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Found 116 results.

EU Climate Policy Tracker

The EU Climate Policy Tracker (EU CPT) presents up-to-date developments in climate and energy policies in the EU-27. Although government policy is the single most influential driver behind the fight against climate change, there is limited information about the status of the policies that influence increases or decreases in emissions. The EU Climate Policy Tracker (EU CPT) is intended to bridge this gap. The project holds two references in focus at the same time: a 2050 goal of near total decarbonisation, and our current policy trajectory. A uniquely developed scoring method, modelled on appliance efficiency labels (A-G), gives an indication of how Member States are doing compared to a low-carbon policy package. This results in aggregated scores, supported with a rich background of information, for all Member States, at EU level, and for different economic sectors. The project is intended to be a resource for those seeking information, a means of sharing best practice, and a way of holding policymakers to account. In 2011 we updated our initial rating from November 2010. The findings of 2010 showed that the average score across the EU was an E, indicating that the level of effort needed to treble to be on track to reach the 2050 vision. Looking at the developments in 2011, we can see that there has been considerable activity in many countries, though the overall scoring has generally remained constant: positive actions are counteracted by negative developments or budget cuts. The EU CPT is a joint project by Ecofys and WWF. The project is funded by the European Climate Foundation. Visit the EU Climate Policy Tracker on: www.climatepolicytracker.eu.

Kurzgutachten: Erreicht das integrierte Klima- und Energiepaket der Bundesregierung die gesetzten Einsparziele?

Im Auftrag der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN untersuchte Ecofys das Integrierte Klima- und Energieprogramm (IKEP) der Bundesregierung. Ziel der Studie war es, abzuschätzen, inwieweit durch die bisher initiierten Maßnahmen die Klima- und Energieeffizienzziele erreicht werden. Gemäß der Analyse der geplanten und eingeleiteten Maßnahmen werden nach jetzigem Umsetzungsstand die Energie- und Klimaziele verfehlt. Dabei senkt sich der Strombedarf von 2006 bis 2020 statt um 11 Prozent nur um 4 bis 6 Prozent. Auch die Treibhausgasemissionen sinken im Vergleich zu 1990 nur um rund 28 Prozent, und nicht wie angekündigt um 40 Prozent.

Referenzszenario für den Gebäudebereich in Deutschland

Ziel der Studie ist die Entwicklung eines Referenzszenarios im Gebäudebereich für das Gesamtziel 40Prozent CO2 -Einsparung bis 2020 , welches sich auf den deutschen Gebäudebestand und die CO2 -Emissionen im Jahr 1990 bezieht. Das Referenzszenario stellt die Wirkungen von Politikmaßnahmen für den Gebäudebereich dar, die bis zum 1.1.2010 implementiert worden sind. Grundsätzlich werden alle Gebäude der Sektoren Haushalte, Gewerbe-Handel-Dienstleistung betrachtet. In einer Szenarienrechnung vom Jahr 2010 bis zum Jahr 2020 werden die Effekte der bis zum 1.1.2010 in Kraft befindlichen Politikmaßnahmen fortgeschrieben. Neben dem Hauptszenario werden hier auch Sensitivitäten für veränderte Sanierungsraten, die fortschreitende Klimaerwärmung und den Einfluss der Bevölkerungsentwicklung berechnet. Die Berechnungen werden mit dem von Ecofys entwickelten Built-Environment-Analysis-Model BEAM durchgeführt. Wesentliche Ergebnisse der Szenarienrechnung sind Entwicklungen von Flächen, Heizwärmebedarfen, Endenergie- und Primärenergieverbräuchen sowie CO2-Emissionen. Darauf aufbauend werden die Zielerreichungen in Bezug auf die Emissionsminderungen im Zeitraum 1990-2020 sowie die Heizwärmebedarfsreduzierung im Zeitraum 2008-2020 erläutert. Weiterhin werden Vorschläge für weitere Politikinstrumente gemacht, die zusätzlich ergriffen werden könnten sowie der weitere Forschungsbedarf skizziert.

