API src

Found 60 results.

Untersuchung zur Bestimmung des Stoffaustrags mit dem Sickerwasser in Waldoekosystemen

Ergaenzung von Stoffeintragsmessungen durch Luftverunreinigungen auf zwei Versuchsflaechen des Pilotprojektes 'Saure Niederschlaege'. Erstellung einer mehrjaehrigen Fluessebilanz. Auswirkungen einer Kalkung auf den Stoffaustrag.

Bergheide-Ökosysteme im Rothaargebirge: Optimierung des Managements und von Maßnahmen zur Renaturierung

Forsa-Umfrage: Wisente im Rothaargebirge

Im Auftrag des WWF Deutschland hat forsa Politik- und Sozialforschung GmbH eine Befragung von 1.002 Personen ab 14 Jahren in vier Landkreisen des Sauerlandes durchgeführt. Dabei wurden im Kreis Siegen-Wittgenstein, im Hochsauerlandkreis, im Kreis Olpe sowie im Märkischen Kreis jeweils 250 Personen befragt. Die Erhebung wurde vom 29. August bis zum 8. September 2016 durchgeführt. Über 83 Prozent der Befragten bewerten die Wiederansiedlung des Europäischen Bisons als „gute Maßnahme“. Zudem erwarten 78 Prozent der Befragten, das die Wiederansiedlung des Wisents den Tourismus in der Region fördert und sind demnach der Auffassung, dass die Tiere im Rothaargebirge bleiben sollten. Auch als die Befragten gebeten wurden, ihre persönlichen Gefühle gegenüber Wisenten zu beschreiben, wurde deutlich, dass eine Mehrheit den Tieren wohlwollend gegenüber steht. Demnach sind 51 Prozent der Befragten den Wisenten sehr bzw. eher positiv eingestellt. 39 Prozent steht den Tieren neutral gegenüber. Nur 7 Prozent hegen negativ Gefühle.

Tier des Jahres 2014 ist der Wisent

Die Mitglieder der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild haben den Wisent (Bison bonasus) zum Tier des Jahres 2014 gewählt. Damit ist der Wisent zum zweiten Mal zum Tier des Jahres ernannt worden. Die Wahl fiel auf den Wisent aus einem besonderen Grund. Diese größten Landsäugetiere Europas waren in Deutschland seit Jahrhunderten ausgestorben. Nach rund zehnjährigen Vorarbeiten war Anfang 2013 eine Gruppe von Wisenten im Rothaargebirge ausgewildert worden. Mit der Wiederwahl des Wisents soll auch die Fortführung dieses Projekts unterstützt werden.

Gericht verbietet Wisent-Projekt im Rothaargebirge

Das Amtsgericht Schmallenberg untersagte am 2. Oktober 2014 dem Trägerverein der Wisentwelt Wittgenstein Wisente frei herumlaufen zu lassen. Ein Waldbauer hatte gegen Schälschäden auf seinem Waldgrundstück geklagt. Die Herde war im April 2013 in Wittgenstein freigelassenen worden. Seitdem streifen erstmals seit Jahrhunderten wieder zwölf Wisente frei durch das Rothaargebirge. Das Artenschutzprojekt zur Auswilderung der Wisente fand europaweite Aufmerksamkeit. Es wird vom Bundesamt für Naturschutz und dem NRW-Umweltministerium gefördert.

Europäische Bisons kehren nach Deutschland zurück

Am 11. April 2013 wurde in Bad Berleburg im Rothaargebirge eine acht-köpfige Wisentherde ausgewildert. Damit gibt es jetzt erstmals wieder frei lebende Wisente in Westeuropa. Ein historisches Ereignis. Denn die Tiere waren vor rund 400 Jahren in Deutschland und vor rund 100 Jahren in Europa fast vollständig ausgerottet worden.

Entwicklung der Bestände und der Populationsstruktur von Trollius europaeus im nördlichen Rothaargebirge innerhalb von 20 Jahren - eine Fallstudie im Hochsauerlandkreis

Am Beispiel von 14 Beständen der Trollblume (Trollius europaeus L.) werden die Beziehungen zwischen Art und Intensität der Landnutzung und der Entwicklung der Bestände sowie der Populationsstruktur dargestellt. Hierzu wurden Veränderungen in der Abundanz und der räumlichen Verteilung der Trollius-Individuen sowie Veränderungen in der Populationsdichte und der Struktur der Lebensaltersstadien im Zeitraum 1996-2013 (2015) erfasst. Die Blütenanzahl auf den kartierten Flächen hat sich in diesem Zeitraum auf 8 % des ursprünglichen Werts im Jahr 1996 reduziert, die Anzahl blühender Individuen ist auf 13 % zurückgegangen. Das Verhältnis vegetativer, nicht adulter Individuen zur Anzahl generativer Individuen (J/G-Wert) variiert in den Beständen je nach Art und Intensität der Landnutzung. Auf Brachen können sich Trollblumen zu großen und blütenreichen Individuen entwickeln, sie können sich aber nicht verjüngen. langfristig erlöschen diese Bestände. Ein- bis zweischürige Wiesennutzung wirkt positiv auf Abundanz und Populationsstruktur von T. europaeus. Beweidung bedeutet für Trollblumen mehr Stress als Mahd; nur wenn die Störungen durch Beweidung spät (Juli) und nicht zu intensiv sind, können Trollblumen in gewissem Umfang überleben.

