Mit dem Thema Zielorientierte Verkehrs- und Mobilitaetsplanung am Beispiel der Region Hannover' soll die praktische Umsetzung der in der AGENDA 21 beschrieben nachhaltigen Entwicklung beispielhaft an der Region Hannover gezeigt werden. Fuer die Darstellung der Region Hannover im Themenparkbereich 'Die Mobilitaet' stehen die folgenden Ziele im Vordergrund: - Das Problembewusstsein fuer das Thema verantwortlicher Umgang mit Mobilitaet wecken, - Visionen zukuenftiger Mobilitaet aufzeigen, - Mobilitaet verstehen und - dem EXPO-Besucher ein nachhaltiges Erlebnis bieten. Der Grundgedanke bei der Darstellung der Region Hannover im Themenpark soll die Entwicklung der Verkehrsplanungsmethodik von der nachfrageorientierten Mobilitaetsplanung der Vergangenheit zur zielorientierten Mobilitaetsplanung der Gegenwart sein. Die wachsende Mobilitaet fuehrt auch in Mobilitaetsschwellenlaendern zu immer groesseren Problemen. Mit dem Thema Mobilitaet in Mobilitaetsschwellenlaendern - Probleme und Moeglichkeiten einer nachhaltigen Entwicklung der Mobilitaet in Entwicklungslaendern soll am Beispiel der Laender China, Aegypten und Tunesien die Moeglichkeiten einer nachhaltigen Entwicklung der Mobilitaet gezeigt werden.
Schiffsemissionen gehören zu den wichtigsten Quellen von Luftschadstoffen in Hafenstädten und daran angrenzenden Küstenregionen. Um den daraus resultierenden Gesundheitsgefahren und Umweltbelastungen entgegenzuwirken, werden in nationalen und internationalen Gremien sowie in Politik und Behörden Maßnahmen zur Emissionsminderung diskutiert. Hierzu gehören neuartige Schiffstreibstoffe (wie Flüssiggas, LNG), Abgasreinigungstechnologien (wie Katalysatoren) und Landstromanlagen. Um den anstehenden Entscheidungen eine solide Grundlage zu bieten, wird dringend mehr Forschung über den Einfluss von Schiffsemissionen auf die lokale Umwelt - abhängig von der jeweiligen chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre sowie der geographischen und klimatischen Situation des betroffenen Ortes - benötigt. Ein geeigneter Forschungsansatz umfasst die Bestimmung von Emissionsfaktoren unter Außenbedingungen, die Messung der chemischen Zusammensetzung von Schiffsabgasfahnen im Nahbereich der Schornsteine, die Ermittlung und Bereitstellung lokaler Schiffsemissionsinventare, sowie die Verbesserung und Anwendung von Chemietransportmodellen für Hafengebiete. Infolgedessen hat ShipCHEM folgende Ziele formuliert: (1) Durchführung von Emissionsmessungen auf repräsentativen Schiffen in Megaports des Yangtse-River-Deltas in China (Shanghai und Ningbo-Zhoushan) inklusive der Bestimmung von gasförmigen und partikelgebundenen Komponenten. Die Auswertung der Messungen wird verbesserte Datensätze lastabhängiger Emissionsfunktionen und Emissionsfaktoren für alle relevanten Schadstoffe liefern. Die Ergebnisse werden im Kontext vorhandener Emissionsfaktoren aus der Literatur und verfügbarer Beobachtungsdaten aus den europäischen Megaports Hamburg und Rotterdam interpretiert. (2) Erstellung eines hochaufgelösten, direkt in Chemietransport-Modellsystemen verwendbaren Schiffsemissionsinventars, basierend auf Schiffsaktivitätsdaten mit allen relevanten Schadstoffen. (3) Verbesserung der Ausbreitungs- und Chemiemodelle für Abgasfahnen von Schiffen durch Auswertung und Vergleich von Modellergebnissen mit Beobachtungsdaten in Hafengebieten. (4) Bestimmung des Einflusses der Schifffahrt auf die Luftqualität in Megaport-Regionen auf unterschiedlichen räumlichen Skalen durch Anwendung regionaler (COSMO-CLM/CMAQ) und darin genesteter urbaner Modellsysteme (CityChem). (5) Analyse der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Häfen in Shanghai und Hamburg in Bezug auf die Rolle der Häfen für die jeweilige Luftqualität in der Stadt und deren Umgebung. Dies beinhaltet die Bewertung neuer Emissionsstandards in beiden Häfen, die es ermöglicht den Erfolg verschiedener Emissionsminderungsmaßnahmen zu beurteilen.
