The classical point wise Cornell-McGuire probabilistic seismic hazard assessment (PSHA), which is widely used for seismic hazard mapping and development of design codes, does not allow direct estimation of multiple-location hazard for distributed structures and facilities: what is the (annual) probability that specific level of ground motion will be exceeded simultaneously in several sites? It is possible to extent the classical methodology to the multiple sites problem considering also ground-motion correlation. We study multiple-location PSHA, as compared with the classical point wise PSHA, using Monte Carlo simulation. Specific items are:(1) Development of the algorithms for multiple-location PSHA;(2) Analysis of the role of the geometry of multiple sites, correlation of ground motion, and evel of seimicity for multiple-location PSHA;(3) Study of correspondence and differences between multiple-location PSHA and classical point wise PSHA and analysis of possibility of utilization of classical PSHA procedures for simplified multiple-location hazard assessment.The project is innovative because only few attempts have been made so far regarding our research questions.
Manuelles oder automatisiertes Schweißen ist in der metallverarbeitenden Industrie das maßgebende Fertigungsverfahren. Aufgrund ihrer geringeren Ermüdungsfestigkeit und Lebensdauer im Vergleich zum Grundwerkstoff stellen Schweißverbindungen immer strukturelle Schwachpunkte dar. Die Blechdicken in zyklisch beanspruchten Bauteilen werden über den geringen Ermüdungswiderstand der Schweißverbindung vorgegeben. Aus Untersuchungen ist bekannt, dass die lokale Nahtgeometrie in hohem Maße für die Ermüdungsfestigkeit der Verbindung relevant ist und Risse von einzelnen Schwachstellen mit hoher Kerbwirkung initiieren. Die Identifizierung von geometrischen Schwachstellen mit hoher Kerbwirkung ermöglicht zudem die gezielte Nacharbeit. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Konzeptes für ein automatisierbares und anwenderunabhängiges Verfahren zur in-line (oder nachfolgenden) Inspektion und individuellen Lebensdauerbewertung von Schweißverbindungen auf Basis von 3D-Scans. Besonderes Augenmerk wird auf die Erarbeitung einer technischen Lösung zur Erstellung von 3D-Scans und deren Auswertung an Schweißverbindungen aus Baustahl (S355) durch Metallaktivgasschweißen (MAG) gelegt. JBO beteiligt sich an dem Vorhaben mit seinen Kompetenzen im Bereich Bruchmechanik, Erfahrungen mit Stahlstrukturen im Offshore-Windbereich und der Bereitstellung eines Messgeräts zur Erfassung der Rissausbreitung während der Ermüdungsversuche. In Anlehnung an die Ergebnisse der in-line sowie der probabilistischen Lebensdaueranalyse und basierend auf der Datenbasis werden zahlreiche FE-Untersuchungen zwecks Entwicklung einer ingenieurmäßigen Methode für gängige Anwendungsfälle zur Berücksichtigung von unterschiedlichen Merkmalen der Schweißnahtoberfläche sowie der sich ergebenden Ermüdungsfestigkeit unternommen. Die Ergebnisse der FE-Untersuchungen werden mit zahlreichen Potentialsondenmessungen des Rissfortschritts verifiziert sowie im Anschluss auch auf die Geometrien von Realstrukturen überführt.