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Im digitalen Seenverzeichnis sind alle nicht berichtspflichten Seen in Schleswig-Holstein zusammengefasst, welche eine Seefläche kleiner 50 ha jedoch i. d. R. größer als 5 ha aufweisen und/oder Teil eines FFH-Gebietes oder ein anerkanntes EU-Badegewässer sind.
Derzeit werden die allgemeinen physikalisch-chemischen Parameter (ACP) in 72 Wasserkörpern und die flussgebietsspezifischen Schadstoffe in 73 Wasserkörpern untersucht. Die flussgebietsspezifischen Schadstoffe und die ACP werden zur unterstützenden Bewertung des ökologischen Zustandes der Seen herangezogen. Im Rahmen des chemischen Monitorings für die WRRL wird je See eine repräsentative Messstelle, welche zumeist an der tiefsten Stelle liegt, beprobt. Die ACP Gesamtphosphorkonzentration und Sichttiefe werden bei den Seen anhand von sogenannten Orientierungswerten beurteilt. Sie dienen in der Regel der Plausibilisierung der Bewertung anhand der biologischen Qualitätskomponenten. Die flussgebietsspezifischen Schadstoffe beziehen sich sowohl auf die Wasserphase als auch auf das Sediment. Sie gehen nach dem one out all out Prinzip in die Bewertung des ökologischen Zustandes ein. Ist eine Umweltqualitätsnorm überschritten, kann demnach der ökologische Zustand höchstens mäßig sein.
Es wurden unterschiedliche Datenbestände über Seen zusammengeführt und einheitlich verschlüsselt. Datengrundlage waren z.B. das Handbuch 'Stehende Gewässer', das Baggersee-Kataster der damaligen LfU sowie die TK 25 und die DLM-Objektart 5112 (UIS-Thema: Wasserfläche (Fläche)) des LGL. Weitergehende Informationen: "https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/wasser/awgn" Dieses Datenangebot wurde mit Sorgfalt erstellt und gepflegt. Dennoch können Mängel, etwa in Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität, nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Im Auftrag des Landesamtes für Umwelt (LfU) werden durch das Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB) die Fließgewässer Brandenburgs physikalisch und chemisch untersucht. Die Anwendung zeigt die Messstellen des Landes Brandenburg an den Fließgewässern und an ausgewählten Seen. An jeder Messstelle sind Informationen zur Messstelle und Diagramme zu physikalischen und chemischen Parametern, wie Nährstoffe, Schadstoffe, pH-Wert, Temperatur usw. abrufbar. Die einzelnenParameter lassen sich in verschiedenen Zeithorizonten darstellen. Für jede Messstelle können individuell andere Parameter angezeigt werden. Eine Liste mit allen zur Zeit gemessenen Parametern ist über einen Link (siehe weitere Verweise) abrufbar. Diese Liste wird einmal wöchentlich aktualisiert. Die Messergebnisse lassen sich einzeln oder in Gruppen pro Messstelle als Excel-Datei oder csv-Datei exportieren.
Derzeit wird das Phytoplankton an 78 Wasserkörpern untersucht. Für die WRRL werden fünf Wasserkörper in der überblicksweisen Überwachung und 67 Wasserkörper im operativen Messnetz anhand des Phytoplanktons untersucht. Weiterhin sind sechs nicht berichtspflichtige Seen kleiner 50 ha im regelmäßigen Monitoring, darunter in SH besonders seltene und schützenswerte Seetypen, wie die karbonatarmen Weichwasserseen sowie Seen, die ökologisch noch weitgehend intakt sind.
Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) folgt dem Grundsatz, dass Flussgebiete als Ganzes zu betrachten und zu bewirtschaften sind. Für die praktische Arbeit – z. B. für die Erarbeitung der Bewirtschaftungspläne oder für die Bestandsaufnahme des Zustands der Seen – werden aber handhabbare Untereinheiten gebildet. Wasserkörper stellen hierbei die kleinste Einheit dar, die die WRRL betrachtet. Das WRRL-Monitoring bezieht sich in Schleswig-Holstein auf 73 Wasserkörper mit jeweils einer Seefläche von mehr als 50 ha, davon sind 62 Seen natürlich und elf Seen künstlich entstanden. Hinsichtlich dieser Seen ist Deutschland berichtspflichtig gegenüber der EU.
