Eine unabhängige Löschwasserversorgung stützt sich auf Wasservorräte, die unabhängig von einem Rohrnetz benutzt werden. Hierzu zählen Teiche, unter- und oberirdische Zisternen (erschöpfliche Wasserentnahmestellen) sowie Tiefenbrunnen (unereschöpfliche Wasserentnahmestellen).
Die Ausbildung in den umwelttechnischen Berufen wurde im Jahr 2002 eingeführt und ersetzte die bis dahin mögliche Ausbildung zum Ver- und Entsorger. Es handelt sich um Berufe des technischen Umweltschutzes. Die Absolventen werden im öffentlichen Dienst und der gewerblichen Wirtschaft ausgebildet. Der NLWKN – Betriebsstelle Hannover-Hildesheim – ist die „Zuständige Stelle“ für diese Ausbildungsberufe im öffentlichen Dienst. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Die Ausbildung in den umwelttechnischen Berufen wurde im Jahr 2002 eingeführt und ersetzte die bis dahin mögliche Ausbildung zum Ver- und Entsorger. Der NLWKN – Betriebsstelle Hannover-Hildesheim – ist die „Zuständige Stelle“ für diese Ausbildungsberufe im öffentlichen Dienst. Zum Download-Bereich mit Vordrucken Die UT-Berufe gliedern sich in vier Fachqualifikationen: Umwelttechnologe/in für Wasserversorgung Kommunale und gewerbliche Betriebe der Wasserversorgung Umwelttechnologe/in für Abwasserbewirtschaftung Im Bereich von Entwässerungsnetzen sowie der Abwasser- und Klärschlammbehandlung in kommunalen und industriellen Kläranlagen Umwelttechnologe/in für Kreislauf- und Abfallwirtschaft Entsorgungsunternehmen, Deponien, Kompostierungsanlagen, Recyclinganlagen Umwelttechnologe/in für Rohrleitungsnetze Kommunen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft Die UT-Berufe gliedern sich in vier Fachqualifikationen: Die Absolventen werden in den Kommunen und der gewerblichen Wirtschaft ausgebildet. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Ziel der Ausbildung Ziel der Ausbildung Die Ausbildung dient dazu, Bilder aus der Ausbildungspraxis Bilder aus der Ausbildungspraxis Adresse Adresse NLWKN Betriebsstelle Hannover-Hildesheim Zuständige Stelle UT-Berufe An der Scharlake 39, D-31135 Hildesheim Telefon +49-5121-509-0 (Zentrale) Telefax +49-5121-509-196 Ansprechpartner/in Ansprechpartner/in . Weitere Informationen zu den UT-Berufen - Ausbildungsberufsbild - Ausbilder - Eignung der Ausbildungsstätte - Betriebliche Ausbildung und -überbetriebliche Ausbildung - Berufsschule - Veröffentlichte Prüfungsunterlagen Weitere Informationen zu den UT-Berufen . Weiterbildungsmöglichkeiten • Techniker/-in Wasserversorgungstechnik • Wassermeister/-in • Industriemeister/-in Rohrnetz und Rohrbetrieb • Techniker/-in Abwassertechnik • Abwassermeister/-in • Techniker/-in Abfalltechnik • Meister/-in für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Städtereinigung • Techniker/-in Umweltschutz • Meister/-in für Rohr-, Kanal- und Industrieservice Weiterbildungsmöglichkeiten Rechtsgrundlagen Rechtsgrundlagen
