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Geologische Übersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1:200.000 (GÜK200) - CC 7110 Mannheim

Auf Blatt Mannheim ist der nördliche Oberrheingraben mit seinen mesozoischen Flanken dargestellt. Die dominierende Baueinheit im Kartenausschnitt ist der Oberrheingraben. Er durchzieht von Südsüdwest nach Nordnordost das Kartenblatt und lässt sich durch seine Randverwerfungen klar abgrenzen. Die tertiäre Sedimentfüllung der Grabenstruktur tritt nur vereinzelt unter der quartären Deckschicht aus fluviatilen Ablagerungen, Löss- und Flugsanden zu Tage. Geomorphologisch lässt sich der Oberrheingraben in zwei Gebiete unterteilen: das Vorderpfälzer Tiefland und die Rheinaue. Das Vorderpfälzer Tiefland ist eine altpleistozäne Flussterrasse, die in West-Ost-Richtung von den Schwemmfächern der Pfälzerwalder Bäche zerschnitten wird. Die jüngere Rheinaue ist in diese altpleistozäne Flussterasse eingetieft und mit holozänen Auesedimenten verfüllt. Im westlichen Teil des Kartenausschnitts ist das linksrheinische Mesozoikum angeschnitten, das sich zwischen den Grundgebirgsaufbrüchen des Rheinischen Schiefergebirges und der Vogesen erstreckt. Aufgeschlossen sind Ausläufer der Saar-Nahe-Senke, die Westricher Hochfläche, der Pfälzer Wald und die Zaberner Senke. Östlich des Oberrheingrabens sind die mesozoischen Schichten (hauptsächlich Trias) der Kraichgau-Senke erfasst. Sie reichen südlich bis zu den Ausläufern des Nordschwarzwaldes (Oberrotliegend). Neben der Legende, die über Alter, Genese und Petrographie der dargestellten Einheiten informiert, gewährt ein geologisches Profil zusätzliche Einblicke in den Aufbau des Untergrundes. Die West-Ost-verlaufende Schnittlinie kreuzt die Westricher Hochfläche, den Pfälzer Wald und den Oberrheingraben.

