Tägliche Messung Phosphat mg/l am Standort Hüttendorf auf Jahresbasis
Tägliche Messung Phosphat mg/l am Standort Neumühle auf Jahresbasis
Tägliche Messung Phosphat in mg/l am Standort Theodor-Heuss-Brücke auf Jahresbasis
Tägliche Messung Phosphat mg/l am Standort Neumühle auf Jahresbasis
Tägliche Messung Phosphat mg/l am Standort Hüttendorf auf Jahresbasis
Tägliche Messung Phosphat in mg/l am Standort Theodor-Heuss-Brücke auf Jahresbasis
7 - Düngemittel 71 Natürliche Düngemittel Güter- nummer Güterart Ein- leitung in das Gewässer Abgabe an Annahmestellen zur Kanalisation Abgabe an Annahmestellen zur Sonderbehandlung Bemerkungen 711 Natürliches Natronsalpeter 7110 Natriumnitrat (Natronsalpeter) X A 712 Rohphosphate 7121 Aluminium-Calciumphosphat, Calciumphospat, -superphosphat X A 11) 7122 Apatit, Phosphorit, Rohphosphate, Phosphate nicht spezifiziert X A 11) 713 Kalirohsalze und Düngemittel mineralischen Ursprungs, nicht spezifiziert 7131 Kalirohsalze, z. B. Kainit, Carnallit, Kieserit, Sylvinit, Düngemittel mineralischen Ursprungs, nicht spezifiziert X A 11) 7132 Magnesiumsulfat A 719 Natürliche nichtmineralische Düngemittel 7190 Düngemittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs, z. B. Guano, Hornabfälle, Kompost, -erde, Mist, Stalldünger X B 11) 72 Chemische Düngemittel Güter- nummer Güterart Ein- leitung in das Gewässer Abgabe an Annahmestellen zur Kanalisation Abgabe an Annahmestellen zur Sonderbehandlung Bemerkungen 721 Phosphatschlacken und Thomasmehl 7210 Konverterkalk, Konverterschlacken, Martinschlacken, Phosphatschlacken, Siemens-Martin-Schlacken, -mehl, Thomasmehl, Thomasphosphat, Thomasphosphatmehl, Thomasschlacken X B 11) 722 Sonstige Phosphatdüngemittel 7221 Ammoniaksuperphosphat, Borsuperphosphat, Superphosphat, Triple-Superphosphat X A 11) 7222 Dicalciumphosphat (phosphorsaurer Kalk) X A 11) 7223 Diammoniumphosphat (Diammonphosphat) X A 11) 7224 Glühphosphat, Phosphatdünger, -glühdünger, Phosphate, chemische, Phosphatdüngemittel, nicht spezifiziert X A 11) 723 Kalidüngemittel 7231 Kaliumchlorid (Chlorkalium), Kaliumsulfat (schwefelsaures Kali) B 7232 Kaliummagnesiumsulfat (schwefelsaure Kaliummagnesia), Kornkali B 724 Stickstoffdüngemittel 7241 Ammoniakgas X X S 7242 Ammoniumbicarbonat, Ammoniumchlorid (Salmiak, salzsaures Ammoniak), Ammoniumnitrat, Ammoniumnitrat-Harnstoff-Lösung, Harnstoff (Urea), Kalisalpeter, Kaliumnitrat, Kalkammonsalpeter, Kalkstickstoff, Natronsalpeter, Stickstoffmagnesia, Stickstoffdünger, nicht spezifiziert X A 11) 7243 Ammoniumsulfat (schwefelsaures Ammoniak), Ammonsulfatlauge, Ammonsulfatsalpeter X A 11) 729 Mischdünger und andere chemische aufbereitete Düngemittel 7290 Mineralische Mehrnährstoffdünger, und zwar: NPK -Dünger, NP -Dünger, NK -Dünger, PK -Dünger, Handelsdünger, Mischdünger, nicht spezifiziert X A 11) Bemerkungen: 11) Alternativ zur Abgabe in die Kanalisation: Aufbringen des Waschwassers auf landwirtschaftliche Flächen in Übereinstimmung mit den innerstaatlichen Bestimmungen. Stand: 01. Januar 2018
null Bodensee Der Bodensee ist Trinkwasserlieferant für rund 5 Millionen Menschen, ein beliebtes Urlaubs- und Erholungsgebiet und zugleich Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Deshalb engagiert sich das Land Baden-Württemberg seit vielen Jahren in der Klima- und Umweltforschung rund um den Bodensee. „Klimawandel und Stoffeinträge, wie beispielsweise Phosphat, beeinflussen die Wasserqualität des Bodensees und verändern sein Ökosystem“, so die Präsidentin der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Margareta Barth. „Deshalb beobachtet das Institut für Seenforschung der LUBW seit den 1920er-Jahren die Zusammenhänge der zahlreichen Prozesse, die für die Wasserqualität des Bodensees wichtig sind.“ Anstieg der Wassertemperatur Langfristig führt der Klimawandel zum Anstieg der Wassertemperatur im Bodensee. Die Temperatur an der Oberfläche des Sees ist heute im Mittel 0,9°C wärmer als vor 50 Jahren (siehe Abbildung). Was zum Baden angenehm erscheinen mag, verändert jedoch das Mischungs- und Schichtungsverhalten des Bodensees. Es beeinflusst den Stoffaustausch, was sich wiederum auf die Nährstoffverhältnisse und vor allem auf den Sauerstoffaustausch auswirkt. Niedrigere Wasserstände im Sommer Die sommerlichen Wasserstände sind seit den 1990er Jahren im Durchschnitt deutlich niedriger als zuvor. Eine Hauptursache hierfür sind die klimatischen Veränderungen im alpinen Einzugsgebiet des Bodensees. Der Schneefall im Winter geht zurück, dadurch fallen die sommerliche Schneeschmelze und die Wasserzufuhr über die Zuflüsse geringer aus. Die niedrigeren Wasserstände im Sommer wirken sich vor allem auf die ufernahen Bereiche aus. Nicht nur die Flachwasserzone als wichtiges Brutgebiet für Fische und Krebstiere wird kleiner, auch viele der wertvollen Feuchtgebiete am Seeufer trocknen im Sommer stärker aus und sind bedroht. Dagegen breitet sich der Schilfgürtel in trockenen Jahren weiter in Richtung See aus. So entstehen neue Schilfröhrichte, die aber wieder durch Hochwässer gefährdet sind. Ein weiteres Problem ist die Ufererosion. Bei sinkenden Wasserständen verändert sich die Brandung und es werden verstärkt feinkörnige Sedimente vom Ufer abgespült. Das betrifft auch die touristischen Einrichtungen am Ufer. Die ausgespülten Sedimente lagern sich schließlich auch in Häfen und Schifffahrtsrinnen ab, die bereits heute mit hohem Aufwand freigebaggert werden müssen. Sauerstoffmangel „Der Wasseraustausch ist ein zentraler Faktor für die Qualität des Bodenseewassers“, so der Leiter des Instituts für Seenforschung, Dr. Harald Hetzenauer. „Er sorgt dafür, dass der Grund mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird. Dieser ist wichtig für hier lebende Organismen und Fische.