Das Projekt "Stadtplanung im Sahel" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Karlsruhe (TH), Institut für Städtebau und Landesplanung durchgeführt.
Das Projekt "Das Sahel-Problem" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität München, Volkswirtschaftliches Institut durchgeführt. Der Sahel ist eine Grenzregion zwischen Wuesten und fruchtbarem Land. Wegen der geringen Ressourcendichte koennen in solchen Grenzregionen keine Eigentumsrechte etabliert werden, und wegen der fehlenden Eigentumsrechte sammeln sich dort relativ zur Ressourcenbasis zu viele Menschen. Die Ueberbevoelkerung hat Wohlfahrtseinbussen fuer Westafrika in seiner Gesamtheit zur Folge, die bei freier Wanderung durch einseitige Hilfe an den Sahel nur noch verstaerkt werden. Ein Ersatz der zur Zeit gewaehrten direkten Hilfe durch eine indirekte Hilfe, die an die fruchtbaren Nachbarregionen geleistet wird, wuerde zu einer Verbesserung der Bevoelkerungsallokation fuehren, die nicht nur die Wohlfahrtseinbussen verringert, sondern unter schwachen technologischen Bedingungen auf lange Sicht die Gesamtproduktion Westafrikas um mehr als das Umschichtungsvolumen erhoehen und sogar den Lebensstandard der Sahelbevoelkerung selbst verbessern kann.
Das Projekt "Landcover in Semi-Arid Drylands of Subsaharan Africa" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung, Professur für Fernerkundung durchgeführt. Landdegradation und Wüstenausbreitung in semi-ariden Regionen des Sahel sind lokal-regionale Phänomena, die eng mit sozio-ökonomischen und sozio-ökologischen Impacts verwoben sind. Periodisches Monitoring mit Hilfe von multi-skaligen Fernerkundungsdaten schafft Grundlagen für die Erfassung und Analyse raum-zeitlicher Dynamismen von Land Use Land Cover Change.
Die Karte bildet den Bezirk Wandsbek im Maßstab 1: 25 000 ab. Diese Stadtplan-, Übersichts- und Planungskarte ist als mehrfarbige Normalausgabe mit Wohn-, Industrie, Verkehrs- und Grünflächen, sowie als Verwaltungsausgabe mit unaufdringlichem Hintergrund erhältlich. Die Bezirkskarte hat das Papierformat 100 x 70 cm.
Das Projekt "Methoden der Fernerkundung, GIS und Feldforschung fuer regionales Monitoring in temporaer ueberfluteten sahelischen Landschaften" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften, Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung, Bereich Fernerkundung-Geoinformatik durchgeführt. Temporaer ueberflutete sahelische Landschaften sind von zentraler Bedeutung fuer die Nahrungsversorgung der Bevoelkerung. Raumzeitliche Muster der Degradation in Abhaengigkeit zunehmender Faktoren der Ariditaet sowie unkoordinierter anthropogener Nutzungsansprueche sollen durch integrierte Fernerkundung, GIS-Adaption und korrelierte Feldarbeiten dokumentierbar, analysierbar und modellierbar werden.
Das Projekt "Theorie und Strategie nachhaltiger laendlicher Entwicklung ausgehend von den westafrikanischen Sahelstaaten - Wirksamkeit laendlicher Entwicklungsstrategien bezueglich der Bekaempfung von Desertifikation und Migration" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Dr. Thomas Hammer durchgeführt. Bodendegradation, Desertifikation und Migration (v.a. Land-Stadt-Wanderungen) gehoeren zu den zentralen und offensichtlichen Problemen der laendlichen Raeume in Westafrika - und anderer Regionen der suedlichen Hemisphaere. Die eigentliche Problemzone ist dabei der trockene Savannenguertel (Trockensavanne und Dornstrauchsavanne bzw. Sahelzone). In diesem Guertel lebt einerseits der groesste Teil der Bevoelkerung Westafrikas, andererseits ist nach Weltbankberichten die Tragfaehigkeit erreicht bzw. ueberschritten, was die Umweltzerstoerungen sowie die Abwanderung zu einem grossen Teil erklaert. Bevoelkerungskonzentration, oekologisch nicht angepasste Bewirtschaftungsmethoden, Bodendegradation, Desertifikation und Migration sind somit interdependente Erscheinungen und koennen zu weiteren Problembereichen fuehren bzw. diese verstaerken. Die seit ca. 30 Jahren praktizierten Strategien der laendlichen Entwicklung haben denn auch zum Ziel, die Probleme im laendlichen Raum und deren Folgewirkungen abzubauen. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass die meisten Strategien keinen effizienten Beitrag zur Bekaempfung der Umweltzerstoerungen und der Migration geleistet haben oder diese Erscheinungen sogar verstaerkten. Um der von verschiedener Seite geforderten nachhaltigen, ressourcenschonenden Entwicklung (UNEP, FAO, Weltbank, Konferenz von Rio etc.) gerecht zu werden, ist es sinnvoll, ausgehend von den bisher praktizierten Strategien gegenueber dem laendlichen Raum, die Grundlagen fuer eine nachhaltige laendliche Entwicklung zu erarbeiten. Das Hauptziel des Projekts ist demnach, anhand der Analyse laendlicher Strategien Elemente desertifikations- und migrationsbekaempfender Strategien systematisch herauszuarbeiten, um der vielerseits geforderten nachhaltigen Entwicklung konkrete Inhalte zu verleihen. Dabei sollen v.a. auch zukunftsweisende Strategien erforscht werden. Vorgesehen ist, Strategien hauptsaechlich gegenueber den eigentlichen Problemraeumen in der Savannenzone Westafrikas zu untersuchen (Mossiplateau in Burkina Faso, Grossraum Mopti-Segou-Sikasso in Mali, der Suedwesten von Niger und Senegal). Neben Literatur- und Berichtanalysen sollen hauptsaechlich auch zwei Feldstudien (Expertengespraeche, qualitative Sozialforschung) zur Erkenntnisgewinnung beitragen.