Energieeffizienz-Länderberichte der EU27

Im Rahmen des Energy-Efficiency-Watch Projekts wurden 27 Länderberichte veröffentlicht, welche die nationalen Energieeffizienz-Politiken der EU Mitgliedsstaaten beurteilen. Die Berichte bieten einen hilfreichen Überblick über die Politikstrategien und den Umsetzungsstatus der Energieeffizienz-Politiken in jedem Mitgliedsstaat. Die Berichte basieren auf den Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplänen (NEEAPs). Zusammen mit dem Wuppertal Institut analysierte Ecofys 27 NEEAPs, um ihre jeweiligen Stärken und Schwächen und mögliche Lücken zu identifizieren, und um Politik-Empfehlungen zu erarbeiten. Es ist als Erfolg zu bewerten, dass die Staaten durch die Ausarbeitung ihrer NEEAPs einen maßnahmenübergreifenden Planungsansatz verfolgen. Besorgniserregend ist jedoch die Tatsache, dass die Mehrzahl der Mitgliedsstaaten bisher keine langfristigen Energieeffizienz-Strategien verabschiedet hat und dass der Verkehrssektor der am meisten vernachlässigte Sektor in allen nationalen Strategien ist.

Ex ante Evaluierung der Priorität 1 'Innovation und Wissenstransfer' des Ländlichen Entwicklungsprogramms 2014-2020

Im Rahmen des Projektes soll für die ex ante Bewertung des Ländlichen Entwicklungsprogramms 2014-2020 die Priorität 1 'Förderung von Wissenstransfer und Innovation in der Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Gebieten' nach den Vorgaben und Empfehlungen der Europäischen Kommission betrachtet werden. Ziel der ex ante Bewertung ist es, die Maßnahmen des Ländlichen Entwicklungsprogramms in Hinblick auf den ländlichen Raum Österreichs sowie die unterschiedlichen Bedürfnisse innerhalb Österreichs zu bewerten, die Konsistenz des Ländlichen Entwicklungsprogramms mit anderen Fördermaßnahmen und Strategien zu betrachten und ein Bewertungssystem für die kommenden Bewertungen des Programms zu erstellen. Zielsetzung der Priorität 1 ist die Förderung von Innovation und Wissensgrundlagen in ländlichen Gebieten, die Verstärkung der Beziehungen zwischen Land- und Forstwirtschaft und Forschung und Innovation sowie die Förderung lebenslangen Lernens und Berufsförderung im land- und forstwirtschaftlichen Sektor. Bei der Priorität 1 handelt es sich um ein Querschnittsthema, das auch in allen weiteren Prioritäten durch Artikel 15 und 16 vorgesehen ist.

Optionen für eine flächendeckende Implementierung von Umweltmanagementsystemen

Aufgrund ihres Beitrags, Umweltbelastungen der Wirtschaft zu mindern, spricht sich die Bundesregierung für eine deutliche Verbreitung von Umweltmanagementsystemen aus. In der Neuauflage ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, die Beteiligung an EMAS bis zum Jahr 2030 auf 5.000 Organisationsstandorte zu erhöhen. Das Integrierte Umweltprogramm 2030 (IUP) des Umweltressorts geht deutlich über dieses Ziel hinaus. Es sieht vor, dass im Jahr 2030 alle Unternehmen über ein Umwelt- oder Nachhaltigkeitsmanagementsystem verfügen und mindestens 10.000 Organisationen an EMAS teilnehmen. Wie die im IUP formulierte Zielsetzung eines flächendeckenden Umweltmanagements erreicht werden kann, ist Untersuchungsgegenstand des vorliegenden Forschungs- und Entwicklungsvorhabens. Mit dem Vorhaben sollen konkrete Vorschläge für ein verbindliches Umweltmanagement in Unternehmen entwickelt und wissenschaftlich fundiert werden. Die vorgeschlagenen Regelungen sollen für eine Vielzahl der Unternehmen in Deutschland anwendbar sein, einen deutlichen Nutzen für die Umwelt und die Unternehmen sicherstellen, an bestehende Instrumente und Regelungen anknüpfen und mit vertretbarem Aufwand für Staat und Wirtschaft umgesetzt werden können. Die im Vorhaben erarbeiteten Vorschläge sollen rechtlich geprüft und in Fachgesprächen mit interessierten Kreisen diskutiert werden. Außerdem ist - im Sinne einer Folgenabschätzung - zu bestimmen, welche Nutzen und Kosten für die Unternehmen, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft mit der Umsetzung der Vorschläge entstünden. Hierzu, und um die praktische Umsetzung der vorgeschlagenen Umweltmanagementanforderungen in den Unternehmen zu erproben, sollen Pilotstudien mit drei Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen durchgeführt und ausgewertet werden.

