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Rechtsextremismus versus Klimaschutz? Nationalistische Opposition in einem transnationalen Politikfeld, Teilvorhaben: Rechtspopulistische und rechtsextreme Ökologie: Programmatik und Framing

Polen auf dem Weg in die Europaeische Union - Chancen, Notwendigkeiten und Moeglichkeiten im Umweltschutz

Strategische Begleitforschung und Weiterentwicklung der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030, Analyse und wissenschaftsbasiertes Co-Design am Policy-Science Interface zur Weiterentwicklung von Interaktionsformaten 1

Ein Initialimpuls für die Entwicklung einer norddeutschen Wasserstoff-Ökonomie, Teilvorhaben: Wärmenutzung und Konzeptentwicklung

Anschubfinanzierung (erste Phase) fuer ein Beratungszentrum: Fachwerkzentrum Quedlinburg - Serviceleitstelle fuer Oekologieinnovation und Denkmalpflege

Rechtsextremismus versus Klimaschutz? Nationalistische Opposition in einem transnationalen Politikfeld, Teilvorhaben: Rechtspopulistische und rechtsextreme Ökologie: Mobilisierung und Auswirkungen

BiodivProtect: Umweltgerechtigkeit als Treiber für Biodiversitäts- und Ökosystemschutz (BIO-JUST)

ERA-Net: Umweltschutz, Tourismus, Abgeschiedenheit

Skelett- und Weichteilrekonstruktion von Anthracobunodon (Artiodactyla, Mammalia) aus dem Mitteleozän des Geiseltales

Ziel des Fortsetzungsantrages ist die Rekonstruktion der Weichteile des mitteleozänen Paarhufers Anthracobunodon weigelti aus den Braunkohlen des Geiseltales bei Halle. Der Antrag baut auf einer im Rahmen des Neuantrages abgeschlossenen Skelettrekonstruktion dieses Tieres auf. Bisher entstand das erste Skelettmodell eines eozänen Säugers, das hauptsächlich röntgenologisch begründet ist. Aus den vorliegenden osteologischen Beschreibungen (Fachlicher Teil) ergeben sich funktionsmorphologische und phylogenetische Interpretationen für A. weigelti sowie für andere mitteleozäne Paarhufer. Bei den präparativen Arbeiten mußte mehr Zeit als veranschlagt in zerstörungsfreie Analysen des fragilen Originalmaterials und die technische Umsetzung der Rekonstruktion investiert werden. Der beabsichtigte Aufbau der Weichteile ist somit noch nicht abgeschlossen. Kern des Antrages ist die Weiterführung der inzwischen eingearbeiteten Präparatorin, um die Ganzkörper-Rekonstruktion abzuschließen. Neben der Bedeutung eines solchen Modells für die Öffentlichkeitsarbeit des Geiseltalmuseums werden von den beabsichtigten Untersuchungen über den Habitus des Tieres Aussagen zur Ökologie dieser für die Geiseltalfauna typischen Säugetiere erwartet. Hieraus ergeben sich Anknüpfungspunkte für biostratigraphische und paläoökologische Vergleiche innerhalb des Vorkommens als auch mit anderen eozänen Fundstellen, insbesondere zu Messel.

Sensorische Ökologie und Signalplastizität bei der langbeinigen Fledermaus, Macrophyllum macrophyllum (Phyllostomidae), beim Jagen über Wasser

Innerhalb der ökologisch diversen und artenreichen Familie der Neuwelt-Blattnasenfledermäuse (Phyllostomidae) jagt nur Macrophyllum macrophyllum über Wasserflächen nach Insekten, während alle anderen ihre Nahrung in hindernis- und störechoreicher Umgebung von Oberflächen absammeln. Dies spiegelt sich im Echoortungsverhalten wider, das durch einheitlich strukturierte Laute und dem Fehlen einer Terminalphase vor dem Nahrungsfang gekennzeichnet ist. Wahrscheinlich ist M. macrophyllum jedoch aufgrund der akustischen Eigenschaften seines Lebensraumes eine Ausnahme. Wir wollen im Flugraum und Freiland das Echoortungs- und Jagdverhalten dieser Art untersuchen und den Einfluss ökologischer und historischer Faktoren auf die Plastizität der Ortungssignale erfassen. Wir nehmen an, dass M. macrophyllum wie andere über Wasser jagende Arten seine Nahrung hauptsächlich mit Hilfe von Echoortung findet, die sich, im Gegensatz zu anderen gleichgrossen Phyllostomiden, durch längere, tiefere und lautere Echoortungsrufe sowie einer deutlichen Terminalphase kurz vor dem Beutefang auszeichnen sollte. Da Struktur und Muster der Echoortungslaute vor allem durch physikalische Bedingungen bestimmt werden, erwarten wir eine höhere Plastizität im Echoortungsverhalten als sie bisher für Phyllostomiden bekannt ist. Wir gehen davon aus, dass diese hohe Flexibilität eine unabdingbare Voraussetzung für die erfolgreiche Besiedlung neuer Nischen und damit für die hohe ökologische Diversität dieser Gruppe ist.

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