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Neuerrichtung D01 - Energieversorgungsanlage der Fa. InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG

Die InfraServ GmbH & Co.Gendorf KG beantragt hier das Vorhaben (geänderter Antrag)– Errichtung und Betrieb einer neuen Energieversorgungsanlage (D01 – Biomasse-Heizkraftwerk) zur Erzeugung von Wärme, Prozessdampf und Strom. Der Chemiepark Gendorf möchte damit durch Selbstversorgung das Ziel Klimaneutralität des Standorts Gendorf vorantreiben. Die neue Anlage soll am östlichen Rand des Chemieparks Gendorf errichtet werden. Als Einsatzstoffe sind Biobrennstoffe (Restholz, Altholz und Holzabfälle, überwiegend land- und forstwirtschaftlicher Ursprungs nach § 2 Abs. 4 Nr. 1 u. 2 der 13. BImSchV), diese werden per Lkw oder Zug angeliefert. Die Anlage ist für einen Brennstoffdurchsatz von ca. 24 t/h Biobrennstoff ausgelegt. Insgesamt soll die Anlage D01 eine max. Feuerungswärmeleistung von 57 MW aufweisen.

Willingmann zeichnet NOVO-TECH aus Aschersleben mit AURA-Award aus

Wohin mit Rotorblättern alter Windkraftanlagen? Auf diese keineswegs einfache Frage hat die NOVO-TECH Circular GmbH & Co. KG aus Aschersleben eine innovative Antwort gefunden. Das Unternehmen hat zwischen 2021 und 2023 eine Aufbereitungsanlage errichtet, mit der die Rotorblätter, die zumeist aus Faserverbundstoffen bestehen, recycelt werden können. Aus den Rotorblättern gewinnt das Unternehmen nun Kunstharze, die wiederum im selbstentwickelten Holzwerkstoff weiterverarbeitet werden. Der nachhaltige Werkstoff wird etwa zur Herstellung von Terrassendielen, Zäunen und Fassaden genutzt. Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat NOVO-TECH daher am heutigen Mittwoch mit dem „AURA-Award für nachhaltiges Unternehmertum“ ausgezeichnet. „NOVO-TECH zeigt mit seinem klima- und ressourcenschonenden Holzwerkstoff sowie dem Recyclingverfahren beispielhaft auf, wie nachhaltiges Unternehmertum aussehen kann. Nachhaltig hergestellte Produkte werden in Zeiten des Klimawandels zu einem zentralen Erfolgsfaktor für Unternehmen – das hat NOVO-TECH erkannt und sich zu einem echten Vorreiter entwickelt“, erklärte Willingmann. „Mit dem AURA-Award wollen wir innovative Unternehmen wie NOVO-TECH in das verdiente Rampenlicht rücken und aufzeigen, dass es sich für Unternehmen lohnt, auf Nachhaltigkeit zu setzen.“ Das Hauptprodukt von NOVO-TECH ist der umweltfreundliche und recyclebare Naturwerkstoff GCC (German Compact Composite) mit einem Naturfaseranteil von 75 Prozent. Er wird aus Restholz der regionalen Hobel- und Sägeindustrie sowie mit Granulat aus Kunststoffen erster Industrieanwendung sowie recyceltem Kunstharz produziert. Aus dem wiederverwertbaren Werkstoff werden Produkte wie Zäune und Fassaden vermarktet. NOVO-TECH achtet bei der Vermarktung der Produkte ebenfalls auf das Prinzip der Kreislaufwirtschaft und des Ressourcenschutzes: so bietet das Unternehmen statt dem klassischen Kaufvertrag den Abschluss eines Nutzungsvertrages auf Basis des Nießbrauchs an. Der Kunde erwirbt dabei das Nutzungsrecht über die gewünschten Produkte, der Hersteller bleibt aber Eigentümer des Materials und verpflichtet sich, dieses nach 20- bis 30-jähriger Laufzeit wieder zurückzunehmen und dem Stoffkreislauf zuzuführen. NOVO-TECH hat seinen Werkstoff hierfür auch einer unabhängigen Zertifizierung unterzogen („Cradle to Cradle Certfied“), die unter anderem die Kreislauffähigkeit des Werkstoffs und der gesamten Produktpalette bestätigt. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit dem AURA-Award geehrt werden“, erklärte der Geschäftsführer von NOVO-TECH, Holger Sasse. „Unser Engagement für die Kreislaufwirtschat nach dem Cradle to Cradle Design Konzept findet somit Anerkennung. Wir sind dem Land Sachsen-Anhalt und auch der Kommune zu Dank verpflichtet, da wir dort Unterstützung in allen Stufen unserer Entwicklung erhalten haben.“ Mit der neuen Aufbereitungsanlage „NOVO-TECH Circular“ will das Unternehmen künftig bis zu 43.000 Tonnen seines Werkstoffs pro Jahr herstellen. Durch den Einsatz recycelter Materialien sowie der konsequenten Kreislaufwirtschaft will das Unternehmen nach eigenen Angaben etwa 200.000 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr binden. Aktuell arbeitet das Unternehmen noch weiter an der Optimierung der Prozesse, damit die Aufwendungen für Produkte im Kreislauf geringer ausfallen als die für Neuware. „Kreislaufwirtschaft ist erst richtig erfolgreich, wenn Produkte mit besseren Eigenschaften auch bessere Preise - im Gegensatz zu der Linearwirtschaft - aufweisen können“, erläuterte Sasse. Der erste Schritt dafür sei bereits gesetzt: mit der Terrassendiele Classic HARZart habe das Unternehmen ein innovatives Produkt mit zusätzlichen Materialeigenschaften und 10 Prozent niedrigeren Kosten für den Kunden entwickelt. In den kommenden Jahren will NOVO-TECH zudem 50 Prozent seines Energiebedarfs durch die Stromproduktion mit eigenen Photovoltaikanlagen decken. Den Unternehmenspreis „AURA“ gibt es bereits seit 2013. Nach einer mehrjährigen pandemiebedingten Unterbrechung wird die Auszeichnung mit neuem inhaltlichen Fokus und in modernem Design im Umwelt- und Klimaschutzministerium fortgeführt. Mit dem Preis verbunden ist der AURA-Award aus nachhaltig produziertem heimischen Holz, ein Imagefilm im Wert von rund 3.000 Euro sowie eine Urkunde. Der Preis wird im Rahmen eines medienöffentlichen Besuchs durch den Minister überreicht. Für „AURA“ infrage kommen kleine und mittelständische Unternehmen, die eine eigenständige Niederlassung in Sachsen-Anhalt haben. Ihre besondere Leistung im Bereich Nachhaltigkeit muss anhand von Daten nachweisbar sein. Wer mit dem Unternehmenspreis „AURA“ schon einmal ausgezeichnet wurde, hat mit neuen Produkten oder Verfahren die Chance auf einen weiteren Award. Die nächste Bewerbungsrunde wird das Umweltministerium voraussichtlich im Oktober 2024 eröffnen. Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt gibt es auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums bei Facebook, Instagram, LinkedIn, Mastodon und X (ehemals Twitter). Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Mastodon und X

