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Die Quappe im Rheingebiet - ein verborgener Fisch kehrt in Fluss und Stillwasser zurück

Die Quappe im Rheingebiet

Die Quappe ist ein dorschartiger Süßwasserfisch, der einst deutschlandweit in Fließ- und Stillgewässern verbreitet war. Heute sind die Bestände der Quappe in mehreren Bundesländern gefährdet, in Nordrhein-Westfalen ist die Art vom Aussterben bedroht. Das Projekt soll die Ausbreitung der Quappe im Rheingebiet nun fördern.

AMZ Sachsen: Forschung und Entwicklung von intelligenter Verkehrsinfrastruktur für den Innenstadtbereich

AMZ Sachsen: Forschung und Entwicklung von intelligenter Verkehrsinfrastruktur für den Innenstadtbereich, Teilvorhaben C

AMZ Sachsen: Forschung und Entwicklung von intelligenter Verkehrsinfrastruktur für den Innenstadtbereich, Teilvorhaben D

AMZ Sachsen: Forschung und Entwicklung von intelligenter Verkehrsinfrastruktur für den Innenstadtbereich, Teilvorhaben A

Fischfauna 2022

01 Quappe – Lota lota (Linnaeus, 1758) 02 Karausche – Carassius carassius (Linnaeus, 1758) 03 Schlammpeitzger – Misgurnus fossilis (Linnaeus, 1758) 04 Hasel – Leuciscus leuciscus (Linnaeus, 1758) 05 Forelle – Salmo trutta (LINNAEUS, 1758) 06 Bitterling – Rhodeus amarus (Bloch, 1782) 07 Döbel – Leuciscus cephalus (Linnaeus, 1758) 08 Gründling – Gobio gobio (Linnaeus, 1758) 09 Nase – Chondrostoma nasus (LINNAEUS, 1758) 10 Güster – Abramis bjoerkna (Linnaeus, 1758) 11 Steinbeißer – Cobitis taenia (Linnaeus, 1758) 12 Stint – Osmerus eperlanus (Linnaeus, 1758) 13 Zwergstichling – Pungitius pungitius (Linnaeus, 1758) 14 Aland – Leuciscus idus (Linnaeus, 1758) 15 Barsch – Perca fluviatilis (Linnaeus, 1758) 16 Blei – Abramis brama (Linnaeus, 1758) 17 Dreistachliger Stichling – Gasterosteus aculeatus (Linnaeus, 1758) 18 Hecht – Esox lucius (Linnaeus, 1758) 19 Karpfen – Cyprinus carpio (Linnaeus, 1758) 20 Kaulbarsch – Gymnocephalus cernuus (Linnaeus, 1758) 21 Moderlieschen – Leucaspius delineatus (Heckel, 1843) 22 Plötze – Rutilus rutilus (Linnaeus, 1758) 23 Rapfen – Aspius aspius (Linnaeus, 1758) 24 Rotfeder – Scardinius erythrophthalmus (Linnaeus, 1758) 25 Schleie – Tinca tinca (Linnaeus, 1758) 26 Ukelei – Alburnus alburnus (Linnaeus, 1758) 27 Wels – Silurus glanis (Linnaeus, 1758) 28 Zander – Sander lucioperca (Linnaeus, 1758) 29 Aal – Anguilla anguilla (Linnaeus, 1758) 30 Blaubandbärbling – Pseudorasbora parva (Temminck & Schlegel, 1846) 31 Giebel – Carassius gibelio (Bloch, 1782) 32 Goldfisch – Carassius auratus (Linnaeus, 1758) 33 Graskarpfen – Ctenopharyngodon idella (Valenciennes, 1844) 34 Marmorkarpfen – Hypophthalmichthys nobilis (Richardson, 1845) 35 Silberkarpfen – Hypophthalmichthys molitrix (Valenciennes, 1844) 36 Sonnenbarsch – Lepomis gibbosus (Linnaeus, 1758) 37 Zwergwels – Ameiurus nebulosus (LeSueur, 1819) 38 Marmorgrundel – Proterorhinus semilunaris (HECKEL, 1837) 39 Schwarzmundgrundel – Neogobius melanostomus (PALLAS, 1814) 40 Sibirischer Stör – Acipenser baerii (BRANDT, 1869)

