Fortschreibung des Radverkehrsplans (RVP) Der RVP enthält eine systematische Bestandsaufnahme der aktuell zur Verfügung stehenden Radwegeinfrastruktur. Diese setzt sich aus Alltagsradwegen und touristischen Radwegen zusammen. Ausgehend von der Bestandsanalyse sind im Radverkehrsplan notwendige Verbesserungsmaßnahmen gelistet. Er zeigt den Handlungsbedarf für Qualitätsverbesserungen und Lückenschlüsse im Radwegenetz auf. Der neue Radverkehrsplan Saarland weist erstmals für das Saarland ein flächendeckendes Radverkehrsnetz aus, das sich vor allem entlang des klassifizierten Straßennetzes orientiert. Um die unterschiedlichen Funktionen des Landesnetzes darzustellen, erfolgte in Anlehnung an das saarländische Straßennetz eine Hierarchisierung in Verbindungen 1. Ordnung (überregionale Verbindungen) und 2. Ordnung (kreisweite Verbindungen). Die Routen der 1. Ordnung bilden ein lückenloses Netz für das gesamte Saarland und stellen die wichtigsten interkommunalen und regionalen Verbindungen dar. Sie sind aus den Wunschlinien zwischen den relevanten Städten abgeleitet. Die Routen der 2. Ordnung übernehmen vielerorts die Aufgabe von Verbindungen auf Kreis- oder Gemeindeebene. Hierdurch wird sichergestellt, dass auch ländlichere Räume und nicht auf den Wunschlinien liegende Städte und Gemeinden bestmöglich eingebunden werden. Das touristische Basisnetz SaarRadland stellt eine Sonderform in dieser Hierarchisierung dar. Für einzelne Strecken werden zukünftig auch höhere Radpotenziale erwartet, so dass hier neben diesem „Basisnetz10“ langfristig auch Radvorrangrouten und Radschnellverbindungen definiert werden könnten.
Im Auftrag und mit Finanzierung der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt steuert das landeseigene Unternehmen GB infraVelo GmbH wichtige Projekte zum Ausbau der Berliner Fahrradinfrastruktur und arbeitet dabei eng mit den Bezirken zusammen. Die GB infraVelo GmbH übernimmt je nach Projekt das Bau- und das betriebliche Management, die Kommunikation oder die Bauherrenfunktion. Weil gerade bezirksübergreifende Projekte oft komplex sind und die Einbindung einer Vielzahl von Akteuren erfordert, ist ein effizientes Projektmanagement der Schlüssel für eine schnelle und qualitativ hochwertige Umsetzung einer modernen Fahrradinfrastruktur. 2019 standen der GB infraVelo GmbH knapp 13 Millionen Euro für die Finanzierung und Umsetzung von Fahrradinfrastruktur-Projekten zur Verfügung. 2020 sind es rund 27 Millionen Euro und 2021 fast 43 Millionen Euro. Dieses Geld speist sich zum Großteil aus Mitteln des Sondervermögens wachsende Stadt (SIWANA), dem Berliner Landeshaushalt und zu einem kleinen Teil aus Bundesmitteln der regionalen Wirtschaftsförderung. Das Kerngeschäft der GB infraVelo GmbH ist die Umsetzung folgender Infrastrukturmaßnahmen: Radschnellverbindungen Fahrradparken Grünbeschichtungen Radfernwege Radwegweisung Die GB infraVelo GmbH wurde 2017 als hundertprozentige Tochtergesellschaft der landeseigenen Grün Berlin GmbH gegründet und hat ihren Sitz im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Ein siebenköpfiger Aufsichtsrat beaufsichtigt die Tätigkeiten der GB infraVelo GmbH. Der Vorsitz wird von dem Staatssekretär für Mobilität übernommen werden. Aktuell sind rund 30 Personen für sie tätig; weitere Stellen sind budgetiert und werden nach und nach besetzt. Weitere Informationen über Auftrag, Aufgabenfeld und Organisation der GB infraVelo GmbH
