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Untersuchungen von fachlichen Fragestellungen bei der Wahrnehmung der Bundesaufsicht im Strahlenschutz und Maßnahmen zum Kompetenzerhalt im Vollzug des Strahlenschutzes

Konzept zur Umrechnung dosisrelevanter Parameter in der digitalen Volumentomographie

Mit der Einführung der digitalen Volumentomographie (DVT) als Schnittbildtechnik im Jahre 1996 stand der Zahnheilkunde erstmals eine dreidimensionale Akquisitionstechnik zur Verfügung. Mittlerweile hat sich dieses Verfahren auch außerhalb der Zahnheilkunde etabliert. Den Anwendern steht inzwischen eine große Anzahl von DVT-Röntgeneinrichtungen verschiedener Hersteller zur Verfügung. Die derzeit verfügbaren DVT-Systeme geben als dosisrelevante Parameter das Dosis-Flächen-Produkt (DFP) an, während bei konventionellen CT-Systemen das Dosis-Längen-Produkt (DLP) bzw. der Volumen-Computertomographie-Dosisindex (CTDIvol) angegeben wird. Diagnostische Referenzwerte werden für tomographische Systeme einheitlich als DLP- oder CTDIvol-Werte festgelegt. Es besteht daher die Notwendigkeit, die genannten dosisrelevanten Parameter ineinander umzurechnen. Nur so kann von den Betreibern von DVT-Systemen und durch die ärztlichen Stellen die Einhaltung der DRW überprüft werden. Ziel dieses Vorhabens ist die Entwicklung eines Konzepts zur Umrechnung zwischen DLP-, CTDIvol- und DFP-Werten. Dieses Konzept ist an verschiedenen handelsüblichen Geräten für typische Untersuchungen zu erproben und insbesondere bezüglich der Umrechnungsfehler zu spezifizieren. Dieses Vorhaben soll bis zur nächsten Überarbeitung der DRW abgeschlossen sein.

TScan: Entwicklung eines Scanners zur vollständigen inline-Prüfung von opaken und transparenten Kunststoffpellets mit industrieller Anwendung einer Doppeltunnnel-Belichtung für kleinste freifallende Objekte

Entwicklung eines Scanners, der eine vollständige Prüfung von transparenten Pellets auf Verunreinigungen während des Produktionsprozesses ermöglicht. Durch eine Kombination von Röntgentechnologie und optischen Kameras sollen metallische und organische Verunreinigungen fast vollständig erkannt werden und den mit bestehenden Verfahren nicht abdeckbaren Bereich (Blindbereich) von aktuell nicht detektierbaren Kontaminationen bei Kunststoffpellets beseitigen. Dabei soll die industrielle Anwendung einer Doppeltunnnel-Belichtung für kleinste freifallende Objekte genutzt werden. Durch das in den Produktionsprozess integrierte Verfahren soll die Ausschussmenge nachhaltig reduziert und eine energie- und ressourcen-intensive Neuproduktion sowie die Entsorgung ganzer Chargen entfallen. Die wirtschaftliche und ökologische Bedeutung der Verbesserung der Prüfverfahren zeigt sich bspw. in der Kabelindustrie. Aktuell werden Beschädigungen des Kabels auf Grund von fehlerhaftem Isolationsmaterial durch eine abschließende Qualitätsprüfung festgestellt. In Verbindung mit neuen Verfahren können so jährliche Energieeinsparungen im zweistelligen GWh - Bereich erzielt werden.

H2020-EU.3.5. - Societal Challenges - Climate action, Environment, Resource Efficiency and Raw Materials - (H2020-EU.3.5. - Gesellschaftliche Herausforderungen - Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe), Real-Time Mineral X-Ray Analysis for Efficient and Sustainable Mining (X-MINE)

r4 - wirtschaftsstrategische Rohstoffe: MetalSens - Entwicklung einer Prozesskette zur staubarmen Rückgewinnung von Technologiemetallen bestückter Leiterplatten mittels sensorgestützter Sortierung, Teilvorhaben 4: Sensorgestützte Sortierung von Leiterplattenkomponenten

