Im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg befindet sich der etwa 24 ha große Ernst-Thälmann-Park. 1872 entstand hier das vierte Berliner Städtische Gaswerk. Neben Gas wurden Koks und die üblichen Nebenprodukte wie Teer, Schwefel und Ammoniak hergestellt. Das Produktionsprofil erweiterte sich durch die 1915 gebaute Benzolanlage, welche durchgängig hohe Mengenumsätze erwirtschaftete. Im Verlauf der Jahrzehnte folgten zahlreiche Um- und Anbauten am Gebäude- und Anlagenbestand. Im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges war ein beträchtlicher Teil des Geländes beschädigt oder zerstört. Aufgrund des immer desolateren Zustandes der Anlagentechnik ließ sich die Produktion nicht mehr aufrechterhalten. Mit dem politischen Beschluss, hier ein Wohngebiet zu errichten, begann 1982 der schrittweise Abriss. Die technisch aufwändigen Baumaßnahmen vollzogen sich unter starkem zeitlichen Druck. Das aus Wohngebäuden, öffentlichen Grünflächen, Sport- und Freizeitanlagen angelegte Wohngebiet wurde 1986 eingeweiht. Es ist davon auszugehen, dass vor allem in der Betriebszeit des Gaswerkes große Mengen an Schadstoffen in den Untergrund gelangten. Im Fokus der Betrachtungen steht die ehemalige Benzolanlage im südlichen Teil des Geländes. Zu anderen gefahrenträchtigen verfahrenstechnischen Anlagen gehörten die Gasgeneratorenstation, die Teerbecken, die Ofenblöcke und die Gasometer. Die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg sowie der unsachgemäße Umgang mit Schadstoffen im Produktionsprozess und beim Abriss haben zu einer hohen Kontaminierung beigetragen. Nachdem beim Gesundheitsamt des Bezirkes zu Beginn der 1990er Jahre vermehrt Klagen der Anwohner über gesundheitliche Beeinträchtigungen eingingen, begann 1991 ein umfangreiches Untersuchungsprogramm, welches fortwährend bis in die Gegenwart durch die verschiedensten Erkundungstechniken erweitert wurde. Die Untersuchungen erbrachten sehr hohe Schadstoffkonzentrationen im Boden und Grundwasser an Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW), Monoaromatische Kohlenwasserstoffen (BTEX), Phenolen, Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffen (PAK) und Cyaniden. Zudem war die Bodenluft durch leicht flüchtige Stoffgruppen wie BTEX und Naphthalin kontaminiert. Der Schwerpunkt der Belastungen lag in Tiefen bis etwa 4 m unter Gelände. Das gut lösliche Benzol breitete sich jedoch deutlich weitreichender über eine Fahnenlänge von mehr als 250 m und eine Tiefe von bis zu 40 m unter Gelände aus. Auf Forderung der Bodenschutz- Altlastenbehörde und mit Finanzmitteln des Landes Berlin wurden zwischen 1991 und 1994 drei Bodenluftabsauganlagen betrieben, eine weitere Anlage dieser Art bis 2009, zwischen 1994 und 1996 folgte der Bodenaustausch auf einer Grundfläche von 2.000 m² bis in die Tiefe von 4 m. Durch die Sanierungsmaßnahmen, die ein hohes Maß an Arbeits- und Emissionsschutz erforderten, wurden 7.100 t hoch belasteter Boden, 110 t Bauschutt/Öl, 4.000 l Teeröl aus Absetzbecken, diverse mit Schadstoffen gefüllte Rohrleitungen, Schächte und Fundamente sowie 68 t abgepumpte Flüssigkeiten entfernt. Aufgrund der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, insbesondere des Bodenaushubs und der Bodenluftabsaugung, kann eine Gefährdung für die sensiblen Nutzungen des Ernst-Thälmann-Parks als Wohngebiet ausgeschlossen werden. Messungen der Bodenluft in der obersten Bodenschicht dokumentieren diese Bewertung. Diese historischen Fotos dokumentieren die Untergrundverhältnisse in seiner Komplexität mit den noch vorhandenen gefahrenträchtigen Altanlagensystemen, hochkontaminierten Böden, Fundamenten und Rohrleitungen. Sie machen deutlich, wie technisch anspruchsvoll die Bodensanierungen der hochtoxischen und kanzerogenen Schadstoffe in einem eng bebauten urbanen Raum geplant und umgesetzt wurden. Nach Beendigung der Gefahrenabwehr im Jahr 1996 folgten verschiedene Phasen der Erfolgskontrolle. Dabei war festzustellen, dass die Schadstoffbelastungen nach Entfernung der Eintragsquelle um eine Potenz zurückgingen. Dennoch sind die Kontaminierungen in den tieferen Boden- und Grundwasserschichten, also tiefer als 10 m unter Gelände, so erheblich, dass eine hydraulische Sicherung des Grundwasserabstroms geplant werden musste. Nach Vorversuchen und Erstellung eines hydraulischen Modells wurde die technische Anlage unter Zuständigkeit des Referats V E der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt konzipiert und im Herbst 2004 im Parkgelände aufgestellt. An derzeit sieben Brunnenstandorten wird das Grundwasser aus den relevanten Teufen mit 15 bis 16 m³/h gefördert, in einer Wasserreinigungsanlage gereinigt und nachfolgend wieder in den Untergrund infiltriert. Die Reinigung erfolgt durch einen mikrobiologischen Schadstoffabbau in vier Festbettreaktoren und einen Ionenaustauscher für die Cyanidreinigung. Nach der Entkeimung durch ein Elektrolyseverfahren kann das gereinigte Wasser wieder in den Untergrund gegeben werden. Die Anlage wird monatlich durch ein Labor überwacht. Im halbjährlichen Rhythmus findet ein Grundwassermonitoring statt. Im Zeitraum von Herbst 2004 bis zum Ende des Jahres 2023 wurden rund 25 t Schadstoffe aus dem Grundwasser ausgetragen. Im Frühjahr 2021 ist die Abstromfahne südlich der