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Gebührenverzeichnis für gesetzlich übertragene Verwaltungsaufgaben Das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) erfüllt neben wissenschaftlichen und forschungsorientierten Aufgaben auch gesetzlich übertragene Verwaltungsaufgaben des Bundes auf den Gebieten des Strahlenschutzes. Dazu gehören beispielsweise die Durchführung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung von Messstellen für die innere Exposition und die Exposition durch Radon , die Kontrolle der Eigenüberwachung kerntechnischer Anlagen hinsichtlich Fortluft und Abwasser sowie die Organisation verschiedener Ringversuche. Für diese Amtshandlungen werden Gebühren erhoben. Diese sind in einem Gebührenverzeichnis aufgeführt, das jederzeit auf den Internetseiten des BfS eingesehen werden kann. Entgeltverzeichnis für Nutzleistungen des Bundesamtes für Strahlenschutz (PDF, 162 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm) Stand: 11.02.2026
Wie wirkt ionisierende Strahlung? Wenn ionisierende Strahlung auf den menschlichen Körper trifft, können Schäden in einzelnen Zellen oder Geweben entstehen. Das liegt daran, dass die Strahlungsenergie chemische Verbindungen ( Moleküle ) auseinanderbrechen kann. Auch einzelne Elektronen, also elektrisch geladene Teilchen, können aus Verbindungen herausgeschlagen werden. So kann Strahlung direkt Biomoleküle der Zelle, wie zum Beispiel Proteine oder DNA (Moleküle, die die Erbinformation tragen) schädigen. Andererseits kann Strahlung auch mit dem Wasser interagieren, das in Zellen reichlich vorhanden ist, und Radikale bilden. Diese sehr reaktionsfreudigen Stoffe, können wiederum auf Biomoleküle treffen und weitere schädliche Prozesse anstoßen. Für Spätfolgen einer Strahlenexposition sind Veränderungen der DNA von besonderer Bedeutung. Reparaturmechanismen der Zelle Normalerweise ist die Zelle in der Lage, Strahlenschäden zu reparieren, so dass keine negativen Folgen auftreten. Schafft sie das nicht, stirbt sie in der Regel ab. Dafür hat der menschliche Körper raffinierte, strukturierte Programme zur Verfügung ( z. B. Apoptose). Bei massiven Schäden durch eine Bestrahlung mit sehr hohen Strahlendosen funktionieren auch diese Vorgänge nicht mehr und die Zelle stirbt unkontrolliert ab (Nekrose). Besonders gefährlich ist jedoch, wenn die DNA einer Zelle beschädigt wird, ohne dass sie komplett repariert wird - und ohne dass die Zelle stirbt. Denn so können genetisch veränderte (mutierte) Zellen entstehen, die sich weiter vermehren und eine Krebserkrankung auslösen können. Strahlenwirkungen auf den Organismus Ob und in welchem Ausmaß eine Strahlenexposition zu einem gesundheitlichen Schaden führt, hängt von der absorbierten Strahlenmenge, der Strahlenart und davon ab, welches Organ oder Gewebe des Körpers hauptsächlich betroffen ist. Strahlenschäden können auch durch ionisierende Strahlung aus natürlichen Quellen (zum Beispiel Radon ) entstehen. Zur Information: Für in Deutschland lebende Personen beträgt die Dosis aus natürlichen Quellen im Durchschnitt etwa 2 bis 3 Millisievert im Jahr. Vergleich zwischen deterministischen und stochastischen Strahlenschäden Deterministische Strahlenschäden Stochastische Strahlenschäden Beschreibung Schäden, die nur oberhalb eines Schwellenwertes der Dosis auftreten Später auftretende Schäden aufgrund von Zellen, deren DNA (Erbmaterial) geschädigt wurde Ursache des Schadens Abtötung oder Fehlfunktionen zahlreicher Zellen Mutationen und nachfolgende Vermehrung von einzelnen mutierten Zellen (Körperzellen oder Keimzellen) Dosis -Abhängigkeit Je höher die Strahlendosis, desto schwerer der Strahlenschaden Je höher die Strahlendosis, desto höher die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Strahlenschadens Dosis - Schwellenwert ca. 500 Millisievert ( mSv ); beim ungeborenen Kind ca. 50 bis 100 mSv Nicht vorhanden Beispiele Rötungen der