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Five years of monitoring sooty bark disease (Cryptostroma corticale) on sycamore maple (Acer pseudoplatanus) in the floodplain forest of Leipzig, Germany

As part of the "Lebendige Luppe" project, sooty bark disease was recorded on more than 1500 sycamore maples (Acer pseudoplatanus) (trunks >5cm breast hight diameter) on 60 plots (each 2500 m²) in the late summers of 2020 to 2024. The selection of trees (according to their size) was based on 2 forest inventories (2016 and 2020) (Rieland et al. 2024, Scholz et al. 2022). As a result, new trees were added for recording in 2021. Tree damage caused by sooty bark disease was assessed via five damage classes according to the methodology outlined by Burgdorf and Straßer (2019). Trees that could not be found again were described as NA if there were no signs of felling.

Pilzliche Schaderreger: Rußrindenkrankheit

Erstmalig trat die Rußrindenkrankheit ( Cryptostroma corticale ) in Berlin 2013 in einem Stadtbezirk an Bestandbäumen und 2016/2017 in zwei weiteren Bezirken auf. Hauptwirt ist der Bergahorn – wobei in Berlin bislang auch vereinzelt Spitzahorne durch den Pilz parasitiert wurden. Der endophytisch auf der Rinde von Ahornen lebende Pilz kann bei geschwächter Vitalität den Baum parasitieren. Besonders nach Trockenstress (Wassermangel) und Hitze tritt die Erkrankung auf. Neben den Stamm-, Rinden- u. Kambiumnekrosen sowie Absterbe- u. Welkeerscheinungen in der Krone ist ein weiteres prägnantes Merkmal der schwarze Sporenstaub unter der Rinde, der zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann. Im Verlauf der Infektion treten Welkesymptome in der Krone auf, die bei Fortschreiten zum Absterben des Baumes führen können. Ebenfalls kann eine verstärkte Stresstriebbildung beobachtet werden. Durch den raschen Fortschritt der Fäule im Holz, besonders bei abgestorbenen Ahornen, kann es zu einer erhöhten Bruchgefahr kommen. Problematisch im Umgang mit der Rußrindenkrankheit ist die gesundheitliche Belastung der Pilzsporen für den Menschen – besonders für diejenigen, die berufsbedingt einer hohen Sporenbelastung ausgesetzt sind wie z.B. Waldarbeiter und Baumpfleger. Die Sporen können zu starken Atemwegsreizungen und einer Entzündung der Lungenbläschen (Alveolitis) führen. Daher sollten befallene Bäume nur unter Berücksichtigung von persönlichen Schutzmaßnahmen gefällt werden. Ausbreitung in Berlin Seit dem Nachweis des Erstauftretens in Berlin am stehenden Holz in 2013 sind gut 700 Bäume an mehr als 50 Standorten, vorwiegend Bergahorne mit der Rußrindenkrankheit erfasst worden. Die Zahl der bestätigten Verdachtsfälle/ Standortmeldungen stieg ab 2019 deutlich an, was den Zusammenhang zwischen den extremen Trockenjahren 2018 und 2019 und der damit verbundenen physiologischen Schwächung potenzieller Wirtsbäume als auslösenden Faktor unterstreicht. An wenigen Standorten kam es einige Jahre nach umfangreichen Rodungsmaßnahmen befallener und abgestorbener Ahorne zum erneuten Auftreten der Rußrindenkrankheit. Empfehlung zum Umgang mit befallenen Bäumen/Schadholz Befallene Bäume sind besonders in sensiblen Bereichen (z.B.: Gesundheitseinrichtungen, Schulen, Kita, Innenhöfen von Wohnanlagen) mit hohem Nutzeraufkommen aus Gründen der Verkehrssicherheit (Bruchgefährdung) aus dem Bestand zu entfernen. Dies sollte unter Vollschutz möglichst bei feuchter Witterung erfolgen und das Schadholz ist unter einer Plane oder im geschlossenen Container einer Entsorgung (Verbrennung) zuzuführen. Bei waldartigen oder bestandsartigen Flächen mit nur geringem direkten Kontakt mit Menschen kann u.U. von entsprechenden Entsorgungsmaßnahmen abgesehen werden. Nach der Fällung (bei Flächen mit Schutzgebietsstatus sollte im Vorfeld Kontakt mit der Unteren Naturschutzbehörde des Bezirks ggf. auch Oberste Naturschutzbehörde der SenMVKU aufgenommen werden) befallener Bäume ist die Sporenbelastung durch Wind deutlich reduziert sein. Der Bodenkontakt und das feuchtere Milieu am Boden fördern die weitere Zersetzung der Rinde mit den Sporen des Pilzes. Ein leichtes Überdecken des Schadholzes mit Erde beschleunigt den Rotteprozess der Rinde und bindet die Sporen des Pilzes.

