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Grundwasserblänke Kreis Segeberg

Lage der Probenahmestellen in offenen Gewässern im Kreis Segeberg

Teilprojekt C

Das Projekt "Teilprojekt C" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität der Bundeswehr München, Institut für Wasserwesen, Professur für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik durchgeführt. Die Zielsetzungen von AP3 sind (1) die Lokalisierung von Regionen, Stadtvierteln und möglicherweise sogar einzelnen Quartieren mit hohen Infektionszahlen zu ermöglichen und (2) die Einbeziehung von Abwassermessungen in den INSIDe-Arbeitsablauf zur frühzeitigen Erkennung von Viruslasten zu erleichtern. Um dies zu erreichen, werden wir bestehende detaillierte Modelle kalibrieren und analysieren, um die Ausbreitung und Nachverfolgung der Virenpartikel sowohl während Trockenperioden als auch während Niederschlagsereignissen zu ermöglichen. Wir gehen davon aus, dass die Verfügbarkeit detaillierter Modelle die Lokalisierung von Regionen mit einer großen Anzahl infizierter Individuen verbessern wird. Die Berücksichtigung der Niederschläge dürfte insbesondere für die Wintersaison von Bedeutung sein, in der die Überwachung und gezielte (lokale) Interventionen von entscheidender Bedeutung sind. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass grobkörnige Modelle eine bessere Bewertung und Vorhersage der Ausbreitung von Infektionskrankheiten ermöglicht, indem sie die Integration von Abwasserproben in epidemiologische Modelle auch dann erlauben, wenn kein detailliertes Modell zur Verfügung steht oder die Berechnungszeiten für detaillierte Modelle nicht praktikabel sind. Das entwickelte detaillierte Modell wird dazu dienen, den Abstraktionsprozess und seine Auswirkungen auf die Modellgüte der grobkörnigen Modelle zu validieren. Zusätzlich zur Lokalisierung von Gebieten mit einer höheren Anzahl an Infizierten können die Modelle zur Auswahl und Eignungsprüfung von Probenahmestellen im Kanalnetz eingesetzt werden.

Development of design unbiased estimators for the restricted k-tree sampling techniques PCM (point-centered quarter method) and T-square sampling

Das Projekt "Development of design unbiased estimators for the restricted k-tree sampling techniques PCM (point-centered quarter method) and T-square sampling" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Göttingen, Burckhardt-Institut, Abteilung Waldinventur und Fernerkundung durchgeführt. k-tree sampling is frequently applied in ecological sampling; less so in forest inventory for the concern of unbiasedness. A design-unbiased estimator had recently been developed (Kleinn and Vilcko 2006), using inclusion zones that quantify the per-tree selection probability - but that are laborious to determine in the field (higher order Voronoi diagrams). That estimation approach shall be further developed in this project for restricted k-tree sampling; that is to the point-centered-quarter method and to the T-square sampling technique. New approaches are required, the higher order Voronoi diagrams do not apply. Also, we wish to clarify the following research questions for both unrestricted and restricted k-tree sampling:Can the selection probability be approximated by regressing them to easily measurable inter-tree distances at the sample point - How compares the unbiased estimator for restricted/unrestricted k-tree sampling to fixed area plots in terms of precision for different point patterns - Can tree mapping be optimized by an integrated field computing and measurement system - Theoretical analyses and simulation studies on real data will be carried and also field testing. The results will be equally important for forest inventory sampling and for ecological sampling.

Kann 'Patchiness' (fleckenhafte räumliche Verteilung) die Habitatvariabilität in planktischen Foraminiferen erklären?

