Teilprojekt D1 untersucht den Lebensraum des frühen modernen Menschen in Mitteleuropa seit seiner Ausbreitung in Europa um 40 ka. Zwei Zeitabschnitte bestimmen das geoarchäologische Projekt: Das Erscheinen von Homo sapiens im MIS 3 und die Nach-LGM-Besiedlung Mitteleuropas. Bisherige Feldforschungen konzentrierten sich auf mehrere Fundstellen in Deutschland. Ziel ist nun die Evolution von Paläolandschaften und ihre Auswirkungen auf Demographien und Kulturen im Rhein-Maas-Gebiet zu modellieren, insbesondere in Bezug auf diachrone demographische Veränderungen und dem Bevölkerungs- und Kulturumbruch, der im Zusammenhang mit dem Aussterben der Neandertaler steht.
Der Lattenpegel Basel, Rheinhalle wird seit 1958 als Wasserstandspegel betrieben. Es handelt sich um einen Schreibpegel (Messprinzip pneumatisch und radar). Vorgängerpegel in der näheren Umgebung sind die Pegel Basel, Schifflände (Fluss-km: ca. 167) und Basel, St. Alban (Fluss-km: ca. 166). Am Pegel Basel, Schifflände erfolgten ab 1808 regelmäßige Wasserstandsbeobachtungen und ab 1869 auch Durchflussmessungen. Aufgrund von Unsicherheiten der Messgenauigkeit, flussmorphologischen Veränderungen und der späteren Rückstaueinflüsse durch das Wasserkraftwerk Kembs (Inbetriebnahme 1932) wurden die Durchflussdaten für den Pegel Basel, Schifflände ab 1891 aus den ab 1933 erfolgenden Durchflussmessungen am Pegel Rheinfelden unter Berücksichtigung weiterer Messstationen rechnerisch ermittelt. Im Zeitraum 1945-1982 wurden die für den Rhein bei Basel berechneten und im Hydrologischen Jahrbuch der Schweiz veröffentlichten Durchflussdaten auf den Wasserstandspegel Basel, St. Alban bezogen, von 1983 bis 1996 wiederum auf den Pegel Basel, Schifflände. Da der Pegel Basel, Rheinhalle in geringerem Maße von den Rückstaueffekten des Kraftwerks Kembs beeinflusst wird, werden die Durchflussdaten für den Rhein bei Basel in jüngerer Zeit für den Pegel Basel, Rheinhalle berechnet und veröffentlicht. Diese Durchflussdaten sind seit Jahrgang 1997 im Hydrologischen Jahrbuch der Schweiz und im (DGJ) enthalten. Durch nachträgliche Bearbeitung entstand für den Rhein bei Basel eine bis 1808 zurückreichende Datenreihe von täglichen Durchflusswerten, die den hier vorgenommenen Auswertungen zugrunde liegt. Quellen: Centralbureau Meteorol. Hydrogr. Ghzgt. Baden (Hrsg.)(1884): Beitr. Hydrogr. Ghzgt. Baden 1 Spreafico, M. & Stadler, K. (1986): Hochwasserabflüsse in schweizer. Gewässern I. - Landeshydrol. -geol. Mitt. 7 Sprokkereef, E. (1989): Verzeichn. der für internat. Organisat. wichtigen Meßstellen im Rheingebiet. - Kat. 1 KHR Engel, H. et al. (1990): Abflußermittlung im Rheingebiet im Bereich der Landesgrenzen. - Ber. I-8 KHR
Die Baumarten Rotbuche (Fagus sylvatica,) Rot-Fichte (Picea abies), Weiß-Tanne (Abies alba) und Wald-Kiefer (Pinus sylvestris) besitzen für die Wälder Europas und die europäische Forst- und Holzwirtschaft große Bedeutung. Daher ist es von großem Interesse, wie sich Umweltveränderungen und insbesondere klimatische Extremereignisse (z.B. Hitze und Trockenheit) auf deren Wachstum und Produktivität auswirken. Mit Hilfe hochpräziser Messfühler, sogenannter Punkt-Dendrometer, können Dickenänderungen von Baumstämmen registriert und aufgezeichnet werden. Diese werden sowohl durch den Prozess der Jahrringbildung als auch durch den täglichen Wechsel zwischen Quellen und Schwinden der nicht-verholzten Gewebe innerhalb des Stammes verursacht. Mit den Messungen können damit nicht nur Informationen über die jahreszeitliche Dynamik des Dickenwachstums, sondern auch über den Zustand der internen Wasserspeicher der Bäume gewonnen werden. Das Institut für Waldwachstum betreibt bereits seit 1990 Freiland-Messstationen, die mit Punkt-Dendrometern und Sensoren u.a. zur Messung von meteorologischen und bodenkundlichen Parametern ausgestattet sind. Vier Messstationen in der Umgebung von Freiburg sind entlang eines Höhengradienten von der Rheinebene zu den Schwarzwaldhochlagen angeordnet. Die Analyse dieser einzigartig langen Zeitreihen trägt dazu bei, die komplexen Interaktionen verschiedener Standortsfaktoren mit der kurz-, mittel- und langfristigen Wachstumsdynamik der untersuchten Baumarten im Freiland aufzuklären. Die Analyse der Dendrometerdaten wird durch die Untersuchung weiterer Wachstumsparameter wie Jahrringbreite, Zellparameter und hochaufgelöste Dichteprofile von Stammquerschnitten ergänzt. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Analyse der Reaktion der Baumarten auf die trocken-warmen Sommer der Jahre 2003 und 2006 gelegt. Die Ergebnisse erlauben eine bessere Abschätzung der möglichen Auswirkungen des prognostizierten Klimawandels auf den saisonalen Ablauf des Baumwachstums und geben Aufschluss über die Erholungsfähigkeit der Bäume nach Belastungssituationen.