Vechte-Studie: An diesen Stellen werden “schwimmende Grenzgänger” ausgebremst

Nordhorn/Almelo . In den vergangenen vier Jahren haben niederländische und deutsche Organisationen im Rahmen des Projekts Swimway Vecht die Fischwanderung in der Vechte untersucht. Mehrere dutzend “schwimmende Grenzgänger” wurden dazu besendert und auf einer Strecke von mehr als 200 Flusskilometern vom Ijsselmeer über Niedersachsen bis zu den Quellflüssen in Nordrhein-Westfalen verfolgt. Das Ergebnis: Zahlreiche Querbauwerke in der Vechte schränken die Durchgängigkeit des Flusses wesentlich ein. Die Studie gibt Wasserbewirtschaftern auf beiden Seiten der Grenze wertvolle Hinweise für künftige Vorhaben zur Erleichterung der Fischwanderung. . In den vergangenen vier Jahren haben niederländische und deutsche Organisationen im Rahmen des Projekts Swimway Vecht die Fischwanderung in der Vechte untersucht. Mehrere dutzend “schwimmende Grenzgänger” wurden dazu besendert und auf einer Strecke von mehr als 200 Flusskilometern vom Ijsselmeer über Niedersachsen bis zu den Quellflüssen in Nordrhein-Westfalen verfolgt. Das Ergebnis: Zahlreiche Querbauwerke in der Vechte schränken die Durchgängigkeit des Flusses wesentlich ein. Die Studie gibt Wasserbewirtschaftern auf beiden Seiten der Grenze wertvolle Hinweise für künftige Vorhaben zur Erleichterung der Fischwanderung. “Für verschiedene Fischarten ist die Möglichkeit zu wandern überlebenswichtig”, erklärt Jan Kamman von Sportvisserij Nederland. Wenn wie in der Vechte Querbauwerke ein Fortkommen erschweren oder gar ganz verhindern, werde es seltenen Fischarten wie Meerforelle oder Quappe unmöglich, ihren Lebenszyklus zu vollenden. Dank der vorliegenden Ergebnisse des Projekts Swimway Vecht konnten die entscheidenden Hindernisse für die Fischwanderung in der Vechte nun ermittelt werden. “So können wir unsere grenzüberschreitenden Anstrengungen zur Verbesserung der Durchgängigkeit dieses Gewässers auf die entscheidenden Stellen im Gewässer lenken, um Verbesserungen zu bewirken”, freut sich Thorsten Schmitt von der Direktion des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zahlt sich aus Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zahlt sich aus Die Waterschap Vechtstromen, Sportvisserij Nederland, Waterschap Drents Overijsselse Delta, Rijkswaterstaat, der NLWKN, der Landesfischereiverband Niedersachsen e.V. und Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. hatten in den zurückliegenden vier Jahren zur Erstellung der Studie beigetragen. Die Federführung lag beim Verband Sportvisserij Nederland, der den Großteil der praktischen Untersuchungen durchführte. “ Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das Potenzial der Vechte für wandernde Fische grundsätzlich groß ist”, betont Jan Kamman. Bei der Untersuchung der Vechte und ihres Einzugsgebiets ließen sich für jede Fischart mehrere Wanderhindernisse und Verbesserungsmöglichkeiten erkennen. Vor allem der Afsluitdijk im Ijsselmeer oder auch das “Vechterweerd” oberhalb von Zwolle in den Niederlanden sowie die beiden Nordhorner Vechtewehre wurden als wesentliche Hindernisse für die Migration identifiziert. Der Afsluitdijk sorgt dabei vor allem bei Blankaalen für eine begrenzte Wanderung. Die Vechte bei Zwolle ist am Vechterweerd für die stromaufwärts gerichtete Wanderung von Schnäpel und Quappe nicht passierbar. Die Nordhorner Vechtewehre sind für Meerforellen, die die Oberläufe in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen erreichen müssen um zu laichen, nicht passierbar. “ Im Ergebnis kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Vechte sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland für stromaufwärts gerichtete Wanderungen nur eingeschränkt bis gar nicht durchgängig ist. Eine Wanderung stromabwärts von der Quelle in Richtung Nordsee ist prinzipiell möglich. Die Fische schwimmen oder treiben in diesem Fall mit der Strömung über die Wehre. Allerdings führen die zahlreichen Querbauwerke und Staubereiche auch hier zu Einschränkungen der Wanderungen der Fischfauna. Barrieren werden bereits abgebaut Barrieren werden bereits abgebaut Auf eine Beseitigung einiger Hindernisse haben sich die Projektpartner bereits verständigt. So werden in den kommenden Jahren an der niederländischen Vechte mehrere Fischtreppen errichtet, bestehende Aufstiege optimiert oder auch Nebengerinne an den Bauwerken realisiert. “Die Verbesserung der Durchgängigkeit am Afsluitdijk wird zweifelsohne die Zahl der Wanderfische wie Aal, Meerforelle und Schnäpel vergrößern. Die Verbesserung der Durchgängigkeit bietet Chancen für das gesamte Flussökosystem”, ist Josef Schwanken, Projektbeteiligter beim NLWKN, überzeugt. Der Rückbau der Wehranlagen und die Errichtung von Sohlgleiten oder Nebengerinnen an den Wehranlagen sowie eine Optimierung der bestehenden Fischaufstiege werden als weitere Maßnahmen in der Studie empfohlen. Durch eine Anpassung der Stauregulierung sollen zudem natürlichere Strömungsverhältnisse begünstigt werden. “Durchgängige Flüsse mit natürlichen Strömungsverhältnissen in Kombination mit mehr Raum für den Fluss sind die Faktoren, die neue erreichbare Lebensräume nicht nur für Fische schaffen können”, so Schwanken. Die Forscher plädieren für ein koordiniertes Vorgehen und eine Fortführung der Zusammenarbeit.