Flussbauliche Untersuchungen im Bergsenkungsbereich am Niederrhein

Seit den 1930er-Jahren wurde im Raum Duisburg/Wesel der Steinkohlenbergbau auch unter dem Rheinstrom und seinen Vorländern betrieben. In Duisburg befindet sich das Bergwerk Walsum, dessen regelmäßiger Förderbetrieb im Jahr 1936 aufgenommen wurde. Die maximale Jahresförderung von ca. 3,4 Mio. t Steinkohle erbrachte die Zeche mit knapp 4.600 Beschäftigten im Jahr 1984. Als Folge des Untertagebaus traten im Bereich Walsum (Rhein-km 793 bis 798) Geländesenkungen von bis zu 9 m auf, die durch eine Anpassung der Bauwerke und durch Sohlaufhöhungen im Hauptstrom kompensiert wurden. Im Bereich der Rheinaue ist nun allerdings eine Ausuferung bereits ab mittleren Abflüssen zu beobachten. Diese lokalen Veränderungen der Abflussdynamik und des Sedimenttransportvermögens bergen die Gefahr von Anlandungen im Hauptstrom, welche die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs negativ beeinflussen können. Die Auswertung aktueller Peildaten lässt Anlandungstendenzen im Streckenbereich zwischen Walsum und Stapp erkennen. Mitte 2008 wurde, entgegen der ursprünglichen Planung, der Bergbau im Grubenfeld Walsum eingestellt und die Zeche stillgelegt. Der Beschluss zur Stilllegung war für die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) Anlass, Prognosen zur Stabilität der Stromsohle in dem betroffenen Rheinabschnitt zu erstellen und erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen einzuleiten. Bereits Mitte der 1970er-Jahre hatte die WSV begonnen, die bergsenkungsbedingten Massenverluste der Stromsohle durch die Verklappung von Waschbergematerial zu kompensieren. Insgesamt wurden 13,8 Mio. t dieses Nebenprodukts der Steinkohlengewinnung im Zeitraum von 1976 bis 2008 im Stromabschnitt zwischen Rhein-km 793 und 808 eingebaut. In einigen Bereichen des Streckenabschnitts beträgt die Mächtigkeit dieser Waschbergeschichten mehrere Meter. Laboruntersuchungen belegen, dass Waschbergematerial andere Materialeigenschaften aufweist und sich in seinem Verwitterungsverhalten von natürlichem Rheinkies unterscheidet. Mobilisiertes Waschbergematerial unterliegt auf der Gewässersohle Zerfallsprozessen, mit der Tendenz, relativ schnell zwischen den deutlich härteren Kiesfraktionen zerrieben, in Suspension überführt und schließlich aus der Strecke ausgetragen zu werden. Die Untersuchungen der BAW konzentrierten sich in einem ersten Schritt auf die Ermittlung der durch die Bergsenkungen verursachten Auswirkungen auf die Morphologie der Stromsohle im Bereich von Duisburg bis Wesel. Dabei kam ein zweidimensionales Feststofftransportmodell (2D-FTM) zum Einsatz. Für diese hydromorphologischen Betrachtungen war im Vorfeld der Aufbau eines historischen Geländemodells erforderlich, welches den Vorlandzustand des Untersuchungsgebiets vor Beginn der Bergbautätigkeiten erfasst. Dieses Geländemodell wurde mit Hilfe topografischer Karten der Preußischen Landesaufnahme aus dem Jahr 1892 erstellt.

Biber- und Otter-Schulung in Rheinland-Pfalz erfolgreich durchgeführt

Die gemeinsame Schulung von Biberzentrum Rheinland-Pfalz und Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz brachte Fachleute und Naturinteressierte in Bingen am Rhein zusammen und vermittelte praxisnahes Wissen zu Monitoring, Kartierung und Artenschutz. Am 27. und 28. Februar 2026 fand im NABU-Zentrum Rheinauen in Bingen am Rhein die gemeinsame Biber- und Otter-Schulung des Biberzentrums Rheinland-Pfalz der GNOR e. V. und der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz (SNU) statt. Die Veranstaltung bot an zwei Tagen eine fachliche Einführung in Biologie, Lebensweise, Verbreitung, Monitoring und Schutz von Biber und Fischotter in Rheinland-Pfalz. Die Schulung richtete sich an Menschen aus unterschiedlichen Bereichen des Naturschutzes und der Landnutzung sowie an weitere Interessierte mit Naturbezug. Gerade dieser breite Teilnehmerkreis machte den Austausch besonders wertvoll: Fachvorträge, Diskussionen und persönliche Gespräche boten Raum für neue Perspektiven, praktisches Wissen und Vernetzung. Inhaltlich standen sowohl die Rückkehr und Ausbreitung des Bibers als auch die aktuelle Entwicklung des Fischotters in Rheinland-Pfalz im Mittelpunkt. Thematisiert wurden unter anderem Nachweismethoden, Kartieransätze, Konfliktfelder in der Kulturlandschaft sowie mögliche Schutz- und Managementmaßnahmen. Damit griff die Veranstaltung zentrale Fragen des praktischen Artenschutzes auf und zeigte, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Fachinstitutionen, Ehrenamt und regionalen Akteurinnen und Akteuren ist. Abgeschlossen wurde die Schulung mit einer Exkursion, die den Teilnehmenden Gelegenheit bot, Inhalte aus den Vorträgen im Gelände zu vertiefen. Begünstigt durch gutes Wetter konnte die Veranstaltung in einer besonders anschaulichen und praxisnahen Form ausklingen. Auch über die Schulung hinaus gibt es Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen: Wer Interesse hat, künftige Kartierungen zu Biber und/oder Fischotter zu unterstützen oder Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort mitzugestalten, kann sich an die Projektverantwortlichen wenden. Die Schulung hat einmal mehr gezeigt, wie groß das Interesse an diesen beiden Arten ist — und wie wichtig gemeinsames Engagement für ihren Schutz in Rheinland-Pfalz bleibt. Weiter Informationen finden sich hier: Biberzentrum Rheinland-Pfalz Otterland Rheinland-Pfalz Verbundprojekt “Deutschland wieder Otterland”