Ausbildung UT-Berufe Ausbildung UT-Berufe Allgemeine Hinweise zu den Ausbildungsverträgen - Umwelttechnologe/in für Abwasserbewirtschaftung - Umwelttechnologe/in für Wasserversorgung - Umwelttechnologe/in für Kreislauf- und Abfallwirtschaft - Umwelttechnologe/in für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen Informationen / Anträge zu den Prüfungen Informationen / Anträge zu den Prüfungen - Freistellung von bestandenen Prüfungsteilen . Anerkennung Ausbildungsstätte Anerkennung Ausbildungsstätte - Umwelttechnologe/in für Abwasserbewirtschaftung - Umwelttechnologe/in für Wasserversorgung - Umwelttechnologe/in für Kreislauf- und Abfallwirtschaft . Berufliche Umschulung - Umwelttechnologe/in für Abwasserbewirtschaftung Berufliche Umschulung - Umwelttechnologe/in für Wasserversorgung - Umwelttechnologe/in für Kreislauf- und Abfallwirtschaft Externe Prüfungsbewerber Externe Prüfungsbewerber Veröffentlichte Prüfungsunterlagen Veröffentlichte Prüfungsunterlagen Meisterfortbildung Meisterfortbildung Merkblatt - Allgemeine Hinweise zu den Meisterprüfungen (Stand: 13.11.2023) Vorveröffentlichung PO Fortbildungsprüfung (Stand 08.08.2024) - Geprüfter Abwassermeister / Geprüfte Abwassermeisterin - Geprüfter Wassermeister / Geprüfte Wassermeisterin - Geprüfter Meister / Geprüfte Meisterin für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Städtereinigung
Die UVEX Safety Gloves GmbH & Co. KG, Elso-Klöver-Str. 6, 21337 Lüneburg, hat am 06.03.2023 die Erteilung einer Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Lageranlage für Liquefied Petroleum Gas (LPG, Flüssiggas) mit einer Gesamtkapazität von 29 t Lagermenge gem. § 4 i.V.m. § 19 BImSchG am Anlagenstandort 21337 Lüneburg, Elso-Klöver-Straße 6, beantragt. Gegenstand des Antrages ist: • Zehn oberirdische aufgestellte Flüssiggas-Lagerbehälter (LPG) mit je 2,9 t maximaler Lagerkapazität (6,4 l) • Vier Trocken-Verdampferanlagen (1x 60 kg/h, 2 x 100 kg/h, 1x 150 kg/h) angeschlos-sen an Flüssiggas- Lagerbehälter (Behälter 2,6,7 und 9) • Rohrleitungsnetz für Flüssiggas (LPG), oberirdisch und unterirdisch • Sicherheitsventile zur Druckentlastung • Überfüllsicherung
Zur Umsetzung des im Wasserhaushaltsgesetz sowie im Berliner Wassergesetz verankerten Grundsatzes des vorsorgenden Grundwasserschutzes sowie einer nachhaltigen Grundwasserbewirtschaftung werden in Berlin Messnetze im Rahmen des informationsorientierten Grundwasser-Monitorings betrieben. Informationen dieser Messnetze zum Grundwasserstand und zur -beschaffenheit dienen auch dazu, die in Berlin aus dem eigenen Stadtgebiet betriebene und qualitativ hochwertige Wasserversorgung langfristig sicherzustellen. Dies ist eine umweltpolitische Schwerpunktaufgabe des Senates. Auf Grundlage der hydrochemischen Daten des, landesweit betriebenen Grundwasserbeschaffenheitsmessnetzes ist der aktuelle Zustand des Grundwassers in der Periode von 1995-2000 charakterisiert worden [1]. Vorhandene Daten und Erkenntnisse aus den Bohrprogrammen der siebziger bis neunziger Jahre sind in die Untersuchung mit eingegangen. Flächenhafte Grundlagen der Bewertung sind vorhandene Daten zu ober- und unterirdischen Einzugsgebieten, zur aktuellen Landnutzung, zu den hydrogeologischen Teilräumen sowie zur Charakterisierung der Grundwasserüberdeckung. Mit der vorliegenden Studie [1] sollen die Aufgaben der seit Dezember 2000 in Kraft getretenen Europäischen