Leichte Wanderung auf ebenen Wegen vom Rhein über alte Pilgerwege nach Selikum und Weckhoven.Abwechslungsreiche Wanderung durch landschaftlich ansprechende Gebiete mit den Höhepunkten Kinderbauernhof und Selikumer Park, und ErftmündungAutorentippBesuch des Kinderbauernhofs, Tiergehege (Damwild) und Arboretum empfehlenswert. Angenehmer Rastplatz am Ende der Wanderung in Grimlinghausen an der Erftmündung. (Für die Neusser: Dort wo die Erft den Rhein begrüßt...)______Frische Luft atmen, Muskeln stärken, Stress abbauen: Was einst eher als überholt galt, erlebt seit einiger Zeit eine Renaissance.Ob durch den Neusser Norden, die Innenstadt und südliche Stadtteile oder entlang Neusser Gewässer: Elf Rundwanderwege mit einer Streckenlänge zwischen sechs und 21 km laden dazu ein, die grüne Seite von Neuss wandernd zu entdecken. Mittlerweile sind alle elf Wanderwege digitalisiert und auf der Internetseite der Ortsgruppe Neuss des Eifelvereins bzw. hier weiter unten als PDF-Download abrufbar. Die Online-Informationen zu den einzelnen Wanderwegen können ausgedruckt, auf GPS-Geräte übertragen oder per QR-Code auf ein Smartphone geladen werden. Sie umfassen nützliche Details wie GPS-Tracking, Wegbeschreibung, Wegbeschaffenheit, Einkehrmöglichkeiten und Sehenswertes.Erleben Sie auf Ihren Wanderungen durch Neuss die landschaftliche Schönheit und kulturelle Sehenswürdigkeiten der Quirinus-Stadt!Die Ortsgruppe Neuss des Eifelvereins bietet ein umfassendes Jahresprogramm bestehend aus geführten Wanderungen, Exkursionen und mehrtägigen Wanderfahrten.Die Wanderrouten der OG Neuss sind hier zu finden: [https://regio.outdooractive.com/oar-eifelverein/de/tour/wanderung/eifelverein-og-neuss-wanderweg-a-1/106220204/](https://regio.outdooractive.com/oar-eifelverein/de/tour/wanderung/eifelverein-og-neuss-wanderweg-a-1/106220204/)
Das Rheingebiet wurde in neun Bearbeitungsgebiete unterteilt, wovon Baden-Württemberg aufgrund seiner geographischen Lage als einziges deutsches Bundesland Anteile an fünf Bearbeitungsgebieten hat: Alpenrhein/Bodensee, Hochrhein, Oberrhein, Neckar und Main. Ein weiteres Bearbeitungsgebiet in Baden-Württemberg ist das Donaueinzugsgebiet.
