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Spezifische Abfallströme Relevanz von neuen persistenten organischen Schadstoffen in Abfällen und deren Auswirkungen auf die Abfalleinstufung und die Entsorgungswege in Sachsen-Anhalt CFK und GFK-Abfälle Gefährliche Abfälle

Persistente organische Schadstoffe (POP) stellen aufgrund ihrer langlebigen, bioakkumulativen und toxischen Eigenschaften sowie der hohen Mobilität eine erhebliche Umweltgefahr dar. Bisher gibt es weder in Sachsen-Anhalt noch in anderen Bundesländern hinreichende Informationen über die Verbreitung der so genannten „neuen POP“ in Abfällen und ihren  Entsorgungswegen. Hierzu zählen jene Stoffe und Stoffgruppen, welche seit 2010 in das Stockholmer Übereinkommen aufgenommen wurden. Weitergehende Informationen zum Stockholmer Übereinkommen Um Informationen über die Relevanz neuer POP im Abfallbereich zu gewinnen, hat das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt im Jahr 2018 eine Untersuchung zu den folgenden POP in Auftrag gegeben: kurzkettige Chlorparaffine (SCCP) polybromierte Diphenylether (PBDE) Perfluoroctansulfonsäure und ihre Derivate (PFOS) Hexachlorbutadien (HCBD). Durch eine Literaturrecherche war das theoretisch zu erwartende Inventar an POP im Wirtschaftskreislauf zu ergründen und das tatsächliche Vorhandensein bestimmter POP mittels Laboranalyse von Proben aus ausgewählten Anlagen in Sachsen-Anhalt zu untersuchen. Die Ergebnisse wurden hinsichtlich der abfallrechtlichen Einstufung, der Möglichkeiten des Recyclings und der Wiederverwendung von Erzeugnissen und der Anforderungen an eine ordnungsgemäße Entsorgung nach der EU-Verordnung 2019/1021 und der POP-Abfall-Überwachungs-Verordnung bewertet.  Der anonymisierte Endbericht (PDF-Datei, 816 KB, nicht barrierefrei aufgrund unregelmäßiger Tabellenstruktur) sowie ein Kurzbericht (PDF-Datei, 149 KB) zur Untersuchung sind hier verfügbar. Bei den durchgeführten 72 Beprobungen stellte sich lediglich der Parameter Deca-Brom-Diphenylether (DecaBDE) in Bezug auf die Reglementierungen der EU-Verordnung als relevant heraus. Alle untersuchten Abfälle wurden thermisch behandelt und damit sichergestellt, dass die POP-Gehalte im Abfall den Anforderungen der EU-Verordnung entsprechend zerstört wurden. Verbundwerkstoffe insbesondere unter Verwendung von Glas- und Carbonfasern gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sie für  Leichtbaukonstruktionen wirtschaftlich interessant sind. Mit ihrem Einsatz werden durchaus Aspekte der Ressourceneffizienz und des Klimaschutzes erfüllt. Jedoch ist die ordnungsgemäße und schadlose Entsorgung von Verbundwerkstoffen als Abfälle noch nicht ausreichend sichergestellt. Vor allem carbonfaserhaltige Abfälle führten in Müllverbrennungsanlagen zu Störungen im Anlagenbetrieb und erste Untersuchungsergebnisse ließen auf das Vorhandensein lungengängiger Fasern nach der Verbrennung schließen. Weitere Untersuchungen zu den Auswirkungen faserhaltiger Abfälle auf die Umwelt und Gesundheit und damit zur Eignung bestimmter Entsorgungstechnologien sind deshalb zwingend erforderlich. Auch ist mittelfristig mit einem erhöhten Aufkommen faserhaltiger Abfälle zu rechnen, das mit der bestehenden Entsorgungsinfrastruktur nicht bewältigt werden kann. Die LAGA hat dieses Thema  zum Anlass genommen und den Ad-hoc-Ausschuss „Entsorgung von mineral- und carbonfaserhaltigen Abfällen“ eingerichtet. Dieser hat in seinem Abschlussbericht vom Juli 2019 den aktuellen Stand zum Einsatz und der Entsorgung faserhaltiger Werkstoffe dargestellt und gibt Empfehlungen für den weiteren Umgang mit den daraus resultierenden Abfällen. Der auf der Webseite der LAGA veröffentlichte Bericht Entsorgung faserhaltiger Abfälle ist hier abrufbar. Die Zuordnung von Abfällen zu den Abfallarten des Europäischen Abfallkatalogs bzw. der nationalen Abfallverzeichnisverordnung sowie deren Einstufung als gefährlich oder nicht gefährlich unterliegt der Verantwortung der Abfallerzeuger bzw. der Abfallbesitzer sowie der Transporteure, Makler und der Abfallbehörden. Neben den als absolut gefährlich eingestuften Abfallarten bestehen 198 sogenannte Spiegeleinträge, bei denen die Einstufung als gefährlich oder nicht gefährlich vom Vorliegen einer gefahrenrelevanten Eigenschaft abhängt. Zur sachgerechten Bewertung dieser Abfälle hinsichtlich ihrer Gefährlichkeit sind grundsätzlich neben abfallrechtlichen Regelungen die Regelungen aus dem Chemikalien- und Gefahrstoffrecht zu beachten. Der nunmehr vorliegende Technische Leitfaden zur Abfalleinstufung (pdf-Datei 9,8 MB) der Europäischen Kommission  soll all jenen, die mit dem Management und der Kontrolle von gefährlichen Abfällen befasst sind, Erläuterungen und Orientierungshilfen zur korrekten Auslegung und Anwendung der einschlägigen Rechtsvorschriften in Bezug auf die Einstufung von Abfällen bieten.  Der Leitfaden behandelt  die richtige Zuordnung von Abfällen zu Abfallarten,  die Identifizierung von gefahrenrelevanten Eigenschaften, die Bewertung, ob der Abfall eine gefahrenrelevante Eigenschaft aufweist und letztendlich die Frage der Einstufung des Abfalls als gefährlich oder nicht gefährlich. Als weitere Grundlage für die praxistaugliche Abgrenzung können die Technischen Hinweise zur Einstufung von Abfällen nach ihrer Gefährlichkeit der LAGA herangezogen werden. Hinweise aus Vollzugserfahrungen oder andere fachliche Erwägungen können an das Landesamt für Umweltschutz gerichtet werden. Letzte Aktualisierung: 25.03.2024

