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Wie viel gibt der Bund für Klimaanpassung aus? – Eine Annäherung

Wie viel gibt der Bund für Klimaanpassung aus? – Eine Annäherung Anpassung an die Folgen des Klimawandels betrifft viele Politikfelder. Doch wie viel der Bund für Anpassungsaktivitäten vorsieht, war bisher unbekannt. Mit einer neuen Methodik des Umweltbundesamts lassen sich die Ausgaben schätzen. Eine erste Auswertung zum Bundeshaushaltsplan 2022 zeigt: In 255 Haushaltstiteln waren zwischen 2,1 Mrd. Euro und 3,4 Mrd. Euro für die Anpassung eingestellt. Die ⁠ Anpassung an den Klimawandel ⁠ wird für Deutschland immer wichtiger – und sie kostet Geld. Wie viel der Bund als einer der wesentlichen Akteure in Deutschland für Klimawandelanpassung ausgibt, war bisher allerdings nicht bekannt. Lediglich die Höhe der finanziellen Mittel, die der Bund als internationale Zahlungen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit für Aktivitäten zur Klimaanpassung aufwendet, ist bekannt. Inländische Ausgaben wurden bislang nicht betrachtet und es gab keine Schätzungen zu den Gesamtausgaben. Doch der Bedarf danach nimmt zu – insbesondere durch Anforderungen seitens der Europäischen Union sowie durch die laufenden Debatte zur Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen zwischen Bund und Ländern. Auch das zum 1. Juli 2024 in Kraft getretene Klimaanpassungsgesetz sowie die neue vorsorgende ⁠ Anpassungsstrategie ⁠ des Bundes vom Dezember 2024 verpflichten die Bundesregierung, zukünftig regelmäßig Daten zu den Ausgaben des Bundes für Klimaanpassung zu erheben und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Um diese Informationslücke zu schließen, hat das Umweltbundesamt im Projekt „Adaptation Framework“ eine Methodik zur Erfassung der Anpassungsausgaben entwickelt und mit Haushaltsexperten abgestimmt. Exemplarisch liegt für den Bundeshaushaltsplan 2022 nun erstmals eine Bestandsaufnahme der Ausgaben für Klimaanpassung auf Bundesebene vor. Die Methodik soll zukünftig weiterentwickelt und regelmäßig angewendet werden, um ein kontinuierliches ⁠ Monitoring ⁠ der Anpassungsausgaben zu gewährleisten. Um die Methodik zu entwickeln, führte das Forschungsteam eine umfangreiche Literaturanalyse durch und interviewte internationale Expert*innen. Ein erster Entwurf wurde in Workshops mit Vertreter*innen der Bundesressorts sowie internationalen Fachleuten diskutiert und anschließend überarbeitet. Die Methodik kombiniert eine Top-Down- mit einer Bottom-Up-Analyse. Der Top-Down-Ansatz bewertet den Bundeshaushaltsplan als Ganzes, er unterscheidet Ausgaben nach der Relevanz für die Klimaanpassung und unterteilt sie in verschiedene Anpassungskoeffizienten. Um die Ausgaben zu erfassen, müssen alle Haushaltstitel nach Klimaanpassungsanteilen klassifiziert werden. Da wenige Ausgaben allein der Anpassung dienen, wurden vier Kategorien von Anpassungsanteilen mit prozentualen Spannbreiten definiert, um Anpassungsausgaben grob zu schätzen: hoch, mittel, niedrig, marginal. Sind genauere Schätzungen innerhalb der jeweiligen Kategorie nicht möglich, wird jeweils ein Default-Koeffizient eingesetzt (siehe Abbildung 1). Der Bottom-Up-Ansatz ergänzt dies, indem er spezifische Maßnahmen aus Anpassungsstrategien und deren Umsetzungskosten betrachtet. In der Analyse wurde untersucht, welche Bereiche des Bundeshaushaltsplan 2022 Ausgaben für Klimaanpassung beinhalten und daher genauer zu analysieren sind. Insgesamt wurden 255 Titel identifiziert. Die Summe dieser Haushaltstitel beträgt 45,6 Mrd. Euro – das entspricht 9,2 Prozent des Gesamtvolumens des Bundeshaushalts. Für diese anpassungsrelevanten Ausgaben wurde in der Studie der jeweilige Anteil der Anpassungsausgaben eingeschätzt. Auf diese Weise wurde ermittelt, dass der Bund im Jahr 2022 zwischen 2,07 Mrd. Euro und 3,41 Mrd. Euro für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels auszugeben plante. Dies entspricht etwa 0,42 Prozent bis 0,69 Prozent des Gesamtvolumens des Bundeshaushaltsplans. Diese Spannbreite ergibt sich aus der methodischen Herangehensweise – überall dort, wo keine Festlegung eines einzelnen Koeffizienten für Anpassungsausgaben möglich war, wurde der Default-Koeffizient um einen "oberen" und "unteren" Default-Koeffizienten ergänzt, um eine realistische Spannbreite des Anpassungsanteils abzubilden. Auf diese Weise wurde vermieden, eine Genauigkeit zu suggerieren, die die vorhandenen Daten nicht hergaben. Die große Mehrheit der relevanten Ausgabenposten in der Analyse beinhaltet nur geringe Anteile für Klimaanpassung: In 122 der identifizierten Haushaltstitel, also fast der Hälfte, hat die ⁠ Anpassung an den Klimawandel ⁠ einen marginalen Anteil, in 88 Titeln ist der Anteil niedrig. Lediglich in neun Titeln liegt ein hoher Anpassungsanteil vor (Abbildung 2). Dies zeigt, dass die wenigsten Ausgabenposten direkt und primär auf den Zweck der Anpassung an den Klimawandel ausgerichtet sind. Bei einer differenzierten Betrachtung der einzelnen Cluster der Deutschen ⁠ Anpassungsstrategie ⁠ wurde deutlich, dass die meisten Ausgaben in den Clustern Land und Infrastruktur sowie im übergreifenden Cluster getätigt wurden. Das übergreifende Cluster umfasste dabei die größte Summe von Anpassungsausgaben in Höhe von 861 Mio. Euro bis 1.325 Mio. Euro. Diese Höhe ergibt sich unter anderem durch die Zuordnung von Ausgaben für Grundlagenforschung sowie die Subsummierung von Titeln ohne spezifischen Zuordnungsbereich. Im Cluster Infrastruktur beliefen sich die Ausgaben auf 399,57 Mio. Euro bis 725,13 Mio. Euro, welche überwiegend im Bereich der investiven Ausgaben erbracht wurden. Die hohe Summe ergibt sich hier vor allem durch große Infrastrukturprojekte, insbesondere im Bereich Verkehr. Auch die Ausgaben im Cluster Land in Höhe von 442,72 Mio. Euro bis 619,23 Mio. Euro wurden vor allem im investiven Bereich getätigt. Wichtige Schwerpunkte der Klimaanpassungsausgaben in diesem Cluster sind etwa der Waldklimafonds sowie verschiedene Bereiche der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz. Wichtig bei dieser Analyse ist zu beachten, dass sich diese Ergebnisse nicht direkt einzelnen Ressorts zuordnen lassen und somit keine Rückschlüsse auf hohe oder niedrige Anpassungsausgaben eines bestimmten Ressorts möglich sind. Die Analyse hat eine erste Annäherung an die Höhe und Anteile der Klimaanpassungsausgaben im deutschen Bundeshaushaltsplan für das Jahr 2022 vorgelegt. Es ist jedoch zu betonen, dass die Ergebnisse als Einschätzung und nicht als exakte Zahlen zu verstehen sind. Der Top-Down-Ansatz zur Analyse des Bundeshaushalts erwies sich als effektiv, während der Bottom-Up-Ansatz sich nur beschränkt als ergänzende Informationsquelle eignete. Eine regelmäßige Anwendung des Top-Down-Ansatzes wird empfohlen, um die weitere Entwicklung der Anpassungsausgaben zu verfolgen. Die Ergebnisse dieses Vorhabens bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. So kann die Methodik genutzt werden, um regelmäßig die Daten zu den Ausgaben des Bundes im Sinne der neuen vorsorgenden Anpassungsstrategie und des Klimaanpassungsgesetzes zu erheben. Die Methodik ermöglicht außerdem ein fortlaufendes ⁠ Monitoring ⁠ der Klimaanpassungsausgaben, dessen genaue Ausgestaltung je nach Turnus flexibel angepasst werden kann. Durch eine regelmäßige Anwendung können Zeitreihen erstellt werden, die aufzeigen, wie sich die Anpassungsausgaben in den verschiedenen Bereichen der Klimaanpassung entwickeln. Die Verpflichtung der EU-Mitgliedstaaten zur Berichterstattung über nationale Anpassungspläne und -strategien alle zwei Jahre fordert auch eine Auskunft zur Finanzierung. Mit der Methodik könnten diese Berichterstattungspflichten erfüllt werden. Somit eignen sich die Analyseergebnisse zusätzlich für die Berichterstattung Deutschlands im Rahmen der EU-Verordnung über das Governance-System für die Energieunion und den ⁠ Klimaschutz ⁠. Die Pilotanalyse des Bundeshaushaltsplans 2022 stellt einen wichtigen ersten Schritt dar, um die Klimaanpassungsausgaben des Bundes künftig zu erfassen. Für das Jahr 2022 plante der Bund 2,07 Mrd. Euro bis 3,41 Mrd. Euro für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland auszugeben. Laut einer Studie der Bundesregierung sind allein zwischen den Jahren 2000 und 2021 mindestens 145 Mrd. Euro klimawandelbezogene Schäden entstanden, insbesondere durch Überschwemmungen und Hochwasser. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Schadenssumme von 6,6 Mrd. Euro 1 . Angesichts dieser schon heute hohen und perspektivisch weiter steigenden Schadenskosten zeigt die Analyse der Bundesausgaben, dass es bereits vielfältige Anstrengungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland gibt. Die Methode macht die Ausgaben erstmals sichtbar. Vor dem Hintergrund künftig zunehmender Klimarisiken resultiert die Notwendigkeit, neben dem Klimaschutz verstärkt in Anpassung und Klimaresilienz zu investieren. Für eine umfangreiche Finanzierung von Klimaanpassungsaktivitäten müssten nicht unbedingt neue Haushaltsposten für die Klimaanpassung etabliert werden. In vielen Fällen kann in bereits bestehenden Förderprogrammen, etwa der Städtebauförderung, die ⁠ Anpassung an den Klimawandel ⁠ stärker und expliziter als bisher verankert werden. Dabei ist zu beachten, dass der Bundeshaushalt nur einen Teil der notwendigen Ausgaben abbildet. Auch Bundesländer und Kommunen investieren zunehmend in Anpassungsmaßnahmen. Das Umweltbundesamt wird weiterhin daran arbeiten, die Methodik zu verfeinern und die Ergebnisse für die Klimaanpassungspolitik nutzbar zu machen. Autor*innen: Linda Hölscher (Adelphi), Anik Kohli (Infras) und Clemens Hasse (⁠ UBA ⁠) Den vollständigen Abschlussbericht des Projekts "⁠ Adaptation ⁠ Framework" finden Sie hier . 1 ⁠ BMWK ⁠ (2023): Was uns die Folgen des Klimawandels kosten – Zusammenfassung. Online abrufbar unter: Was uns die Folgen des Klimawandels kosten – Zusammenfassung ,  letzter Zugriff 13.02.2025. Dieser Artikel wurde als Schwerpunktartikel im Newsletter ⁠Klimafolgen⁠ und Anpassung Nr. 94 veröffentlicht. Hier können Sie den Newsletter abonnieren.