Danziger Straße erstmals abgerissen. Ausgedehnte Fläche und Konzentration in der Fahne haben sich deutlich verringert. In den Jahren 2009 bis 2014 folgten zur abschließenden Bewertung der Schadenssituation und zur Erarbeitung der Gesamtstrategie weitere umfangreiche Untersuchungen. Aus den Ergebnissen ist zu bilanzieren, dass eine Quellensanierung des Bodens ab einer Tiefe von mehr als 10 m unter Gelände technisch schwierig, mit einem sehr hohen Entsorgungsaufwand verbunden und allein aus diesem Grund nicht finanzierbar ist. Das Gelände und der Grundwasserabstrom werden deshalb dauerhaft mit der vorstehend beschriebenen hydraulischen Maßnahme beiderseits der Danziger Straße gesichert. Durch Niederschlagsdefizite wird der jährliche Bedarf an Wasser für Bewässerungszwecke in öffentlichen Parkanlagen zunehmend größer. Im unter Denkmalschutz stehenden Thälmannpark kommt hinzu, dass dem dort befindlichen Kiezteich kontinuierlich Wasser zugeführt werden muss, um den Wasserstand zu halten. Über viele Jahre schon engagieren sich die Anwohner des Parks für die Pflege und Auffüllung des Teiches. Mehrmals im Jahr sammelt eine Bürgerinitiative private Spendengelder, um die Zuspeisung aus dem öffentlichen Trinkwassernetz realisieren zu können. Zur Verbesserung der hydrologischen Situation und zur nachhaltigen Unterstützung der Bürger wurde im Zusammenwirken mit dem Straßen- und Grünflächenamt Pankow, der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, dem Anlagenbetreiber und den beteiligten Planungsbüros die bauliche und verfahrenstechnische Planung für eine zusätzliche Reinigungsstufe sowie ein Wasserspeicher- und Bewässerungssystem entwickelt. War es bisher nicht möglich, dass gereinigte Wasser aufgrund des verbliebenen Ammoniums wirtschaftlich zu nutzen, werden nun ein Bodenfilter, bestehend aus vier mit Schilf bepflanzten Becken, und das nachgeschaltete Stauraum- und Bewässerungssystem für den rückstandsfreien Abbau sorgen. Etwa 10% des aus der Grundwasserreinigungsanlage anfallenden Reinwassers, etwa 30 m³ am Tag, stehen in Zukunft für die Park- und Kiezteichpflege zur Verfügung. Vom Spätherbst bis zum Frühjahr, wenn weder der Park noch der Kietzteich Wasser benötigen, schaltet sich die vollautomatische Grundwasserreinigungsanlage auf einen vollständigen Infiltrationsbetrieb um. Mit dieser Maßnahme kann der Verbrauch von Trinkwasser für Bewässerungs- und Auffüllzwecke erheblich minimiert, im Idealfall sogar gänzlich vermieden werden. Das Verfahrensprinzip der vollständigen Wiederverwertung dekontaminierten Grundwassers zur Stützung des Wasserhaushaltes eines Teiches / Sees sowie des Hauptgrundwasserleiters und zur Bewässerung von Parkflächen hat aktuell in Berlin ein Alleinstellungsmerkmal und soll ein positives Beispiel auch für andere vergleichbare Standorte sein. Die Maßnahmen dienen der Verbesserung des Stadtklimas und dem Wohlbefinden der Menschen am Standort und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Die baulichen Maßnahmen zur Errichtung des Bodenfilters und des Stauraum- und Bewässerungssystems sind im Juni 2022 abgeschlossen worden. Die Schilfpflanzen haben sich bis zum Frühjahr 2023 etabliert. Die Inbetriebnahme der Anlagenstufe erfolgte im Mai 2023. Im Juni 2024 wurde der Betrieb der Grundwasserreinigungsanlage durch auf den Containerdachflächen montierte Photovoltaikmodule ergänzt. Die PV-Technologie unterstützt eine nachhaltige Stromerzeugung, mit der über das Jahr gesehen etwa 15 % des Stromverbrauches gedeckt werden kann. Für die Ersterkundung und die akuten Gefahrenabwehrmaßnahmen mittels Bodenaushub wurden bis zur Mitte der 1990er Jahre über 9 Mio. € aufgewendet. Die seit 2004 anfallenden Kosten für die Grundwassersicherung, für Erweiterungen und sanierungsvorbereitende Untersuchungen sowie aller im Zusammenhang mit der Sanierung anfallenden Leistungen belaufen sich derzeit auf ca. 8,3 Mio. €. Die Kosten für die Errichtung der zusätzlichen Anlagenstufe mit Stauraum- und Bewässerungssystem betragen rund 1 Mio. €. Dafür hat der Bezirk Pankow Fördermittel des Landes Berlin akquiriert.
Heft/Veröffentlichung Titel 1/2025 Messnetzkonzeption 2025 (pdf-Datei 2,9 MB) 1/2024 Messnetzkonzeption 2024 (pdf-Datei 2,1 MB; nicht barrierefrei) 2/2023 Methodendokumentation THG-Inventar 2023 (pdf-Datei 1,1 MB; aktualisiert: 09/2024) 1/2023 Messnetzkonzeption 2023 (pdf-Datei 1,1 MB) 12/2022 Messnetzkonzeption 2022 (pdf-Datei 1,3 MB) 6/2021 Klimamodellauswertung Sachsen-Anhalt 1961-2100 (Synthesebericht) 6/2021 Klimamodellauswertung Sachsen-Anhalt 1961–2100 (Endbericht) 5/2021 Treibhausgasemissionen in Sachsen-Anhalt 2018 und Schätzungen für die Jahre 2019 und 2020 1/2021 Messnetzkonzeption 2021 (pdf-Datei 1 MB) 11/2020 Klimawandel in Sachsen-Anhalt - Monitoringbericht 2020 (pdf-Datei, nicht barrierefrei) 3/2020 Mitteldeutsches Kernensemble (MDK) zur Auswertung regionaler Klimamodelldaten - Dokumentation (pdf-Datei 7,4 MB) 3/2020 Auswertung der airpointer ® -Messungen (pdf-Datei 3 MB) 2/2020 Anforderungen und Hinweise an nach § 29b BImSchG bekannt gegebene Stellen (pdf-Datei 157 KB) 1/2020 Messnetzkonzeption 2020 (pdf-Datei 810 KB) 2/2019 Mehrwegbecher für Außer-Haus-Getränke (pdf-Datei 600 KB); Hinweis: Informationen sind aufgrund aktueller Gesetzgebung zum Teil veraltet 1/2019 