Ziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag zur Strahlenschutz-Vorsorge zu leisten, indem untersucht werden soll, inwiefern auf der Basis eingebrachter mycelbildender Pilze eine schnelle, stabilere und quantitativ hohe Akkumulation von Radionukliden aus tieferliegendem Erdreich und aus Wässern im Myzel möglich ist. Aufbauend auf die im Rahmen von Vorläuferprojekten erlangten Erkenntnisse soll durch Grundlagenforschung, über anwendungsorientierte Laboruntersuchungen bis hin zu praxisnahen Verfahrensansätzen das Ziel in Form einer Machbarkeitsstudie erreicht werden. Im Rahmen des beantragten Projekts soll die Eignung von Pilzen zur schnellen und ausgedehnten Durchdringung eines Bodenkörpers zum Zwecke der mittelfristigen Immobilisierung von freigesetzten Radionukliden überprüft werden. Ergänzend werden entsprechende Untersuchungen auch an Pflanzen durchgeführt. Dazu wird die Translokation von Radionukliden aus der Bodenmatrix in Pilze und Pflanzen sowie die Migration der Radionuklide in dem Organismus analytisch erfasst. Durch die Untersuchung der Radionuklid-Speziation im Boden, an und in der Biomasse sollen außerdem physikalische, chemische und biologische Einflussfaktoren für die Metallaufnahme identifiziert werden. Ziel ist es zusätzlich bestehende analytische Verfahren (SIMS) dafür entsprechend weiter zu entwickeln. Das Projekt ist in zwei Phasen gegliedert. Eine erste Phase, in der grundlegende Prozesse im Labor an je zwei Pilzen und Pflanzen in einem für Deutschland und die Ukraine relevanten Referenzboden (Refesol 04, Gley-Podsol, schwach schluffiger Sand, mittel sauer, mittel humos) und einem zweiten kontaminierten Boden (z.B. VKTA) untersucht werden sollen. Für die Experimente werden die Isotope Sr-90/Sr-85, Cs-137 und Am-241 (ggf. auch Eu-152) verwendet. Darüber hinaus werden auch inaktives Sr, Cs sowie Eu genutzt. In der zweiten Phase sollen die erhaltenen Erkenntnisse in einem Freilandversuch unter Verwendung von Pflanzen und Pilzen überprüft werden.
Ziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag zur Strahlenschutz-Vorsorge zu leisten, indem untersucht werden soll, inwiefern auf der Basis eingebrachter mycelbildender Pilze eine schnelle, stabilere und quantitativ hohe Akkumulation von Radionukliden aus tieferliegendem Erdreich und aus Wässern im Myzel möglich ist. Aufbauend auf die im Rahmen von Vorläuferprojekten erlangten Erkenntnisse soll durch Grundlagenforschung, über anwendungsorientierte Laboruntersuchungen bis hin zu praxisnahen Verfahrensansätzen das Ziel in Form einer Machbarkeitsstudie erreicht werden. Im Rahmen des beantragten Projekts soll die Eignung von Pilzen zur schnellen und ausgedehnten Durchdringung eines Bodenkörpers zum Zwecke der mittelfristigen Immobilisierung von freigesetzten Radionukliden überprüft werden. Ergänzend werden entsprechende Untersuchungen auch an Pflanzen durchgeführt. Dazu wird die Translokation von Radionukliden aus der Bodenmatrix in Pilze und Pflanzen sowie die Migration der Radionuklide in dem Organismus analytisch erfasst. Durch die Untersuchung der Radionuklid-Speziation im Boden, an und in der Biomasse sollen außerdem physikalische, chemische und biologische Einflussfaktoren für die Metallaufnahme identifiziert werden. Ziel ist es zusätzlich, nach Möglichkeit bestehende analytische Verfahren (SIMS) dafür zu adaptieren. Das Projekt ist in zwei Phasen gegliedert. Eine erste Phase, in der grundlegende Prozesse im Labor an je zwei Pilzen und Pflanzen in einem für Deutschland und die Ukraine relevanten Referenzboden (Refesol 04, Gley-Podsol, schwach schluffiger Sand, mittel sauer, mittel humos) und einem zweiten kontaminierten Boden (z.B. VKTA) untersucht werden sollen. Für die Experimente werden die Isotope Sr-90/Sr-85, Cs-137 und Am-241 (ggf. auch Eu-152) verwendet. Darüber hinaus werden auch inaktives Sr, Cs sowie Eu genutzt. In der zweiten Phase sollen die erhaltenen Erkenntnisse in einem Freilandversuch unter Verwendung von Pflanzen und Pilzen überprüft werden.
