Nach dem Fall der innerdeutschen Grenzen begann die Privatisierung des ehemaligen DDR-Vermögens bzw. die Veräußerung durch die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG). In diesem Zuge entstanden größere private Forstbetriebe in den neuen Bundesländern. Ziel des Projektes ist es zum einen den Forstbetrieben ein Hilfsmittel für das innerbetriebliche Controlling zu bieten. Auf der Basis des auf langfristige Nutzung angelegten Systems mit einer einheitlichen und praxisbezogenen Methodik zur Durchführung eines Betriebsvergleiches werden bestimmte, zeitnahe Kennzahlen entwickelt, welche durch das Controlling mit den betriebseigenen Kennzahlen verglichen werden können. Außerdem hat der Betriebsvergleich einen wichtigen Informationscharakter für externe Analysen. So gibt er einen verlässlichen Überblick über die betriebswirtschaftliche Situation verschiedener Betriebstypen, die auf gesetzlich fixierter Basis privatisiert wurden.
Möglichkeiten zur aktiven Steuerung der städtebaulichen Entwicklung im Sinne des Nachhaltigkeitsgrundsatzes durch die kommunale Bauleitplanung bestehen im Hinblick auf die seit den neunziger Jahren sich grundsätzlich verändert darstellenden Rahmenbedingungen allein in Bezug auf den nunmehr in erheblichem Umfang auch europarechtlich beeinflussten raumbezogenen Umweltschutz. Daneben haben sich allerdings infolge der zunehmenden Privatisierung mittlerweile kooperative Planungselemente etabliert, die nicht nur den der Bauleitplanung zugrunde liegenden Planmäßigkeitsgrundsatz in Frage stellen, sondern auch wesentlich flexibler als jene einsetzbar sind. Um den umfassenden Steuerungsanspruch der Bauleitplanung aufrecht erhalten zu können, muss einerseits die Planungsebene der Flächennutzungsplanung rechtlich gestärkt und andererseits die Ausgestaltung eines kommunalen Flächenmanagements in den Gemeinden gefordert werden. Hinsichtlich der Kooperation mit Privaten bedarf es der Aufstellung von informellen Planungen als Vorstufe des vorhabenbezogenen Bebauungsplans - auch als Substitut von Darstellungen des Flächennutzungsplans - sowie der Einschaltung von neutralen Projektmittlern beim vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Schließlich ist zur Bewältigung der europarechtlichen Anforderungen an die räumliche Planung bei den öffentlichen Verwaltungen der Aufbau eines Verfahrensmanagements erforderlich.
Es sollen zunaechst Hypothesen entwickelt und geprueft werden, wie die Neuregelung der Entsorgungspflichten und -rechte entwickelt und geprueft werden, wie die Neuregelung der Entsorgungspflichten und -rechte durch das KrW-/AbfG (insbesondere Paragraphen 4, 5, 10-18) in die Praxis umgesetzt werden wird, insbesondere ob private Entsorgungstraeger nach dem KrW-/AbfG (Paragraphen 17, 18) gebildet werden und in welcher Weise diese Entsorgungs-Funktionen uebernehmen werden. Diese Neuregelung und ihre zu erwartende Umsetzung sollen diskutiert werden unter den besonderen Aspekten a) inwieweit sie positiv in Richtung Abfallvermeidung/-verwertung wirken, b) ob sie eine Zunahme von Abfalltransporten induzieren oder verstaerken. Schliesslich sollen Vorschlaege zur institutionellen Ausgestaltung kooperativer Ansaetze zur Abfallvermeidung/-entsorgung durch mehrere Unternehmen entsprechend den neuen rechtlichen Moeglichkeiten eroertert werden.
Nach Abschluss der Privatisierung des Treuhandwaldes wird fast die Hälfte (46 %) des sächsischen Waldes privaten Waldeigentümern gehören. Sachsen kann somit durchaus als Land des Privatwaldes bezeichnet werden. Demgegenüber sind 39 % der Waldfläche im Eigentum des Freistaates Sachsen, die übrigen Flächenanteile entfallen auf Körperschaften, darunter auch Kirchen, und den Bund. Der Freistaat Sachsen unterstützt private und körperschaftliche Waldbesitzer entsprechend Sächsischem Waldgesetz.