Ahorn-Rußrindenkrankheit

<p><p>Die Rußrindenkrankheit befällt alle Ahornarten. Am stärksten betroffen ist der Berg-Ahorn.</p><p>Verursacht wird sie durch den Pilz <em>Cryptostroma corticale</em>. Der Schwächeparasit wurde Mitte des letzten Jahrhunderts aus Amerika eingeschleppt und hat sich seither kontinuierlich über Mitteleuropa verbreitet.</p><p>Nach der Infektion verharrt der Pilz im Baum und entwickelt sich erst unter ihm zusagenden Bedingungen. Insbesondere wenn der Baum durch Hitze und Wassermangel geschwächt ist, entwickelt sich das Schadbild. Der Pilz bringt überwiegend junge und mittelalte Bäume zum Absterben.</p><p>Mit den heißen und trockenen Sommern ab 2015 verursacht die Erkrankung umfangreiche, flächige Schäden.</p><p>Im Endstadium des Befalls bildet die Rußrindenkrankheit die namengebende dicke, rußschwarze Sporenschicht unter der Rinde.</p><p>Die Sporen sind für den Menschen gesundheitsgefährdend. Werden sie eingeatmet, kann es u.a. zu Lungenentzündungen kommen. Waldbesucher sollten deshalb befallene Exemplare meiden. Die Fällung von betroffenen Bäumen ist Fachleuten vorbehalten, die mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet sind.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Informationen zur Rußrindenkrankheit:</strong></p><p><a href="https://www.dgfm-ev.de/infothek/spezial/ahorn-russrinden-krankheit">www.dgfm-ev.de/infothek/spezial/ahorn-russrinden-krankheit</a></p></p>