Newsletter Klimafolgen und Anpassung - Nr.: 94

Sehr geehrte Leser*innen, mit einer neuen vorsorgenden Anpassungsstrategie für Deutschland im Rücken starten wir voller Tatendrang ins neue Jahr. Auch Länder und Kommunen sind aktiv dabei, wie Sie in unseren Rubriken Anpassungspolitik und aus Forschung und Praxis regiona l entdecken können. Dass Anpassungen an die Folgen des Klimawandels notwendig sind, ist bekannt – doch wie viele Mittel sieht der Bund für Anpassungsaktivitäten vor? Das Klimaanpassungsgesetz und die neue Anpassungsstrategie verpflichten den Bund regelmäßig Daten zu den Ausgaben des Bundes zu erheben und zu veröffentlichen. Das Umweltbundesamt hat eine neue Methodik zur Schätzung der Ausgaben entwickelt und erstmals angewandt. Lesen Sie jetzt mehr in unserem Schwerpunktartikel ! Eine interessante Lektüre weiterer Neuigkeiten rund um Klimafolgen & Anpassung wünscht das KomPass-Team im Umweltbundesamt Wie viel gibt der Bund für Klimaanpassung aus? – Eine Annäherung Anpassungen an die Folgen des Klimawandels sind notwendig, doch wie lassen sich diese finanzieren? Quelle: gunnar3000 / Fotolia.com Wie viel gibt der Bund bisher für die Anpassung an den Klimawandel aus? Das war bislang unbekannt. Ein Forschungsvorhaben des Umweltbundesamtes hat ein Vorgehen entwickelt, wie die Ausgaben analysiert werden können. Für den Bundeshaushalt 2022 wurde nun erstmals die Höhe der Anpassungsausgaben geschätzt. Demnach waren in 255 Haushaltstiteln zwischen 2,1 Milliarden Euro und 3,4 Milliarden Euro für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels eingestellt. Die Methodik ermöglicht es, regelmäßig Daten zu den Anpassungsausgaben zu erheben, wie es das Klimaanpassungsgesetz oder EU-Vorgaben vorsehen. Angesichts steigender Schadenskosten zeigt die Analyse der Bundesausgaben, dass es bereits vielfältige Anstrengungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland gibt. Die Methode macht die Ausgaben erstmals sichtbar. Die Autor*innen betonen, dass Klimaanpassung nicht unbedingt neue Haushaltsposten erfordert, sondern auch in bereits bestehenden Förderprogrammen, etwa der Städtebauförderung, besser verankert werden sollte. Weiterbildung zu Solargründächern für die Ausbildung von Dachdecker*innen Um bauliche Maßnahmen zum natürlichen Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel zu fördern, entwickelt das Bundesinstitut für Berufsbildung gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks und dem Bundesverband GebäudeGrün eine dreitägige Weiterbildung zum Thema Solargründach. Ziel ist es, das Thema Dachbegrünung in Kombination mit Photovoltaikanlagen in der Berufsbildung des Dachdeckerhandwerks zu verankern. Das Vorhaben wird durch das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) des Bundesumweltministeriums (BMUV) gefördert und vom Umweltbundesamt begleitet. Klimaanpassung (für) Zuhause: Ratgeber für Verbraucher*innen Schutz vor Extremwetter und Gesundheitsvorsorge im Klimawandel: Wie das im Alltag gelingen kann, zeigt ein neuer Ratgeber der Verbraucher Initiative. Die praxisorientierten Tipps für Bürger*innen entstanden in einem Reallabor, in dem über 30 Haushalte Anpassungsstrategien erprobten. Mit dem Ratgeber verfolgt das Projekt „Klima ändert Dich!“ das Ziel, mehr Bewusstsein für den Klimawandel zu schaffen und Verbraucher*innen gezielt anzusprechen. Das Vorhaben wird vom Umweltbundesamt gefördert und von KomPass begleitet. Fachartikel zu den Erkenntnissen aus der deutschen Klimawirkungs- und Risikoanalyse Wie steht es um integrierte Risikoanalysen als Teil nationaler Bewertungen von Klimarisiken? Ein Fachartikel im International Journal of Climate Change Strategies and Management zeigt, dass trotz Fortschritten bei integrierten Bewertungsmethoden bisher kein gemeinsamer Rahmen existiert. Fazit der Autor*innen: Nur wenige nationale Klimarisikobewertungen umfassen bislang integrierte Analysen. Das deutsche Beispiel zeige allerdings, dass integrierte Analysen Risikodynamiken, (räumliche) Muster und Handlungsbedarfe aufzeigen und damit praktische Entscheidungshilfen für die nationale Anpassungspolitik liefern können. Save the Date: UBA-Fachkonferenz "Klimawandelanpassung im Blick" Wie können wir Fortschritte in der Klimawandelanpassung erfassen? Wie wirken Anpassungsmaßnahmen und lassen sich diese Auswirkungen bewerten? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus der UBA-Fachkonferenz „Klimawandelanpassung im Blick – welche Fortschritte machen wir?“ am 16.–17.09.2025 in Dessau-Roßlau. Erfahren Sie neueste Forschungsergebnisse, diskutieren Sie mit Expert*innen aus Forschung und Praxis und leiten Sie Erkenntnisse für Ihre Arbeit ab. Weitere Infos folgen – jetzt für die Einladung eintragen: mailto:uba-fortschrittserfassung@e-fect.de ! Ökosystemleistungen des Waldes honorieren: BMUV unterstützt Waldbesitzende Die neue Förderung „Klimaangepasstes Waldmanagement PLUS“ des BMUV honoriert die Ökosystemleistungen naturnaher Wälder. Mit finanziellen Anreizen für Biodiversitäts- und Klimaschutzleistungen werden private und kommunale Waldbesitzende beim Waldumbau unterstützt. Auf diese Weise soll die Richtlinie des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) stabile, artenreiche und klimaangepasste Laubmischwälder fördern. Die Möglichkeit zur Antragstellung wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2025 eröffnet. Bis 29. April 2025 bewerben: Ideen für klimaangepasstes Wassermanagement in der Landwirtschaft Mit der Bekanntmachung „Wirtschaftliche Innovationskraft für einen klimaangepassten Umgang mit Wasser“ fördert das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) Innovationen für das landwirtschaftliche Wassermanagement. Ziel ist es, die bedarfsgerechte Wasserbewirtschaftung und das ressourcenschonende Bewässerungsmanagement sowie innovative Lösungen für einen verbesserten Wasserhaushalt voranzubringen. Auch die Erschließung bislang nicht genutzter (Ab-)Wasserströme wird gefördert, etwa indem Oberflächenwasser gespeichert oder Grau- und Brauchwasser genutzt wird, sofern die Unbedenklichkeit für Gesundheit und Umwelt sichergestellt ist. Bis 15. April bewerben: Technologien zur Klimaanpassung – BMBF fördert KMU Der Klimawandel erfordert neue Technologien für Klimaschutz und Anpassung. Mit der Förderrichtlinie „KMU-innovativ: Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung“ unterstützt das Bundesforschungsministerium (BMBF) kleine und mittlere Unternehmen, innovative Lösungen zu entwickeln. Im Fokus stehen unter anderem Dienstleistungen und Produkte zur Anpassung an den Klimawandel. Projekte, die zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel beitragen, werden besonders begrüßt. Schleswig-Holstein: Novelliertes Landeswassergesetz Nach der schweren Ostseesturmflut im Herbst 2023 hat die Landesregierung Schleswig-Holstein das Landeswassergesetz angepasst. Es enthält nun Neuregelungen, um zukünftig besser auf häufigere Extremwetterereignisse reagieren zu können. Einen weiteren Fokus legt das Land darauf, Vorhaben zu Küstenschutz- und Hochwasseranlagen zu beschleunigen. Zudem ist die Erstellung von Starkregenkarten durch die Kommunen nun gesetzlich verankert. Das Gesetz trat zum 1. Januar 2025 in Kraft. Länder-Ticker: NRW, Rheinland-Pfalz, Hessen investieren in Klimaanpassung Das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) unterstützt das Rheinische Revier bei der Klimaanpassung. In drei Förderkategorien können sich Kommunen für verschiedene Klimaanpassungsmaßnahmen bewerben, die erste Einreichungsrunde läuft bis zum 30. April 2025. ++ Nach dem Pfingsthochwasser 2024 stockt Rheinland-Pfalz die Mittel für die Verstärkung der Deiche an Gewässern erster Ordnung um 3,5 Millionen Euro pro Jahr auf und schafft zudem 8,25 neue Stellen im Hochwasserschutz. ++ Mit 15 Millionen Euro fördert das Land Hessen innovative Maßnahmen für eine nachhaltige und klimaresiliente Stadtentwicklung in 20 Städten und Gemeinden. Kommunen-Ticker: Neues aus Bad Sulza, Daaden, Mühlhausen, Offenbach am Main Mit Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz des BMUV macht die Stadt Bad Sulza in Thüringen (TH) den Baumbestand ihres Kurparks klimafit und gestaltet das Ufer der Ilm naturnah um. ++ Die Stadt Daaden in Rheinland-Pfalz (RLP) wird im Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“ mit 376.000 Euro gefördert und begrünt damit unter anderem die Innenstadt weiter. ++ Mit mehr Grün und mehr Schatten möchte die Stadt Mühlhausen in Thüringen dem Wärmestau in den engen Altstadtgassen entgegenwirken und mit Entsiegelung zur Schwammstadt werden. ++ Offenbach am Main in Hessen (HE) setzt seine Förderrichtlinie zur Klimaanpassung fort und vergibt pro Grundstück Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro, um Entsiegelung von Böden, Begrünung von Fassaden und Dächern oder die Installation von Regenwasser-Zisternen zu fördern. Brandenburg: Checkliste unterstützt