Übersicht Veranstaltungen 2010 Informationsveranstaltungen (Anmeldung erforderlich)

Hinweis: Die hier bereit gestellten Dokumente sind nicht barrierefrei. 27.01.2010 "Vorstellung Abfallbilanz 2008" Vorträge zum Download 25.02.2010 "Professionalisierung der Archivierung biologischer Daten – Neuerungen für den angewandten Nutzer – Das Projekt "Naturkundliches Universitätsmuseum" der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg" 25.03.2010 "Untersuchungen zur Belastungssituation von polybromierten Diphenylethern in Sachsen-Anhalt" Einladung 27.05.2010 "Die Elektrifizierung des Antriebstrangs von Kfz – ein Weg zur Erreichung umwelt- und klimapolitischer Zielstellungen" Einladung 17.06.2010 "Messung von Indikatorsubstanzen aus Holzfeuerungsanlagen in Außenluft" Einladung 26.08.2010 "Folgen des Klimawandels für Sachsen-Anhalt - Vulnerabilitätsstudie" Einladung 23.09.2010 "Die Verpackungsverordnung" Einladung Vortrag Hartwich zum Download 07.10.2010 "Abscheidung und Einlagerung von Kohlendioxid – CCS-Technologie" Einladung 18.11.2010 "Mischwasser in Sachsen-Anhalt" Einladung Vorträge 16.12.2010 Maßnahmen zur Luftreinhalteplanung in Halle (Saale) Einladung Vorträge 09.12.2010 "Probennahme von Abfällen" Einladung

