Die Emissionsbegrenzung (Lärmbekämpfung an der Quelle) ist das wirksamste Mittel zur Lärmreduktion. Ziel der Aktivität besteht darin, die Forschung an lärm- und erschütterungsarmen Produkten und Verfahren im Bereich von Luftfahrt, Militär und Industrie zu unterstützen oder eigene Projekte durchzuführen, um neue Erkenntnisse zur Lärmbegrenzung an der Quelle zu gewinnen. In erster Linie geht es um Produkte und Verfahren in den Bereichen Energieerzeugungsanlagen wie z.B. Windkraftanlagen und Hochspannungsleitungen , Industrie- und Gewerbeanlagen, bewegliche Geräte und Maschinen, Flugzeuge, An- und Abflugverfahren auf Flugplätzen und Schiessanlagen. Ziele: Das vorliegende Projekt umfasst mehrere Vorhaben, deren Wirkungen synergetisch in ein Gesamtes gestellt werden. Ziel ist es, die Forschung an lärm- und erschütterungsarmen Produkten und Verfahren im Bereich von Luftfahrt, Militär und Industrie zu unterstützen oder eigene Projekte durchzuführen, um neue Erkenntnisse zur Lärmbegrenzung an der Quelle zu gewinnen.
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: In Deutschland werden im Jahr etwa 30 bis 35 Mio. Wurfscheiben für den Jagd- und Schießsport geworfen. Bisher werden diese Tauben aus 70 % Steinmehl und 30% einer Teerpechverbindung hergestellt, die Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten. Das Ziel des Projekts besteht darin, eine PAK-freie Wurfscheibe (Tontaube) herzustellen, die bei Einsatz von schadstofffreiem Ton die Anforderungen an eine Wurfscheibe erfüllt. Hierzu soll, wie bei der Herstellung von Blumentöpfen, eine Flugscheibe aus dem Rohstoff Ton gedreht und anschließend getrocknet und/oder gebrannt werden. Sowohl der Rohstoff als auch das Produkt sind umweltfreundlich. Fazit: Die Projektziele wurden in technischer Hinsicht erreicht. Trotz der gegenüber den heute verfügbaren Wurfscheiben positiver Eigenschaften der entwickelten Tontaube ist es aber bis dato nicht gelungen, diese Wurfscheibe auf Schießplätzen erfolgreich einzuführen. Als Gründe für die Ablehnung werden von den Schießplatzbetreibern bzw. den Schützen insbesondere der höhere Preis und ein nicht exakt gleiches Bruchverhalten gegenüber den mit Pech gebundenen Tauben angeführt.
Weiterentwicklung des Computermodells WAPA der EMPA zur Berechnung der Laermbelas- tung von Schiessplaetzen. Validierung anhand von vorhandenen Daten und anhand von neuen Schiesslaermmessungen.
Antimony (Sb) is a rather rare element in the earth's crust, but in the recent past, human activities have led to highly elevated Sb concentrations in soils and sediments at many locations and, as a consequence, to increased exposure of biota to this toxic element. Soil contamination by Sb has recently become an urgent issue in particular on shooting ranges. In Switzerland, all shooting ranges are currently examined and will be remediated within the next decade. This implies the removal of large quantities of contaminated soil. Large fractions of these soils are not heavily contaminated but have to be treated because they are located in pollution-sensitive areas such as groundwater protection zones. This soil can potentially be reused for less sensitive types of land-use, saving high treatment costs and precious hazardous waste disposal space. Knowledge about the risks of Sb leaching from such soils is very limited, however. One key factor regarding solute leaching is the water regime, particularly in soils subject to permanent or periodic water-logging. Water-logging strongly inhibits soil aeration, and this can have a strong influence on the entirety of chemical and biological conditions affecting solute transport in soil. This holds all the more for elements that are sensitive to changes in their oxidation state under environmental conditions such as Sb. Given that there is very little information available on the transport behavior of Sb in soils, particularly under dynamic water regimes, this project has the aim to investigate the influence of water-logging on Sb leaching from contaminated soil. For this purpose, we carry out experiments with a relocated shooting range soil as well as with a comparable synthetic soil in order to identify and model the role of sorption and redox processes on Sb mobilization and leaching. Special attention will be given to the speciation of Sb in the soil solution. The results will be relevant beyond providing a scientific basis for the risk assessment of Sb leaching from contaminated soil, as it will also further the mechanistic understanding of how water-logging affects the transport of redox-sensitive solutes in soils in general.
Böden auf Schrotschießübungsplätzen enthalten häufig hohe Mengen an Pb, As und Sb. Kalkapplikation wird derzeit als Maßnahme zur Sicherung betroffener Standorte propagiert, da der damit verbundene pH-Anstieg die Bindung von Pb an mineralische und organische Sorbenten begünstigt. Aus dem Stand der Forschung ist abzuleiten, dass Kalkung jedoch auch zur Mobilisierung der genannten Elemente führen könnte. Drei Prozesse werden dafür angeführt: (1) die Desorption von As und Sb von Sesquioxidien mit ansteigendem pH-Wert, (2) die Komplexierung von Pb, As und Sb durch gelöste organische Substanz und (3) die Bildung bzw. Stabilisierung Pb-, As- und Sb-haltiger Kolloide. Zur Prüfung dieser Modellvorstellungen wollen wir dispergierbares Pb, As und Sb aus Humusauflagen- und Mineralbodenproben eines Schießplatzes in Abhängigkeit von pH-Wert und DOM-Konzentration quantifizieren, mobilisierte Kolloide identifizieren und gelöstes Pb, As und Sb speziieren. Zusätzlich soll die Dynamik aus der Auflage in den Mineralboden eingetragener organischer Kolloide untersucht werden. In einem Feldversuch wollen wir prüfen, ob das Entfernen der hochkontaminierten Humusauflage und eine anschließende Kalkung eine geeignete Methode zur Sanierung von Schießplatzböden darstellen könnte.
