Die Studie zeigt auf, welche Kombinationen aus Antriebssystem und Kraftstoff – auch als Energieversorgungsoption bezeichnet – einen treibhausgasneutralen Verkehr in Deutschland im Jahr 2050 möglich machen. Auf Basis bestehender Forschungsarbeiten und Studienergebnisse wird ein systematischer Überblick über postfossile Optionen gegeben. Zu den potentiellen postfossilen Kraftstoffen zählen regenerativer Strom, aus regenerativem Strom hergestellte Kraftstoffe wie Power-to-Gas ( PtG -Wasserstoff, PtG-Methan) und Power-to-Liquid ( PtL ) sowie Biokraftstoffe, zu den Antrieben neben Verbrennungsmotoren Elektromotoren, Hybride (Plug-in-Hybride, Elektrofahrzeuge mit Range-Extender) sowie Brennstoffzellen. Für Pkw, Lkw, Linienbus, Flugzeug und Seeschiff wurde untersucht, mit welcher postfossilen Energieversorgungsoption die jeweils höchsten Treibhausgasminderungen erreicht werden können. Außerdem wurden weitere ökologische, ökonomische, technische, infrastrukturelle sowie systemische Aspekte in die ganzheitliche Bewertung der Energieversorgungsoptionen einbezogen. Veröffentlicht in Texte | 30/2015.
Die Studie zeigt auf, welche Kombinationen aus Antriebssystem und Kraftstoff - auch als Energieversorgungsoption bezeichnet - einen treibhausgasneutralen Verkehr in Deutschland im Jahr 2050 möglich machen. Auf Basis bestehender Forschungsarbeiten und Studienergebnisse wird ein systematischer Überblick über postfossile Optionen gegeben. Zu den potentiellen postfossilen Kraftstoffen zählen regenerativer Strom, aus regenerativem Strom hergestellte Kraftstoffe wie Power-to-Gas (PtG-Wasserstoff, PtG-Methan) und Power-to-Liquid (PtL) sowie Biokraftstoffe, zu den Antrieben neben Verbrennungsmotoren Elektromotoren, Hybride (Plug-in-Hybride, Elektrofahrzeuge mit Range-Extender) sowie Brennstoffzellen. Für Pkw, Lkw, Linienbus, Flugzeug und Seeschiff wurde untersucht, mit welcher postfossilen Energieversorgungsoption die jeweils höchsten Treibhausgasminderungen erreicht werden können. Außerdem wurden weitere ökologische, ökonomische, technische, infrastrukturelle sowie systemische Aspekte in die ganzheitliche Bewertung der Energieversorgungsoptionen einbezogen.<BR>Quelle: www.umweltbundesamt.de<BR>
Die vorliegende Studie "Postfossile Energieversorgungsoptionen für einen treibhausgasneutralen Verkehr im Jahr 2050: Eine verkehrsträgerübergreifende Bewertung" zeigt auf, welche Kombinationen aus Antriebssystem und Kraftstoff - auch als Energieversorgungsoption bezeichnet - einen treibhausgasneutralen Verkehr in Deutschland im Jahr 2050 möglich machen. Auf Basis bestehender Forschungsarbeiten und Studienergebnisse wird ein systematischer Überblick über postfossile Optionen gegeben. Zu den potentiellen postfossilen Kraftstoffen zählen regenerativer Strom, aus regenerativem Strom hergestellte Kraftstoffe wie Power-to-Gas (PtG-Wasserstoff, PtG-Methan) und Power-to-Liquid (PtL) sowie Biokraftstoffe, zu den Antrieben neben Verbrennungsmotoren Elektromotoren, Hybride (Plug-in-Hybride, Elektrofahrzeuge mit Range-Extender) sowie Brennstoffzellen. Für Pkw, Lkw, Linienbus, Flugzeug und Seeschiff wurde untersucht, mit welcher postfossilen Energieversorgungsoption die jeweils höchsten Treibhausgasminderungen erreicht werden können. Außerdem wurden weitere ökologische, ökonomische, technische, infrastrukturelle sowie systemische Aspekte indie ganzheitliche Bewertung der Energieversorgungsoptionen einbezogen. Die