Analyse der Prozesse der Stratosphäre und oberen Troposphäre für bessere Klimaprognosen (StratoClim)

StratoClim soll dazu dienen, zuverlässige Prognosen über den Klimawandel und die Entwicklung des stratosphärischen Ozons zu liefern. Dies soll durch ein besseres Verständnis und eine verbesserte Darstellung der Prozesse in der oberen Troposphäre und der Stratosphäre erreicht werden. Die Forschung stützt sich dabei auf integrierte und übergreifende Beobachtungen zu zweckgebundenen Feldstudien, systemübergreifende Prozessmodellierungen, sowie auf globale Modellierungen von chemischen Klimamodellen und Ökosystemen-Modellen. Bisher bilden die globalen Klimamodelle nicht die komplexen Interaktionen und Rückkopplungen zwischen natürlichen und anthropogenen Treibhausgasemissionen, Aerosolen und anderen Spurengasen, die atmosphärische Prozesse innerhalb der Oberen Troposphäre und der Stratosphäre (OTS) beeinflussen, ab. Auch die chemischen und mikrophysikalischen Prozesse, die wiederum Auswirklungen auf die Chemie und die Strahlung der OTS haben, werden aktuell noch nicht in globalen Klimamodellen abgebildet. Die Ziele von StratoClim sind: a) Das Verständnis der biophysikalischen, chemischen und dynamischen Prozesse, die die Zusammensetzung der OTS beeinflussen, zu verbessern. Dazu gehören die Bildung, Auflösung und die Umverteilung von Aerosolen, Ozon und Wasserdampf. Das Verständnis darüber, wie diese Prozesse durch den Klimawandel verändert werden, zu fördern. b) Die Zusammenhänge dieser Prozesse zu implementieren und ihre Rückkopplungen innerhalb des Systems OTS zwischen Aerosolen, Ozon und Oberflächenklima und deren Einfluss auf chemische Klimamodelle und Ökosystem-Modellen zu untersuchen. StratoClim soll dabei helfen, neue Messwerte für Schlüsselregionen zu gewinnen: 1) In den Höhenlagen tropischer Regionen erforscht die Luft- und Raumfahrtforschung die innovative und flächendeckende Nutzlast; 2) in einer tropischen Station gibt es ein neuartiges System, Bodenanalysen und Messungen mit speziellen Sonden durchzuführen; 3) neue Satellitendaten sollen die Messungen unterstützen. Verbesserte Klimamodelle dienen dazu, zuverlässigere Prognosen über das Oberflächenklima und das stratosphärische Ozon aufzustellen und somit neue Aussagen über den Schutz von Ökosystemen und dessen Erfolgschancen treffen zu können. Die sozioökomischen Auswirkungen des Klimawandels werden bewertet und wichtige Informationen an die politischen Entscheidungsträger kommuniziert. Dafür wurde ein Büro eingerichtet, das den Kontakt zu den relevanten Stakeholdern sowie die internationalen Kooperationen pflegt. Das Wuppertal Institut wird die Untersuchung der sozioökonomischen Effekte hinsichtlich der Veränderungen des europäischen Klimas und des asiatischen Monsunklimas koordinieren und politische Handlungsempfehlungen formulieren.

H2020-EU.3.5. - Societal Challenges - Climate action, Environment, Resource Efficiency and Raw Materials - (H2020-EU.3.5. - Gesellschaftliche Herausforderungen - Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe), Next generation of AdVanced InteGrated Assessment modelling to support climaTE policy making (NAVIGATE)