Das Projekt "Kann 'Patchiness' (fleckenhafte räumliche Verteilung) die Habitatvariabilität in planktischen Foraminiferen erklären?" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bremen, Zentrum für marine Umweltwissenschaften durchgeführt. Die Schalen planktischer Foraminiferen zeichnen die physikalischen und chemischen Bedingungen in den oberen Wasserschichten des Ozeans zum Zeitpunkt ihrer Kalzifikation auf. In den Schalen eingeschlossene Spurenelemente- und Isotopensignaturen können für die Rekonstruktion der Schlüsselparameter der Wasserschichten in der Vergangenheit verwendet werden. Um das volle Potenzial dieser Signale zu erschließen, muss die Position in der Wassersäule, in welcher die Kalzifikation der Schale stattfindet, genau bestimmt werden. Beobachtungen aus stratifizierten Planktonnetzen und geochemische Analysen von Schalen aus dem Sediment zeigten, dass die Lebend- und Kalzifikationstiefe sowohl zwischen verschieden Arten als auch innerhalb einer Art variiert. Die Faktoren, die diese Variabilität steuern sind schwer zu identifizieren und das Verständnis wird durch Hypothesen, welche Veränderungen der Habitattiefe während des Lebens im Rhythmus mit Tag/Nacht- und Fortpflanzungszyklen beinhalten verkompliziert. Alle diese Konzepte beruhen auf der Annahme, dass die Verteilung der untersuchten Spezies räumlich einheitlich ist. Falls eine fleckenhafte räumliche Verteilung (Patchiness) der Spezies zutrifft könnten viele der beobachteten Muster und die Habitatvariabilität durch unvorhersagbare räumliche Heterogenität erklärt werden. Wir schlagen vor, stratifizierte Planktonproben, die in einem einzigartigen und bisher nicht durchgefürten Probennahmedesign während der RV METEOR-Expedition M140 gesammelt wurden, für die Bestimmung der Existenz und des Ausmaßes der Patchiness in planktischen Foraminiferen zu verwenden. Durch die Kombination von Faunenzählungen mit automatisierter hochauflösender 3D-Bildsegmentation von replizierten Proben werden wir aufklären, wo in der Wassersäule Individuen verschiedener Größen innerhalb einzelner Arten leben und mittels der Analyse ihrer Isotopensignaturen, wie zeitweilig stabil diese Lebensräume sind. Diese Ergebnisse werden das Wissen über das Ausmaß der Populationsstruktur marinen Mikrozooplanktons signifikant verbessern. Dadurch wird sowohl eine realistischere Repräsentation ihres Habitats in Modellen und Proxies als auch die korrekte Interpretation von punktuellen Beobachtungsdaten für globale Kohlenstoffbudgetabschätzungen ermöglicht.

EnOB: EnEff_Clean_VentMonitoring - Energieeffizienz durch repräsentatives Monitoring in reinen Räumen

Das Projekt "EnOB: EnEff_Clean_VentMonitoring - Energieeffizienz durch repräsentatives Monitoring in reinen Räumen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Institut für Energietechnik durchgeführt. Reine Räume sind Räume mit besonderen Reinheitsanforderungen, in denen Produkte und Personen vor unerwünschter Partikel- oder Keimkontamination geschützt werden. Hierzu zählen sowohl industrielle Reinräume, z.B. der Halbleiter- oder pharmazeutischen Industrie, als auch Räume des Gesundheitswesens. Um den Reinheitsanforderungen zu genügen, wird mittels Lüftungstechnik die Anzahl an luftgetragener Partikel im Raum begrenzt. Die geforderten Reinheitsanforderungen im Raum werden mittels Partikelzählungen überwacht. Führt der Anlagenbetreiber zur fortlaufenden Überwachung der Partikelreinheit ein Monitoringsystem ein, so ist eine äquivalente Positionierung der Probenahmestellen zu den Positionen der normativen Qualifizierungsmessung im Normalfall nicht möglich. In der Praxis werden bei Monitoringsystemen i.d.R. Positionen der Luftabsaugung gesucht, welche das Produkt und dessen Herstellung nicht beeinträchtigen sowie installationstechnisch möglich sind. Die raumlufttechnische Anlage wird auf die maximal auftretende Quellstärke im Raum ausgelegt. Im Teillastbetrieb ist jedoch eine Anpassung der Luftmengen an die Quellstärke im Raum nicht möglich, da die Position der Partikelabsaugung keine repräsentative Konzentration der Anforderungszone widergeben kann: Der daraus resultierende dauerhafte Volllastbetrieb führt zu einem unnötig hohen Energiebedarf der Anlage, den es zu vermeiden gilt. Das Ziel des geplanten Forschungsvorhabens besteht in der Quantifizierung des Einflusses der Position der Partikelabsaugung bei Partikelzählungen auf die Schutzwirkung in der Anforderungszone und damit auf den Energiebedarf in reinen Räumen.