Kommunen bei Klimaanpassung Insbesondere kleine Kommunen möchte das Brandenburger Klimaschutzministerium mit einer Checkliste beim Einstieg in die kommunale Klimaanpassung unterstützen. Der Leitfaden hilft Kommunen dabei, die örtliche Betroffenheit zu identifizieren und Anpassungsmaßnahmen zu ermitteln. Ziel ist es, dass die Ergebnisse in Klimaanpassungskonzepte oder andere kommunale Konzepte wie Integrierte Stadtentwicklungskonzepte einfließen. Die Handreichung wurde in enger Zusammenarbeit mit Kommunen, Landesverwaltung, kommunalen Spitzenverbänden und der Wissenschaft erstellt. Waldwirtschaft: Bodensee-Gemeinde Eriskirch pflanzt klimastabile Bäume Extreme Wetterverhältnisse haben in den vergangenen Jahren zu Kahlflächen in den Wäldern der Gemeinde Eriskirch am Bodensee geführt. Diese Flächen sollen nun genutzt werden, um die Baumartenvielfalt zu erhöhen und klimastabile Bestände aufzubauen. Auf zwei Hektar plant die Kommune 1.800 Bäume neu zu pflanzen, um so dazu beizutragen, den Wald widerstandsfähiger gegen Wetterextreme zu machen. HeatResilientCity II: Kommunale Klimaanpassung an Hitze verstetigen Wie können Kommunen urbane Gebäude und Siedlungsstrukturen an Hitze anpassen? Ein Bericht des Forschungsprojekts HeatResilientCity II mit Förderung des BMBF zeigt auf, welche Hemmnisse und Perspektiven es gibt, um die kommunale Klimaanpassung an Hitze zu verstetigen. Die Forschenden der Fachhochschule Erfurt haben neun Handlungsempfehlungen für Kommunen entwickelt und dabei verschiedene Akteursgruppen beteiligt wie Kommunen, Wohnungswirtschaft und Zivilgesellschaft. Vorrangiges Ziel: die kommunale Klimaresilienz und gesundheitliche Vorsorge zu stärken. 14.-15. Mai in Berlin und 22.Mai online 2025: Erster Bundeskongress Zukunftsfähige Schulgelände Wie können Schulgelände biodiversitätsfördernd, klimaangepasst, gesund und sozial gerecht gestaltet werden? Der Bundeskongress Zukunftsfähige Schulgelände der Deutschen Umwelthilfe bietet dazu an zwei Tagen vor Ort in Berlin sowie an einem Tag online ein Programm aus Vorträgen, Workshops, Arbeitsgruppen, Podiumsdiskussionen sowie Exkursionen an. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus Landschaftsgestaltung, Schulwesen, Kommunalpolitik/-verwaltung, Wissenschaft und Presse. EU-Projekt MIP4Adapt unterstützt Bürgerveranstaltungen zu Klimaanpassung Die von der Europäischen Union geförderte Mission Implementation Platform (MIP4Adapt) unterstützt Unterzeichner*innen der Charta zur Anpassung an den Klimawandel sowie europäische Regionen oder lokale Behörden bei der Organisation wirkungsvoller Bürgerveranstaltungen zur Klimaanpassung. Ein Supportteam berät Akteure dabei, Ziele für Workshops, Informationsveranstaltungen oder Community-Foren zu definieren sowie die Events für den Anpassungsplanungsprozess maßzuschneidern. Auch unterstützt es dabei, Ressourcen effizient zu verwalten sowie strategische Kooperationen aufzubauen. Die Veranstaltungen müssen vor dem 31. Oktober 2025 stattfinden. IPBES Nexus-Report: Integrierte Ansätze zur Lösung globaler Krisen erforderlich Der Nexus-Report der Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) ist der erste umfassende globale Bericht, der Krisen wie Klimawandel, Verlust der biologischen Vielfalt, Wasserknappheit sowie Herausforderungen in den Bereichen Ernährungssicherheit und Gesundheit integriert betrachtet. Der Bericht betont, dass Umwelt-, Gesellschafts- und Wirtschaftskrisen eng miteinander verwoben sind. Er bietet mehr als 60 spezifische Handlungsoptionen, um diese Zusammenhänge anzugehen und den gemeinsamen Nutzen zu maximieren. Global Water Monitor Report 2024: Klimawandel störte globalen Wasserkreislauf stark Im Jahr 2024 verursachten wasserbedingte Katastrophen global mehr als 8.700 Todesopfer. 40 Millionen Menschen wurden vertrieben und es entstanden wirtschaftliche Verluste von über 550 Milliarden US-Dollar. Zu den schädlichsten Ereignissen gehörten Überschwemmungen, Sturzfluten, Erdrutsche, Dürren und tropische Wirbelstürme. So das Fazit des Global Water Monitor, der von einem internationalen Konsortium unter Leitung der Australian National University herausgegeben wird. Auf www.globalwater.online stellen die Forschenden ihre Wasser- und Klimadaten kostenfrei zur Verfügung. 75 Milliarden US-Dollar Geldstrafe für fossile Brennstoffindustrie Der Bundesstaat New York zieht in einem im Dezember 2024 erlassenen Klimagesetz Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie für die Folgen der Klimakrise in die Verantwortung . Über einen Zeitraum von 25 Jahren soll eine Strafzahlung in Höhe von 75 Milliarden US-Dollar in einen Fonds einfließen. Dieser wird dafür genutzt, einen Teil der Kosten für die Sanierung und Anpassung an den Klimawandel von den einzelnen Steuerzahler*innen auf die Öl-, Gas- und Kohleunternehmen zu verlagern, die laut dem Gesetz dafür verantwortlich sind. Naturbewusstseinsstudie: Viele Menschen besorgt über Verlust biologischer Vielfalt In Deutschland ist die Sorge um den Verlust der biologischen Vielfalt durch den Klimawandel weit verbreitet. Dies ist ein zentrales Ergebnis der Naturbewusstseinsstudie des Bundesnaturschutzamts (BfN) und des BMUV. Zudem wächst der Anteil der Menschen, die eine Verschlechterung des Zustands von Natur und Landschaft in den letzten 20 Jahren wahrnehmen. Die Ausweisung von Wildnisflächen als Freilandlabore für Klimafolgenanpassung unterstützen gut drei Viertel der erwachsenen Bevölkerung voll und ganz oder zumindest eher, bei Jugendlichen ist die Zustimmung sogar noch höher. Fachzeitschrift Ökologisches Wirtschaften: Klimaanpassung als integratives Handlungsfeld Die Zeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“ des Instituts und der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung geht in acht Fachartikeln der Frage nach, wie eine integrative Herangehensweise an die Klimaanpassung aussehen sollte: von der notwendigen Reichweite und Geschwindigkeit der Maßnahmen über geeignete politische Verfahren bis hin zur Finanzierung und technischen Umsetzung. Die Beiträge zeigen, dass vielfältige Maßnahmen ineinandergreifen müssen, um die Auswirkungen der Klimakrise zu mindern. Ratgeber für mentale Gesundheit im Klimawandel Der ⁠Klimawandel wirkt sich mental auf die Menschen aus. Das reicht von diffusen Zukunftsängsten bis hin zu manifesten psychischen Erkrankungen. Dieser Ratgeber des Umweltbundesamtes gibt Orientierung, wie Menschen inmitten des Klimawandels ihr psychisches Wohlergehen und das ihrer Mitmenschen stärken können. Er richtet sich an alle, die den Klimawandel als psychisch herausfordernd wahrnehmen und nach Möglichkeiten suchen, einen gesunden Umgang mit den Belastungen zu finden. Das Projekt „Mentale Auswirkungen des Klimawandels“ wurde vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung geleitet. Nature-Based Solutions in Policy and Planning for Urban Resilience Naturbasierte Lösungen stärken die Resilienz von Städten angesichts aktueller Herausforderungen wie Klimawandel, Flächenversiegelung und Ressourcenknappheit. Sie verbessern Luft- und Wasserqualität, mindern den Wärmeinseleffekt und fördern Biodiversität. Das Buchkapitel „Nature-Based Solutions in Achieving Sustainable Development Goals“ und der Bericht „Integrating Nature-Based Solutions in Policy and Planning“ zeigen anhand internationaler Beispiele, wie grüne Infrastrukturen urbane Ökosysteme regenerieren und in Stadtplanung sowie Governance integriert werden können. Journal: Near-term benefits from investment in climate adaptation complement long-term economic returns from emissions reduction Mithilfe eines einfachen Modells zur Bewertung wirtschaftlicher und klimatischer Faktoren zeigen Forschende der Stanford University im Journal Communications Earth & Environment: Werden Anpassungsmaßnahmen mit Vermeidungsstrategien kombiniert, lassen sich positive Effekte früher realisieren als durch Investitionen in Vermeidungsmaßnahmen allein. So belegen die Ergebnisse einen größeren Nettonutzen, wenn ergänzende Investitionen in die Emissionsminderung die langfristigen Klimaschäden verringern und Investitionen in die Anpassung die kurzfristigen Schäden reduzieren. Junge Fußballfans fürs Klima aktivieren: Projekt „Anpfiff fürs Klima“ Fußballbegeisterung gehört zum Lebensalltag vieler Menschen in Deutschland. Wie man gerade junge Fans dazu bringen kann, sich im Fußballkontext auch für Klimaschutz und Klimaanpassung zu interessieren und selbst aktiv zu werden, hat das vom BMUV geförderte Projekt „Anpfiff fürs Klima“ untersucht. In zwei Jahren Laufzeit sind unter anderem eine Train-the-trainer-Schulung und die App „Klima-Meister“ entstanden. Hiermit können Fans bewerten, wie klimatauglich ihre Stadien sind: Gibt es Begrünung, Hitze- oder Regenschutz? Wie sieht es aus mit Energieversorgung, Radinfrastruktur oder Anbindung an ÖPNV? Am Ende der Saison wird ein Fußballstandort als Klima-Meister gekürt.

