF-Datei, 7 MB) Pflanze KlimaKultur! – Ein Bürgerwissenschaftenprojekt zur Phänologie krautiger Pflanzen in Städten Prof. Isabell Hensen, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Pflanzenökologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Vortragsfolien ansehen (PDF-Datei, 18 MB) Stadtgrün im Klimawandel – Bewässerung im öffentlichen Grün Diana Ganzert, Dezernentin in der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt (LLG), Quedlinburg Vortragsfolien ansehen (PDF-Datei, 4 MB) Die Vortragsinhalte wurden dem Veranstalter LAU von den Referentinnen und Referenten zur Verfügung gestellt und sind überwiegend nicht barrierefrei.

Bericht: "Spartina townsendii Ausbreitung Ostfriesische Küste (1949)"

Im Jahre 1948 wurde durch die Forschungsstelle Norderney eine botanische Kartierung der ostfriesischen Küste vorgenommen, in welcher vor allem die Ausbreitung der zwanzig Jahre früher angepflanzten Spartina townsendii festgehalten werden sollte. Die Untersuchung diente weiterhin dem Ziel, zur Klärung der bis heute umstrittenen Bedeutung von Spartina im Küstenschutz und in der Landgewinnung beizutragen. Die botanischen Aufnahmen des Küstengebietes zwischen Knock und Bensersiel (1948) führten zu folgenden Ergebnissen: 1. Den Rückgang der Spartina-Anpflanzungen haben an der ostfriesischen Küste zunächst nur wenige Exemplare (312 =1,7 %) überlebt. Diese Pflanzen haben sich aber seit 1932 fast explosionsartig vermehrt und bilden jetzt (1948) in der Leybucht eine Wiese von fast 258 ha und bei Neßmersiel eine Wiese von 26 ha. Das gesamte von Spartina durchsetzte Gebiet beträgt in diesem Küstenabschnitt aber fast 1000 ha, d. h. etwas weniger als die Hälfte des gesamten Deichvorlandes einschließlich der Quellerzone. 2. Spartina townsendii ist an der ostfriesischen Küste für die Landgewinnung wertlos, da sie fast nur in der Zone gedeiht in der auch die klassischen Landgewinner Queller (Salicornia stricta) und Andel (Puccinellia maritima) wachsen. Spartina wirkt eher schädigend für die Landgewinnung, weil sie einen vom wässrigen Schlickbrei bedeckten, schlecht durchlüfteten Boden liefert und dadurch die raschere Auflandung mit guter Bodenlüftung durch die Andelwiese verhindert. 3. Spartina ist, wo sie in größeren Horsten und Beständen vorkommt, gegen Abbruch wegen tiefer Bewurzelung sehr widerstandsfähig. 4. Spartina kann vor scharliegenden Deichen selbst bei geringer Überflutungshöhe (< 1,0 m) infolge der dort im Allgemeinen höheren Stromgeschwindigkeiten und vor allem des Eisgangs nicht wachsen. 5. Spartina hat unter den einheimischen Vorlandpflanzen nur einen einzigen wirksamen Konkurrenten, der sie auf günstigen Standorten zurückhalten kann: Aster tripolium. In der Leybucht z. B. bildet sich eine besondere Mischgesellschaft, das Spartinetum townsendii asteretosum aus. 6. Spartina ist in den Schloten weit in den alten Heller – stellenweise bis zum Deichfuß – vorgedrungen und hat den unteren Teil der ehemaligen Andelwiese vernichtet, der heute von reinen Spartina-Eiesen (Spartinetum townsendii typicum) eingenommen wird. 7. Die künftige Landgewinnungspraxis muss Spartina in alle Planungen miteinbeziehen, da eine Ausrottung des Schlickgrases unmöglich ist. 8. In Zukunft muss mit größerer Sorgfalt als bisher die Ökologie einer fremden Pflanze, die in ein bestehendes Ökosystem eingefügt werden soll, vorher untersucht werden.

Naturschutz - Zentrum für Artenvielfalt/Lore-Steubing-Institut: Lore-Steubing-Institut für Naturschutz und Biodiversität in Hessen Das Lore-Steubing-Institut Forschungsprojekte Themenfelder des Instituts Veranstaltungen des Lore-Steubing-Instituts Partner des Lore-Steubing-Instituts Lore Steubing

© L. Möller © L. Möller © L. Möller Hier erfahren Sie mehr über das 2021 eingerichtete Lore-Steubing-Institut für Naturschutz und Biodiversität in Hessen, kurz Lore-Steubing-Institut (LSI). Das LSI ist das im bundesweiten Vergleich erste Institutionen-übergreifende Forschungsinstitut unter direkter Einbindung einer technisch-wissenschaftlichen Umweltbehörde, die sich im Geschäftsbereich des Hessischen Umweltministeriums befindet. Mit dem LSI soll das ökologische Fachwissen aus den hessischen Forschungseinrichtungen systematisch und institutionell gebündelt und mit der hessischen Naturschutzpraxis verknüpft werden. Gemeinsam führen die Partner des LSI angewandte Forschungsprojekte zu in Hessen relevanten Naturschutz- und Biodiversitätsthemen durch, vermitteln Fachwissen zu Naturschutz und Biodiversität in öffentliche Bereiche Hessens und beraten die Politik. Das Lore-Steubing-Institut versteht sich als hessisches Kompetenzzentrum und Bindeglied zwischen Wissenschaft und Akteuren der Naturschutzpraxis. Mehr Das HLNUG fördert im Rahmen des Lore-Steubing-Instituts Forschungsprojekte. Hier finden Sie mehr Informationen zur Antragsstellung und den geförderten Forschungsprojekten. Mehr Die Partner des Lore-Steubing-Instituts möchten durch Zusammenarbeit den Natur- und Artenschutz in Hessen erfolgreicher gestalten. Dafür wird geforscht, fort- und weitergebildet und werden Informationen aufbereitet. Mehr Hier finden Sie Informationen zu Veranstaltungen des Lore-Steubing-Instituts. Mehr Eine Reihe von Partnern arbeiten im Lore-Steubing-Institut zusammen. Mehr Die Namensgeberin des Instituts, Prof. em. Dr. Dr. h. c. Lore Steubing, leistete Pionierarbeit für die ökologische Forschung in Deutschland. Als Würdigung ihrer Verdienste trägt das Lore-Steubing-Institut ihren Namen. Mehr Das Direktorium stellt das Leitungsgremium des LSI dar und trifft alle Entscheidungen im LSI. Von jedem LSI-Partner wurde ein Mitglied entsandt, welche zusammen das Direktorium bilden. Hauptaufgabe des Direktoriums ist die Auswahl geeigneter Forschungsprojekte zur Förderung im Rahmen des LSI. Es kann auch Ausschüsse und Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen und Fragestellungen einsetzen. Dem Direktorium des LSI gehören an: Prof. Dr. Thomas Schmid Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie Präsident des HLNUG und Geschäftsführender Direktor des LSI Prof. Dr. Nico Blüthgen Technische Universität Darmstadt Ecological networks Prof. Dr. Peter Haase Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung Fluss- und Auenökologie Prof. Dr. Sven Klimpel Goethe-Universität Frankfurt Integrative Parasitology and Zoophysiology Prof. Dr. Birgit Gemeinholzer Universität Kassel Botanik Prof. Dr. Lars Opgenoorth Philipps-Universität Marburg Pflanzenökologie und Geobotanik Prof. Dr. Till Kleinebecker Justus-Liebig-Universität Gießen Landschaftsökologie und Landschaftsplanung Prof. Dr. Ilona Leyer Hochschule Geisenheim University Biodiversität und Ökosystemfunktionen Simon Bruhn Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat Abteilung IV: Klima- und Naturschutz Der Wissenschaftliche Beirat berät und unterstützt das Direktorium. Im Beirat sitzen Fachleute der relevanten universitären Fachrichtungen (jedoch nicht die Partner) sowie Vertreter/Vertreterinnen des ehrenamtlichen Naturschutzes in Hessen. Der Wissenschaftliche Beirat des LSI bewertet die eingehenden Forschungsanträge und gibt eine Empfehlung an das Direktorium des LSI ab, welche Anträge angenommen werden sollten. Außerdem bewertet er vorgeschlagene Arbeitskonzepte und macht Vorschläge für weitere Arbeitsschwerpunkte. Dem Wissenschaftlichen Beirat des LSI gehören derzeit an: Dr. Tobias Erik Reiners Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz Ornithologie und Naturschutz Manuel Schweiger Nationalpark Kellerwald-Edersee Hessische Großschutzgebiete Dr. Andreas Mölder Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt Arten- und Biotopschutz Elke Grimm Beruflicher Naturschutz in Hessen Naturschutz und Landschaftspflege Dr. Karin Stein-Bachinger Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. Ökologischer Landbau und Naturschutz Prof. Dr. Stefan Brunzel Fachhochschule Erfurt Biologische Vielfalt und Artenschutz Dr. Walter Durka Helmholz-Zentrum für Umweltforschung Molekulare Ökologie Prof. Dr. Martin Dieterich Universität Hohenheim Landschaftsökologie und Naturschutz Prof. Dr. Markus Weitere Helmholz-Zentrum für Umweltforschung Fließgewässerökologie Dr. Andreas Opitz Tel.: 0641-200095 11 Vera Bergmann Tel.: 0641-200095 13 Video der Festveranstaltung zum 100. Geburtstag von Lore-Steubing Artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung

