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Was geschah 1986 in Tschornobyl?

Was geschah 1986 in Tschornobyl? Textfassung des Videos " Was geschah 1986 in Tschornobyl? " Der Name Tschornobyl ist mittlerweile schon fast synonym für die Risiken der Kernkraft. Dort ereignete sich das bisher schwerste Reaktorunglück der Geschichte. Doch was genau geschah eigentlich am 26. April 1986? An diesem Tag sollten in dem Kernkraftwerk zwei Dinge passieren. Der Reaktorblock 4 sollte planmäßig heruntergefahren werden, um Wartungsarbeiten durchzuführen. Gleichzeitig sollte das Herunterfahren für einen Sicherheitstest genutzt werden. Während des Herunterfahrens kam es aber - entweder durch eine technische Fehlfunktion oder durch einen Bedienfehler - dazu, dass die Leistung im Reaktorkern zu niedrig war und räumlich stark schwankte. Nun hätte der Sicherheitstest wegen des äußerst instabilen< Zustands eigentlich verschoben werden müssen. Doch die zu geringe Leistung und die räumlichen Schwankungen wurden nicht als Risiko erkannt und die Notabschaltung manuell ausgelöst, die in der unteren Hälfte des Reaktorkerns einen schnellen und starken Leistungsanstieg bewirkte. Dabei wurde teilweise aktiv gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen. Das führte letztendlich dazu, dass große Mengen Kühlwasser schlagartig verdampften und es mindestens zwei große Explosionen gab. Die erste Explosion war eine Folge des schlagartigen Verdampfens dieses Kühlwassers. Die Ursache für die zweite, stärkere Explosion ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Bei dem Reaktor handelte es sich um einen Reaktortyp, der nur in der Sowjetunion gebaut wurde und der zwei Besonderheiten hatte. Die Brennstäbe steckten in Blöcken aus Grafit und es gab keinen Sicherheitsbehälter aus Stahl und Beton um den Reaktorkern. Die Explosion hob den 1.000 Tonnen schweren Deckel des Reaktorkerns an und der Reaktorkern lag frei. Außerdem geriet das Grafit in Brand. Grafit ist sehr schwer zu löschen und das Feuer brannte sehr heiß. Dadurch konnten radioaktive Stoffe sehr hoch in die Atmosphäre gelangen, wodurch sie sich sehr weit verbreiten konnten. Außerdem konnte die Freisetzung erst nach zehn Tagen weitgehend beendet werden, indem man 5.000 Tonnen Lehm, Sand, Blei, Dolomit und Bor aus Militärhubschraubern auf die Anlage abwarf und Stickstoff zur Kühlung des geschmolzenen Kernbereichs in den Reaktor blies. Bei den Lösch- und Aufräumarbeiten waren viele Beschäftigte des Kernkraftwerks sowie Feuerwehrleute, Rettungs- und Aufräumkräfte, die man Liquidatoren nannte, im Einsatz. Viele von ihnen bekamen sehr hohe Strahlendosen. 134 von ihnen bekamen die akute Strahlenkrankheit. 28 starben innerhalb der ersten Monate. 19 weitere innerhalb der nächsten Jahre. Am Tag nach dem Unfall wurde die Stadt Prypjat evakuiert und aufgegeben. Sie ist bis heute nicht bewohnt. Das Gebiet in einem Radius von 30 Kilometern um das Kernkraftwerk wurde anschließend zur Sperrzone erklärt, sodass weitere Ortschaften aufgegeben werden mussten. Verschiedene Windströmungen verteilten die radioaktiven Stoffe, die hoch in die Atmosphäre gelangt waren, in den nächsten Wochen über weite Teile Europas. In der Nähe des Kernkraftwerks lagerten sich schwer flüchtige Stoffe wie Strontium und Plutonium ab. Leicht flüchtige Stoffe wie Cäsium verbreiteten sich weit - auch bis nach Deutschland. Cäsium-137 und Strontium-90 haben eine Halbwertszeit von rund 30 Jahren und sind inzwischen zu etwas mehr als der Hälfte zerfallen. Plutonium-239 und Plutonium-240 haben Halbwertszeiten von mehreren 1.000 Jahren und sind bis heute praktisch nicht zerfallen. Bei dem Unfall trat auch radioaktives Jod-131 aus. Das war zwar aufgrund seiner kurzen Halbwertszeit von acht Tagen nach circa drei Monaten schon weitgehend zerfallen In dieser Zeit haben es aber viele Menschen, zum Beispiel über die Nahrungsmittel, in den Körper aufgenommen. Die Zahl der Schilddrüsen-Krebserkrankungen stieg nach 1986 in der Bevölkerung von Belarus, der Ukraine und Teilen Russlands deutlich an. Das hätte verhindert werden können, wenn man die Bevölkerung darüber informiert hätte, dass potenziell kontaminierte Lebensmittel nicht verzehrt werden dürfen und man in manchen Gegenden eine Jodblockade durchgeführt hätte. Das führt uns zum letzten. Video dieser Reihe. Was würde man heute anders machen? Also abonniert den Kanal. Bleibt dran und bis dahin: Bleibt gut geschützt. Stand: 02.02.2026