Messnetzkonzeption 2019 - Landesmessnetz zur Überwachung der Luftqualität und der Deposition von Luftschadstoffen in Sachsen-Anhalt (pdf-Dabei 740 KB, nicht barrierefrei) 1/2018 Messnetzkonzeption 2018 - Landesmessnetz zur Überwachung der Luftqualität und der Deposition von Luftschadstoffen in Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 738 KB, nicht barrierefrei) 4/2017 Luftqualitätsmessungen im Stadtgebiet von Halle (Saale) Auswertung des Messfahrzeugeinsatzes in der Trothaer Straße im Jahr 2016 (pdf-Datei 1,4 MB, nicht barrierefrei) 3/2017 Luftqualitätsmessungen im Stadtgebiet von Magdeburg Auswertung des Messfahrzeugeinsatzes in der Otto-von-Guericke-Straße im Jahr 2016 (pdf-Datei 1,6 MB, nicht barrierefrei) 2/2017 Einfluss von Holzheizungen im innerstädtischen Bereich (pdf-Datei 2,7 MB, nicht barrierefrei) 1/2017 Messnetzkonzeption 2017 Landesmessnetz zur Überwachung der Luftqualität und der Deposition von Luftschadstoffen in Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 536 KB, nicht barrierefrei) 3/2016 Luftqualitätsmessungen im Stadtgebiet von Halle (Saale) Auswertung des Messfahrzeugeinsatzes in der Freiimfelder Straße im Jahr 2015 (pdf-Datei 2,0 MB, nicht barrierefrei) 3/2015 Anforderungen und Hinweise an nach § 29b BImSchG bekannt gegebene Stellen (pdf-Datei 84 KB, nicht barrierefrei) 2/2015 Überwachung der Emissionen von Luftschadstoffen Aktualisierte Hinweise für nach § 29b in Verbindung mit § 26 BImSchG bekannt gegebene Stellen (pdf-Datei 304 KB, nicht barrierefrei) 1/2015 Tote geschützte Tiere in Sachsen-Anhalt - Artenschutzrechtliche Anforderungen für ihre Verwendung (pdf-Datei 254 KB, nicht barrierefrei) 1/2014 Schmutzfrachtnachweis für Mischwasserkanalisationen (pdf-Datei 3,7 MB, nicht barrierefrei) 5/2011 Hinweise für nach § 29a BImSchG in Sachsen-Anhalt tätige SachverständigeÄnderung des Verfahrens zur Bekanntgabe von Sachverständigen nach § 29a BImSchG im Land Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 65 KB, nicht barrierefrei) 4/2011 Luftbelastung durch GartenabfallverbrennungZusammenhang zwischen Gartenfeuern und Feinstaubbelastung(erweiterte Aktualisierung) (pdf-Datei 972 KB, nicht barrierefrei) 3/2011 Hinweise für nach § 26 BImSchG in Sachsen-Anhalt tätige Stellen (pdf-Datei 67 KB, nicht barrierefrei) 1/2011 Immissionsuntersuchungen in der Ortslage Altenbrak (Harz) - Untersuchungen zum Einfluss kleiner Holzheizungen (pdf-Datei 1,3 MB, nicht barrierefrei) 2/2010 Ableitung, Rückhaltung und Behandlung von Niederschlagswasser mit offenen, die Versickerung begünstigenden, Systemen (Hinweise zur Planung und Bemessung) (pdf-Datei 5,6 MB, nicht barrierefrei) 7/2009 Arzneistoffe in Zu- und Abläufen von Kläranlagen des Landes Sachsen-Anhalt – Untersuchungen zur Reinigungswirkung der Wasserhyazinthe Eichhornia crassipes im Nachklärteich der Kläranlage Zörbig 2007 – 2008 (pdf-Datei 2 MB, nicht barrierefrei) 6/2009 Identifikation gefährlicher Abfälle - Verknüpfung von Abfallrecht, Chemikalienrecht und Gefahrgutrecht (pdf-Datei 420 KB, nicht barrierefrei) 5/2008 Dezentrale Abwasserbeseitigung mit Kleinkläranlagen (aktualisiert: Dezember 2012 (pdf-Datei 1,8 MB, nicht barrierefrei) 4/2008 Hinweise und Empfehlungen für die fachtechnische Prüfung von Anträgen auf Einleitung von Mischwasser in Gewässer (pdf-Datei 2 MB, nicht barrierefrei) 3/2007 Pflanzenkläranlagen zur kommunalen Abwasserreinigung Hinweise zu Planung, Bau, Betrieb und Wartung (pdf-Datei 1,1 MB, nicht barrierefrei) 2/2007 Abwasserteichanlagen zur kommunalen Abwasserreinigung Hinweise und Empfehlungen zur Optimierung (pdf-Datei 1,2 MB, nicht barrierefrei) 2/2006 Abwasserteichanlagen zur kommunalen Abwasserreinigung Hinweise zu Planung, Bau, Betrieb und Optimierung (pdf-Datei 801 KB, nicht barrierefrei) Letzte Aktualisierung: 20.01.2025
Coaching für blaugrüne Stadtentwicklung in Kommunen Grüne Fassade aus über 30.000 Hainbuchen, die eine gut 8 Kilometer lange Hecke auf dem Dach und der Fassade des Kö-Bogen-2 Hauses und damit die größte begrünte Fassade in Europa bilden. Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland Das neue Forschungsprojekt "Blue Green City Coaching (BGCC)" unterstützt kommunale Entscheider*innen, Potenziale und Grenzen von naturbasierten Lösungen (NbS) für die Klimaanpassung zu ermitteln. Im Fokus stehen dabei die Bewertung der NbS bei Klimafolgen wie Hitze und Dürre sowie der Einfluss von NbS auf die urbane Klimaresilienz kleinerer Großstädte und deren Umland. Naturbasierte Lösungen ( Nature-based Solutions , NbS) zählen laut einer Studie der Europäischen Umweltagentur zu den effizientesten Wegen, um die Folgen des Klimawandels – wie zunehmende Hitze und Trockenheit in vielen deutschen Städten und deren Umland – zu bewältigen. 1 Auch die nationale Wasserstrategie forciert die Umsetzung von naturbasierten Lösungen, insbesondere in Kombination und Synergie mit technischen Infrastrukturen. 