Gesamtbewertung aller Aspekte zeigt: Wenn Strom direkt im Fahrzeug genutzt werden kann, ist dies die effizienteste, ökologischste und meist auch ökonomischste Option. Ob dabei rein batterieelektrische Fahrzeuge oder Plug-In-Hybride die beste Wahl darstellen, hängt von den erforderlichen Reichweiten und davon ab, ob - wie beim Linienbus - Oberleitungen oder Schnelllademöglichkeiten genutzt werden können. Strom lässt sich aber nicht immer direkt nutzen. Bei Flugzeugen im Langstreckenverkehr und Seeschiffen im internationalen Verkehr werden auch zukünftig nach heutiger Sicht keine Elektroantriebe möglich sein. Daher werden Biokraftstoffe der 2. Generation aus Restholz und -stroh ebenso wie stromgenerierte Kraftstoffe wie PtG-Methan und PtL eine wichtige Rolle spielen. Da Biokraftstoffe der 2. Generation im globalen Maßstab nur ein begrenztes Mengenpotential aufweisen, sind für einen treibhausgasneutralen Luft- und Seeverkehrstromgenerierte Kraftstoffe zwingend notwendig. Aber auch Plug-in-Hybride benötigen für den Verbrennungsmotor flüssige Kraftstoffe. Somit ist auch der Pkw-Verkehr langfristig neben Biokraftstoffen der 2. Generation auf stromgenerierte Kraftstoffe angewiesen. Für den Lkw-Fernverkehr zeigt derzeit keine der untersuchten postfossilen Energieversorgungsoptionen eindeutige Vorteile; hier besteht weiterer Forschungsbedarf. Klar ist aber, dass bei schweren Lkw im Fernverkehr selbst im Jahr 2050 rein batterieelektrische oder Plug-in-Varianten nicht möglich sein werden. Für alle postfossilen Optionen gilt: Keine Option ohne Nachteile. Beispielsweise sind Elektromobilität, Biokraftstoffe der 2. Generation sowie stromgenerierte Kraftstoffe gerade in der Einführungsphase oftmals teurer als konventionelle Kraftstoffe. Stromgenerierte Kraftstoffe schneiden aufgrund der Energieverluste bei der Herstellung nurdann ökologisch vorteilhaft ab, wenn sie ausschließlich aus regenerativem Strom hergestellt werden. Dennoch müssen neue Konzepte frühzeitig entwickelt und Anlagenkapazitäten rechtzeitig errichtet werden, um bis 2050 eine breite Einführung zu ermöglichen - auch wenn beispielsweise regenerativer Strom in anderen Bereichen außerhalb des Verkehrs in den nächsten Jahren effizienter eingesetzt werden kann. Dabei muss die Politik mit geeigneten Maßnahmen schon kurz- und mittelfristig einen passenden Rahmen schaffen. Um langfristig bei allen Verkehrsmitteln eine treibhausgasneutrale Mobilität im Jahr 2050 zu erreichen, müssen alle verfügbaren postfossilen Energieversorgungsoptionen - Elektromobilität, stromgenerierte Kraftstoffe und Biokraftstoffe der 2. Generation - zum Einsatz kommen. Andernfalls ist dieses Ziel nicht erreichbar.<BR>Quelle: Forschungsbericht
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat heute in Magdeburg die neue Landesinitiative ?Elektromobilität und Leichtbau? offiziell gestartet. Mit der Initiative wollen Landesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft die bestehenden Aktivitäten im Bereich Elektromobilität bündeln und forcieren sowie neue anregen. Binnen fünf Jahren soll Sachsen-Anhalt zu einem führenden Produktions- und Forschungsstandort für Antriebstechnologien und Energieträger entwickelt werden. Offiziell heißt die Landesinitiative ?Elektromobil, Leicht und Intelligent ? eine Initiative für Sachsen-Anhalt ? ELISA? Haseloff betonte: ?Wenn wir den großen Stellenwert der Automobilindustrie für die Zukunft sichern