Christine Schneider: „Wir müssen den Bienwald mit all seinen Funktionen erhalten“

Sommertour von Umwelt- und Forstministerin Christine Schneider – Besichtigung des Bienwalds mit Information über die Auswirkungen der Klimakrise auf den Wald und die Waldbewirtschaftung sowie seinen Beitrag für die Regionalentwicklung und den Artenschutz Im Rahmen ihrer Sommertour besichtigte Umwelt- und Forstministerin Christine Schneider den Bienwald und tauschte sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Landesforsten über die massiven Herausforderungen des Walderhalts in der Klimakrise aus. Der Bienwald liegt in einer der wärmsten Regionen Rheinland-Pfalz, die Niederschlagsmengen nehmen in der Vegetationsperiode (Frühjahr/Sommer) ab, Extremtemperaturen lassen die Bäume leiden. Unter diesen Bedingungen drohen Wald-Lebensraumtypen verloren zu gehen. Ganze Waldorte verlieren ihren so typischen Waldcharakter, da sie sich auflichten. Das Heranwachsen einer neuen Waldgeneration wird durch viele Faktoren erschwert. Invasive Arten, unter anderem die Kermesbeere aus Nordamerika, hemmen eine natürliche Waldentwicklung. Bekannt ist der Bienwald unter anderem auch für seine Waldmaikäfer, die massenhaft auftreten, weitere Waldareale durch die zunehmende Wärme neu besiedeln und deren Engerlinge (Larven im Boden) durch Wurzelfraß wiederum die Waldverjüngung stark gefährden. „Der Bienwald hat in den letzten Jahren massiv unter den Folgen der Klimakrise gelitten. Wenn aber dem Wald auch noch durch die Trockenheit, Hitze und Insekten die natürliche Verjüngungsfähigkeit genommen wird, ist es Fünf vor Zwölf. Wir müssen den Spagat schaffen, den Bienwald mit all seiner Vielfalt und seinen Funktionen für die Menschen und den Klimaschutz zu erhalten. Dazu zählt zum Beispiel die Grundwasserneubildung und Schaffung von Luftaustausch. Das ist wirkliche, existenzielle Daseinsvorsorge. Er trägt weiterhin einen wichtigen Teil zur Regionalentwicklung und zum nachhaltigen Tourismus in unserem Land bei“, sagte Ministerin Schneider. Der Bienwald bietet zahlreichen seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum – mehr als 2.200 Käferarten, darunter ein Drittel aller Laufkäferarten Deutschlands. 143 Vogelarten, wovon 120 Arten im Gebiet regelmäßig brüten, 15 Fledermausarten und damit 75 Prozent aller in Deutschland vorkommenden Arten, 46 Libellenarten, darunter die Hälfte aller in Deutschland lebenden Arten. Auch der Heldbock, eine streng geschützte Käferart, findet hier geeignete Lebensbedingungen. Der Bienwald ist zudem für wandernde Arten wie Wildkatzen bedeutsam, da er die Rheinauen mit dem Pfälzerwald verbindet. Die Lebensraumvielfalt reicht von Flugsanddünen und Bach-Auwäldern über Moore bis hin zu Streuobstwiesen. Das kommt auch den Menschen zugute: „Der Bienwald ist ein sehr facettenreiches Waldgebiet in einer eng besiedelten Region mitten in Europa“, schloss Christine Schneider nach ihrem Besuch. Die Försterinnen und Förster gehen neue Wege, um den Bienwald in dieser Klimakrise zu unterstützen. Der Walderhalt ist das Gebot der Stunde. Verjüngung, die die Natur anbietet, soll gefördert werden und dies möglichst durch viele verschiedene Baumarten als Risikostreuung. Kleinflächige Ergänzungspflanzungen sind sinnvoll bis hin zur Aufzucht eigener Pflanzen im Pflanzgarten. Über den Austausch mit anderen Forstbetrieben in ähnlicher Situation und mit wissenschaftlichen Instituten lassen sich neue Arbeitsweisen und Erkenntnisse in die Region bringen. Ein Bewässerungsversuch soll beispielsweise Auskunft darüber geben, ob dies auch für den Wald eine sinnvolle Methode für den Ernstfall ist.