Hackschnitzelfeuerungsanlage zur Verwertung von Restholz aus der eigenen Produktion der Capron GmbH in Neustadt/Sa.

Die Capron GmbH plant die Errichtung und den Betrieb einer Hackschnitzelfeuerungsanlage zur Verwertung von Restholz aus der eigenen Produktion bestehend aus 2 baugleichen Kesselanlagen mit jeweils 999 kW Feuerungswärmeleistung mit erforderlichen Nebenaggregaten an ihrem Betriebsstandort Berghausstraße 1, 01844 Neustadt i.S. auf dem Flurstück 1190/47 der Gemarkung Neustadt. Hierfür wurde eine Genehmigung nach § 4 i. V. m. § 19 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) beantragt. Zudem ist für das Vorhaben eine standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls nach dem § 7 Abs. 2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) durchzuführen.

Aufbau einer ressourceneffizienten Produktionsanlage zur Herstellung von selbsttragenden Wandelementen aus Brettsperrholz mit Restholzanteilen

Die Holzwerke van Roje GmbH & Co. KG ist ein mittelständiges Unternehmen mit Sitz in Oberhonnefeld-Gierend in Rheinland-Pfalz. Das 1929 gegründete Familienunternehmen ist ein Produzent für Nadelschnittholz, Brettsperrholz und Holzpellets. Brettsperrholz besteht in der Regel aus mindestens drei rechtwinklig zueinander verleimten Lagen von Schnittholzlamellen. Durch die unterschiedliche Orientierung der Lamellen entstehen im Brettsperrholz sog. Längs- und Querlagen. Bisher wurden bei bestehenden Brettsperrholzwerken ausschließlich neue, gezinkte Lamellen mit einheitlichen Längen verarbeitet. Durch die Verzinkung der Lamellen entstehen jedoch Kappverluste, wodurch dem Produktionsprozess hochwertiges Schnittholz verloren geht. Bei der Produktion von Wandelementen aus Brettsperrholz entstehen insbesondere auch Materialverluste durch Fenster- und Türenausschnitte. Diese Ausschnitte konnten bislang in der Branche nicht anlagenintern wiederverwendet werden und fielen als Produktionsreste an. Ziel des Vorhabens war die Abfallvermeidung und die Wiederverwendung von Abfall- und Restholz für hochwertiges Brettsperrholz. Hierfür investierte die Holzwerke van Roje GmbH & Co. KG in den Bau eines innovativen materialeffizienten Werkes zur Produktion von Wandelementen aus Brettsperrholz. Auch im bestehenden Sägewerk wurden innovative Techniken zu Steigerung der Holzausbeute erstmalig umgesetzt. Im Rahmen des Vorhabens wurden mehrere Ansätze verfolgt, um Materialverluste zu minimieren und die Produktion von Brettsperrholz ressourcenschonender und effizienter zu gestalten: Durch eine innovative Paketieranlage können nun auch Lamellen mit unterschiedlichen Längen in den Längslagen eingesetzt werden. Dadurch wird der Rohstoffeinsatz an dieser Stelle optimiert. Zudem können in der neuen Anlage auch ungezinkte Lamellen für die Querlagen verarbeitet werden, wodurch Kappverluste bei der Verzinkung entfallen. Weiterhin wurde eine Anlage zur Wiederverwertung von Plattenausschnitten realisiert, sodass auch Rest- und Abfallhölzer in den Querlagen der Brettsperrholzelemente verwendet werden können. Die Etablierung eines integrierten Verfahrensprozesses von der Produktion der Lamelle im Sägewerk bis zum fertigen Brettsperrholzelement in Zusammenhang mit einer vernetzten Produktionsplanung und -steuerung bringen weitere Optimierungsmöglichkeiten für den Prozess. Innerhalb des Vorhabens können Material- und Energieeinsparungen an verschiedenen Stellen der Produktion realisiert werden. Insgesamt können durch das Vorhaben bei einer Vollauslastung der Anlage mit einem Schnittholzeinsatz von 75.000 Kubikmeter pro Jahr eine Menge von 12.479 Kubikmeter Schnittholz eingespart werden. Gegenüber dem Stand der Technik in der Branche bedeutet dies eine Materialeinsparung von rund 17 Prozent. Durch Energieeinsparungen im Prozess und den Wegfall der Restholzverbrennung werden die CO 2 Emissionen insgesamt um rund 12.400 Tonnen pro Jahr gemindert. Das innovative Vorhaben der Holzwerke van Roje GmbH & Co. KG besitzt Modellcharakter für zahlreiche holzverarbeitende Betriebe und kann insbesondere bei integrierten Betrieben mit Säge- und Brettsperrholzwerk umgesetzt werden. Branche: Holzverarbeitung Umweltbereich: Ressourcen Fördernehmer: I. van Roje & Sohn Sägewerk und Holzhandlung GmbH & Co. KG Bundesland: Rheinland-Pfalz Laufzeit: 2020 - 2022 Status: Abgeschlossen