“ Sauerstoff und Wassertemperatur beeinflussen auch die Entwicklung der am Seegrund abgelegten Fischeier. Entscheidend ist die Zufuhr von Sauerstoff in die tiefen Wasserschichten durch den vertikalen Wasseraustausch, der im Winter stattfindet. Diese Zirkulation fällt aufgrund der wärmeren Temperaturen in den vergangenen Jahren immer geringer aus oder bleibt sogar aus, da die sommerliche Schichtung früher einsetzt und insgesamt stabiler wird. Nährstoffhaushalt des Bodensees „Es ist wichtig die Nährstoffbelastung des Bodensees gering zu halten, damit dieser möglichst nah an den natürlichen Zustand herankommt“, so Hetzenauer. „Gelangt zum Beispiel zu viel Phosphat in den Bodensee, vermehren sich Algen stärker. Diese produzieren zwar zunächst an der Oberfläche des Sees mehr Sauerstoff und bilden für zahlreiche kleine Wasserorganismen eine verbesserte Nahrungsgrundlage. Für den Seeboden aber bedeutet das Überangebot an Algen Sauerstoffmangel.“ Am Seeboden wird die große Zahl an absinkenden toten Organismen abgebaut. Dieser Vorgang verbraucht Sauerstoff, der aufgrund der unzureichenden winterlichen Zirkulation nicht nachgeliefert werden kann. Die Sauerstoffwerte in der Nähe des Seegrunds könnten dann kritische Werte erreichen. Dank des heutigen nährstoffarmen Zustands liegt selbst nach mehreren aufeinanderfolgenden Jahren schwacher Zirkulation der Sauerstoffgehalt im Tiefenwasser stets über 6 Mikrogramm pro Liter. Dies ist vor allem den in den letzten Jahrzehnten errichteten und immer wieder ausgebauten Kläranlagen und den von allen Bodenseeanrainerstaaten mitgetragenen wissenschaftlichen Untersuchungen der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB), zu verdanken. Hierzu hat das ISF für das Land Baden-Württemberg von Anfang an zentraler Stelle mitgewirkt. Weiterführende Links: LUBW- Webseite: Seen in Baden-Württemberg - Bodensee Institut für Seenforschung in Langenargen am Bodensee der LUBW Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB)
Das Projekt "The Role of the Zebra Mussel Dreissena polymorpha on the Water Quality of Lake Erken (Sweden)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Gießen, Fachbereich 08 Biologie, Chemie und Geowissenschaften, Institut für Allgemeine und Spezielle Zoologie durchgeführt. Dreissena polymorpha was entering Lake Erken in the middle of the 1970-ies. The zebra mussel developed very rapidly and soon covered the hardbottoms of the lake. Not until 1992 the mussel was investigated more thouroughly by scubadiver sampling in order to estimate the size, biomass and distribution of the mussel in Lake Erken. This first study is now comingto an end and a special investigation ofthe filtering capacity of the mussel would be worthwile to perform. The filtering capacity of the zebra mussel to further elucidate its role in Lake Erken. The experiments are aiming to describe the role of the zebra mussel in Lake Erken and its effects on the water quality. Is the filtering of the mussel an efficient mechanism to decrease the number of particles in the water? Is there a rapid nutrient release, which stimulates new growth of phytoplankton or periphyton? The experiments should be done in cylinders in situ and in laboratory containers. Thefiltering capacity should be studied in the laboratory at different temperaturesranging from 4 to 25 C. In situ studies could be run in the lake in the temperature interval from 10 to (hopefully) 22 C. This would be from early June to late July in Lake Erken. During the weekly experiments inorganic and organic suspended matter as well as chlorophyll are determined every day. The nutrient conditions are followed by measurements of phosphate and ammonium. Each experiment is runwith three parallells and with controls lacking mussels.
Das Projekt "Geochemische Untersuchungen am Bodensee" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Heidelberg, Institut für Umweltphysik durchgeführt. Die innere Mischung des Sees, sowie die Wechselwirkung des Sees mit der Atmosphaere und dem Sediment soll mit Hilfe von Spurenstoffmessungen untersucht werden. Geplant sind Messungen von Temperatur, Sauerstoff, Leitfaehigkeit, Phosphat, SO2, Tritium, Helium-3, Radium 226, Radon-222, Blei-210 und Ionium.
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