und keine Marktanteile verlieren wollen, dann muss Deutschland zu einem Leitanbieter und zu einem Leitmarkt für Elektromobilität werden. Dies stellt uns auch in Sachsen-Anhalt vor neue Anforderungen, denn wir wollen am Zukunftsmarkt Elektromobilität teilhaben und von ihm profitieren.? Der Ministerpräsident verwies auf die besondere Bedeutung der Automobilzulieferindustrie für Sachsen-Anhalt. Hier seien in rund 250 Unternehmen mehr als 18.000 Mitarbeiter beschäftigt. Mit dem Übergang von Verbrennungsmotoren zum Elektroantrieb seien auch sie vor neue Herausforderungen gestellt. Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff erklärte: ?Elektromobilität bedeutet nicht, das Automobil zu liften und einen Elektromotor einzubauen. Es geht darum, das Automobil ein Stück weit neu zu erfinden und da wollen wir in Sachsen-Anhalt mit unseren vielen Zulieferern und Dienstleistern natürlich mit vorn dabei sein.? Chancen sieht Wolff sowohl in der Nutzung als auch in Forschung und Produktion. ?Wichtig ist es, dass wir uns auf unsere Stärken wie neue Werkstoffe und Leichtbau oder Energiespeicher konzentrieren. Hier spielen die heimischen Hochschulen und Zulieferer weit vorn mit. Die Landesinitiative wird diese Entwicklung weiter vorantreiben und soll zudem ein möglichst großes Stück der künftigen EU-Forschungsförderung für Sachsen-Anhalt sichern. So werden insbesondere die Themen Energieeffizienz, Elektromobilität sowie neue Materialien und Leichtbau in der nächsten EU-Strukturfondsperiode eine große Rolle spielen.? Dr. Klaus Klang, Staatssekretär im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, sieht eine wesentliche Aufgabe in der koordinierten Realisierung von Elektromobilität: ?Wir müssen praktische Konzepte entwickeln, um die Elektromobilität in den Alltag der Bürgerinnen und Bürger zu integrieren. Der schonende Umgang mit unseren Ressourcen und die Erfordernisse des Klimaschutzes lassen uns keine Alternative.? Hintergrund: Die Gesamtkoordinierung der Landesinitiative ?Elektromobilität und Leichtbau? wird durch die Geschäftsstelle des Sachsen-Anhalt Automotive e.V. erfolgen, der auch eine Analyse zu den Potentialen der Elektromobilität im Land erstellt hat. Als besonders erfolgversprechende Themenfelder wurden dabei folgende Bereiche identifiziert: Neue Komponenten mit Werkstoffen/Leichtbau, Motor-Antrieb und Leistungselektronik Energiespeicher mit dem Schwerpunkt Brennstoffzellen- und Batterie-Testsysteme Informations- und Kommunikationstechnologie mit mobilen Datenservices, E-Energy und Smart Grid Stromversorgung Weiterbildung und Qualifizierung In den nächsten zwei bis drei Jahren stehen folgende fünf Leitvorhaben auf der Agenda: Entwicklung eines Konzepts für eine komplette Leichtbauachse Range Extender (Reichweitenverlängerung) Innovative Konzepte für leichte Sitze für City-Cars Fertigung und Einsatz eines innovativen Radnabenmotors Langzeittestzentrum für Brennstoffzellen und Batterien Diese fünf Projekte umfassen grob geschätzt ein Gesamtvolumen von rund 66 Millionen Euro, davon Investitionen von mehr als 35 Millionen Euro. Die Nationale Plattform Elektromobilität hat das Ziel, in Deutschland bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf die Straßen zu bringen. Wichtige Herausforderungen sind die Entwicklung technologischer Komponenten in den Bereichen Speicher oder Leistungselektronik. Sachsen-Anhalt kann hierbei auf gute bis exzellente