Steigerung der Materialeffizienz von Hartholz

Das Hartholzsägewerk Albrecht Sattelmacher KG produziert besäumte und unbesäumte Ware, wie Landhausdielen, aus Eichen-, Buchen- und Eschenholz. Die Ware wurde bisher zu einem Teil besäumt und zum anderen Teil unbesäumt eingeschnitten und im Anschluss in einer internen Trocknungsanlage technisch getrocknet. Nach dem Stand der Technik werden besäumte Bretter zuerst eingeschnitten und im Anschluss getrocknet. Da das Holz durch die Trocknung schrumpft und sich durch unterschiedlich starke Schrumpfung leicht verzieht, werden die Bretter bisher mit Breitenübermaß eingeschnitten und im Anschluss an die Trocknung durch Hobeln und Schleifen auf die gewünschte Standardgröße gebracht. Da jedes Brett unterschiedlich stark schrumpft, ist ein generelles Breitenübermaß von 12 Prozent für die Breitenlegalisie- rung und 5 Prozent für den Trockenschwund pro Brett üblich. Ziel des aus dem Umweltinnovationsprogramm geförderten Vorhabens war es, die besäumte Ware materialeffizienter herzustellen und dabei die wichtige Ressource Holz einzusparen. Realisiert wurde die Erhöhung der Materialeffizienz durch die erstmalige großtechnische Umsetzung einer innovativen Verfahrenskombination von Holztrocknung mit anschließender Besäumung. Die Materialeinsparung erreicht die Firma dabei durch die Verminderung des Übermaßes beim Einschnitt. Die Bretter werden zuerst unbesäumt mit einem angepassten Einschnittmuster eingeschnitten und dann in der internen Trocknungsanlage getrocknet. Im Anschluss werden die Bretter ohne Übermaß auf die größtmögliche Standardgröße gesägt und sind dann verkaufsfertig. Das Übermaß für die Breitenlegalisierung kann dadurch fast vollständig vermieden werden, und 10 Prozent des Schnittholzes werden eingespart. Unter Berücksichtigung der vorangegangenen Bearbeitungsschritte entspricht dies einer Rundholzeinsparung von 930 Festmeter pro Jahr, die nun einer anderen hochwertigen Nutzung zukommen können. Aufgrund des verminderten Holzverbrauches verringert sich auch der Rundholztransport um ca. 52 LKW Anfahrten. Dadurch sinken die CO 2 -Emissionen aus dem LKW Transport um rund 10 Prozent. Dies entspricht einer Reduzierung um 12.308 Kilogramm CO 2 pro Jahr. Zusätzlich werden die CO 2 -Emissionen aus der betriebsinternen Feuerungsanlage durch den Einsatz von getrocknetem Restholz, welches einen höheren Heizwert als das bisher verwendete feuchte Restholz hat, gesenkt. Die erfolgreiche Realisierung der innovativen Verfahrenskombination durch die Albrecht Sattelmacher KG trägt zur Fortschreibung des Standes der Technik im Bereich der Hartholzsägewerke bei. Das Projekt wurde im Förderschwerpunkt „Materialeffizienz in der Produktion“ des Umweltinnovationsprogramms des Bundesumweltministeriums gefördert. Ziel des Förderschwerpunkts ist es, Produktionsabläufe zu optimieren, um natürliche Ressourcen zu schonen. Branche: Holzverarbeitung Umweltbereich: Ressourcen Fördernehmer: Albrecht Sattelmacher KG Holzsägewerk Bundesland: Niedersachsen Laufzeit: 2014 - 2015 Status: Abgeschlossen Förderschwerpunkt: Materialeffizienz in der Produktion

Postfossile Energieversorgungsoptionen für einen treibhausgasneutralen Verkehr im Jahr 2050