Im Jahre 1818 wurde ein hölzerner Lattenpegel (Skalierung in hessischen Dezimalfuß) am linksseitigen Hebejoch der damaligen Schiffsbrücke errichtet und ab dem 1.12.1818 regelmäßig beobachtet. 1872 erfolgte die Umstellung auf das metrische System, 1878 wurde die Pegellatte an die Kaimauer oberhalb der Schiffsbrücke versetzt. 1896 wurde ein Pegelhaus zur Aufnahme eines selbstschreibenden Luftdruckpegels eingerichtet (1929 durch Schwimmerschreibpegel ersetzt). Durch Kriegseinwirkung wurde der Schwimmerschreibpegel 1945 zerstört und das Pegelhaus stark beschädigt (nach 1947 wiederhergestellt). Seit Juli 1956 ist der Pegel mit Datenfernübertragung ausgestattet, seit Dezember 1969 mit einer Messwertansageeinrichtung. Durch den Betrieb der Mainschleusen, die Passagierschifffahrt am nahegelegenen Anleger, die Beseitigung von Resten der alten Römerbrücke direkt unterhalb des Pegels ca. 1860, durch Brückentrümmer der zerstörten Eisenbahn- und Straßenbrücken (von März 1945 bis 1947) wurden die Wasserstands- und Abflussverhältnisse z.T. erheblich beeinflusst. Änderungen der Höhe des Pegelnullpunktes über NN bzw. NHN: ab 1852: NN+ 80,811 m (80,625 m über Amsterdamer Pegel) ab 1881: NN+ 80,414 m (Preußische Landesaufnahme) ab 1909: NN+ 80,399 m (Ghzgl. Hydrogr. Bureau 1913) ab 1923: NN+ 80,376 m (HLfWG 1931) ab 01.11.1931: NN+ 80,385 m (HLfWG 1933) ab 01.11.1938: NN+ 78,385 m (Tieferlegung des Pegelnullpunkts) ab 01.01.1954: NN+ 78,430 m (neues System [DHHN 12]; die Höhenlage des Pegels zum Gelände hat sich nicht geändert) ab 01.07.1995: NHN+ 78,372 m (DHHN 92; die Höhenlage des Pegels zum Gelände hat sich nicht geändert) ab 01.11.2019: NHN+ 78,37 m (neues System [DHHN 2016]) Quellen: Ghzgl. Hydrogr. Bureau Darmstadt (1907): Die Pegel am Rhein Ghzgl. Hydrogr. Bureau Darmstadt (1913): Feinnivellement des Rheins Hess. Landesanst. f. Wetter u. Gewässerk. (HLfWG) (1931): Wasserstandsbewegungen an Hauptpegeln des Rheins 1921-1930 Hess. Landesanst. f. Wetter u. Gewässerk. (HLfWG) (1933): Wasserstandsbewegungen an Hauptpegeln des Rheins 1932 WSA Mainz (1966a): Pegelstammbuch Pegel I.O. Mainz (Bd. I: 1797-1964) WSA Mainz (1966b mit Ergänz.): Pegelstammbuch Pegel I.O. Mainz (Bd. II: ab 1965)
Die Geschichte des Pegels Emmerich und dortiger Wasserstandsbeobachtungen reicht mindestens bis zum Jahr 1770 zurück. Im Jahr 1815 befand sich an der Mauer des Zollamts-Hafens ein Lattenpegel mit Nullpunkt in der Stromsohle und Skala nach rheinländischem Fuß, der regelmäßig beobachtet wurde. Im Jahr 1818 wurde an diesem Standort ein zweiter Pegel errichtet, dessen Pegelnullpunkt 2 Fuß tiefer lag und der ab dem 1.1.1822 der regelmäßigen Wasserstandsbeobachtung diente. 1872 wurde die Pegelskala auf Metermaß umgestellt. Der Pegel im Zollhafen wurde bis 1950 abgelesen. Im Jahr 1950 erfolgte die Neuerrichtung der Pegelanlage mit Pegelhaus und Brunnen am heutigen Standort, 50 m unterhalb der Einmündung des Staatl. Sicherheitshafens. Die Anlage wurde mit einem Schwimmerschreibpegel und versuchsweise zunächst mit zwei, ab Februar 1956 nur noch mit einem Pegel zur Datenfernübertragung ausgerüstet. Änderungen der Höhe des Pegelnullpunktes über NN: ab 01.01.1815: NN+ 10,679 m ab 01.01.1822: NN+ 10,051 m ab 01.11.1950: NN+ 8,05 m (neues System [DHHN 12]; neuer Pegelstandort) ab 01.07.1988: NN+ 8,00 m (Geländeabsenkung) ab 01.11.2019: NHN+ 8,00 m (neues System [DHHN 2016]) Quellen: Centralbureau Meteorol. Hydrogr. Ghzgt. Baden (Hrsg.)(1889): Der Rheinstrom Eckoldt, M. (1971): Beitr. Rheinkunde 23: 15-23 WSA Wesel (ohne Jahr): Pegelstammbuch (I+II) Pegel I. Ordnung Emmerich