Temporal trends of lipophilic organic contaminants in blue mussel (1994-2017) and eelpout (1994-2017) from the southern Baltic Sea

A time-trend study was carried out for two important Baltic Sea species, blue mussel (1994-2017, 11 samples) and eelpout (1994-2017, 11 samples), to track the changes in levels of regulated persistent organic pollutants (POPs) and show potential increases in the levels of the contaminants of emerging concern (CECs). It was carried out utilizing gas chromatography-high-resolution mass spectrometry (GC-HRMS) based non-target screening (NTS). Data were acquired in two modes - electron ionization (EI) and electron capture negative ion chemical ionization (ECNI) to widen the contaminant coverage, and treated using a fast semi-automated NTS data processing workflow. The study revealed that >250 tentatively identified compounds show statistically significant temporal trends in Baltic blue mussel and eelpout. A large number of regulated substances, including but not limited to PCBs, DDTs and other organochlorine pesticides (OCPs), chlorobenzenes, and many polybrominated diphenyl ethers (PBDEs), showed significant declining trends, as was expected. Their rates of decline were in good agreement with previously reported data. In contrast, increasing trends were observed for many CECs, some polycyclic aromatic compounds (PAHs), and hydrocarbons. The CEC group included, among others, four compounds, namely, one personal care product ingredient, 2-ethylhexyl stearate, one brominated compound 1,2,3,5-tetrabromobenzene and two intermediates 4-isopropoxyaniline and bilobol dimethyl ether, that were reported in marine biota for the first time to the best of our knowledge. Several compounds, including four CECs and two unknown brominated compounds, showed levels considerably higher than the common legacy pollutants (CB-153 and BDE-99), which might be taken into consideration for future monitoring and risk assessment. In addition, this work revealed the presence of a plethora of organoiodinated compounds that exhibited statistically significant temporal trends in the samples under study, which could be of future interest. © 2023 The Authors

Erarbeitung von fachlichen Grundlagen für die Ableitung von Bewertungsmaßstäben für weitere bodenrelevante, bisher nicht in der BBodSchV enthaltenen Schadstoffe und Schadstoffgruppen in Böden (Schwerpunkt PFAS) im Wirkungspfad Boden-Pflanze

Ziel des Vorhabens war es, Erkenntnisse für neue Schadstoffe im Wirkungspfad Boden-Pflanze näher zu untersuchen. In der Studie wurde der wissenschaftliche Kenntnisstand zu polybromierten Diphenylethern (⁠ PBDE ⁠) anhand einer Literaturrecherche zusammengestellt. Für die systematische Untersuchung des Transfers von per- und polyfluorierten Chemikalien (⁠ PFAS ⁠) aus Böden in Nutzpflanzen wurden bereits vorhandene Daten aus den Ländern und der wissenschaftlichen Literatur zusammengetragen und umfangreiche Versuche durchgeführt. Die Ergebnisse wurden statistisch ausgewertet und abschließend Empfehlungen für die Bewertung des PFAS-Transfers abgeleitet. Veröffentlicht in Texte | 77/2022.

Erarbeitung von fachlichen Grundlagen für die Ableitung von Bewertungsmaßstäben für weitere bodenrelevante, bisher nicht in der BBodSchV enthaltenen Schadstoffe und Schadstoffgruppen in Böden (Schwerpunkt PFAS) im Wirkungspfad Boden-Pflanze (FLUORTRANSFER)