Berichtszeitraum vom 13. bis 14.02.2025

Verkehrslage Verkehrsunfall mit Personenschaden Eine 53-jährige Renaultfahrerin war am 13.02.2025 gegen 18.30 Uhr auf der B 100 aus Richtung Bitterfeld -Wolfen kommend in Richtung Brehna unterwegs. Um einem sich im Nachfolgeverkehr nähernden Rettungswagen die ungehinderte Weiterfahrt zu ermöglichen, hielt sie am rechten Fahrbahnrand an. Der sich hinter ihr befindliche 64 Jahre alte VW-Fahrer bemerkte dies zu spät und fuhr auf. An seinem PKW entstand Sachschaden in Höhe von circa 1.200 Euro. Der Schadensumfang am Renault wurde auf rund 2.800 Euro geschätzt. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppdienst kam zum Einsatz. Die 53-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht. Eine stationäre Aufnahme erfolgte nicht. Verkehrsunfall mit Personenschaden Gegen 5 Uhr des 14.02.2025 befuhr ein 48-Jähriger mit einem Transporter die B 185 aus Richtung Köthen kommend in Richtung Dessau. Kurz vor der Ortslage Rosefeld geriet der Wagen auf der schneebedeckten Straße ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich und landete im Graben auf dem Dach. Der Transporter musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Die Schadenssumme beläuft sich auf etwa 12.000 Euro. Der Nutzer erlitt leichte Verletzungen, die ambulant in einer medizinischen Einrichtung versorgt wurden. Unfallflucht Im Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld wurde am 13.02.2025 eine Unfallflucht zur Anzeige gebracht. Ersten Ermittlungen zu Folge beabsichtige eine 18 Jahre alte Opelfahrerin gegen 18.30 Uhr von der Köthen er Bärteichpromenade aus kommend nach links in die Hallesche Straße abzubiegen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem PKW Volvo, der von der Bärteichpromenade - aus Richtung Fasanerie kommend – auf die Hallesche Straße auffahren wollte. Der Lenker des Volvos setzte daraufhin zurück und flüchtete vom Unfallort. Durch einen Zeugenhinweis konnte der PKW kurze Zeit später auf einem nahegelegenen Parkplatz festgestellt werden. Vom Fahrer jedoch fehlte jede Spur. Der Gesamtschaden liegt im unteren vierstelligen Bereich. Fahren unter Alkoholeinfluss In der Friedrich-Naumann-Straße in Zerbst wurde am 14.02.2025 gegen 1 Uhr der Fahrer eines Transporters angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Dabei nahmen die Beamten deutlichen Alkoholgeruch in seiner Atemluft wahr. Ein Test vor Ort wies ein vorläufiges Ergebnis von 1,5 Promille aus. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme angewiesen. Die weitere Fahrt wurde dem 39-Jährigen untersagt. Der Führerschein wurde einbehalten. Kriminalitätslage Einbruchsdiebstahl Einbrecher waren in den Abendstunden des 13.02.2025 in Friedersdorf am Werk. Zwischen 18 und 21 Uhr hatten sie ein Fenster eines Einfamilienhauses in der Straße „Feldweg“ aufgehebelt und sich so Zugang zu den Innenräumen verschafft. Hier betraten sie sämtliche Räume und durchsuchten Schränke und Behältnisse nach Verwertbarem. Ersten Erkenntnissen zu Folge wurden Bargeld im unteren dreistelligen Bereich und Schmuckgegenstände entwendet. Die Kriminalpolizei war zur Spurensuche im Einsatz. Taschendiebstahl Eine 76-Jährige wurde am 13.02.2025 in Bitterfeld- Wolfen Opfer eines Taschendiebstahls. Gegen 16 Uhr tätigte sie in einem Supermarkt in der Dessauer Allee ihre Einkäufe. Dabei hatte sie ihre Geldbörse im Einkaufswagen abgelegt. In einem unbeobachteten Moment griffen die Langfinger zu und stahlen das Portemonnaie.  Neben einer Bankkarte und Ausweisdokumenten befand sich ein Bargeldbetrag im mittleren zweistelligen Bereich in dem Behältnis. Taschendiebe machen sich insbesondere das Gedränge bei Veranstaltungen, in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln zunutze, um zuzuschlagen. Doch schon mit einfachen Verhaltensmaßnahmen kann man sich davor schützen, Opfer eines Diebstahls zu werden. Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen. Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang, Geldbörsen nicht oben in Einkaufstaschen oder Einkaufswagen zu deponieren, sondern möglichst körpernah in verschlossenen Innentaschen der Kleidung zu tragen. Betrug über Kleinanzeigenportal Ein 40 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld hatte am 05.02.2025 in einem Onlineportal zum Verkauf stehende Ortungstechnik im Wert von circa 60 Euro entdeckt. Der Geldtransfer wurde sodann über eine Bezahlplattform abgewickelt, jedoch ohne die Käuferschutzfunktion zu nutzen. Der Anbieter hatte im weiteren Verlauf zugesichert, die Ware sogleich zu verschicken und die Sendungsnummer zu übermitteln. Trotz mehrmaliger Nachfrage kam kein Kontakt mehr zu Stande. Da der Geschädigte auch die Artikel nicht erhalten hat, erstattete er am 13.02.2025 Strafanzeige. Die Inserate auf Kleinanzeigenportalen klingen oft verlockend. Doch Vorsicht ist geboten, denn bevor man die Ware in den Händen hält, muss sie zunächst einmal bezahlt werden. Wählt man dann eine Bezahlfunktion ohne Käuferschutz aus, kann das Geld verloren sein. In Betrugsfällen gibt es keine Rückerstattung. Die Polizei empfiehlt vor dem Kauf Recherchen über den Anbieter anzustellen und Zahlungsoptionen mit Käuferschutz zu wählen. Impressum: Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld Pressestelle Friedrich-Ebert-Strasse 39 06366 Köthen Tel: (03496) 426-0 Fax: (03496) 426-210 Mail: za.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de