2 Gleichzeitig gilt es, wichtige Fragen anzugehen und einige Hindernisse zu überwinden, um die vielseitigen Potentiale von NbS für die urbane Klimaanpassung in Deutschland noch besser auszuschöpfen. Hauptsächlich kommen derzeit blaugrüne Infrastrukturelemente zum Einsatz, dabei können wasserbezogene NbS vielfältige Formen und Ausgestaltungen annehmen: Auenstrukturen, Moore zum Wasserrückhalt in der Landschaft, urbane Gewässer, grüne Freiräume im urbanen Raum, de- und semizentrale Pflanzenkläranlagen sowie Dach- und Fassadenbegrünen. Folgende Punkte können für eine flächendeckende und vernetzte Umsetzung von NbS in deutschen Kommunen förderlich sein 3 : Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von NbS und der Vorteile, die sie bringen können – inklusive klarer Definitionen; umfassende und transparente Beleuchtung von Bedenken, Fragen und möglichen Interessenskonflikten; Verständnis der potenziellen Synergien und Kompromisse im Zusammenhang mit NbS; NbS-kompatiblere institutionelle Strukturen und klare Zuständigkeiten. Im BMBF -Vorhaben „Leipziger BlauGrün“ werden bis Sommer 2025 mehrere Tools entwickelt, die an diese Anforderungen anknüpfen. Die siedlungswasserwirtschaftliche Modellierung abflussfreier Stadtquartiere mit Hilfe blaugrüner Infrastriukturen kann methodisch in jeder Stadt bei ausreichender Datenlage angewandt werden. Blaugrüne Investitionspotentialkarte, blaugrüne Bewertungssteckbriefe und blaugrüne Toolboxen sind ebenso wie die Bausteine einer blaugrünen Infrastrukturplanung grundsätzlich von Leipzig aus übertragbar auf andere deutsche Großstädte. Damit NbS ihre Rolle als zentrale Lösung in der Klimaanpassung einnehmen können, sind mehrere Faktoren von Bedeutung. So erfordert etwa das Ermitteln und Quantifizieren von Potenzialen und Grenzen von NbS für die Klimawandelanpassung einen handlungsorientierten Ansatz. Neben technischen und ökologischen Parametern sollten ebenfalls soziale und ökonomische Kriterien und Indikatoren einbezogen werden. Diese gilt es, wissensbasiert auszuwählen und praxisnah zu operationalisieren. Essentiell ist ferner die transparente Bewertung, in welchem Maße NbS zur Erreichung urbaner Klimareslilienz beitragen können. Das neue Forschungs- und Entwicklungsvorhaben „Blue Green City Coaching (BGCC) - Implementierung blaugrüner Infrastrukturen zur Klimaanpassung kleinerer deutscher Großstädte: Aufbau eines wissenschaftsbasierten und anwendungsorientierten Coachings für Entscheidungsträger*innen in Stadt- und Regionalplanung“ kann die blaugrüne Stadtentwicklung vorantreiben. Das Forschungsprojekt des Umweltbundesamtes wird vom BMUV aus Mitteln des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) gefördert und vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ in Kooperation mit Fresh Thoughts und dem Deutschem Institut für Urbanistik umgesetzt. Es wird aktiv unterstützt vom Zentrum Klimaanpassung und dem Deutschen Städtetag. Das Projekt unterstützt kleinere deutsche Großstädte mit 100.000 bis 300.000 Einwohnern dabei, Risiko- und Potenzialanalysen von NbS durchzuführen und die Basis für gemeindeübergreifende Transformationsstrategien sowie integrierte Konzepte und Kooperationen zu schaffen. Ingesamt zehn Kommunen werden ab ca. Mitte 2025 bis Ende 2027 intensiv begleitet. Im Frühjahr 2025 wird es die Möglichkeit geben, sich dafür zu bewerben. Das Coaching stellt Praxisnähe her, schafft institutionalisierte Partizipation der Entscheidungsträger*innen in der Stadt und testet zugleich verschiedene Bewertungsmethoden für NbS. Konkret soll das BGCC Entscheidungsträger*innen befähigen, wissenschaftlich koordiniert anwendbare Implementierungsstrategien für blaugrüne Infrastrukturen (BGI) zu erstellen. Dabei werden Potentiale und Grenzen identifiziert und diese möglichst im interkommunalen Austausch und mit Hilfe der sozialwissenschaftlichen, juristischen und siedlungswasserwirtschaftlichen Expertise des Projektteams überwunden. Methodisch werden vorhandene Bewertungssysteme für die Effekte und Potentiale wasserbezogener NbS in einer Coaching-Toolbox gebündelt, um Stadtakteuren Argumente und praxisnahe Hilfestellungen für NbS-Potentiale an die Hand zu geben. Bei diesen in der Coaching-Toolbox enthaltenen Potentialen geht es neben finanziellen Anreizen beispielsweise um Monitoring von Biodiversität und Stadtklima mit vielfältigen Effekten auf die Stadtgesundheit; dazu zählen unter anderem die Verringerung der Anzahl von Hitzetoten, eine erhöhte Lebenserwartung und verringerte Gesundheitskosten. Ein Forschungsschwerpunkt von BGCC bezieht die Perspektive des Stadtumlandes ein. Es wird dabei analysiert, ob die Einführung von wasserbezogenen NbS für die Klimaresilienz in der Stadt zu Wasserkrisen und Nutzungskonflikten zwischen Stadt und Umland führt. Der Fokus liegt dabei auf lokalem Rückhalt des Regenwassers zur Linderung der Klimafolgen wie Hitze, Dürre und Starkregen . Abschließend analysieren sozialwissenschaftliche Expert*innen des Projektteams systematisch die Umsetzungspotenziale und -hemmnisse und bündeln die Ergebnisse. Als Kernprodukt von BGCC entsteht das “BG-Coaching-Handbook”, welches die Toolbox-Inhalte als Handlungsanleitung für die Infrastrukturplanung auch für andere Kommunen replizierbar macht. Die bis Ende 2027 dauernde Projektlaufzeit des BGCC unterteilt sich in vier Phasen. Die erste Projektphase zielt darauf ab, die Coaching-Toolbox zu Abläufen, zur Methodik und zu Vermittlungsinhalten des Coachings zu entwickeln. Zu diesem Zweck werden Synergien eigener Planungstools und vorhandener NbS-Konzepte geschaffen. Gegenstand der zweiten Phase mit Beginn Frühjahr 2025 ist der Bewerbungsprozess von Großstädten mit bis zu 300.000 Einwohnern für das Schwammstadt-Coaching. Phase drei umfasst die systematische Beratung und Begleitung der ausgewählten Kommunen zur Implementierung blaugrüner Infrastrukturen auf Basis der in der ersten Phase entwickelten Toolbox. Das Coaching befähigt teilnehmende Städte, kurz-, mittel- und langfristige Handlungserfordernisse, Ressourcenbedarfe und Voraussetzungen einer klimaangepassten und wassersensiblen Stadtentwicklung zu bestimmen. Zum Abschluss des Foschungsvorhabens werden in der vierten Phase die entwickelte Coaching-Toolbox sowie die Inhalte der Implementierungsstrategien evaluiert und optimiert. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Erstellung des Coaching Handbooks sowie in Fachpublikationen ein. Auf diese Weise stellt das BGCC sicher, dass die Erkenntnisse aus der systematischen Unterstützung der teilnehmenden Städte zukünftig auch anderen Kommunen zugutekommen und die Weichen für den gezielten Einsatz von NbS im Rahmen der Klimaanpassung in ganz Deutschland stellen können. Autor*innen: Nike Sommerwerk (Fresh Thoughts), Frank Hüesker (UFZ), Andreas Huck ( UBA ) Kontakt: frank [dot] hueesker [at] ufz [dot] de Dieser Artikel wurde als Schwerpunktartikel im Newsletter Klimafolgen und Anpassung Nr. 93 veröffentlicht. Hier können Sie den Newsletter abonnieren. 1 https://www.eea.europa.eu/publications/nature-based-solutions-in-europe 2 www.bmuv.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Binnengewaesser/BMUV_Wasser... 3 https://wedocs.unep.org/bitstream/handle/20.500.11822/40822/nature_based_solutions_Summary.pdf?sequence=1&isAllowed=y
Im Jahr 2023 umfasst der sächsische Garten- und Landschaftsbau 615 Betriebe, die 312 Millionen € Umsatz erzielt haben. Somit nimmt die Branche im sächsischen Gartenbau eine bedeutende Stellung ein. Im Jahr 2023 wurden 4020 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Arbeitsgebiete der Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner sind vielfältig. Sie umfassen Pflege, Neu- und Umbau von Freianlagen, sowie Arbeiten im Rahmen des Natur- und Umweltschutzes. Dazu gehören: - Außenanlagen • an öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäuser, Verwaltungsgebäuden, kirchlichen Einrichtungen • im privaten und öffentlichen Wohnungs- und Siedlungsbau • an Industrie- und Gewerbebauten - Hausgärten - Grünanlagen - Parks - Friedhofsanlagen - Grünmaßnahmen an Straßen, Schienen, Gewässern, Flugplätzen - Freizeitanlagen wie Sport- und Spielplätze, Golfplätze - Bauwerksbegrünungen wie Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung - Baumpflege - Wasserbauliche Maßnahmen wie • Renaturierungen von Steh- und Fließgewässer • Retentionsräume • Pflanzenkläranlagen • Wasserläufe, Teiche, Wasserbecken oder Schwimmteiche - Maßnahmen für den Natur- und Umweltschutz sowie die Landschaftspflege: Rekultivierung, Haldenbegrünung, Meliorationen, Versickerungsflächen, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen mit Biotopen
Zusammenfassung der Ergebnisse der Selbstüberwachung für Abwasserbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 SÜVO (Blatt 1) Berichtsjahr Name Kläranlage Anhang AbwV Adresse Selbstüberwachungs- pflichtiger Name Ansprechpartner, Telefon, E-Mail 1) Ausbaugröße (EW)Art der Anlage bei Direkteinleitung: Einleitungsgewässerbei Indirekteinleitung: Name der aufnehmenden Kläranlage Mst. Nr. Zulauf KläranlageMst.Nr. Ablauf Kläranlage Lage Einleitstelle Ostwert Nordwert Anschlusswerte im Berichtsjahr Abwasserlast / Anschlusswert (EW) Art der Abwasserlast Gewerbe/Industrie (EGW) Ermittlung Einwohner (EZ), deren Abwasser auf der 2) Kläranlage behandelt wird Durchflussmesswerte vom Zulauf Abwassermengen im Berichtsjahr (Bitte ankreuzen, welche Messwerte verwendet wurden.) Durchflussmesswerte vom Ablauf Jahresabwassermenge (m3/a) Art der Ermittlung (zutreffendes ankreuzen) kontinuierliche Messung Schätzung aus Einzelmessungen Ermittlung aus Frischwasserbezug Jahresschmutzwassermenge (m3/a) Art der Ermittlung (zutreffendes ankreuzen) 3) Auswertung Trockenwettertage Auswertung Dichtemittel Auswertung Gleitendes Minimum sonstiges Fremdwasseranteil in vom Hundert der Jahresschmutzwassermenge 3) Energieverbrauch im Berichtsjahr (Angaben in kWh/a) Verbrauch Elektroenergie Eigenproduktion, genutzt Einkauf Verbrauch Wärme Eigenproduktion, genutzt Einkauf stoffliche Auslastung bezüglich maßgebenden Bemessungsparameter (%) Erläuterung zur Ermittlung der stofflichen Auslastung 1) Es ist hier eine der nachfolgenden Abkürzungen einzutragen: BSA-Belebtschlammanlage, SBR- Aufstaubelebungsanlage, TRK-Tropfkörper, TAK-Tauchkörper, TKU-Teich-unbelütet, TKB-Teich-belüftet, PKA- Pflanzenkläranlage, OG-Oxidationsgraben 2) Für die Art der Ermittlung des Anschlusswertes ist hier A, B oder C einzutragen (Methoden nach RdErl. des MLU vom 31.05.2011 - 26.31-62511) (Bei der Verwendung von Messwerten ist der Messort (nach dem Rechen/nach der Vorklärung) zu beachten.) 