NAVIGATE aims to develop the Next generation of AdVanced InteGrated Assessment modelling to support climaTE policy making. It will critically improve the capability of Integrated Assessment Models (IAMs) to inform the design and evaluation of climate policies by targeting major advancements in two areas: describing transformative change in the economy, in technology and in consumer goods and services, and describing distributional impacts of climate change and climate policy. By tackling existing weaknesses and lack of capabilities of the current generation of IAMs, NAVIGATE will provide new insight into how long-term climate goals can translate into short-term policy action, and how countries and sectors can work in concert to implement the Paris Agreement. NAVIGATE is bringing together leading institutions in the field of integrated assessment modelling with leading domain experts. They will provide a broad and diverse collection of state-of-the-art tools ranging from domain specific models and data to an extensive set of flagship IAMs to foster a successful implementation of the project. NAVIGATE will engage in a concerted effort to increase the usability, transparency, legitimacy and hence uptake of IAM results. At the center of this will be a stakeholder dialogue to elicit user needs and engage in co-production of knowledge about IAMs and their uses. This will be accompanied by the development of methodologies to better assess the robustness of IAM results, by extended model documentation and new communication tools, and by capacity building efforts to lower the entrance barrier to IAM activities for other research teams, including research teams in less-developed countries. The NAVIGATE partners have long-standing expertise in national, EU and international climate policy advice and will actively promote uptake of project results by policy makers and international assessments.

Ökonomische Bewertung von Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr

Die ökologischen Bewertungen der Wirkung vieler Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr liegen bereits detailliert vor. Neue Bewertungen von ökologischen Maßnahmen für eine nachhaltige Mobilität oder für mehr Klimaschutz im Verkehr führen daher nur noch zu einem vergleichsweise geringen Mehrwert. Demgegenüber liegen nur wenige Analysen zu den Kosten sowie ökonomischen Auswirkungen der Maßnahmen für eine nachhaltige Mobilität vor. Mit dem integrierten Verkehrs-Ökonomie Modell ASTRA (Fraunhofer-ISI), mit dem in Renewbility III entwickelten ökonomischen Modell (Öko-Institut) oder Panta Rhei als umweltökonomische Modell (GWS) liegen Werkzeuge vor, um die wirtschaftlichen Folgewirkungen von Politikmaßnahmen zu bewerten. Ziel des Projekts ist es, die Methodik zur Abschätzung der wirtschaftlichen Kosten/Nutzen weiter zu entwickeln, um zu konsolidierten Ergebnissen kommen zu können und für ausgewählte Verkehrsszenarien die Kosten sowie ökonomischen Effekte zu quantifizieren. Die ökonomische Bewertung soll auf bestehenden Maßnahmenkatalogen/Szenarien aus dem Umweltressort aufbauen (Renewbility, KSBV, Politikszenarien VII, Treibhausgasneutrales Deutschland, Aktionsprogramm Klimaschutz 2020, Klimaschutzplan 2050) aufbauen.

H2020-EU.3.5. - Societal Challenges - Climate action, Environment, Resource Efficiency and Raw Materials - (H2020-EU.3.5. - Gesellschaftliche Herausforderungen - Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe), Low-carbon society: an enhanced modelling tool for the transition to sustainability (LOCOMOTION)

The overall objective of LOCOMOTION is to enhance existing Integrated Assessment Models (IAMs) in order to provide policy makers and relevant stakeholders with a reliable and practical model system to assess the feasibility, effectiveness, costs and impacts of different sustainability policy options, and to identify the most effective transition pathways towards a low-carbon society. Building on existing IAMs developed in the MEDEAS European project, and including knowledge from other relevant models (World6, TIMES, LEAP, GCAM, C-Roads, ...), a number of substantive improvements are foreseen with respect to the state-of-the-art in energy-economy-environment modelling: - Expanding the geographical coverage and detail by creating a new worldwide multi-regional model with 7 global regions and integrating the 28 EU countries. - Improving IAMs by increasing the detail and precision of existing modules and adding new ones. - Integrating relevant functionalities from other models and comparing modelling results. - Integrating demand management policies in scenario assessment. - Representing and quantifying uncertainty. - Improving the usability of the IAMs through the development of two interface levels (professional and educational). - Exploiting and disseminating model result to three stakeholder groups: policy-makers and experts on strategic planning; experts on IAMs, modellers and programmers; and civil society. The improved IAM will be the product of an interdisciplinary work in data management, policy and scenario assessment and system dynamic modelling of relevant environmental, economic, social, technological and biophysical variables. This new IAM will be a robust, usable and reliable tool of diagnostic and scenario assessment for a sustainable transition towards a low-carbon society. LOCOMOTION will provide the different stakeholders with a more effective, user-friendly and open-source, model system for decision-support, education and social awareness.

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