Durch ihr ubiquitäres Vorkommen, ihre Persistenz und ihre umweltschädlichen Einflüsse gilt die Relevanz von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) und polybromierten Diphenylethern (PBDE) als gesichert. Im Falle konkreter Schadensfälle konnte auch der Transfer ver-schiedener Vertreter dieser Stoffgruppen vom Boden in Pflanzen und daraus gewonnen Lebensmitteln nachgewiesen werden. Bislang besteht jedoch kein bundeseinheitliches Konzept zur Bewertung und Ableitung von Prüf- und Maßnahmenwerten von PFAS (und PBDE) im Wirkungspfad Boden-Nutzpflanze gemäß BBodSchG und BbodSchV. Im Projekt FLUORTRANSFER wurden Möglichkeiten überprüft, ein entsprechendes Test- und Bewertungskonzept basierend auf der aktuellen Datenlage unter der Prämisse des präventiven Verbraucherschutzes zu entwickeln. Des Weiteren sollten bestehende Kenntnisse zum Ausmaß des Transfers von Böden in Pflanzen bzw. bestimmte Pflanzenkompartimente erweitert und Forschungslücken identifiziert werden. Zu diesem Zweck wurden eine ausführliche Literaturrecherche für beide Stoffgruppen, und für PFAS zusätzlich Gefäßversuche im Gewächshaus mit drei verschiedenen Kulturen und Böden sowie neun Testsubstanzen und unterschiedlichen Belastungsniveaus durchgeführt. In Ergänzung dazu fand eine ausgedehnte Länderabfrage zum Datenbestand von PFAS in Böden und Pflanzen in den Bundesländern statt. Die Studie ergab, dass der Boden-Pflaze-Transfer von zahlreichen Einflussfaktoren im Boden, den Pflanzen und der Umgebung abhängt, die räumlich wie zeitlich variabel und in verschie-denen Kontaminationssituationen unterschiedlich relevant sein können. Daher wird die Entwicklung eines in jeder Situation zuverlässigen, einheitlich anwendbaren und zugleich praktikablen Bewertungskonzepts für den PFAS-Transfer in Nutzpflanzen in naher Zukunft nur schwer realisiert werden können. Mittelfristig wird ein Vor-Ernte-Monitoring empfohlen, das sich in Baden-Württemberg beim Umgang mit belasteten Ackerflächen bewährt hat. Forschungsbedarf besteht vor allem im Bereich nicht extrahierbarer Rückstände in Böden und Pflanzen. Quelle: Forschungsbericht

Chemicals of emerging concern in marine specimens of the German Environmental Specimen Bank

Background Descriptor 8 of the Marine Strategy Framework Directive (MSFD) (Directive 2008/56/EC) addresses the good environmental status with regard to pollution of marine waters by chemical contaminants. Commission decision (EU) 2017/848 lays down the criteria and methodological standards on good environmental status of marine waters. Member States, in regional or subregional cooperation, shall establish lists of relevant contaminants beside those already covered by the Water Framework Directive (WFD). To provide information on emerging contaminants in marine biota, the German Environmental Specimen Bank (ESB) has compiled data of blue mussels and eelpouts from coastal sites in the North and Baltic Seas. Substances identified by the International Council for the Exploration of the Sea (ICES) as of emerging concern for the marine environment have been used as a starting point. Results and conclusions The study presents data of 19 emerging flame retardants and degradation products, 40 per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS) and three cyclic volatile methylsiloxanes (cVMS). Among the emerging flame retardants, only Dec 602 was detected in all samples of 2015. Dec 604, Cl10-antiDP, 1,5-DPMA, EH-TBB, PBEB, TBP-AE, BATE, BTBPE and HBBz were constantly <†limit of quantification (LOQ). Time trends were barely detected. Legacy PBDE still dominates in most samples. PFAS concentrations were usually higher in samples from the North Sea sites compared to samples from the Baltic Sea. PFOS dominated in most samples. Increasing trends over time were detected for PFNA, PFDA and PFDoDA at the Baltic Sea site and for PFDA at one North Sea site. Concentrations of the cVMS D4, D5 and D6 were below the detection limit at the ESB sampling sites. Based on the results, it should be considered to include the emerging flame retardants DP and Dec 602 and the long-chain perfluoroalkyl substances PFNA, PFDA, PFUnDA and PFDoDA in a regular monitoring in the North and Baltic Seas. © The Author(s) 2020

