Meldungen vom Sonntag: Polizeirevier Mansfeld-Südharz Ladendieb erbeutet Parfüm im Wert von mehreren Hundert Euro Ein bislang noch unbekannter Mann, südländischen Phänotyps, zwischen 18 und 20 Jahren mit dunklen Haaren, von schlanker Gestalt, bekleidet mit einem roten Oberteil, mit schwarzem Rucksack entwendete am Samstagvormittag in Sangerhausen, Göpenstraße, Waren im Wert von fast 500 €. Wie der Polizei mitgeteilt wurde, entwendete der Mann in einem Geschäft diverse Kartons mit Parfümflaschen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und/oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 03475 670 0 zu melden. Versuchte Raubstraftat, Beleidigung, Körperverletzung - Tatverdächtiger unter Alkohol- und Drogeneinfluss Am Samstagnachmittag, gegen 15.50 Uhr, kam es zu einem Vorfall, bei dem ein 21-jähriger Mann von einem 30-Jährigen angesprochen und bedroht wurde. Der Tatverdächtige verlangte die Herausgabe der Geldbörse des Opfers und bedrohte ihn anschließend. Das Opfer begab sich daraufhin in ein Mehrfamilienhaus, wo ein 28-jähriger Mann versuchte, zwischen die beiden zu treten. Der 28-jährige Zeuge wurde daraufhin vom Tatverdächtigen angegriffen und beleidigt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt und es wurde auch nichts entwendet. Der Tatverdächtige war zum Zeitpunkt des Vorfalls stark alkoholisiert und stand unter dem Einfluss von Drogen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Tat ereignete sich in der Lutherstadt Eisleben, Tölpestraße. Fahrzeug entwendet In der Zeit von Freitag, 07.06.2024, 17.30 Uhr bis Sonntag, 09.06.2024, 01.30 Uhr wurde in Klostermansfeld, Am Vogts Garten, ein VW vom Typ Crafter durch unbekannte Täter von einem Firmengelände entwendet. Der Schaden beläuft sich auf 10.000 €. Fahndungsmaßnahmen wurden in der Folge eingeleitet. Die Kripo ermittelt in dem Fall. Polizeirevier Saalekreis Unfall unter Alkohol Am Samstag, gegen 14.30 Uhr ereignete sich in der Nähe von Domnitz, unweit der Abfahrt der Bundesautobahn 14 ein Verkehrsunfall. Ein Autofahrer prallte gegen ein Brückengeländer. Wie sich herausstellte, war der Mann alkoholisiert. Die Entnahme einer nötigen Blutprobe wurde in der weiteren Folge angeordnet. Der Führerschein ist sichergestellt worden. Der entstandene Schaden kann abschließend noch nicht beziffert werden. Berauscht am Steuer Am Samstagabend, gegen 19.15 Uhr wurde ein Autofahrer in Merseburg, König-Heinrich-Straße kontrolliert. Wie sich dabei herausstellte, war der 27-Jährige alkoholisiert. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet und in einer Klinik durchgeführt. Der Führerschein ist sichergestellt worden. Zudem wurde eine Sicherheitsleistung von dem Autofahrer erhoben, da er nicht in der Bundesrepublik Deutschland lebt. Vorerst darf er keine Kraftfahrzeuge führen. Da ein Autofahrer am Samstagabend, gegen 22.00 Uhr mit unangemessener Geschwindigkeit in Oppin festgestellt wurde, haben Beamte den Mann kontrolliert. Wie sich währenddessen herausstellte, stand der 21-Jähriger unter Drogeneinfluss. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet und durchgeführt. Ein Bußgeldverfahren ist eingeleitet worden. Heckscheibe beschädigt Durch bislang unbekannte Täter wurde in der Zeit von Samstag, 16.45 Uhr bis 19.15 Uhr die Heckscheibe eines Pkw in Wettin-Löbejün, An der Langen Straße beschädigt. Die Scheibe ist komplett gesplittert und hatte zwei Löcher. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Unfallflucht im Knappendorfer Weg: Polizei ermittelt 25-jährigen Tatverdächtigen Am frühen Sonntagmorgen gegen 4.45 Uhr wurde der Polizei ein Verkehrsunfall im Knappendorfer Weg in Merseburg gemeldet. Ein Pkw war mit einer Metallstange, einem Zaunfeld und einem Verkehrszeichen kollidiert. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, sodass zunächst keine Informationen über seine Identität vorlagen. Nach intensiven Ermittlungen konnte die Polizei am Sonntag einen alkoholisierten 25-jährigen Mann ermitteln, der zum Zeitpunkt des Unfalls das Fahrzeug geführt haben könnte. Es entstanden erhebliche Sachschäden sowohl am Pkw als auch am Zaunfeld sowie an dem Verkehrszeichen. Die Höhe des entstandenen Schadens muss ein Gutachter ermitteln. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Weitere Details werden derzeit geprüft. Polizeirevier Burgenlandkreis Ohne Versicherung unterwegs Da eine 50-jährige E-Roller-Fahrerin in Naumburg, Bahnhofstraße am Sonntagfrüh, gegen 07.00 Uhr ohne Versicherungskennzeichen fuhr, wurde die Frau kontrolliert. Das Zweirad war nicht versichert. Wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz wird gegen sie ermittelt. Schwerer Verkehrsunfall auf der B 180 zwischen Zeitz und Kretzschau Am Samstag ereignete sich gegen 15.30 Uhr auf der Bundesstraße 180 zwischen Zeitz und Kretzschau ein schwerer Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es zu einem Frontalzusammenstoß von zwei Pkw. Bei dem Unfall wurden drei Personen schwer verletzt und eine Person leicht verletzt. Unter den schwer Verletzten befinden sich ein 68-jähriger Mann, eine 62-jährige Frau und ein weiterer 68-jähriger Mann. Der leicht verletzte Unfallbeteiligte ist ein 8-jähriges Kind, was noch vor Ort medizinisch behandelt wurde. Alle anderen Schwerverletzten wurden zur weiteren Behandlung in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Die Bundesstraße 180 war infolge des Unfalls von 15.45 Uhr bis 18.40 Uhr voll gesperrt. Im Einsatz waren zwei Notarzt-Einsatzfahrzeuge, drei Rettungswagen sowie die freiwilligen Feuerwehren von Zeitz und Kretzschau. Der entstandene Sachschaden muss nun durch einen Gutachter ermittelt werden. Die beteiligten Autos wurden abgeschleppt. An beiden Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Berauscht auf Tour Polizisten kontrollierten am Samstagnachmittag, 17.00 Uhr auf der Landstraße 209 einen LKW-Fahrer. Der 37-Jährige stand -den Erkenntnissen zufolge- unter dem Einfluss von Drogen. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet und in einer Klinik durchgeführt. Es ist infolgedessen ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden. Da ein Mopedfahrer unsicher fuhr, hielten Beamte den 48-Jährigen an. Wie sich herausstellte, war der Mann absolut fahruntüchtig und nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis. Ein Autofahrer wurde am Samstagabend, 22.40 Uhr in Weißenfels, Merseburger Straße ebenfalls kontrolliert. Der Mann war immens alkoholisiert. Gegen 20.00 Uhr kontrollierten Polizisten in Teuchern einen 30-jährigen LKW-Fahrer. Es stellte sich heraus, dass der Mann unter Drogen stand. Am Sonntag, 1.30 Uhr ist ein Moped-Fahrer in Zeitz, Am Teich kontrolliert worden. Er war stark alkoholisiert. Der Führerschein wurde sichergestellt. Die Entnahme einer Blutprobe wurden in allen Fällen angeordnet und in Kliniken durchgeführt. Danach durften die jeweiligen Männer nicht weiterfahren. Gegen alle wird nun ermittelt. Es sind verschiedene Strafverfahren eingeleitet. Polizeirevier Halle (Saale) Ertappt Am Samstagvormittag, gegen 9.55 Uhr wurde in der Heinrich-Schütz-Straße eine E-Scooter-Fahrerin angehalten und kontrolliert. Die 