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<p><p>In den Sozialen Medien finden Sie uns hier:<br><a href="https://www.facebook.com/Wald.Naturschutzzentrum/">Wald-Naturschutz-Zentrum auf Facebook</a><br><a href="https://www.instagram.com/waldnaturschutzzentrum_rlp/">Wald-Naturschutzzentrum auf Instagram</a><br><a href="https://www.facebook.com/Forstamt-Rheinhessen-1125641600901244/">Forstamt Rheinhessen auf Facebook</a></p></p><p><p>Gemeinsam mit der Fasanerie Wiesbaden und dem Umweltamt Wiesbaden suchen wir wieder studentische Honorarkräfte! Wer in den Bereichen Naturwissenschaften, Pädagogik, Forstwirtschaft, Umweltwissenschaften oder Geographie studiert und gerne unsere Umweltbildung und unseren Standort mitgestalten möchte, kann sich zeitnah mit Lebenslauf über waldnaturschutzzentrum@wald-rlp.de bei uns bewerben! Bei Fragen zum Netzwerk, zum Ablauf und zur Vergütung stehen wir gerne zur Verfügung!</p></p><p><p>Im Ober-Olmer Wald sterben seit einigen Jahren Ahorne durch die tödliche, eingeschleppte Rußrinden-Pilzerkrankung ab. Der Klimawandel macht sie dafür besonders empfindlich. Der Befall ist im Bereich unmittelbar an der Birkenhofschneise besonders schwer und die Bäume können dort jederzeit brechen. Darüber hinaus können die Sporen der Rußrindenkrankheit die Atemwege beeinträchtigen. Daher haben wir den Weg zu Ihrer Sicherheit gesperrt. Wir bitten um Ihr Verständnis.</p></p><p><p>06.03.2026 15:00-18:00 Uhr</p><p>Wir „Waldfüchse“ sind eine Gruppe von interessierten Kids, die nicht nur mit beiden Beinen im Wald stehen! Wir beschäftigen uns mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz, erkennen in kleinen Dingen große Kreisläufe, machen so manche Beobachtungen und erleben den Wald mit spannenden Spielen und Aktionen gemeinsam durch das ganze Jahr. Ihr wollt auch ein Waldfuchs werden und Spannendes im Wald erleben?<br> Anmeldung: <a href="/wnz-forsthaus-ober-olmer-wald/veranstaltungen">info@gartenkind-go.de</a></p><p><a href="/wnz-forsthaus-ober-olmer-wald/angebote/walderlebnisse/waldfuechse-gruppe">Mehr</a></p></p><p><p>08.03.2026 11:00-17:00 Uhr</p><p>Erleben Sie Drechsler aus der Region in Aktion und erwerben Sie ein handgemachtes Osterei aus Ober-Olmer-Wald-Holz!</p></p><p><p>07.+08.03.2026</p><p>Ein richtiger und regelmäßiger Schnitt erhält Gehölze gesund und langlebig. Hierfür bieten wir einen zweitägigen Obstbaumschnittkurs für Einsteiger an. Im Theorieteil lernen Sie Grundlagen des Schnitts, des Baumwachstums und der Arten. Wir üben an den Obstgehölzen rund um das Forsthaus Ober-Olm.</p><p><a href="/wnz-forsthaus-ober-olmer-wald/veranstaltungen">Mehr</a></p></p><p><p>13.03.2026 15:00-18:00 Uhr</p><p>Wir „Waldfüchse“ sind eine Gruppe von interessierten Kids, die nicht nur mit beiden Beinen im Wald stehen! Wir beschäftigen uns mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz, erkennen in kleinen Dingen große Kreisläufe, machen so manche Beobachtungen und erleben den Wald mit spannenden Spielen und Aktionen gemeinsam durch das ganze Jahr. Ihr wollt auch ein Waldfuchs werden und Spannendes im Wald erleben?<br> Anmeldung: <a href="/wnz-forsthaus-ober-olmer-wald/veranstaltungen">info@gartenkind-go.de</a></p><p><a href="/wnz-forsthaus-ober-olmer-wald/angebote/walderlebnisse/waldfuechse-gruppe">Mehr</a></p></p><p><p>Das gesamte Jahr über bietet das WNZ in seiner Halle Ausstellungen zu Themen rund um Wald, Natur und Klima.</p></p><p><p>Ob Försterwanderung, Unterricht, Waldpädagogik oder Stressbewältigung: Wir finden gemeinsam das richtige Walderlebnis für Sie und Ihre Gruppe. Der Wald ist für jede Altersgruppe etwas. Mit uns und unseren zertifizierten Waldpädagoginnen und Waldpädagogen können Sie ganz individuell den Ober-Olmer Wald erkunden.</p></p><p><p>Unter dem Motto Wald-Wild-Wissen bieten wir im Waldkiosk in der Halle des Wald-Naturschutzzentrums Bücher, Spiele, Geschenke, regionale Spezialitäten, Kaffee, Kuchen und feinstes Wildbret an. Kommen Sie und stöbern ein wenig.</p></p><p><p>Hier finden Sie Informationen, die Sie für Ihren Besuch im Ober-Olmer Wald unbedingt kennen sollten. Welche Wander-Routen gibt es? Wo sind die Parkplätze? Welche Regeln muss ich im Naturschutzgebiet beachten, um seltene Arten zu erhalten?</p></p>

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