Im Rahmen des Forschungsvorhabens wird ein innovativer Recyclingprozess von WEEE (Waste Electrical and Electronic Equipment) entwickelt, der die Versorgung mit Technologiemetallen (TM) langfristig verbessert. Das Vorhaben fokussiert auf Leiterplatten, da diese strategisch wichtige TM enthalten. Ein anforderungsgerechter Prozess, von der Bereitstellung von Leiterplatten, staubarmer Zerkleinerung über eine innovative sensorgestützte Sortierung bis hin zur metallurgischen Verwertung, ist heute nicht Stand der Technik. 'MetalSens' hingegen berücksichtigt alle Prozessschritte sowie deren individuelle Anforderungen und optimiert die Sortierung durch den innovativen Einsatz von Sensorik. Neben der Entwicklung der Sensoren ist die Erkennung charakteristischer Eigenschaften je nach Bauteilkomponente und deren Materialzusammensetzung zentraler Bestandteil des Projekts. Die LLA Instruments GmbH plant zur Zielerreichung zunächst die Verwendung von Komponenten wie XRF-Detektoren und Röntgenröhren. Diese werden in einer Demoanlage umgesetzt. Diese beinhaltet 3-8 Einzeldetektoren und eine Röntgenröhre. Ziel der Demoanlage ist ein Testsetup zur Prüfung der Detektierbarkeit von den erwünschten Elementen. Die Demoanlage wird genutzt, um eine Funktionsprüfung hinsichtlich der - zunächst vermuteten - Charakteristika der Elemente in den jeweiligen Bauteilkomponenten zu überprüfen bzw. Charakteristika potenzieller Begleitelemente aufzufinden und diese wiederum auf deren Eignung zu prüfen. Das Unternehmen strebt außerdem die Realisierung mehrerer kleiner Sensoren als dezentrale Lösung an, um die Wirtschaftlichkeit gegenüber einer einzigen, großen Lösung sicherzustellen.

Bewertung des Einsatzes von Dosismanagement-Systemen zur Optimierung von Röntgenanwendungen in verschiedenen Röntgeneinrichtungen

Die Röntgenverordnung verpflichtet die Anwender von Röntgengeräten dazu, jede Strahlenexposition so weit einzuschränken, wie dies mit der diagnostisch zu erzielenden Bildqualität noch zu vereinbaren ist. Der Qualitätssicherung im klinischen Routinebetrieb sind und a. die diagnostischen Referenzwerte (DRW) zu Grunde zu legen. Aufgrund fehlender technischer Voraussetzungen war es bisher für den Anwender schwierig, ihre Verfahren regelmäßig zu prüfen und Überschreitungen von DRW kontinuierlich zu analysieren. Mit dem Einzug von Dosismanagement-Systemen (DMS) in den klinischen Alltag und der Umsetzung der Euratom-Richtlinie in deutsches Recht, werden sich aber die technischen und rechtlichen Voraussetzungen hin zu einer umfassenden und kontinuierlichen Qualitätssicherung von Röntgenanwendungen verschieben. Ziel dieses Vorhabens ist, den Einsatz von DMS sowie die Prozessabläufe bei der Auswertung der gewonnenen Daten bei unterschiedlichen Untersuchungsarten (u. a. Interventionen, CT-Untersuchungen) an einer Vielzahl von Röntgengeräten (mindestens 100 Geräte in Kliniken und Praxen) zu erfassen und zu bewerten. Die Wirkung, den die DMS auf die Optimierung von Strahlenanwendungen haben, ist ca. 1 Jahr nach der Einführung der DMS im Vergleich mit Werten vor der Einführung zu beurteilen. Die in den teilnehmenden Einrichtungen erhobenen Expositionswerte sind kontinuierlich mit den DRW zu vergleichen. Ein weiteres Ziel ist die Erstellung eines Leitfaden für Anwender von DMS, der Vorschläge macht, welche Eigenschaften DMS in Abhängigkeit der Institutionsgröße haben sollten und wie DMS entsprechend, mit dem Ziel der Dosisoptimierung und ggfs. unter Einbeziehung von Medizinphysikern, Radiologen und technischen Angestellten (MTRA, IT), eingesetzt werden können.