A field study in support of the monitoring of priority substances in German freshwater fish: derivation of fillet-to-whole fish conversion factors

Background<BR>Bioaccumulating contaminants in surface waters are preferably monitored in fish for assessing the related risks to and via the aquatic environment. Consequently, the European Water Framework Directive (WFD) requires a monitoring of certain priority substances such as mercury, polybrominated diphenyl ethers (PBDE), perfluorooctane sulfonic acid and its derivatives (PFOS), hexachlorobenzene (HCB), hexabromocyclododecanes (HBCDD) and polychlorinated dioxins/dioxin-like compounds (dioxins) in freshwater and coastal fish. Tissue levels have to comply with biota environmental quality standards (EQSs) given in Directive 2013/39/EU. EQSs are justified either by risks for human health (assessed on the basis of fillet) or secondary poisoning of wildlife (based on whole fish). To support the practical implementation of the WFD biota monitoring in Germany, comparative investigations of target fish species caught at six sites were performed.<P>Results<BR>At each site, at least three fish species listed in a national guidance document were sampled (e.g., chub, roach, bream, perch). Beside biometric data, concentrations of seven priority substances were determined in pooled fillet and carcass samples and whole fish data were calculated. The EQSs for PBDE and mercury were exceeded in nearly all fillet and whole fish samples. PFOS was above the EQS at several sites especially in perch, while HCB exceeded the EQS only at one site (Elbe River). All fillet and whole fish samples complied with the EQSs for dioxins and HBCDD. Based on wet weight concentrations of a homogeneous set of 20 composite sample pairs of 3â€Ì5 year-old fish, the following fillet-to-whole fish conversion factors were derived: mercury 0.81, PBDE 5.4, HCB 3.6, PFOS 2.7, dioxins 5.3, and HBCDD 1.8.<P>Conclusions<BR>Recommendations on selection of target fish species, age or tissue given by EU and national guidance documents are practical and feasible. However, further adjustments of the samplings such as the determination of site-specific length-age relationships are required from both ecological and risk assessment perspectives. The derived conversion factors allow the translation of fillet-to-whole fish concentrations (and vice versa), and thus the EQS compliance assessment for the appropriate tissue (fillet for human health, whole fish for wildlife risks) if only one tissue is investigated. Quelle: https://link.springer.com

Selection and application of trophic magnification factors for priority substances to normalize freshwater fish monitoring data under the European Water Framework Directive: a case study

Background The European Water Framework Directive (WFD) requires the monitoring of biota-preferably fish - to check the compliance of tissue concentrations of priority substances (PS) against substance-specific environmental quality standards (EQSs). In monitoring programs, different fish species are covered, which often are secondary consumers with a trophic level (TL) of about 3. For harmonization, a normalization of monitoring data to a common trophic level is proposed, i.e., TL 4 (predatory fish) in freshwaters, so that data would be sufficiently protective. For normalization, the biomagnification properties of the chemicals can be considered by applying substance-specific trophic magnification factors (TMFs). Alternatively, TL-corrected biomagnification factors (BMFTLs) may be applied. Since it is impractical to derive site-specific TMFs or BMFTLs, often data from literature will be used for normalization. However, available literature values for TMFs and BMFTLs are quite varying. In the present study, the use of literature-derived TMFs and BMFTLs in data normalization is studied more closely. Results An extensive literature evaluation was conducted to identify appropriate TMFs for the WFD PS polybrominated diphenyl ethers (PBDE), hexachlorobenzene, perfluorooctane sulfonate (PFOS), dioxins and dioxin-like compounds (PCDD/F+dl-PCB), hexabromocyclododecane, and mercury. The TMFs eventually derived were applied to PS monitoring data sets of fish from different trophic levels (chub, bream, roach, and perch) from two German rivers. For comparison, PFOS and PBDE data were also normalized using literature-retrieved BMFTLs. Conclusions The evaluation illustrates that published TMFs and BMFTLs for WFD PS are quite variable and the selection of appropriate values for TL 4 normalization can be challenging. The normalized concentrations partly included large uncertainties when considering the range of selected TMFs, but indicated whether an EQS exceedance at TL 4 can be expected. Normalization of the fish monitoring data revealed that levels of substances accumulating in the food web (TMF or BMF>1) can be underestimated when relying on fish with TL<4 for EQS compliance assessment. The evaluation also revealed that TMF specifically derived for freshwater ecosystems in Europe would be advantageous. Field-derived BMFTLs seemed to be no appropriate alternative to TMFs, because they can vary even stronger than TMFs. © The Author(s) 2020