Wasserrahmenrichtlinie unterstützt werden. Hier ist bis Ende 2004 zunächst eine Bestandsaufnahme erforderlich und innerhalb einer Frist von 15 Jahren der “gute chemische Zustand” des Grundwassers zu garantieren. Die Erreichung dieses Zieles in Bezug auf die Grundwasserbeschaffenheit kann unterstützt werden, wenn ein umfassend bewerteter Informationsstand zu den hydrogeochemischen Verhältnissen auf der Basis aller vorhandenen Daten besteht. Die statistische Bewertung der Beschaffenheitsdaten zeigt insbesondere in Bezug auf die Grundwasserleiter-Zuordnung sowie die Tiefenlage der Messstellen signifikante Unterschiede bei den Konzentrationen vieler Inhaltsstoffe des Grundwassers. Hohe Konzentrationen treten in den oberflächennahen Grundwasserleitern vor allem bei Sulfat, untergeordnet auch bei Kalium, Natrium, Chlorid und Bor auf. Die Sulfatgehalte liegen z. T. noch deutlich oberhalb des Grenzwertes der Trinkwasserverordnung (240 mg/l). Das Ausmaß dieser Überschreitungen des Grenzwertes liegt deutlich höher, als dies bei Schwermetallen oder synthetischen Stoffen im Grundwasser (LHKW, PSM) der Fall ist. Die Konzentrationen der o.g. Hauptinhaltsstoffe liegen deutlich über den Gehalten, die als “natürliche Hintergrundgehalte” des Grundwassers innerhalb des norddeutschen Lockergesteinsgebietes beschrieben werden. Die Ursachen hierfür sind in zeitlicher und räumlicher Hinsicht sehr komplex. Aufgrund der Tiefenlage (z. T. bereits mehr als 50 m) muss der Stoffeintrag bereits langfristig stattfinden, insbesondere der Bauschutteintrag nach dem zweiten Weltkrieg, aber auch die atmosphärische Deposition von Rauchgasen im Ballungsraum Berlin ist hier von flächendeckender Bedeutung. Kleinräumiger, z. T. jedoch noch intensiver wirkt sich (im Innenstadtbereich) der Abwassereinfluss durch defekte Leckagestellen des veralteten Rohrnetzes sowie die starke Absenkung des Grundwassers (im Bereich der Wassergewinnungsanlagen) durch die hierdurch induzierte Oxidation von dispers im Sediment verteilten Materials aus. Um das Mosaik dieser sich gegenseitig z.T. überlagernden, hydrogeochemischen Beeinflussungen des Grundwassers im Raum Berlin schärfer fassen und quantifizieren zu können ist ein Bewertungsschema mit sieben verschiedenen Typen der hydrochemischen Beeinflussungen entwickelt und auf die Daten des Senatsmessnetzes sowie der Bohrprogramme angewendet worden. Das Schema umfasst sowohl geogen (z. T. die chloridische Versalzung), als auch anthropogen (z. B. die Beeinflussung durch künstlich in das Grundwasser eingetragene Schadstoffe) induzierte Vorgänge. Von den sieben Typen nicht betroffen, also hydrochemisch in keiner Hinsicht beeinflusst, waren nur 9 % der bewerteten Messstellen. Sehr breiten Raum (etwa jede vierte Messstelle) nimmt die “unspezifische Beeinflussung” ein, die sich in der Erhöhung der Konzentrationen einer ganzen Reihe von Hauptinhaltsstoffen zeigt und im Zusammenhang mit dem diffusen Schadstoffeintrag interpretiert werden muss. Der Vergleich der sich ergebenden Konzentrationsspannen innerhalb der jeweiligen Klassen mit den Daten aus Brandenburg zeigt signifikant höhere Werte in