Berichtszeitraum vom 12. bis 13.02.2025

Verkehrslage Verkehrsunfall mit Personenschaden Ein 43-Jähriger befuhr am 13.02.2025 gegen 10 Uhr mit einem Bus die K 2086 aus Richtung Löbnitz an der Linde in Richtung Wörbzig. Beim Überqueren der L 148 kam es zu einem Zusammenstoß mit einem PKW Opel eines 41 Jahre alten Mannes, der aus Richtung Dohndorf kommend in Richtung Kleinwülknitz unterwegs war. Sowohl der Busfahrer als auch der Nutzer des Opel mussten verletzungsbedingt in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. Die Schadenssumme am Bus beläuft sich auf rund 10.000 Euro. Am Opel entstand Totalschaden. Der finanzielle Umfang beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Der PKW wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Verkehrsunfall mit Sachschaden In der Zerbst er Straße „Wolfsbrücke“ beabsichtigte ein 57 Jahre alter Lenker eines PKW Ford nach links auf eine Parkfläche aufzufahren. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem PKW Skoda eines 73-Jährigen, der rückwärts von einer benachbarten Stellfläche aus auf die Straße „Wolfsbrücke“ auffahren wollte. Der Gesamtschaden bemisst sich auf circa 1.500 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Der Verkehrsunfall ereignete sich am 13.02.2025 gegen 9.30 Uhr. Verkehrsunfall mit Sachschaden Im Einmündungsbereich der Bitterfelder Straße/B 100 in Friedersdorf setzte eine 83 Jahre alte VW-Fahrerin am 13.02.2025 gegen 11 Uhr zurück und touchierte dabei den hinter ihr wartenden PKW Ford einer 75-Jährigen. Der Sachschaden an ihrem Fahrzeug wurde auf ungefähr 1.000 Euro geschätzt. Die Schadenshöhe am VW wurde mit annähernd 500 Euro angegeben. Verkehrsunfall mit Sachschaden Gegen 9 Uhr des 13.02.2025 befuhr ein 26-Jähriger mit einem Transporter die B 185 aus Richtung Porst kommend in Richtung Rosefeld. Kurz nachdem er den dortigen Kurvenbereich passiert hatte, verlor er beim Überholen eines PKW Audi aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen, kam nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Leitplanke. Die Bundesstraße war zu diesem Zeitpunkt winterglatt. Der Schadensumfang am Transporter liegt bei annähernd 5.000 Euro. Der Sachschaden an der Leitplanke wurde mit ungefähr 2.000 Euro beziffert. Verkehrskontrolle mit Folgen Einer Polizeistreife fiel am 13.02.2025 gegen 10 Uhr in der Bitterfeld- Wolfen er Virchowstraße die Besatzung eines Kleinkraftrades auf, da die Jugendliche, die als Sozius mitfuhr, keinen Helm trug. Das Fahrzeug wurde wenig später gestoppt. Allerdings konnte das Mädchen unerkannt flüchten. Bei der Überprüfung des 22 Jahre alten Fahrers stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und das angebrachte Kennzeichen bereits mehrere Jahre alt und somit ungültig war. Eine aktuelle Haftpflichtversicherung für das Gefährt bestand nicht. Zudem räumte er ein Drogen konsumiert zu haben. Auch wurden bei der Durchsuchung seiner Sachen betäubungsmittelverdächtige Substanzen aufgefunden. Eine Blutprobenentnahme wurde angewiesen und die Weiterfahrt untersagt. Kriminalitätslage Sachbeschädigung Unbekannte „verzierten“ im Zeitraum vom 09. bis 11.02.2025 in Köthen im Bereich der Aribertstraße, Brunnenstraße, Eduardstraße und August-Bebel-Straße mehrere Wohnhäuser mit dem Schriftzug „BRIX“. Die silberfarbenen und schwarzen Graffiti hatten größtenteils das Ausmaß 1,20 x 0,5 m. Der Gesamtschaden bemisst sich auf rund 1.200 Euro. Täterhinweise liegen bislang nicht vor. Die Polizei bittet daher um Zeugenhinweise. Sachdienliche Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt das Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld unter der Rufnummer 03496/4260 oder per Mail efst.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de entgegen. Einbruchsdiebstahl Zwischen 16 und 21.30 Uhr des 12.02.2025 bzw. in der vergangenen Nacht kam es in Zehringen , Merzien und Elsnigk zu Einbrüchen in Einfamilienhäuser. Die Täter drangen zumeist über zuvor gewaltsam geöffnete Kellertüren und –fenster in das Innere ein und öffneten und durchsuchten sämtliche Schränke und Behältnisse. In einem der angezeigten Fälle wurde ein Bargeldbetrag im unteren vierstelligen Bereich entwendet. Weitere Angaben zu eventuellem Diebesgut liegen der Polizei bislang nicht vor. Der Sachschaden liegt bei mehreren tausend Euro. Die Kriminalpolizei war zur Spurensuche im Einsatz. Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen ein großer Schock. Die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, sind für die Betroffenen meist schlimmer als der rein materielle Schaden. Wie man seine eigenen vier Wände wirkungsvoll schützen kann und welche Sicherungstechnik im Einzelfall geeignet ist, erfahren Interessierte über die Kampagne www.k-einbruch.de . Hier gibt die Polizei gemeinsam mit Netzwerkpartnern wissenswerte Tipps und Hinweise rund um das Thema Sicherheit. Zu individuellen Fragen steht zudem PK Andre Ochmann als Ansprechpartner des Polizeireviers Anhalt-Bitterfeld beratend zur Seite. Zudem macht das Präventionsmobil des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt am Donnerstag, dem 20. Februar 2025 hier Station. Auf dem Köthener Marktplatz erhalten Interessierte in der Zeit von 9 bis 14 Uhr wichtige Tipps und Hinweise zum Einbruchsschutz für die eigenen vier Wände, aktuellen Betrugsmaschen sowie der Vorbeugung von Fahrraddiebstahl. Die Beratung ist kostenlos. Impressum: Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld Pressestelle Friedrich-Ebert-Strasse 39 06366 Köthen Tel: (03496) 426-0 Fax: (03496) 426-210 Mail: za.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de

Berichtszeitraum vom 30. bis 31.01.2025

Verkehrslage Verkehrsunfall mit Sachschaden Eine 32-Jährige beabsichtigte am 30.01.2025 gegen 13.30 Uhr mit einem PKW Audi in Raguhn- Jeßnitz von der Straße „Neumarkt“ aus auf die Leopoldstraße aufzufahren. Im Einmündungsbereich setzte sie jedoch zurück und touchierte dabei den hinter ihr wartenden PKW VW einer 66 Jahre alten Frau. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von jeweils etwa 250 Euro. Verkehrsunfall mit Sachschaden In der Köthen er Eduardstraße stieß eine 75-jährige Toyotafahrerin am 30.01.2025 gegen 12.30 Uhr beim Einparken gegen einen am Fahrbahnrand abgestellten PKW Seat. Die Schadenssumme wurde für dieses Fahrzeug mit rund 2.000 Euro angegeben. Der Sachschaden am Toyota liegt bei circa 3.000 Euro. Wildunfall Zu einem Zusammenstoß mit einem Reh kam es am 31.01.2025 gegen 5.30 Uhr auf der B 183. Eine 62-Jährige war mit seinem PKW Toyota zwischen Weißandt-Gölzau und Radegast unterwegs, als plötzlich und unerwartet vor ihr ein Reh auf die Fahrbahn lief. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte eine Kollision mit dem Wildtier nicht verhindert werden. Die Schadenssumme am PKW wurde mit ungefähr 2.000 Euro beziffert. Kriminalitätslage Diebstahl Unbekannte entwendeten innerhalb nur weniger Minuten ein graues E-Bike, dass ordnungsgemäß mit einem Schloss gesichert an einem Supermarkt in der Wittener Straße in Bitterfeld- Wolfen abgestellt war. Die Tatzeit am 30.01.2025 kann von 13.30 bis 13.45 Uhr eingegrenzt werden. Dem 79-jährigen Besitzer ist ein Schaden von circa 2.500 Euro entstanden. Sachbeschädigung Offenbar gezielt gingen Übeltäter in Osternienburg vor. Wie am 31.01.2025 festgestellt wurde, hatten die Unbekannten mit Steinwürfen mehrere Panele eines an der B 187a gelegenen Solarparks beschädigt. Der finanzielle Umfang beläuft sich auf annähernd 2.000 Euro. Einbruchsdiebstahl Ein Einfamilienhaus in der Thalheimer Mittelstraße wurde in der Nacht vom 30. zum 31.01.2025 von Einbrechern heimgesucht. Die Täter hatten ein Fenster aufgehebelt und waren so in den Innenbereich eingedrungen. Hier öffneten und durchsuchten sie sämtliche Schränke und Behältnisse. Ersten Angaben zu Folge stahlen sie Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von etwa 30.000 Euro. Die Kriminalpolizei war zur Spurensicherung vor Ort im Einsatz. Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen ein großer Schock. Die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, sind für die Betroffenen meist schlimmer als der rein materielle Schaden. Wie man seine eigenen vier Wände wirkungsvoll schützen kann und welche Sicherungstechnik im Einzelfall geeignet ist, erfahren Interessierte über die Kampagne www.k-einbruch.de . Hier gibt die Polizei gemeinsam mit Netzwerkpartnern wissenswerte Tipps und Hinweise rund um das Thema Sicherheit. Zu individuellen Fragen steht zudem PK Andre Ochmann als Ansprechpartner des Polizeireviers Anhalt-Bitterfeld beratend zur Seite. Sonstiges Vermisstenmeldung mit kuriosem Ausgang In den Vormittagsstunden des 31.01.2025 ging bei der Zerbst er Polizei eine Vermisstenmeldung ein. Ein 35-Jähriger gab an, einen Bekannten schon seit einigen Tagen nicht mehr erreichen zu können. Auch erschien dieser nicht wie gewohnt an seiner Arbeitsstelle. Dieses Verhalten sei sehr ungewöhnlich und gab ihm Grund zur Sorge. Eine Überprüfung des 34 Jahre alten Mannes in den polizeilichen Informationssystemen brachte zu Tage, dass er derzeit in einer Justizvollzugsanstalt einsitzt. Impressum: Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld Pressestelle Friedrich-Ebert-Strasse 39 06366 Köthen Tel: (03496) 426-0 Fax: (03496) 426-210 Mail: za.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de