Zielstellung des beantragten Verbundprojektes ist es, die verfahrens-, arbeitssicherheits- und genehmigungstechnischen Voraussetzungen für eine Entsorgung von radioaktivem Quecksilber zu entwickeln. Die Behandlung oder Entsorgung von bestehenden Abfallkontingenten ist nicht Gegenstand des Projektes. Das im Projekt entwickelte Entsorgungskonzept wird mit repräsentativem Probematerial auf die Anwendbarkeit hin überprüft. Für aktiviertes Quecksilber oder quecksilberhaltige Reststoffe, die nicht dekontaminiert werden können sowie für die Dekontaminationsrückstände, welche an Aktivität angereichert wurden, soll innerhalb des Verbundprojekts untersucht werden, welche chemische Konversion zielführend ist und in welche inerten Matrices diese eingebunden werden können. Zielstellung des Konditionierungsverfahrens ist es, eine möglichst vollständige Immobilisierung der Radionuklide zu gewährleisten. Dies würde eine Endlagerung der radioaktiven Abfälle ermöglichen. Das Projekt soll die Grundlage für eine gesicherte Entsorgungsplanung der Ablieferungspflichtigen bilden. Es sind insgesamt 13 Arbeitspakete vorgesehen, wobei es sowohl um die genauere Untersuchung der vorhandenen Abfallkontingente geht (Identifizierung & Charakterisierung), als aber auch um die Erforschung eines geeigneten Dekontaminationsverfahrens für das radioaktive Quecksilber. AiNT wird zudem seine Kompetenz in den Bereichen Freigabeverfahren und Konditionierungskonzept einbringen.
Rahmen des geplanten Vorhabens sollen radionuklidbelastete Substrate (insbesondere Cäsium und Strontium) beim Rückbau kerntechnischer Anlagen mittels Phytosanierung einer nachhaltigen Landschaftsgestaltung und einer Wertschöpfung zur Produktion von Energiepflanzen zugeführt werden (Landfarming). Die gleichzeitige Dekontamination durch Akkumulation der Radionuklide in der Pflanze und Stabilisierung im Boden sollen gleichzeitig durch eine mehrstufige Bepflanzung ermöglicht werden. Die Idee des vorliegenden Projekts ist die Kombination einer Phytoextraktion in einer Krautschicht, die regelmäßig geerntet werden kann und somit Radionuklide entzieht, mit einer Produktion von nachwachsenden Rohstoffen durch Kurzumtriebsplantagen von schnellwachsenden Bäumen, die einer Phytostabilisierungsstrategie entsprechen. Voraussetzungen für das Projekt sind Ameloriationen der Böden durch bestimmte Konditionierungen, die den pH-Wert in den leicht sauren Bereich verschieben. Für die geplanten Untersuchungen soll die bisherige Testfläche 'Gessenwiese' bei Ronneburg umgestaltet und eine neue Testfläche 'Kanigsberg' im Bereich der Aufstandsfläche der ehemaligen Absetzerhalde etabliert werden. Die Pflanzenauswahl soll durch die Analyse des Wachstums-, und der Boden- sowie Wasseranalysen im Vergleich mit den 10 Jahre alten Anpflanzungen auf dem nahegelegenen Kanigsberg getroffen werden.
