Nach Anlage 4 OGewV sind für die Bewertung des ökologischen Zustands vier biologische Komponenten heranzuziehen: hier Bewertung Makrophyten/Phytobenthos
Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) fordert den umfassenden Schutz des oberirdischen und unterirdischen Wassers. Die zehn Flussgebietsgemeinschaften Deutschlands stellen dazu alle sechs Jahre Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme auf. Das Umweltbundesamt und das Bundesumweltministerium haben diese Berichte für Deutschland ausgewertet und stellen die Ergebnisse in dieser Anwendung vor.
Die ökologische Untersuchung an Gewässern gemäß der EU-Wasserrahmenrichtlinie umfasst die biologischen Qualitätskomponenten Phytoplankton und Makrophyten, Phytobenthos und Makrozoobenthos. Die bundesweite fachliche Entwicklung der entsprechenden Erhebungs- und Bewertungsmethoden wird durch den Fachbereich intensiv begleitet, um für die sächsischen Verhältnisse angepasste und in der Routine effizient funktionierende Vorgaben zu erreichen. Im Rahmen der allgemeinen Überwachung der Fließgewässer werden in Wasserproben toxikologische (Toxizität gegenüber Leuchtbakterien und Daphnien) sowie mikrobiologische Parameter (Koloniezahl, Fäkalcoliformen- und Enterokokkengehalt) bestimmt. Außerdem werden mikrobiologische Grundwasser-Untersuchungen durchgeführt.
22 Initiierung der kiesige Bereiche unterhalb Biberdamm, meist eigendynamischen Wald, teilweise Grünland Entwicklung --1npGewässer überwiegend nicht vorhandenVerbesserung des Landschaftswasserhaushal tes elbbeeinflusst, geringer Durchfluss, Sohle schlammig, (Keine Vorschläge) sehr gering, Zufluss von der Zahna?, Linienführung begradigt, viel Makrophyten, Strukturverbesserungen, Totholzeinbau mit QP-verengung, Bepflanzungen, keine Gehölze, kein Totholz, geringe (Keine Herstellen der ökologischen Durchgängigkeit, Konzept für den Vorschläge), auch wegen geringem Q, kaum Breiten- Kreuzungsbereich an der B187 oder Tiefenvarianzen, zu breit (Elbeinfluss?), keine Beschattung70_99, 73_05, 70_062nplinks und rechts GrünlandInitiierung der eigendynamischen Entwicklung kaum Q < 1 l/s, langsam fließend, verwahrlost, schlammige Sohle, gerade, Trapezprofil, einseitig beschattet, stark verbuscht, keine Varianzen, Verrohrungen mit eingeschränkter Durchgängigkeit, Stauanlage, keine Varianzen, kaum Durchfluss, Wasserentnahme im Oberwasser ?85_993npSiedlung, angrenzend Weg und GärtenInstallation von Trittsteinen 1000(Keine Vorschläge) 20 cm/s, Sohle sandig- schlammig, Q rd. 10 l/s, kein Totholz, mit Stau Stat. 2+120 Stau offen, sehr gerade, Wasserverlust ?, Ausweisung Entwicklungskorridor, Initiierung Eigendynamik, erhöhter Durchfluss als im Unterwasser, keine bis Strömungslenker, Herstellen der ökologischen Durchgängigkeit kaum Varianzen, Gehölze galerieartig, wenig Vielfalt, kein Puffer zur Landwirtschaft, Trapezprofil, viel Makrophyten70_06, 70_992npAckerlandschaft, wenig Grünland, Erlen- und BirkengalerieInitiierung der eigendynamischen Entwicklung 1700kaum (Keine Vorschläge). kein Totholz, Sohle schlammig, sehr gerade, Trapezprofil, Stat. 3+600 bis Strukturverbesserung, Einbau Kies- und Totholzstrukturen mit QP-Einengung, 3+900 Q = 0, keine Varianzen, stark mit Makrophyten Entwicklung der Eigendynamik, Herstellen der ökologischen Durchgängigkeit bewachsen70_06, 70_992npAckerlandschaft bis ran ans Gewässer, überwiegend ErlengalerieInitiierung der eigendynamischen Entwicklung 1750komplett verrohrt, scheinbar verstopft, kein offenes Profil, kein Durchfluss70_06, 70_99, 69_092np1550relativ viel Gefälle aber wenig geschwungen, kaum Totholz, Q ca. 1 l/s, Aufstau am Beginn der Rohrleitung – aufgelassen, dann kleiner Wiesenbach, keine Unterhaltung, Einbau von Totholz mit QP-Verengung, Einbau von (Keine Vorschläge) rd. 30 – 40 cm/s, Sohle sandig, Kiesriffle, Bepflanzung teilweise kiesig, wenig Bäume entlang des Grabens, wenig Breiten und Tiefenvarianzen, gerade Linienführung, wenig Strukturen70_06, 70_992nptrocken, Stat. 1+700 bis 1+800 feucht, ab Stat. 2+600 keine Maßnahmen, keine (Keine Vorschläge), keine Bepflanzung nicht mehr vorhanden Konzeptionelle Überprüfung einer gewässerökologischen Umgestaltung des Grabens im Siedlungsgebiet, Strukturverbesserungen, Herstellen der ökologischen Durchgängigkeit Verrohrung öffnen, naturnahes Profil gestalten, Kamerabefahrung 1 von 9 Layout 1 np Bemerkung 1 Maßnahmen- vorschläge 70_01, 70_06, 70_99 geringes Renaturierungspotential aufgrund der fehlenden, biberbedingten Dynamik, Entnahme Biberstaue, keine Gewässerunterhaltung, gezielte Belassung und Fixierung von Totholz, Herstellen der ökologischen Durchgängigkeit 23 Bepflanzung Beseitigung Verrohrung Grünland, scheinbare Quelle an der Alten Försterei Initiierung der eigendynamischen Entwicklung Bepflanzung Layout 3 21 Layout 2 20 Kostenschätzung * Defizit der Gewässer- morphologie 19 MaßnahmeprioritätAbschnittslänge [m] 17 RaumwiderstandKoordinaten EndeE: 736711; N: 5757052E: 737948; N: 5758170E: 757324; N: 5751742E: 757380; N: 5752011E: 758168; N: E: 757733; N: 5752906 5754142E: 759313; N: 5755370E: 758604; N: 5756374 16 Handlungs-empfehlungen