37-Jährige hatte ein Versicherungskennzeichen an dem Elektrokleinstfahrzeug, welches zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Scooter wurde sichergestellt und gegen die Frau wird nun ermittelt. Einbruch in Kellerabteile eines Mehrfamilienhauses in der Robert-Blum-Straße In der Zeit vom 7. Juni, 17.30 Uhr bis zum 9. Juni, 8.45 Uhr wurden im Bereich der Robert-Blum-Straße mehrere Kellerabteile in einem Mehrfamilienhaus gewaltsam geöffnet. Die Täter verschafften sich Zugang zu den Abteilen und richteten dabei Schaden an. Kriminaltechniker waren vor Ort und führten eine gründliche Spurensuche und -sicherung durch. Eine genaue Aufstellung des entstandenen Schadens muss nachgereicht werden. Die Polizei bittet Anwohner und mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter 0345 224 2000 zu melden. Ohne Versicherung auf Tour Polizeibeamte kontrollierten am Samstag, 13.20 Uhr, eine 27-jährige E-Scooter Fahrerin in der Großen Steinstraße. Wie sich herausstellte, war das Fahrzeug nicht versichert. Zudem konnte kein Eigentumsnachweis erbracht werden, so dass der Roller sichergestellt wurde. Wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz wird nun ermittelt. Polizeiinspektion Halle (Saale) Pressestelle Merseburger Straße 06 06110 Halle (Saale) Tel: (0345) 224 1204 Fax: (0345) 224 111 1088 E-Mail: presse.pi-hal@polizei.sachsen-anhalt.de
Meldungen vom Sonntag Polizeirevier Halle (Saale) Auseinandersetzung in der Friedrich-List-Straße Am Samstag, gegen 22.10 Uhr, ereignete sich in der Friedrich List Straße auf Höhe der Anlieferzone des ehemaligen Maritim Hotels eine tätliche Auseinandersetzung. Ein 32-jähriger Iraker soll von etwa zehn unbekannten Männern, arabischen und schwarzafrikanischen Phänotyps angegriffen und verletzt worden sein. Ein Rucksack des Mannes wurde durch einen Täter, aus der Gruppierung heraus, entwendet. Eine medizinische Versorgung war nicht nötig. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu übernommen. Radfahrer verletzt Ein 64-jähriger Fahrradfahrer stürzte am Freitag, 19.15 Uhr auf Höhe der Kreuzung zur Hallorenstraße. Der Mann befand sich, den Zeugenaussagen zufolge, auf dem Radweg und musste aufgrund einer Personengruppe, die sich darauf befand, bremsen und stürzte über den Lenker seines Fahrrads. Der Fahrradfahrer wurde dabei schwer verletzt und musste in eine Klinik gebracht werden. Tödlicher Badeunfall Am Samstag, 17.00 Uhr, ereignete sich am Hufeisensee, Krienitzweg, ein Badunfall. Den ersten Erkenntnissen zufolge befand sich ein 32-jähriger Mann einige Minuten unter Wasser, mehrere Meter vom Ufer entfernt. Reanimationsmaßnahmen wurden sofort eingeleitet und durchgeführt. Der Mann ist unter Reanimationsmaßnahmen in eine hallesche Klinik gebracht worden, in der er in den frühen Abendstunden verstarb. Die Polizei hat keine Hinweise auf ein Einwirken Dritter. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen ebenfalls nicht vor. PKW Scheibe eingeschlagen Unbekannte Täter haben am Samstag zwischen 19.00 Uhr und 22.15 Uhr eine hintere Seitenscheibe eines PKW der Marke Kia in der Mansfelder Straße eingeschlagen. Aus dem PKW wurde eine Tasche mit persönlichen Gegenständen entwendet. Die Kripo ermittelt. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang : Lassen Sie keine Wertsachen oder wichtigen persönlichen Dokumente im Fahrzeug! Polizeirevier Saalekreis Zeugen nehmen Schüsse in Zöberitz wahr Am Freitagnachmittag wurde die Polizei darüber informiert, dass in Landsberg, Ortsteil Zöberitz, auf einem Feldweg zwischen Zöberitz und Mötzlich, ein Mann mehrfach aus einer Buschgruppe heraus Schüsse auf zwei Bäume abfeuerte. Danach verließ er den Ort mit einem Auto. Wie ermittelt werden konnte, gehört das Fahrzeug nach Halle (Saale). Bei der Absuche des Tatorts durch Kriminaltechniker konnten verschiedene Patronenhülsen sowie Patronen unterschiedlicher Kaliber aufgefunden werden. Mehrere Projektile steckten in den beiden angegriffenen Bäumen. Nach intensiv geführten Ermittlungen wurde ein 52-jähriger Mann am Samstagnachmittag, gegen 15.30 Uhr in Halle (Saale), im Bereich Freiimfelde/Kanenaer Weg als Autofahrer angehalten und kontrolliert. Bei dem Mann handelt es sich, seinen eigenen Angaben zufolge, um den Schützen aus Landsberg. Bei der Durchsuchung des Autos wurde eine zugriffsbereite Schusswaffe aufgefunden und beschlagnahmt. Ein durchgeführter Drogenschnelltest ergab, dass er unter der Einwirkung illegaler Substanzen stand. Er fuhr, wie sich herausstellte, ohne eine erforderliche Fahrerlaubnis. Zudem bestand gegen den Hallenser ein Haftbefehl. Er wurde noch am Samstag einer Justizvollzugsanstalt von Halle (Saale) zugeführt. Gegen ihn wird nun aufgrund mehrerer Delikte ermittelt. Entwendeter Transporter aufgefunden Am Samstagabend, 18.15 Uhr, wurde im Bereich Bad Dürrenberg, John-Schehr-Straße ein Fahrzeug festgestellt, welches als entwendet gemeldet war. An diesem Transporter, der Marke VW, waren gefälschte Kennzeichen angebracht. Der Kleintransporter wurde sichergestellt und abgeschleppt. Eine Spurensuche und die Spurensicherung fanden statt. Der Ermittlung dazu dauern an. Unfallverursacher auf der Flucht Am Samstag, 19.45 Uhr ereignete sich bei Querfurt ein Verkehrsunfall. Ein Auto prallte gegen einen Stromkasten und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Den ersten Erkenntnissen zufolge war das Fahrzeug aus Richtung Ziegelroda auf die Landesstraße 172 und danach auf die Bundesstraße 250 in Richtung Querfurt unterwegs. Kurz nach der Abfahrt Schmon, in einer leichten Linkskurve, kam der Wagen von der Fahrbahn ab und prallte schlussendlich gegen den Stromkasten. Zeugen, die an der Unfallstelle eintrafen, wollten den beiden Insassen, einem Mann und einer Frau, helfen. Nachdem sich die Beiden aus dem Fahrzeug befreien konnten, entfernten sie sich jedoch von der Unfallstelle und flüchteten auf ein angrenzendes Feld. Die 37-jährige Beifahrerin wurde auf einem nahegelegenen Feldweg festgestellt und musste medizinisch behandelt werden. Der Stromkasten war beschädigt. Das verunfallte Fahrzeug wurde abgeschleppt. Die derzeitigen Ermittlungen richten sich gegen einen namentlich bekannten Tatverdächtigen, der das Fahrzeug führte. Die entstandenen Sachschäden können erst durch einen Gutachter festgelegt werden. Gefährdung des Straßenverkehrs In Brachstedt wurde am Sonntag, 2.25 Uhr ein 56-jähriger Autofahrer vor dem Ortseingang am Fahrbahnrand haltend festgestellt. Eine Zeugin klopfte gegen die Autoscheibe, der Fahrer wachte auf, fuhr an und stieß dabei mit einem PKW zusammen. Der Autofahrer verließ daraufhin den Unfallort, wurde verfolgt und konnte durch Polizeibeamte auf einer landwirtschaftlichen Straße im Bereich des Klärwerks von Zörbig festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest war nicht möglich, weswegen der Mann in eine hallesche Klinik zur Blutprobenentnahme gebracht werden musste. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Verletzt wurde niemand. Die Kripo ermittelt. Polizeiinspektion Halle (Saale) Pressestelle Merseburger Straße 06 06110 Halle (Saale) Tel: (0345) 224 1204 Fax: (0345) 224 111 1088 E-Mail: presse.pi-hal@polizei.sachsen-anhalt.de