Das Gesamtziel des Vorhabens besteht in der Weiterentwicklung, Optimierung und Maßstabsvergrößerung eines bereits im Labormaßstab erfolgreich erprobten Verfahrensansatzes zur elektrochemischen Totalmineralisation C-14-haltiger flüssiger organischer Stoffe, um auf diese Weise ein alternatives, technisch einfacheres und kostengünstigeres Verfahren für die Behandlung und Entsorgung solcher schwierig entsorgbaren und nicht endlagerfähigen radioaktiven Abfälle im Pilotmaßstab bereitstellen zu können. In einem vom BMBF geförderten Vorprojekt wurde die prinzipielle Anwendbarkeit des Verfahrensprinzips bereits erfolgreich u.a. an ausgewählten Chargen C-14-haltiger wässriger Abfalllösungen demonstriert Im Rahmen des Projektes soll das Spektrum zu untersuchender Verbindungen erweitert werden, wobei u.a. typische mit Wasser nicht mischbare Verbindungen einbezogen werden sollen. Das Verfahren soll hinsichtlich Prozessführung, Umsatz/Dekontaminationsgrad und Stromausbeute und damit letztlich der Kosten optimiert und an die Erfordernisse des Arbeitens mit höheren Aktivitäten angepasst werden. Schließlich ist eine Praxiserprobung unter Verwendung einer 1000-cm2-Elektrolysezelle und entsprechender Peripherie mit realen Abfalllösungen über 2-3 Monate hinweg geplant. Es sollen dabei auch die Grundlagen für ein perspektivisches C-14-Recycling gelegt werden. Abschließend wird die technische und wirtschaftliche Machbarkeit auch unter Berücksichtigung des Einsatzes als mobile Anlage bewertet.
Ziel ist es die Trockeneisstrahltechnik für die Verwendung als sicheres und leistungsfähiges Dekontaminationsverfahren zu etablieren, um somit die Gebäudedekontamination kerntechnischer Anlagen wesentlich zu erleichtern. Die Leistungsfähigkeit moderner Prozessvarianten soll anhand valider Daten zum Abtrag von Lacken und Beton erarbeitet werden, sodass diese Erkenntnisse direkt in die Rückbauplanung einfließen können. Im Fokus steht dabei die Arbeitssicherheit in Bezug auf die CO2 Konzentration in der Anlage. 1 Mock-Up Strukturen zur Entschichtung 1.1 Unbeschichtete Betonoberflächen1.2 Beschichtete Betonoberflächen 2 Trockeneisbearbeitung von Beton 2.1 Pellet-Strahlen ohne zusätzliche AbrasivmittelPelletformExtrudierte PelletsGebrochene Pellets 2.2 Strahlen mit geringem Anteil an Abrasivmittel 3 Bestimmung des Leistungspotentials der verschiedenen Entschichtungsarten auf CO2-Basis 3.1 Leistungsdatenermittlung 3.2 Leistungsdatenvergleich 3.3 Wirtschaftlichkeitsabschätzung 4 Übertragung auf andere Dekontaminationsbereiche im kerntechnischen Bereich 4.1 Entschichtung von metallischen Bauteilen 4.2 Reinigung von metallischen Bauteilen 4.3 Weiterer Betonabtrag nach der Entschichtung 5 Abfallbehandlungskonzept 5.1 Prognose zum Sekundärwaste 5.2 Weitergehende Konditionierungsmaßnahmen des abgetragenen Materials6 Analyse der Prozessemissionen 6.1 Ableiten eines spezifischen Lüftungskonzepts 6.2 Gasanalyse zum CO2-Verbleib 6.3 Sicherheitsbetrachtungen CO2-am Arbeitsplatz 6.4 CO2 Rückgewinnung.
Im europäisch-russischen Netzwerk ERA.Net RUS verfolgen zwei deutsche, ein finnischer und ein russischer Partner gemeinsam eine aussichtsreiche Lösung zur Dekontamination von Böden sowie zur Verhinderung der Ausbreitung von Stäuben, die Radionuklide enthalten. Das Ziel ist die Entwicklung von kolloid-stabilen selektiv wirkenden Nanosorbentien, die kontaminierte Böden durchdringen, Radionuklide aufnehmen und anschließend durch einfache Filtration oder Ausflockung mit polymeren Fällungsmitteln abgetrennt werden können. Analog wirkende Sorptionssysteme können als Bestandteile von Latices mit guten filmbildenden Eigenschaften radioaktive Stäube binden und so die Ausbreitung dieser Stäube und die Kontamination weiterer Flächen unterbinden. Beide Strategien erscheinen insbesondere zur Schadensbegrenzung nach großen Störfällen oder Unfällen mit radioaktivem Material notwendig.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 23 |
| Europa | 3 |
| Land | 1 |
| Weitere | 2 |
| Wissenschaft | 8 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 19 |
| Text | 3 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 7 |
| Offen | 19 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 24 |
| Englisch | 5 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 3 |
| Keine | 11 |
| Webseite | 13 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 17 |
| Lebewesen und Lebensräume | 17 |
| Luft | 14 |
| Mensch und Umwelt | 26 |
| Wasser | 13 |
| Weitere | 26 |