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Algenaufwuchs und Gewaesserguete in Fliessgewaessern

Der Algenaufwuchs in Fliessgewaessern wird mit qualitativen und semiquantitativen Methoden untersucht. Grundlage dafuer stellt eine genaue Aufsammlung im Feld verschiedener Substrate in schnellfliessenden Gewaessern aber insbesondere von steinigen Substraten dar. Grundlage fuer alle weiteren oekologischen Untersuchungen stellt dabei die genaue Bestimmung dar, die fuer die meisten Algengruppen (Blaualgen, Gruenalgen, Chrysophyceen) moeglichst in lebendem Zustand erfolgt. Kieselalgen werden aus gereinigten Dauerpraeparaten bearbeitet. Hinsichtlich Gewaesserguetebeurteilung von Bild der Aufwuchsalgen wird eine gesamtbiozoenotische Betrachtungsweise (und insbesondere der Veraenderungen der Biozoenosen) der bisher meist ueblichen Indikator-Arten-Methode vorgezogen. Gleichzeitig werden physikalische und chemische Parameter duch die Abteilung fuer Limnologie am Institut fuer Zoologie der Universitaet Innsbruck erfasst.

Onthophagus gibbulus (Pallas, 1781) Blatthornkäfer Kein etablierter Nachweis

Eine Nachsuche in Bayern könnte erfolgreich sein, da die nächsten Vorkommen aus Oberösterreich, Vorarlberg, Kärnten und Tirol bekannt sind, ebenso aus der benachbarten Schweiz. Weitere Verbreitung: Norditalien, Ungarn, Tschechien, Polen, Finnland, Südschweden, Russland bis nach Ostasien. Nach Horion (1958) in Ingolstadt/Bayern noch ca. 1910 nachgewiesen. Gangloff (1991) bezeichnet die Art als „irrtümlich“ für das Elsass. Die Art ist bisher kein etablierter Bestandteil der Fauna Deutschlands.

Fließgewässermessstelle Staudach, Tiroler Achen

Die Messstelle Staudach (Messstellen-Nr: 18454003) befindet sich im Gewässer Tiroler Achen in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des Durchflusses, von Schwebstoffen, des Wasserstands, der Wassertemperatur.

Fließgewässermessstelle Staudach Messstation, Tiroler Achen

Die Messstelle Staudach Messstation (Messstellen-Nr: 12341) befindet sich im Gewässer Tiroler Achen in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands, des chemischen Zustands.

Fließgewässermessstelle Staudach, Tiroler Achen

Die Messstelle Staudach (Messstellen-Nr: 18454003) befindet sich im Gewässer Tiroler Achen in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des Durchflusses, von Schwebstoffen, des Wasserstands, der Wassertemperatur.

Durchfluss Tiroler Achen (Staudach)

Die Messstelle Staudach (Messstellen-Nr: 18454003) befindet sich im Gewässer Tiroler Achen, im Landkreis Staudach-Egerndach in Bayern.

Messstelle der Wassertemperatur des Niedrigwasser-Informationsdienst Bayern (Ort: Traunstein, Messstellen-Nr: 18454003)

Die Messstelle "Staudach, Traunstein" am Gewässer Tiroler Achen. Die Bezeichnung der dortigen Fischgemeinschaft lautet Salmoniden-Hyporithral.

Schwermetallbelastungen von Seesaiblingen (Salvelinus alpinus) in exponierten Hochgebirgsseen

Untersuchungen zur Belastung von Seesaiblingen in Tiroler Hochgebirgsseen (va Schwarzsee, Oetztaler Alpen) im Zuge zunehmender Versauerung. Ziel: 1) Erfassung der Reaktion von Fischen auf starke Absenkung des pH-Wertes waehrend der Schneeschmelze und die damit verbundene Aktivierung von Schwermetallen. 2) Untersuchung des atmosphaerischen Eintrages von Schwermetallen, 3) systematische Erfassung limnologischer, geologischer und klimatologischer Parameter im Untersuchungsgebiet, und 4) Vergleich mit der Reaktion von Seesaiblingen aus dem relativ unbelasteten Achensee. Erfassung struktureller und funktioneller Parameter vor allem in der Leber, aber auch in Niere und Kiemen.

