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Von der Probenahme holzartiger Schüttgüter bis zum Analysenergebnis - Bewertung und Optimierung der Analyseverfahren, Teilvorhaben 2: Praxisversuche, Optimierung, Leitfäden

Wasseranalytik im Gewässerkundlichen Landesdienst

Im Labor des LHW sind Fachleute auf dem Gebiet Wasseranalytik konzentriert, die im Rahmen der Umsetzung von Überwachungsprogrammen Gütedaten zur Wahrnehmung der Aufgaben des Gewässerkundlichen Landesdienstes  des Landes Sachsen-Anhalt ermitteln. Die Umsetzung der Überwachungsprogramme beinhaltet die Entnahme von Proben, die Bestimmung von physikalischen, anorganischen, organischen und mikrobiologischen Kenngrößen, die Auswertung und die Erfassung der Daten in einem Laborinformations- und Managementsystem (LIMS). Die Weitergabe der Daten an das Fachinfornmationssystem Wasser (FIW) des LSA ist sicher gestellt. Die Mitarbeit  in fachgebietsbezogenen Bund/Länderarbeitsgruppen ist eine weitere wichtige Aufgabe. Zur Durchführung der vielfältigen Untersuchungsaufgaben auf dem Gebiet der Wasseranalytik hält der Sachbereich an drei Laborstandorten eine umfangreiche  Probenahme- und Analysentechnik vor. Mit dieser Technik werden analytische Bestimmungen für die Medien Wasser, Abwasser, Sedimente und Schwebstoffe sowohl in hohen Belastungsniveaus als auch im Bereich der Spurenkonzentration sicher gestellt. Umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen gewährleisten die Richtigkeit und Vergleichbarkeit der Analysenergebnisse. An allen Standorten betreiben die Labore ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem auf der Grundlage der Akkreditierungsnorm DIN EN ISO/IEC 17025  und  nehmen regelmäßig an nationalen und internationalen Ringversuchen teil. Hier finden Sie unser Leistungsverzeichnis (pdf, ca. 0,4 MB). Hier finden Sie das Zertifikat unserer Kompetenzfeststellung (pdf, ca. 0,8 MB). Hier finden Sie Ansprechpartner aus dem Sachbereich Wasseranalytik .