Organohalogen compounds of emerging concern in Baltic Sea biota: Levels, biomagnification potential and comparisons with legacy contaminants

While new chemicals have replaced major toxic legacy contaminants such as polychlorinated biphenyls (PCBs) and dichlorodiphenyltrichloroethane (DDT), knowledge of their current levels and biomagnification potential in Baltic Sea biota is lacking. Therefore, a suite of chemicals of emerging concern, including organophosphate esters (OPEs), short-chain, medium-chain and long-chain chlorinated paraffins (SCCPs, MCCPs, LCCPs), halogenated flame retardants (HFRs), and per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS), were analysed in blue mussel (Mytilus edulis), viviparous eelpout (Zoarces viviparus), Atlantic herring (Clupea harengus), grey seal (Halichoerus grypus), harbor seal (Phoca vitulina), harbor porpoise (Phocoena phocoena), common eider (Somateria mollissima), common guillemot (Uria aalge) and white-tailed eagle (Haliaeetus albicilla) from the Baltic Proper, sampled between 2006 and 2016. Results were benchmarked with existing data for legacy contaminants. The mean concentrations for (Sigma)OPEs ranged from 57 to 550 ng g-1 lipid weight (lw), for (Sigma)CPs from 110 to 640 ng g-1 lw for (Sigma)HFRs from 0.42 to 80 ng g-1 lw, and for (Sigma)PFAS from 1.1 to 450 ng g-1 wet weight. Perfluoro-4-ethylcyclohexanesulfonate (PFECHS) was detected in most species. Levels of OPEs, CPs and HFRs were generally similar or higher than those of polybrominated diphenyl ethers (PBDEs) and/or hexabromocyclododecane (HBCDD). OPE, CP and HFR concentrations were also similar to PCBs and DDTs in blue mussel, viviparous eelpout and Atlantic herring. In marine mammals and birds, PCB and DDT concentrations remained orders of magnitude higher than those of OPEs, CPs, HFRs and PFAS. Predator-prey ratios for individual OPEs (0.28-3.9) and CPs (0.40-5.0) were similar or somewhat lower than those seen for BDE-47 (5.0-29) and HBCDD (2.4-13). Ratios for individual HFRs (0.010-37) and PFAS (0.15-47) were, however, of the same order of magnitude as seen for p,p'2-DDE (4.7-66) and CB-153 (31-190), indicating biomagnification potential for many of the emerging contaminants. Lack of toxicity data, including for complex mixtures, makes it difficult to assess the risks emerging contaminants pose. Their occurence and biomagnification potential should trigger risk management measures, particularly for MCCPs, HFRs and PFAS. © 2020 The Author(s)

Umweltprobenbank Nr. 1108: 2,2',3',4,4',5',6-HeptaBDE (BDE-183) / Muskulatur / Darßer Ort

Anzahl der Proben: 8 Gemessener Parameter: Spezifisches Kongener der Gruppe der polybromierten Diphenylether (PBDE) Probenart: Muskulatur Bei der Muskulatur handelt es sich um den essbaren Teil des Fisches, über den eine direkte Verbindung zur Nahrungskette des Menschen besteht. Probenahmegebiet: Darßer Ort Nördlichster Punkt der Halbinsel Fischland/Darß/Zingst und größtes Anlandungsgebiet in Mitteleuropa

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