Zielsetzung: Einführung in den Rapid Planning (RP) Ansatz: RP hat als aktions- und nutzerorientiertes Forschungsprojekt zum Ziel, eine schnell umsetzbare transsektorale Planungsmethode, mit Fokus auf städtische Ver- und Entsorgungsinfrastruktur v.a. in den Sektoren Energie, Wasser, Abwasser, Abfall, und urbaner Landwirtschaft / Nahrungsmittel, zu entwickeln. Herausforderungen und Probleme, die in vielen Städten identifiziert wurden, können wie folgt beschrieben werden: - Planungsprozesse, insbesondere im Bereich Infrastrukturplanung, laufen meist langsam ab und können daher häufig nicht mit dem rasanten Wachstum von Städten oder Stadtteilen Schritt halten. - Infrastruktur wird meist ohne Rücksicht auf eine effiziente Nutzung der Ressourcen geplant. - Mangelnde Fachkenntnisse und Kapazitäten um mit der rasanten Urbanisierung Schritt zu halten. - Geringe Verfügbarkeit von Detaildaten; kaum finanzielle / technische Möglichkeiten zur Erstellung. - Infrastrukturplanung erfolgt meist Sektor bezogen. Mögliche vorteilhafte Synergien zwischen den Sektoren bleiben aufgrund von fehlendem Know-how, der Sektor orientierten Struktur der Stadtverwaltungen sowie sektoralen Privatisierungsaktivitäten meist unberücksichtigt. - Die Umsetzung einer strukturierten Planung wird oft durch fehlende Umsetzungskompetenz behindert. - Infrastrukturplanung wird häufig im Sinne einer Art Trouble Shooting angegangen und hat daher oft weder eine konzeptionelle Grundlage noch einen Ansatz zu einem nachhaltigen Stadtmanagement. Rapid Planning ist als integrative Übersichtsplanung konzipiert, die essentielle Tools und notwendige Kompetenzen zur Verfügung stellt, um ein nachhaltiges und ressourceneffizientes Infrastrukturmanagement mit Fokus auf der Versorgungs- und der Entsorgungsinfrastruktur in hochdynamischen (z.B. schnell wachsenden) Städten in einem adäquaten Zeitraum zu etablieren. RP bietet Instrumente, um den Planungs- und Umsetzungsprozess nachhaltiger, finanzieller und klimabezogener Aspekte, entsprechend den Bedürfnissen der Stakeholder, zu beschleunigen. Die Grundidee von RP ist die Entwicklung einer leistungsfähigen Methode, die eine transsektorale Planung ermöglicht und sich dabei auf Ressourcenmanagement, eine zügige Planung und den Implementierungsprozess konzentriert, wodurch erhebliche Vorteile für hochdynamische Städte entstehen können. Ziel transsektoraler Planung ist es, Vorteile aus den potenziellen Synergien, die sich bei der Verknüpfung der verschiedenen Infrastruktursektoren, wie z.B. Wasser, Abfall, Abwasser, Energie und urbane Landwirtschaft, ergeben, zu erzielen. Um die Ressourcen so intensiv und nachhaltig wie möglich zu nutzen, werden Outputströme eines Sektors als Input für einen anderen Sektor genutzt.
Das diesjährige Diskussionsforum Raumentwicklung eröffnete Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär (PSt) beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat. Mit Blick auf die Grundlage für Heimatstrategien betonte PSt Wanderwitz die Notwendigkeit Regionalitäten zu stärken und Identitäten zu betonen. Er wies auf einen differenzierten Umgang mit Begrifflichkeiten hin und mahnte, dass diese geschärft werden müssen. Als gutes Beispiel unterscheide z.B. das Land Sachsen bei der Landesentwicklung u.a. zwischen „Ländlichem Raum“ sowie „Verdichteten Bereichen im ländlichen Raum“. Als wichtige Aktivität der Bundesregierung wurde die seit 16.09.2018 tagende „ Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse “ unter Vorsitz des Bundesministers des Innern, für Bau und Heimat und unter Beteiligung aller Länder hervorgehoben. Die Arbeitsgruppenberichte der Kommission sollen bis 02.05.2019 vorliegen und vor der Sommerpause zusammengefügt werden. Für eine verbesserte Daseinsvorsorge solle der Fokus bundespolitischer Aktivitäten zukünftig verstärkt auf kleinere und mittlere Kommunen, als wichtige lokale und regionale Ankerpunkte für Bildung, Gesundheit, Teilhabe, Erreichbarkeit, Mobilität, Digitalisierung etc., gelegt werden. Hierfür könne das Programm der Städtebauförderung „Kleinere Städte und Gemeinden“ in Richtung 2020 neu justiert warden. Es stelle sich generell die Frage, wie die Gewichtung der Städtebauförderung auf die Programme gelegt werden kann - es sei vorstellbar hierbei die Revitalisierung von Ortskernen zu stabilisieren. Die Nachfrage aus dem Publikum, wie Gleichwertigkeit messbar sei und ob die Kommission sich in diesem Punkt geeinigt hätte, wurde verneint. Eine weitere Publikumsfrage kritisierte die bundespolitische Herangehensweise um fehlende Dezentralisierungsaspekte wie Anreize für den Umzug in den ländlichen Raum. Dieser Hinweis wurde im Folgebeitrag von Frau Univ.-Prof. Dr. Gabi Troeger-Weiß, Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung der TU Kaiserslautern, in den Thesen zur Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen, aufgegriffen. Es bedürfe eines Regional- und Demographiemanagement-Programms des Bundes, wozu auch die Dezentralisierung öffentlicher Einrichtungen auf Landesebene gehöre. Eine weitere These riet, Privatisierung u.a. von Telestrukturen zu minimieren und über die Vergabe von 5G-Lizenzen einen stärkeren Wettbewerb zu generieren, denn die Digitalisierung ist wesentlich für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse. Im Folgebeitrag fokussierte Prof. Dr. János Brenner, Baudirektor im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Berlin, Stellschrauben bei Förderungen für gleichwertigere Lebensverhältnisse. Hierzu gehörten die verschiedenen Dorferneuerungsprogramme der Länder und die seit 2010 bestehende "Initiative Ländliche Infrastruktur" des Bundesbauministeriums. Das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ der Städtebauförderung böte weitere Anknüpfungspunkte wobei die Konkretisierung der Verwaltungsvereinbarung in den Händen der Länder liege und ein flexibler Umgang hiermit erwünscht wäre. An diesem Punkt stelle sich jedoch die Frage, was eine sinnvolle Abgrenzung von Städtebauförderung und Dorferneuerung sei, um ein Aufweichen der Zielvorstellungen zu vermeiden. Prof. Brenner erwähnte erste gemeinsame Überlegungen von BMEL und BMI zu einer möglichen Förderung von Impulsen für die Regionalentwicklung.