Die Meldungen vom Sonntagmorgen Stadtgebiet Halle (Saale) Prahlerei mit waffenähnlichen Gegenstand Halle (Saale) – Am Samstag gegen 14.00 Uhr beobachtete ein Zeuge im Bereich der Skaterbahn an der Hallorenstraße, wie ein Jugendlicher in einer Gruppe mit einem waffenähnlichen Gegenstand prahlte und diesen anschließend wieder einsteckte. Hinzugezogene Polizeikräfte konnten kurz darauf die sechsköpfige Gruppierung stellen. Ein aufgefundener Teleskopschlagstock, ein Elektroschocker und ein Klappmesser konnten einem 16-Jährigen aus der Gruppierung zugeordnet und sichergestellt werden. Eine Schusswaffe wurde nicht gefunden. Beutel geraubt Halle (Saale) – Am Samstag gegen 21.00 Uhr forderten drei unbekannte Männer in der Ludwigstraße einen 18-Jährigen auf, seinen Beutel herauszugeben. Als er sich weigerte, schlugen die unbekannten Täter auf ihn ein und entrissen ihm den Beutel. Der 18-Jährige flüchtete daraufhin. Mit dem Beutel wurde ihm unter anderem eine Bluetooth-Box entwendet. Er erlitt keine größeren Verletzungen. Die Täter beschrieb er im Alter um die 40 Jahre, mit europäischem Phänotyp und als dunkel bekleidet. Fahrten unter Alkoholeinwirkung Halle (Saale) – Am Sonntagmorgen gegen 02.30 Uhr kontrollierten Polizeibeamte im Bereich Zur Saaleaue den Fahrer eines BMW. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 50-Jährigen einen Wert von über 1,4 Promille. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Gegen 03.00 Uhr wurde in der Wörmlitzer Straße bei dem Fahrer eines Audi ein Atemalkoholwert von über 0,8 Promille und gegen 04.30 Uhr bei einem BMW-Fahrer in der Herrenstraße über 0,9 Promille festgestellt. Für Beide war die Fahrt damit beendet und es wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Saalekreis Auseinandersetzung bei Veranstaltung Barnstädt – In der Steigraer Straße kam es am Samstag gegen 23.30 Uhr zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen Besuchern einer nahegelegenen Veranstaltung. Dabei haben drei namentlich bekannte Männer auf einen 18-Jährigen und einen 21-Jährigen eingeschlagen. Als der 21-Jährige zu Boden ging, soll auch auf ihn eingetreten worden sein. Er musste deshalb in einem Krankenhaus behandelt werden. Stromkabel von Baustelle gestohlen Merseburg – Am Sonntagmorgen gegen 0.30 Uhr wurde festgestellt, dass Unbekannte von einer Baustelle in der Rudolf-Bahro-Straße das Hauptkabel eines Notstromaggregats entwendet haben. Der Beuteschaden beträgt ca. 150 Euro. Alkoholisierter Autofahrer flüchtet vor Polizei Braunsbedra/ OT Großkayna – Am Sonntag wollten Polizeibeamte gegen 03.30 Uhr in der Merseburger Straße den Fahrer eines Seat kontrollieren. Dieser flüchtete jedoch mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Merseburg. Auf Höhe der Einmündung Grüne Straße verlor der 36-Jährige die Kontrolle über seinen PKW und kollidierte mit der Leitplanke sowie mit mehreren Verkehrsschildern. Schließlich fuhr er gegen eine Ampelanlage. Dort endete die Fahrt. Die Kräfte des Rettungsdienstes brachten den Mann mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Ein Atemalkoholwert ergab bei ihm einen Wert von über 1,2 Promille. Der PKW musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Die L178 war im Bereich des Unfallorts bis ca. 04.45 Uhr gesperrt. Gegen den 36-Jährigen laufen nun mehrere Ermittlungsverfahren. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Burgenlandkreis Häufung von Einbrüchen in PKW Am Samstagnachmittag gab es eine Häufung von Einbruchsdelikten in PKW: Lützen – In der Starsiedler Straße schlugen Unbekannte ein Fenster der Beifahrerseite eines Opel ein, welcher dort abgestellt war. Entwendet wurden zwei Zigarettenschachteln. Weißenfels/ OT Leißling – Auf einem Wanderparkplatz an der Bahnstraße wurde bei einem Skoda die Scheibe der Beifahrerseite eingeschlagen. Aus dem PKW stahl man eine Handtasche mit persönlichen Dokumenten und ca. 80,- € Bargeld. Zudem waren Beschädigungen im Bereich der Heckklappe ersichtlich. Meineweh – Bei einem VW, welcher an einem Feldweg an der L198 abgestellt war, schlugen Unbekannte die Heckscheibe ein. Das Auto wurde durchwühlt, nach erstem Überblick jedoch nichts entwendet. Stößen – Auf der Straße vor dem Friedhof schlugen unbekannte Täter an einem VW die hintere Scheibe der Beifahrerseite ein. Entwendet wurde offenbar nichts. Zeitz – Am Abend stellte der Besitzer eines Renault fest, dass an seinem abgestellten Auto in Domherrenstraße die rechte vordere Seitenscheibe eingeschlagen wurde. Aus dem Auto entwendete man eine Geldbörse mit einer geringen Summe Bargeld und persönlichen Dokumenten. Die Polizei prüft mögliche Zusammenhänge zwischen diesen Taten. Tätlichkeiten während eines Fußballspiels Teuchern – Bei einem Fußballspiel zwischen dem SV Krauschwitz und SV Großkorbetha kam es am Samstagnachmittag auf dem Sportplatz Am Anger zu einer Auseinandersetzung, an der bis zu fünf Spieler beteiligt waren. Ein 35-Jähriger erlitt Gesichtsverletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die hingezogene Polizei leitete gegen drei Spieler ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein. Alkoholisierter Fahrradfahrer auf der B91 unterwegs Weißenfels – Ein alkoholisierter Fahrradfahrer war am Samstag gegen 17.30 Uhr auf dem Standstreifen der B91 auf Höhe Tagwerben unterwegs. Ein Atemalkoholwert ergab bei ihm einen Wert von über 2 Promille. Gegen den 43-Jährigen wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Betrugsversuch Bad Bibra – Ein 62-Jähriger aus Bad Bibra erhielt am Samstagnachmittag einen Anruf von einer unbekannten Person, welche sich als Sicherheitsmitarbeiter einer Bank ausgab. Er teilte dem Bad Bibraer mit, dass sein Konto gehackt worden sei. Um das Konto zu schützen, wurde ihm eine SMS mit einem Link geschickt, welchen der Mann anklicken sollte. Zudem sollte er eine TAN durchgeben. Der 62-Jährige reagierte genau richtig und kam der Aufforderung nicht nach. So scheiterten die Täter und konnten keinen Schaden anrichten. Personen randalieren in der Innenstadt Naumburg – Am Heinrich-von-Stephan-Platz haben am Sonntagfrüh vier bis fünf unbekannte Jugendliche Mülltonnen und mehrere Absperreinrichtungen auf die Fahrbahn gezogen. Zudem wurde eine Toilettenkabine umgeworfen. Im Bereich des Bushalteplatzes an der Halleschen Straße wurden wenig später festgestellt, dass ein Müllbehälter aus den Verankerungen gerissen und der Müll aus weiteren Behältern im Bereich des Busbahnhofs verteilt wurde. Die Verursacher konnten im Nahbereich nicht mehr festgestellt werden. Zu ihnen wird nun ermittelt. Landkreis Mansfeld-Südharz Wildunfall Arnstein/ OT Sandersleben – Der Fahrer eines Citroen war am Samstagmorgen auf der L72 in Richtung Schackenthal unterwegs, als ca. 100 Meter hinter dem dortigen Jugendheim ein Wildschwein die Fahrbahn überquerte. Diesem konnte er nicht mehr ausweichen und es kam zum Zusammenstoß. Am PKW entstand Sachschaden. Das Wildschwein verschwand in der Flur. Kennzeichentafeln entwendet Südharz/ OT Stolberg – Von einem Opel, welcher auf dem Parkplatz am Bahnhof abgestellt war, wurde in der Zeit von Donnerstag zu