Koordinaten BeginnE: 735435; N: 5756159E: 736711; N: 5757052E: 756766; N: 5751117E: 757324; N: 5751742E: 757733; N: E: 757380; N: 5752011 5752906E: 758168; N: 5754142E: 759313; N: 5755370 15 Maßnahme nach LAWA Kategorisierung Koordinate N Ende57570525758170575174257520115752906575414257553705756374 9 8 7 Koordinate E Ende 736711 757324757380757733758168 758604 300759313737948 6 Koordinate N Beginn73543557561597573247367117567665751117900575174257570521755 759313 wenig Q 1-5 l/s, lange Strecken durch Biber eingestaut, z. T. extrem verockert, sonst Sohle schlammig bis sandig, geringe Fließgeschwindigkeit, stark gestörte Fließverhältnisse und Substratbedingungen aufgrund vieler Biberdämme, keine Einordnung als kiesgeprägter Bach möglich 5755370 1700757380 14 5752011 13 757733 12 5752906 11 758168 10 5754142Koordinate E Beginn Beginn Oberflächenwasser-körper5 EL03OW13-00 EL03OW13-00 EL03OW13-00 EL03OW13-00 2 EL03OW13-00 EL03OW13-00 EL03OW08-00 Gewässerordnung 2 53928 Bülziger Graben BG_PA05 BG_PA06 EL03OW08-00 35395845395845392853928539282 53928539282GewässerLAWA-Gewässer- kennzahlBernischer BachBernischer BachBülziger GrabenBülziger Graben2 Bülziger Graben Bülziger Graben 2 Bülziger Graben1PlanungsabschnittBB_PA012 BG_PA04 BG_PA012 BG_PA022 BG_PA034 BB_PA02 GEK Kleine Flämingbäche: Anlage 8.1 – lineare Maßnahmen Maßnahmeprioritätnplinks und rechts Grünland, GaleriegehölzeInitiierung der eigendynamischen EntwicklungBepflanzungVerbesserung des Landschaftswasserhaushal tes geradlinig, teilweise eigendynamische Entwicklung, viel Steine in der Sohle, kiesig-sandig, vitale Strömung bis 50 cm/s, relativ wenig Totholz, meist beschattet, kleiner Durchfluss, keine Tiefen und Breitenvarianzen, gerader Verlauf, wenig StrukturenStrukturverbesserung, Bepflanzung, Maßnahmen zur Verbesserung des LWH, Bepflanzungen, Eingeschränkte Gewässerunterhaltung70_06, 70_99, 73_05, 74_071nplinks und rechts Grünland, Galeriegehölze, Quelle sehr gut ausgeprägtInitiierung der eigendynamischen EntwicklungBepflanzungVerbesserung des Landschaftswasserhaushal tes Biberdämme und Sohlaufhöhungen (über Wsp.), Abfluss Richtung Altarm – geringer Abfluss 10 l/s, ungeklärte (Keine Vorschläge), geringe Strömung bis keine, viel Totholz, zu breit, wenig Beschattung, Raum für Strukturverbesserungen, Prüfung der Abflussrichtung, Prüfung ob Mummel im Altarm, sehr tief eingeschnitten, steile Altarmstruktur an die Elbe auch bei MNW angeschlossen werden kann, Böschung, Sohle schlammig, Linienführung gerade, Herstellen der ökologischen Durchgängigkeit Keine Varianzen, kein FG-typ 16, teilw. Altarmstrukturen der Elbe, aber bei MW nicht an die Elbe angeschlossen70_992npMündung freiInstallation von Trittsteinen(Keine Vorschläge) 10 – 20 cm, teilweise Uferverbau, wenig beschattet, kein Totholz, Sohle sandig- schlammig, Linienführung geradlinig, Klärung Abfluss kaum Entwicklung möglich – beidseitig Infrastruktur, Trittsteinstrukturen in den Speckbach, wenig Potenziale zur schaffen, Verrohrung Kamerabefahrung gewässerökologischen Strukturverbesserung, keine Varianzen, festgelegter Verlauf71_01, 85_993npSiedlungsstreckeBeseitigung Verrohrunggeradliniger Verlauf, wenig Totholz, Sohle sandig- schlammig, (Keine Vorschläge) 20 cm/s, kaum Varianzen, laminare Strömung, TrapezprofilStrukturverbesserungen, eigendynamische Entwicklung70_06, 70_992npGrün- und Ackerland, Erlengalerie einseitig, kein UferverbauInitiierung der eigendynamischen Entwicklunggeschwungener Verlauf, (Keine Vorschläge) 20 – 30 cm, geringe Fliessbreite, wenig Totholz, oberhalb angrenzende Siedlung mit Uferbau (Berliner Verbau, Faschinen), hier eingeschränkte Potenziale, kaum Varianzen, teilw. eingeschränkte Entwicklungspotenziale, laminare Strömung, Entfernung zur Mündung: 1,8 km, Stat. 1+800: 2017: MZB ÖZK „gut“, Makrophyten & Phytobenthos ÖZK „mäßig“Einbau von Kies- und Totholzstrukturen mit QP-Einengung, Initialisierung der Eigendynamik, Ausweisung vom Entwicklungskorridor70_06, 70_992npnaturnahe Gehölze beidseitig, sandige SohleInitiierung der eigendynamischen EntwicklungSiedlung, Böschungsverbau, teilweise mit Platten, sehr beschränkte Baufreiheit, nicht kartierbar, kaum Raum für gewaesseroekologische Entwicklung, überwiegend UferverbauStat. 2+400 Umverlegung möglich, Trittssteine installieren71_01, 72_012npsandige SohleInstallation von Trittsteinengeradliniger Verlauf, wenig Totholz, (Keine Vorschläge) 20 cm/s, mit Schwellenkaskade, Wasserausleitung und Rückstau ins Oberwasser, Δh ~ 40 – 60 cm, Entfernung zur Mündung: 2,9 km, Stat. 2+900: 2016-2021: Fische ÖZK „unbefriedigend“Umbau Sohlschwelle, Klärung Wasserrecht zur Wasserentnahme, Strukturverbesserungen, Einbau von Kies- und Totholstrukturen mit QP- Einengung zur eigendynamischen Entwicklung70_06, 70_992npGrün- und Ackerland, Erlengalerie einseitig, Sohle sandig-schlammig, kein UferverbauInitiierung der eigendynamischen Entwicklungan der Antoniusmühle 95% des Abflusses zur Mühle, teilw. große und lange Biberaufstaue, auf größeren Strecken Verlauf vom Biber überprägt – FG-typ 16 ?Entnahme Biberdämme, Keine Gewässerunterhaltung, Streckenweise