Pilzsporen in der Atmosphaere als Allergene

Es wird das Vorkommen von Pilzsporen in der Luft analysiert, wobei Tal- und Hoehenlagen verglichen werden. Die Untersuchung umfasst sowohl eine quantitative als auch qualitative Analyse. Ein bestimmtes Luftvolumen wird angesaugt, die Pilzsporen laesst man auf ein geeignetes Naehrmedium sedimentieren; nach erfolgter Inkubation werden die Pilze auf Art, zumindest aber auf Gattungsniveau bestimmt. Von einigen der nachgewiesenen Arten ist die Allergenwirkung bekannt, es wurden aber auch Pilze erfasst, die bisher noch nie oder hoechst selten in Arbeiten mit aehnlicher Zielsetzung erwaehnt wurden; dementsprechend ist ueber deren allergische Potenz auch noch nichts bekannt.

Kraniche sollen nach Vogelgrippeausbruch gezielter beobachtet werden

Nach dem massiven Vogelgrippeausbruch 2025 werden die Brutbestände des Kranichs in diesem Jahr gezielter erfasst. An der bundesweiten Erhebung wird sich auch Sachsen-Anhalt beteiligen. Ziel ist es, herauszufinden, welchen Einfluss der Ausbruch der Geflügelpest auf die Populationsentwicklung genommen hat. „Nach ersten Rückmeldungen vieler Vogelbeobachter sind die Brutbestände zum Glück nicht so stark eingebrochen, wie zu befürchten war“, erklärte Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann am heutigen Freitag. Aufgrund des Ausbruchs der Geflügelpest im vergangenen Jahr wurden bundesweit rund 19.000 tote Kraniche dokumentiert, 6.500 allein in Sachsen-Anhalt. Die hohe Zahl aus Sachsen-Anhalt hängt auch damit zusammen, dass es rund um den Helmestausee vergleichsweise einfacher war, Kadaver zu suchen und zu dokumentieren. In großräumigen Feuchtgebieten andernorts in Deutschland dürfte die Dunkelziffer höher ausgefallen sein. Anlässlich des Weltzugvogeltags am Samstag weist Willingmann auch auf den erfolgreichen Schutz des Kranichs hin. „Kurz nach der Wiedervereinigung war der Kranich in Sachsen-Anhalt akut gefährdet, gerade einmal 35 Brutpaare wurden 1991 gezählt. Im vergangenen Jahr waren es hingegen 1.330 Paare. Das zeigt beispielhaft, wie wir mit Schutzmaßnahmen die Artenvielfalt bei uns im Lande bewahren und unsere Heimat lebenswerter gestalten können“, betonte Willingmann. Auch wenn die Vogelgrippe immer mal wieder ausbrechen kann, stehen die Chancen gut, dass sich die erfolgreiche Populationsentwicklung des Kranichs fortsetzen wird. Nach den großen Ausbrüchen der Geflügelpest im vergangenen Jahr dürften viele Kraniche und auch Gänse inzwischen eine Grundimmunität aufgebaut haben, den sogenannten Herdenschutz. Dass der Klimawandel weiter fortschreitet, lässt sich auch an den Wanderungsbewegungen der Zugvögel immer stärker erkennen. Bei nahezu allen Zugvogelarten ist mittlerweile ein früheres Erscheinen im Brutgebiet in Sachsen-Anhalt zu verzeichnen. Dies betrifft sowohl im Mittelmeerraum überwinternde Kurzstreckenzieher wie Heidelerche, Kranich, Mönchsgrasmücke als auch Transsaharazieher wie Teichrohrsänger, Nachtigall und Pirol. Viele Singvogelarten erscheinen heute mehr als zehn Tage früher als in früheren Jahrzehnten. Zeitgleich verschiebt sich der Wegzug nach hinten, so dass sich bei vielen Arten eine insgesamt verlängerte Aufenthaltszeit in Sachsen-Anhalt ergibt. Zunehmend überwintern Zugvögel im Lande, darunter Kranich, Rotmilan, Graugans, Zilpzalp und Mönchsgrasmücke. Weitere Informationen zu Zugvögeln gibt es im FAQ unter: https://mwu.sachsen-anhalt.de/umwelt/naturschutz/faq-zugvoegel Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Threads , Bluesky , Mastodon und X

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