Laser Scanning im Dienste der Landschaftsforschung

Das Lasescanning als neues Fernerkundungsverfahren um Zeugen traditionneller Kulturlandschaften zu dokumentieren Die bereits im Rahmen des Projektes 'Wölbäcker von Rastatt' gewonnenen Erfahrungen zum Einsatz des Laser Scanning wurden auch 2007 und 2008 weiter ergänzt und vor allem in breiten Kreisen potentieller Anwender im In- und Ausland vorgestellt. Wölbäcker sind Zeugen früherer Formen des Ackerbaus, die sich als wellenartige Folge von Furchen und Scheiteln ausdrücken. Ein größeres Vorkommen solcher Reste einer mittelalterlichen Flur ist bei Rastatt unter Wald noch gut erhalten. Zur genauen Dokumentation wurde dabei erstmals das Laser Scanning eingesetzt. Mit diesem Verfahren, das auf einer flächenhaften Abtastung der Erdoberfläche von einem Flugzeug aus basiert, können Reliefunterschiede im Dezimeterbereich, selbst unter Wald aufgezeigt und vermessen werden. Die Daten stammen aus flächendeckenden Befliegungen des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg. Weitere Gebiete wurden auch auf das Vorkommen von Wölbäckern untersucht. So konnten dank Laser auch in der Rheinaue bzw. in Lagen wo sie nicht vermutet wurden, solche Altfluren ausfindig gemacht werden. Zu den wesentlichen Beiträgen in den beiden letzten Jahren zählt auch der erfolgreiche Abschluß des EU-Vorhabens Culture 2000 in dem wir Partner aus vielen europäischen Ländern an unseren Erfahrungen mit der Lasertechnologie teilhaben lassen konnten. Die Kooperation mit Frankreich insbesondere mit der Denkmalpflege Elsaß führte ferner zur Konkretisierung gezielter Laserprospektionen von 8 verschiedenen archäologischen Stätten in der Rheinebene und in den Vogesen, an deren Auswertungen wir ebenfalls beratend beteiligt sind.

