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Bundesweite Hintergrundwerte für per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) und weitere Schadstoffe in Böden

Eine wesentliche Grundlage für die Festlegung von Bodenwerten in der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) sind Kenntnisse der Hintergrundbelastung von Schadstoffen in Böden. Für die Kennzeichnung der Hintergrund-belastung werden repräsentative, statistisch abgeleitete Werte für den allgemein verbreiteten Stoffgehalt in Böden (sogenannte Hintergrundwerte, HGW) herangezogen. Dringend benötigt werden bundesweite HGW für Gesamt- und Eluatgehalte von per- und polyfluorierten Chemikalien (PFAS) in landwirtschaftlich genutzten Böden. Darüber ist eine Untersuchung erforderlich, ob für folgenden und weitere chemische Verbindungen bodenrechtliche Regelungen erforderlich sind: Polybromierte Diphenylether (PBDE), Decabromdiphenylethan (BDPE-209), Hexabromcyclododecan (HBCDD), Tributylzinn-Verbindungen (TBT), Nonylphenole (NP), Diethylhexylphthalat (DEHP), Bisphenol A (BPA), Siloxane. Ziel des Forschungsprojekts ist eine chemische Analyse (Gesamt- und Eluatgehalte) des bundesweiten Vorkommens von PFAS in Böden sowie eine Priorisierung von weiteren o.g. organischen Verbindungen, für die in nachfolgenden Forschungsprojekten eine Ableitung von bundesweiten HGW angestrebt werden sollte. Gegenstand der Untersuchungen sind die im Forschungsprojekt FKZ 3720 72 288 0 (Vorläuferprojekt) bundesweit zu entnehmenden 600 Bodenproben von landwirtschaftlich genutzten Oberböden (400 Acker- und 200 Grünlandproben). Die Analyse der Gehalte von organischen Verbindungen in diesen Proben soll wie nachfolgend benannt vorgenommen werden: (1) Bestimmung der Gehalte von PFAS (Gesamt- und Eluatgehalte) in 600 aktuellen Bodenproben und (2) Bestimmung der Gehalte von PBDE, BDPE-209, HBCDD, TBT, NP, DEHP, BPA, Siloxane und weiteren ausgewählten Chemikalien in 50 aktuellen (aus den Jahren 2021-2024) und 50 Rückstellproben (aus den Jahren 2009-2012).

Erarbeitung von fachlichen Grundlagen für die Ableitung von Bewertungsmaßstäben für weitere bodenrelevante, bisher nicht in der BBodSchV enthaltenen Schadstoffen und Schadstoffgruppen in Böden (Schwerpunkt per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS)) im Wirkungspfad Boden-Pflanze

Durch vielfältige und langjährige industrielle Nutzungen von PFAS (u.a. Feuerlöschschäumen, Oberflächenveredlungen) sowie durch deren umweltrelevante Stoffeigenschaften gibt es in zunehmendem Maße PFC-Befunde in allen Umweltmedien, so auch in Böden, die als Senke für PFAS anzusehen sind. Aufgrund der globalen Verbreitung, der Persistenz (zumindest vieler Verbindungen) und der hohen Mobilität der kurzkettigen Verbindungen dieser Stoffgruppe stehen PFAS als Stoffgruppe derzeit im Focus der Aufmerksamkeit der Chemikaliensicherheit sowie des Boden- und Grundwasserschutzes. Hinsichtlich des Bodenschutzes haben PFAS vor allem für die Pfade Boden-Grundwasser und Pfad Boden-Pflanze Relevanz. Die unterschiedlichen stofflichen Eigenschaften der PFAS, die u.a. mit der Kettenlänge zusammenhängen beeinflussen auch ihr Transport- und Mobilisierungsverhalten im Boden und Grundwasser und können die Erfassung und Bewertung von Kontaminationen durch PFAS von Boden und Grundwasser erheblich erschweren. Die Relevanz von PFAS für den Bodenschutz ist unstrittig, jedoch liegen für PFAS-Verbindungen in Boden und Grundwasser bislang keine bundeseinheitlichen Bewertungsmaßstäbe für Prüf- und Maßnahmenwerte im Pfad Boden-Pflanze gemäß BBodSchG und Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung vor. Ziel des Forschungsvorhabens ist es 1., die derzeitigen Kenntnisse und fachlichen Grundlagen für eine Bewertung (Abfrage, Literat. + experim.) zusammenzustellen und zu prüfen, ob diese eine Ableitung von Bewertungsmaßstäben im Pfad Boden-Pflanze (Prüf- und Maßnahmenwerte) zulassen. Im 2. Schritt sollen vorläufige Bewertungsmaßstäbe abgeleitet werden. 3. Als weiteres Arbeitspaket ist die bodenschutzrelevante Dimension weiterer Schadstoffe und Schadstoffgruppen (u.a. PCB-Ersatzstoffe, wie PBDE) durch Zusammenstellung und Bewertung der nationalen und internationalen Fachliteratur zu klären. Auf der Basis der Ergebnisse des Vorhabens sollen Prüf- und Maßnahmenwerte für die BBodSchV abgeleitet werden.

Gestern PCBs - heute PFCs und bromierte Flammschutzmittel - und morgen?