Wissenschafts- und Forschungspotentiale zur Elektromobilität setzen. Hierzu zählen unter anderem das Modellprojekt ?HarzEE-mobility?, der Forschungsschwerpunkt Automotive an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sowie das dortige ?Galileo-Testfeld? zur elektromobilen Verkehrs- und Logistikforschung. Hinzu kommen die an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM Halle konzentrierten Forschungspotentiale für Kunststoffverarbeitung und Materialforschung sowie das von Land und Bund finanzierte Institut für Kompetenz in AutoMobilität IKAM in Magdeburg und Barleben, das Ende März eröffnet werden soll. Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
Das Projekt "Integration von smarter IKT, H2-Brennstoffzellen- und Batterietechnologien im Sattelzug und Logistiksystem der Zukunft" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von RKW Sachsen Rationalisierungs-und Innovationszentrum e.V. durchgeführt. Ziel des Gesamtvorhabens ist die Entwicklung und Pilotierung eines smarten Gesamtpakets für den Serieneinsatz von 40t- Brennstoffzellen-Sattelzugmaschinen auf Mittelstrecken der Automobil-Logistik. Dafür werden zwei Fahrzeuge des Herstellers MAN mit elektrischen Antrieben und Brennstoffzellensystemen inklusive Wasserstofftanksystemen als Range Extender ausgestattet und in zwei Pilotszenarien, zum einen bei der Volkswagen Sachsen GmbH und zum anderen bei der Porsche Leipzig GmbH auf ihre Praxisfähigkeit getestet. Damit verbunden ist die Entwicklung, Implementierung und Validierung eines digitalen Steuer- und Kontrollleitstands auf Basis einer zentralen Datendrehscheibe für das Monitoring und die smarte Steuerung der Gesamtlogistikprozesse.
Das Projekt "Teilvorhaben: Nachhaltigkeitsbewertung und Technologietransfer" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von RKW Sachsen Rationalisierungs-und Innovationszentrum e.V. durchgeführt. Ziel des Gesamtvorhabens ist die Entwicklung und Pilotierung eines smarten Gesamtpakets für den Serieneinsatz von 40t- Brennstoffzellen-Sattelzugmaschinen auf Mittelstrecken der Automobil-Logistik. Dafür werden zwei Fahrzeuge des Herstellers MAN mit elektrischen Antrieben und Brennstoffzellensystemen inklusive Wasserstofftanksystemen als Range Extender ausgestattet und in zwei Pilotszenarien, zum einen bei der Volkswagen Sachsen GmbH und zum anderen bei der Porsche Leipzig GmbH auf ihre Praxisfähigkeit getestet. Damit verbunden ist die Entwicklung, Implementierung und Validierung eines digitalen Steuer- und Kontrollleitstands auf Basis einer zentralen Datendrehscheibe für das Monitoring und die smarte Steuerung der Gesamtlogistikprozesse. Im Teilvorhaben des RKW Sachsen e.V. werden damit verbundene Fragestellungen zur ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit beantwortet. Es werden Instrumente zur Nachhaltigkeitsbewertung von H2-Brennstoffzellen-Sattelzugmaschinen entwickelt und am Praxiseinsatz der Fahrzeuge validiert. Ferner werden mögliche Einsatzszenarien in der Transportlogistik bewertet und Anforderungen an die Infrastruktur sowie Rahmenbedingungen vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeitsbetrachtung untersucht. Ein breit angelegter Wissenstransfer soll durch Informationsangebote, Wissensaustausch sowie Lehr-/Lernmodule einen Beitrag leisten, dass erforderliche benötigte Transformationen im Güterverkehr zur Erreichung der CO2/Emissionsreduktionsziele schneller Umsetzung finden.