Kies- und Totholzeinbau, Herstellen der ökologischen Durchgängigkeit70_06, 70_99, 85_992npnaturnahe Strecke, Sohle sandig, sehr variabel, aufgelassene Strecke, Verzweigungen, (Keine Vorschläge) sehr variabel, Linienführung geschwungen, Grünland und Wald, viel TotholzInitiierung der eigendynamischen EntwicklungE: 753136; N: 5752252E: 754149; N: 5753500E: 753050; N: 5752854E: 753748; N: 5753240E: 754306; N: 5753610E: 754571; N: 5753970E: 755639; N: 5755204E: 752840; N: 5752198E: 753136; N: 5752252E: 753050; N: 5752854E: 753748; N: 5753240E: 754149; N: 5753500E: 754306; N: 5753610E: 754571; N: 5753970575225257528545753240575350057536105753970450 5755204753136753050754571753748754149754306200 7556397528405752198753136575225275414957535007530507537485753240500 754306800 5753610650 754571350 57528541304 1750 2 von 9 Wasserentnahmen prüfen Wasserentnahmen prüfen Installation von Trittsteine Neutrassierung Bemerkung Layout 3 Raumwiderstand1 Layout 2 Maßnahme nach LAWA Kategorisierung70_06, 70_99, 73_05, 74_07 Layout 1 Maßnahmen- vorschlägeStrukturverbesserung, Totholz- und Kieseinbau mit QP-Verengung zur eigendynamischen Entwicklung, Maßnahmen zur Verbesserung des LWH, Bepflanzungen, eingeschränkte Gewässerunterhaltung, Herstellen der ökologischen Durchgängigkeit1000 Kostenschätzung * Defizit der Gewässer- morphologie Handlungs-empfehlungen Abschnittslänge [m] Koordinaten Ende Koordinaten Beginn geradlinig, teilweise eigendynamische Entwicklung, viel Steine in der Sohle, kiesig-sandig, vitale Strömung bis 50 cm/s, relativ wenig Totholz, meist beschattet, keine Tiefen und Breitenvarianzen, gerader Verlauf, wenig StrukturenE: 759906; N: 5761363Verbesserung des Landschaftswasserhaushal Bepflanzung tesE: 759956; N: E: 759953; N: E: 759953; N: 5763745 5762903 5762268rechts Wald, links GrünlandE: 755155; N: 5756419npE: 754623; N: 57574481E: 760430; N: 576061174_07, 73_05E: 759953; N: E: 759953; N: E: 759906; N: 5762903 5762268 5761363Verbesserung LWH, teilweise bepflanzenE: 755980; N: 5756001HMWB, trockenE: 755155; N: 5756419 Koordinate E Ende Koordinate N Ende 9005761363Bepflanzung5762268Initiierung der eigendynamischen Entwicklung5762903links und rechts Grünland5763745np575641925757448 Koordinate N Beginn 70_06, 70_99, 73_05759906Strukturverbesserungen durch Kies- Und Totholzeinbau mit QP-Verengung, Bepflanzungen759953gerader Verlauf, tief eingeschnitten, ein Biber, Sohle schlammig, aber Laichkraut, etwas dynamischer, wenig Beschattung, kaum Varianzen, Linienführung759953650759956Bepflanzung755155Initiierung der eigendynamischen Entwicklung754623links Gärten und Koppeln, rechts Grünland, Beschattung gut, Verlauf leicht geschwungen760430np5760611275990670_06, 70_995761363ähnlich wie PA 01 oberhalb Straßenbrücke: Sohle und Ausprägung, stark verschilft und Wasserpest, zu breit, Herstellen der ökologischen Durchgängigkeit, Strukturverbesserungen durch wenig Dynamik, wenig bis kaum Varianzen, Kies- Und Totholzeinbau mit QP-Verengung, abschnittsweise Bepflanzungen Rückstaubereiche an den Bauwerken, Linienführung7599539505762268Bepflanzung759953links und rechts Grünland, ca. 1,5 m unter Flur, Initiierung der gestreckter Verlauf, leicht geschwungen, eigendynamischen Trapezprofil, oberhalb Straßenbrücke Entwicklung Erlengalerie5762903np7559802575600170_06, 70_99755155Herstellen der ökologischen Durchgängigkeit, Strukturverbesserungen durch Kies- und Totholzeinbau mit QP-Verengung, Bepflanzungen5756419 Koordinate E Beginn Beginn Oberflächenwasser-körper EL03OW13-00 EL03OW13-00 EL03OW13-00 EL03OW13-00 EL03OW12-00 EL03OW12-00 EL03OW12-00 EL03OW12-00 EL03OW12-00 1000stark verkrautet, überwiegend zu breit, unterhalb 1. Stau kiesige Sohle, oberhalb sandig, oberhalb Straßenbrücke schlammig, Wasserpest, Sohle Straßenbrücke zu hoch - Rückstau bis zum nächsten Stau, wenig bis kaum Varianzen, Rückstaubereiche an den Bauwerken, Linienführung57539702 EL03OW12-00 53932539325393253932539325393253932Fauler BachFauler BachFauler Bach2 Fauler BachFauler BachFauler BachFauler Bach2 EL03OW12-00 DB_PA03 DB_PA04 FB_PA01FB_PA02FB_PA03FB_PA042 FB_PA052 FB_PA062 FB_PA072 EL03OW12-00 2 EL03OW12-00 53924539245392453924539322539322 Gewässerordnung Gewässer Eupersche Bach2 Eupersche Bach LAWA-Gewässer- kennzahl 2 EB_PA01 Drainingsbach 2 Drainingsbach Drainingsbach Drainingsbach 2 DB_PA02 2 EB_PA02 DB_PA01 Planungsabschnitt GEK Kleine Flämingbäche: Anlage 8.1 – lineare Maßnahmen 70_06, 70_99, 72_011npQuellgebiet, aufgelassen, geschwungener Verlauf, beidseitig GrünlandInitiierung der eigendynamischen Entwicklung550temporär trocken, geradlinig, Wsp-breite 0,50 m, schwach fließend 20 cm/s, ET 0,7 – 1,0 m, Sohle schlammig, lediglich Bedeutung für Ortsentwässerung, verockert, vereinzelt Gehölze, wenig Tiefen- und Breitenvarianz--1npQuellgebiet, aufgelassen, rechts Grünland, links Gärtenkeine MaßnahmenSiedlungsbereich im Mündungsbereich, angrenzend Wiese, Wald, Verkehrsflächen, kleine KiesbereicheInstallation von TrittsteinenE: 743234; N: 5756829 E: 741367; N: 5754049E: 741532; N: 5754718E: 743417; N: 5758343 E: 741037; N: 5753510E: 741367; N: 5754049E: 741532; N: 5754718E: 