Berlin. Aus diesem Grund wurde eine zusätzliche Klasse (“berlintypisch”) in das Schema aufgenommen, die dem Umstand der ubiquitär innerhalb des Ballungsraumes erhöhten Werte gegenüber dem Umland Rechnung trägt. Für die verbleibenden, unbeeinflussten Wässer wurden typische Bandbreiten der Konzentrationen pro Parameter und Grundwasserleiter ausgewiesen. Die zeitliche Entwicklung der Grundwasserbeschaffenheit seit 1995 zeigt im allgemeinen nur schwache Trends. Während Chlorid und Sulfat im allgemeinen geringfügig rückläufig sind wird bei dem abwasserbürtigen Bor eine gewisse Zunahme regisitriert. Mit einer verbesserten Datengrundlage kann hier – nach den Vorgaben der Bewertung, die für die Erfüllung der Berichtspflichten für die Wasserrahmenrichtlinie bundesweit angewendet werden – in einigen Jahren ein schärferes Bild gezeichnet werden. [1] FUGRO GmbH, HYDOR CONSULT GmbH (2002): “Hydrochemische Charakterisierung des Grundwassers in Berlin”, im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Umweltatlas Berlin: Grundwassergüte – Qualität des oberflächennahen Grundwassers
Das gesamte Trinkwasser für Berlin (im Jahr 2008 waren es rund 205 Millionen m 3 ) wird zu 100 % aus dem Grundwasser gewonnen. Darüber hinaus werden die Grundwasservorkommen durch Eigenwasser- und Brauchwasserentnahmen sowie durch große Grundwasserhaltungen bei Baumaßnahmen, Grundwassersanierungsmaßnahmen und Wärmenutzungen beansprucht. Die derzeit für die Berliner Trinkwasserversorgung fördernden Berliner Wasserwerke Spandau, Tegel, Tiefwerder, Beelitzhof, Kladow, Wuhlheide, Kaulsdorf und Friedrichshagen liegen im Warschau-Berliner Urstromtal bzw. in der Havelrinne (Abb. 4). Nur das Wasserwerk Stolpe nördlich Berlins entnimmt sein Wasser im Land Brandenburg und liefert höchstens 9 % der Gesamtförderung der Berliner Wasserbetriebe zur öffentlichen Wasserversorgung Berlins in die Stadt. Es wird von den Berliner Wasserbetrieben unterhalten und ist auch für die Trinkwasserversorgung einiger umliegender Brandenburger Gemeinden zuständig. Die Schutzgebiete der Wasserwerke Staaken, Eichwalde und Erkner, die Gemeinden im Umland mit Trinkwasser versorgen, liegen teils noch im Berliner Stadtgebiet, teils schon außerhalb der Stadtgrenze. Durch die Vielzahl von Wasserwerken im Stadtgebiet und dem nahen Umland ist der Anteil von unter Schutz stehenden innerstädtischen Flächen erheblich. Bei einer Gesamtfläche Berlins von 89167 ha ergibt sich ein Wasserschutzgebietsanteil von 23,6%. Die Berliner Wasserbetriebe sind u.a. im Bereich der Wasserversorgung Dienstleister und Fachpartner für Städte, Gemeinden, Verbände und Unternehmen im Land Brandenburg. Auf der Grundlage langfristiger Verträge wurden z.B. im Geschäftsjahr 2007 ca. 3,3 Mio m 3 Trinkwasser nach Brandenburg geliefert. Das in den Wasserwerken aufbereitete Trinkwasser wird über ein knapp 7.900 km langes Rohrnetz verteilt. Das Durchschnittsalter der Rohre liegt in Berlin bei 50 Jahren. Die ältesten Rohre sind etwa 130 Jahre alt. Für private Verbraucher gibt es in Berlin 260.000 Hausanschlüsse, die von den Versorgungsleitungen abgehen sowie ebenso viele eingebaute Wasserzähler.
