Die anthropogene Verbreitung der Edelmetalle durch die Nutzung vornehmlich als Katalysator in der chemischen Industrie und in Kraftfahrzeugen hat bereits zu messbaren Veraenderungen der Edelmetallgehalte in Umweltproben gefuehrt. Ein systematischer Ueberblick ueber die Veraenderungen und deren Auswirkungen auf Lebewesen ist noch nicht machbar, da zu wenige Untersuchungen vorliegen. Fuer das Element Platin sind, zumindest fuer die Verbreitung in der Umwelt, einige Aussagen verfuegbar. Fuer die Metalle Palladium, Rhodium und Iridium sind Untersuchungen nur ansatzweise zu finden. Praktisch keine Aussagen sind ueber die Bindungszustaende zu erhalten. Angaben ueber die vorkommenden Metallspezies sind aber fuer die Kenntnis der Wirkungsmechanismen dieser Metalle auf Lebewesen wichtig. Ziel des Projektes ist die Charakterisierung von Umweltproben, speziell biologischer Proben, bezueglich ihrer Gehalte an Edelmetallen und deren Spezies.
Ein Großteil der Weltförderung der Edelmetalle Palladium und Rhodium sowie des Seltenerdmetalls Cer wird gegenwärtig für die Herstellung von Drei-Wege-Katalysatoren zur Abgasreinigung von Benzinfahrzeugen verbraucht, siehe folgende Tabelle: % der Weltproduktion / Wert in Mio. € (Feb. 2011) - Palladium 51 / 2800 - Rhodium 82 / 1300 - Cer 19 / 390. In dem Projekt soll ein neuartiger wissenschaftlich fundierter Entwicklungsansatz für Drei-Wege-Katalysatoren etabliert werden. Ziel dieses Projektes ist es, Katalysatoren mit einem deutlich reduzierten Gehalt an Edelmetallen und Cer zu entwickeln, die trotzdem die Anforderungen der Abgasgesetzgebung erfüllen. Im heute üblichen Entwicklungsprozess kann das Zusammenspiel von Katalysator und Motortechnik erst am Ende der Entwicklungskette in aufwändigen Motorversuchen an voll formulierten Katalysatoren getestet werden. Im neuartigen Entwicklungsprozess wird durch Computersimulationen ein Zusammenhang zwischen den chemischen Eigenschaften der Katalysatormaterialien und dem Verhalten des Katalysators im Fahrzeug hergestellt. Auf diese Weise können die einzelnen Katalysatormaterialien gezielt auf eine optimale Funktion im Gesamtsystem optimiert werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 116 |
| Europa | 2 |
| Kommune | 1 |
| Land | 2 |
| Weitere | 4 |
| Wirtschaft | 2 |
| Wissenschaft | 19 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 16 |
| Förderprogramm | 54 |
| Gesetzestext | 3 |
| Taxon | 4 |
| Text | 44 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 33 |
| Offen | 54 |
| Unbekannt | 33 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 117 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 29 |
| Datei | 29 |
| Dokument | 44 |
| Keine | 58 |
| Webseite | 19 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 71 |
| Lebewesen und Lebensräume | 88 |
| Luft | 64 |
| Mensch und Umwelt | 120 |
| Wasser | 59 |
| Weitere | 104 |