743234; N: 5756829 Koordinate E Ende Koordinate N Ende 5754049 5754718 5756829750 Keine, nur temporär wasserführend, Prüfung notwendiger Überfahrten - Stau stark geschwungen bis mäandrierend, starke Sandfracht, Strömung stark durch Biber beeinflusst, mehrere Dämme, lange Unterführung B187, Umbau Sohlengleite, Herstellen der ökologischen Durchgängigkeit zur Elbe Betonplatten am PA-Ende, viel Ocker, viel Tiefen- und und ins Oberwasser Breitenvarianz, eingeschränkte 79_02Biber1np Neutrassierung Entwicklungsmöglichkeiten, Tunnelstrecke an der B187 naturnaher Abschnitt ohne Bauwerke, ökologisch durchgängig, viele Biberstaue, links und rechts Wald, Erlenaue, ET 0,5 – 0,8 m, hohe Sandfracht, viel Keine Gewässerunterhaltung, Untersuchung Geschiebehaushalt Totholz, stark geschwungen, kaum verockert, viel Tiefen- und Breitenvarianz, viel Strömungsvarianzen79_02Biber, Wasserent- nahmen prüfen, ökologisch orientierte Gewässer- unterhaltung1npkeine Maßnahmen 3550naturnaher Abschnitt ohne Bauwerke, ökologisch durchgängig, viele Biberstaue, links und rechts Wald, Erlenaue, ET 0,5 – 0,8 m, hohe Sandfracht, viel Totholz, stark geschwungen bis mäandrierend, kaum Maßnahme an der Ableitung, Regelung der Entnahme und Umgestaltung der verockert, viel Tiefen- und Breitenvarianz, viel Sohlengleite, Keine Gewässerunterhaltung, Untersuchungen zum Strömungsvarianzen, Entfernung bis zur Mündung: 2,0 Geschiebehaushalt km, Stat. 2+020: 2018 MZB ÖZK „gut“; 2016 – 2021: Fische ÖZK „mäßig“; 2018 Makrophyten & Phytobenthos ÖZK „mäßig“79_02Biber, ökologisch orientierte Gewässer- unterhaltung1npkeine Maßnahmen 1800Siedlungsbereich und Wald, sehr heterogen, Bungalowsiedlung, teilweise naturnah, teilweise Uferverbau, 2 Bauwerke mit Beeinträchtigung der ökologischen Durchgängigkeit, hohe Sandfracht, überwiegend baumbestanden, gut beschattet, wenig Tiefen- und Breitenvarianz, geringe Strömungsdiversität, Uferverbau70_06, 70_99, 72_01Biber2npInitiierung der eigendynamischen Entwicklung Stat. 5+860: Absturz Feuerlösch, Umgehung in der Tallage, Umgehung Fischteich über Graben rechts, Abschnittsweise Kies- und Totholzeinbau 3 von 9 Neutrassierung Layout 3 Maßnahmeprioritätdauerhaft stärkerer Abfluss, Wsp-breite 0,50 m, schwach fließend 0,2 m/s, ET 0,7 – 1,0 m, Sohle Abriss Stau, keine Laufverlegungen sondern Schwünge initialisieren, Kies- schlammig-sandig, Bedeutung für Ortsentwässerung, und Totholzeinbau mit QP-Einengung stark verockert, vereinzelt Gehölze, wenig Tiefen- und Breitenvarianz Layout 2 Raumwiderstand850 Layout 1 Maßnahme nach LAWA KategorisierungInitiierung der eigendynamischen Entwicklung Bemerkung Maßnahmen- vorschlägebeidseitig Wald, Erlenaue, viel Totholz, schwach geschwungen massiver Totholzeinbau mit QP-Einengung, kleinere Umtrassierungen Kostenschätzung * Defizit der Gewässer- morphologienp750 5758343 741367 741532 743234 741037 5753510 5754049 741367 741532 Handlungs-empfehlungen Abschnittslänge [m]1Koordinaten Ende70_06, 70_99, 72_01Koordinaten BeginnWsp-breite 1,0 m, schwach fließend 0,2 m/s, Sohle schlammig-sandig, ET = 0,5 m, verockert, teilweise Rückstau Teich, wenig Tiefen- und Breitenvarianz, laminare Strömung, keine SubstratdiversitätE: 755947; N: E: 756030; N: 5755946 57560541000E: 756264; N: 5756453npE: 756912; N: 57577721E: 728482; N: E: 728287; N: E: 728389; N: E: 728029; N: E: 728051; N: 5758242 5757747 5756931 5756052 575577672_01E: 756030; N: E: 755639; N: 5755204 5755946verlandeter Teich in Erlenaue, flach überströmt, kaum Wassertiefe, geringe FG, Aufstau durch Teichumgehung, Kastenprofil bei Stat. 0+450, Ersatzneubau, RDL bei Stat. Rohrdurchlass im Bahndamm, ca. 50 % versandet, 0+425, Anpassung durch Sohlveränderung aber ökologisch, Sohle schlammig, wenig Tiefen- und BreitenvarianzE: 755947; N: 5756054300E: 756264; N: 5756453keine MaßnahmenE: 728287; N: E: 728389; N: E: 728029; N: E: 728051; N: E: 728207; N: 5757747 5756931 5756052 5755776 5755521beidseitig Wald, Viel Totholz5755946np57560541575645379_025757772völlig vom Biber dominiert, verzweigt, verockert, Sohle sandig bis schlammig, FG biberbeeinflusst, viel keine Gewässerunterhaltung, Belassen der Strukturen Tiefen- und Breitenvarianz, keine Strömungs- und Substratdiversität57557764005756052Neutrassierung 5756931Initiierung der eigendynamischen Entwicklung5757747links Wald, rechts Acker oder Grünland, viel Totholz5758242 Koordinate N Beginn np756030175594770_06, 70_99, 72_01756264Strukturverbesserung zur Verbesserung der Eigendynamik, Umbau RDL, Teilw. Neutrassierung im Wald756912Gefällestrecke, Quellgebiet bei Stat. 8+000, stark verockert, FG ~ 30 – 40 cm/s, sandige Sohle, begradigt – schwach geschwungen, Quellgebiet bei 8+000, Stat. 7+950 bis 8+800 Verrohrung ?, ausgebautes Profil, begradigt, wenig Varianzen728051Neutrassierung 728029Initiierung der eigendynamischen Entwicklung728389Grün- und Ackerland, Erlengalerie einseitig, wenig Totholz, Sohle sandig-schlammig728287np728482175563970_06, 70_99, 72_015755204Entnahme Biberdämme, Keine Gewässerunterhaltung, Streckenweise Kies- und Totholzeinbau, Umverlegungen möglich756030geradliniger Verlauf, (Keine Vorschläge) 