Bild: Ralf Rühmeier Radverkehrsplan Der Radverkehrsplan des Landes Berlin wurde am 16.11.2021 vom Senat beschlossen. Weitere Informationen Bild: Ralf Rühmeier Radverkehrsnetz Besser im Alltag mit dem Rad zwischen Wohn- und Arbeitsort, Schule und Einkaufsmöglichkeit vorankommen. Weitere Informationen Bild: Design-Gruppe/scusi, senoldo, natalie, alena che – stock.adobe.com Radschnellverbindungen Über weite Strecken sicher und besonders komfortabel vorankommen: Das macht Radschnellverbindungen besonders für Pendlerinnen und Pendler interessant. Weitere Informationen Bild: Ralf Rühmeier Geschützte Radfahrstreifen Die ersten geschützten Radstreifen Deutschlands sind ein enormer Qualitätsgewinn für den Fahrradverkehr Berlins. Weitere Informationen Bild: Ralf Rühmeier Fahrrad-Parken Für eine attraktive Alltagsnutzung von Fahrrädern ist entscheidend, dass diese sicher, ortsnah und einfach abgestellt werden können. Weitere Informationen Bild: Ralf Rühmeier Weitere Radinfrastruktur An vielen Orten in Berlin entsteht eine Infrastruktur, die Fahrradfahren noch attraktiver macht. Auch kleine Maßnahmen entfalten dabei eine große Wirkung. Weitere Informationen Bild: Ralf Rühmeier Radprojekte in Berlin Mit vielen Projekten fördert Berlin den stadtverträglichen und klimafreundlichen Fahrradverkehr. Weitere Informationen Bild: contrastwerkstatt - Fotolia.com Akteure und Gremien Während die Landesregierung für Planung und Teilfinanzierung der Radprojekte zuständig ist, haben die Bezirke die Aufgaben Detailplanung, Umsetzung und Unterhalt der Radverkehrsanlagen. Zudem gibt es weitere Akteure, die beratend oder operativ zuständig sind. Weitere Informationen Bild: Ralf Rühmeier Fragen und Antworten zum Radverkehr Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zum Thema Radverkehr in Berlin. Weitere Informationen
Beschreibung des INSPIRE Download Service (predefined Atom): Fortschreibung des Radverkehrsplans (RVP) Der RVP enthält eine systematische Bestandsaufnahme der aktuell zur Verfügung stehenden Radwegeinfrastruktur. Diese setzt sich aus Alltagsradwegen und touristischen Radwegen zusammen. Ausgehend von der Bestandsanalyse sind im Radverkehrsplan notwendige Verbesserungsmaßnahmen gelistet. Er zeigt den Handlungsbedarf für Qualitätsverbesserungen und Lückenschlüsse im Radwegenetz auf. Der neue Radverkehrsplan Saarland weist erstmals für das Saarland ein flächendeckendes Radverkehrsnetz aus, das sich vor allem entlang des klassifizierten Straßennetzes orientiert. Um die unterschiedlichen Funktionen des Landesnetzes darzustellen, erfolgte in Anlehnung an das saarländische Straßennetz eine Hierarchisierung in Verbindungen 1. Ordnung (überregionale Verbindungen) und 2. Ordnung (kreisweite Verbindungen). Die Routen der 1. Ordnung bilden ein lückenloses Netz für das gesamte Saarland und stellen die wichtigsten interkommunalen und regionalen Verbindungen dar. Sie sind aus den Wunschlinien zwischen den relevanten Städten abgeleitet. Die Routen der 2. Ordnung übernehmen vielerorts die Aufgabe von Verbindungen auf Kreis- oder Gemeindeebene. Hierdurch wird sichergestellt, dass auch ländlichere Räume und nicht auf den Wunschlinien liegende Städte und Gemeinden bestmöglich eingebunden werden. Das touristische Basisnetz SaarRadland stellt eine Sonderform in dieser Hierarchisierung dar. Für einzelne Strecken werden zukünftig auch höhere Radpotenziale erwartet, so dass hier neben diesem „Basisnetz10“ langfristig auch Radvorrangrouten und Radschnellverbindungen definiert werden könnten. - Der/die Link(s) für das Herunterladen der Datensätze wird/werden dynamisch aus GetFeature Anfragen an einen WFS 1.1.0+ generiert