Berichtszeitraum vom 15. bis 16.01.2025

Verkehrslage Verkehrsunfall mit Sachschaden Im Innenbereich eines Wohnkomplexes in der Goethestraße in Zerbst kam es am 15.01.2025 gegen 13 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einer 71 Jahre alten Nissanfahrerin, die einen dortigen Parkplatz verlassen wollte und einem PKW Kia eines 57-Jährigen, der bereits im Rondell des Innenhofes unterwegs war. An seinem Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von circa 2.000 Euro. Die Schadenssumme am Nissan wurde auf rund 1.000 Euro geschätzt. Verkehrsunfall mit Sachschaden Beim rückwärts Ausfahren aus der Stellfläche eines Supermarkplatzes in der Langenfelder Straße in Köthen verwechselte ein 71 Jahre alter Lenker eines PKW Opel am 16.01.2025 gegen 12.30 Uhr Gas- und Bremspedal und stieß gegen einen Fahrradunterstand. Dieser wurde beschädigt und begrub zwei Räder unter sich. Der Gesamtschaden wurde mit annähernd 7.000 Euro angegeben. Ein Zeuge bemerkte dann, dass der Senior zwar ausstieg und sich umschaute, sich aber wieder in seinen Wagen setzte und den Unfallort verlassen wollte. Der Mann redete nun mehrfach auf den älteren Herrn ein und konnte ihn so zum Verbleiben bewegen. Verkehrskontrolle mit Folgen Einen unter Alkoholeinfluss stehenden LKW-Fahrer erwischte die Polizei am 15.01.2025 in Köthen . Gegen 16.30 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung im Katharinenbogen auf ihn aufmerksam. Die Beamten bemerkten sogleich Alkoholgeruch in seiner Atemluft, woraufhin ein Test angewiesen wurde. Dieser brachte einen vorläufigen Wert von 1,08 Promille zu Tage. Der 54-Jährige wurde daraufhin zu einer Polizeidienststelle verbracht, wo er sich einem beweissicheren Atemalkoholtest unterzog. Dieser bestätigte annähernd den Vorwert. Der LKW musste stehen bleiben. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde eingeleitet. Damit jedoch noch nicht genug, stellte sich bei der Überprüfung heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Da er die geforderte Geldsumme aufbringen konnte, blieb er auf freiem Fuß. Kriminalitätslage versuchte Erpressung Immer wieder versuchen Betrüger zumeist männliche Personen mit der angedrohten Veröffentlichung von intimen Aufnahmen zu erpressen. In diesem Fall meldete sich am 15.01.2025 ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld bei der Polizei. Er hatte am Nachmittag desselben Tages über eine Kommunikationsplattform Kontakt zu einer ihm unbekannten weiblichen Person aufgenommen, die ihn nun zu einem Videochat einlud. Währenddessen zeigte sich der junge Mann unbekleidet. Wenig später erhielt er sodann eine Geldforderung in Höhe von 500 Euro. Sollte er dieser nicht nachkommen, wurde mit der Veröffentlichung der gemachten Aufnahmen gedroht. Der Betroffene ging nicht darauf ein, sondern erstattete Strafanzeige. Zum Schutz vor sexueller Erpressung empfiehlt die Polizei, keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen anzunehmen, regelmäßig die Account- und Privatsphäreeinstellungen zu überprüfen und vorsichtig mit der Veröffentlichung persönlicher Daten umzugehen. Einbruchsdiebstahl Ein Einfamilienhaus in der Ludwig-Uhland-Straße in Sandersdorf- Brehna wurde am 15.01.2025 zur Zielscheibe von Einbrechern. Die Unbekannten nutzten die Abwesenheit der Bewohner in den frühen Abendstunden aus und drangen über eine gewaltsam geöffnete Tür in das Innere ein. Hier öffneten und durchsuchten sie Schränke und Behältnisse nach Verwertbarem. Entwendet wurde ersten Ermittlungen zu Folge Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von etwa 5.000 Euro. Die Kriminalpolizei war zur Spurensicherung vor Ort im Einsatz. versuchter Einbruchsdiebstahl Zwischen 7.30 und 10.30 Uhr des 16.01.2025 wurde die Seitenscheibe eines PKW Skoda, der auf einem Parkplatz in der Brehnaer Straße in Bitterfeld -Wolfen abgestellt war, mit einem unbekannten Gegenstand eingeschlagen und vollständig zerstört. Die Schadenssumme wurde mit rund 200 Euro angegeben. Aus dem Fahrzeuginnenraum fehlte nichts. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte Beamte des Revierkommissariats Bitterfeld- Wolfen beabsichtigten am 16.01.2025 gegen 7.30 Uhr in der Jahnstraße den Fahrer eines PKW BMW zu kontrollieren. Dieser reagierte äußerst aggressiv auf die Polizisten und versuchte zu Fuß zu entkommen, was jedoch misslang. Als die Streife ihn nach wenigen Metern stellen konnte, ging er auf einen der Beamten los und leistete Widerstand. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten bei ihm Anzeichen, die auf einen Betäubungsmittelkonsum hindeuteten. Ein beweissicherer Urintest wurde angeordnet, dessen Auswertung jedoch noch aussteht. Die Polizeibeamten trugen keine Verletzungen davon. Impressum: Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld Pressestelle Friedrich-Ebert-Strasse 39 06366 Köthen Tel: (03496) 426-0 Fax: (03496) 426-210 Mail: za.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de

Berichtszeitraum vom 09. bis 10.01.2025

Verkehrslage Unfallflucht Eine 16-Jährige fuhr am 09.01.2025 gegen 15 Uhr mit einem Fahrrad in Raguhn- Jeßnitz aus Richtung Dessauer Straße kommend in einen Kreisverkehr. Beim Überqueren der Salegaster Chaussee wurde sie von einem blauen PKW unbekannten Typs erfasst, dessen Fahrerin das Rondell an der Ausfahrt verlassen wollte. Die Jugendliche kam zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. An ihrem fahrbaren Untersatz entstand Sachschaden in Höhe von ungefähr 50 Euro. Die Nutzerin des PKWs, die als circa 25 Jahre alt und mit langen braunen Haaren, die zu einem Zopf gebunden waren, beschrieben wurde, hielt kurz an, erkundigte sich nach dem Befinden des Mädchens und setzte dann ihre Fahrt fort. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, die Angaben zum beteiligten PKW oder dessen Fahrerin machen können. Sachdienliche Hinweise nimmt das Revierkommissariat Bitterfeld-Wolfen unter der Rufnummer 03493/3010 oder per Mail efst.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de entgegen. Verkehrsunfall mit Sachschaden In der Edderitzer Straße in Köthen verlor eine 20-jährige Skodafahrerin am 09.01.2025 gegen 17 Uhr auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren PKW und stieß gegen einen am Fahrbahnrand abgeparkten PKW Kia. Der Gesamtschaden bemisst sich auf rund 7.000 Euro. Der Skoda war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Personen wurden nicht verletzt. Verkehrsunfall mit Sachschaden Gegen 16.30 Uhr des 09.01.2025 befuhr eine 55 Jahre alte Frau mit einem PKW Nissan in Köthen die Maxim-Gorki-Straße in Richtung der Straße „Am Wasserturm“. An der Einmündung musste sie verkehrsbedingt halten. Ein sich hinter ihr befindlicher 18-jähriger Renaultfahrer konnte seinen PKW nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen und fuhr auf. Die Schadenssumme an seinem Fahrzeug wurde auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Der Sachschaden am Nissan beläuft sich auf circa 500 Euro. Die eingesetzten Beamten stellten während der Unfallaufnahme fest, dass keine wintertauglichen Reifen am Renault angebracht waren. Die Fahrbahn war zur Unfallzeit mit einer Schneedecke überzogen. Die Polizei weist darauf hin, dass es eine generelle Winterreifenpflicht in Deutschland nicht gibt. Allerdings sind bei Eis- oder Schneeglätte nur Winterreifen zulässig. Bei einem Verstoß drohen dem Fahrer ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg. Kommt es dadurch zu einem Verkehrsunfall muss der Fahrer mit einer Geldbuße von 120 Euro und zusätzlich mit einem Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg rechnen. Verkehrsunfall mit Sachschaden Auf einem Parkplatz im Zerbst er Amtsmühlenweg beschädigte ein 47-Jähriger am 10.01.2025 gegen 4 Uhr beim Schneeschieben mit einem Multicar einen dort abgestellten PKW Mitsubishi. An diesem entstand Sachschaden in Höhe von annähernd 2.000 Euro. Der Sachschaden am Räumfahrzeug liegt bei annähernd 200 Euro. Verkehrsunfall mit Sachschaden Nahe Sanderdorf- Brehna befuhr eine 27 Jahre alte Frau mit einem PKW Citroen die B 183a in Richtung B 100. Auf Höhe der einmündenden Straße „An der B 100“ kam es zu einer Kollision mit dem PKW Toyota eines 79-Jährigen, der die Bundesstraße aus Richtung Brehna kommend überqueren wollte. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von jeweils etwa 500 Euro. Der Verkehrsunfall ereignete sich am 09.01.2025 gegen 18.30 Uhr. Unfallflucht Die Köthen er Polizei ermittelt derzeit im Rahmen einer Unfallflucht. Demzufolge war eine 22-Jährige am 09.01.2025 gegen 16 Uhr mit einem PKW VW in der Friedhofstraße in Richtung Bärplatz unterwegs, als es zu einer seitlichen Kollision mit einem sich im Gegenverkehr befindlichen Fahrzeug kam. Dadurch wurde der Außenspiegel der Fahrerseite zerstört. Anstatt seiner Wartepflicht nachzukommen, verließ der unbekannte PKW-Fahrer unerlaubt die Unfallstelle. Der Schadensumfang am VW liegt bei circa 300 Euro. Kriminalitätslage Einbruchsdiebstahl In den frühen Morgenstunden des 09.01.2025 brachen unbekannte Täter die Tür eines Einfamilienhauses im Birkenweg in Bitterfeld -Wolfen auf. Im Inneren öffneten und durchsuchten sie sämtliche Schränke und Behältnisse. Neben einer Münzsammlung entwendeten sie außerdem Bargeld und Schmuck. Die Schadenssumme wurde mit ungefähr 22.000 Euro angegeben. Die Kriminalpolizei war zur Spurensicherung vor Ort im Einsatz. Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen ein großer Schock. Die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, sind für die Betroffenen meist schlimmer als der rein materielle Schaden. Wie man seine eigenen vier Wände wirkungsvoll schützen kann und welche Sicherungstechnik im Einzelfall geeignet ist, erfahren Interessierte über die Kampagne www.k-einbruch.de . Hier gibt die Polizei gemeinsam mit Netzwerkpartnern wissenswerte Tipps und Hinweise zum Thema Sicherheit. Zu individuellen Fragen steht zudem PK Andre Ochmann als Ansprechpartner des Polizeireviers Anhalt-Bitterfeld beratend zur Seite. Impressum: Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld Pressestelle Friedrich-Ebert-Strasse 39 06366 Köthen Tel: (03496) 426-0 Fax: (03496) 426-210 Mail: za.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de