Klimawandel und Anpassung: Über uns

Seit über zehn Jahren stehen die vielfältigen gegenwärtigen und zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels in Hessen im Fokus der Arbeiten des Fachzentrums. In zahlreichen Projekten werden Klimaänderungen und deren Folgen in Hessen untersucht sowie mögliche Anpassungsmaßnahmen entwickelt. Um drohende Beeinträchtigungen und Schäden zu begrenzen und gegebenenfalls positive Entwicklungen aufzuzeigen, müssen Anpassungsstrategien und -maßnahmen frühzeitig entwickelt werden. Dies geschieht insbesondere in Zusammenarbeit mit Kommunen und weiteren hessischen Multiplikatoren. Als Träger öffentlicher Belange prüft das Fachzentrum in Zielabweichungsverfahren der Regionalpläne, ob klimatisch relevante Flächen (zukünftig Vorrang- und Vorbehaltsgebiete für besondere klimatische Funktionen) betroffen sind und gibt Stellungnahmen zum Verfahren ab. Wissensvermittlung und Bildung für unterschiedlichste Zielgruppen sind zentraler Bestandteil der Aufgaben. Zudem begleitet das Fachzentrum die Umsetzung ausgewählter Anpassungsmaßnahmen des Klimaplans Hessen . Der Bereich Nachhaltigkeit ist ebenfalls fachlich im Fachzentrum angesiedelt. In verschiedenen Gremien des Fachzentrums (z.B. Gesundheits- und Planungsforum) werden Aktivitäten in Hessen vernetzt, um das Fachwissen von Experten zusammenzuführen und zu nutzen. Auch engagiert sich das Fachzentrum in weiteren fachlich ausgerichteten Netzwerken in Hessen. Das Fachzentrum Klimawandel und Anpassung wird durch einen wissenschaftlichen Beirat (s. weiter unten) unterstützt. Dr. Marion Hemfler (Leitung), 0611-6939 747 Klimawandel und Grundwasser, Klimawandel und Boden, FACE-Experimente, DIN/Normung Stefanie Bathke , 0611-6939 272 (Elternzeit) Veranstaltungs-Organisation, Informationsmaterialien, Information zur Förderung der Leitlinienprojekte Hülya Erdogan , 0611-6939 289 Veranstaltungs-Organisation Ute Heyder , 0611-6939 295 Nachhaltigkeit: Indikatoren Harald Hoeckner , 0611-6939 298 Kommunale Raumplanung, Umwelt- und Infrastrukturplanung, KLIMPRAX Stadtgrün, Stadtklimaanalysen, Beratungsangebot Kommunen Dr. Heike Hübener , 0611-6939 200 Klimawandel allgemein, Meteorologie, Klimamodellierung, KLIMPRAX Starkregen, ReKliEs-De, Koordination Leitlinienprojekte Carolin Jung , 0611-6939 167 Klimawandel und Planung Christine Kolbe , 0611-6939 250 Klimatologie, Meteorologie, Fernerkundung, KLIMPRAX Krisenvorbereitung, KLIMPRAX Starkregen Dr. Aljoscha Kreß , 0611-6939 294 Klimawandel und menschliche Gesundheit, KLIMPRAX Krisenvorbereitung Doris Krusch , 0561-2000 171 KLIMPRAX Stadtgrün Juliane Kuckuk , 0611-6939 168 Beratungsangebot Kommunen, Interreg-Projekt IB Green Dr. Johanna Lenz , 0611-6939 276 Klimawandel und Biodiversität, Klimawandel und Forstwirtschaft, KLIMPRAX Stadtgrün, Nachhaltigkeit: Monitoring und Indikatoren Dr. Anna-Christine Sander , 0611-6939 290 Kommunale Infrastruktur und Gebäude, kommunale Anpassungsstrategien und Handlungsfelder, Interreg-Projekt IB Green Susanne Schroth , 0611-6939 291 Klimawandel und menschliche Gesundheit, Klimawandel und Biodiversität/ Ökosysteme, KLIMPRAX Stadtgrün Ulrich Sommer , 0611-6939 164 KLIMPRAX Stadtgrün, Interreg-Projekt IB Green Michaela Stecking , 0611-6939 286 Beratungsangebot Kommunen, Öffentlichkeitsarbeit, KLIMPRAX Starkregen Der wissenschaftliche Beirat wurde mit der Gründung des Fachzentrums Klimawandel Hessen berufen und unterstützt das Fachzentrum in dessen fachlichen Belangen. Dem Gremium gehören derzeit an: Prof. Dr. Bodo Ahrens Goethe-Universität, Frankfurt: Institut für Atmosphäre und Umwelt Prof. Dr. Bodo Ahrens Goethe-Universität, Frankfurt: Institut für Atmosphäre und Umwelt Prof. Dr. Jörg Bendix Philipps-Universität Marburg: Fachgebiet Klimageographie und Umweltmodellierung Prof. Dr. Jörg Bendix Philipps-Universität Marburg: Fachgebiet Klimageographie und Umweltmodellierung Prof. Dr. Arthur Benz Technische Universität Darmstadt: Institut für Politikwissenschaft Prof. Dr. Arthur Benz Technische Universität Darmstadt: Institut für Politikwissenschaft Dr. Thomas Böckmann Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Göttingen: Abteilung Waldwachstum Dr. Thomas Böckmann Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Göttingen: Abteilung Waldwachstum Prof. Dr. Andreas Ernst Universität Kassel: Center for Environmental Systems Research (CESR) Prof. Dr. Andreas Ernst Universität Kassel: Center for Environmental Systems Research (CESR) Tobias Fuchs Deutscher Wetterdienst, Offenbach: Geschäftsbereich Klima und Umwelt Tobias Fuchs Deutscher Wetterdienst, Offenbach: Geschäftsbereich Klima und Umwelt Prof. Dr. habil. Andreas Homburg Hochschule Darmstadt: Fachbereich Gesellschaftswissenschaften Prof. Dr. habil. Andreas Homburg Hochschule Darmstadt: Fachbereich Gesellschaftswissenschaften Katharina Kleinschnitger EmergenCITY - die resiliente digitale Stadt: Geschäftsführerin Katharina Kleinschnitger EmergenCITY - die resiliente digitale Stadt: Geschäftsführerin Prof. Dr. Heike Köckler Hochschule für Gesundheit Bochum: Fachbereich für Sozialraum und Gesundheit Prof. Dr. Heike Köckler Hochschule für Gesundheit Bochum: Fachbereich für Sozialraum und Gesundheit Dr. Julia Krohmer Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung: Biodiversität und Klima Forschungszentrum Dr. Julia Krohmer Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung: Biodiversität und Klima Forschungszentrum Dr. Gerald Moser Justus Liebig-Universität Gießen: Institut für Pflanzenökologie Umweltbeobachtungs- und Klimafolgenforschungsstation Linden Dr. Gerald Moser Justus Liebig-Universität Gießen: Institut für Pflanzenökologie Umweltbeobachtungs- und Klimafolgenforschungsstation Linden Prof. Dr. Constanze Petrow Hochschule Geisenheim University: Fachbereich für Freiraumplanung und Gesellschaft Prof. Dr. Constanze Petrow Hochschule Geisenheim University: Fachbereich für Freiraumplanung und Gesellschaft Prof. Dr. Ernesto Ruiz Rodriguez Hochschule RheinMain: Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen Prof. Dr. Ernesto Ruiz Rodriguez Hochschule RheinMain: Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen Dr. Immanuel Stieß Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE): Forschungsschwerpunkt Energie und Klimaschutz im Alltag Dr. Immanuel Stieß Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE): Forschungsschwerpunkt Energie und Klimaschutz im Alltag Prof. Dr. Jana Zinkernagel Hochschule Geisenheim University: Institutsleiterin und Professur für Gemüseanbau Prof. Dr. Jana Zinkernagel Hochschule Geisenheim University: Institutsleiterin und Professur für Gemüseanbau Dr. Marion Hemfler Tel.: 0611-6939 747 Presseanfragen: Pressestelle HLNUG Tel.: 0611-6939 307

Luft/Emissionen/Emissionskataster: Biogene und nicht gefasste Quellen

Im hessischen Emissionskataster werden die Emissionen aus der Landwirtschaft, aus Wäldern und aus Deponien/Altablagerungen in der Emittentengruppe biogene und nicht gefasste Quellen dokumentiert. Die Ersterhebung für das Jahr 1992 wurde vom Institut für Pflanzenökologie der Universität Gießen durchgeführt und betraf sowohl die Emissionen aus der Landwirtschaft, die Emissionen der hessischen Wälder, die Emissionen von Abfalldeponien und Altablagerungen sowie weitere, weniger relevante Bereiche. Die Einzelheiten zu dieser Erhebung sind in einem gesonderten Bericht („Emissionskataster Hessen – Landesweite Abschätzung der Emissionen aus biogenen und nicht gefaßten Quellen“, Hessische Landesanstalt für Umwelt, Heft 184, Februar 1996) veröffentlicht. In den nachfolgenden Erhebungen wurden die Emissionen aus der Landwirtschaft (Tierhaltung und Nutzung landwirtschaftlicher Böden) durch das Thünen-Institut (Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, Braunschweig) berechnet. Die Datengrundlage für die aus Deponien angegebenen Methan-Emissionen ist seit der Fortschreibung 2006 das europäische Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister (Pollutant Release and Transfer Register, PRTR). Die Emissionen der hessischen Wälder (NMVOC) werden über die Zeit als konstant angenommen und bei den einzelnen Fortschreibungen der Quellengruppe in der Höhe wie bei der Ersterhebung gesetzt. Bei allen Erhebungen wurden die Emissionsdaten auf Kreisebene (kreisfreie Städte bzw. Landkreise) ermittelt. Die folgende Übersicht zeigt die jeweils wichtigsten Herkunftsbereiche für die Schadstoffe der Emittentengruppe biogene und nicht gefasste Quellen: Stickstoffmonoxid (NO) landwirtschaftlich genutzte Böden, Mineral- und Wirtschaftsdüngeranwendung landwirtschaftlich genutzte Böden, Mineral- und Wirtschaftsdüngeranwendung Ammoniak (NH 3 ) Nutztierhaltung Nutztierhaltung Lachgas (N 2 O) landwirtschaftlich genutzte Böden, Mineral- und Wirtschaftsdüngeranwendung landwirtschaftlich genutzte Böden, Mineral- und Wirtschaftsdüngeranwendung flüchtige organische Verbindungen ohne Methan (NMVOC) Wald (Nadel- und Laubbäume), Nutztierhaltung Wald (Nadel- und Laubbäume), Nutztierhaltung Methan (CH 4 ) Nutztierhaltung, Deponien Nutztierhaltung, Deponien Feinstaub (PM10) Bewirtschaftung von Ackerland, Nutztierhaltung Bewirtschaftung von Ackerland, Nutztierhaltung Im Bereich der biogenen und nicht gefassten Quellen werden Emissionen von anorganischen und organischen Gasen aus der Landwirtschaft, aus Wäldern und aus Deponien erfasst. In der Ersterhebung für diese Emittentengruppe von 1992 wurden die Feinstaubemissionen aus der Landwirtschaft nicht ermittelt. Auch war die Datenlage für die NOx-Emissionen (Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid) so unbefriedigend, dass in der nachstehenden Tabelle der für 1992 ermittelte Schätzwert von 4.900 t/a NO-N (reaktiver Stickstoff) für Gesamthessen nicht wiedergegeben wird. Jahresemissionen der biogenen und nicht gefassten Quellen in Hessen: 1992 2000 2006 2012 Anorganische Gase Stickstoffmonoxid (NO) (angegeben als NO 2 ) - 5.038 4.086 5.182 Ammoniak (NH 3 ) 30.980 24.160 22.356 20.304 Lachgas (N 2 O) 7.731 3.819 3.328 3.870 Organische Gase NMVOC 1) 41.575 38.493 37.758 37.376 Methan (CH 4 ) 434.400 176.277 56.201 47.975 Staub Feinstaub PM10 1.263 1.246 1.279 - keine Emissionsdaten vorhanden 1) flüchtige organische Verbindungen ohne Methan Der NMVOC-Emissionswert ist stofflich nicht weiter aufgegliedert. Hinter den biogenen NMVOC verbirgt sich eine Vielzahl flüchtiger organischer Komponenten. Insbesondere Wälder setzen große Mengen NMVOC (in Hessen ca. 30.800 t/a) frei; Nadelbäume emittieren vornehmlich Terpene, Laubbäume insbesondere Isopren. Der Vergleich mit den übrigen Emittentengruppen zeigt, dass die Emissionen von Methan, Ammoniak und Lachgas weitgehend auf die biogenen und nicht gefassten Quellen zurückgehen. Auch bei den NMVOC tragen die biogenen und nicht gefassten Quellen mit einem erheblichen Anteil zum Gesamtemissionswert aller Emittentengruppen bei. Die hessische Ersterhebung zu den biogenen und nicht gefassten Quellen mit dem Bezugsjahr 1992 („Emissionskataster Hessen – Landesweite Abschätzung der Emissionen aus biogenen und nicht gefaßten Quellen“, Hessische Landesanstalt für Umwelt, Heft 184, Februar 1996) umfasste Abschätzungen zu den Schadstoffemissionen in die Luft aus der Nutztierhaltung, von natürlichen und landwirtschaftlich genutzter Böden, Emissionen der Vegetation (insbesondere Wälder), von Abfalldeponien und Altablagerungen, aus Gewässern und der Abwasserreinigung, dem Kohlenbergbau, der Biomasseverbrennung und der Kompostierung organischer Abfälle. Einige dieser Abschätzungen sind von der Menge der Emissionen in einer Größenordnung, die nur wenig zu den Gesamtemissionen beitragen oder weisen eine so große Unsicherheit auf, dass die Entwicklung dieser Emissionen nicht weiter verfolgt wird. In den späteren Fortschreibungen werden deshalb nur noch die Emissionen aus der Landwirtschaft (Nutztierhaltung und Bodenbewirtschaftung), der hessischen Wälder (NMVOC) und der Abfalldeponien (Methan) berücksichtigt. In der Tabelle fallen insbesondere die stark rückläufigen Methanemissionen auf. Die Hauptursachen hierfür liegen im Abfallbereich: Bei den Deponien ist die CH 4 -Freisetzung seit den 90er Jahren durch Maßnahmen wie Getrenntmüllsammlung und Deponiegaserfassung erheblich gesunken. Außerdem findet eine kontinuierliche Abnahme der Methanproduktion von Altdeponien statt (nach einer groben Schätzung reduziert sich die Methanproduktion alle 10 Jahre auf ein Viertel). Seit dem 1. Juni 2005 ist die Ablagerung biologisch abbaubarer Abfälle gar nicht mehr zulässig. Für das Jahr 1992 waren im Abfallbereich ca. 362.000 t/a Methan (Abfalldeponien ca. 219.000 t/a, Altablagerungen ca. 143.000 t/a) zu verzeichnen, während im Jahr 2000 noch knapp 114.000 t/a Methan (Abfalldeponien ca. 35.000 t/a, Altablagerungen ca. 79.000 t/a) diesem Sektor zuzurechnen waren. Da im PRTR (Pollutant Release and Transfer Register) neben den offenen Deponien auch Deponien erfasst werden, die sich in der sogenannten Nachsorgephase befinden, wurden ab Erhebung 2006 keine weiteren Methanemissionen aus Altdeponien berücksichtigt. Die PRTR-Methanemissionen für Deponien im Jahr 2006 betrugen ca. 11.300 t/a, während dieser Wert in 2012 auf ca. 6.000 t/a sank. In der Datenreihe zu NMVOC sind in allen Jahrgängen (als gleichbleibend angenommene) Emissionen in Höhe von 30.769 t/a aus den hessischen Wäldern enthalten. Der sichtbare Rückgang dieser Emissionen beruht allein auf der Landwirtschaft.