Teilprojekt 1: Elektronisches Polleninformationsnetzwerk für Bayern

Das Projekt "Teilprojekt 1: Elektronisches Polleninformationsnetzwerk für Bayern" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz durchgeführt. In Bayern wird ab 2017 zusammen mit dem StMGP ein elektronisches Polleninformationsnetzwerk 'ePIN' mit dem Ziel der verbesserten Pollenvorhersage und dem Erkennen von klimabedingt neuartigen Pollen aufgebaut. Neben den 8 elektronischen Pollenmonitoren (POMO) werden auch 4 manuell betriebene Pollenfallen an den Standorten Münnerstadt, Oberjoch, Bamberg und Umweltforschungsstation Schneefernerhaus aufgestellt werden. Im Rahmen der Begleitforschung sollen die 4 manuellen Pollenfallen aufgestellt, betrieben und deren Ergebnisse vergleichend bewertet werden.

Bewertung der Qualität von küstennahen Fisch-Habitaten in Marokko

Das Projekt "Bewertung der Qualität von küstennahen Fisch-Habitaten in Marokko" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, Institut für Fischereiökologie durchgeführt. Gemeinsam mit marokkanischen Partnern untersuchen wir die Belastung von Fischen in marokkanischen Küstengewässern. Die Marokkanische Atlantikküste gehört zu den reichsten Fischgründen der Welt. Zusammengenommen verläuft die Küstenlinie Marokkos über 2141 Meilen entlang der Mittelmeerküste und des Atlantiks. Die Fischereiwirtschaft war seit den 1930er Jahren der größte Industriesektor in Marokko und hat sich seit den 1980er Jahren enorm entwickelt. Zusammen mit Abfallmanagement und Wüstenbildung gelten Wasserqualität und Küstenverschmutzung als die zwei wichtigsten Umweltthemen in Marokko. Fische, die benthisch oder demersal in Ästuaren oder küstennah leben sind die am meisten von heimischer Umweltbelastung betroffenen Organismen im marinen Nahrungsnetz. Während Verschmutzung von Oberflächengewässern überwiegend periodisch auftritt, bleibt die Kontamination im Sedimenten bestehen. Benthische Fischarten wie Süßwasseraal, Meeraal und Muräne sind während ihrer Wachstumsphase relativ stationär und leben im direkten Kontakt zu Sedimenten und reichern von dort Schadstoffe an. Das ist einerseits in ihrer hohe Position in der Nahrungskette begründet und liegt andererseits an ihren hohen Fettgehalten. Durch Analyse des Europäischen Aals (Anguilla anguilla), des Meeraals (Conger conger) und der Mittelmeer-Muräne (Muraena helena) auf Schwermetalle und PAH-Metaboliten (Abbauprodukte von Erdölkohlenwasserstoffen) an Probeorten entlang der marokkanischen Mittelmeer- und Atlantikküste wollen wir eine Karte mit küstennahen Belastungsschwerpunkten erstellen sowie eine Risikoabschätzung für den Fischverzehr in diesen Regionen abgeben. Eine landesweite Untersuchung der unterschiedlichen Kontamination in Fischen fehlte bisher. Das Projekt hat zum Ziel PAH-Metabolite und Schwermetalle in den Fischarten, Europäischer Aal, Mittelmeer-Muräne und Meeraal aus Marokko zu bestimmen. Daher ist die Probenahme eine wichtige Aufgabe und wird gemeinschaftlich geplant bevor die Untersuchungen beginnen. Probenahmegebiete werden in drei Hauptregionen (Anzahl der Gebiete) ausgewählt: Atlantikküste (4), Mittelmeerküste (3), Ästuarien (2) und wenig belastetes Vergleichsgebiet (1). Der Fisch wird von ansässigen Fischern oder auf den Märkten gekauft. Wenn möglich, werden Fischerboote in die Probenahme vor Ort einbezogen. Insgesamt werden maximal 450 Proben (Einzelfische) untersuchtForscher aus Deutschland und Marokko werden zusammen arbeiten. Chemische Analysen werden im Thünen-Institut stattfinden während Probennahme und Teile der Probenvorbereitung in der Mohammed V Universität in Marokko durchgeführt werden. Marokkanische Studenten werden in Deutschland Verfahren erlernen und danach mit Unterstützung deutscher Kollegen die Möglichkeiten für Untersuchungen in Marokko prüfen. Forscher aus Deutschland werden in Marokko weitere Probenahmen durchführen. Es wird ein bi-nationales wissenschaftliches Netzwerk aufgebaut, das die beiden Disziplinen Biologie und analytische Chemie umfasst.