Radionuklid-Labore des BfS

Radionuklid-Labore des BfS Labore zur Analyse und Messung von Radionukliden in verschiedenen Medien Das BfS ist mit hochspezialisierten Laboren in der Lage, Radionuklide in praktisch allen Medien wie etwa Wasser, Boden, Luft und Lebensmitteln zu bestimmen. Abhängig vom Radionuklid , dessen Gehalt in dem zu untersuchenden Medium und der Art des Mediums werden unterschiedliche Analyse- und Messverfahren eingesetzt. Die Hälfte der Radionuklid -Labore sind gleichzeitig Leitstellen für die Überwachung der Umweltradioaktivität. Die BfS-Labore im Strahlenschutz dargestellt im Organigramm (Stand 04.12.2025) Das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) ist mit hochspezialisierten Laboren in der Lage, Radionuklide in praktisch allen Medien wie etwa Wasser, Boden, Luft und Lebensmitteln zu bestimmen. Das Aufgabenspektrum reicht von der Kontrolle der Eigenüberwachung radioaktiver Emissionen mit Luft und Wasser aus Kernkraftwerken über die Überwachung radioaktiver Stoffe in der Umwelt bis hin zur Spurenanalyse radioaktiver Stoffe in der Atmosphäre für die Überwachung des Kernwaffenteststoppabkommens. Analyse- und Messverfahren Abhängig von dem jeweiligen Radionuklid , dessen Gehalt in dem zu untersuchenden Medium und der Art des Mediums werden unterschiedliche Analyse- und Messverfahren eingesetzt. Gammastrahlung Alpha- und Betastrahlung Gammastrahlung Gammastrahlung Am einfachsten sind Radionuklide zu messen, die bei ihrem Zerfall Gammastrahlung aussenden (Gammastrahler). Gammastrahlung durchdringt das Probenmaterial und das Messgefäß und wird durch das Messgerät, meist spezielle Halbleiterdetektoren (Reinstgermanium-Detektoren), erfasst. Alpha- und Betastrahlung Alpha- und Betastrahlung Radionuklide , die bei ihrem Zerfall nur Alphastrahlung oder Betastrahlung aussenden (reine Alphastrahler oder Betastrahler ), können nicht so einfach wie Gammastrahler gemessen werden. Ihre Strahlung wird zum größten Teil oder sogar vollständig durch das Probenmaterial selbst oder die Gefäßwände abgeschirmt. Hier ist vor der eigentlichen Messung eine radiochemische Aufarbeitung der Probe erforderlich. Dabei werden die zu messenden Radionuklide mit aufwändigen Verfahren vom Probenmaterial und anderen - die Messung störenden - Radionukliden abgetrennt. Geeignete Messgeräte sind Proportionalzähler und Flüssigkeitszintillationszähler für Alpha- und Betastrahler sowie spezielle Halbleiterdetektoren (Siliziumdetektoren) für Alphastrahler . Weiterentwicklung der Analyse- und Messverfahren Die radiochemischen Verfahren zur Bestimmung von Alpha- und Betastrahlern werden im BfS laufend weiterentwickelt. Von besonderer Bedeutung sind hierbei Schnellmethoden. Ziel ist es, in regionalen oder überregionalen Notfällen , bei denen Radionuklide in die Umwelt freigesetzt werden, und in Fällen der Nuklearspezifischen Gefahrenabwehr die radioaktive Kontamination der Umwelt und von Lebensmitteln möglichst rasch zu erfassen, um gezielt wirksame Gegenmaßnahmen zum Schutz des Menschen ergreifen zu können. BfS -Radionuklid-Labore: Leitstellen für die Überwachung der Umweltradioaktivität Die Hälfte der Radionuklid -Labore sind gleichzeitig Leitstellen für die Überwachung der Umweltradioaktivität. Die Aufgaben der Leitstellen umfassen neben Messaufgaben auch die Entwicklung und Festlegung von Probenentnahme-, Analyse-, Mess- und Berechnungsverfahren sowie die Durchführung von Vergleichsmessungen und Vergleichsanalysen (Ringversuche) und die Berichterstattung gegenüber dem Bundesumweltministerium ( BMUKN ). Akkreditierte Labore Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung haben im BfS einen hohen Stellenwert. Alle Labore nehmen regelmäßig an nationalen und internationalen Vergleichsanalysen und -messungen (Ringversuchen) teil oder bieten in ihrer Funktion als Leitstelle selbst Vergleichsanalysen und -messungen an. Maßstab für die Labore ist ein Qualitätsstandard, der der Norm DIN EN ISO/IEC 17025 entspricht. Ein Teil der Labore ist bereits nach dieser Norm akkreditiert oder strebt die Akkreditierung an. Damit stellen die Labore unter Beweis, dass sie ein effizientes Qualitätsmanagementsystem unterhalten und über die fachliche und technische Kompetenz verfügen, belastbare Mess- und Analyseergebnisse zu liefern. Stand: 02.03.2026

Digitales Fertigungsprozessmanagement bei der Herstellung von Leichtbaufaserverbundteilen

Digitales Fertigungsprozessmanagement bei der Herstellung von Leichtbaufaserverbundteilen, Teilvorhaben: Entwicklung und Konzeptionierung von mehrfachverwendbaren Vakuumhauben und Bauteilformen zum drahtlosen Faserverbundleichtbaufertigungsmanagement

Technologieentwicklung zur hochwertigen Reststoffnutzung von Eierschalen als multifunktionales Additiv, Teilvorhaben 1: Koordination, Kommunikation, Schutzrechte und Entwicklung Konsumprodukte

Digitales Fertigungsprozessmanagement bei der Herstellung von Leichtbaufaserverbundteilen, Teilvorhaben: Entwicklung des (passiven) RFID-Transponder-Wandler-Systems mit einer Funkreichweite von mehreren Metern

Von der Probenahme holzartiger Schüttgüter bis zum Analysenergebnis - Bewertung und Optimierung der Analyseverfahren, Teilvorhaben 1: Koordination, Methoden, Praxisversuche, Statistik, Schulungen