IngenieurNachwuchs 2015: Kephalos - Strahlungsarme 3D-Rekonstruktion des Gesichtsschädels auf Basis multimodaler Eingabedaten

Kinder und Jugendliche in Deutschland und anderen modernen Industriestaaten erhalten zunehmend kieferorthopädisch indizierte FRS-Röntgenaufnahmen für Wachstumsprognosen oder Umstellungsoperationen. Diese Untersuchungen tragen jedoch substantiell zur Strahlenbelastung bei den Patienten bei, besonders durch den verstärkten Einsatz von 3D-Röntgenaufnahmen. Ziel des geplanten Vorhabens Kephalos ist es, die 3D-Rekonstruktion der äußeren Oberfläche des Gesichtsschädels mit lediglich einem Bruchteil der Dosis an ionisierender Strahlung im Vergleich zu bekannten 3D-Röntgenverfahren zu realisieren. Diese FSR-Aufnahmen können dabei mit herkömmlichen digitalen Fernröntgengeräten erstellt werden, wie sie in fast jeder kieferorthopädischen Praxis vorhandenen sind. Durch Erweiterung um einen preiswerten Oberflächenscanner werden diese Geräte für die 3D-Planung verfügbar gemacht. Methodisches Ziel ist die Entwicklung einer neuen Technik zur Berechnung der genauen Oberfläche des Gesichtsschädels unter Verwendung von 1. einer einzigen FRS-Aufnahme, 2. eines Oberflächenscans des Gesichts und 3. eines statistischen Modells der Gesichtsschädeloberfläche. Das Arbeitsprogramm des fachlichen Konsortiums aus Informatik, Zahnmedizin und einem Industriepartner mit Expertise in der digitalen Zahnheilkunde sieht 26 Arbeitspakete vor, hiervon 17 für zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter mit den fachlichen Schwerpunkten Bildverarbeitung und statistische Modellierung.

CLUSTER, TUC: Untersuchung der Auswirkungen von CO2 mit verschiedenen Begleitstoffzusammensetzungen auf die Injektivität

Projektziel ist ein besseres Verständnis des Einflusses von CO2 reichen Gasen auf geologische Speicher und deren Injektivität. In Flutexperimenten wird CO2 mit Begleitstoffen in wechselnder Zusammensetzung in Kerne Injiziert. Ziel ist die Erfassung von petrophysikalischen Veränderungen und die Identifizierung der ursächlichen Prozesse. Neben Eluatanalysen ist eine vergleichende Charakterisierung mit Porositäts-, Permeabilitäts-, NMR, Röntgentomografie- und gegebenenfalls noch weiteren ergebnisorientierten Messungen geplant. Auf diese Weise sollen die für die Veränderungen zuständigen Prozesse wie Auflösung von Gesteinsmaterial, Ausfällungen von Mineralen oder Wiederausfällung von zuvor gelöstem Gesteinsmaterial identifiziert werden. Um die Tiefenwirkung der genannten Prozesse ausreichend abzubilden, sind Untersuchungen an langen Flutstrecken notwendig. Durch die Verwendung von bis zu 2 m langen Kernen können die Auswirkungen auf die Injektivität im Labor ausreichend gut abgebildet werden. Zunächst wird die Kernflutanlage unter Berücksichtigung der hohen Korrosivität und Toxizität der Fluide aufgebaut und die relevanten Ausgangsbedingungen definiert. Aus dem definierten Gesteinsmaterial werden Kerne hergestellt und detailliert charakterisiert. Als Grundlage werden zunächst Versuche mit reinem CO2 durchgeführt. In den nachfolgenden Versuchen wird der Einfluss des Druckes, der Temperatur und einer zeitlich wechselnden Begleitstoffzusammensetzung untersucht.