Teilprojekt 1

Das Projekt "Teilprojekt 1" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität der Bundeswehr München, Institut für Wasserwesen, Professur für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik durchgeführt. Übergeordnetes Ziel von PLASTRAT ist die Entwicklung unterschiedlicher Lösungsstrategien aus den Bereichen Technik, Green Economy und sozial-ökologischer Forschung, die zur Minderung von Plastikeinträgen in das limnische Milieu urbaner Siedlungsräume beitragen. Ziel aller Ansätze von PLASTRAT ist dabei die Ableitung von Bewertungsparametern zur Kategorisierung umweltfreundlicher Kunststoffspezies und definierter Maßnahmen zur Risikominimierung von Plastikrückständen in limnischen Systemen. Die Universität der Bundeswehr München ist für die wissenschaftliche Projektleitung/Koordination des Verbundvorhabens verantwortlich. Darüber hinaus werden durch die Universität der Bundeswehr München folgende Forschungsarbeiten durchgeführt: AP 1: Erarbeitung Basiswissen und Festlegungen von Definitionen zum Thema Mikroplastik. AP 2: Mitarbeit bei der Durchführung und Analyse von Leachingversuchen von versch. Kunststoffarten in Abhängigkeit der Degradation, TGA-Analysen degradierter Kunststoffe verschiedener Kunststoffspezies. AP 3: Untersuchung der verschiedene Eintragspfade für Mikroplastik: Planung der Probenahmen, Einrichtung und Modifikation von Probenahmestellen (Entastungsanlagen: RW/MW, Kläranlagen: Sand- und Aktivkohlefilter, Membranfiltration, MP Senken: Klärschlamm, Gärrest). AP 6: Ergebnisübermittlung der AP 2, AP 3 für ein Bewertungssystem für Kunststoffspezies, Unterstützung bei Kriterienermittlung und Entwicklung Gütesiegel.

Entwicklung des FFH Lebensraumtyps (LRT) Hainsimsen-Buchenwald im Mittelgebirge unter Berücksichtigung der gebietsspezifischen Rahmenbedingungen