Samstag die hintere Kennzeichentafel entwendet. PKW’s zerkratzt Sangerhausen – Im Poetengang wurden in der Nacht vom Freitag zum Samstag zwei PKW beschädigt. Unbekannte haben den Lack von einem Mercedes-Benz und einem Audi vermutlich mittels spitzen Gegenstands auf einer Fahrzeugseite zerkratzt. Die PKW standen auf unterschiedlichen Grundstücken. Unfallflucht Gerbstedt – Auf dem Gelände einer Tankstelle parkte der 38-jährige Fahrer eines PKW rückwärts aus und fuhr gegen ein dort stehenden anderen PKW. In diesem Auto saß eine 18-Jährige, welche durch den Zusammenstoß leicht verletzt wurde. Der Verursacher verließ pflichtwidrig den Unfallort. Gegen den 38-Jährigen wird nun ermittelt. Einbruch in Baustellencontainer Klostermansfeld – Am Samstagnachmittag wurde festgestellt, dass zwei verschlossene Baucontainer im Bereich „Am Vogts Garten“ aufgebrochen waren. Nach erstem Überblick entwendeten derzeit unbekannte Täter eine Rüttelpatte und zwei Stampfer. Die Kriminalpolizei sicherten vor Ort Spuren. Fehlende Versicherung am E-Scooter Mansfeld – Polizeibeamte kontrollierten am Samstag gegen 19.00 Uhr in der Friedensallee den Fahrer eines E-Scooters. Dessen Gefährt hatte keinen Versicherungsschutz. Deshalb wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass bei der Nutzung von E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr eine Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug bestehen muss. Auffahrunfall Hettstedt – Am Sonntag gegen 11.00 Uhr kam es zu einem Auffahrunfall in der Mansfelder Straße zwischen einem Ford und einem BMW. Es entstand Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Polizeiinspektion Halle (Saale) Pressestelle Merseburger Straße 06 06110 Halle (Saale) Tel: (0345) 224 1204 Fax: (0345) 224 111 1088 E-Mail: presse.pi-hal@polizei.sachsen-anhalt.de
Einbruch in ein Einfamilienhaus Elbe-Parey OT Ferchland, Hauptstraße, 01.08.2022 bis 14.08.2022 Unbekannte Täter verschafften sich im Zeitraum zwischen dem 01.08.2022, 15:00 Uhr bis 14.08.2022, 16:30 Uhr wiederrechtlich Zutritt auf das Umzäunte Gelände eines Einfamilienhauses in der Hauptstraße in Ferchland. In der weiteren Folge hebelten der oder die Täter gewaltsam eine Tür im rückwertigen Bereich auf und gelangten so in die Räumlichkeiten. Im Haus wurden alle Räume begangen und auf der Suche nach Wertgegenständen mehrere Schränke durchwühlt. Nach ersten Erkenntnissen entwendeten die Täter Münzen und Schmuck sowie einen Fahrzeugschlüssel. Durch die Kriminalpolizei wurden im Rahmen der Tatortarbeit umfangreiche Spuren gesichert – die Ermittlungen wurden aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Personen und Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder Hinweise zu tatverdächtigen Personen oder dem Verbleib des Diebesgutes mache können, werden gebeten, sich bei der Polizei im Jerichower Land unter der Telefonnummer 03921/920-0 zu melden. Brand eines Wertstoffcontainers / Waldbrand Genthin, Hasenholztrift, 14.08.2022, 23:00 Uhr Über Notruf wurde der Polizei in den Abendstunden des 14.08.2022 ein Brand in einem Waldstück in der unmittelbaren Nähe der Hasenholztrift gemeldet. Auf der Anfahrt stellten die Beamen in der Hasenholztrift eine brennende Wertstofftonne fest, welche durch die Kameraden der Feuerwehr Altenplathow gelöscht wurde. Auch das Feuer im Wald konnte lokalisiert werden. Nach Angaben der Feuerwehr handelte es sich hierbei um ein etwa 500 m² großes Bodenlauffeuer. Nach ersten Einschätzungen kann in beiden Fällen eine vorsätzliche Brandlegung nicht ausgeschlossen werden. Der Brandort wurde abgesperrt und beschlagnahmt. In beiden Fällen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe ist ein Tatzusammenhang nicht auszuschließen. Die Kriminalpolizei ermittelt. Bei der Brandbekämpfung kamen 44 Kameraden und neun Fahrzeuge der Feuerwehren Genthin, Altenplathow, Mützel, Brettin und Roßdorf zum Einsatz. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf mögliche Täter geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Jerichower Land unter der Telefonnummer 03921/920-0 zu melden. Beleidigung, Bedrohung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen Möckern OT Loburg, Markt, 11.08.2022, 20:53 Uhr Bereits am Donnerstag wurde die Polizei über eine offensichtliche Bedrohung in Loburg auf dem Markt informiert. Ein Zeuge gab dabei an, dass eine verbale Auseinandersetzung zwischen einer augenscheinlich deutschen Person und einer Person mit südländischen Phänotyps stattfindet, in deren Verlauf die augenscheinlich ausländische Person beleidigt und unter Vorhalt eines Messers bedroht wurde. Als eine unbeteiligte Person darauf aufmerksam wurde und versuchte den Geschädigten zu schützen, zeigte der 22-jährige Beschuldigte den Hitlergruß. Bei Eintreffen der Beamten vor Ort konnte der Beschuldigte angetroffen werden. Er wurde durch die Beamten angesprochen und aufgefordert sich auf den Boden zu legen. Daraufhin wurde er fixiert und gefesselt. Bei der Durchsuchung wurde das vermeintliche Tatmittel aufgefunden und sichergestellt. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahme beleidigte der 22-Jährige die eingesetzten Beamten mehrfach und bedrohte diese. Gegen ihn wurde durch die Polizei ein Platzverweis ausgesprochen und mehrere Strafanzeigen gefertigt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Sturm, PHK Impressum: Polizeiinspektion Stendal, Polizeirevier Jerichower Land, Beauftragter für Pressearbeit, Bahnhofstraße 29 b 39288 Burg, Tel: +49 3921 920 198 Fax: +49 3921 920 305 Mail: za.prev-jl@polizei.sachsen-anhalt.de
Die Sammelmeldung erfolgt entsprechend des Servicegedankens für eine tägliche Berichterstattung zur örtlichen Kriminalitäts- und Verkehrslage. Weiterhin wird über polizeiliche Erfolge und Kontroll- bzw. Präventionsmaßnahmen durch die Polizei des Salzlandkreises berichtet. Schönebeck (Elbe) (Verdacht Handel mit Betäubungsmitteln) Am Donnerstagabend ging ein Notruf bei der Polizei ein. Es soll zu einer körperlichen Auseinandersetzung in der Straße der Jugend in Schönebeck gekommen sein. Angekommen in der betroffenen Wohnung, wird den Polizeibeamten nur von einem verbalen Streit berichtet. Handgreiflichkeiten sollen nicht stattgefunden haben. Die Polizeibeamten stellen bereits beim Öffnen der Wohnungstür einen cannabistypischen Geruch fest. In der Wohnung konnten Substanzen aufgefunden werden, welche auf Betäubungsmittel hindeuten, sowie szenetypische Verpackungs-, Konsum- und Handelsutensilien. Die Wohnung wurde durch die Polizei durchsucht und die Beweismittel beschlagnahmt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird gegen den 30-jährigen Beschuldigten wegen unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln ermittelt. Zudem muss eine mögliche Tatbeteiligung der 60-jährigen Mutter des Beschuldigten noch geprüft werden. Diese wirkte vermutlich während der polizeilichen Maßnahme auf das Mobiltelefon des Beschuldigten ein. Wolmirsleben (Kontrolle Fahrtüchtigkeit) Am Donnerstagabend kontrollierte die Polizei einen 25-jährigen Briten, welcher mit einem Fahrzeug mit irischen Kennzeichen in der Straße „Am Schachtsee“ in Wolmirsleben unterwegs war. Während der Kontrolle wurden typische Anhaltspunkte für den Konsum von Betäubungsmitteln festgestellt. Ein freiwilliger Schnelltest reagierte positiv. Im Zuge des eingeleiteten Bußgeldverfahrens wurde eine zur Beweissicherung erforderliche Blutprobenentnahme realisiert. Die Weiterfahrt wurde für die nächsten 24 Stunden untersagt. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde eine Sicherheitsleistung bei dem Fahrzeugführer erhoben. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Betroffene entlassen. Bernburg (Saale) (Betrug durch falsche Kripobeamte) Aufgrund eines Betruges durch falsche Kripobeamte zum Nachteil eines Ehepaares in Bernburg am 03. und 04. August 2022 wird umfassend nachberichtet. Das Ehepaar im gehobenen Alter verlor aufgrund einer Täuschung ca. 52.000 €. Um die Leserinnen und Leser vor ähnlich gelagerten Straftaten zu schützen, wird die Tatbegehung im Detail geschildert. Am Mittwochmorgen meldeten die Betrüger sich bei dem Ehepaar über den Hausanschluss. Es stellte sich eine Frau von der Kripo Dessau vor. Die Frau fragte, ob das Ehepaar mit irgendwelchen komischen Leuten aus der Nachbarschaft Kontakt habe. Die Täterin fragte auch, ob ihnen etwas komisch im Haus vorgekommen sei. Das Ehepaar beendete das Telefonat. Kurz danach klingelte das Haustelefon erneut. Es erklang dieselbe Stimme. Die Frau fragte, ob sie nicht etwas mitbekommen haben. Das Ehepaar verneinte erneut. Die Frau leitete die Geschädigten an einen Timo Beckmann von der Technischen Abteilung weiter. Auf einmal konnte man eine männliche Stimme wahrnehmen. Der vermeintliche Herr Beckmann wollte wissen, ob in der Nähe der Wohnadresse der Geschädigten Ausländer wohnen und ob ein guter Kontakt bestehe. Die Betroffenen erwähnten, dass zwei Wohnparteien ausländischer Herkunft in ihrem Mehrfamilienhaus Zuhause sind. Auf einmal war eine andere männliche Stimme am Telefon. Der Täter stellte sich mit „Lehmann“ vor. Dieser sprach gutes Hochdeutsch, einen ausländischen Akzent hatte er nicht. Er sprach das Ehepaar beim Namen an. Er sagte, dass die Polizei Informationen haben, dass am Nachmittag eine größere Summe von ihrem Konto ins Ausland überwiesen werden würde. Die Täter fragten auch, ob das Paar über eine Münzsammlung, Goldbarren oder Goldschmuck verfügen. Die „ ausländische Bande“ hätte wohl davon Kenntnis. Zudem behauptete Herr Lehmann, dass die Täter auch das Schließfach des Ehepaares bei der Bank öffnen könnten. Zwei Mitglieder dieses polnisch stämmigen Roma-Clans wurden schon durch die Kripobeamten festgenommen. Daraufhin fragte der Lehmann, ob das Ehepaar eine hohe Geldsumme auf dem Konto habe. Dies bejahten sie. Der vermeintliche Kripobeamte Lehmann forderte die Frau auf, das Geld abzuheben. Die Geschädigte sagte, dass sie nur mit ihrer Beraterin des Bankinstitutes sprechen kann, um eine solche Summe abzuheben. In der Folge wurde auch die Nummer des Smartphones der betroffenen Frau erfragt. Dies ist eine bewährte Taktik der Täter, um die Geschädigten über alle Anschlüsse zu infiltrieren, den psychischen Druck zu erhöhen und Telefonate zu Angehörigen oder der richtigen Polizei zu verhindern . Der Lehmann forderte die getäuschte Frau auf, ihre Bank-Beraterin mit dem Smartphone anzurufen und das Gespräch zum Täter über das Haustelefonaufrecht zu erhalten. So konnte der vermeintliche Lehmann alles mithören. Die Betroffene konnte die skeptische Bank-Beraterin von der Abhebung eines Betrages in Höhe von 30.000 € überzeugen. Dieser sollte am Folgetag abgeholt werden. Von der Abhebung informiert, rief der Kripobeamte Lehmann am Donnerstagmorgen erneut über Haustelefon bei dem Ehepaar an. Er war betont freundlich und fragte, ob sie schon gefrühstückt hätten. Der Lehmann sagte, dass ein Mitarbeiter der Bank nun ebenso involviert ist. Er fragte, ob sie eine Jana oder einen Georg von der Bank kennen würden. Mit dieser Taktik soll die Vernetzung der Kripobeamten zur Bank vorgetäuscht werden. Der Lehmann forderte die getäuschte Frau auf, mit einem Taxi zur nächstgelegenen Bankfiliale zu fahren. Dort sollte sie zehn Minuten vor zwölf Uhr vor Ort sein. So bestellte die Frau ein Taxi bei einem örtlichen Unternehmen und der Täter Lehmann hörte das Telefon erneut mit. Zudem wollte er wissen, welche Bekleidung sie tragen würde. Er sagte, dass die Kripobeamten in den umliegenden Straßen der Bankfiliale unterwegs sind. Sie sollte sich unauffällig verhalten. Diese Instruktionen werden seitens der Täter genutzt, um den Anschein von vermeintlich im Einsatz befindlichen Kripobeamten zu erwecken . Zudem wurde die Frau gefragt, ob sie Hosentaschen habe, in die ihr Handy hineinpasse. So sollte sie das Telefongespräch per Smartphone laufen lassen. So hob die Frau den Geldbetrag ab und fuhr mit dem Taxi nach Hause. Während des Geldabhebens sprach der Lehmann mit dem Mann des Ehepaares über den Hausanschluss. Dieser wurde u.a. aufgefordert auf den Balkon zu gehen, um nach verdächtigen Personen Ausschau zu halten. Durch das permanente Abhören und das Einbinden beider Personen in Telefongespräche wiegen sich die Täter in der Gewissheit, dass die Geschädigten nicht doch die echte Polizei über die Geldabhebung und -übergabe informieren. Das Geld für die Taxifahrten sollte die Geschädigte vom Staat zurückbekommen, insofern sie die Quittung beibehält. Zuhause angekommen wurde das Ehepaar instruiert, erneut Ausschau auf dem Balkon zu halten. Fünfzig Meter von der Wohnung entfernt, sollten sich zwei Täter der vermeintlichen Bande aufhalten . Der Lehmann sagte auch, dass durch die Mithilfe des Paares ganz in der Nähe zwei Täter festgenommen werden konnten. Das Geld soll dann auf Fingerabdrücke und DNA-Spuren untersucht werden. Dies soll in einem Lieferwagen, der wie ein Labor eingerichtet ist, stattfinden. Im Hintergrund konnte man Stimmen wahrnehmen, die über den Einsatz des Lieferwagens sprachen. Typisch ist, dass die Geschädigten in die vermeintlichen polizeilichen Ermittlungen eingebunden und mit „internen“ Informationen überlagert werden. So sollen keine Zweifel an der Echtheit des Einsatzes aufkommen . Anschließend sollte der betroffene Mann alle Scheine laut vorzählen. Das Bargeld sollte in mehreren Plastiktüten verpackt werden. Ein verdeckter Ermittler würde zur Haustür kommen und sich mit dem Codewort „Blume“ melden. So kam am Mittag ein Mann südeuropäischen Phänotyps, welcher bis zur Wohnungstür herantrat und das Geld in Empfang nahm. Codewörter werden in einer weiten Vielfalt in Betrugsmaschen eingebunden, um den Aspekt der Heimlichkeit zu stützen. Nach dem Mittagessen meldete sich der Lehmann erneut bei dem Ehepaar. Dieses Mal wollte er wissen, ob das Paar einen Tresor oder Sparbücher habe. Da die geschädigte Frau erwiderte, dass sie 20.000 € auf dem Sparbuch hätte, würde sie erneut um Mitarbeit im „Kriminalfall“ gebeten. Mittels einer Tonaufnahme, in dem ein Bandenmitglied in gebrochenem Deutsch Bedrohungen aussprach, wurde der Frau die Dringlichkeit der Angelegenheit vorgetäuscht. So erfolgte eine erneute Taxifahrt zur nächstgelegenen Bankfiliale und eine anschließende Abhebung der genannten Summe vom Sparbuch der