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Münster wird erste deutsche Divestment-Kommune

Am 4. November 2015 beschloss der Haupt- und Finanzausschuss der nordrhein-westfälischen Stadt Münster, dass für städtische Finanzanlagen ab dem Jahr 2016 zusätzlich der Grundsatz gelten soll, nicht mehr in Bereiche zu investieren, die unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ethischer und / oder ökologischer Art problematisch sind. Ab dem 1. April 2016 gelten die beschlossenen neuen Anlagerichtlinien der Stadt. Künftig sind für Münster alle Unternehmen als potenzielle Investment-Ziele ausgeschlossen, die Atomenergie erzeugen und oder auf nicht nachhaltige und klimaschädliche Energien setzen, die Schiefergasgewinnung (sogenanntes Fracking) betreiben. Außerdem gibt es keine Beteiligung an Unternehmen, die Militärwaffen herstellen oder vertreiben oder Kinderarbeit zulassen. Nach Angaben der Stadtkasse Münster sind Anlagen von insgesamt rund 18 Millionen Euro betroffen, die derzeit auf zwei verschiedene Fonds verteilt sind.

New York verbietet Fracking

Als erster US-Bundesstaat verbietet New York Fracking, die umstrittene Fördermethode zur Schiefergasgewinnung. Das kündigte Gouverneur Andrew Cuomo am 17. Dezember 2014 an. Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York begründete seine Entscheidung, dass die Gesundheit der Bevölkerung in Gefahr sei. Der demokratische Politiker hatte zunächst ein Fracking-Moratorium verhängt.

Fracking: kaum Einfluss auf Energiepreise & Versorgungssicherheit

<p>Fracking: kaum Einfluss auf Energiepreise &amp; Versorgungssicherheit</p><p>Ein UBA-Positionspapier zeigt, warum die Schiefergasförderung mittels Fracking in Deutschland kaum positive Effekte auf Brennstoffpreise, Versorgungssicherheit, Importabhängigkeit und Deutschlands Klimabilanz haben kann. Außerdem beschreibt es die ökologischen Leitplanken, die nötig sind, um die Risiken für Umwelt und Gesundheit zu minimieren.</p><p>Wegen der zum Teil noch ungeklärten Umweltrisiken plädiert das ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>⁠ dafür, Fracking lediglich zu Erprobungszwecken durchzuführen und hierfür zunächst die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Schutz der Umwelt klar festzulegen. Eine Prämisse sollte sein: kein Fracking-Projekt ohne vorhergehende ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=Umweltvertrglichkeitsprfung#alphabar">Umweltverträglichkeitsprüfung</a>⁠. Dies würde auch die Beteiligung der Öffentlichkeit sicherstellen. In der Erprobung könnten dann die vielen derzeit theoretisch diskutierten Vorsorgemaßnahmen unter wissenschaftlicher Begleitung auf Ihre Praxistauglichkeit überprüft werden. In und unter Gebieten, die der Trinkwassergewinnung dienen, muss Fracking tabu bleiben.</p>

Fracking: Gesetzliche Bestimmungen deutlich verschärfen

<p>Bei der Exploration und Gewinnung von Gas unter Einsatz der so genannten Fracking-Technologie muss der Schutz des Grundwassers oberste Priorität haben. Deshalb sollte Fracking in Wasserschutz- und Wassergewinnungsgebieten ganz ausgeschlossen werden. Gefährliche Chemikalien, wie beispielsweise krebserregende und erbgutverändernde Stoffe, sollten nicht verwendet werden dürfen.</p><p>Das mit Chemikalien belastete Wasser, das beim Fracking zum Aufbrechen des Gesteins in die Erde gepumpt wird und zum Teil mit dem Gas wieder zutage tritt, muss nach dem Stand der Technik aufbereitet und sollte wiederverwendet werden. Das übrige zutage geförderte Lagerstättenwasser muss ebenfalls nach dem Stand der Technik behandelt und entsorgt werden. Alle umweltrelevanten Aspekte sind in einer verbindlich vorzuschreibenden ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=Umweltvertrglichkeitsprfung#alphabar">Umweltverträglichkeitsprüfung</a>⁠ zusammen zu erheben und zu bewerten, bevor ein Fracking-Vorhaben zugelassen wird. Noch im Sommer 2014 wird das ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>⁠ ein zweites Gutachten zum Thema vorstellen.</p>

Auswirkungen der Gewinnung von Schiefergas und Schieferöl auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit

In dieser Studie werden die möglichen Auswirkungen des 'Hydraulic Fracturing' ('Hydrofracking', 'hydraulische Behandlung', 'Frac-Behandlung') auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit untersucht. Die quantitativen Daten und die Angaben zu den qualitativen Auswirkungen stammen aus den USA, da die Schiefergas-Gewinnung in Europa noch in den Kinderschuhen steckt. In den USA kann man hingegen auf eine über 40-jährige Erfahrung zurückblicken, dort wurden bereits über 50 000 Bohrungen durchgeführt. Zudem werden die Treibhausgasemissionen mittels einer kritischen Prüfung der vorliegenden Literatur sowie anhand eigener Berechnungen bewertet. Die europäischen Rechtsvorschriften werden im Hinblick auf das Verfahren der hydraulischen Behandlung überprüft, und es werden Empfehlungen zu weiteren Arbeiten formuliert. Die potenziellen Gasvorkommen und die künftige Verfügbarkeit von Schiefergas werden im Lichte der derzeitigen herkömmlichen Gasversorgung und ihrer voraussichtlichen Entwicklung erörtert.

The impact of shale gas on the costs of climate policy

This report investigates the effects of an increased exploitation of shale gas reserves around the globe and the extent to which it can serve as a low-cost GHG mitigation option. We compare a scenario of global shale gas exploitation with a scenario in which shale gas use is very limited. Both scenarios are modelled with the global techno-economic POLES model and rely on a high regional disaggregation. The effects of shale gas production on the energy market and, consequently, on GHG emissions are analysed in a baseline case without additional climate policy andfor mitigation targets compatible with the 2˚C target. We find that shale gas should not be considered a cheap option to reduce global GHG emissions due to three reasons: the effects of global shale gas availability (a) are small in the short-term, (b) lead to higher baseline GHG emissions for most countries in the long-term due to lower energy prices and (c) result in higher costs of compliance with climate targets.<BR>Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/

Fracking zur Schiefergasförderung in Deutschland - eine energie- und umweltfachliche Einschätzung

Mit Blick auf die zwischenzeitlich hohen Gaspreise und die Debatten zur Diversifizierung der Energieabhängigkeiten, Resilienz bei der Versorgungssicherheit und mehr Unabhängigkeit scheinen die nationalen Schiefergasreserven verlockend. Das Umweltbundesamt begleitet die Debatte zu Fracking seit Jahren und ist per Gesetz in der Expertenkommission Fracking vertreten. Unserer aktuellen Einschätzung nach ist die Schiefergasförderung in Deutschland weder notwendig, noch kann sie kurzfristig zur Vermeidung von Gasmangellagen und signifikanten Preissignalen beitragen. Darüber hinaus hat sie als fossile Technik keine mittel- und langfristige Perspektive in einer treibhausgasneutralen Energieversorgung. Quelle: www.umweltbundesamt.de

Xtra-onshore\Gas-DE-2010-frack-med-sensi-FB (UBA)

Schiefergas-Förderung (fracking) in Deutschland: Daten nach #1 für das setting "med" (ohne CH4-Emissionen aus post-production), hier für Sensitvität: keine "green completion", d.h. Freisetzung von CH4 aus Flowback Auslastung: 8000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Ressourcen Flächeninanspruchnahme: 305500m² gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2010 Lebensdauer: 20a Leistung: 10MW Nutzungsgrad: 100% Produkt: Brennstoffe-fossil-Gase

Xtra-onshore\Gas-DE-2010-frack-high-sensi-FB (UBA)

Schiefergas-Förderung (fracking) in Deutschland: Daten nach #1 für das setting "hoch" (ohne CH4-Emissionen aus post-production), hier für Sensitvität: keine "green completion", d.h. Freisetzung von CH4 aus Flowback Auslastung: 8000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Ressourcen Flächeninanspruchnahme: 473000m² gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2010 Lebensdauer: 20a Leistung: 20MW Nutzungsgrad: 100% Produkt: Brennstoffe-fossil-Gase

Xtra-onshore\Gas-DE-2010-frack-low-sensi-FB (UBA)

Schiefergas-Förderung (fracking) in Deutschland: Daten nach #1 für das setting "low" (ohne CH4-Emissionen aus post-production), hier für Sensitvität: keine "green completion", d.h. Freisetzung von CH4 aus Flowback Auslastung: 8000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Ressourcen Flächeninanspruchnahme: 156000m² gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2010 Lebensdauer: 20a Leistung: 5MW Nutzungsgrad: 100% Produkt: Brennstoffe-fossil-Gase

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