Das vom BMBF finanzierte Verbundprojekt Südchinesisches Meer-Natürliches Laboratorium unter klimatischen und anthropogenen Stress (SOCLIS) ist eine erweiternde Aktivität, die den bilateralen MEGAPOL (Megacity's fingerprint in Chinese southern marginal seas: Investigation of pollutant fingerprints and dispersal) Verbund, welcher am IOW koordiniert wird, bis in das Jahr 2021 verlängert. Die zentrale Aktivität in SOCLIS bildet die Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff SONNE (SO269), die im August von Singapur in das Arbeitsgebietet am nördlichen Schelfrand des Südchinesischen Meeres vor dem Perlflussästuar starten wird. SOCLIS hat zum Ziel, die marinen Umweltveränderungen vom Schelf bis in die tieferen ozeanischen Regionen zu untersuchen, um die Auswirkungen von anthropogenen und natürlichen Veränderungen auf das marine Ökosystem zu studieren. Untersucht werden die Austauschprozesse Land-Ozean (Perlfluss), Veränderungen der physikalischen Antriebe (Monsun, Zirkulation), anthropogene Stoffflüsse (u.a. Kohlenstoff, Nährstoffe, organische Schadstoffe, Mikroplastik, Antibiotika) die infolge der Entwicklung einer Megastadt um das Perlflussästuar modifiziert durch klimatische Variabilität entstehen. Während der Expedition wurde eine kontaminationsfreie Verankerung am nördlichen Kontinentalhang des Südchinesischen Meeres im Einflussbereich des Perlflusses aufgebaut und eingesetzt, die eine zeitliche Auflösung der Sedimentationsmuster natürliche und anthropogene Partikel erlauben soll. Die Verankerung erweitert die Infrastruktur und die wissenschaftlichen Schwerpunkte des SOCLIS/MEGAPOL Konsortiums. Sie wurde im Rahmen von TRAN (Zeitliche Muster anthropogene und natürliche Partikel am Kontinentalhang des Südchinesischen Meeres) konzipiert. Am SOCLIS mit seiner 30 monatigen Laufzeit sind die Universität Hamburg mit dem Institut für Geologie und die chinesischen Partner vertreten durch das Guangzhou Marine Geological Survey sowie die Jiao Tong Universität in Shanghai beteiligt. SOCLIS wird wie MEGAPOL und TRAN vom Leibniz Institut für Ostseeforschung Warnemünde koordiniert.
Die südöstlichen Ausläufer des Himalaya bilden ein stark gefaltetes Bergland, das China von Südostasien trennt. Der ferne Südwesten Chinas liegt im hochliegenden Teil dieser Region und entspricht etwa der Provinz Yunnan. In der Provinz, die etwa die Größe Frankreichs hat, finden sich Plateaus, die seit prähistorischer Zeit kulturelle Zentren waren, während unzugängliche Gebirge teilweise bis ins 20. Jh wenig von menschlichen Aktivitäten beeinflusst waren. Kulturelle Vielfalt und Biodiversität machen die Region für die Erforschung von Interaktionen zwischen menschlichen Gesellschaften und ihrer natürlichen Umwelt interessant. Natürliche und kulturelle Barrieren, vielfältige Landnutzungssysteme, kleinteilige räumliche Strukturen, überregionale Handelsnetze, und Migration, bei der chinesische Zuwanderung überwog und Bergbau einen Motor darstellte, schufen verschiedene Dynamiken.Umwelthistorische Raumanalysen von drei Bergbauregionen durch die letzten fünf Jahrhunderte bilden das Kernstück des Projekts. Forschungsbeitrag besteht inhaltlich in der Untersuchung einer wenig erforschten Region, die als Beispiel intensiven Bergbaus außerhalb der westlichen Welt komparativ besonders interessant ist. Der methodische Beitrag besteht in der Entwicklung anwendugsorientierter räumliche Modelle zur Untersuchung von Landschaftsveränderungen unter Datenmangelbedingungen, die als kalibrierte Vergleiche das Potential für überregionale Anwendungen haben.Die interdisziplinär historisch-geographische Methodik wurde von der Antragstellerin in Kooperationsprojekten mit Hans-Joachim Rosner (Geographie, Universität Tübingen) und Yang Yuda (Historische Geographie, Fudan Universität, Shanghai) während der DFG-Forschergruppe Monies, Markets and Finance in China and East Asia entwickelt, die Hans Ulrich Vogel von 2005 bis 2011 leitete. Die Kombination quellenkritischer Auswertung und Raumanalyse überwindet Beschränkungen dünn gesähter und einseitiger Schriftquellen und erweitert die Materialgrundlage über traditionelle Schriftquellen hinaus auf dendrochronlogische und stratigraphische Daten sowie aus Feldarbeit und Oralgeschichte. Die Lokalisierung