Seit seiner Erklärung der Unabhängigkeit im Jahr 1991 ist Georgien - wie andere ehemalige Sowjetstaaten - dramatischen Transformationsprozessen unterworfen gewesen. Prozesse wie die Privatisierung von Land und die Einführung von neuen Organisationsstrukturen für das Landmanagement und die Produktlieferung haben Umweltprobleme wie Landdegradation, Bodenerosion und eine Abnahme der Biodiversität verursacht und führten zu gesellschaftlichen Veränderungen wie Verarmung gefolgt von Migration. Klimawandel hat die Umweltprobleme verstärkt. Forschung mit dem Ziel, eine nachhaltige Landnutzung, Landentwicklung und die Lebensqualität in diesem Teil der Erde zu fördern, ist daher dringend erforderlich. In diesem Zusammenhang verfolgt das beantragte dreijährige Forschungsprojekt interdisziplinäre und multiskalige Untersuchungen in zwei Regionen des Großen und Kleinen Kaukasus in Georgien.
These: Es wird von entscheidender Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung eines Landes wie Indien wie auch des globalen Klimas sein, inwieweit Indiens Wachstum energiesparend und umweltverträglich realisiert wird. Die Bemühungen betreffend einer global erfolgreichen Entwicklungshilfe (-zusammenarbeit) sind in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen als gescheitert zu betrachten. Es wird oftmals von einer multiplen Principal-Agenten-Problematik gesprochen (Geberseite: zwischen Steuerzahler, Parlament, Ministerien und Durchführungsorganisationen; Partnerseite: zwischen Regierungen, Projekt-/Programmträgern und Zielgruppen. Zusätzlich nehmen einige Kritiker der praktizierten Entwicklungshilfe das Eigeninteresse der 'Hilfeindustrie' zum Anlass zur Forderung nach Privatisierung der Entwicklungshilfe/-zusammenarbeit (Regulierung über den Markt). Aus gehend von den gescheiterten vergangenen Bemühungen soll sich diese Forschungsarbeit der Frage widmen, welchen Beiträge im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung (ökonomisch, ökologisch und sozial sinnvoll) im Rahmen eines qualifizierten betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements sowohl in Geber- wie auch in Nehmerländern realisiert werden kann. Gestützt auf die theoretischen Aussagen des Verhaltensmodells nach Zabel sowie der Bedürfnispyramide nach Maslow soll eingangs analysiert werden weshalb vergangene Bemühungen gescheitert sind. Darauf aufbauend soll ein Anforderungskatalog für eine Entwicklungshilfe im Sinne der Nachhaltigkeit erarbeitet werden. Zentral stellt sich die Frage inwieweit Unternehmen im Rahmen des Schnittmengenmanagement der Normierungs- bzw. der Nachhaltigkeitsverantwortung gezielt Beiträge zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in einem Schwellenland wie Indien leisten können.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 88 |
| Europa | 2 |
| Kommune | 1 |
| Land | 10 |
| Weitere | 4 |
| Wissenschaft | 12 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 84 |
| Text | 8 |
| unbekannt | 6 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 10 |
| Offen | 86 |
| Unbekannt | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 94 |
| Englisch | 21 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 4 |
| Keine | 76 |
| Unbekannt | 2 |
| Webseite | 19 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 43 |
| Lebewesen und Lebensräume | 79 |
| Luft | 23 |
| Mensch und Umwelt | 99 |
| Wasser | 43 |
| Weitere | 96 |