Forschungsinitiative Zukunft Bau - Forschungscluster 'Nachhaltiges Bauen/Bauqualität', Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen - Erstellung eines EDV-gestützten Bewertungs- und Dokumentationsinstruments (eBNB)

Ziel des Forschungsprojekts ist die Erstellung eines EDV-gestützten internet- oder intranetbasierten Bewertungs- und Dokumentationsinstruments (eBNB). Mit dem eBNB soll eine Vereinheitlichung und Vereinfachung der planungs- und baubegleitenden Anwendung des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen erreicht werden. Ausgangslage: Die Anwendung des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) erfolgt bisher vornehmlich mit Unterstützung üblicher IT-Büroanwendungen, wie z.B. Textverarbeitungs und Tabellenkalkulationsprogrammen. Zu diesem Zweck werden zahlreiche standardisierte Dateien zur Verfügung gestellt. Informationen müssen über diese Dateien mehrmals manuell erfasst, ausgewertet und geprüft werden. Eine prozessbegleitende Nachhaltigkeitsbewertung ist damit aufwendig und fehleranfällig. Eine strukturierte und auswertbare Sammlung von Bewertungsdaten ist nicht möglich. Ziel: Das Forschungsprojekt soll mit der Entwicklung des IT-Systems 'Elektronisches Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen' (eBNB) eine zentrale, datenbankbasierte und leistungsfähige IT-Lösung für die Bauverwaltungen der öffentlichen Hand bereitstellen, die zum einen die effiziente und ressourcenschonende Anwendung des BNB gewährleistet und zum anderen die Verwendung des BNB als ein Qualitätsmanagementsystem im Rahmen des Bauprojektmanagements während der gesamten Projektlaufzeit ermöglicht. Das eBNB soll die Bewertung und Dokumentation der Nachhaltigkeitsqualitäten von Gebäuden und Außenanlagen prozessbegleitend in der Zielfindungs-, Planungs-, Bau-, Inbetriebnahme- und Nutzungsphase ermöglichen und das Erkennen von Optimierungspotenzialen unterstützen. Ein weiteres wesentliches Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, mit dem eBNB eine Datenbank zur einheitlichen Dokumentation und Archivierung der Bewertungsdaten abgeschlossener BNB-Bewertungen zu erstellen, mit der die Pflege und Fortschreibung des BNB zukünftig unterstützt, die wissenschaftliche Auswertung der Projekte und des BNB erlaubt sowie die Generierung von Kennwerten für den Planungs- und Bauprozess ermöglicht wird.

Spezialanalytik Arbeitsbereiche der experimentellen Arbeiten

In den Laboratorien des LAU in der Reilstraße 72 erfolgen umweltrelevante Untersuchungen von Böden, Abfällen, Altlasten und der Luft sowie Spezialbestimmungen in Lebens- und Futtermitteln. Hauptzielrichtungen der analytischen Arbeiten sind die Erfassung und Bewertung der landesweiten Belastungssituation, die experimentelle Untersetzung der Grundlagenarbeiten der Fachabteilungen des LAU und die Entwicklung und Einführung geeigneter Analysenverfahren basierend auf nationalen und europäischen Normungsgremien. Die Anforderungen an Richtigkeit und Präzision der erzeugten Analysendaten sind sehr hoch, um ihre länderübergreifende Vergleichbarkeit und notwendige Gerichtsverwertbarkeit zu gewährleisten. Aus diesen Gründen wird im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 ausschließlich nach DIN- und VDI-Verfahren gearbeitet und die Messergebnisse werden durch interne und externe Qualitätssicherungsmaßnahmen ständig überprüft. Die Bereiche Dioxinuntersuchungen in Futter- und Lebensmitteln, Gentechnik-Überwachung sowie Abfallanalytik sind bei der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditiert. Für die Luftanalytik wurde durch den Länderverbund staatlicher Umweltlaboratorien die Kompetenz nach DIN EN ISO/IEC 17025 festgestellt. Letzte Aktualisierung: 01.07.2026

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