Wisente im Rothaargebirge

In der mitteleuropäischen Naturlandschaft war ursprünglich eine Vielzahl von großen Pflanzenfressern heimisch. Diese haben für die Entwicklung und Dynamik der natürlichen Ökosysteme eine wichtige, wenngleich auch aus heutiger Sicht nicht exakt quantifizierbare Rolle gespielt. Im Zuge der Umwandlung der Naturlandschaften in Kulturlandschaften und mit zunehmender menschlicher Besiedlung wurden insbesondere große Arten, wie der Auerochse, ausgerottet oder überlebten nur in Gefangenschaft, wie der Wisent. Nur über die Zucht in Zoos und Wildgehegen gelang es, den Wisent zu erhalten. Seit den 1950er Jahren erfolgten umfangreiche Wiederansiedelungen, die sich bislang jedoch auf Ost europa beschränken. Ziel des in diesem Band dokumentierten, in 2005 begonnenen E+E-Vorhabens war es, die Voraussetzungen und Möglichkeiten einer Freisetzung in Deutschland (Rothaargebirge im Süden Nordrhein-Westfalens) zu prüfen und zu erproben. Damit sollte nicht nur ein Beitrag zum Schutz dieser gefährdeten Art geleistet, sondern insbesondere auch untersucht werden, wie sich der Wisent in die heutigen kulturgeprägten Ökosysteme einfügt und welche Rolle er darin spielen kann. Zugleich galt es zu klären, ob eine Koexistenz mit den im Rothaargebirge lebenden bzw. sich dort erholenden Menschen möglich ist und welche Vorkehrungen dafür getroffen werden müssen. Ein weiteres Ziel war die Klärung der Frage, inwieweit das Vorhaben auch einen Beitrag für die Entwicklung des Natur tourismus in der Region leisten kann.

Natur in NRW Nr. 2/2012

Schwerpunkt dieser Ausgabe von Natur in NRW ist das Thema naturnaher Wald. So widmet sich ein Beitrag den Naturwaldzellen in NRW, die erstmals vor 40 Jahren ausgewiesen wurden. Mittlerweile gibt es in unserem Land bereits 76 Naturwaldzellen, auf denen sich der Wald ohne den Einfluss von Bewirtschaftung entwickeln kann und die ein Refugium der Biodiversität sind. In zwei weiteren Beiträgen wird der Konflikt Wald und Wild thematisiert. Dabei werden die Ergebnisse umfangreicher Untersuchungen zum Einfluss des Schalenwildes auf den Umbau zum naturnahen Buchenwald im Nationalpark Eifel vorgestellt und der Frage nachgegangen, ob eine Wildbestandsregulierung notwendig ist. Ebenfalls zum Thema naturnaher Wald gehört die Sicherung, Erfassung und Erhaltung von wertvollem gebietsheimischem Gehölz-Vermehrungsgut. Des Weiteren wird in zwei Kurzbeiträgen der Stand der Diskussion zu einem möglichen Nationalpark Teutoburger Wald dokumentiert. Gebietsfremde Arten fallen vor allem dann auf, wenn sie Landbewohner sind. Doch wie sieht es in unseren Gewässern unter der Wasseroberfläche aus? Welche Neobiota sind dort zu finden, wie breiten sie sich aus, welche Auswirkungen haben sie und wie hoch ist der Handlungsbedarf, um die Artenvielfalt unserer Gewässer zu schützen? Diesen Fragen geht der erste Beitrag dieses Heftes nach. Auch die folgenden Beiträge haben die Belange des Natur- und Artenschutzes zum Thema. So unter anderem beim zum FFH-Bericht gehörenden Erhaltungszustand von Fluss-, Bach- und Meerneunaugen, als auch bei der Artenvielfalt von Stechimmenvorkommen in Tälern des südlichen Rothaargebirges, die für Wärme liebende Arten meist einen schwierigen Lebensraum darstellen. Dass vor Ort Artenschutz oft mühselige Kleinarbeit bedeutet, machen Untersuchungen an einem Amphibienschutzzaun deutlich. Ein weiterer Beitrag beschreibt einen besonderen Weg, den die Stadt Wuppertal sowie amtlicher und ehrenamtlicher Naturschutz auf einer städtischen Brache am Eskesberg gingen. Die Fläche hatte sich Jahre nach Schließung einer Mülldeponie bis zum NSG entwickelt, von der aber durch Auswaschungen erhebliche Gefahren für das Grundwasser ausgingen. Nach erfolgter Oberflächenabdichtung und Rekultivierung wurde auf spontane Wiederbesiedlung gesetzt und diese mit einem Monitoring dokumentiert. Das Heft schließt ab mit einem Kurzbericht zu einer beispielhaften Kooperation zwischen ehrenamtlichem Naturschutz und einer Schule im Kreis Recklinghausen, von der beide Seiten profitieren.

Actinotaenium gelidum (Wittr.) Růžička 1978 Zieralgen Daten unzureichend

Taxonomie nach Růžička (1981). Nachgewiesen aus dem Rothaargebirge (Müller 2007).

1 2 3 4 5 6