Das Projekt "Teilvorhaben: Zentrale Datendrehscheibe als Digitaler Steuerungszwilling" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von glts cotech GmbH durchgeführt. Ziel des Gesamtvorhabens ist die Entwicklung und Pilotierung eines smarten Gesamtpakets für den Serieneinsatz von 40t- Brennstoffzellen-Sattelzugmaschinen auf Mittelstrecken der Automobil-Logistik. Dafür werden zwei Fahrzeuge des Herstellers MAN mit elektrischen Antrieben und Brennstoffzellensystemen inklusive Wasserstofftanksystemen als Range Extender ausgestattet und in zwei Pilotszenarien, zum einen bei der Volkswagen Sachsen GmbH und zum anderen bei der Porsche Leipzig GmbH auf ihre Praxisfähigkeit getestet. Damit verbunden ist die Entwicklung, Implementierung und Validierung eines digitalen Steuer- und Kontrollleitstands auf Basis einer zentralen Datendrehscheibe für das Monitoring und die smarte Steuerung der Gesamtlogistikprozesse. Im Teilvorhaben wird der digitale Steuer- und Kontrollleitstand entwickelt und validiert. Die vorhanden anspruchsvollen, komplexen Teile- und Warenströme mit hoher Varianz bilden ebenso anspruchsvolle, komplexe Einsatzregime. Um mehr Potenziale zu nutzen, braucht es integrative Lösungen, die die Spezifika der H2-Antriebstechnik mit einer prozessumfänglichen smarten Monitoring-, Informations- und Kommunikationstechnik verbindet. Die Analyse der Systembeteiligten, Anforderungen, Schnittstellen, H2-Spezifika, Logistikkonzeptansätze und allen weiteren Grundlagen für die im Projekt zu schaffenden zentralen Echtzeitmonitors und einer zentralen Datendrehscheibe ist Ziel dieses Teilvorhabens. Im Projekt soll es gelingen, eine zentrale digitale Plattform - zu verstehen als ein digitaler Steuerungszwilling, in der alle Informationen der Prozessbeteiligten zusammenlaufen, aufbereitet und ausgewertet werden können.
Das Projekt "Brennstoffzellenbasierte Umrüstkits für Lastkraftwagen mit energieintensiven Nebenverbrauchern" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Orten Betriebs GmbH durchgeführt. Nachhaltige Lösungen für das mobile Verbundsystem in Logistik sicherzustellen ist Kernkompetenz der Orten Betriebs GmbH. Dabei stehen in der bisherigen Entwicklung nahezu ausschließlich die reine Umrüstung auf elektrische Antriebe im Vordergrund. Insbesondere finden die Lösungen, die bisher auf rein elektrischem Antrieb basieren in der kleineren Nutzfahrzeugklasse N1 Anwendung. Ziel der Fa. Orten Betriebs GmbH ist es, auch die Klassen N2 intensiver in die Betrachtung und Vorhaben einzubinden. Neben den Vorteilen der rein elektrisch betriebenen Nutzfahrzeuge sieht Orten Betriebs GmbH erhebliches Potential in der Reichweitenentwicklung in Kombination mit entsprechender Brennstoffzellentechnik als Range-Extender. In dieser Kombination sieht Orten Betriebs GmbH die Möglichkeit, die Nutzung der Fahrzeuge über den rein innerstädtischen Verteilerverkehr weiter auszudehnen. Über die Brennstoffzellentechnik und die Erzeugung der elektrischen Energie im Fahrzeug sollen schwere Batteriepakete ersetzt werden, wodurch die nutzbare Zuladung im Fahrzeug wesentlich erhöht werden kann. Dadurch steigen die Argumente für diese Fahrzeuge und der Nutzen für den Anwender und eine Skalierung der bestehenden Umbauten gilt als gesichert. Die Fa. Orten Betriebs GmbH geht von einer Verdopplung bis Verdreifachung der Bedarfe am Markt aus. Für die Umsetzung benötigt Fa. Orten Betriebs GmbH entsprechende Kernkompetenzen in der Technologie der Brennstoffzellentechnik. Die gemeinsame Entwicklung der Systeme für Nutzfahrzeuge mit hohem Energiebedarf an Nebenverbrauchern ist Motivation, das Förderprojekt H2kit zu starten.