verschiedener Datensets stellt ein Werkzeug dar, mit dem Daten verglichen, korrigiert, bestätigt und falsifiziert weren können. Hiermit erarbeitete spezifische Fragen ermöglichen eine zielgerichtete Suche nach Daten. Die Plausibilität von Interpretationen wird in Modellen von Landschaftsveränderungen getestet.Das Projekts zielt darauf ab, spezifische und falsifizierbare Ergebnisse in der Umweltgeschichte zu erzielen und schließlich Faktoren zu identifizieren, die das Kippen von nachhaltigen Systemen zu nicht-nachhaltigen aber lange stabilen bzw. zu degradierenden Systemen auslösen. Damit wird eine Neueinschätzung der Rolle von kulturellen Präferenzen, systembedingten Trends und technischen Möglichkeiten in historischen Entwicklungen angestrebt und ein Beitrag zur Einschätzung aktueller Umweltveränderungen erhofft.
Die Sanchi (chin. lit. "Maulbeerbaumglück") war ein unter panamaischer Flagge fahrender Tanker der staatlichen iranischen Ölgesellschaft NIOC. Das Schiff geriet am 6. Januar 2018 nach einer Kollision mit dem chinesischen Massengutfrachter CF Crystal vor der Küste Chinas in Brand und sank am 14. Januar 2018 ungefähr 160 Seemeilen vor Shanghai im Ostchinesischen Meer. Zum Zeitpunkt der Kollision war die Sanchi mit 136.000 Tonnen Leichtöl (Ölkondensat) beladen. Nach dem Untergang trat Öl aus dem Tanker aus. Es bildete sich zunächst ein mehrere Quadratkilometer großer Ölteppich. Drei Tage nach dem Untergang gab es zwei Ölteppiche mit 40 bzw. 69 km² Fläche. Eine Woche nach dem Untergang hatte sich der Ölteppich auf über 300 km2 verdreifacht.
The University of Stuttgart and Wuhan University, China, look back on a two-decade history of collaboration, both in teaching and in research. In the domain of geodesy and geomatics the collaboration has been particularly fruitful, leading to several joint research projects, mutual research stays, student exchanges and joint PhD supervision. The planned Thematic Network aims to take the existing Stuttgart-Wuhan partnership as the core and to extend it to a veritable network. Two more partners are envisioned in China: Tongji University in Shanghai and the Chinese Academy of Surveying in Mapping. The network will be extended in Europe by the University of Luxembourg, the Austrian Academy of Sciences and the Deutsche Geodätische ForschungsInstitut. The aggregated networks expertise in spaceborne geodetic technology, in satellite data analysis and in monitoring and modeling of global change phenomena provides the disciplinary basis of the proposed Thematic Network. Satellite geodesy plays a major role in the long-term monitoring of essential climate variables. Notable examples are: sea-level rise, from satellite altimetry; melting of the Greenland and West-Antarctica ice sheets, from spaceborne gravimetry; and tectonic deformations of the Earths crust, from global networks of GPS stations. Overall, geodetic techniques provide the metrological means to monitor global change. Satellite techniques, due to their synoptic view and global homogeneity, are key information providers to many agencies, e.g. the reports of the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Two objectives will be achieved by the proposed measures. In the education sector, both students (at all levels) and teachers enjoy increased international exchange options to and from Stuttgart. In research, the network acts as a platform for more intense collaboration and for new joint projects. Both objectives support the internationalization strategy of the University of Stuttgart aiming at improving the quality of teaching and research.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 45 |
| Europa | 2 |
| Weitere | 4 |
| Wissenschaft | 17 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 4 |
| Förderprogramm | 37 |
| Text | 4 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 8 |
| Offen | 41 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 44 |
| Englisch | 11 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 4 |
| Dokument | 5 |
| Keine | 26 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 17 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 28 |
| Lebewesen und Lebensräume | 49 |
| Luft | 21 |
| Mensch und Umwelt | 47 |
| Wasser | 24 |
| Weitere | 48 |