3) Verfahren zur Ermittlung der JSM und des FWA im Blatt "Bemerkungen" angeben; Wird ein im RdErl. des MLU vom 8.1.2015 nicht beschriebenes Verfahren verwendet, ist dieses im Blatt "Bemerkungen" zu erläutern. Zusammenfassung der Ergebnisse der Selbstüberwachung für Abwasserbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 SÜVO (Blatt 2) Angaben zur Zulaufmessung Parameter Messort je Parameter (zutreffendes Ankreuzen) BSB5 CSB Gesamt-N (TNb) 2) Pges nach dem Rechen nach der Vorklärung Klärschlammanfall im Berichtsjahr Klärschlammanfall (tTM/a) Klärschlammentsorgung im Berichtsjahr (Angaben in tTM/a) direkte stoffliche Verwertung in der Landwirtschaft direkte stoffliche Verwertung im Landschaftsbau Kompostierung sonstige stoffliche Verwertung Thermische Entsorgung/Verbrennung sonstige direkte Entsorgung Abgabe an eine andere Kläranlage Co-Fermente/Substrate im Berichtsjahr Art der Stoffe Menge in m3/a sofern verfügbar, Fracht in kg BSB5/a BSB5 sofern verfügbar, Anteil der Fracht im Schlammwasser in %, welcher aus CO-Fermenten/Substraten resultiert für die Parameter: Nges 1) Gesamt-N (TNb) 1)Nges = NH4-N + NO2-N + NO3-N 2)Gesamt-N (TNb) = Nges + Norg 2) Zusammenfassung der Ergebnisse der Selbstüberwachung für Abwasserbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 SÜVO (Blatt 3) Einheit:- Spalte:2 3 Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Summen bzw. Mittelwerte Vorjahr in vom Hundert der Schmutzwassermenge 4 1) Fremdwasseranteil gesamter Trockenwetter - Durchfluss (auf Monat bzw. Jahr hoch gerechnet) m3 Januar 1) gesamter Durchfluss an Trockenwettertagen gesamter Durchfluß Anzahl der Trockenwettertage Abwasserdurchfluss - Zulauf der Kläranlage % 5 6
Zusammenfassung der Ergebnisse der Selbstüberwachung für Abwasserbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 SÜVO (Blatt 1) Berichtsjahr Name Kläranlage Anhang AbwV Adresse Selbstüberwachungs- pflichtiger Name Ansprechpartner, Telefon, E-Mail 1) Ausbaugröße (EW)Art der Anlage bei Direkteinleitung: Einleitungsgewässerbei Indirekteinleitung: Name der aufnehmenden Kläranlage Mst. Nr. Zulauf KläranlageMst.Nr. Ablauf Kläranlage Lage Einleitstelle Ostwert Nordwert Anschlusswerte im Berichtsjahr Abwasserlast / Anschlusswert (EW) Art der Abwasserlast Gewerbe/Industrie (EGW) Ermittlung Einwohner (EZ), deren Abwasser auf der 2) Kläranlage behandelt wird Durchflussmesswerte vom Zulauf Abwassermengen im Berichtsjahr (Bitte ankreuzen, welche Messwerte verwendet wurden.) Durchflussmesswerte vom Ablauf 3 Jahresabwassermenge (m /a) Art der Ermittlung (zutreffendes ankreuzen) kontinuierliche Messung Schätzung aus Einzelmessungen Ermittlung aus Frischwasserbezug Jahresschmutzwassermenge (m3/a) 3) Auswertung Trockenwettertage Art der Ermittlung (zutreffendes ankreuzen) Auswertung Dichtemittel Auswertung Gleitendes Minimum sonstiges Fremdwasseranteil in vom Hundert der Jahresschmutzwassermenge 3) Energieverbrauch im Berichtsjahr (Angaben in kWh/a) Verbrauch Elektroenergie Eigenproduktion, genutzt Einkauf Verbrauch Wärme Eigenproduktion, genutzt Einkauf stoffliche Auslastung bezüglich maßgebenden Bemessungsparameter (%) Erläuterung zur Ermittlung der stofflichen Auslastung 1) Es ist hier eine der nachfolgenden Abkürzungen einzutragen: BSA-Belebtschlammanlage, SBR- Aufstaubelebungsanlage, TRK-Tropfkörper, TAK-Tauchkörper, TKU-Teich-unbelütet, TKB-Teich-belüftet, PKA- Pflanzenkläranlage, OG-Oxidationsgraben 2) Für die Art der Ermittlung des Anschlusswertes ist hier A, B oder C einzutragen (Methoden nach RdErl. des MWU vom 07.03.2022 - 23.22-62551) (Bei der Verwendung von Messwerten ist der Messort (nach dem Rechen/nach der Vorklärung) zu beachten.) 3) Verfahren zur Ermittlung der JSM und des FWA im Blatt "Bemerkungen" angeben; Wird ein im RdErl. des MLU vom 8.1.2015 - 23.31-62551, geändert am 24.02.2022 - 23.22-62551) nicht beschriebenes Verfahren verwendet, ist dieses im Blatt "Bemerkungen" zu erläutern. Zusammenfassung der Ergebnisse der Selbstüberwachung für Abwasserbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 SÜVO (Blatt 2) Angaben zur Zulaufmessung Parameter Messort je Parameter (zutreffendes Ankreuzen) BSB5 CSB Gesamt-N (TNb) 2) Pges nach dem Rechen nach der Vorklärung Klärschlammanfall im Berichtsjahr Klärschlammanfall (tTM/a) Klärschlammentsorgung im Berichtsjahr (Angaben in tTM/a) direkte stoffliche Verwertung in der Landwirtschaft direkte stoffliche Verwertung im Landschaftsbau Kompostierung sonstige stoffliche Verwertung Thermische Entsorgung/Verbrennung sonstige direkte Entsorgung Abgabe an eine andere Kläranlage Co-Fermente/Substrate im Berichtsjahr Art der Stoffe Menge in m3/a sofern verfügbar, Fracht in kg BSB5/a BSB5 sofern verfügbar, Anteil der Fracht im Schlammwasser in %, welcher aus CO-Fermenten/Substraten resultiert für die Parameter: Nges 1) Gesamt-N (TNb) 1)Nges = NH4-N + NO2-N + NO3-N 2)Gesamt-N (TNb) = Nges + Norg 2) Zusammenfassung der Ergebnisse der Selbstüberwachung für Abwasserbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 SÜVO (Blatt 3) Einheit:- Spalte:2 3 Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Summen bzw. Mittelwerte Vorjahr in vom Hundert der Schmutzwassermenge 4 1) Fremdwasseranteil gesamter Trockenwetter - Durchfluss (auf Monat bzw. Jahr hoch gerechnet) m3 Januar 1) gesamter Durchfluss an Trockenwettertagen gesamter Durchfluß Anzahl der Trockenwettertage Abwasserdurchfluss - Zulauf der Kläranlage % 5 6