Das Projekt "Teilvorhaben: Integration von H2-Brennstoffzellen- und Batterietechnologien in Sattelzugfahrzeuge" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Werk Osterholz durchgeführt. Ziel des Gesamtvorhabens ist die Entwicklung und Pilotierung eines smarten Gesamtpakets für den Serieneinsatz von 40t- Brennstoffzellen-Sattelzugmaschinen auf Mittelstrecken der Automobil-Logistik. Dafür werden zwei Fahrzeuge des Herstellers MAN mit elektrischen Antrieben und Brennstoffzellensystemen inklusive Wasserstofftanksystemen als Range Extender ausgestattet und in zwei Pilotszenarien, zum einen bei der Volkswagen Sachsen GmbH und zum anderen bei der Porsche Leipzig GmbH auf ihre Praxisfähigkeit getestet. Damit verbunden ist die Entwicklung, Implementierung und Validierung eines digitalen Steuer- und Kontrollleitstands auf Basis einer zentralen Datendrehscheibe für das Monitoring und die smarte Steuerung der Gesamtlogistikprozesse. Im Teilprojekt der FAUN Umwelttechnik GmbH erfolgt die Integration der Brennstoffzellentechnologie, inklusive Wasserstofftanksystem sowie der elektrischen Antriebe in Pilotfahrzeuge. Im Speziellen erfolgt auf Basis der konkreten Anforderungen die Fahrzeug- und Systemauslegung der Brennstoffzellen-Sattelzüge sowie der Aufbau von zwei Pilotfahrzeugen, inklusive deren Zulassung und Inbetriebnahme. Ferner erfolgt im Teilprojekt ein 1,5-jähriger Testbetrieb beider Fahrzeuge. In diesem Zusammenhang wird ferner ein Servicekonzept für Brennstoffzellensattelzugmaschinen erarbeitet und während der Pilotphase getestet.
Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung und Fertigung einer flüssiggekühlten Brennstoffzelle mit ca. 1 kW elektrischer Ausgangsleistung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Vitesco Technologies Germany GmbH durchgeführt. Die heute zur Verfügung stehende Wasserstoff-Speichertechnologie (Hochdruck- oder gar Flüssigwasserstoff) und deren sehr begrenzte Verfügbarkeit im öffentlichen Raum sind für zahlreiche Anwendungen von leistungsfähigen PEM-Brennstoffzellen, insbesondere für Leicht-Elektromobile, ein unüberwindbares Hindernis. Inhalt dieses Verbundvorhabens ist die Weiterentwicklung und Erprobung einer von der klassischen Wasserstoffinfrastruktur (Tankstellen und Druckgasflaschen) unabhängigen, kompakten Energieversorgung für elektrische Antriebe auf PEM-Brennstoffzellenbasis mit quasi druckloser Wasserstoffversorgung auf Basis von POWERPASTE. Diese ist ein innovativer, flüssiger bzw. pastöser Wasserstoffspeicher, der den darin chemisch gebundenen Wasserstoff bedarfsgerecht durch eine gesteuerte Reaktion zwischen POWERPASTE und flüssigem Wasser freisetzt. Der im Projektvorhaben festgelegte Einsatz soll für flottentaugliche Leichtfahrzeuge ausgelegt und im Einsatz an einem Beispiel erprobt werden, da hier ein unmittelbares wirtschaftliches Verwertungspotenzial seitens des Projektpartners VITESCO (vormals CONTINENTAL) gegeben ist und zudem ein namhaftes Unternehmen im Logistik-Bereich Interesse am Einsatz der entsprechenden Technologie bekundet hat. Dabei soll die Technologie aber flexibel und modular entwickelt werden, um sie später auch für andere Einsatzszenarien, beispielsweise für unbemannte kommerzielle Luftfahrtsysteme und insbesondere auch Range-Extender für Personenkraftwagen, weiterentwickeln zu können. Beim Projektkonsortium handelt es sich um ein namhaftes international tätiges Großunternehmen, zwei kleine und mittlere Unternehmen, zwei Forschungseinrichtungen sowie eine Universität, die alle über langjährige und umfassende Kompetenzen in den Bereichen elektrischer Antriebssysteme, Apparatebau, Logistik sowie Wasserstoff- bzw. Brennstoffzellentechnologie verfügen und anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung auf höchstem Niveau betreiben.
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