Frau. Auch der Ehemann hatte Herrn Lehmann bereits am Apparat. Anschließend fragte der falsche Kripobeamte, ob Wertsachen in der Wohnung wären. Mit der Bestätigung wurde das Paar aufgefordert den Goldschmuck mit der Küchenwaage zu wiegen. Die Polizei bräuchte die Goldwerte als Beweismittel für den Staatsanwalt. Dieser vermeintliche Staatsanwalt machte Druck, weil er in den Feierabend wollte. Ein solches Gespräch konnten sie am Telefonhörer verfolgen. So kam der verdeckte Ermittler, dieselbe Person wie am Vormittag, erneut zur Übergabe der Geld- und Sachwerte. Später erhielt das Ehepaar erneut einen Anruf, dass der Goldschmuck sicher bei der Polizei in Bernburg hinterlegt wurde. Herr Lehmann wollte sich am Folgetag telefonisch melden. Zu einem solchen Anruf kam es nicht. Die Polizei weist in Anbetracht sich immer weiter häufender Betrugsfälle eindringlich darauf hin, dass gerade lebensältere Menschen immer wieder von Betrügern um ihre Ersparnisse gebracht werden. Dabei sind die Betrüger meist sehr redegewandt, versuchen im Telefonat bereits alle Zweifel auszuräumen und bringen die späteren Opfer dazu, an die Worte zu glauben. Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe unseren Rentnern gerade in solchen Betrugsfällen zu helfen. Die Polizei leistet im Rahmen ihrer Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit gerade bei Senioren diesbezüglich Aufklärung. Lassen sie sich die Dienstmarke und den Dienstausweis der Kriminalbeamten zeigen und rufen sie im Zweifel einfach bei ihrer Polizeidienststelle an um sich Aussagen zu solcherlei Aktionen bestätigen zu lassen. In der Regel wird ihnen der richtige Polizeibeamte während des Telefonates dann erklären, dass es sich hierbei um eine Betrugsmasche handelt und Ermittlungen im Nahbereich aufnehmen. Gegebenenfalls wird auch gleich eine Funkstreife zur Überprüfung vorbeigesandt. Impressum: Polizeiinspektion Magdeburg Polizeirevier Salzlandkreis Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Franzstraße 35 06406 Bernburg Tel: +49 3471 379 402 Fax: +49 3471 379 210 mail: presse.prev-slk@polizei.sachsen-anhalt.de
Einfluss niederfrequenter Felder auf das blutbildende System, das Immunsystem und das Zentralnervensystem Die Fragestellung, ob niederfrequente Felder einen Einfluss auf das blutbildende System, das Immunsystem und das Zentralnervensystem haben, wurde im Rahmen eines durch das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) in Auftrag gegebenen Forschungsvorhabens tierexperimentell untersucht. Bei mittlerer und hoher Exposition mit niederfrequenten Feldern (50 Hz ) wurde bei den untersuchten Mäusen vorübergehend eine verminderte Anzahl einer bestimmten Art von Immunzellen (CD8+ zytotoxische T-Zellen) beobachtet. Höhere Tumorraten als bei den Kontrolltieren traten bei den exponierten Tieren aber nicht auf. Seit 2002 sind niederfrequente magnetische Felder von der " International Agency for Research on Cancer" ( IARC ) in Klasse 2B "möglicherweise kanzerogen" eingestuft. Die IARC ist Teil der Weltgesundheitsorganisation WHO . Ausschlaggebend für die Einstufung niederfrequenter magnetischer Felder als "möglicherweise kanzerogen" sind Ergebnisse epidemiologischer Studien. Dabei wurde ein statistischer Zusammenhang zwischen einer Exposition mit niederfrequenten Magnetfeldern oberhalb einer Schwelle von etwa 0,3 bis 0,4 µ T (zeitlich gemittelt) und Leukämie im Kindesalter gefunden (siehe Wissenschaftlich diskutierte biologische und gesundheitliche Wirkungen niederfrequenter elektrischer und magnetischer Felder ). Überprüfung der Hinweise aus den Studien im Tiermodell nötig Die Aussagekraft epidemiologischer Studien kann durch methodische Probleme wie einen möglichen Selektionsbias (ein Fehler, der sich zum Beispiel durch eine mangelhafte Auswahl der Probanden für eine Studie ergeben kann), unzureichende Expositionserfassung und geringe Fallzahlen begrenzt sein. Tierexperimentelle Studien stützen die Hinweise aus den epidemiologischen Studien derzeit nicht. Allerdings erfasst kaum eine tierexperimentelle Arbeit die frühen Entwicklungsphasen der Tiere. Daher ist es notwendig, die Lücke hinsichtlich der frühen Entwicklungsphasen zu schließen und auch die alltagsrelevanten Expositionshöhen, die in den epidemiologischen Studien Hinweise auf ein erhöhtes Leukämierisiko geben, tierexperimentell zu erfassen. Forschungsvorhaben am Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin Um einige dieser offenen Fragen näher zu beleuchten, gab das Bundesamt für Strahlenschutz im Jahr 2009 das Forschungsvorhaben "Einfluss niederfrequenter Felder auf das sich entwickelnde blutbildende System, das Immunsystem und das Zentralnervensystem in vivo " am Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ( ITEM ) in Hannover in Auftrag. Das Institut sichtete und bewertete zunächst im Rahmen einer Literaturstudie die bis 2009 publizierten wissenschaftlichen Arbeiten zum "Einfluss niederfrequenter Felder auf das sich entwickelnde blutbildende System, das Immunsystem und das ZNS in vivo". Anschließend wurde in einem Tiermodell (CD1-Mäuse) der Einfluss einer chronischen, bereits vorgeburtlich beginnenden und bis zum Alter von 18 Monaten fortgesetzten Exposition gegenüber niederfrequenten Feldern (50 Hertz ( Hz )) auf das sich entwickelnde blutbildende System, das Immunsystem und das Zentralnervensystem sowie auf die sexuelle Reifung und die Ausbildung von Reflexen untersucht. Schwerpunkt des Forschungsprojekts war dabei die Frage, ob sich das Risiko für Krebserkrankungen des blutbildenden Systems erhöht, wenn die Tiere niederfrequenten Magnetfeldern ausgesetzt sind. Ergebnisse Expositionsbedingte Effekte auf die Entwicklung des Zentralnervensystems wurden nicht beobachtet. Auch die Ausbildung von Reflexen und die sexuelle Reifung der Tiere wurden durch die Exposition nicht negativ beeinflusst. Vorübergehend wurde eine verminderte Anzahl einer bestimmten Art von Immunzellen (CD8+ zytotoxische T-Zellen) in den mittleren und hohen Dosisgruppen (magnetische Flussdichten 1 Millitesla und 10 Millitesla) beobachtet. Nach 19-monatiger Exposition zeigten sich im Blut erhöhte Lymphozytenwerte bei gleichzeitiger Abnahme der Anzahl segmentkerniger Granulozyten. Ob diese Effekte funktionelle Auswirkungen haben, konnte im Rahmen dieser Studie nicht weiter untersucht werden. Gegen schwerwiegende Effekte sprechen jedoch die fehlenden Auswirkungen auf die histologischen Befunde. Bei den gegenüber niederfrequenten Feldern (50 Hz ) exponierten Tieren traten keine höheren Tumorraten auf als in den Kontrolltieren. Das Risiko für Krebserkrankungen erhöhte sich durch die 50- Hz - Exposition also nicht. Folgevorhaben Um der Beobachtung einer verminderten Anzahl von Immunzellen nach Exposition mit niederfrequenten Magnetfeldern weiter nachzugehen, wurde im Forschungsprogramm "Strahlenschutz beim Stromnetzausbau das Forschungsvorhaben Untersuchungen zum Immunstatus von Magnetfeld-exponierten Tiermodellen initiiert. In dieser experimentellen Studie an Mäusen soll untersucht werden, ob deren Immunzellen durch die Exposition gegenüber niederfrequenten Magnetfeldern in ihrem Erscheinungsbild (Phänotyp) und ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Der Fokus der Studie liegt dabei auf möglichen Effekten der Exposition auf das sich entwickelnde Immunsystem in Jungtieren, die bereits vorgeburtlich beginnend und nach der Geburt bis zu einem Alter von maximal vier Wochen exponiert werden. Das eingesetzte Mausmodell (Sca1-ETV6-RUNX1 Mäuse) trägt eine bei Menschen häufige Leukämie -spezifische Veränderung im Erbgut. Das Vorhaben wurde 2016 an das Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ( ITEM ) in Hannover vergeben. Stand: 12.09.2022