20 cm/s, kein Uferverbau, geringes Gefälle, sehr bultig durch Biberstau, teilweise kein Gerinne erkennbar, wenig Varianzen, überwiegend laminare Strömung5755946Neutrassierung 755947Initiierung der eigendynamischen Entwicklung5756054Grün- und Ackerland, Erlengalerie einseitig, wenig Totholz, Sohle sandig-schlammig756264np5756453172820770_06, 70_99, 72_01, 79_025755521Entnahme Biberdämme, Keine Gewässerunterhaltung, Streckenweise Kies- und Totholzeinbau, Umverlegungen möglich728051geradliniger Verlauf, (Keine Vorschläge) 20 cm/s, kein Uferverbau, geringes Gefälle, sehr bultig durch Biberstau, teilweise kein Gerinne erkennbar, wenig Varianzen, überwiegend laminare Strömung5755776150728029Initiierung der eigendynamischen Entwicklung5756052viel Wald und Totholz, sandige Sohle728389np57569311728287 Koordinate E Beginn Beginn Oberflächenwasser-körper EL03OW12-00 EL03OW12-00 EL03OW12-00 EL03OW12-00 EL03OW04-00 EL03OW04-00 EL03OW04-00 EL03OW04-00 EL03OW04-00 70_06, 70_995757747 743417 2 5754718 2 Abriss der Bauwerke, Sohlgleiten ev. als Ersatzbauwerke, Einbau von Kies- und Totholzstrukturen mit QP-Einengung zur eigendynamischen Entwicklung1600 743234 2 950Siedlung und Teichwirtschaft, verockert, begradigt, leicht geschwungen, im Siedlungsbereich Wasserentnahmen, teilweise Verbau des Ufers, (Keine Vorschläge) ~ 30 cm/s, 20 % Abfluss zu den Teichen am Entnahmebauwerk, kaum Varianzen, überwiegend Trapezprofil, Ökologischen Durchgängigkeit550 5756829 53954 2 EL03OW10-00 2 EL03OW10-00 5397482 EL03OW10-00 5397482 EL03OW10-00 5397482 53954 Grieboer Bach Grieboer Bach Gewässerordnung 539325393253932539325397482 53954 2 53954 2 539748 LAWA-Gewässer- kennzahl Gewässer Fauler Bach Fauler Bach Woltersdorfer Graben Woltersdorfer Graben 2 Grieboer Bach2 Grieboer Bach Fauler Graben Fauler Graben Fauler Graben Fauler Graben Fauler Graben FB_PA08FB_PA09FB_PA09 GB_PA04 GB_PA03 GB_PA02 GB_PA01 FG_PA05 FG_PA04 FG_PA03 FG_PA02 FG_PA01 FB_PA10 Planungsabschnitt GEK Kleine Flämingbäche: Anlage 8.1 – lineare Maßnahmen
Ökologischer Zustand der Fließgewässer Die Europäische Union führte mit der Wasserrahmenrichtlinie eine umfassende Bewertung des ökologischen Zustandes der Flüsse und Bäche ein. Im Jahr 2021 wurden nur 8 Prozent der deutschen Flüsse und Bäche in einen „guten“ oder „sehr guten“ ökologischen Zustand beziehungsweise ein „gutes“ ökologisches Potenzial eingestuft. Ökologischer Zustand der Flüsse und Bäche Die Europäische Union (EU) verfolgt mit der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) (2000/60/EG) aus dem Jahr 2000 ein ganzheitliches Schutz- und Nutzungskonzept für die europäischen Gewässer. Die Bundesländer erstellen Bewirtschaftungspläne, in denen Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerqualität festgelegt werden. Ziel ist die Herstellung des guten oder sehr guten ökologischen Zustands natürlicher Fließgewässer. Etwa die Hälfte der Flüsse und Bäche wurden in Deutschland als „erheblich verändert“ oder „künstlich“ ausgewiesen. Für diese Gewässer gilt, im Gegensatz zu den natürlichen Gewässern, nicht der gute ökologische Zustand als Ziel, sondern das gute ökologische Potenzial. Die Ziele sollten alle Fließgewässer möglichst im Jahr 2021 erreichen. Da das Ziel verfehlt wurde, gilt es den nächsten Bewirtschaftungszyklus zu nutzen, um bis spätestens 2027 die anspruchsvollen Ziele der EG-WRRL zu erreichen. Wasserkörper sind von den Behörden festgelegte Abschnitte von Flüssen und Bächen. Ein Fluss- oder Bachwasserkörper hat ein Einzugsgebiet , das mindestens zehn Quadratkilometer groß ist. Er entspricht einem bestimmten Gewässertyp mit einer bestimmten naturgemäßen Lebensgemeinschaft und weist einen bestimmten ökologischen Zustand auf. Beispiele für unterschiedliche Gewässertypen sind kiesgeprägte Ströme und grobmaterialreiche, kalkarme Bäche im Mittelgebirge oder sandgeprägte Bäche und Ströme im Tiefland. In Deutschland haben die Bundesländer fast 9.000 Wasserkörper ausgewiesen. Sie haben zusammen eine Gesamtfließlänge von über 130.000 Kilometern (km) (siehe Karte „Ökologischer Zustand / Ökologisches Potenzial“). In den 3. Bewirtschaftungsplänen von 2021 werden etwa 8 % der deutschen Fließgewässer-Wasserkörper in einen „guten“ oder „sehr guten“ ökologischen Zustand beziehungsweise ein gutes ökologisches Potenzial eingestuft (siehe Abb. „Anteil der Wasserkörper in Fließgewässern in mindestens gutem Zustand oder mit mindestens gutem Potenzial“). Die häufigsten Ursachen, dass ein „guter ökologischer Zustand“ nicht erreicht wird, sind: die zu hohen, meist aus der Landwirtschaft stammenden Belastungen durch Nährstoffe, Feinsedimenteinträge und Pflanzenschutzmittel sowie hydromorphologische Degradation der Gewässer durch Verbauung und Begradigung sowie die durch Wehre unterbrochene Durchgängigkeit der Fließgewässer. Karte: Ökologischer Zustand / Ökologisches Potenzial Quelle: Umweltbundesamt Karte als PDF Anteil der Wasserkörper in Fließgewässern in mindestens gutem Zustand ... Quelle: Umweltbundesamt / Bundesanstalt für Gewässerkunde Diagramm als PDF Diagramm als Excel mit Daten Methode Der ökologische Zustand