Untersuchungen zur Bestandsdynamik und -bewirtschaftung wichtiger Arten der Erwerbs- und Angelfischerei in Sachsen-Anhalt: Quappenpopulationen in der Elbe

Zielstellung: Im Rahmen dieses Projektes sollen die Bestandsdynamik bzw. spezielle Entwicklungen bei den Hauptzielarten der fischereilichen Nutzung in Sachsen-Anhalt dokumentiert, analysiert und daraus Empfehlungen für die weitere Bewirtschaftung abgeleitet werden. Nach dem Wels (Schriftenreihe des IfB, Bd. 37) steht aktuell der Quappenbestand der Elbe im Fokus. Neben Recherchen und Untersuchungen zu Bestandsentwicklung und -zusammensetzung, Wachstum, Hauptvermehrungsgebieten und Fangerträgen stellt die Frage nach einer möglichen Aufsplittung der Population in eine Wander- und eine Binnenform einen speziellen Aspekt des aktuellen Forschungsprojektes dar. Hauptschwerpunkte der Arbeiten im Jahr 2014 waren eine Literaturstudie und Datensammlung zur Elbquappe sowie die Bereitstellung und Aufarbeitung von Probenmaterial für weitergehende Untersuchungen. Material und Methoden: Im Rahmen der Literaturstudie erfolgten Recherchen in einschlägigen Datenbanken, Sachbüchern, Publikationen und wissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Speziell zur Abschätzung der Bestandsentwicklung in der Elbe wurden Daten und Informationen von Fischern, Anglern, Behörden und wissenschaftlichen Einrichtungen gesammelt und ausgewertet. Für die geplante Beschaffung von insgesamt 200 Quappen unterschiedlicher Größe konnten vier Fischereibetriebe im Bereich der Mittel- und Unterelbe verpflichtet werden. Für die Unterscheidung einer möglichen Wander- bzw. Binnenform werden insgesamt 12 potenziell geeignete Parameter (u. a. Hautfärbung, Parasitenbefall, Wachstum, Fettsäuremuster der Muskulatur, Genotyp, Elementarzusammensetzung der Otolithen) untersucht. Ergebnisse: Aktuell enthält die Literatursammlung ca. 50 relevante Literaturquellen. Wie zu erwarten war, ist die Datenlage je nach Sachgebiet sehr divers. Die allgemeine Biologie der Quappe ist in Standardwerken ausführlich beschrieben. Einige neuere Erkenntnisse stammen aus Erfahrungen, die bei der Aufzucht dieser Art unter Aquakulturbedingungen gewonnen wurden. Regelmäßig wird von Wanderformen und stationären Varietäten berichtet, welche sich auch phänotypisch unterscheiden lassen. Historische Laichgebiete finden selten Erwähnung und sind örtlich nicht exakt eingegrenzt. Die derzeit bestehende Datenlage zu Fangerträgen als Basis für die Einschätzung der Bestandsentwicklung der Quappe in den letzten Jahrzehnten ist als außerordentlich dürftig einzuschätzen. Während der Hauptlaichzeit im Winter 2014/15 wurden bislang 90 Quappen im Längenbereich von 18 - 71 cm gefangen und stehen für weitergehende Untersuchungen zur Verfügung.

Fisch des Jahres 2002 ist die Quappe

Fisch des Jahres ist die Quappe (Lota lota L.).

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