Das Radnetz ist das gesamtstädtische Netz für den Alltagsradverkehr in Hamburg und erschließt stadtweit wichtige Alltagsziele wie Wohngebiete in der inneren und äußeren Stadt, Stadtteilzentren und Arbeitsplatzschwerpunkte. Die bisherigen Velorouten, Bezirksrouten und Radschnellwege wurden zu einem umfassenden Radnetz zusammengeführt, das kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut wird. Der Datensatz enthält den Ausbaustand des Netzes und stellt den Verlauf der übergeordneten Radrouten des Hamburger Radnetzes dar. Weitere Informationen sind auf der Internetseite der Freien und Hansestadt Hamburg (Radnetz) zu finden.
Städte sind vielfach mit ihrem Umland verflochten. Einer dieser Stränge sind stadtregionale Grün- und Freiräume mit ihren vielfältigen Funktionen z.B. für Naherholung, Bewegung/sportliche Betätigung, Naturerleben und Klimaanpassung. Ein anderer ist die Mobilität, die stark vom motorisierten Individualverkehr geprägt ist, aber auch vom öffentlichen Verkehr. Eine noch geringe Rolle spielt die aktive Mobilität im Stadt-Umland Verkehr, die jedoch bspw. durch den Trend zu mehr aktiver Erholung und sportlicher Betätigung in der freien Natur und durch technische Entwicklungen wie Pedelecs bei entsprechendem Ausbau von Radschnellwege ein größeres Potenzial entfalten könnte. Beide Stränge - Grün- und Freiraumverbünde und aktive Mobilität - sind eng verbunden. Mit der Entwicklung guter Konzepte für eine Sicherung und Stärkung der stadtregionalen Frei- und Grünräume sowie Verbindung mit Konzepten zur Stärkung der aktiven Mobilität könnten sie viele Synergien entfalten, zur Verbesserung der Lebensqualität und Lösung von Zielkonflikten beitragen. Folgende Fragestellungen sollen u.a. untersucht werden: Welche räumlichen Beziehungen, Potenziale und ggf. Konflikte ergeben sich bei der gemeinsamen Betrachtung von Netzen stadtregionaler Frei- und Grünräume mit Netzen der aktiven Mobilität? Welche planerischen Zuständigkeiten bestehen für die Schnittstellen von suburbanen Freiräumen, aktiver Mobilität und ÖPNV? Dabei sollen erstens bekannte Best Practice-Beispiele betrachtet werden und zweitens Vorschläge erarbeitet werden, wie bestehende administrative Hürden überwunden werden können. Wie können stadtregional bedeutsame Naherholungsgebiete mit Routen der aktiven Mobilität ausgehend von den verdichteten Innenstadtbereichen besser erreichbar gemacht werden (ggf. ergänzt durch ÖPNV-Angebote)? Wie sehen gute Beispiele und Konzepte für aus Umweltperspektive gute und aktive Mobilität fördernde Frei- und Grünräume aus, auch in Verbindung von Umland, Stadt und Quartier?
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 18 |
| Land | 60 |
| Zivilgesellschaft | 7 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 16 |
| Hochwertiger Datensatz | 5 |
| Text | 47 |
| Umweltprüfung | 12 |
| unbekannt | 5 |
| License | Count |
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| offen | 31 |
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| Deutsch | 85 |
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| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 14 |
| Lebewesen und Lebensräume | 85 |
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| Weitere | 54 |