ergibt sich aus dem Vergleich der im Wasser lebenden Organismen mit dem Bestand, der natürlicherweise dort vorhanden sein sollte. Die Lebensgemeinschaft eines Gewässers spiegelt alle Einflussfaktoren und Störgrößen wider. Gewässerbiologen nutzen dazu vier Gruppen von Lebewesen: am Gewässerboden lebende wirbellose Tiere ( Makrozoobenthos ), Wasserpflanzen (Makrophyten) und am Gewässerboden anhaftende Algen (Phytobenthos), schwebende Algen (Phytoplankton) sowie Fische. Für diese Gruppen, welche die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) als biologische Qualitätskomponenten bezeichnet, werden die Artenzusammensetzung und die Häufigkeiten der einzelnen Arten bestimmt. Hier finden Sie eine detaillierte Übersicht der offiziellen Bewertungsverfahren der WRRL für Fließgewässer . Je größer die Abweichung der Lebensgemeinschaft vom natürlichen Zustand desto schlechter die Einstufung in die fünf Zustandsklassen. Die beste Klasse mit der geringsten Abweichung ist „sehr gut“. Es folgen „gut“, „mäßig“, „unbefriedigend“ und „schlecht“. Es gilt das „Worst-Case-Prinzip“: Die biologische Qualitätskomponente mit der schlechtesten Bewertung bestimmt den Gesamtzustand eines Wasserkörpers. Wird die nationale Umweltqualitätsnorm (UQN) eines flussgebietsrelevanten Schadstoffes überschritten, kann der ökologische Zustand bestenfalls als mäßig bewertet werden. Für die Bewertung und zur Indikation der Belastungen werden ergänzend physikalisch-chemische Parameter wie der Nährstoffgehalt, die Temperatur oder der Salzgehalt sowie hydromorphologische, also die Gestalt eines Fließgewässers betreffende Kenngrößen herangezogen. „Erheblich veränderte“ und „künstliche" Gewässer In der Gewässerbewertung gibt es Sonderfälle. Das sind: „künstliche“ Gewässer wie Kanäle, sowie „erheblich veränderte“ Flüsse und Bäche, deren natürliche Struktur sehr stark durch den Menschen verändert wurde und die auch heute noch intensiv genutzt werden z.B. für die Landentwässerung, die Schifffahrt oder für die Trinkwassergewinnung. Die Europäische Union (EU) berücksichtigt damit, dass nicht auf jegliche Gewässernutzung verzichtet werden kann und dadurch die natürlicherweise vorkommenden Lebensräume nur zum Teil wieder hergestellt werden können. Regelmäßiges Monitoring Die EU-Mitgliedsstaaten erheben den ökologischen Zustand der Gewässer regelmäßig im Rahmen eines Monitorings und dokumentieren diesen in den Bewirtschaftungsplänen. Diese orientieren sich am sechsjährigen Bewirtschaftungszyklus der Wasserrahmenrichtlinie . Der zweite Bewirtschaftungszyklus begann im Dezember 2015 und endet im Dezember 2021. Innerhalb dieser Zeitspanne wurden jedes Jahr ein Teil der Gewässer bewertet. Es folgt nun noch ein weiterer Zyklus von sechs Jahren der 2027 endet.
Vollzug des Wasserhaushaltsgesetzes und des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung; standortbezogene Vorprüfung nach § 7 Abs. 2 UVPG Das Wasserwirtschaftsamt Weiden i.d.OPf. beabsichtigt den ökologischen Ausbau der Creußen auf den Grundstücken Fl.Nrn. 1984/1, 1996/2 und 1995/2 der Gemarkung Grafenwöhr. Nach den eingereichten Unterlagen sollen durch das Vorhaben naturnahe Gewässerstrukturen anstatt des derzeitigen begradigten, einförmigen Gewässerbettes geschaffen werden. Ziel des Vorhabens ist die Verbesserung der Qualitätskomponenten Makrozoobenthos/Degradation, Makrophyten & Phytobenthos und Fischfauna auf einem Teilabschnitt des Flusswasserkörpers 1_F268, um den „guten ökologischen Zustand“ zu erreichen.
Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Weiden, Am langen Steg 5, 92637 Weiden i.d.OPf. (Vorhabensträger), beantragte mit Schreiben vom 03.12.2019 eine wasserrechtliche Plangenehmigung für den ökologischen Ausbau des Fensterbachs und des Hüttenbachs (Gewässer 2. Ordnung) auf vier Teilflächen. Geplant ist die teilweise Umgestaltung von Fensterbach und Hüttenbach, die in den 1930er Jahren nach rein technischen Gesichtspunkten ausgebaut wurden, zu naturnahen Bachabschnitten. Ziel ist die Verbesserung der Qualitätskomponenten Makrophyten, Phytobenthos, Fische und Makrozoobenthos auf einem Teilabschnitt des Flusswasserkörpers „Fensterbach und Hüttenbach mit Nebengewässern“. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Teilflächen: Fläche 1 - Hüttenbach westlich Grafenricht: Auf einer Länge von 132 m soll der Hüttenbach mit fünf Kurven neu gebaut werden auf den Grundstücken FlNrn. 1690 und 1334 der Gemarkung Stulln, Gemeinde Stulln. Fläche 2 – Hüttenbach bei Schwarzenfeld: Auf einer Länge von 100 m soll der Hüttenbach mit fünf Kurven neu gebaut werden auf den Grundstücken FlNrn. 1057 und 1061 der Gemarkung Stulln, Gemeinde Stulln. Fläche 3 – Fensterbach bei Irrenlohe: Auf einer Länge von 530 m soll der Fensterbach teilweise umgestaltet werden auf den Grundstücken FlNrn. 1342, 1343 und 1554 der Gemarkung Frotzersricht, Markt Schwarzenfeld und FlNr. 603 der Gemarkung Fronberg, Stadt Schwandorf. Fläche 4 – Fensterbach Mündungsbereich: Auf einer Länge von 106 m soll der Fensterbach mit drei Kurven neu gebaut werden auf Grundstück FlNr. 532 der Gemarkung Fronberg, Stadt Schwandorf.