Zur Bewirtschaftung der Oberflächengewässer besteht in Schleswig-Holstein eine Vorranggewässerkulisse. Diese umfasst unter anderem die ökologisch wertvollsten Seen bzw. solche mit dem besten Entwicklungspotenzial zur Zielerreichung nach EG WRRL. Für die Auswahl der Vorrangseen wurden alle 73 berichtspflichtigen Seen Schleswig-Holsteins größer 50 ha sowie einige Seen kleiner 50 ha, die als FFH-Lebensraumtyp gemeldet wurden berücksichtigt. Unter den 73 berichtspflichtigen Seen wurden 23 als Vorranggewässer ausgewählt, an denen notwendige Maßnahmen geplant und umgesetzt werden sollen.
Dieser Dienst stellt für das INSPIRE-Thema Gewässernetz aus den Daten des Gewässerkundlichen Landesdienstes transformierte Daten bereit. Dargestellt werden Gewässer 1. Ordnung, Deichlinien entlang der Gewässer 1. Ordnung sowie oberirdische Wassereinzugsgebiete im Land Sachsen-Anhalt. Maßstab: 1:10000; Bodenauflösung: nullm; Scanauflösung (DPI): null
Der Dienst benutzt den Datenbestand der Seen des Landes Brandenburgs (Version 4.4). Die geometrische Grundlage bildet die Objektklasse "Binnensee, Stausee, Teich" des ATKIS-Datenbestandes, erweitert um ausgewählte Flussseen sowie Tagebauseen. Die Datenbestände Einzugsgebiete des Landes Brandenburg und Seewasserkörper gemäß Wasserrahmenrichtlinie wurden zur Attributierung herangezogen.
The Neualbenreuth Maar (49°58' N, 12°28' E, 601 m asl) is a filled up former maar lake, located within a presently swampy depression 2.5 km ESE of the village Neualbenreuth (NE-Bavaria, Germany). It represents one of four hitherto known volcanic structures of Pleistocene age along the NNW-SSE trending Tachov fault zone. The maar structure was detected by gravity surveys and was subsequently confirmed by the recovery of lake sediments by an exploratory drilling campaign in 2015. Within the scope of a pilot study, a set of 141 pollen samples collected from sediment depths between 17.7 to 96.0 m below the recent surface. The samples were analyzed in order to evaluate the potential of the sequence for detailed palaeoenvironmental investigations, and to estimate the age of the sedimentary record. The pollen analyses from the Neualbenreuth Maar sediments reveal a continuous record of vegetation and climate changes encompassing four interglacial stages and five cold periods. The dominance of cold and dry tolerant herbs and the sparse representation trees and shrubs during most parts of the sequence indicates open landscapes of steppe to woody-steppe character typically of late Middle and Late Pleistocene glacial periods in Central Europe. The pollen assemblages of the warm stage in the upper part of the core clearly support its correlation with the Eemian interglacial (MIS 5e). The three pre-Eemian warm stages represent terrestrial analogues of the marine isotope stages (MIS) 7e, 7c, and 7a within the Saalian glacial period. In Central Europe, which was strongly affected by glacial and periglacial processes during the major Middle and Late Pleistocene cold periods, palaeoecological evidence of the Saalian complex of alternating warm and cold stages is ambiguous so far. The Neualbenreuth record provides the first biostratigraphical sequence from this region covering MIS 8 to 5 without notable depositional gaps
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 1918 |
| Europa | 104 |
| Global | 4 |
| Kommune | 24 |
| Land | 2008 |
| Weitere | 867 |
| Wirtschaft | 10 |
| Wissenschaft | 741 |
| Zivilgesellschaft | 23 |
| Type | Count |
|---|---|
| Bildmaterial | 1 |
| Daten und Messstellen | 2020 |
| Ereignis | 49 |
| Förderprogramm | 945 |
| Gesetzestext | 1 |
| Hochwertiger Datensatz | 24 |
| Infrastruktur | 1 |
| Kartendienst | 17 |
| Software | 8 |
| Taxon | 578 |
| Text | 788 |
| Umweltprüfung | 23 |
| WRRL-Maßnahme | 412 |
| unbekannt | 659 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 1613 |
| Offen | 3125 |
| Unbekannt | 220 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 4263 |
| Englisch | 2245 |
| Leichte Sprache | 4 |
| andere | 12 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 608 |
| Bild | 151 |
| Datei | 1315 |
| Dokument | 652 |
| Keine | 1694 |
| Multimedia | 4 |
| Unbekannt | 81 |
| Webdienst | 540 |
| Webseite | 1276 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 2832 |
| Lebewesen und Lebensräume | 4695 |
| Luft | 2178 |
| Mensch und Umwelt | 4723 |
| Wasser | 4957 |
| Weitere | 4770 |