Berichtszeitraum vom 12. bis 13.11.2024

Verkehrslage Verkehrsunfall mit Sachschaden In der Bitterfeld -Wolfener Mittelstraße kam es am 13.11.2024 gegen 7.30 Uhr im Bereich der Außenspiegel zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Transporter einer 43-Jährigen, die in Richtung Bismarckstraße unterwegs war und einem am rechten Fahrbahnrand abgeparkten LKW. Der Gesamtschaden bemisst sich auf rund 300 Euro. Verkehrsunfall mit Sachschaden Eine 20-Jährige befuhr mit ihrem PKW Hyundai am 13.11.2024 gegen 7 Uhr in Bitterfeld -Wolfen die Dürener Straße in Richtung Zörbiger Straße. An der Einmündung Mittelstraße beabsichtigte sie nach links in diese abzubiegen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem sich im Gegenverkehr befindlichen PKW VW einer 55 Jahre alten Frau. Die Schadenssumme an ihrem Fahrzeug wurde auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Der Sachschaden am Hyundai liegt bei ungefähren 3.000 Euro. Unfallflucht Zeugen hatten beobachtet, dass ein unbekannter Mazdafahrer am 12.11.2024 gegen 17.45 Uhr beim Ausfahren aus einer Stellfläche eines Supermarktparkplatzes in der Langenfelder Straße in Köthen gegen einen in unmittelbarer Nähe abgestellten PKW BMW stieß. Anstatt an der Unfallstelle zu verbleiben, verließ er diese unerlaubt. Am BMW entstand Sachschaden in Höhe von circa 250 Euro. Die Beamten konnten wenig später den Nutzer des Mazda ermitteln. Die Schadenssumme an seinem Fahrzeug wurde ebenfalls mit etwa 250 Euro angegeben. Er muss sich nun wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten. Geschwindigkeitskontrolle In Köthen führte die Polizei in den Nachmittagsstunden des 12.11.2024 eine Geschwindigkeitskontrolle mit einem Lasermessgerät durch. So wurden im Zeitraum von 15 bis 16 Uhr in der Maxim-Gorki-Straße fünf Verkehrsteilnehmer registriert, die zu schnell unterwegs waren. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 97 km/h bei erlaubten 30 km/h. Kriminalitätslage versuchter Einbruchsdiebstahl Unbekannte verschafften sich zwischen 17.30 und 20.30 Uhr des 12.11.2024 über eine zuvor aufgebrochene Tür eines Einfamilienhauses in der Straße „Vordamm“ im Zerbster Ortsteil Lindau Zugang zu den Innenräumen. Hier wurden sämtliche Räume betreten und mehrere Schränke und Behältnisse nach Verwertbarem durchsucht. Ersten Erkenntnissen zu Folge wurde jedoch nichts entwendet. Der Sachschaden an der Tür beläuft sich auf annähernd 500 Euro. Mann belästigt Passanten Die Polizei wurde am 11.11.2024 gegen 14 Uhr in die Köthen er Wallstraße gerufen. Dort soll ein Mann Passanten belästigt und bedroht haben. Vor Ort bestätigte sich die geschilderte Sachlage. Während der polizeilichen Maßnahmen versuchte die betreffende Person zu flüchteten und sich diesen zu widersetzen. Der Mann wurde durch Rettungskräfte anschließend in ein Fachkrankenhaus verbracht. Gegen den 18-Jährigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Datenklau im Netz Betrüger hatten es am 10.11.2024 auf eine 51 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld abgesehen. Mit ihren sich unerlaubt verschafften Daten hatten sie sich unter anderem Zugang zu einem Streamingdienst und einem Telekommunikationsdienstleister erschlichen. Zudem erhielt die Geschädigte eine Mail von ihrem eigenen Account, in der der Absender 500 US Dollar von ihr forderte. Sollte sie die Summe nicht zahlen, wurde mit der Veröffentlichung persönlicher Bildaufnahmen gedroht. Die Frau kam der Forderung nicht nach. Sie wandte sich an die Polizei und erstattete am 12.11.2024 Strafanzeige. Ein finanzieller Schaden ist ihr bislang nicht entstanden. Das Ausspähen von Daten wird von Kriminellen genutzt, um sich zu bereichern und den Opfern großen Schaden zuzufügen. Täter verwenden erspähte Daten, um im Internet zum Beispiel auf Rechnung ihrer Opfer Bestellungen zu tätigen. Daher rät die Polizei die eigenen Daten präventiv zu schützen. So sollte jeder im Internet angelegte Account mit unterschiedlichen sicheren Passwörtern versehen werden. Auch ist ein aktueller Virenschutz auf dem PC, Notebook oder Smartphone unabdingbar. Einbruchsdiebstahl Zwischen dem 26.10. und 13.11.2024 drückten Einbrecher mehrere Türen einzelner Kellerabteile eines Mehrfamilienhauses in der Schreberstraße in Bitterfeld -Wolfen auf. Abgesehen hatten es die Diebe auf ein rotes Mountainbike und Kleinwerkzeuge im Gesamtwert von ungefähr 700 Euro. Impressum: Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld Pressestelle Friedrich-Ebert-Strasse 39 06366 Köthen Tel: (03496) 426-0 Fax: (03496) 426-210 Mail: za.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de