The service contains information about the ecological status or potential of European surface water bodies, delineated for the 2nd River Basin Management Plans (RBMP) under the Water Framework Directive (WFD). The Quality Element status is the poorest of the known quality element status values per water body. For example, the nutrient conditions status (QE3-1-6) is based on the following two quality elements: Nitrogen conditions (QE3-1-6-1) and Phosphorus conditions (QE3-1-6-2). The ecological status or potential is presented for the following quality elements: QE1 - Biological quality elements; QE1-1 - Phytoplankton; QE1-2 - Other aquatic flora; QE1-2-1 - Macroalgae; QE1-2-2 - Angiosperms; QE1-2-3 - Macrophytes; QE1-2-4 - Phytobenthos; QE1-3 - Benthic invertebrates; QE1-4 - Fish; QE2 - Hydromorphological quality elements; QE2-1 - Hydrological or tidal regime; QE2-2 - River continuity conditions; QE2-3 - Morphological conditions; QE3 - Chemical and physico-chemical quality elements; QE3-1 - General parameters; QE3-1-1 - Transparency conditions; QE3-1-2 - Thermal conditions; QE3-1-3 - Oxygenation conditions; QE3-1-4 - Salinity conditions; QE3-1-5 - Acidification status; QE3-1-6 - Nutrient conditions; QE3-1-6-1 - Nitrogen conditions; QE3-1-6-2 - Phosphorus conditions; QE3-3 - River Basin Specific Pollutants. The information was reported to the European Commission under the Water Framework Directive (WFD) reporting obligations. The dataset compiles the available spatial data related to the 2nd RBMPs due in 2016 (hereafter WFD2016). See http://rod.eionet.europa.eu/obligations/715 for further information on the WFD2016 reporting. Relevant concepts: Surface water body: Body of surface water means a discrete and significant element of surface water such as a lake, a reservoir, a stream, river or canal, part of a stream, river or canal, a transitional water or a stretch of coastal water. Surface water: Inland waters, except groundwater; transitional waters and coastal waters, except in respect of chemical status for which it shall also include territorial waters. Inland water: All standing or flowing water on the surface of the land, and all groundwater on the landward side of the baseline from which the breadth of territorial waters is measured. River: Body of inland water flowing for the most part on the surface of the land but which may flow underground for part of its course. Lake: Body of standing inland surface water. Transitional waters: Bodies of surface water in the vicinity of river mouths which are partly saline in character as a result of their proximity to coastal waters but which are substantially influenced by freshwater flows. Coastal water: Surface water on the landward side of a line, every point of which is at a distance of one nautical mile on the seaward side from the nearest point of the baseline from which the breadth of territorial waters is measured, extending where appropriate up to the outer limit of transitional waters.
Die Fließgewässer werden grundsätzlich auf der Grundlage eines in der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) bundesweit abgestimmten Verfahrens biozönotisch relevanten Fließgewässertypen zugeordnet (s. https://www.wasserblick.net/servlet/is/18727/) Nach diesem Verfahren wurde 2004 die erste Fließgewässertypenkarte Baden-Württembergs auf der geometrischen Basis des AWGN (Stand 2010) in Form einer ESRI-Shapedatei erstellt. 2012 erfolgte eine erste grundlegende Überarbeitung und die Anpassung an das aktuelle AWGN (Stand 2012). 2019/20 erfolgte eine weitere Überarbeitung, wobei die meisten Änderungen das Oberrhein-Tiefland betreffen. Für diese in typologischer Hinsicht problematische Region wurde, unter Beachtung der LAWA-Grundsätze, ein landesspezifisches Konzept zur Typisierung entwickelt. Außerdem erfolgte für den landesweiten Datensatz eine Anpassung an das AWGN (Stand 2019). Zur Fließgewässertypologie in BW werden zwei Datensätze(shapes)bereitgestellt: im Internet (Umweltdaten-Online) das Shape "Biozönotisch bedeutsamer Fließgewässertyp" mit den 2020 veröffentlichten Ergebnissen, nur für die Behördeninterne Verwendung (BRS) zusätzlich auch das shape "Biozönotisch bedeutsamer Fließgewässertyp 2012". Die Hintergründe der Überarbeitungen werden jeweils in einem Bericht erläutert. Der Bericht für die Aktualisierung 2020 ist seit Juni 2021 in den LUBW-Publikationen (https://pudi.lubw.de/) veröffentlicht. Die Berichte sind zu finden über den Suchbegriff „Typologie“. Der biozönotisch bedeutsame Fließgewässertyp fließt unmittelbar in die Bewertung der biologischen Qualitätskomponente Makrozoobenthos nach EU-Wasserrahmenrichtlinie ein und wird daher in erster Linie für die Gewässer ermittelt, die für die Wasserrahmenrichtlinie relevant sind (Einzugsgebiet größer als 10 km²). Bei den pflanzlichen (Teil-) Komponenten Phytoplankton, Phytobenthos ohne Diatomeen und Diatomeen dient der biozönotisch bedeutsame Fließgewässertyp als Grundlage zur Ableitung der Bewertungstypen. Ferner fließt der biozönotisch bedeutsame Fließgewässertyp auch in die Auswertung der physikalisch-chemischen Qualitätskomponenten ein.