Das gesamte Trinkwasser für Berlin (im Jahr 2005 waren es 212 Millionen m 3 ) wird zu 100 % aus dem Grundwasser gewonnen. Darüber hinaus werden die Grundwasservorkommen durch Eigenwasser-und Brauchwasserentnahmen sowie durch große Bauwasserhaltungen, Grundwassersanierungsmaßnahmen und Wärmenutzungen beansprucht. Die neun Wasserwerke der Berliner Wasser Betriebe Spandau, Tegel, Tiefwerder, Beelitzhof, Kladow, Wuhlheide, Kaulsdorf und Friedrichshagen liegen bis auf das Wasserwerk Buch im Warschau-Berliner Urstromtal bzw. in der Havelrinne. Nur das Wasserwerk Stolpe am nördlichen Stadtrand entnimmt sein Wasser im Land Brandenburg und liefert etwa 10 % der Berliner Gesamtförderung in die Stadt. Es wird von den Berliner Wasser Betrieben unterhalten und ist auch für die Trinkwasserversorgung einiger umliegender Brandenburger Gemeinden zuständig. Die Schutzgebiete der Wasserwerke Staaken, Eichwalde und Erkner, die Gemeinden im Umland mit Trinkwasser versorgen, liegen teils noch im Berliner Stadtgebiet, teils schon außerhalb der Stadtgrenze. Durch die Vielzahl von Wasserwerken im Stadtgebiet und dem nahen Umland ist der Anteil von unter Schutz stehenden innerstädtischer Flächen erheblich. Bei einer Gesamtfläche Berlins von 890 km 2 ergibt sich ein Wasserschutzgebietsanteil von ca. 28 %. Die Berliner Wasserbetriebe haben mit 18 Gemeinden des Berliner Umlandes im Land Brandenburg acht Trinkwasserlieferungsverträge abgeschlossen. 2000 wurden 3,3 Millionen Kubikmeter Trinkwasser an über 85 000 Einwohner dieser Gemeinden geliefert. Das in den Wasserwerken aufbereitete Trinkwasser wird über ein 7 800 km langes Rohrnetz verteilt. Das Durchschnittsalter der Rohre liegt in Berlin bei 50 Jahren. Die ältesten Rohre sind etwa 130 Jahre alt. Für private Verbraucher gibt es in Berlin 250 000 Hausanschlüsse, die von den Versorgungsleitungen abgehen sowie ebenso viele eingebaute Wasserzähler. Grundwassermanagement Der dramatische Rückgang der Grundwasserförderung hat insbesondere in der Nähe der mittlerweile geschlossenen Wasserwerke zu einem Anstieg des Grundwasserspiegels um bis zu 3m geführt. Hiervon besonders stark betroffen sind Gebiete mit niedrigem Flurabstand im Bereich des Urstromtales im Südosten Berlins. Wie in Rudow in den 90er Jahren sind dort Siedlungsgebiete von der Vernässung der Keller bedroht. Als Reaktion auf die ungleichmäßige Entwicklung des Wasserbedarfs innerhalb Berlins und zur Gewährleistung siedlungsverträglicher Grundwasserstände wurde hinsichtlich der anzustrebenden Grundwasserstände und der zu fördernden Grundwassermengen im Juli 2001 vom Senat von Berlin folgende Umorientierung der Grundwassernutzung beschlossen: In der östlichen Stadthälfte wird langfristig 50 Prozent mehr Grundwasser für die öffentliche Wasserversorgung gefördert, als regional von den Verbrauchern aus dem Netz abgenommen werden kann. Die Grundwasserförderung wird im südöstlichen Teil Berlins von derzeit 60 Mio. m 3 pro Jahr auf zukünftig 90 Mio. m 3 pro Jahr gesteigert. Das nicht vor Ort mehr abnehmbare Trinkwasser wird über das zusammengefügte und noch weiter zu sanierende Rohrnetz der Berliner Wasser Betriebe zu den Verbrauchern in der westlichen Stadthälfte geleitet. Durch die zusätzliche Grundwasserförderung zur Trinkwassergewinnung können im Südosten Berlins im engeren