Ziele: Bestimmung der Blei-Belastung von Sportschützen und Einflussfaktoren
Der Einsatz von Elchen im Offenlandmanagement wird auf dem ehemaligen Panzerschießplatz Dauban in der Oberlausitz untersucht. Neben Wirkungen der Tiere auf die Vegetation werden Fragen der Habitatnutzung und sozialer Interaktionen der Elche untersucht. Kombinationen mit anderen Maßnahmen werden ebenso getestet. Das Projekt Elche als Landschaftsgestalter ging aus dem Forschungsverbund OFFENLAND hervor, im Zuge dessen auf dem ehemaligen Panzerschießplatz Dauban in der Oberlausitz von 2000-2003 Schafe, Ziegen und Elche als Agentien der Offenhaltung vergleichend untersucht wurden. Gegenwärtig wird das bedeutende FFH-Gebiet vom Förderverein für die Erhaltung der Natur der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft e.V. - unterstützt vom Freistaat Sachsen - betreut. Das Elchgehege (160 Hektar) dient als Dauerbeobachtungsfläche, auf der die Wirkungen der Wildtiere auf die Vegetation und das Mikrorelief studiert werden. Ebenso von Interesse sind die Habitatnutzung der Elche in diesem naturnahen Gehege sowie Fragen zu sozialen Interaktionen. Die Kombination der Elchbeweidung mit anderen Maßnahmen der Offenhaltung wie Entbuschung und Flutung wird getestet. Der Elchbestand ist inzwischen von drei (2002) auf sieben (2005) Tiere angewachsen. Langfristig ist eine Einbindung des Projektes in die Umweltbildungsarbeit des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft geplant, bei der die Rolle des Elches als ursprünglich einheimische Wildart und die Wiedereinwanderung dieser großen Säuger aus Polen thematisiert werden.
Boeden von Sportschiessanlagen (Trap- und Skeetschiessstaende) sind erheblichen Belastungen von Geschossinhaltsstoffen aus Bleischroten wie As, Pb, Sb und Cu ausgesetzt, weil die Geschosse nicht in Auffangvorrichtungen gesammelt werden, sondern in einer Entfernung von ca 150 - 250 m vom Standplatz entfernt auf dem Boden landen. Mit diesem Vorhaben wird geklaert, in welchem Ausmass der Boden, das Grund- und Sickerwasser und damit pflanzliche Produkte belastet werden. Dazu sind folgende Untersuchungen notwendig: aktuelle Belastung des Bodens mit og Elementen, Mobilitaet und evtl Verlagerung dieser Stoffe im Boden (Labor und Freiland), Perkolationsuntersuchungen im Labor durch schrittweise Ansaeuerung unterschiedlicher Bodenarten, Aufnahme der Stoffe durch Pflanzen im Topfversuch, physikalisch-chemische Eigenschaften der zu beprobenden Boeden wie: pH-Wert, organische Substanz, Koernung, pf-Wert, Kf- und Ku-Wert, KAK, Mn- und Fe-Gehalt, Redoxpotential, Sorptionsisotherme usw.
Kurzbeschreibung: Zur Beurteilung des Lärms von militärischen Waffen- und Schiessplätzen fehlen zurzeit noch Belastungsgrenzwerte in der Lärmschutz-Verordnung (LSV). Als Beurteilungsgrundlage diente bisher eine vom BUWAL und dem VBS erarbeitete Empfehlung mit provisorischen Grenzwerten für neue und bestehende Anlagen. Dieses Provisorium soll nun durch eine definitive Regelung abgelöst werden. Die vorliegende Vereinbarung hat zum Ziel, die Unterstützung seitens der EMPA für die Ausarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen zur Festlegung von Lärmbelastungsgrenzewerten dieser Anlagen gemäß Art. 15 USG zu sichern. Projektziele: Bericht einer Situationsanalyse anhand von Literaturstudien mit folgendem Inhalt: ' Definition der betroffenen Anlagen (Geltungsbereich, Abgrenzung zwischen zivilen und militärischen Schiessen, Kategorisierung und Quantifizierung der Anlagen), ' Abschätzung des Ausmaßes der Belastung (Anzahl Anlagen, örtliche Aufzeigung, betroffene Personen gemäß Belastungsmaß der Empfehlung), ' Beurteilungsmethoden im Ausland (Belastungsmasse, Grenzwerte, etc.) ' Vergleich ausländischer Methoden mit gegenwärtiger Schweizer Methode, ' Berechnungsmodelle und Programme, ' Auslegeordnung der offenen Fragen, Vergleich von akustischen Massen und Beurteilungsgrößen sowie sozio-akustische Grundlagen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 16 |
| Land | 4 |
| Wissenschaft | 3 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 16 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 16 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 15 |
| Englisch | 2 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 16 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 10 |
| Lebewesen und Lebensräume | 12 |
| Luft | 16 |
| Mensch und Umwelt | 15 |
| Wasser | 10 |
| Weitere | 16 |