Welche Erfahrungen und Konsequenzen ziehen wir aus der flächendeckenden Kontamination der Umwelt mit altbekannten POPs und PBT-Stoffen wie den dioxin-ähnlichen PCBs für die Bewertung und das Management neuer persistenter Umweltchemikalien? Inzwischen sind PFCs ubiquitär verteilt - wieder kommen Maßnahmen zu spät. Wie können Schäden wie z.B. Kontaminationen von Ackerböden und Grundwasserleitern durch PFCs - wie z.B. in Süddeutschland geschehen - verhindert werden, bzw. Gegenmaßnahmen rechtzeitig ergriffen werden? Wie können Gefährdungen durch neue/weitere Stoffgruppen frühzeitig erkannt werden? Analysen, weshalb bisher so wenig aus all diesen gut bekannten Problemen gelernt bzw. die Erkenntnisse nicht längst in vorsorgliches Handeln umgesetzt worden sind, werden benötigt sowie darauf aufbauend dringend Instrumente/Strategien, mit denen derartige Folgen zuvor abgeschätzt werden können um frühzeitig eingreifen zu können. Im Projekt sollen die vergangene und gegenwärtige Praxis der wissenschaftlichen Stoffbewertung von POPs, ihrer Regulierung und der Chemikalienpolitik analysiert werden, um Ideen und Konzepte für eine Optimierung dieser Verfahren zu erarbeiten.

Umweltprobenbank Nr. 2699: 2,4,4'-TriBDE (BDE-28) / Muskulatur / Darßer Ort

Anzahl der Proben: 8 Gemessener Parameter: Spezifisches Kongener der Gruppe der polybromierten Diphenylether (PBDE) Probenart: Muskulatur Bei der Muskulatur handelt es sich um den essbaren Teil des Fisches, über den eine direkte Verbindung zur Nahrungskette des Menschen besteht. Probenahmegebiet: Darßer Ort Nördlichster Punkt der Halbinsel Fischland/Darß/Zingst und größtes Anlandungsgebiet in Mitteleuropa

Umweltprobenbank Nr. 2231: 2,3',4,4'-TetraBDE (BDE-66) / Muskulatur / Darßer Ort

Anzahl der Proben: 8 Gemessener Parameter: Spezifisches Kongener der Gruppe der polybromierten Diphenylether (PBDE) Probenart: Muskulatur Bei der Muskulatur handelt es sich um den essbaren Teil des Fisches, über den eine direkte Verbindung zur Nahrungskette des Menschen besteht. Probenahmegebiet: Darßer Ort Nördlichster Punkt der Halbinsel Fischland/Darß/Zingst und größtes Anlandungsgebiet in Mitteleuropa

Umweltprobenbank Nr. 1202: 2,2',3',4,4',5',6-HeptaBDE (BDE-183) / Muskulatur / Darßer Ort

Anzahl der Proben: 8 Gemessener Parameter: Spezifisches Kongener der Gruppe der polybromierten Diphenylether (PBDE) Probenart: Muskulatur Bei der Muskulatur handelt es sich um den essbaren Teil des Fisches, über den eine direkte Verbindung zur Nahrungskette des Menschen besteht. Probenahmegebiet: Darßer Ort Nördlichster Punkt der Halbinsel Fischland/Darß/Zingst und größtes Anlandungsgebiet in Mitteleuropa

Umweltprobenbank Nr. 2700: 2,4,4'-TriBDE (BDE-28) / Muskulatur / Hauptprielsystem Meldorfer Bucht

Anzahl der Proben: 9 Gemessener Parameter: Spezifisches Kongener der Gruppe der polybromierten Diphenylether (PBDE) Probenart: Muskulatur Bei der Muskulatur handelt es sich um den essbaren Teil des Fisches, über den eine direkte Verbindung zur Nahrungskette des Menschen besteht. Probenahmegebiet: Hauptprielsystem Meldorfer Bucht Die Nordsee im Einflussbereich der Elbe

Umweltprobenbank Nr. 1203: 2,2',3',4,4',5',6-HeptaBDE (BDE-183) / Muskulatur / Hauptprielsystem Meldorfer Bucht

Anzahl der Proben: 9 Gemessener Parameter: Spezifisches Kongener der Gruppe der polybromierten Diphenylether (PBDE) Probenart: Muskulatur Bei der Muskulatur handelt es sich um den essbaren Teil des Fisches, über den eine direkte Verbindung zur Nahrungskette des Menschen besteht. Probenahmegebiet: Hauptprielsystem Meldorfer Bucht Die Nordsee im Einflussbereich der Elbe

Umweltprobenbank Nr. 2232: 2,3',4,4'-TetraBDE (BDE-66) / Muskulatur / Hauptprielsystem Meldorfer Bucht

Anzahl der Proben: 9 Gemessener Parameter: Spezifisches Kongener der Gruppe der polybromierten Diphenylether (PBDE) Probenart: Muskulatur Bei der Muskulatur handelt es sich um den essbaren Teil des Fisches, über den eine direkte Verbindung zur Nahrungskette des Menschen besteht. Probenahmegebiet: Hauptprielsystem Meldorfer Bucht Die Nordsee im Einflussbereich der Elbe

Umweltprobenbank Nr. 2704: 2,4,4'-TriBDE (BDE-28) / Muskulatur / Transekt Varel-Mellum

Anzahl der Proben: 9 Gemessener Parameter: Spezifisches Kongener der Gruppe der polybromierten Diphenylether (PBDE) Probenart: Muskulatur Bei der Muskulatur handelt es sich um den essbaren Teil des Fisches, über den eine direkte Verbindung zur Nahrungskette des Menschen besteht. Probenahmegebiet: Transekt Varel-Mellum Der Transekt Varel-Mellum – ein großes Stück niedersächsischen Wattenmeeres

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