Aktiv für wilde Pflanzen

Praxistipps für mehr Artenvielfalt in Dorf und Stadt [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Aktiv für wilde Pflanzen Praxistipps für mehr Artenvielfalt in Dorf und Stadt Diese Broschüre wurde im Rahmen des Bildungsprojektes www.wildkräuterbotschafter.de erstellt, das der NABU im Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz durchführt. Vorwort Im Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz führte das NABU-Zentrum Rheinauen bis zum Jahr 2024 das Bildungsprojekt „Wildkräuterbotschafter“ in Rheinhessen durch. Im Verlauf mehrerer Workshops wurden den Teilnehmenden die wichtigsten heimischen Pflanzenfamilien und Wildkräuterarten vorgestellt und Informationen zu deren Ökologie sowie zur Anlage von Wildkräuterflächen vermittelt. Ziel des Projekts war es, engagierte Ehrenamtliche als Multiplikatoren zu befähigen, ihr Wissen an andere Interessierte weiterzugeben und diese von der Idee zu begeistern, wieder mehr Natur im eigenen Wohnumfeld zuzulassen und so Biodiversität zu fördern.Warum aber gerade Wildkräuter? Blühende Wildkräuter waren früher prägende Elemente des Landschafts- bildes. Doch mit der Intensivierung der Landwirtschaft, dem zunehmenden Düngemittel- und Herbizideinsatz und der Ausweitung von Siedlungen gehen viele ehemals typische Wildkräuterarten deutlich zurück. Mit ihnen verschwin- den auch die Tierarten, denen sie als Futterpflanzen dienen, wie z.B. viele Insektenarten, die wiederum die Nah- rungsgrundlage für Amphibien, Vögel, Säugetiere sind. Einleuchtend, dass Wildkräuter als Grundlage eines solch artenreichen „Lebenssystems“ schüt- zens- und erhaltenswert sind! Artenreiche Wiese auf dem RheindeichWildbiene an Wiesensalbei 2 Vorwort Einführung Insektensterben, Artenrückgang un- geahnten Ausmaßes, dramatischer Biodiversitätsverlust – medienwirksame Schlagworte, die oft als Panikmache abgetan werden. Aber mittlerweile be- legen zahlreiche Studien, was Wissen- schaftler*innen und Fachleute schon lange befürchten: Die globale Artenviel- falt ist enorm gefährdet, eine Million der geschätzten acht Millionen welt- weit auftretenden Tier- und Pflanzen- arten sind vom Aussterben bedroht, ein Artenrückgang von erschreckender Geschwindigkeit zeichnet sich ab. Als Hauptfaktoren werden vor allem die menschliche Nutzung von Landflächen und Meeren, die zunehmende Umwelt- verschmutzung, die Zunahme invasiver Arten sowie der Klimawandel ange- führt, die viele Tier- und Pflanzenarten – direkt oder indirekt durch Zerstörung ihres Lebensraums – an den Rand ihrer Existenz bringen. Auch wenn diese Nachrichten beunru- higen, sollte man sich vor Augen halten, dass jeder von uns etwas tun kann – und das schon im Kleinen und mit einfachsten Mitteln! Diese Broschüre vermittelt allen Interessierten und En- gagierten eine Anleitung zu konkreten Maßnahmen zur Förderung von Biodi- versität im eigenen Wohnumfeld. Intensive Landwirtschaft: Ernte auf dem Maisacker NABU/Klemens Karkov Einführung 3 In der Schaffung neuer Lebensräume als grüne Oasen, von denen nicht nur Wildtiere und -pflanzen, sondern auch der Mensch selbst profitiert, besteht ein riesiges Potential. Ob Balkonkasten, Blumenkübel oder Gartenbeet, ob Garagendach oder Hofeinfahrt – die Entwicklung solcher Biodiversitätsinseln ist an vielen Stand- orten im privaten Bereich möglich und auch kleinräumige Aktionen sind loh- nenswert, da sie gerade in der zersiedel- ten Landschaft als Trittsteine zwischen entfernt gelegenen natürlichen Lebens- räumen unverzichtbar sind. Auch im weiteren Wohnumfeld gibt es unzählige Möglichkeiten, Natur zu Wussten Sie, dass private Gärten in Deutschland mit ca. 930.000 Hektar 2,6% der Gesamt- fläche der BRD ausmachen? Wildkräuter und Trockenmauer NABU/E. Neuling Ruheoase in der Blumenwiese 4 NABU/Sebastian Hennigs Einführung fördern: Der städtische Pflanzkübel vor der Haustür eignet sich dazu ebenso wie der verbuschte Wegrand am Kinder- garten oder Altenheim, viele kommu- nale oder private Grünlandflächen im Siedlungsbereich oder die typischen „Unkrautvernichtungsmittelschneisen“ entlang von Sportplätzen, Vereinshei- men, Fabrikgebäuden, Straßen u.v.m. Da viele Personen bereits für das Thema Biodiversitätsförderung sensibilisiert sind, wird es sicherlich in vielen Fällen glücken, auf der Grundlage von über- zeugenden Argumenten ein gemein- sames Konzept für solche Flächen zu erarbeiten. Wildstaudenbeet an einer Terasse NABU Einführung 5