Trickdiebe schlugen gleich zweimal zu Halberstadt – Am 03.09.2020 kam es in den späten Nachmittagsstunden gleich zweimal zu Diebstahlshandlungen, die augenscheinlich von densel-ben Täterinnen begangen worden sind. Gegen 17:30 Uhr betraten zwei Frauen mit südländischem Phänotyp das Geschäft „Zur Tasche“ auf dem Hohen Weg in Halberstadt. Die beiden Frauen lenkten die Verkäuferin ab, indem sie sich im Laden verteilten und zum Teil hinter den Tresen gingen. Mehrfachen Aufforderungen das Ladengeschäft zu verlassen, kamen beide Frauen zunächst nicht nach. Die Situation war für die Verkäuferin unübersichtlich. Als die beiden Frauen dann der Aufforderung nachkamen, musste die Verkäuferin feststellen, dass eine größere Summe Bargeld, ein TAN-Generator der Sparkasse sowie zwei Handtaschen fehlten. Kurze Zeit später, gegen 18:00 Uhr, betraten vermutlich selbige Frauen das Blumengeschäft „Heckenrose“ in der Voigtei in Halberstadt. Das Verhalten beider Frauen war vergleichbar, wie bei der ersten Tat. Sie teilten sich im Laden auf, wobei eine Frau hinter den Tresen in Richtung Büro ging. Auch hier forderte die Verkäuferin die beiden Frauen auf, dies zu unterlassen. Beide Frauen wurden verbal sehr laut. Der mehrfachen Aufforderung den Laden zu verlassen, wurde erst nach Minuten Folge geleistet. Die Verkäuferin musste dann feststellen, dass aus einer Geldtasche die Tageseinnahmen fehlten. Da die Begehungsweise und die örtliche und zeitliche Nähe in beiden Fällen gegeben waren, geht die Polizei davon aus, dass es dieselben Täterinnen sind. Die Verkäuferinnen konnten die Frauen wie folgt beschreiben. - ca. 20-30 Jahre alt - ca. 160-165 cm groß - dunkle Haare - einer der Frauen war sehr schlank, fast hager – die andere Frau stabiler - trugen Mützen, dunkle Kleidung und einen dunklen Mund-Nasen-Schutz - südländisches Aussehen - südländischer Dialekt Eine Verkäuferin nahm während der Tat vor dem Geschäft einen silberfarbenen VW Golf 4, Limousine wahr, in dem ein Mann mit südländischem Aussehen saß. Inwieweit er mit dem Diebstahl in Verbindung zu bringen ist, ist bisher unklar. Der Mann wird wie folgt beschrieben: - ca. 40-45 Jahre alt - ungepflegtes Aussehen - dunkler Bart - dunkle Haare Die Polizei sucht dringend Zeugen, die diese Frauen am gestrigen Tag in der Stadt gesehen haben und weitere Angaben zu den Personen machen können. Wer kennt diese Personen oder kann weitere Hinweise zu den Taten geben? Wer kann Angaben zu dem Mann im VW Golf oder zu dem Kennzeichen des PKW machen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer: 03941/ 674 293 entgegen. Diebstahl von Kompletträdern Halberstadt – In der Nacht vom 02.09.2020 zum 03.09.2020 griffen unbekannte Täter gleich drei Fahrzeuge auf dem Gelände des Skoda-Autohauses im Gewerbegebiet Halberstadt in Richtung Harsleben an. Die Täter entwendeten an zwei Fahrzeugen die Kompletträder und schlugen bei einem dritten Fahrzeug die Heckscheibe ein, um an die Radsiche-rungsbolzen zu gelangen. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro, da die Fahrzeuge durch das Abmontieren der Räder zum Teil stark beschädigt worden sind. Die Polizei sucht dringend Zeugen, die in der Nacht vom 02.09.2020 zum 03.09.2020 etwas beobachtet habe und Angaben zu den Tätern machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer: 03941/ 674 293 entgegen. Verkehrsunfall mit schwerverletzter Person B244 – Am 04.09.2020 gegen 09:10 Uhr ereignete sich auf der B244 zwischen Schmatzfeld und Wernigerode ein schwerer Verkehrsunfall, wobei eine Person schwer verletzt wurde und mit dem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik nach Magdeburg geflogen werden musste. Eine 18-jährige Fahrerin eines Citroen C1 wollte aus einem Feldweg herausfahren und übersah dabei die 61-jährige Fahrerin eines Mercedes B200, die auf der B244 aus Richtung Schmatzfeld kam und in Richtung Wernigerode fuhr. Durch den Zusammenprall wurde der Mercedes nach links von der Fahrbahn gedrängt und kam in einem Straßengraben zum Stehen. Die Fahrerin wurde schwerverletzt ins Klinikum nach Magdeburg geflogen. Der 17-jährige Beifahrer im Mercedes blieb unverletzt. Die Unfallverursacherin musste aufgrund eines Schocks ärztlich behandelt werden. Die weiteren Insassen im Citroen, ein 16-jähriges Mädchen und eine 20-jährige Heranwachsende, blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Höhe des Schadens wird mit 7000 Euro beziffert. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Impressum: Polizeiinspektion Magdeburg Polizeirevier Harz Pressebeauftragter Plantage 3 38820 Halberstadt Tel: 03941/674 - 204 Fax: 03941/674 - 130 Mail: presse.prev-harz@polizei.sachsen-anhalt.de
Ein 90-jähriger Magdeburger ist vermutlich ein Opfer von Betrügern geworden. Durch die Tochter des 90-Jährigen, welcher in einem Wohnheim in der Leipziger Straße lebt, wurde der Polizei am Donnerstagnachmittag, den 30.05.2019 gegen 13:30 Uhr mitgeteilt, dass sie Unregelmäßigkeiten auf dem Konto ihres Vaters feststellen musste. Hierbei wurden in den letzten 14 Tagen wiederholt Bargeldsummen im mittleren dreistelligen Bereich durch den 90-Jährigen abgehoben. Als der 90-Jährige auf seine Abbuchungen angesprochen wurde, gab dieser zu verstehen, dass zwei Männer ihm Schutz angeboten haben und er diese bezahlte. Des Weiteren wurde das Bargeld in regelmäßigen Abständen an die zwei Männer übergeben, um angeblich auch eine Boxerschule finanziell zu unterstützen. Der Tochter erschienen diese Erklärungen jedoch nicht schlüssig, sodass diese sich unvermittelt an die Polizei wandte um eine Anzeige wegen Betruges aufzunehmen. Die beiden mutmaßlichen Täter müssen daher mehrmals den 90-Jährigen im Bereich der Leipziger Straße aufgesucht haben. Sie können wie folgt beschrieben werden: etwa 30 Jahre altausländischer Phänotyp (vermutlich arabisch / südosteuropäsisch)ca. 1,75m großgepflegtes Äußeresschlank Zur weiteren Aufklärung des Sachverhaltes sucht die Polizei nun Zeugen, welche Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können. Hinweisgeber werden gebeten sich unter 0391/546 3292 im Polizeirevier Magdeburg zu melden. Impressum: Polizeiinspektion MagdeburgPolizeirevier MagdeburgPresse- und Öffentlichkeitsarbeit39104 Magdeburg, Hans-Grade-Straße 130 Tel: (0391) 546-3186 Fax: (0391) 546-3140Mail: presse.prev-md@polizei.sachsen-anhalt.de