Neue Pilotstudie des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) untersucht unerforschte mikrobielle Vielfalt, Auswirkungen von Schadstoffen und Vorkommen von Antibiotikaresistenzen entlang des Rheins – Ziel ist, Zustand von Ökosystemen europäischer Wasserwege besser zu verstehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des EMBL untersuchen Biodiversität und Ökosysteme des Rheins, seiner Nebenflüsse und umliegender Seen in Rheinland-Pfalz. „Mit Hilfe modernster biomolekularer Technologien (Multinomics) möchten wir mit dem EMBL die komplexen Einflüsse verschiedenster Schadstoffe auf die Biodiversität und die Ökosysteme am Rhein erfassen. Unser Ziel ist es, genau zu verstehen, was auf mikrobieller Ebene geschieht, damit wir Schutzmaßnahmen noch gezielter und wissensbasiert anpassen können – eingebettet in einen europäischen Wissenschaftsrahmen. Wir sind zuversichtlich, dabei auch mikrobiellen Aktivitäten zu begegnen, die zum Abbau von Schadstoffen beitragen können“, sagte Klimaschutzministerin Katrin Eder beim Besuch in Worms anlässlich einer Zeremonie zur Übergabe des Zuwendungsvertrags. Im Anschluss erfolgten Probenentnahmen direkt vor Ort. „Wir freuen uns sehr über die direkte Unterstützung durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz für diese Arbeiten am Rhein“, sagte Prof. Peer Bork, Interim Generaldirektor des EMBL und wissenschaftlicher Direktor der Traversing Ecosystems (TREC)-Initiative. „Wie schon bei unserer europäischen Küstenexpedition steht auch hier die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Zentrum unserer Bemühungen, Biodiversität und Ökosysteme auf molekularer und zellulärer Ebene zu verstehen.“ Der Fokus des Projekts liegt auf den Mikrobiomen in Gewässern und dem diese umgebenden Erdreich in Gegenden mit unterschiedlich hoher Belastung durch menschliche Aktivitäten. Der Rhein ist einer der längsten Flüsse Europas und fließt durch sechs zentraleuropäische Länder, bevor er in die Nordsee mündet. Entlang seines Verlaufs beherbergt er eine enorme, meist unsichtbare Vielfalt an mikrobiellen Lebensgemeinschaften. Organismen und Lebensgemeinschaften sind Teil komplexer Netzwerke aus biologischen Wechselwirkungen und Umweltfaktoren. Ein umfassendes Verständnis dieser komplexen Verflechtungen zwischen Mikroben, größeren Organismen und geochemischen Prozessen ist entscheidend, um ökologische Zusammenhänge zu verstehen. Das Projekt steht exemplarisch für die Vision des EMBL, das Leben im Kontext zu verstehen – durch molekulare Ansätze und internationale Zusammenarbeit und ist Teil der gesamteuropäischen TREC-Initiative. Die Pilotstudie untersucht daher die mikrobielle Biodiversität sowie die Auswirkungen von Umweltveränderungen – etwa durch Verschmutzung – auf mikrobielle Ökosysteme. Forschende des EMBL analysieren Boden-, Sediment- und Wasserproben, um das Metagenom – also das gesamte genetische Material aller Organismen in einer Umweltprobe – zu entschlüsseln und das Vorkommen von Antibiotikaresistenzgenen zu bestimmen. So kann erfasst werden, welche Arten vorkommen, in welcher Häufigkeit, und wie sich Resistenzen zwischen verschiedenen Ökosystemen verbreiten. Darüber hinaus werden Schadstoffe wie Pestizide, synthetische Hormone, Arzneimittelrückstände, Mikroplastik und sogenannte „Forever Chemicals“ (PFAS) identifiziert, um ihre Auswirkungen auf Biodiversität und Ökosysteme zu kartieren. Die Untersuchungen tragen auch zur Bewertung mikrobieller Aktivitäten bei, die potenziell zum Abbau solcher Substanzen beitragen können. In Rheinland-Pfalz wird das interdisziplinäre Expeditionsteam an insgesamt sieben Standorten Proben entnehmen. Mithilfe modernster Technologien, können die Forschenden das mikrobielle Leben – die Grundlage vieler ökologischer Prozesse – mit bisher unerreichter Präzision untersuchen. Um langfristige Veränderungen in der Wasser- und Bodenqualität zu erkennen, werden systematische Zeitreihen