Klimawandel und Anpassung/Projekte: Förderprojekte

Das Fachzentrum Klimawandel und Anpassung vergibt eine Vielzahl meist mehrjähriger Forschungsvorhaben zum Klimawandel, seinen Auswirkungen und möglichen Anpassungsmaßnahmen in Hessen. Die Projekte befassen sich mit Fragestellungen aus Meteorologie und Klima, Land- und Forstwirtschaft, Wasser, Natur und Landschaft, Boden sowie Gesundheit. Ziel der Vorhaben ist es, fundierte Kenntnisse über den Klimawandel und seine Folgen für die verschiedenen Lebensbereiche in Hessen zu gewinnen und über eine anwendungsorientierte Ausrichtung Ergebnisse zu erhalten, die direkt in die hessischen Aktivitäten zur Klimawandelanpassung einfließen können. Die Endberichte werden nach Projektabschluss auf diesen Seiten zeitnah zur Verfügung gestellt. Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf den Boden abzuschätzen und Maßnahmen zu entwickeln, die den Schutz der Bodens verbessern. Risikoabschätzung des Einsatzes von Biokohle in temperaten Böden - Ein Weg zur dauerhaften C-Sequestrierung? (2009 - 2015) Dr. C. Kammann, Prof. L. Grünhage, Universität Gießen (Institut für Pflanzenökologie) Projektinhalt: Abschätzung von Nutzen und Risiken verschiedener Biokohlen in temperaten Böden: Einige Biokohle-Arten können Kohlenstoff im Boden speichern und wirken sogar zusätzlich zur Verringerung von Methan- und N 2 O-Emissionen aus den Böden. Bericht (2016) [3,0 MB] Untersuchung des Einflusses des Klimawandels auf die CO 2 -Freisetzung aus Böden ausgewählter hessischer Dauerbeobachtungsflächen (2008) AGROFOR Consulting, Wettenberg und Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden Bericht [0,8 MB] Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit abzuschätzen und Maßnahmen zu entwickeln, die den Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Risiken verbessern. HEAT-Kids: Schutz von Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern vor den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitzeextremen in Hessen (2022 – 2025) Prof. Dr. D. Niebuhr, Prof. B. Blättner, Prof. H. A. Grewe, Hochschule Fulda (Public Health Zentrum Fulda) Projektinhalt: Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder gehören zu den besonders vulnerablen Gruppen gegenüber Hitzebelastung. Ziel des Projektes ist die zielgruppengerechte Entwicklung eines Hilfesystems bei Hitzeextremen für Schwangere und Familien mit Kindern unter drei Jahren in belastenden Lebenslagen unter Nutzung bestehender Unterstützungsstrukturen für diese Adressatengruppe in Hessen. Untersuchungen zur Bestandsentwicklung der Beifuß-Ambrosie in Hessen (2021 - 2022) Dr. B. Alberternst, Dr. S. Nawrath, Projektgruppe Biodiversität und Landschaftsökologie, Friedberg Projektinhalt: Im Jahr 2021 wurde eine Wiederholungserhebung zur Ausbreitung der Beifuß-Ambrosie ( Ambrosia artemisiifolia ) in Hessen durchgeführt. Die Erhebung war systematisch, aber nicht flächendeckend oder abschließend, und umfasste eine Auswahl an Beständen aus früheren hessenweiten Erhebungen (bis 2009) sowie eine gezielte Suche nach neuen Beständen vor allem in Süd-Hessen. Bericht (2022) [2,3 MB] Integriertes Vektormanagement zur umweltfreundlichen und nachhaltigen Bekämpfung der Asiatischen Buschmücke (AJAP II) (2017 - 2021) Dr. R. Müller, Goethe-Universität, Frankfurt (Institut für Arbeits-, Sozial-, und Umweltmedizin), Prof. M. Pfenninger, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt Projektinhalt: Die Anwendung und Wirksamkeit alternativer Insektizide, die eine flächige Verbreitung der Asiatischen Buschmücke eindämmen könnten (Projekt AJAP, s.u.), wurde im Freiland getestet. Untersucht wurde auch die Akzeptanz dieser Maßnahmen bei kommunalen Akteuren und in der Bevölkerung. Bericht (2022) [4,3 MB] Monitoring der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) in Frankfurt am Main Projektinhalt: Nach dem Erstfund der Asiatischen Tigermücke in Frankfurt am Main im August 2018 wurde in den Brutsaisons 2018 und 2019 zunächst im Umkreis um den Fundort, im Folgejahr im Stadtgebiet von Frankfurt das Vorkommen der exotischen Stechmückenart beobachtet. Ad-hoc Monitoring (2018 - 2019) Dr. Axel Magdeburg, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt, Prof. Dr. Ruth Müller, Tropenmedizinisches Institut Antwerpen, Belgien (Medizinische Entomologie) Bericht (2019) [1,4 MB] Monitoring im Stadtgebiet (2019 - 2020) Dr. Axel Magdeburg, Friederike Reuß, Prof. Dr. Markus Pfenninger, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Prof. Dr. Ruth Müller, Tropenmedizinisches Institut Antwerpen, Belgien (Medizinische Entomologie) Bericht (2020) [1,3 MB] Etablierung eines Surveillance-Systems für hitzebedingte Mortalität in Hessen (HEAT II) (2014 - 2017) Prof. H. A. Grewe, Prof. B. Blättner, Hochschule Fulda (Public Health Institute Fulda), Dr. H. Uphoff, Hessisches Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen, Dillenburg Projektinhalt: Der erstellte Algorithmus ermöglicht die zeitnahe Abschätzung der Übersterblichkeit während Hitzewellen. Für Nord- und Südhessen gelten verschieden Schwellenwerte der Tagesmitteltemperatur, um die klimatischen Unterschiede in der Exzessbetrachtung zu berücksichtigen. Bericht (2017) [4,2 MB] In einer Folgestudie wurde untersucht, wie unterschiedlich sich Hitze assoziierte Übersterblichkeit während verschiedener Hitzewellen in urbanen gegenüber ländlichen Räumen ausprägt. Bericht (2021) [4,4 MB] Entwicklung, Erprobung und ökotoxikologische Bewertung von Methoden zur Prävention der Ansiedlung und Bekämpfung der Asiatischen Buschmücke in Hessen und Rheinland-Pfalz (AJAP) (2013 - 2017) Dr. U. Kuch, Dr. R. Müller, Prof. M. Pfenninger, Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt Projektinhalt: Untersucht wurde das Eiablageverhalten der Asiatischen Buschmücke für Brutstätten, die sich typischerweise in Siedlungsnähe finden. Verschiedene Methoden zur Eindämmung der Ausbreitung mittels alternativer Insektizide wurden im Labor getestet. Bericht (2017) [2,0 MB] Anhang (2017) [0,3 MB] Hessischer Aktionsplan zur Vermeidung hitzebedingter Gesundheitsbeeinträchtigungen der Bevölkerung (HEAT) (2009 - 2012) Prof. H. A. Grewe, Prof. B. Blättner, Hochschule Fulda (Fachbereich Pflege und Gesundheit) Projektinhalt: Die Umsetzung des DWD-Hitzewarnsystems in Hessen wurde evaluiert. In Verbindung mit einer Analyse der Hitzeaktionspläne anderer europäischer Länder hinsichtlich übertragbarer Elemente wurden Empfehlungen für eine Hitzeaktionsplanung in Hessen entwickelt. Bericht (2012) [0,9 MB] Präventives Tigermücken-Monitoring an Hauptverkehrsadern Südhessens und anderen hessischen Risikostandorten und Entwicklung von DNA-basierten Schnelltests zur Früherkennung von Eiern und Larven der Asiatischen Tigermücke (2009 - 2012) Dr. U. Kuch, Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt (Projektgruppe Diversität und Dynamik von Pathogenen, Vektoren und Reservoirwirten) Projektinhalt: Von 2009 bis 2011 wurden in der Hauptreisezeit der südhessische Abschnitt der Autobahn A5 und ausgewählte weitere Standorte mit Eiablage- und Adultfallen auf Vorkommen der Asiatischen Tigermücke untersucht. Es wurden keine Exemplare der Art gefunden. Ein Schnelltest zur Identifikation wurde entwickelt. Bericht (2012) [0,8 MB] Auswirkungen einer prognostizierten Klimaänderung auf Belange des Gesundheitsschutzes in Hessen (2005) Hessisches Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen, Dillenburg Bericht [0,7 MB] Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf Infrastrukturen abzuschätzen und Maßnahmen zur Anpassung zu entwickeln. Anpassung an den Klimawandel durch adaptives Handeln auf kommunaler Ebene - Eine empirische Studie zur Bewertung und Generierung von Unterstützungsangeboten am Beispiel der Starkregenvorsorge (2024 - 2026) Prof. Dr. habil. Andreas Homburg, Dr. Malte Nachreiner; Hochschule Darmstadt - University of Applied Sciences Projektinhalt: Im Rahmen des Projekts sollen die folgenden Forschungsfragen beantwortet werden: Wie bewerten Nutzerinnen und Nutzer in Kommunen das Beratungsangebot Fließpfadkarten in Hinsicht auf Nützlichkeit, Wirksamkeit etc. und welche Gründe halten Nicht-Nutzende davon ab, von diesem Angebot Gebrauch zu machen? Welche Ideen zu weiteren Unterstützungsangeboten haben Verantwortliche in der kommunalen Starkregenvorsorge? Was fördert die Generierung neuer Ideen für adaptives Handeln in der Kommune? Entwicklung eines Fernerkundungsservices als Beitrag zur Mitigation von Wärmeinseleffekten und Adaption von urbanen Grünflächen an Dürre‐ und Hitzestress in den Gemeinden Hessens (2023 - 2026) Prof. Dr. Christopher Conrad, M.Sc. Dennis Sakretz; Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg Projektinhalt: Im Rahmen des Projekts wird die Vulnerabilität der Kühlungsleistung von urbanen Grünflächen Hessens hinsichtlich der Exposition dieser Flächen gegenüber Hitze‐ und Trockenstress erfasst. Zudem wird eine Informationsgrundlage für Empfehlungen zur Erhöhung der Resilienz von Grünflächen und sensibler Bevölkerungsgruppen der Gemeinden Hessens hinsichtlich klimawandelbedingter Trocken‐ und Hitzeextrema erarbeitet. KritIKlima - Kritische Infrastruktur und Klimawandel in Hessen (2020 - 2025) Prof. Dr. Ing. Christian Diller, M.Sc. Jan Gros; Justus-Liebig-Universität Gießen Projektinhalt: Das Ziel dieses Forschungsvorhaben ist eine stufenweise Abschätzung des durch den Klimawandel forcierten Handlungsbedarfs für die Kritische Infrastruktur in Hessen bezogen auf Vulnerabilität und Resilienz. Daraus werden erste Handlungsempfehlungen vor allem zu den Steuerungsmöglichkeiten für die Raumplanung und Fachplanung auf kommunaler, regionaler und Landesebene abgeleitet. Entwicklung einer objektiven Interpretations- und Entscheidungshilfe zur Einschätzung der Gefährdungspotentiale durch Starkregen in hessische Kommunen (2023 - 2024) Prof. Dr.