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Die Bedeutung von Freiraumflächen für naturnahes Leben in Recife/Brasilien - Teilprojekt: Biodiversität und Ökologie von Freiflächen in Recife, Pernambuco

Für den Zeitraum der ersten zweijährigen Pilotphase ist eine Studie zur Erstellung eines Biotoptypenkonzeptes für Recife geplant. Dabei sollen als organismische Beispielgruppe die spontanen und gepflanzten Gehölze der Stadt, bzw. des Pilotgebietes untersucht werden. In dem etwa 1,5 km2 großen Pilotgebiet werden die Gehölzvegetation sowie häufige krautige Arten (speziell Ruderalvegetation) erfasst, wobei nach Einheimischen und Neophyten unterschieden wird. In einem weiteren Schritt wird der Hemerobiegrad der Vegetation ermittelt.

Segetal- und Ruderalflora der Dörfer, Bewässerungsfluren und Wüstungen im Mustang-District (Nepal) in Abhängigkeit von Höhenlage und Landnutzung

Ziel des Vorhabens 'Segetalflora Mustang' ist die Erfassung der wildwachsenden Flora von Dörfern und Fluren, sowie ergänzend von Dorf- und Flurwüstungen im Mustang District. Dieser Distrikt in Nord-Nepal, nahe der tibetischen Grenze, stellt einen ökologisch extremen Hochgebirgsraum nördlich des Himalaya-Hauptkammes dar. Das von Höhenlage und klimatischer Trockenheit geprägte Gebiet weist eine wechselvolle Siedlungsgeschichte und vielfältige ethnische und kulturelle Gliederung auf. Ackerbau ist nur in Bewässerungsoasen möglich. Die Segetal- und Ruderalflora erfüllt vielfältige ökologische Funktionen, außerdem kommt ihr erhebliche Bedeutung als landschaftsökologischem Indikator zu. Durch vergleichende Untersuchungen in Dörfern verschiedener Höhenlage, Geschichte und ethnischer Zugehörigkeit soll die Flora der Acker- und Ruderalflächen in ihrer Abhängigkeit von natürlichen und agrarökologischen Faktoren herausgearbeitet werden. Es soll geprüft werden, ob aufgrund des floristischen Inventars der Siedlungen Rückschlüsse z.B. auf ihr Alter oder auf ethnospezifische Formen der Landnutzung möglich sind. Darüber hinaus soll die Ackerunkrautvegetation des Dorfes Kagbeni vegetationskundlich erfasst werden.

Arealbildung, Einnischung und Populationsoekologie anthropochorer Pflanzensippen

Der Anteil eingeschlepppter Pflanzenarten ist in allen Vegetationszonen der Erde im Steigen begriffen. Auch die Zahl derjehnigen Arten, die sich im Sekundaerareal rasch ausbreiten und durch die Entwicklung von Massenbestaenden zu oekologischen und oekonomischen Schaeden fuehren, steigt weltweit an. In unserem Projekt werden das Ausbreitungsverhalten und die Erfolgsstrategien von expansiven und in persistenten Massenbestaenden auftretenden in Mitteleuropa eingeschleppten Pflanzenarten untersucht (e.g. Bunias orientalis, Rorippa austriaca). Die Arealbildung und die oekologische Einnischung mitteleuropaeischer Arten wird auf der Suedinsel Neuseelands beobachtet. Benutzt werden vegetationsanalytische, demographische und experimentelle Ansaetze. Zielsetzung ist eine modellhafte und modellgestuetzte vergleichende Analyse von populationsoekologischen Strategien und Konkurrenzverhalten der Neophyten gegenueber assoziierten indigenen Arten und unter unterschiedlichen Stoerungsregimen, aus der sich auch Managementstrategien gegenueber (potentiell) schaedlichen Arten ableiten lassen. Die Untersuchungen an Bunias orientalis sind weitgehend abgeschlossen, ein Bestandssimulationsmodell ist in Bearbeitung .

Bodenwassermessstelle DWDBerlinTempel

Die Messstelle DWDBerlinTempel dient der Überwachung des Bodenwassers. Die Messstelle befindet im Bezirk Neukölln (Tempelhofer Weg) in Berlin. Das Bodenwasser wird in einer Tiefe bis 85 cm gemessen. Der Standort ist wie folgt beschrieben: Straßenland, Mittelstreifen, durchgängige Ruderalflora.

Bodenwassermessstelle DWDBerlinGlien

Die Messstelle DWDBerlinGlien dient der Überwachung des Bodenwassers. Die Messstelle befindet im Bezirk Treptow-Köpenick (Glienicker Weg) in Berlin. Das Bodenwasser wird in einer Tiefe bis 85 cm gemessen. Der Standort ist wie folgt beschrieben: Straßenland, Mittelstreifen, durchgängige Ruderalflora.