Haut, Haarausfall, Unfruchtbarkeit, akute Strahlenkrankheit, Fehlbildungen und Fehlentwicklungen des Gehirns beim Ungeborenen Krebs, vererbbare Effekte Bei manchen Erkrankungen, die als Folge von Strahlung auftreten können, ist der genaue Zusammenhang zwischen Strahlendosis und Erkrankungsrisiko noch unklar. Insbesondere ist nicht bekannt, ob es eine Schwellenwertdosis gibt. Hierzu zählen Herz-Kreislauferkrankungen und Katarakte (Trübungen der Augenlinse). Ziele des Strahlenschutzes Der Strahlenschutz ist darauf ausgerichtet, die Gesundheit des Menschen zu schützen. Er hat das Ziel, deterministische Strahlenschäden zuverlässig zu verhindern und das Risiko für stochastische Schäden auf ein vernünftigerweise erreichbares Maß zu reduzieren. Stand: 02.02.2026
Im Rahmen eines früheren ReFoPlan-Projekts (FKZ 3717 62 205, Mobile Messsysteme für Innenraumschadstoffprobleme) wurde ein neues, zeitlich hochauflösendes Messsystem zur Erfassung einer Vielzahl von Klima- und Schadstoffparametern im Innenraum konstruiert. (Die Parameter umfassen Temperatur, relative Luftfeuchte, Luftdruck, Flüchtige organische Verbindungen (VOC), Gammastrahlung, Radon, die Beleuchtungsstärke, CO, H2S, NO, NO2, O3, SO2, CO2, PM1, PM2,5 und PM10). Von diesem Gerät soll eine Kleinserie gebaut und diese im Rahmen einer Feldkampagne im Realeinsatz bei Probanden getestet werden. Ziel ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, dass dieses Gerät bei künftigen Bevölkerungsstudien (z.B. GerES) eingesetzt und somit neue innovative Parameter zur Qualität des Wohnumfeldes der Probanden erfasst werden können.
Real-time fluid monitoring began in late 2020 in the East Eifel and currently includes 12 sites, such as abandoned CO₂ wells, mofettes, CO₂-rich springs, CO₂-rich soil, and a cold-water geyser in the West Eifel. For the first time, fluid data are being recorded continuously with a high temporal resolution of up to 1 Hz. Depending on the local site conditions, the following parameters are being monitored: instrument temperature and battery voltage; barometric pressure and temperature; meteorological parameters; water level, wellhead pressure, water temperature; radon in free gas phase; CO2 concentration and CO2 flux in soil gas. Data are transmitted hourly via FTP to GFZ. While we generally observe small seasonal variations, short-term transients related to heavy rain or local and distant earthquakes are indicated. Over longer periods, we observe trend changes in helium isotope ratios, radon concentration, and water temperature. For example, two sites exhibited significant helium isotope changes from 2021 to 2025, which appear to correlate with earthquake swarms at depth. These examples demonstrate the necessity of jointly interpreting meteorological, hydrogeological, geophysical, and geodetic data.
Grosse Gebiete im Vorland des Erzgebirges fuehren radonkontaminierte Grundwaesser, deren Herkunft und Auswirkung auf die menschliche Gesundheit nur wenig bekannt sind. Im Vordergrund der Untersuchung steht die Herkunft der Waesser und die moegliche Dekontamination.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 338 |
| Europa | 12 |
| Land | 121 |
| Weitere | 152 |
| Wissenschaft | 64 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 2 |
| Daten und Messstellen | 14 |
| Ereignis | 3 |
| Förderprogramm | 207 |
| Gesetzestext | 2 |
| Text | 202 |
| unbekannt | 161 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 262 |
| Offen | 287 |
| Unbekannt | 41 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 532 |
| Englisch | 171 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 14 |
| Bild | 33 |
| Datei | 3 |
| Dokument | 133 |
| Keine | 282 |
| Multimedia | 2 |
| Unbekannt | 7 |
| Webdienst | 3 |
| Webseite | 186 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 363 |
| Lebewesen und Lebensräume | 481 |
| Luft | 315 |
| Mensch und Umwelt | 590 |
| Wasser | 265 |
| Weitere | 548 |