Umfeld der Wasserwerke weitere Grundwasseranstiege begrenzt und weitgehend siedlungsverträgliche Grundwasserstände gewährleistet werden. Als Folge der verstärkten Trinkwasserförderung im Südosten Berlins müssten die Berliner Wasser Betriebe, um nicht über den Bedarf hinaus zu produzieren, in der westlichen Stadthälfte 30 Mio. m 3 pro Jahr weniger Grundwasser für die öffentliche Trinkwasserversorgung fördern. Die Folge wären direkte, merkliche Anstiege des Grundwassers in der Nähe der reduziert fördernden Wasserwerke und damit eine Problemverlagerung von Ost nach West. Um dem entgegenzuwirken, wird die Grundwasseranreicherung (durch Einleitung gereinigten Oberflächenwassers in den Untergrund) dort um den gleichen Betrag heruntergefahren , sodass die Grundwasserstände annähernd auf dem gleichen Niveau verharren. Zur Reduzierung der Trinkwassergewinnung in der westlichen Stadthälfte bietet sich in Abstimmung mit den BWB die vorübergehende Außerbetriebnahme des Wasserwerkes Jungfernheide an. Für eine dauerhafte Mehrförderung in der östlichen Stadthälfte müssen die dortigen Wasserwerke entsprechend saniert werden. Hierzu bietet sich die vorübergehende Außerbetriebnahme und anschließende Modernisierung des Wasserwerkes Johannisthal an. Diese Maßnahme soll bis spätestens 2009 beendet sein. In der Zwischenzeit sollen die Arbeiten zur Beseitigung der Untergrundbelastungen im Einzugsbereich der Wasserwerke Johannisthal und Wuhlheide intensiviert werden. Durch die begrenzte Erhöhung der Grundwasserförderung können die Sanierungsarbeiten im Altlastengebiet des Großprojektes Spree (Niederschöneweide, Johannisthal und Adlershof) beschleunigt werden.
Die Fa. Benteler Automobiltechnik GmbH (Vorhabensträger) hat am 16.09.2022 beim Landratsamt Schwandorf einen Antrag auf immissionsschutzrechtliche Neugenehmigung für folgendes Vorhaben auf dem Anlagengelände in der Bellstraße 12 in 92421 Schwandorf, Flurnummern 749/11, 749/12, 814/15, 814/2, 843/1, 944, 948/6, 958, 958/1 und 958/7 der Gemarkung Schwandorf, Stadt Schwandorf, gestellt: Errichtung und Betrieb mehrerer Oberflächenbehandlungsanlagen samt deren Nebenanlagen; das Vorhaben umfasst jeweils Errichtung und Betrieb: a) einer Anlage zur Kathodischen Tauchlackierung samt Vorbehandlungsbecken (KTL-Anlage), b) zweier Beizpassivierungsanlagen (BPA 1 und BPA 2), c) zugehöriger Zu- und Abluftanlagen, d) einer Abwasserbehandlungsanlage samt Rohrleitungsnetz, e) einer Frischwasseraufbereitungsanlage, f) zugehöriger Anlagen zur Chemikalienlagerung und -anlieferung, g) einer Kühlanlage, h) eines Trockenofens mit Thermischer Nachverbrennung (TNV) und Heizgerät.
Im Rahmen des Ausbaus des Wärmenetzes der Stadt Schrobenhausen ist der Bau einer Anschlussleitung zwischen der Innenstadt und der Energiezentrale auf dem Gelände der Zentralkläranlage am Königslachener Weg geplant. Das Fernwärmenetz wird mit Heizwasser ohne Zusätze betrieben. In den Rohren hat das Heizwasser Temperaturen von 70-90 ° C (Vorlauf) und 50-55 ° C (Rücklauf). Es sollen jedoch Rohre mit verstärkter Dämmung verwendet werden, um die Wärmeverluste und Temperaturveränderungen im Erdreich zu minimieren. Das gesamte Rohrnetz soll konventionell verlegt werden, was für den Bauablauf bedeutet, dass zeitnah wiederverfüllt und die Oberfläche wiedergestellt werden kann.