Zusammenfassung der Ergebnisse der Selbstüberwachung für Abwasserbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 SÜVO (Blatt 1) Berichtsjahr Name Kläranlage Adresse Selbstüberwachungs- pflichtiger Sofern Belastungen durch Inhalte von Abflusslosen Sammelgruben (ASG) und Schlamm aus Kleinkläranlagen (KKA) nicht durch die Zulaufmessung der Kläranlage erfasst werden, sind diese auf den aus Messwerten ermittelten Anschlusswert aufzuschlagen. Sofern Belastungen durch interne Rückflüsse, z.B. aus der 1) Art der Anlage Schlammbehandlung, bei der Zulaufmessung der Kläranlage erfasst werden, sind diese vom berechneten Anschlusswert bei Indirekteinleitung: Name der abzuziehen. Name Ansprechpartner, Telefon, E-Mail Ausbaugröße (EW) bei Direkteinleitung: Einleitungsgewässer aufnehmenden Kläranlage Mst. Nr. Zulauf Kläranlage Lage Einleitstelle Anhang AbwV Mst.Nr. Ablauf Kläranlage siehe Methoden gemäß RdErl. des MLU vom 31.05.2011 - Nordwert Ostwert 26.31-62511 Anschlusswerte im Berichtsjahr Abwasser über Kanalisationen und ASG Abwasserlast / Anschlusswert (EW) Abwasserlast Gewerbe/Industrie (EGW) Art Ermittlung 2) Einwohner (EZ), deren Abwasser auf der Kläranlage behandelt wird Der Wert entspricht je nach Verwendung der Messwerte vom Zu- oder Ablauf der Durchflussmesswerte Jahressumme in Blatt 3, Spalte oder in Blatt 4, Spalte 3 vom3Zulauf Abwassermengen im Berichtsjahr (Bitte ankreuzen, welche Messwerte verwendet wurden.) Durchflussmesswerte vom Ablauf 3 Jahresabwassermenge (m /a) Art der Ermittlung (zutreffendes ankreuzen) kontinuierliche Der Messung Wert entspricht je nach Verwendung der Messwerte vom Zu- oder (bei Anwendung der Methode "TW-Tage") der Jahressumme in Blatt Schätzung ausAblauf Einzelmessungen 3, Spalte 5 oder in Blatt 4, Spalte 5. Ermittlung aus Frischwasserbezug Jahresschmutzwassermenge (m3/a) Art der Ermittlung (zutreffendes ankreuzen) 3) Auswertung Trockenwettertage Dieser Wert kann nicht größer oder gleich 100 sein. Der Wert entspricht je nach Verwendung der Messwerte vom Zu- oder Ablauf entweder dem Auswertung Dichtemittel Jahreswert in Blatt 3, Spalte 6 oder in Blatt 4, Spalte 10. Auswertung Gleitendes Minimum sonstiges Fremdwasseranteil in vom Hundert der Jahresschmutzwassermenge 3) Energieverbrauch im Berichtsjahr (Angaben in kWh/a) Verbrauch Elektroenergie Wenn im Berichtsjahr keine Energie verbraucht bzw. eingekauft Eigenproduktion, genutzt wurde, sind hier Nullen einzutragen. Ansonsten bitte auf die Einheit (kWh/a) achten. Auch für Heizzwecke eingesetzte Elektroenergie wird unter Elektroenergie subsummiert. Verbrauch (Wärmeverbrauch in kWh/a = Jahresmenge Medium (z.B. Eigenproduktion, genutzt Heizöl, Gas) x Energieinhalt) Einkauf Wärme Einkauf stoffliche Auslastung bezüglich maßgebenden Bemessungsparameter (%) Erläuterung zur Ermittlung der stofflichen Auslastung 1) Es ist hier eine der nachfolgenden Abkürzungen einzutragen: BSA-Belebtschlammanlage, SBR- Aufstaubelebungsanlage, TRK-Tropfkörper, TAK-Tauchkörper, TKU-Teich-unbelütet, TKB-Teich-belüftet, PKA- Pflanzenkläranlage, OG-Oxidationsgraben 2) Für die Art der Ermittlung des Anschlusswertes ist hier A, B oder C einzutragen (Methoden nach RdErl. des MLU vom 31.05.2011 - 26.31-62511) (Bei der Verwendung von Messwerten ist der Messort (nach dem Rechen/nach der Vorklärung) zu beachten.) 3) Verfahren zur Ermittlung der JSM und des FWA im Blatt "Bemerkungen" angeben; Wird ein im RdErl. des MLU vom 8.1.2015 nicht beschriebenes Verfahren verwendet, ist dieses im Blatt "Bemerkungen" zu erläutern. Zusammenfassung der Ergebnisse der Selbstüberwachung für Abwasserbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 SÜVO (Blatt 2) Angaben zur Zulaufmessung Parameter Messort je Parameter (zutreffendes Ankreuzen) BSB5 CSB Gesamt-N (TNb) 2) Pges nach dem Rechen nach der Vorklärung Klärschlammanfall im Berichtsjahr Klärschlammanfall (tTM/a) Klärschlammentsorgung im Berichtsjahr (Angaben in tTM/a) direkte stoffliche Verwertung in der Landwirtschaft direkte stoffliche Verwertung im Landschaftsbau Kompostierung sonstige stoffliche Verwertung Thermische Entsorgung/Verbrennung sonstige direkte Entsorgung Abgabe an eine andere Kläranlage Co-Fermente/Substrate im Berichtsjahr Art der Stoffe Menge in m3/a sofern verfügbar, Fracht in kg BSB5/a BSB5 sofern verfügbar, Anteil der Fracht im Schlammwasser in %, welcher aus CO-Fermenten/Substraten resultiert für die Parameter: Nges 1) Gesamt-N (TNb) 1)Nges = NH4-N + NO2-N + NO3-N 2)Gesamt-N (TNb) = Nges + Norg 2) Zusammenfassung der Ergebnisse der Selbstüberwachung für Abwasserbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 SÜVO (Blatt 3) Einheit:- Spalte:2 3 Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Summen bzw. Mittelwerte Vorjahr in vom Hundert der Schmutzwassermenge 4 1) Fremdwasseranteil gesamter Trockenwetter - Durchfluss (auf Monat bzw. Jahr hoch gerechnet) m3 Januar 1) gesamter Durchfluss an Trockenwettertagen gesamter Durchfluß Anzahl der Trockenwettertage Abwasserdurchfluss - Zulauf der Kläranlage % 5 6