Hülsendorn (Gleditsia triacanthos)

Graue Liste Sachsen-Anhalt Steckbrief Verbreitungskarte Atlas Lebensräume: Waldränder, Waldlichtungen, gestörte Wälder, Flussufer, Ackerraine, Ruderalfluren Problematische Vorkommen: die Art kommt in Sachsen-Anhalt bislang nicht wild vor Steckbriefe /Factsheets: Wikipedia , CABI Invasive Species Compendium (engl.)

Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa)

Graue Liste Sachsen-Anhalt Steckbrief Verbreitungskarte Atlas Lebensräume: Waldlichtungen, Niederwälder, Flußufer, Felsen Problematische Vorkommen: Städtische Ruderalfluren, Waldlichtungen, Niederwälder, Flußufer, Felsen Steckbriefe / Factsheets: Wikipedia , Österreichischer Wasser- und Abfallwirtschaftsverband , CABI Invasive Species Compendium (engl.) , Plant conservation alliance’s alien plant working group (engl.)

Beifuß, Kamtschatka- (Artemisia verlotiorum)

Graue Liste Sachsen-Anhalt (Beobachtungsliste) Steckbrief Verbreitungskarte Atlas Lebensräume: Flussufer, Kiesbänke, Hochstaudenfluren, Grünlandbrachen, Weingärten, Ruderalfluren (bes. Bahnanlagen) Problematische Vorkommen: keine problematischen Vorkommen bekannt Steckbriefe/Factsheets: infoflora.ch

Förderinitiative: Nachwuchsförderung in der flächenübergreifenden Umweltforschung, Die Zusammenhänge zwischen den Veränderungen in der dörflichen Vegetation häufig gestörter Lebensräume und dem Wandel ländlicher Lebensstile

Geklärt werden sollen die Zusammenhänge zwischen den Veränderungen der dörflichen Vegetation häufig gestörter Lebensräume ('Ruderalflora') und den Veränderungen in den Werte- und Normenkomplexen, die menschliches Handeln bei der Gestaltung von dörflichen Lebensräumen in den letzten 25 Jahren geleitet haben. Im Kern geht es dabei um die Feststellung, dass häufigere Störungen durch veränderte Bodennutzung die Vegetationszyklen der Ruderalflora unterbrechen und so nicht anpassungsfähige Arten verdrängen können. Aus soziologischer Sicht soll der Wandel der Lebensstile in dörflichen Siedlungsbereichen in seinen Auswirkungen auf die Nutzung von Räumen und die Häufung von Störungen, beispielsweise durch Unkrautvernichtung verfolgt werden. Insgesamt zielt das Vorhaben so auf eine Verknüpfung soziologischer und ökologischer Fragestellungen ab, die sich am Wandel der Bodennutzung orientiert. Ein ausführlicher Schlussbericht liegt vor.

Onthophagus semicornis (Panzer, 1798) Blatthornkäfer Gefährdet

Das Areal reicht vom Osten her nur bis zu den östlichen und südlichen Bundesländern, bisher nicht im atlantisch beeinflussten Nordwesten von Deutschland. Fest etabliert in Brandenburg und Sachsen ( Rößner 2012), scheint hier häufiger zu werden ( Hillert 1998, Esser 2011). Aktuelle Nachweise aus Nord-Bayern: Stockstadt am Main 2009 (Hofmann mdl. 2019), ebd. 2014 (Berger mdl. 2019), Erlangen 1997, 2006 (det. Schaffrath) und Süd-Bayern: Heroldingen 2007 (Fuchs mdl. 2020), Brandenburg und Berlin: z.B. Biesdorf 2001-2004 ( Esser & Kielhorn 2005), Berlin-Marzahn 2003, Berlin-Tegel 2006 ( Esser 2011), Potsdam 2007 ( Rößner 2012), Garsedow 2018 (Esser mdl. 2020), Sachsen-Anhalt: z.B. Havelberg 2003, Iserbegka 2009 ( Rößner 2012), Woltersdorf 2011 ( Bäse 2013a, Bäse mdl. 2019), und Sachsen: Boxberg 2011 (Lorenz mdl. 2019), Neu Krauscha 2019 (Liebscher mdl. 2020). Aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern Nachweise aus der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts, aber keine aktuellen Meldungen mehr, daher weder Zunahme noch Arealerweiterung erkennbar. Trockenheit liebendes Steppentier der offenen bis halboffenen Landschaften auf Sandböden, Ruderalfluren, oft in und an Kaninchenbauen, auch im Kot von anderen Tieren, meist kleinen Säugern.

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