Der Überbegriff “Leukämie” schließt eine Gruppe von Erkrankungen ein die klinisch und pathologisch sehr unterschiedlich sind. Aufgrund ihres unterschiedlichen zellulären Ursprungs, ihrer Biologie und ihrer zugrunde liegenden molekularen Alterationen sind sie durch einen sehr facettenartigen Verlauf gekennzeichnet. Der Fokus dieses Berichtes ist es die bedeutendsten Richtlinien für die Entwicklung eines “idealen” Tiermodells zu diskutieren. Dabei sollte das Tiermodell alle klinischen, gewebsspezifischen und molekulargenetischen Eigenschaften des humanen Phänotyps wiederspiegeln und als klinisch prädiktives Modell einsetzbar sein. Es sollte die Anforderungen erfüllen als ein Standardmodell zu fungieren und gleichermaßen von Forschungsgruppen und Pharmaunternehmen verwendet werden können. Es sollte des Weiteren alle Kriterien für die Untersuchung des Einflusses umweltbedingter Risikofaktoren, genomischer Mutationen und die Testung von Therapeutika erfüllen. Diese Auflagen limitieren die Zweckmäßigkeit einiger experimenteller Tiermodelle, die jedoch für die Grundlagenforschung sehr erfolgreich sind. Aus diesem Grund behandeln wir in diesem Bericht für die Untersuchung der häufigsten Formen der Leukämie im Kindesalter hauptsächlich gentechnisch entwickelte murine Modelle (GEMMs). GEMMs sind robuste Modelle, die mit relativ geringer standortspezifischer Variabilität verwendet werden können und die mit Hilfe der neuesten gentechnischen Methoden an individuelle Fragestellungen adaptiert werden können. Sie bieten darüberhinaus die Möglichkeit die Onkogenexpression zeitlich und auf eine genau definierte Zielpopulation zu beschränken. Da es aber bisher nur in Einzelfällen gelungen ist Mausmodelle zu entwickeln, die die oben genannten Anforderungen erfüllen, sollte vor allem die Entwicklung neuer regulatorischer Elemente vorranging sein, um die Onkogenexpression gezielt steuern zu können. Diese sollten, kombiniert mit einem knock-in Ansatz ein robustes Modell darstellen, welches eine möglichst physiologische Onkogenexpression sicherstellt, folglich den humanen Phänotyp detailgetreu wiederspiegelt und somit die Anforderungen an ein „ideales“ Tiermodell erfüllt. //ABSTRACT// The term “leukemia” encompasses a group of diseases with a variable clinical and pathological presentation. Its cellular origin, its biology and the underlying molecular genetic alterations determine the very variable and individual disease phenotype. The focus of this review is to discuss the most important guidelines to be taken into account when we aim at developing an “ideal” animal model to study leukemia. The animal model should mimic all the clinical, histological and molecular genetic characteristics of the human phenotype and should be applicable as a clinically predictive model. It should achieve all the requirements to be used as a standardized model adaptive to basic research as well as to pharmaceutical practice. Furthermore it should fulfill all the criteria to investigate environmental risk factors, the role of genomic mutations and be applicable for therapeutic testing. These constraints limit the usefulness of some existing animal models, which are however very valuable for basic research. Hence in this review we will primarily focus on genetically engineered mouse models (GEMMs) to study the most frequent types of childhood leukemia. GEMMs are robust models with relatively low site specific variability and which can, with the help of the latest gene modulating tools be adapted to individual clinical and research questions. Moreover they offer the possibility to restrict oncogene expression to a defined target population and regulate its expression level as well as its timely activity. Until recently it was only possible in individual cases to develop a murin model, which fulfills the above mentioned requirements. Hence the development of new regulatory elements to control targeted oncogene expression should be priority. Tightly controlled and cell specific oncogene expression can then be combined with a knockin approach and will depict a robust murine model, which enables almost physiologic oncogene expression, subsequently mimics the human phenotype in detail and hence fulfills the requirements of an „ideal“ animal model.
Exosomen sind eine Klasse extrazellulärer Vesikel, die von den allermeisten Zelltypen freigesetzt werden. Sie enthalten Proteine, Lipide und Nukleinsäuren. Zunächst wurden Exosomen lediglich als Instrumente zur Ausschleusung zellulärer Bestandteile gesehen. Mittlerweile ist aber auch bekannt, dass Exosomen von anderen Zellen aufgenommen werden und deren Phänotyp beeinflussen und somit ein Element der Zell-Zell Kommunikation darstellen. In einigen Tumorzelllinien wurde bereits gezeigt, dass ionisierende Strahlung die Zusammensetzung und Funktion von Exosomen verändert (AP1). Untersuchungen zum Einfluss ionisierender Strahlung auf die exosomen-vermittelte Zell-Zell Kommunikation von nicht-malignen normalen Zellen fehlen derzeit noch weitgehend. In diesem Projekt wurden strahlen-induzierte Veränderungen in der Protein und microRNA Zusammensetzung von Exosomen aus verschiedenen nicht-malignen Zellkultur Modellsystemen identifiziert (Lymphozyten, Fibroblasten, Endothel- und Epitehlzellen, AP2-AP4). Dabei bezogen sich die Proteinveränderungen sowohl auf Proteine in den Exosomen als auch auf deren Oberfläche (AP3). Unter anderem wurden auch Veränderungen in Exosomen nachgewiesen, die aus primären Lymphozyten von gesunden Spendern nach ex vivo Bestrahlung freigesetzt wurden. Um diese Ergebnisse in vivo Daten gegenüberzustellen wurden in AP5 Kandidatenproteine und microRNAs in Exosomen aus dem Blut von Strahlentherapiepatienten untersucht. Insgesamt zeigte dieses Projekt, dass exosomale microRNA und Protein Signaturen nach in vitro Bestrahlung der Donorzellen zelltyp- und dosis-spezifisch verändert werden. Auch nach in vivo Bestrahlung (Strahlentherapiepatienten) wurden Veränderungen in der exosomalen microRNA und Proteinzusammensetzung festgestellt. Da sich Exosomen durch ihre Stabilität auszeichnen und außerdem biologische Marker beinhalten, die nicht immer in den korrespondierenden Körperflüssigkeiten vorkommen, könnten diese besonders empfindliche und spezifische diagnostische Signaturen liefern. Die hier gefundenen Veränderungen sollten in weiteren strahlen-relevanten Kollektiven validiert werden um deren Eignung als Biomarker für Strahlenexposition zu testen. Zum weiteren Verständnis von Strahlenrisiken sollten auch potentielle funktionelle Unterschiede von Exosomen aus bestrahlten und nichtbestrahlten Zellen in einem Folgeprojekt abgeschätzt werden.
Origin | Count |
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Bund | 319 |
Land | 9 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 315 |
Text | 11 |
unbekannt | 2 |
License | Count |
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geschlossen | 10 |
offen | 318 |
Language | Count |
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Deutsch | 311 |
Englisch | 70 |
Resource type | Count |
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Dokument | 4 |
Keine | 142 |
Webseite | 183 |
Topic | Count |
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Boden | 242 |
Lebewesen & Lebensräume | 328 |
Luft | 186 |
Mensch & Umwelt | 328 |
Wasser | 181 |
Weitere | 324 |