-Ing. Ernesto Ruiz Rodriguez, M. Sc. Manuel Perschke, B. Sc. Jule Paula Elsässer; Hochschule RheinMain Projektinhalt: Die kommunalen Fließpfadkarten (FPK) werden mittlerweile in vielen Gemeinden und Wasserverbänden Hessens verwendet. Im Gegensatz zu den FPK ist die Erstellung von Starkregen-Gefahrenkarten deutlich aufwendiger und kostenintensiver. In Anbetracht der begrenzten Fördermittel des Landes wird hier sowohl eine objektive Priorisierungshilfe für die Fördermittelgeber, als auch eine Interpretations- und Entscheidungshilfe für die hessischen Kommunen entwickelt. WissTransKlima – Wissenstransfer für eine bessere Klimaanpassung in Kommunen (2022 - 2024) Dr. Nicola Schuldt-Baumgart, Dr. Immanuel Stieß, Dr. Thomas Friedrich, Dr. Verena Rossow; ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung Projektinhalt: In dem dreijährigen Forschungsprojekt soll erforscht werden, welche Wissensbedarfe und -barrieren bei kommunalen Entscheidungsträgern existieren und wie diese durch einen besseren Wissenstransfer adressiert werden können. Damit soll die Klimaanpassung in hessischen Kommunen unterstützt werden. Links: https://www.isoe.de/news/kommunen-im-klimawandel-forschung-zum-wissenstransfer/ https://www.isoe.de/nc/forschung/projekte/project/wisstransklima/ Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf die Land- und Forstwirtschaft abzuschätzen und Maßnahmen zu entwickeln, die den Schutz der Flächen verbessern. Fagus sylvatica im Trockenstress: Entwicklung von evolutionärem Management als Anpassungsmaßnahme für den Klimawandel (2022 - 2025) Prof. Dr. Markus Pfenninger; Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (SBiK-F) Projektinhalt: In diesem Projekt soll die durch die Vorarbeiten gewonnene Kenntnis der genomischen Basis der Dürreresistenz bzw. -empfindlichkeit bei der Buche dazu genutzt werden, ein praxisorientiertes evolutionäres Management für diese Art zu entwickeln. Ziel dieses Managements ist es, den Anteil dürreresistenter Buchen in den hessischen Wäldern zu erhöhen und damit die Funktion der Buchenwälder für Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft langfristig zu erhalten. Analyse der Intensität und Andauer von Witterungsextremen unter heutigen und zukünftigen Klimabedingungen – Folgen für die Wälder in Hessen (2021 - 2024) J. Sutmöller, Dr. H. Meesenburg; Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt Projektinhalt: Die Intensität und Andauer von Trockenperioden und Dürren in Hessen sowie deren mehrjährige Abfolge werden in Beobachtungsdaten untersucht und mit den beobachteten Vitalitätsveränderungen von Bäumen verknüpft. Weiter werden Klimasimulationen analysiert, ob und wie sie solche Witterungsextreme in der Vergangenheit darstellen und wie sich deren Auftreten in der Zukunft verändert. Ziel ist die Prüfung der klimaangepassten Baumartenempfehlung und gegebenenfalls eine Neubewertung der Risiken für die Waldentwicklung in Hessen. Innovativer Erosionsschutz für Hessen (2021 - 2025) Dr. P. Kraft, Prof. Dr. L. Breuer, Prof. Dr. A. Gattinger; Justus-Liebig-Universität Gießen Projektinhalt: Etablierte Erosionsschutzmaßnahmen werden analysiert und mit Hilfe eines Erosionsmodells wird die Wirkung von Strukturelementen in virtuellen Experimenten simuliert. Darüber werden innovative Erosionsschutzmaßnahmen entwickelt und die Auswirkungen abgeschätzt. Die Ergebnisse des Erosionsatlas Hessen sollen durch zahlreiche weitere Datensätze ergänzt und der Beratung, Planung und Verwaltung zugänglich gemacht werden. N-Effizienz verschiedener Rebsorten und Anbausysteme unter veränderten klimatischen Bedingungen (2014 - 2019) Prof. O. Löhnertz, Hochschule Geisenheim University (Institut für Bodenkunde und Pflanzenernährung) Projektinhalt: In einer FACE (free air carbon dioxid enrichment) – Anlage wurde untersucht, welche Auswirkungen eine erhöhte CO 2 -Konzentration auf das Pflanzenwachstum von Weinreben hat. Dabei wurde zudem untersucht, wie sich die Gäreigenschaften der Trauben und insgesamt die Qualität des Weines ändern. Populationsdynamische Erfassung der Schadinsekten Asiatische Buschmücke und Kirschessigfliege in Abhängigkeit von der Temperaturvarianz (PEST) (2017 - 2020) Prof. R. Müller, Goethe-Universität, Frankfurt (Institut für Arbeits-, Sozial-, und Umweltmedizin), Prof. M. Pfenninger, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt Projektinhalt: Über Experimente in Klimaschränken wird der Einfluss kurz- und mittelfristiger Temperaturschwankungen auf Populationen der Buschmücke und der Kirschessigfliege untersucht. Untersucht wird in enger Kooperation mit dem Projekt MOST (s.u.), ob und, wenn ja, ab welcher Temperatur und Dauer Hitzeperioden die Entwicklung der beiden Schadinsekten abbrechen lassen. Bericht (2021) [3 MB] Modellierung der Phänologie von 2 Schädlingsinsekten in Abhängigkeit von Temperaturvarianz (MOST) (2017 - 2020) Prof. P. Braun, Hochschule Geisenheim University (Institut für Obstbau) Projektinhalt: Phänologische Simulation der Temperaturbereiche, in denen sich die asiatische Buschmücke und die Kirschessigfliege verbreiten können. Beide Arten haben obere Temperaturgrenzen. Untersucht wird in enger Kooperation mit dem Projekt PEST (s.o.), ob und, wenn ja. ab welcher Temperatur und Dauer Hitzeperioden die Entwicklung der beiden Schadinsekten abbrechen lassen. Bericht (2021) [3 MB] Anhänge (2021) [5 MB] Baumvitalität im Klimawandel auf standörtlicher Grundlage in Hessen. Resilienzeigenschaften der Hauptbaumarten Buche, Eiche, Fichte und Kiefer in Hessen infolge klimatischer Änderungen (2017 - 2021) Prof. J. Eichhorn, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Göttingen Projektinhalt: Anhand einer Mustererkennung in der Reaktion der vier Hauptbaumarten Buche, Eiche, Fichte und Kiefer wird der Einfluss von Klimaänderungen und Wetterextremen auf die Widerstandsfähigkeit hessischer Wälder im Klimawandel untersucht. Diese Resilienz kann durch das Verständnis der Wirkungszusammenhänge besser eingeordnet werden, um mit geeigneten Maßnahmen eine Anpassung der Wälder an dem Klimawandel zu unterstützen. Bericht (2021) [5 MB] Honigbienen im Klimawandel (2015 - 2019) Prof. F. M. Chmielewski, Humboldt-Universität Berlin (Fachgebiet Acker- und Pflanzenbau), Prof. K. Bienefeld, Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf Projektinhalt: Mittels phänologischer Modelle und einem Bienenflugmodell wurden klimawandelbedingte Veränderungen in der Bestäubungsleistung von Honigbienen untersucht. Bericht (2019) [6,0 MB] Stabilisierung des Anwuchsverhaltens standortgemäßer Kiefer und Hainbuche im Forstamt Lampertheim durch Biochar (2013 - 2018) Prof. J. Eichhorn, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Göttingen Projektinhalt: Untersucht wurde die Wirkungsweise von Biokohle im Oberboden zur Stabilisierung einer forstlichen Verjüngung an Kiefern und Hainbuchen im hessischen Ried. Bericht (2018) [4,0 MB] Klimawandelbedingte Änderungen des Wasserbedarfs und der N-Düngung für den Gemüseanbau im Hessischen Ried (2010 - 2015) Prof. J. Zinkernagel, Hochschule Geisenheim University (Institut für Gemüsebau), Dr. G. Berthold, Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie, Wiesbaden Projektinhalt: Für das Hessische Ried wurden klimawandelbedingte saisonale Anforderungen an den Gemüseanbau hinsichtlich Zusatzwasserbedarf, Düngung sowie Kulturverfahren ermittelt. (Ergebnisse des parallel durchgeführten Gemüsebau-Projekts in Rheinland-Pfalz: siehe Link-Spalte) Bericht (2017) [3,1 MB] Einfluss regionaler klimatischer Veränderungen auf den Wasserhaushalt von Rebstandorten: Erstellung einer Risikoanalyse für die hessischen Weinbaugebiete mit Hilfe eines physiologischen Rebenmodells (2009 - 2015) Prof. H.-R. Schultz, Hochschule Geisenheim University (Institut für allgemeinen und ökologischen Weinbau) Projektinhalt: Für die hessischen Weinbauregionen Rheingau und Hessische Bergstraße wurde unter Beachtung von Steillagen und unterschiedlicher Bodenbewirtschaftungsformen das zukünftige Trockenstressrisiko bestimmt. Bericht (2016) [4,8 MB] Untersuchungen zur Anpassungsfähigkeit hessischer Buchenwälder an veränderte Klimabedingungen (2009 - 2014) Prof. J. Eichhorn, Prof. H. Spellmann, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Göttingen Projektinhalt: Die Auswirkungen klimawandelbedingter Erhöhung des Trockenstressrisikos auf die Vitalität und Leistungsfähigkeit von Buchenwäldern wurden analysiert, forstliche Anpassungsstrategien aufgezeigt. Bericht (2015) [13,5 MB] Evaluierung und Validierung der bestehenden Modelle für Bodenfeuchte und Stickstoffhaushalt unter Berücksichtigung der zukünftig veränderten klimatischen Bedingungen in Hessen (2012 - 2014) F.