Zusammenfassung der Ergebnisse der Selbstüberwachung für Abwasserbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 SÜVO (Blatt 1) Berichtsjahr Name Kläranlage Anhang AbwV Adresse Selbstüberwachungs- pflichtiger Name Ansprechpartner, Telefon, E-Mail 1) Ausbaugröße (EW)Art der Anlage bei Direkteinleitung: Einleitungsgewässerbei Indirekteinleitung: Name der aufnehmenden Kläranlage Mst. Nr. Zulauf KläranlageMst.Nr. Ablauf Kläranlage Lage Einleitstelle Ostwert Nordwert Anschlusswerte im Berichtsjahr Abwasserlast / Anschlusswert (EW) Art der Abwasserlast Gewerbe/Industrie (EGW) Ermittlung Einwohner (EZ), deren Abwasser auf der 2) Kläranlage behandelt wird Abwassermengen im BerichtsjahrDurchflussmesswerte vom Zulauf (Bitte ankreuzen, welche Messwerte verwendet wurden.)Durchflussmesswerte vom Ablauf Jahresabwassermenge (m3/a) Art der Ermittlung (zutreffendes ankreuzen) kontinuierliche Messung Schätzung aus Einzelmessungen Ermittlung aus Frischwasserbezug Jahresschmutzwassermenge (m3/a) 3) Auswertung Trockenwettertage Art der Ermittlung (zutreffendes ankreuzen) Auswertung Dichtemittel Auswertung Gleitendes Minimum sonstiges Fremdwasseranteil in vom Hundert der Jahresschmutzwassermenge 3) Energieverbrauch im Berichtsjahr (Angaben in kWh/a) Verbrauch Elektroenergie Eigenproduktion, genutzt Einkauf Verbrauch Wärme Eigenproduktion, genutzt Einkauf stoffliche Auslastung bezüglich maßgebenden Bemessungsparameter (%) Erläuterung zur Ermittlung der stofflichen Auslastung 1) Es ist hier eine der nachfolgenden Abkürzungen einzutragen: BSA-Belebtschlammanlage, SBR- Aufstaubelebungsanlage, TRK-Tropfkörper, TAK-Tauchkörper, TKU-Teich-unbelütet, TKB-Teich-belüftet, PKA- Pflanzenkläranlage, OG-Oxidationsgraben 2) Für die Art der Ermittlung des Anschlusswertes ist hier A, B oder C einzutragen (Methoden nach RdErl. des MLU vom 31.05.2011 - 26.31-62511) (Bei der Verwendung von Messwerten ist der Messort (nach dem Rechen/nach der Vorklärung) zu beachten.) 3) Verfahren zur Ermittlung der JSM und des FWA im Blatt "Bemerkungen" angeben; Wird ein im RdErl. des MLU vom 8.1.2015 nicht beschriebenes Verfahren verwendet, ist dieses im Blatt "Bemerkungen" zu erläutern. Zusammenfassung der Ergebnisse der Selbstüberwachung für Abwasserbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 SÜVO (Blatt 2) Angaben zur Zulaufmessung Parameter Messort je Parameter (zutreffendes Ankreuzen) BSB5 CSB Gesamt-N (TNb) 2) Pges nach dem Rechen nach der Vorklärung Klärschlammanfall im Berichtsjahr Klärschlammanfall (tTM/a) Klärschlammentsorgung im Berichtsjahr (Angaben in tTM/a) direkte stoffliche Verwertung in der Landwirtschaft direkte stoffliche Verwertung im Landschaftsbau Kompostierung sonstige stoffliche Verwertung Thermische Entsorgung/Verbrennung sonstige direkte Entsorgung Abgabe an eine andere Kläranlage Co-Fermente/Substrate im Berichtsjahr Art der Stoffe Menge in m3/a sofern verfügbar, Fracht in kg BSB5/a BSB5 sofern verfügbar, Anteil der Fracht im Schlammwasser in %, welcher aus CO-Fermenten/Substraten resultiert für die Parameter: Nges 1) Gesamt-N (TNb) 1)Nges = NH4-N + NO2-N + NO3-N 2)Gesamt-N (TNb) = Nges + Norg 2) Zusammenfassung der Ergebnisse der Selbstüberwachung für Abwasserbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 SÜVO (Blatt 3) Einheit:- Spalte:2 3 Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Summen bzw. Mittelwerte Vorjahr in vom Hundert der Schmutzwassermenge 4 1) Fremdwasseranteil gesamter Trockenwetter - Durchfluss (auf Monat bzw. Jahr hoch gerechnet) m3 Januar 1) gesamter Durchfluss an Trockenwettertagen gesamter Durchfluß Anzahl der Trockenwettertage Abwasserdurchfluss - Zulauf der Kläranlage % 5 6
Die Fa. Moorkultur Ramsloh – Werner Koch GmbH & Co. KG, 26683 Saterland – Ramsloh, beabsichtigt die Errichtung und den Betrieb einer Kompostierungsanlage sowie den Betrieb von Umschlagsanlagen für staubende Güter beim Torf- und Erdenwerk in Ramsloh. In der Kompostierungsanlage sollen aus 9.000 t/a Landschaftspflegematerialien in offener Mietenkompostierung Komposte zur Herstellung von Erdenprodukten erzeugt werden. Im Wesentlichen sind folgende Maßnahmen geplant: • Errichtung und Betrieb einer asphaltierten befestigten Fläche für die Kompostierung, die Lagerung von Eingangs-stoffen und Fertigkomposten sowie zur Aufstellung von Shredder- und Siebanlagen • Errichtung und Betrieb einer Anlage zur Behandlung von Prozesssickerwasser (Pflanzenkläranlage) mit den erforderlichen Nebenanlagen sowie vollständige betriebsinterne Prozesswasserverwertung • Betrieb von Zwischenlager für Rinden (Vorhanden), Grobanteilen (Torfplacken, Holz) aus Torfrohstoff (Vorhanden), Strauch- und Grünschnitt aus Landschaftspflegemaßnahmen (neu), Grünschnitt (wie Grassoden, Grasschnitt und Blätter) (neu), Strukturmaterial sowie Komposte verschiedener Rottegrade (neu) im Freien • Betrieb von Shredder- und Siebanlagen auf der neuen Kompostierungsanlage • Betrieb vorhandener Maschinen und Apparate des vorhandenen Torf- und Erdenwerkes soweit diese staubende Güter umschlagen (Fördereinrichtungen, Trommelmischer, Flurförderfahrzeuge, Loren, Loks etc.).
Nachfolgende Dateien sind nicht barrierefrei. Fachinformation LAU Nr. 3/2007 Pflanzenkläranlagen zur kommunalen Abwasserreinigung (Hinweise zu Planung, Bau, Betrieb und Wartung), Mai 2007 (pdf-Datei 1,1 MB) Pflanzenkläranlagen im Land Sachsen-Anhalt, Erfahrungsbericht 2000 (pdf-Datei 2,1 MB) Pflanzenkläranlagen im Land Sachsen-Anhalt, Erfahrungsbericht 2005 (pdf-Datei 6,3 MB) Pflanzenkläranlagen im Land Sachsen-Anhalt -Bestandsaufnahme- September 2006 (pdf-Datei 734 KB) Pflanzenkläranlagen im Land Sachsen-Anhalt, Erfahrungsbericht 2010 (pdf-Datei 4,5 MB)
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