Die Firma Interstarch GmbH betreibt am Standort im Chemie- und Industriepark Zeitz in der Dr.-von-Linde-Straße 1, 06729 Elsteraue eine Anlage zur Herstellung von Weizenstärke ein-schließlich einer Mühle zur Erzeugung verschiedener Stärkeprodukte. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach kaltquellenden Weizenstärken wird beabsichtigt die Produktionskapazität durch überwiegend verfahrenstechnische Änderungen und apparatetechnische Modernisierungsmaßnahmen, sowie durch den Einsatz von Fremdstärke auszubauen. Die Änderung der Verfahrenstechnik umfasst den Ersatz der vorhandenen Verarbeitungsapparate durch leistungsstärkere Apparate, welche einen höheren Durchsatz ermöglichen. Des Weiteren sollen Teilanlagen durch zusätzliche Verfahrensschritte und Aggregate erweitert werden. Die Gliederung des Anlagenbetriebs in die bestehenden Teilanlagen wird nicht verändert oder ausgebaut. Durch die planmäßigen und präventiven Instandhaltungsmaßnahmen im Betriebsbereich der Mühle konnte bereits die Verfügbarkeit der Anlage wesentlich verbessert werden. Mit der vorgesehenen Kapazitätserhöhung sind keine baulichen, sondern nur apparate- und rohrleitungstechnische Änderungen erforderlich. Die Kapazitätserhöhung in der Mühle soll durch verschiedene apparatetechnische Änderungen umgesetzt werden. Dazu werden zusätzliche Walzenstühle für die Schrotmahlung und die Mahlung in der 2. Auflösung, ein neuer Plansichter, Becherwerke installiert. Die apparativen und fördertechnischen Erweiterungen sollen alle im Mühlengebäude umgesetzt werden. Zusätzliche wird Fremdmehl eingekauft, das in der Produktionsanlage weiter-verarbeitet wird. Das Fremdmehl wird nach der Beprobung wie alle anderen Eingangsprodukte über die vorhandene Entladestelle in das vorhandene Silo entladen und dort bis zu seinem Einsatz in der Produktionsanlage gelagert. In der Produktionsanlage sollen in den Teilanlagen apparate- und rohrleitungstechnischen Änderungen umgesetzt werden, wie z.B. der Austausch und die Optimierung der Tricanter-Zentrifungen, Siebe, Hydrozyklonanlagen, Mühle, Sedicanter Kompressoranlage, elektrische Antriebseinheiten, usw. Des Weiteren soll als neue Teilanlage in der eine Filtrationsanlage für die Aufarbeitung des Prozessabwassers errichtet und betrieben werden, um die Abwassermenge und die darin enthaltene CSB-Fracht zu reduzieren. Die Erhöhung der Lagerkapazität im Gefahrstofflager für Soda von 25 m³ auf 35 m³ wird durch eine Änderung der Lagerordnung realisiert. Damit wird sich die Lagerkapazität im Gefahrstofflager von 96 m³ auf insgesamt 106 m³ erhöhen. Anstelle von IBC soll das Soda zukünftig in dafür zugelassene Q-Bags gelagert werden. Dadurch können teilweise 2 dieser Gebinde übereinander gelagert werden, wo bisher nur 1 Gebinde gelagert wurde. Mit der geplanten Erhöhung der Anlagenkapazität wird sich das Verkehrsaufkommen gering-fügig erhöhen. Innerhalb der geänderten Teilanlagen sind keine neuen zusätzlichen logistischen Abläufe erforderlich, da für die Förderung das Rohrleitungsnetz genutzt wird. Zusätzlichen Arbeitskräfte für den Betrieb der geänderten Teilanlagen sind nicht erforderlich. Alle Änderungen werden innerhalb des Produktionsgebäudes realisiert, so dass keine neuen Lärm-quellen außerhalb von Gebäuden entstehen werden. Mit den geplanten Maßnahmen soll die Produktionsleistung der Anlage zur Herstellung von Weizenstärke von 65 kt/a auf 100 kt/a (550 t/d) und in der Mühle von 140 kt/a auf 180 kt/a (650 t/d) erhöht werden.
Origin | Count |
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Bund | 176 |
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Umweltprüfung | 4 |
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