Die vorliegende Studie "Postfossile Energieversorgungsoptionen für einen treibhausgasneutralen Verkehr im Jahr 2050: Eine verkehrsträgerübergreifende Bewertung" zeigt auf, welche Kombinationen aus Antriebssystem und Kraftstoff - auch als Energieversorgungsoption bezeichnet - einen treibhausgasneutralen Verkehr in Deutschland im Jahr 2050 möglich machen. Auf Basis bestehender Forschungsarbeiten und Studienergebnisse wird ein systematischer Überblick über postfossile Optionen gegeben. Zu den potentiellen postfossilen Kraftstoffen zählen regenerativer Strom, aus regenerativem Strom hergestellte Kraftstoffe wie Power-to-Gas (PtG-Wasserstoff, PtG-Methan) und Power-to-Liquid (PtL) sowie Biokraftstoffe, zu den Antrieben neben Verbrennungsmotoren Elektromotoren, Hybride (Plug-in-Hybride, Elektrofahrzeuge mit Range-Extender) sowie Brennstoffzellen. Für Pkw, Lkw, Linienbus, Flugzeug und Seeschiff wurde untersucht, mit welcher postfossilen Energieversorgungsoption die jeweils höchsten Treibhausgasminderungen erreicht werden können. Außerdem wurden weitere ökologische, ökonomische, technische, infrastrukturelle sowie systemische Aspekte indie ganzheitliche Bewertung der Energieversorgungsoptionen einbezogen. Die Gesamtbewertung aller Aspekte zeigt: Wenn Strom direkt im Fahrzeug genutzt werden kann, ist dies die effizienteste, ökologischste und meist auch ökonomischste Option. Ob dabei rein batterieelektrische Fahrzeuge oder Plug-In-Hybride die beste Wahl darstellen, hängt von den erforderlichen Reichweiten und davon ab, ob - wie beim Linienbus - Oberleitungen oder Schnelllademöglichkeiten genutzt werden können. Strom lässt sich aber nicht immer direkt nutzen. Bei Flugzeugen im Langstreckenverkehr und Seeschiffen im internationalen Verkehr werden auch zukünftig nach heutiger Sicht keine Elektroantriebe möglich sein. Daher werden Biokraftstoffe der 2. Generation aus Restholz und -stroh ebenso wie stromgenerierte Kraftstoffe wie PtG-Methan und PtL eine wichtige Rolle spielen. Da Biokraftstoffe der 2. Generation im globalen Maßstab nur ein begrenztes Mengenpotential aufweisen, sind für einen treibhausgasneutralen Luft- und Seeverkehrstromgenerierte Kraftstoffe zwingend notwendig. Aber auch Plug-in-Hybride benötigen für den Verbrennungsmotor flüssige Kraftstoffe. Somit ist auch der Pkw-Verkehr langfristig neben Biokraftstoffen der 2. Generation auf stromgenerierte Kraftstoffe angewiesen. Für den Lkw-Fernverkehr zeigt derzeit keine der untersuchten postfossilen Energieversorgungsoptionen eindeutige Vorteile; hier besteht weiterer Forschungsbedarf. Klar ist aber, dass bei schweren Lkw im Fernverkehr selbst im Jahr 2050 rein batterieelektrische oder Plug-in-Varianten nicht möglich sein werden. Für alle postfossilen Optionen gilt: Keine Option ohne Nachteile. Beispielsweise sind Elektromobilität, Biokraftstoffe der 2. Generation sowie stromgenerierte Kraftstoffe gerade in der Einführungsphase oftmals teurer als konventionelle Kraftstoffe. Stromgenerierte Kraftstoffe schneiden aufgrund der Energieverluste bei der Herstellung nurdann ökologisch vorteilhaft ab, wenn sie ausschließlich aus regenerativem Strom hergestellt werden. Dennoch müssen neue Konzepte frühzeitig entwickelt und Anlagenkapazitäten rechtzeitig errichtet werden, um bis 2050 eine breite Einführung zu ermöglichen - auch wenn beispielsweise regenerativer Strom in anderen Bereichen außerhalb des Verkehrs in den nächsten Jahren effizienter eingesetzt werden kann. Dabei muss die Politik mit geeigneten Maßnahmen schon kurz- und mittelfristig einen passenden Rahmen schaffen. Um langfristig bei allen Verkehrsmitteln eine treibhausgasneutrale Mobilität im Jahr 2050 zu erreichen, müssen alle verfügbaren postfossilen Energieversorgungsoptionen - Elektromobilität, stromgenerierte Kraftstoffe und Biokraftstoffe der 2. Generation - zum Einsatz kommen. Andernfalls ist dieses Ziel nicht erreichbar.<BR>Quelle: Forschungsbericht

Xtra-Rest\Holz-DE

Anfall von Restholz, ohne vorgelagerte Prozeßketten und Emissionen Auslastung: 5000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Ressourcen gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2000 Lebensdauer: 20a Leistung: 1MW Nutzungsgrad: 100% Produkt: Brennstoffe-Bio-fest

Xtra-Rest\Holz-RO-Wald-HS-2030

Gewinnung von Hackschnitzel aus Waldrestholz aus Laub und Nadelbaumbeständung als Durchforstungsholz oder als Restholz bei der Stammholzgewinnung. Systemgrenzen: Gewinnung bis Waldstrasse + Transport bis Waldrand. Auslastung: 1000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Ressourcen gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2030 Lebensdauer: 1a Leistung: 1MW Nutzungsgrad: 100% Produkt: Brennstoffe-Bio-fest

Xtra-Rest\Holz-UA-Wald-HS-2030

Gewinnung von Hackschnitzel aus Waldrestholz aus Laub und Nadelbaumbeständung als Durchforstungsholz oder als Restholz bei der Stammholzgewinnung. Systemgrenzen: Gewinnung bis Waldstrasse + Transport bis Waldrand. Auslastung: 1000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Ressourcen gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2030 Lebensdauer: 1a Leistung: 1MW Nutzungsgrad: 100% Produkt: Brennstoffe-Bio-fest

Xtra-Rest\Holz-UA-Wald-HS-2020

Gewinnung von Hackschnitzel aus Waldrestholz aus Laub und Nadelbaumbeständung als Durchforstungsholz oder als Restholz bei der Stammholzgewinnung. Systemgrenzen: Gewinnung bis Waldstrasse + Transport bis Waldrand. Auslastung: 1000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Ressourcen gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2020 Lebensdauer: 1a Leistung: 1MW Nutzungsgrad: 100% Produkt: Brennstoffe-Bio-fest

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