Das Projekt "Entwicklung des FFH Lebensraumtyps (LRT) Hainsimsen-Buchenwald im Mittelgebirge unter Berücksichtigung der gebietsspezifischen Rahmenbedingungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Im Rahmen des Projektes 'Monitoringprojekt im FFH-Gebiet Schanze' werden auf insgesamt 49 neu anzulegenden, dauerhaft markierten Probeflächen im Bereich der Prinz Sayn - Wittgensteinischen Verwaltung, eine waldbauliche, ertragskundliche und vegetationskundliche Ist-zustandsanalyse durchgeführt. Ziel: Erarbeitung praxisnaher, möglichst konflikt-, maßnahmen- und kostenextensiver Wege für den langfristigen Erhalt des FFH-LRT Hainsimsen-Buchenwald im Mittelgebirge Dazu werden auf wissenschaftlicher Grundlage die Arbeitsthesen des SOMAKO überprüft Vor dem Hintergrund verschiedener Einflussfaktoren wie: - Wilddruck - Buchen-Komplexkrankheit - waldbauliche Maßnahmen es werden folgende zentrale Fragestellungen untersucht : - Verjüngungsökologie der Fichte und Konkurrenzverhältnisse zwischen Buchen- /Fichten-Naturverjüngung - mittelfristige Entwicklung alter LRT Hainsimsen -Buchenwälder - Maßnahmen und Kosten für den Erhalt des LRTs.

UPB-Teilbank Humanproben, Probenahme und Lagerung

Das Projekt "UPB-Teilbank Humanproben, Probenahme und Lagerung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik durchgeführt. Die Umweltprobenbank des Bundes bildet ein zentrales Element der Umweltbeobachtung in Deutschland. Seit mehr als 30 Jahren liefert sie dem Bundesministerium für Umwelt. Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) eine wichtige wissenschaftliche Grundlage. um Maßnahmen im Umwelt- und Naturschutz ergreifen und deren Erfolg kontrollieren zu können. Die Umweltprobenbank ist eine permanente Einrichtung des BMU und arbeitet unter der Ägide des Umweltbundesamtes (UBA). Die Arbeitsgruppe Umweltprobenbank des Bundes - Humanproben des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik (IBMT) sammelt im Auftrag des UBA seit Januar 2012 jährlich an vier Standorten in der Bundesrepublik (Münster, Halle, Ulm, Greifswald) Blut- und Urinproben von jeweils 120 freiwilligen Probandinnen und Probanden für die Umweltprobenbank des Bundes. Jährlich gewinnt das Fraunhofer IBMT somit bis zu 13 200 Einzelproben, die für die Untersuchung der Belastung des Menschen durch Umweltschadstoffe eingesetzt werden können. Ein Teil der Proben wird im Anschluss an die Probenahme auf klinische Parameter (wie z. B. den Cholesteringehalt) hin analysiert. Eine analytische Erstcharakterisierung im Hinblick auf chemische Belastungen wird vom Institut und der Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin (IPASUM) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg durchgeführt. Der Großteil der jährlich gesammelten Proben wird jedoch vom Fraunhofer IBMT für eine spätere retrospektiven Analyse auf umweltrelevante Chemikalien und Verbindungen in kryokonservierter Form unbefristet und veränderungsfrei in der Umweltprobenbank gelagert. Die Humanproben der Umweltprobenbank des Bundes erlauben einen Überblick über die umweltbedingte Schadstoffbelastung des Menschen. Die wiederholte Untersuchung von vergleichbaren Personengruppen in regelmäßigen Zeitabständen ermöglicht die langfristige Verfolgung von Schadstofftrends, die von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung von gesetzlichen Maßnahmen und deren Erfolgskontrolle sind. Mit der zeitlich unbefristeten Kryokonservierung der gesammelten Proben und den damit gegebenen veränderungsfreien Bedingungen wird zudem die Voraussetzung geschaffen, auch zu späteren Zeitpunkten rückblickende Untersuchungen durchzuführen oder Untersuchungen mit neueren und möglicherweise sensibleren Messtechniken zu wiederholen. Somit lassen sich auch noch nach Jahrzehnten retrospektiv Substanzen nachweisen, die zum Zeitpunkt der Einlagerung der Proben noch nicht bekannt oder analysierbar waren bzw. bislang nicht für bedeutsam gehalten wurden.

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