-J. Löpmeier, Deutscher Wetterdienst (Zentrum für Agrarmeteorologische Forschung, Braunschweig) Projektinhalt: Am Beispiel einiger Standorte in Hessen wurden Bodenfeuchte und Stickstoffhaushalt, auch bzgl. möglicher Veränderungen durch den Einfluss des zukünftigen Klimawandels, betrachtet. Bericht (2015) [3,0 MB] Ergebnisse des passiven Biomonitorings von 1998‐2014 auf hessischen Dauerbeobachtungsflächen in extensiv bewirtschafteten Grünlandflächen (1998 - 2014) Prof. C. Müller PhD, Dr. G. Moser, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Pflanzenökologie) Projektinhalt: Anhand einer regelmäßigen Analyse von Pflanzenmaterial derselben Flächen wurden Veränderungen über die Zeit im Vorkommen und in der Konzentration von Schadstoffen in Indikatorpflanzen untersucht. Bericht (2017) [4,7 MB] Klimawandel in Hessen - Chancen, Risiken und Kosten für den Obst- und Weinbau (2009 - 2013) Prof. F. M. Chmielewski, Humboldt-Universität Berlin (Fachgebiet Acker- und Pflanzenbau) Projektinhalt: Unter besonderer Berücksichtigung der Unsicherheiten, die sich aus den regionalen Klimamodellen und z. T. auch aus den Impaktmodellen ergeben, wurden die Kosten des Klimawandels für den Obst- und Weinbau in Hessen abgeschätzt. Bericht (2013) [22,9 MB] Langversion (2013) [53,2 MB] Dauerbeobachtungsflächen für die landesweite Umweltüberwachung (1998-1999) Dr. U. Hertstein, Dr. L. Grünhage, Prof. Dr. Dr. H.-J. Jäger, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Pflanzenökologie) Projektinhalt: Zur Auswahl und Einrichtigung der oben genannten Dauerbeobachtungsflächen wurde ein Erkundungsprojekt durchgeführt. Der Projektbericht gibt Einblick über die Flächen. Bericht (1999) [3,66 MB] Bericht über einen Vegetationsversuch zur Prüfung des Wasserbedarfs neuerer Sommergerstensorten bei variierter N-Düngung 2009)* Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, Kassel Bericht [0,1 MB] Anlagen: Abbildungen [0,4 MB], Tabellen [ 0,1 MB] Auswirkungen von Klimaveränderungen auf den Obstanbau in Hessen (2009)* Fachgebiet Obstbau, Forschungsanstalt Geisenheim Bericht [4,7 MB] Räumlich explizite Klimafolgenabschätzung für die Landwirtschaft in Hessen (2009)* Wissenschaftliches Zentrum für Umweltsystemforschung, Universität Kassel Bericht [3,8 MB] Wald in der Rhein-Main-Ebene - Risiken und Anpassungsmaßnahmen für die Forstwirtschaft als Folge der prognostizierten Klimaveränderung in Hessen (2008)* Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Göttingen Bericht [0,8 MB] Sicherstellen der landwirtschaftlichen Produktion mit Zusatzwasserbedarf bei veränderten klimatischen Bedingungen - Maßnahmen für ein nachhaltiges Grundwassermanagement sowie Anbauempfehlungen für die landwirtschaftliche Produktion im Hessischen Ried (2008)* Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden Bericht [0,9 MB] Einfluss der Klimaentwicklung auf den Wasserhaushalt von Rebstandorten - Möglichkeiten der Modellierung von Steillagenregionen (2008)* Fachgebiet Weinbau, Forschungsanstalt Geisenheim Bericht [1,6 MB] Klimawandel und Landwirtschaft in Hessen: Mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf landwirtschaftliche Erträge (2005)* Wissenschaftliches Zentrum für Umweltsystemforschung, Universität Kassel Bericht [2,8 MB] Anhang [3,2 MB] Kartenbezogene Grundlagen der Waldentwicklung unter dem Einfluss von Klimaänderungen (2005)* Hessen Forst, Hann. Münden Bericht [1,6 MB] Der Einfluss klimatischer Veränderungen auf die phänologische Entwicklung der Rebe, die Sorteneignung sowie Mostgewicht und Säurestruktur der Trauben (2005)* Fachgebiet Weinbau, Forschungsanstalt Geisenheim Bericht [2,9 MB] Folgen, Maßnahmen und Kosten des Klimawandels für den Obstbau in Hessen (2005)* Fachgebiet Obstbau, Forschungsanstalt Geisenheim Bericht [1,9 MB] * In die Projekte sind frühere Klimaprojektionsdaten eingegangen: Berichte, die bis zum Jahr 2005 fertig gestellt wurden, benutzen das globale Klimamodell ECHAM4, das Regionalmodell WETTREG2003 auf Basis des Szenarios B2. Berichte, die aus dem Jahr 2008 oder 2009 stammen, benutzen das Globalmodell ECHAM5, das Regionalmodell WETTREG2006 sowie teilweise REMO auf Basis der Szenarios B1, A1B und A2. (Der Winterniederschlag in den Simulationen mit WETTREG2006 fällt insbesondere gegen Ende des 21. Jahrhunderts unverhältnismäßig feucht aus. Dieses Ergebnis war eine Modellschwäche, die mit der Modellversion WETTREG2010 behoben wurde.) Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels abzuschätzen. Anthropogene Änderungen des Sturmklimas über Zentraleuropa und mögliche Folgen für die Region Hessen (Sturmklima Hessen) (2019 - 2025) Prof. U. Ulbrich, Freie Universität Berlin (Institut für Meteorologie) Projektinhalt: In aktuellen Klimamodelldaten (regionale Simulationen aus EURO-CORDEX und ReKliEs-De sowie globale Simulationen für den 6. IPCC-Bericht, Erscheinungsdatum: 2021) wird untersucht, wie realistisch die simulierten Sturmereignisse sind und wie belastbar die daraus resultierenden Ergebnisse sind. Im Unterschied zu früheren Arbeiten ist die Datengrundlage (Klimasimulationen) wesentlich verbessert. Zusätzlich werden versicherte Schäden durch Stürme berechnet. Klimaextreme in CMIP6-Klimaprojektionen für Hessen (Blockierende Wetterlagen) (2019 - 2023) Prof. B. Ahrens, Institut für Atmosphäre und Umwelt, Goethe-Universität Frankfurt Projektinhalt: Analyse von langanhaltenden Wetterlagen (Blockierende Wetterlagen) insbes. für die Extremereignisse Hitzewelle, langanhaltende Windflaute und lange, intensive Starkregenperioden (sog. Vb-Wetterlage) in Klimasimulationen für den 6. IPCC-Report Bericht (2024) [30 MB] Anhang [43 MB] Zusammenfassung für Entscheidungsträger Konvektive Gefährdung über Hessen und Rheinland-Pfalz (2015 - 2018) Prof. B. Ahrens, Universität Frankfurt (Institut für Atmosphäre und Umwelt) Projektinhalt: Für Hessen wurden das raum-zeitliche konvektive Gefährdungspotenzial durch Starkregen, Hagel und Blitzschlag für aktuelle und zukünftige Zeiträume evaluiert. Bericht (2018) [16 MB] Regionale Klimaprojektionen Ensemble für Deutschland (ReKliEs-De) (2014 - 2017) Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (Koordination), Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Deutsches Klimarechenzentrum, Climate Service Center Germany, Deutscher Wetterdienst, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Universität Hohenheim Projektinhalt: In dem vom BMBF geförderten Kooperationsprojekt wurden regionale Klimasimulationen mit hoher räumlicher Auflösung (12 km) für Deutschland und die nach Deutschland entwässernden Flusseinzugsgebiete berechnet. Es wurden zwei verschiedene Zukunftsszenarien untersucht: ein Klimaschutz-Szenario (RCP2.6) und ein Weiter-wie-bisher-Szenario (RCP8.5). Die Ergebnisse wurden umfangreich graphisch aufbereitet und bereitgestellt. Projekt-Webseite Ergebnisse für Hessen (Broschüre, 2019) [1,6 MB] Statistische Abschätzung zukünftiger Starkregen- und Starkwindereignisse (2013 - 2014) Dr. F. Kreienkamp, Climate & Environment Consulting, Potsdam Projektinhalt: Es wurde eine Methodik zur Analyse sommerlicher Starkwind- und Starkregenereignisse in einem globalen Klimamodell entwickelt. Die Darstellung solcher Ereignisse ist in globalen Klimamodellen i.A. sehr schwierig, die Ereignisse sind zu kleinräumig und kurzfristig für diese Modelle. Die entwickelte Methode wurde zum Test auf ein globales Klimamodell angewendet (MPI-ESM), das eine vergleichsweise geringe Erwärmung simuliert. In diesem Modell zeigten sich nur geringe Änderungen sommerlicher Starkwind- und Starkregenereignisse, tendenziell eher ein Rückgang als eine Zunahme. Bericht (2014) [2,9 MB] Ein Kohlenstoff-Modell für das regionale Klimamodellsystem CCLM (2009 - 2013) Prof. B. Ahrens, Universität Frankfurt (Institut für Atmosphäre und Umwelt) Projektinhalt: Weiterentwicklung eines regionalen dynamischen Klimamodells. Die Implementierung eines Boden-Kohlenstoff-Kreislauf-Moduls ermöglicht es prinzipiell, den Verbleib von atmosphärischem CO 2 in Pflanzen und Boden auch regional zu simulieren. Bericht (2014) [1,1 MB] Klimawandel und Extremwetter in Hessen - Analyse von Beobachtungsdaten des 20. Jahrhunderts und Ensembleprojektionen für das 21. Jahrhundert (2009 - 2013) Prof. J. Luterbacher, Prof. D. Maraun, Universität Gießen (Geographisches Institut) Projektinhalt: Analyse von Temperatur- und Niederschlagsextremen in Hessen von 1960 – 2099 (Beobachtungen und Klimasimulationen für die Zukunft). Hitzeextreme haben bereits zugenommen und werden weiter zunehmen. Starkregenereignisse nehmen voraussichtlich zu, gleichzeitig werden sommerliche Trockenperioden länger. Bericht (2014) [6,6 MB] Weiterentwicklung von WettReg zur Erstellung von regionalisierten Szenarien auf der Basis der Ergebnisse des ENSEMBLES-Projektes (2009 - 2012) Dr. F. Kreienkamp, Climate & Environment Consulting, Potsdam Projektinhalt: Es wurde untersucht, ob sich die vorliegenden Modellergebnisse globaler und (dynamischer) regionaler Klimamodelle statistisch weiter verfeinern lassen um bessere lokale Aussagen ableiten zu können. Bericht (2013) [5,1 MB] Anthropogene Beeinflussung des Sturmklimas über Europa und mögliche Folgen für die Region Hessen (2009 - 2012) Dr. G. Leckebusch, Prof. U. Ulbrich, Freie Universität Berlin (Institut für Meteorologie) Projektinhalt: Untersuchung der möglichen Schäden durch Winterstürme in Hessen in mehreren Klimamodellsimulationen für die Zukunft. Obwohl verschiedene Analysemethoden unterschiedliche Ergebnisse bringen, zeigen doch fast alle Ergebnisse eine Zunahme der Gefährdung durch Winterstürme mit zunehmendem Klimawandel in Hessen. Bericht (2013) [14,4 MB] Der Boden im regionalen Klimamodellsystem CCLM - Studien im Main-Einzugsgebiet (2009 - 2012) Prof. B. Ahrens, Universität Frankfurt (Institut für Atmosphäre und Umwelt) Projektinhalt: Um regionale Klimasimulationen zu verbessern, muss unter anderem der Boden im Modell besser dargestellt werden. Im Projekt wurden verbesserte Oberflächendaten und eine höhere vertikale Auflösung eingeführt. Die Simulationsergebnisse wurden besonders für die Bodenfeuchte dadurch verbessert. Bericht (2013) [2,5 MB] Weiterentwicklung von WettReg bezüglich neuartiger Wetterlagen (2009 - 2010) Dr. F. Kreienkamp, Climate & Environment Consulting, Potsdam Projektinhalt: In das statistische Modell Wettreg wurden zwei neue Wetterlagen-Klasen eingeführt, um die in Zukunft häufiger auftretenden warmen Extreme besser darstellen zu können. Bericht (2010) [2,9 MB] Abschätzung der möglichen klimatischen Gegebenheiten auf der Basis des 2 Grad-Ziels für die Region Hessen (2009) Dr. F. Kreienkamp, Climate & Environment Consulting, Potsdam Projektinhalt: Aus globalen Klimamodellsimulationen mit höheren Erwärmungsraten wurden die Zeitbereiche isoliert, zu denen die globale Mitteltemperatur 2°C über dem vorindustriellen Zeitraum liegt. Diese Zeiträume wurden für Hessen analysiert, um eine erste Abschätzung der Folgen einer globalen Erwärmung um 2°C für Hessen zu erhalten. Bericht (2009) [1,4 MB] Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Landschaft abzuschätzen und Maßnahmen zu entwickeln, die deren Schutz verbessern. Douglasien-Reinbestände und Douglasien-Buchen-Mischwälder als Lebensraum für höhlennutzende Tierarten (2013 - 2017) B. Koppmann-Rumpf, Dr. C. Heberer, Dr. K.