eingerichtet. Diese ermöglichen die frühzeitige Erkennung schleichender ökologischer Veränderungen und die Entwicklung gezielter Gegenmaßnahmen. Professor Bork ergänzte: „Wir möchten neueste Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung rasch in praxisrelevante Anwendungen überführen. Das EMBL liefert datenbasierte Erkenntnisse zu zentralen Umweltaspekten wie Verschmutzung und antimikrobieller Resistenz, die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern helfen können, wissenschaftlich fundierte Maßnahmen zu ergreifen. Mit dieser Pilotstudie legt das EMBL den Grundstein für zukünftige europaweite Expeditionen zu Süßwasserökosystemen – Forschung mit hoher gesellschaftlicher Relevanz.“ Die Erweiterung der EMBL-Expeditionsforschung auf Süßwasserökosysteme wird von der Klaus Tschira Stiftung unterstützt. Das Pilotprojekt in Rheinland-Pfalz wird durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz im Rahmen des Projekts „Nutzung von Mikroben für den Umweltschutz und für die Zukunftsfähigkeit des Lebens im Rheingebiet von Rheinland-Pfalz“ gefördert. „Von der Artenvielfalt bis zur Trinkwassergewinnung – das Leben spielt sich am Fluss ab und so profitieren alle von einem gesunden Ökosystem Rhein“, schloss Eder.
Der Lattenpegel "Unterpegel Kalkofen" wurde im Jahr 1881 mit dem Bau der Lahnschleuse errichtet. Er befand sich am linken Schleusen-Unterhaupt bei Fluss-km 105,827 und wurde ab dem 10. Juni 1881 regelmäßig beobachtet. Seit 1952 handelt es sich um einen Pegel I. Ordnung. Am 13.12.1955 wurde bei Fluss-km 106,028 am rechten Lahnufer am Auslauf des Schleusenunterkanals zusätzlich ein Schreibpegel mit Lattenpegel in Betrieb genommen. Der Pegelnullpunkt des Pegels an der Schleuse wurde beibehalten. Ab August 1969 war eine Datenfernübertragung möglich. Im Jahr 1971 wurde die Pegelanlage an den heutigen Standort bei Fluss-km 106,446 verlegt. Es wurden ein Lattenpegel, Schreibpegel, ein Pegel zur Datenfernübertragung und eine Messwertansageeinrichtung installiert. Die regelmäßige Beobachtung des Pegels "Kalkofen (neu)" begann am 1. August 1971. Beobachtungszeiten des Lattenpegels waren: 1881-31.07.1929: mittags; 1.08.1929-31.05.1936: 8 Uhr, 12 Uhr; 1.06.1936-28.02.1945: 12 Uhr; 1.03.1946-30.06.1948: 6 Uhr, 18 Uhr; 1.07.1948-9.01.1950: 12 Uhr; 10.01.1950-31.10.1952: 5 Uhr, 12 Uhr und ab 1.11.1952: 5 Uhr, 13 Uhr. Der Pegel befindet sich im Staubereich des Kraftwerks Hollerich und wird durch das Wehr Hollerich und die Kraftwerke Kalkofen und Hollerich beeinflusst. Änderungen der Höhe des Pegelnullpunktes über NN: ab 1902/03: NN+ 86,609 m ab 1951: NN+ 86,663 m (neues System [DHHN 12]) ab 1971: NN+ 86,390 m (neues System [DHHN 12]; Pegel "Kalkofen neu") ab 01.11.2019: NHN+ 86,40 m (neues System [DHHN 2016]) Quellen: WSA Diez (ohne Jahr): Pegelstammbuch Pegel I. Ordnung Unterpegel Kalkofen WSA Diez (ohne Jahr): Pegelstammbuch Pegel I. Ordnung Kalkofen (neu)
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 93 |
| Kommune | 3 |
| Land | 54 |
| Weitere | 34 |
| Wirtschaft | 4 |
| Wissenschaft | 43 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 23 |
| Förderprogramm | 87 |
| Text | 20 |
| Umweltprüfung | 7 |
| unbekannt | 24 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 65 |
| Offen | 89 |
| Unbekannt | 7 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 161 |
| Englisch | 9 |
| Resource type | Count |
|---|---|
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| Dokument | 19 |
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| Topic | Count |
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| Boden | 100 |
| Lebewesen und Lebensräume | 161 |
| Luft | 91 |
| Mensch und Umwelt | 154 |
| Wasser | 109 |
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