Beantwortung eines Schreibens zu Informationen über die fachlichen Grundlagen und Verwaltungsvorgänge über die Ausweisung eines Vogelschutzgebietes - 2019

Unterlagen über die Ausweisung des VSG 6816-402 Hörther Rheinaue inklusive Kahnbusch und Oberscherpfer Wald

Biber- und Otter-Schulung in Rheinland-Pfalz – Ehrenamtliche gesucht

Ende Februar 2026 bieten das Biberzentrum RLP und das Projekt "Otterland Rheinland-Pfalz" eine zweitägige Schulung zu Biber und Fischotter für zukünftige Ehrenamtliche im Arten- und Naturschutz an. Vom 27. bis 28. Februar 2026 laden das Biberzentrum Rheinland-Pfalz der GNOR e.V. und die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz (SNU) im Rahmen des Projekts „Otterland Rheinland-Pfalz“ zu einer zweitägigen Biber- und Otter-Schulung ins NABU-Zentrum Rheinauen in Bingen am Rhein ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die beiden streng geschützten Arten Biber und Fischotter , ihre Rückkehr nach Rheinland-Pfalz, die Herausforderungen und die damit für Naturschutz und Landnutzung verbunden sind. Fachvorträge vermitteln Grundlagen zu Biologie, Lebensweise und Verbreitung, stellen aktuelle Monitoring-Ergebnisse vor und beleuchten Konfliktfelder sowie praxisnahe Lösungen im Bibermanagement und beim Otterschutz. Am zweiten Tag werden rechtliche Grundlagen und Kartiermethoden vertieft und im Rahmen einer Exkursion in die Rheinauen direkt im Gelände angewendet. Geplant ist außerdem die Ernennung ehrenamtlicher Biber- und Otter-Betreuer und Betreuerinnen bzw. - Kartierer und Kartiererinnen , die künftig das landesweite Monitoring unterstützen sollen. Die Schulung richtet sich an Mitglieder von Naturschutzverbänden, Mitarbeitende von Behörden, Forst/Ranger, Jäger, Angler sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger , die sich künftig ehrenamtlich für den Schutz von Biber und Otter engagieren möchten. Die Teilnahme inklusive Mittagessen ist kostenlos . Anmeldung Die Zahl der Plätze ist aufgrund des Schulungscharakters auf 20 Personen begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung ist daher bis spätestens 13. Februar 2026 erforderlich. Das Anmeldeformular sowie das ausführliche Programm stehen im hier zur Verfügung. Kontakt Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz E-Mail: sarah.rossi(at)snu.rlp.de Biberzentrum Rheinland-Pfalz E-Mail: info@biber-rlp.de

openSenseMap: Sensor Box Rheinaue Bonn Sued Plittersdorf

Sensor is located in the garden which is within a dead end road. It is well shielded from traffic, 1,6m height

Kompensationsfläche Naturschutzgebiet Rheinaue Worringen-Langel

Es wurde eine neue Ausgleichsfläche der "Hafen und Güterverkehr Köln AG" im Naturschutzgebiet Rheinaue Worringen-Langel ausgewiesen. Ich bitte daher um Mitteilung, für welche stattgefundene Baumaßnahme diese Ausgleichsfläche ausgewiesen wurde. Desweiteren bitte ich um Zusendung eines Auszuges auf dem Kompensationsflächen-Kataster für das Naturschutzgebiet Rheinaue Worringen, in dem alle noch zu erwartenden Ausgleichsflächen ersichtlich sind. Danke für Ihre Mühe im Voraus.

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