Berichtszeitraum vom 10. bis 11.11.2024

Verkehrslage Verkehrsunfall mit Sachschaden Zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden kam es am 11.11.2024 gegen 9.30 Uhr in Aken . Ersten Ermittlungen zu Folge war ein 84-jähriger Mazdafahrer in der Flurstraße aus Richtung Calber Landstraße kommend in Richtung Ackerstraße unterwegs. Auf Höhe der Einmündung Holländer Weg kam es zu einem Zusammenstoß mit einem PKW Audi eines 36 Jahre alten Mannes, der vom Holländer Weg aus nach rechts in die Flurstraße abbiegen wollte. An seinem Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von circa 5.000 Euro. Der Schadensumfang am Mazda beläuft sich auf annähernd 6.000 Euro. Verkehrsunfall mit Sachschaden Beim Befahren eines Haltestellenbereichs in der Bitterfelder Straße in Heideloh streifte ein 41 Jahre alter Busfahrer am 11.11.2024 gegen 7.30 Uhr seitlich einen Unterstand für Fahrgäste. Personen wurden zu dieser Zeit nicht befördert. Die Schadenshöhe am Bus liegt bei geschätzten 5.000 Euro. Für das Schutzdach wurde der Sachschaden mit etwa 1.000 Euro angegeben. Verkehrsunfall mit Sachschaden In Bitterfeld -Wolfen befuhr eine 36-Jährige am 11.11.2024 gegen 12 Uhr mit einem PKW Opel die Zörbiger Straße aus Richtung Sandersdorf kommend in Richtung Innenstadt. Um einem sich im Gegenverkehr befindlichen Rettungswagen mit Sondersignal die freie Durchfahrt zu ermöglichen, stoppte sie ihr Fahrzeug ab. Dies bemerkte ein sich im Nachfolgeverkehr befindlicher 41 Jahre alter Nutzer eines PKW VW zu spät und fuhr auf. Der Gesamtschaden wurde auf circa 700 Euro geschätzt. Wildunfall Ein 23-Jähriger befuhr am 10.11.2024 gegen 19 Uhr mit einem PKW Audi die K 2037 aus Richtung Zschornewitz in Richtung Muldenstein. Nahe der Ortslage Burgkemnitz verlor er bei dem Versuch einem Reh auszuweichen die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verkehrszeichen und einem Leitpfosten. Zu einem Zusammenstoß mit dem Wildtier kam es nicht. Die Schadenssumme bemisst sich insgesamt auf etwa 4.000 Euro. Vorausschauendes Fahren und erhöhtes Gefahrenbewusstsein helfen, folgenschwere Wildunfälle zu vermeiden. Die Tiere überqueren besonders häufig in Waldabschnitten und an Feldrändern die Straßen. Und das vor allem in den Abend- und frühen Morgenstunden während der Dämmerung. Wichtig: Fuß vom Gas und immer bremsbereit sein! Die Polizei rät daher, bei einer drohenden Kollision mit einem Tier möglichst zu bremsen und grundsätzlich nicht auszuweichen. Riskante Ausweichmanöver können den Gegenverkehr gefährden oder schnell am nächsten Baum enden. Unfallflucht Das Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld ermittelt derzeit in einem Fall von Unfallflucht. Demzufolge hatte ein 52-Jähriger seinen PKW Peugeot am 16.10.2024 gegen 15.50 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Leipziger Straße in Köthen abgestellt. Als er seinen Wagen circa 30 Minuten später wieder nutzen wollte, musste er eine unfallbedingte Beschädigung im Bereich der hinteren linken Stoßstange feststellen. Der Verursacher kam seiner Wartepflicht nicht nach. Er entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Die Schadenssumme am Peugeot wurde mit rund 500 Euro angegeben. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Unfallgeschehen, zum gesuchten vermutlich pinkfarbenen Fahrzeug bzw. zu dessen Nutzer machen können, sich unter der Rufnummer 03496/4260 bzw. per Mail efst.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de im Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld zu melden. Verkehrsunfall mit Personenschaden In Zerbst befuhr eine 16-Jährige am 11.11.2024 gegen 7.30 Uhr mit einem Moped die Roßlauer Straße in Richtung Magdeburg. An der Kreuzung zur Straße „Alter Teich“ musste sie aufgrund einer wechselnden Ampelphase abbremsen. Dabei verlor sie aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über ihr Zweirad und kam zu Fall. Durch den Sturz zog sie sich Verletzungen zu. Eine Aufnahme in ein nahegelegenes Krankenhaus erfolgte. Der Sachschaden am Moped beläuft sich auf rund 1.500 Euro. Kriminalitätslage versuchter Einbruchsdiebstahl Unbekannte drangen im Zeitraum vom 09.11.2024 11.30 Uhr bis 10.11.2024 17 Uhr unberechtigt auf ein Firmengelände in der Köthener Straße in Kleinwülknitz ein. Hier versuchten sie sich gewaltsam Zugang zu den Innenräumen mehrerer Gebäude zu verschaffen. Dies gelang jedoch nicht, sodass die Täter von ihrem Vorhaben abließen. Die Höhe des Sachschadens wurde auf etwa 100 Euro geschätzt. Einbruchsdiebstahl Einbrecher waren zwischen dem 08. und 11.11.2024 in Großzöberitz am Werk. Die Täter hatten es auf ein landwirtschaftliches Unternehmen in der Teckentrupstraße abgesehen. Sie öffneten unter Zuhilfenahme von Werkzeugen die Tür einer Werkhalle und stahlen daraus Ortungstechnik sowie Fahrzeugzubehör von dort untergestellten Traktoren im Wert von ungefähr 15.000 Euro. Einbruchsdiebstahl Ein Vereinsheim einer Gartensparte in der Friedensstraße in Bobbau wurde in der Nacht vom 10. zum 11.11.2024 zur Zielscheibe von dreisten Dieben. Diese zerstörten die Tür eines Nebenraums und entwendeten daraus mehrere motorbetriebene Gartengeräte. Die Schadenssumme beträgt ungefähr 1.000 Euro. Nach den Herbstarbeiten in den Kleingärten und Bungalowanlagen beginnt nun mit dem Winterhalbjahr eine Zeit der Ruhe und Einsamkeit in den Anlagen. Diese Situation wird von einigen Kriminellen ausgenutzt, um ungesehen Diebstähle und Einbrüche zu begehen. Daher empfiehlt die Polizei als wirksamen Schutz solide Absicherungen an der Innenseite von Türen und Fenstern, die möglichst auch von außen sichtbar sind. Langfingern sollten nach Möglichkeit keine Hilfsmittel an die Hand gegeben werden. So wird zum Beispiel angeraten, Werkzeuge, Gartengeräte oder auch Leitern an einem sicheren und für Diebe nicht einsehbaren Ort zu deponieren. Dies gilt auch für wertintensive technische Geräte oder gar Terrassenmöbel, die auch im eigenen Keller „überwintern“ können. Impressum: Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld Pressestelle Friedrich-Ebert-Strasse 39 06366 Köthen Tel: (03496) 426-0 Fax: (03496) 426-210 Mail: za.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de

Berichtszeitraum vom 23. bis 24.10.2024

Verkehrslage Verkehrsunfall mit Personenschaden Eine 18-Jährige beabsichtigte am 24.10.2024 gegen 7 Uhr mit einem PKW Skoda in Quellendorf von der Köthener Straße aus nach links in die Hauptstraße abzubiegen. Hierbei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem sich im Gegenverkehr befindlichen PKW BMW einer 31 Jahre alten Frau. Beide Fahrzeugführerinnen wurden mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser verbracht, konnten diese am selben Tag jedoch wieder verlassen. Am Skoda entstand Sachschaden in Höhe von annähernd 35.000 Euro. Die Schadenssumme am BMW beläuft sich auf circa 45.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Verkehrsunfall mit Personenschaden Gegen 11 Uhr des 24.10.2024 befuhr eine 51-Jährige mit einem Kleintransporter in Köthen die Paschlewwer Straße. Beim Überqueren der Geuzer Straße in Richtung Konrad-Adenauer-Allee erfasste sie einen 74 Jahre alten Radfahrer, der sich ihr aus Richtung Großpaschleben näherte. Der Senior kam zu Fall und zog sich schwere Verletzungen zu. Er musste in ein Klinikum eingeliefert werden. Eine stationäre Aufnahme erfolgte. Der Sachschaden am Fahrrad liegt bei ungefähr 100 Euro. Die Beschädigung am Transporter wurde mit rund 900 Euro angegeben. Verkehrsunfall mit Sachschaden Zu einem Auffahrunfall kam es am 23.10.2024 gegen 13.30 Uhr in Zerbst . Demzufolge befuhr eine 36-Jährige mit einem PKW Skoda die Roßlauer Straße aus Richtung Jütrichau kommend in Richtung stadteinwärts. An der Kreuzung Dessauer Straße/Am Krimmling musste sie verkehrsbedingt halten. Dies bemerkte ein sich hinter ihr befindlicher 74 Jahre alter Renaultfahrer zu spät und fuhr auf. Der Sachschaden wurde auf insgesamt etwa 1.500 Euro geschätzt. Kriminalitätslage Einbruchsdiebstahl Im Schutz der Dunkelheit verschafften sich Einbrecher in der Nacht vom 23. zum 24.10.2024 gewaltsam Zugang zu einem umfriedeten Baustellengelände in der Münchener Straße in Sandersdorf- Brehna . Hier luden sie eine Baumaschine auf ein Transportfahrzeug und flüchteten damit in unbekannte Richtung. Aus einem zudem aufgebrochenen Container fehlte jedoch nichts. Der Gesamtschaden wurde mit rund 19.000 Euro angegeben. Einbruchsdiebstahl Als ein 62-Jähriger am 24.10.2024 gegen 6 Uhr zu seinem im Waldweg in Diebzig abgestellten Transporter kam, bemerkte er mehrere Personen, die sich hinter seinem Fahrzeug aufhielten und bei seinem Anblick in einen dahinter abgestellten silberfarbenen PKW unbekannten Typs sprangen und in Richtung Wulfen flüchteten. Bei genauerem Hinsehen musste der Nutzer feststellen, dass die Hecktür offenstand und mehrere Elektrowerkzeuge, die sich auf der Ladefläche befanden, gestohlen worden waren. Der Schadensumfang beträgt annähernd 4.000 Euro. Fahrzeugdiebstahl Gegen 00.30 Uhr des 24.10.2024 hatten Zeugen beobachtet, dass zwei derzeit unbekannte Personen ein orangefarbenes Kleinkraftrad von einem Parkplatz in der Albert-Schweitzer-Straße in Bitterfeld -Wolfen entwendet hatten und sich damit in Richtung eines nahegelegenen Kleingartenvereins bewegten. Nachdem die Zeugen die Polizei informiert hatten, nahmen sie die Verfolgung auf, verloren die Spur der Täter jedoch. Auch die Absuche einer alsbald eingetroffenen Streifenwagenbesatzung führte weder zur Ergreifung der Täter noch zum Auffinden des Zweirades. Zur Schadenshöhe liegen der Polizei derzeit keine Angaben vor. sexuelle Erpressung Immer wieder versuchen Betrüger zumeist männliche Personen mit der angedrohten Veröffentlichung von Nacktfotos zu erpressen. In diesem Fall meldete sich am 24.10.2024 ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld bei der Polizei. Er hatte am Vortag über eine Kommunikationsplattform Kontakt zu einer ihm unbekannten weiblichen Person aufgenommen. Es kam zum gegenseitigen Austausch intimer Aufnahmen.  Wenig später erhielt er sodann eine Geldforderung in Form von Guthabenkarten. Sollte er dieser nicht nachkommen, wurde mit der Veröffentlichung der Fotos gedroht. Der Betroffene ging darauf ein und übermittelte mehrere Codes im Gesamtwert von 400 Euro. Zum Schutz vor sexueller Erpressung empfiehlt die Polizei, keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen anzunehmen, regelmäßig die Account- und Privatsphäreeinstellungen zu überprüfen und vorsichtig mit der Veröffentlichung persönlicher Daten umzugehen. Impressum: Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld Pressestelle Friedrich-Ebert-Strasse 39 06366 Köthen Tel: (03496) 426-0 Fax: (03496) 426-210 Mail: za.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de

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