Teilprojekt I: Simulationsmodelle zur Wasser- und Nährstoffdynamik im System Boden-Pflanze^Teilprojekt A: Projektkoordination sowie Entwicklung von Sensorplattform, Geoelektrik-, UV-, Vis-, NIR- und THz-Sensoren^Teilprojekt E: Modellierung von Pflanzenwachstum und Stoffumsatz auf Dauerversuchsflächen mit Boden- und Pflanzensensorik^BonaRes (Modul A): I4S - Integriertes System zum ortsspezifischen Management der Bodenfruchtbarkeit^Teilprojekt F: Mittlere Infrarot- und Gamma-Spektroskopie als komplementäre Werkzeuge für ein ortsspezifisches Management der Bodenfruchtbarkeit^Teilprojekt C: Raman Messsystem zur ortsspezifischen Bodenanalytik^Teilprojekt B: LIBS und RFA als Werkzeuge für ein ortsspezifisches Management der Bodenfruchtbarkeit^Teilprojekt H: Mobile Elementanalytik mittels Laser-induzierter Plasmaspektroskopie, Teilprojekt D: Einheitliche Sensorplattform für das Gesamtprojekt

Gegenstand des Teilprojekts ist eine einheitliche, mobile Sensorplattform für das Gesamtprojekt, das sich im Rahmen des flächenspezifischen Managements zur Bodenfruchtbarkeit mit teilflächenspezifischer Düngung befasst. Die im Teilprojekt zu realisierende, mobile Sensorplattform muss zu kontinuierlicher kartografischer Erfassung mehrerer Zielgröße, wie z.B. Stickstoff- Phosphat-, Ammoniumgehalt, geeignet sein. Drei wesentliche Randbedingungen betreffen die Plattform: 1. Bodendynamische Modelle bzgl. der zu erfassenden Zielgrößen als Grundlage für die Auswahl der Sensoren; 2. Eigenschaften und Integration dieser Sensoren; 3. Anpassung an das Decision Support System, das die Messungen sozioökonomisch verwertbar macht. Im Teilprojekt kommen zum Einsatz: Ionenselektive, Infrarot-, chemisch sensitive Feldeffekttransistoren, Röntgenfluoreszenz-Geräte, Gamma-Spektrometer und das geoelektrische Geophilus-System. Für alle genannten Sensoren sind individuell angepasste mechanische Konstruktionen und Stromversorgungen sowie, weniger individuell, sondern möglichst einheitlich, Elektronik zur Signalerfassung und -auswertung, graphische Oberfläche und Schnittstellen zu den Projektpartnern zu realisieren. Hinzu kommen Konstruktionen und Maßnahmen zur Probenaufbereitung, zur Sensorkalibrierung und für sonstige erforderliche Arbeitsschritte. Während der ersten drei Jahre konzentriert sich das Projekt auf oberflächennahe Schichten und eine arbeitsfähige Demonstrator-Sensorplattform.

Erstellung und Überarbeitung von technischen Normen für den Strahlenschutz und die Qualitätssicherung in der medizinischen Radiologie

Für die Ziele des Strahlenschutzes sind die Vorschriften des Atomgesetzes, der Strahlenschutzverordnung und der Röntgenverordnung durch Normen zu untermauern, um eine zielgerichtete, bundeseinheitliche Umsetzung zu gewährleisten. Daneben sind bestehende, für den Vollzug wichtige Normen neuen Entwicklungen, die sich beispielsweise aus der Informationsverarbeitung und der Einführung digitaler Techniken ergeben, anzupassen. Die Normen präzisieren die durch Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften und Richtlinien vorgegebenen Regeln und geben Ausführungshinweise dazu. Ziel des Vorhabens ist es, Normen für die Überwachung von Einrichtungen der medizinischen Radiologie hinsichtlich technischer Eigenschaften, Qualität und Strahlenschutz zu erstellen. Das Vorhaben soll auch die Arbeiten zur Einflussnahme auf die europäische und internationale Normung im Bereich der Strahlenschutzverordnung und Röntgenverordnung erheblich verbessern. Nur so können wesentliche nationale Vorgaben frühzeitig eingebracht und durchgesetzt werden. Dies ist wegen der bindenden Wirkung dieser übernationalen Normung (ISO1), IEC2), CEN3), CENELEC4)) von erheblicher nationaler Bedeutung und auch erforderlich, um die Ziele neuerer europäischer Vorgaben für den Strahlenschutz harmonisiert umzusetzen.

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