-H. Schmidt, Ökologische Forschungsstation Schlüchtern Projektinhalt: In Baumbeständen mit unterschiedlichen Anteilen von Douglasien wurde die Bestandentwicklung von höhlennutzenden Singvogel-, Säugetier- und Insektenarten untersucht. Die Douglasie wird in der Forstwirtschaft teilweise als Ersatz für die weniger klimarobuste Fichte eingesetzt. Bericht (2017) [1,7 MB] Entwicklung einer Methode zur Wirkungsermittlung von Stadtklimaeffekten auf Biota anhand von Flechten (2015 - 2016) Prof. U. Windisch, Technische Hochschule Mittelhessen Projektinhalt: Erprobung einer neuen Methodik, anhand von Flechten als Bioindikator Stadtklimaeffekte nachzuweisen (am Fallbeispiel Wiesbaden und Mainz) Bericht (2016) [10,9 MB] Auswirkungen des globalen Wandels auf Ökosystemdienstleistungen in Hessen (2010 - 2015) PD Dr. R. Schaldach, Prof. A. Ernst, Universität Kassel (Center for Environmental Systems Research) Projektinhalt: Mit einer Kombination von umweltpsychologischen und umweltnaturwissenschaftlichen Methoden wurde untersucht, welche Ökosystemdienstleistungen in Hessen wo vorliegen, wie bewusst den Menschen dies ist und wie groß die Bereitschaft ist, diese Ökosysteme zu schützen. Bericht (2016) [3,3 MB] Anhang [0,6 MB] Stark bedrohte Pflanzenarten in Hessen - Arealanalyse und Klimawandel (2009 - 2013) Prof. G. Zizka, PD Dr. T. Gregor, Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt (Projektgruppe Dynamik von Biozönosen) Projektinhalt: Im Rahmen dieses Projektes wurden Pflanzenarten Hessens hinsichtlich ihrer momentanen Verbreitung sowie einer Änderung der Vorkommen durch den Klimawandel untersucht. Bericht (2014) [8,1 MB] Anhang (2014) [24,1 MB] Entwicklung eines Haselmausnistkastens zur Minderung der Konkurrenz mit höhlenbrütenden Singvögeln und Siebenschläfern (2014) Dr. K.-H. Schmidt, Dr. C. Heberer, B. Koppmann-Rumpf, Ökologische Forschungsstation Schlüchtern Projektinhalt: Um Bestände der unter Naturschutz stehenden Haselmaus bei zunehmender Überlagerung von Brutzeiträumen zu schützen, wurde ein Nistkasten entworfen, der konkurrierenden Arten nicht zugänglich ist. Bericht (2014) [0,3 MB] Einfluss des Klimawandels auf Brutverluste bei höhlenbrütenden Singvögeln durch Siebenschläfer (2012 - 2013) Dr. K.-H. Schmidt, Dr. C. Heberer, B. Koppmann-Rumpf, Ökologische Forschungsstation Schlüchtern Projektinhalt: Bestandsdaten von höhlenbrütenden Singvögeln und Siebenschläfern aus besonders warmen Frühjahren wurden mit Normaljahren verglichen, um abzuschätzen, ob sich die Brutzeiträume der Arten zukünftig stärker überschneiden. Bericht (2013) [0,3 MB] Einfluss des Klimawandels auf die Höhlenkonkurrenz zwischen Vögeln, Kleinsäugern und Insekten (2009 - 2011) Dr. K.-H. Schmidt, Dr. C. Heberer, Ökologische Forschungsstation Schlüchtern Projektinhalt: Langjährige Datenreihen zu Beständen von höhlennutzenden Singvogel-, Säugetier- und Insektenarten wurden ausgewertet, um zeitliche Veränderungen der Entwicklungsstadien zu erkennen, die die Konkurrenz zwischen den Arten verstärken könnten. Bericht (2011) [0,4 MB] Anhang (2011) [0,3 MB] Auswirkungen des Klimawandels auf die biologische Qualität hessischer Fließgewässer (2009 - 2010) PD Dr. P. Haase, Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt (Projektgruppe Arealdynamik von Arten) Projektinhalt: Im Rahmen einer Literaturstudie wurde Wissen über Wirkungszusammenhänge zwischen Klimawandel und Fließgewässerqualität zusammengetragen. Bericht (2010) [1,0 MB] Klimawandel und Pflanzenphänologie in Hessen (2009)* Institut für Pflanzenökologie, Universität Gießen Bericht [12,2 MB] Klimawandel und Pflanzenphänologie in Hessen (2005)* Institut für Pflanzenökologie, Universität Gießen Bericht [3,0 MB] Einschätzungen zu möglichen und bereits nachweisbaren Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die Biodiversität in Hessen (2005)* Ökologische Forschungsstation Schlüchtern Bericht [0,9 MB] * * In die Projekte sind frühere Klimaprojektionsdaten eingegangen: Berichte, die bis zum Jahr 2005 fertig gestellt wurden, benutzen das globale Klimamodell ECHAM4, das Regionalmodell WETTREG2003 auf Basis des Szenarios B2. Berichte, die aus dem Jahr 2008 oder 2009 stammen, benutzen das Globalmodell ECHAM5, das Regionalmodell WETTREG2006 sowie teilweise REMO auf Basis der Szenarios B1, A1B und A2. (Der Winterniederschlag in den Simulationen mit WETTREG2006 fällt insbesondere gegen Ende des 21. Jahrhunderts unverhältnismäßig feucht aus. Dieses Ergebnis war eine Modellschwäche, die mit der Modellversion WETTREG2010 behoben wurde.) Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf Grund- und Oberflächenwasser abzuschätzen und Maßnahmen zu entwickeln, die den Schutz der Bevölkerung und der Ökosysteme verbessern. Auswirkungen des Klimawandels auf aquatische Ökosysteme und Wasserversorgung im Biosphärenreservat Rhön: Partizipative Risikobewertung und Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen (2019 - 2022) Prof. Dr. Petra Döll, Dr. Laura Woltersdorf, Institut für Physische Geographie, Arbeitsgruppe Hydrologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink, Institut für Soziologie, Schwerpunkt Industrie- und Organisationssoziologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main Projektinhalt: Die Wasserressourcen im Biosphärenreservat Rhön stehen schon heute durch Klimawandel und gleichzeitig zunehmenden Wasserbedarf seitens der Industrie, der Landwirtschaft und anderer Nutzer unter Druck, was sich in Zukunft noch verschärfen dürfte. Das Forschungsprojekt hat untersucht, wie Wasserressourcen angesichts von schlecht quantifizierbarem Klimawandel und steigendem Nutzungsdruck gemanagt werden können. Dazu wurden sowohl die potenziellen Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserressourcen analysiert, die Risikowahrnehmung und Anpassungsbereitschaft der Bevölkerung im Biosphärenreservat Rhön abgefragt, als auch geeignete Anpassungsmaßnahmen entwickelt. Bericht (2023) [13.6 MB] Auswirkungen des Klimawandels auf die biologische Qualität hessischer Fließgewässer (2009 - 2010) PD Dr. P. Haase, Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt (Projektgruppe Arealdynamik von Arten) Projektinhalt: Im Rahmen einer Literaturstudie wurde Wissen über Wirkungszusammenhänge zwischen Klimawandel und Fließgewässerqualität zusammengetragen. Bericht (2010) [1,0 MB] Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels auf Hochwasserscheitelabflüsse und Abflussverhalten im Lahngebiet und im hessischen Maingebiet (2008)* Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden Bericht [0,1 MB] Untersuchung zum Einfluss der Klimavariabilität und anthropogen verursachten Klimaschwankungen auf Abflüsse für verschiedene Einzugsgebiete in Hessen (2008)* Ingenieurbüro Ludwig, Karlsruhe Bericht [0,3 MB] Anlagen [15,2 MB] Flächendifferenzierte Untersuchungen zu möglichen Auswirkungen einer Klimaänderung auf die Grundwasserneubildung in Hessen (2005)* Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden Bericht [1,2 MB] Untersuchung zum Einfluss der Klimavariabilität und anthropogen verursachten Klimaschwankungen auf Abflüsse für verschiedene Einzugsgebiete in Hessen (2004)* Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden, Ingenieurbüro Ludwig, Karlsruhe Bericht [1,9 MB] Anlage A, Validierung von Abflüssen: Teil 1 [2,3 MB] - Teil 2 [2,3 MB] - Teil 3 [2,5 MB] - Teil 4 [3,1 MB] Anlage B [0,6 MB]: Gewässerkundl. Hauptzahlen für 1981 bis 2000 Anlage C [0,6 MB]: Gewässerkundl. Hauptzahlen 2011 bis 2020 Anlage D [0,6 MB]: Gewässerkundl. Hauptzahlen 2021 bis 2030 Anlage E [0,6 MB]: Gewässerkundl. Hauptzahlen 2031 bis 2040 Anlage F [0,6 MB]: Gewässerkundl. Hauptzahlen 2041 bis 2050 Anlage G [0,4 MB]: Veränd. der gewässerkundl. Hauptzahlen für Monate Anlage H [0,4 MB]: Veränd. der gewässerkundl. Hauptzahlen für Jahreszeiten * In die Projekte sind frühere Klimaprojektionsdaten eingegangen: Berichte, die bis zum Jahr 2005 fertig gestellt wurden, benutzen das globale Klimamodell ECHAM4, das Regionalmodell WETTREG2003 auf Basis des Szenarios B2. Berichte, die aus dem Jahr 2008 oder 2009 stammen, benutzen das Globalmodell ECHAM5, das Regionalmodell WETTREG2006 sowie teilweise REMO auf Basis der Szenarios B1, A1B und A2. (Der Winterniederschlag in den Simulationen mit WETTREG2006 fällt insbesondere gegen Ende des 21. Jahrhunderts unverhältnismäßig feucht aus. Dieses Ergebnis war eine Modellschwäche, die mit der Modellversion WETTREG2010 behoben wurde.) Leitlinien zu Projektanträgen Folgen des Klimawandels

Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen 5/2001 (Suppl. Vögel): Das Niedersächsische Vogelarten-Erfassungsprogramm

Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen Supplement Vögel zu 5/01 Niedersächsisches Landesamt für Ökologie Katja Behm-Berkelmann, Peter Südbeck & Dieter Wendt Das Niedersächsische Vogelarten- Erfassungsprogramm Y Niedersachsen Dieses Heft ist Teil eines Informationspakets zu den Arten-Erfassungsprogrammen des NLÖ: »Arten brauchen Daten« von Doris Schupp, Katja Behm-Berkelmann, Thomas Herrmann, Bernd Pilgrim und Annemarie Schacherer, Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen Nr. 5/01: 209-240. Allgemeine Informationen über Zweck und Aufbau der Erfassungsprogramme. Supplement Pflanzen zu 5/01: »Das Niedersächsische Pflanzenarten-Erfassungspro- gramm« von Annemarie Schacherer, Informations- dienst Naturschutz Niedersachsen Nr. 5/01-Supplement Pflanzen: 1–20. Detailliertere Informationen und Kar- tieranleitung für Pflanzenarten. Supplement Tiere zu 5/01: »Das Niedersächsische Tierarten-Erfassungspro- gramm« von Thomas Herrmann, Reinhard Altmüller, Günter Grein, Richard Podloucky und Bärbel Pott- Dörfer, Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen Nr. 5/01-Supplement Tiere: 1–44. Detailliertere Infor- mationen und Ergebnisdarstellung für Tierarten außer Vögel. Supplement Vögel zu 5/01: »Das Niedersächsische Vogelarten-Erfassungspro- gramm« von Katja Behm-Berkelmann, Peter Südbeck und Dieter Wendt, Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen Nr. 5/01-Supplement Vögel: 1–20. Detailliertere Informationen zur Erfassung der Vogel- arten. Inform.d. Naturschutz Niedersachs. 21. Jg. Nr. 5 - Supplement Vögel 1 – 20 Hildesheim 2001 Das Niedersächsische Vogelarten-Erfassungsprogramm von Katja Behm-Berkelmann, Peter Südbeck und Dieter Wendt Inhalt: 1 Einleitung: Das Niedersächsische Vogelarten- Erfassungsprogramm 3 2 Bestandteile des Niedersächsischen Vogelarten-Erfassungsprogramms 2.1 Brutvogel-Erfassung 2.2 Nahrungshabitat-Kartierung 2.3 Brutvogel-Erfassung im Bereich des niedersächsischen Wattenmeeres 2.4 Brutvogel-Sondererfassungen 2.5 Gastvogel-Erfassung6 7 8 3Grundsätzliches zur Erfassung9 4Wie wird der Brutvogel-Meldebogen ausgefüllt? 10 5Was geschieht mit den Meldungen im NLÖ?14 6Ausblick16 7Literatur16 Ansprechpartner/-in im NLÖ18 Anforderung von Meldeunterlagen19 2 4 4 5 Inform.d. Naturschutz Niedersachs. 5/01 - Suppl. Vögel 1 Einleitung: Das Niedersächsische Vogelarten-Erfassungsprogramm Warum ein Vogelarten-Erfassungsprogramm? Um Vögel wirkungsvoll schützen zu können, müssen wir ihre Lebensräume erhalten. Dazu ist es erforderlich zu wissen, wo die wichtigen Räume für die heimische Vogelwelt sind, welche Arten dort vorkommen und welche Gefährdungen für die Gebiete bestehen. Natio- nalpark, Naturschutzgebiet, Europäisches Vogelschutz- gebiet oder Feuchtgebiet Internationaler Bedeutung sind Schutzgebietskategorien bzw. Prädikate für Gebie- te, in denen bedeutsame Vogel-, Tier- oder Pflanzen- arten vorkommen. Ohne genaue Kenntnisse über die jeweiligen Bestandsvorkommen können diese Gebiete nicht abgegrenzt und geschützt werden. Informationen über Vogelbestände sind auch erfor- derlich, um Vorhaben und Planungen zu lenken, zu beeinflussen oder um zu verhindern, dass diese den Zielen des Naturschutzes entgegenlaufen. Auch wenn die Bewahrung der bedeutsamen Lebensräume nicht immer gelingt - ohne diese Kenntnisse bestünde zumeist überhaupt keine Chance der Einflussnahme. Die Umsetzung der europäischen Naturschutz-Kon- zeption »Natura 2000« mit dem Ziel der Schaffung eines europaweiten, zusammenhängenden Netzes von Schutzgebieten hat in Niedersachsen mit der Auswahl von Besonderen Schutzgebieten nach der EU-Vogel- schutzrichtlinie (EU-SPA) sowie der Meldung von Schutzgebieten nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Gebiete) ihren Anfang genommen. Um den Erhal- tungszustand und erforderliche Schutzmaßnahmen detailliert feststellen zu können, wie auch zur Erfüllung der Kontroll- und Berichtspflichten sind intensive, gezielte Bestandserfassungen (Monitoring) in den aus- gewählten Gebieten erforderlich sowie landesweite Erhebungen ausgewählter Arten. Das Vogelarten- Erfassungsprogramm ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Monitorings. Für den Schutz einzelner Vogelarten in Niedersachsen, zum Erkennen bedrohlicher Bestandsrückgänge, zur zielgerichteten Konzeption von Schutzmaßnahmen sind Daten zu Vorkommen, Verbreitung und Bestandsent- wicklung dieser Vögel unerlässlich: Wo sind die wich- tigsten Bestände des Weißstorches, wie ist die Bestands- entwicklung beim Kranich oder in welchen Gebieten ist der Schutz der Uferschnepfe am besten umzusetzen? Zur Beantwortung solcher Fragen hat H. HECKEN- ROTH in der Staatlichen Vogelschutzwarte (heute im Niedersächsischen Landesamt für Ökologie, NLÖ) bereits 1974 damit begonnen, Daten zum Vorkommen, zur Verbreitung und Häufigkeit gefährdeter Vogelarten in Niedersachsen systematisch zu sammeln. Von Anfang an waren wir dabei auf die Mithilfe ehrenamtlicher Inform.d. Naturschutz Niedersachs. 5/01 - Suppl. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen und haben in enger Kooperation, vor allem auch über die Niedersächsische Ornithologische Vereinigung (NOV), versucht, Vogelschutz umzusetzen, schwerpunktmäßig in den als wichtig erkannten Gebieten. Dabei kommt es den Schutzbemühungen zugute, dass Vögel wegen ihrer Schönheit, ihres Gesanges, der interessanten Ver- haltensweisen und guter Beobachtungsmöglichkeiten sich großer Bekanntheit und Beliebtheit erfreuen. Für keine andere Tiergruppe gibt es so viele kenntnisreiche Amateure, Fachleute ohne Profession, die mit enormer Artenkenntnis und auch viel Herz und Sympathie den Vogelschutz fördern und das Wissen um die heimische Vogelfauna ständig erweitern. All diesen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt unser Dank. Aufruf zur Mitarbeit Mit dieser Schrift will die Staat- liche Vogelschutzwarte im NLÖ alle am Vogelschutz und an der Vogelwelt Interessierten über das aktuelle Vogelarten-Erfassungs- programm in Niedersachsen informieren, die Möglichkeiten zur Mitarbeit erläutern und die Arbeitsweise aufzeigen, wie wir diese Daten verarbeiten und für den Natur- und Vogelschutz verwenden. Das Vogelarten-Erfassungsprogramm richtet sich an alle, die sich für Vögel bzw. für den Vogel- und Naturschutz interessieren und Kenntnisse über die Bestimmung und das Vorkommen von Vögeln in Niedersachsen haben. Die Mitarbeit an diesem Programm steht Ihnen offen, unabhängig davon ob Sie erst mit der Vogelbeobachtung anfangen oder bereits »Profi« aus dem Bereich der Avifaunistik sind. Wir hoffen, dass wir neue Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter gewinnen und so die Kenntnisse über die Vogelwelt in Niedersachsen vertiefen, um den Vogel- schutz weiter voran bringen zu können, und rufen daher zur aktiven Mitarbeit am Vogelarten-Erfassungs- programm auf. Informationen darüber, wie Sie mitmachen können und welche Unterlagen zur Verfügung gestellt werden, finden Sie auf den folgenden Seiten. 3

Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen 5/2001 (Suppl. Pflanzen): Das Niedersächsische Pflanzenarten-Erfassungsprogramm

Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen Niedersächsisches Landesamt für Ökologie Annemarie Schacherer Das Niedersächsische Pflanzenarten- Erfassungsprogramm Y Niedersachsen Supplement Pflanzen zu 5/01 Dieses Heft ist Teil eines Informationspakets zu den Arten-Erfassungsprogrammen des NLÖ: »Arten brauchen Daten« von Doris Schupp, Katja Behm-Berkelmann, Thomas Herrmann, Bernd Pilgrim und Annemarie Schacherer, Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen Nr. 5/01: 209-240. Allgemeine Informationen über Zweck und Aufbau der Erfassungsprogramme. Supplement Pflanzen zu 5/01: »Das Niedersächsische Pflanzenarten-Erfassungspro- gramm« von Annemarie Schacherer, Informations- dienst Naturschutz Niedersachsen Nr. 5/01-Supplement Pflanzen: 1–20. Detailliertere Informationen und Kar- tieranleitung für Pflanzenarten. Supplement Tiere zu 5/01: »Das Niedersächsische Tierarten-Erfassungspro- gramm« von Thomas Herrmann, Reinhard Altmüller, Günter Grein, Richard Podloucky und Bärbel Pott- Dörfer, Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen Nr. 5/01-Supplement Tiere: 1–44. Detailliertere Infor- mationen und Ergebnisdarstellung für Tierarten außer Vögel. Supplement Vögel zu 5/01: »Das Niedersächsische Vogelarten-Erfassungspro- gramm« von Katja Behm-Berkelmann, Peter Südbeck und Dieter Wendt, Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen Nr. 5/01-Supplement Vögel: 1–20. Detailliertere Informationen zur Erfassung der Vogel- arten. Inform.d. Naturschutz Niedersachs. 21. Jg. Nr. 5 - Supplement Pflanzen 1 – 20 Hildesheim 2001 Das Niedersächsische Pflanzenarten-Erfassungsprogramm von Annemarie Schacherer Inhalt: 1 2 Einleitung: Das Niedersächsische Pflanzenarten- Erfassungsprogramm3 Grundsätzliches zur Kartierung4 3 Bearbeitung der Meldebogen 6 3.1 Allgemeine Hinweise zum Ausfüllen der Meldebogen 6 3.2 Die Wuchsortkartierung gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen (RLG-Kartierung) 6 3.3 Die Rasterkartierung der Farn- und Blüten- pflanzen eines Gebietes (GLG-Kartierung) 10 3.4 Die Erfassung hochgradig gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen (EG-Erhebung) 12 3.5 Die Wuchsortkartierung gefährdeter Kryptogamen (RLK-Kartierung) 12 3.6 Die Rasterkartierung der Moose, Flechten und Großpilze eines Gebietes 12 4Die Aufbereitung der Daten im NLÖ13 5Ausblick15 6Literatur15 Anforderung von Meldeunterlagen17 Ansprechpartner/-innen im NLÖ19 2 Inform.d. Naturschutz Niedersachs. 5/01 - Suppl. Pflanzen 1 Einleitung: Das Niedersächsische Pflanzenarten-Erfassungs- programm Der Schutz und die Erhaltung wild wachsender, heimi- scher Pflanzenarten, ihrer natürlichen Lebensräume und ihrer Lebensgemeinschaften sind wichtige Ziele des Naturschutzes. Diese Ziele haben Niederschlag in den Naturschutzgesetzen des Landes Niedersachsen und des Bundes gefunden und sind auch im Rahmen europä- ischer Vorgaben (Natura 20001) und Agenda 2000-Na- turschutzprogramme) umzusetzen. Damit die Ziele des Artenschutzes erreicht und auch gefährdete und seltene Pflanzenarten an ihren natürlichen Wuchsorten geschützt und erhalten werden können, benötigt die Naturschutzverwaltung möglichst umfassende und aktuelle Informationen über Vorkommen, Verbreitung und Häufigkeit der heimischen Pflanzen- arten. Entsprechende Daten werden auch benötigt, um die Effizienz von Naturschutzmaßnahmen zu überprüfen und um die zukünftigen Berichtspflichten gegenüber der EU im Zusammenhang mit Natura 2000 und der Agenda 2000 (EAGFL-Förderrichtlinien) erfüllen zu können. In Niedersachsen ist bereits 1983 das Niedersächsische Pflanzenarten-Erfassungsprogramm gestartet worden, das damals wie heute das Ziel hat, artenbezogene Daten nach standardisierter Methodik zentral zu sammeln und für die aktuelle Naturschutzarbeit aufzubereiten (HAEUPLER & GARVE 1983). Das Programm stützte sich von Beginn an auf die Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeite- rinnen und Mitarbeiter. In steigendem Umfang werden auch hauptamtlich erhobene Daten eingespeist. Organisiert und durchgeführt wird das Pflanzen- arten-Erfassungsprogramm von der Fachbehörde für Naturschutz, die bis 1992 in das Niedersächsischen Lan- desverwaltungsamt integriert war und seitdem Teil des Niedersächsischen Landesamtes für Ökologie (NLÖ) ist. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Erfas- sung der Farn- und Blütenpflanzen (Gefäßpflanzen), von denen rückwirkend Daten ab 1982 aufgenommen werden. Doch werden auch Daten von bestimmten Kryptogamengruppen, nämlich von Moosen, Armleuch- teralgen, Flechten und von Großpilzen berücksichtigt. Die Erfassung der Kryptogamen und Pilze musste allerdings seit dem 1.1.2000 aus Gründen begrenzter Personalkapazität des NLÖ stark eingeschränkt werden. Eine Betreuung der ehrenamtlichen Kartiererinnen und Kartierer dieser Artengruppen ist derzeit leider nicht möglich. Eingehende Meldungen werden zwar auch weiterhin entgegengenommen, eine Aufbereitung und Auswertung der Daten sowie eine Intensivierung der Kartierung müssen allerdings auf einen späteren 1) Das EU-Schutzgebietssystem Natura 2000 beinhaltet die Gebiete gemäß Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie)und Vogel- schutzrichtlinie (vgl. NIEDERSÄCHSISCHES UMWELTMINISTERIUM 1999) Inform.d. Naturschutz Niedersachs. 5/01 - Suppl. Pflanzen Zeitpunkt verschoben werden. Ein zukünftiger Schwer- punkt des Programms liegt in der Erfassung von Ziel- und Indikatorarten des Naturschutzes, wie sie z. B. durch die FFH-Richtlinie vorgegeben werden (Arten der Anhänge, Indikatorarten von Lebensraumtypen). Unter diesen sind auch Moos- und Flechtenarten. Die vorliegende Arbeit soll einerseits als Kartieranlei- tung für das Pflanzenarten-Erfassungsprogramm die- nen, indem die Methodik, insbesondere das Bearbeiten der Meldebogen für Farn- und Blütenpflanzen erläutert wird. Andererseits soll aufgezeigt werden, wie die ein- gehenden Daten im NLÖ bearbeitet und für die Natur- schutzarbeit aufbereitet werden. Das Heft richtet sich insbesondere an die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Niedersächsischen Pflanzenarten- Erfassungsprogramm. Parallel zum Pflanzenarten-Erfassungsprogramm werden vom NLÖ ein Tierarten-Erfassungsprogramm (HERRMANN et al. 2001) und ein Vogelarten-Erfas- sungsprogramm (BEHM-BERKELMANN et al. 2001) durchgeführt. Wozu die Daten aus den drei Erfassungsprogrammen des NLÖ im Einzelnen benötigt und wie sie in der Naturschutzarbeit in Niedersachsen verwendet werden, wird ausführlich bei SCHUPP et al. (2001) beschrieben. Wer kann mitarbeiten? Am Pflanzenarten-Erfassungsprogramm können alle botanisch Interessierten mit entsprechenden Arten- kenntnissen mitarbeiten, indem sie Vorkommen von Pflanzenarten auf den dafür vorgesehenen Melde- bogen erfassen und diese an das NLÖ schicken. Die Mitarbeit kann, muss aber nicht unbedingt systematische Kartierarbeit bedeuten. Auch Zufallsfunde und Einzelmeldungen von Arten oder Artengruppen sind hilfreich. Der Umfang der Mitarbeit kann je nach Zeit und Kenntnisstand selbst bestimmt werden. Die Mitarbeit ist grund- sätzlich ehrenamtlich. Aufruf zur Mitarbeit Wer botanisch interessiert ist und über sichere Artenkenntnis- se verfügt, wird im Interesse des Naturschutzes gebeten, am Niedersächsischen Pflanzenarten- Erfassungsprogramm mitzuarbei- ten und Pflanzen-Funddaten auf Meldebogen einzureichen. 3

Sub project: Core Project 2 - The Local Management Teams

Das Projekt "Sub project: Core Project 2 - The Local Management Teams" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Ulm, Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik durchgeführt. The Local Management Teams (LMTs) provide the basis for the experimental work of all projects in the three Biodiversity Exploratories. The LMT maintain the infrastructure of the plots and support the research of the individual projects. The main tasks of the three LMTs (one per exploratory) include (1) maintenance of all 300 Experimental Plots (EPs) including the Medium Intensive (MIP) and Very Intensive Plots (VIPs), (2) maintenance of the new multi-plot experiments in grassland and forest, (3) procurement of all necessary research permits, (4) introduction of researchers to the plots and the logistics of the exploratory project, (5) support of research activities in the field, (6) provision of baseline data on local land use and meteorology, (7) public relations work in the region. The LMTs are the interface of the Biodiversity Exploratories project in the three regions and act as liaison body to land users, local and regional government offices and other stakeholders. The LMTs together with the BEO form the administrative and operational backbone of the Exploratories. Given the high number of participants, the particular setting of the research plots in a landscape with large numbers of different landowners and land-users as well as different land-use intensities and the high workload associated with plot maintenance, research permits and overall coordination, the LMTs are indispensable for the short and long-term continuation of the project as an interdisciplinary research platform for biodiversity.

Teilprojekt 3

Das Projekt "Teilprojekt 3" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hohenheim, Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie, Fachgebiet Pflanzenökologie und Ökotoxikologie (320b) durchgeführt. Die Energiewende, und mit ihr der massive Ausbau Erneuerbarer Energien, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Als Kombination von Landwirtschaft und Photovoltaik auf derselben Fläche stellt Agri-Photovoltaik (Agri-PV) eine neue Form der Landnutzung und eine Chance für Landwirtschaft und Energiewende dar. Die Agri-PV besitzt durch die umfangreiche Flächenkulisse und möglichen Synergien - wie der Steigerung der Klimaresilienz landwirtschaftlicher Betriebe - ein hohes Potenzial, um zum Gelingen der Energiewende beizutragen. Aktuell existieren in Deutschland nur wenige Agri-PV-Systeme und nur eine Handvoll Forschungsanlagen. Zahlreiche neue Praxis- und Forschungsprojekte sind jedoch auf dem Weg, welche die große Bandbreite an landwirtschaftlichen Anwendungen im Dauergrünland, Ackerbau, Gartenbau und Dauerkulturen adressieren. Ein nationaler Markthochlauf der Agri-PV ist auf einen funktionierenden Informationsaustausch zwischen den Sektoren Landwirtschaft und Energie angewiesen. Dies gilt vor allem für die betroffenen gesellschaftlichen Akteure wie Kommunen, Landwirtschaftsbetriebe, Öffentlichkeit und öffentliche Verwaltung. Ziel des Vorhabens ist es, faktenbasiert und unter Einbezug aller relevanten Akteuren ein gesellschaftliches Leitbild für den Ausbau der Agri-PV in Deutschland zu entwickeln, Handlungsbedarf zu dessen Umsetzung zu benennen, Lösungsansätze zu skizzieren und weiteren Forschungsbedarf zu ermitteln.

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