Zustand der Seen Seen bieten mit Uferzonen, freien Wasserkörpern und Seeboden viel Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten. Nach den EU-Kriterien der Wasserrahmenrichtlinie waren 2021 24,7 % der deutschen Seen in einem „guten“ oder „sehr guten“ ökologischen Zustand. Das ökologische Gleichgewicht vieler Seen ist durch zu hohe Nährstoffeinträge, die Nutzung der Ufer und die Auswirkungen des Klimawandels bedroht. Ökologischer Zustand der Seen Die Europäische Union (EU) verfolgt mit der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) (2000/60/EG) ein ganzheitliches Schutz- und Nutzungskonzept für die europäischen Gewässer. Ziel ist, bis 2027 mindestens einen guten ökologischen Zustand in allen Seen zu erreichen. Da das Ziel bis zum Ende des Bewirtschaftungszyklus 2021 verfehlt wurde, gilt es nun den folgenden 6-jährigen Bewirtschaftungszyklus zu nutzen, um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen. Bewertet nach der WRRL, erreichten 2021 24,7 % der 738 deutschen Seen (größer als 50 Hektar) einen guten oder sehr guten ökologischen Zustand bzw. ein „gutes“ oder das „höchste“ ökologische Potenzial (siehe Abb. „Ökologischer Zustand und ökologisches Potenzial von Seen “). Im Vergleich zu Seen des Norddeutschen Tieflands ist der überwiegende Teil der Seen der Alpen und des Alpenvorlands als gut oder besser bewertetet (siehe Abb. „Ökologischer Zustand und Potenzial von Seen nach Seetypen). Sie sind weniger belastet, was vor allem auf geringere Nährstoffeinträge zurückzuführen ist. Auch viele der größten Seen Deutschlands erreichen den guten ökologischen Zustand, so unter anderem Bodensee, Ammersee, Chiemsee, Starnberger See und Müritz. Die größten ökologischen Defizite weisen Tieflandseen mit geringer Wassertiefe und großem Einzugsgebiet auf (Seetyp 11), da sich in diesen Seen besonders viele Nährstoffe akkumulieren. Zudem kann, auf Grund der geringen Wassertiefen dieser Seen, im Sediment gebundenes Phosphat besonders gut in die Wassersäule abgegeben werden. Insgesamt ist noch kein klarer Trend zum ökologischen Zustand der Seen ableitbar, denn die Erhebung findet nur alle 6 Jahre statt. Anteil der Wasserkörper in Seen in mindestens gutem Zustand oder mit mindestens gutem Potenzial Quelle: Umweltbundesamt Diagramm als PDF Diagramm als Excel mit Daten Ökologischer Zustand und Potenzial von Seen nach Seetypen Quelle: Berichtsportal WasserBLIcK/BfG Diagramm als PDF Diagramm als Excel mit Daten Ursachen für das Verfehlen der Zielvorgaben Hauptursache für die Bewertung des Zustands als nicht gut sind zu hohe Nährstoffkonzentrationen mit vermehrtem Algenwachstum und dem Auftreten von Blaualgenblüten. Obwohl die flächendeckende Reinigung von Abwässern in Kläranlagen in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Verringerung der Phosphatkonzentration in vielen Seen geführt hat, muss vor allem die Landwirtschaft Einträge von stickstoff- und phosphorhaltigen Nährstoffen weiter verringern. Beispielhaft für eine positive Entwicklung der Wasserbeschaffenheit steht der Schweriner See in Mecklenburg-Vorpommern (siehe Abb. „Entwicklung der Wasserbeschaffenheit des Schweriner Sees“). Bei einigen Seen werden zusätzliche seeinterne Maßnahmen notwendig sein, um die im See verfügbaren Nährstoffe schneller zu verringern. Dies ist nur sinnvoll, wenn vorher die Nährstoffeinträge aus dem Einzugsgebiet reduziert wurden. Maßnahmen zur Nährstoffreduktion im Einzugsgebiet wirken insbesondere in Seen mit langen Wasserverweildauern stark verzögert: Meistens braucht es viele Jahre, bis sich ein See von zu hohen Nährstoffeinträgen erholt. Auch Eingriffe in die Uferstruktur und Veränderungen des Wasserspiegels durch Regulierung oder Wasserentnahmen belasten die Ökologie der Seen. So kann eine Verbauung der Ufer auch bei sehr guter Wasserqualität zu ökologischen Defiziten führen, weil natürliche Uferlebensräume fehlen. Die Klimaerwärmung mit höheren Wassertemperaturen und verändertem Durchmischungsregime wirkt als zusätzlicher Stressor auf das Ökosystem See. Veränderte Niederschlagsmuster und das Auftreten immer extremerer Witterungsperioden beeinflussen die Wassermengen der Zuflüsse und den Eintrag von Nähr- und Schadstoffen. Diese veränderten Umweltbedingungen führen zu komplexen Antwortreaktionen der Lebensgemeinschaften im See und können das Erreichen gesteckter Bewirtschaftungsziele noch zusätzlich erschweren. Aus diesem Grund muss es oberstes Ziel sein, die Seen widerstandsfähiger gegenüber klimabedingten Veränderungen zu machen, in dem die übrigen anthropogenen Belastungen so weit wie möglich reduziert werden. Bewertungsmethodik Grundlage für die Bewertung des ökologischen Zustands der Seen nach WRRL bildet eine Seetypologie, die auf Basis der Parameter Ökoregion, Geologie, Größe, Schichtungsverhalten und Verweildauer abgeleitet wurde. Für jeden der in Deutschland gelten entsprechend ihrer natürlichen Randbedingungen, unterschiedliche Anforderungen zum Erreichen des guten ökologischen Zustands bzw. guten ökologischen Potenzials ( siehe auch Steckbriefe deutscher Seetypen ). Insbesondere die unter naturnahen Bedingungen zu erwartende Produktivität (Trophie) des Sees bestimmt, welche Pflanzen- und Tierarten im sogenannten Referenzzustand vorkommen und welche Zielwerte (Orientierungswerte) für die Konzentration von Nährstoffen gelten. Die Bewertung des ökologischen Zustands bzw. des ökologischen Potenzials von Seen erfolgt anhand der folgenden vier biologischen Qualitätskomponenten: Phytoplankton Makrophyten und Phytobenthos Makrozoobenthos Fische Darüber hinaus können zur Plausibilisierung der Bewertung anhand der biologischen Qualitätskomponenten Informationen zur Gewässerstruktur und allgemein physikalisch-chemischen Parametern herangezogen werden. Diese unterstützenden Qualitätskomponenten dienen der Interpretation der Ergebnisse, zur Ursachenklärung im Falle „mäßiger“ oder schlechterer ökologischer Zustands- bzw. Potenzialbewertungen, der Maßnahmenplanung und der späteren Erfolgskontrolle. Lediglich für die chemischen Qualitätskomponenten ist festgeschrieben, dass bei Nichteinhaltung der Umweltqualitätsnormen für einen oder mehrere Stoffe der ökologische Zustand oder das ökologische Potenzial höchstens als mäßig einzustufen ist. Eine detaillierte Übersicht der offiziellen Bewertungsverfahren der WRRL sind unter dem Link zu finden.
Origin | Count |
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Bund | 101 |
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