Untersuchungen zur Entsorgungsvorsorge für abgebrannte Brennelemente und zum Nachweis des Verbleibs von radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung

Untersuchungen zu Alternativen im Umgang mit dem vorhandenen, aus deutschen Kernkraftwerken stammenden Plutonium

Plutoniumbestimmung in Boeden und Pflanzen

Im Rahmen von radiooekologischen Untersuchungen ist es notwendig, die allgegenwaertigen Konzentrationen an Plutonium in Boeden und Pflanzen zu bestimmen. Dazu ist es notwendig, 0,5 fCi pro g Boden, das entspricht etwa 8 fg Plutonium-239 abzutrennen und ueber a-Spektroskopie zu bestimmen. Da der bisherige Abtrennungsgang zeitraubend und nicht automatisierbar ist, wird an einer Abtrennung des Plutoniums in der Gasphase gearbeitet. Diese Abtrennung erfolgt ueber fluechtige Chloride bzw. AlCl3-Komplexe. Nach Ausarbeitung einer geeigneten Abtrennmethode wird die Aufnahme des Plutoniums in Pflanzen als Funktion des Bodentyps verfolgt.

Untersuchung verschiedener Moeglichkeiten zur Vernichtung von Plutonium in innovativen Kernreaktoren

Untersuchung verschiedener Brennstoffzyklusoptionen, bei welchen vorhandenes Plutonium zusammen mit Thorium verwendet wird, um es in Kernreaktoren abzubrennen bzw durch Konversion von Thorium zu Uran in umweltfreundlicheren Brennstoff umzuwandeln.

NukSiFutur-Nachwuchsgruppe TecRad: Wechselwirkung von Technetium mit Mikroorganismen, Metaboliten und an Mineral-Wasser Grenzflächen - Radioökologische Betrachtungen

Realisierbarkeit der Verglasung von Plutonium zusammen mit hochradioaktiven Abfällen sowie der Fertigung von MOX-Lagerstäben zur Direkten Endlagerung als Alternativen zum Einsatz von MOX-Brennelementen

Radiojodmessungen und Plutoniumbestimmungen in Luft

Die Studie umfasst die nachstehenden Leistungen: a) die Probensammlung und Aufarbeitung zur Bestimmung von 131J und b) die Analyse von Luftfilterproben zur Ermittlung der Plutoniumkonzentration der Luft. Die Durchfuehrung erfolgt mit einem eigens konstruierten Grosssammler, der 5000 m3 Luft pro Stunde durch ein Aktivkohlebett saugt. Die Kohle wird anschliessend mit alkalischen Loesungen eluiert und das Radiojod daraus als Jodid gefaellt und gemessen. Fuer Plutonium werden Mikrosorbanfilter zur Aufsammlung verwendet, Plutonium dann chemisch isoliert, elektrolytisch abgeschieden und gemessen. Die Anlage ermoeglicht die Ueberpruefung von Freisetzungen in der Naehe von Kernanlagen bzw. solchen, die sich in der Naehe der oesterreichischen Grenzen befinden.

Die Bestimmung von Radionukliden in Umweltproben

Bestimmung von Radionukliden, insbesondere 137 Cs, 90 Sr, Uran- und Plutoniumisotope sowie 210 Po in Boden und Bewuchsproben, Sedimenten und biologischem Material (Schnecken, Tierknochen, etc.).

Laser-Isotopen-Trennverfahren für Uran und Plutonium - Aktueller Stand und Perspektiven im zivilen und militärischen Bereich

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