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Strandmüllerfassungen und -reinigung

Kurzbeschreibung OSPAR Strandmüllerfassungen, Grundlagenforschung zur Müllbelastung. Ergebnisse Auswahl: siehe Website. Fleet, D. M. (2003). Untersuchung der Verschmutzung der Spülsäume durch Schiffsmüll an der deutschen Nordseeküste. Berlin, Umweltbundesamt, UFOPLAN FAZ 202 96 183: 166 pp Fleet, D. M. (2007). Untersuchungen der Verschmutzung der Spülsäume durch Schiffsmüll an der deutschen Nordseeküste - Auswertung der regelmäßigen Untersuchungen der Verunreinigung der Spülsäume durch den Schiffsverkehr auf Kontrollstrecken der Nordsee. Förderungskennzeichen/UFOPLAN FKZ 204 96 100, Umweltbundesamt Berlin: 74 S

Millionenstrafe für Trafigura

Am 23. Juli 2010 verurteilte ein Amsterdamer Gericht das multinationale Unternehmen Trafigura zu einer Geldstrafe von einer Million Euro wegen Verstoß gegen das Europäische Abfallrecht. Das Unternehmen hatte im Juli 2006 an Bord des Frachtschiffs Probo Koala 500 Tonnen Giftmüll über Amsterdam nach Abidjan transportiert. Das von Trafigura gecharterte Schiff sollte ursprünglich den Schiffsabfall im Amsterdamer Hafen entsorgen. Da die Kosten für eine ordnungsgemäße Entsorgung zu hoch waren, fuhr die Probo Koala an die Elfenbeinküste. Dort wurde der giftige Müll im August 2006 auf offenen Deponien verkippt. Nach Angaben eines UN- Berichtes führte die Lagerung des giftigen Mülls zu 15 Todesfällen und bei tausenden Menschen zu Vergiftungserscheinungen.

WAS2E: Waste and Sludge to Energy - Entsorgungskonzept für Schiffsabfälle internationaler Herkunft, Teilprojekt 1: Anaerobstufe

Der Kreuzfahrtmarkt ist in den vergangen Jahren stark gewachsen. Insbesondere Hochseekreuzfahrtschiffe werden aufgrund ihrer Kapazitäten von bis zu 5.500 Passagieren häufig auch als schwimmende Kleinstädte bezeichnet. Das Aufkommen von Abfällen und Abwasser, sowie der Bedarf an Energie und die daraus resultierenden Emissionen sind enorm. Derzeit werden die zentral anfallenden Abfälle trotz hohen Energiegehalts bevorzugt in die Meere geleitet bzw. an Land beseitigt. Eine energetische Nutzung ist aufgrund fehlender Technologien und rechtlicher Restriktionen (EG-Verordnung 1069/2009) ausgeschlossen. Das Ziel von WAS2E ist es, unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen, die Materialien anaerob zu behandeln und die Gärreste durch ein nachgeschaltetes Pyrolyse- bzw. HTC-Verfahren zu hygienisieren. Entgegen des Technikstandes soll auf diese Weise der hohe Energiebedarf zur Behandlung (Trocknung) der Abfälle an Bord eingespart, Entsorgungskosten gesenkt und Emissionen, insbesondere durch Vermeiden des Einleitens von Abfällen in die Meere und durch die Nutzung regenerativer Energien, vermieden werden. Darüber hinaus sollen neben der thermischen Nutzung der entstehenden Biokohle auch die Möglichkeiten einer externen Nutzung betrachtet werden. Abschließen wird die Aufnahme des Verfahrens als alternative Verarbeitungsmethode in die Verordnung (EG) 142/2011 angestrebt. Die Erledigung der Aufgaben erfolgt nach dem in der Vorhabensbeschreibung detailliert aufgezeigten Arbeitsplan. Wesentliche Aufgaben sind Untersuchungen zur Substratlagerung, zur Oberflächenfermentation, zur Gärrestbehandlung mittels HTC- und Pyrolyseverfahren sowie der Nachweis der Funktionsfähigkeit einer ausgewählten Vorzugsvariante an einer Technikumsanlage im praxisnahen Zustand, wobei die Abtötung gesundheitsgefährdender Keime im Foskus steht. Der Aufgabenschwerpunkt des IBZ Hohen Luckow e.V. betrifft die Untersuchungen zur Lagerung und zur Anaerobtechnik.

WAS2E: Waste and Sludge to Energy - Entsorgungskonzept für Schiffsabfälle internationaler Herkunft, Teilprojekt 2: Gärrestverwertung

Der Kreuzfahrtmarkt ist in den vergangen Jahren stark gewachsen. Insbesondere Hochseekreuzfahrtschiffe werden aufgrund ihrer Kapazitäten von bis zu 5.500 Passagieren häufig auch als schwimmende Kleinstädte bezeichnet. Das Aufkommen von Abfällen und Abwasser, sowie der Bedarf an Energie und die daraus resultierenden Emissionen sind enorm. Derzeit werden die zentral anfallenden Abfälle trotz hohen Energiegehalts bevorzugt in die Meere geleitet bzw. an Land beseitigt. Eine energetische Nutzung ist aufgrund fehlender Technologien und rechtlicher Restriktionen (EG-Verordnung 1069/2009) ausgeschlossen. Das Ziel von WAS2E ist es, unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen, die Materialien anaerob zu behandeln und die Gärreste durch ein nachgeschaltetes Pyrolyse- bzw. HTC-Verfahren zu hygienisieren. Entgegen des Technikstandes soll auf diese Weise der hohe Energiebedarf zur Behandlung (Trocknung) der Abfälle an Bord eingespart, Entsorgungskosten gesenkt und Emissionen, insbesondere durch Vermeiden des Einleitens von Abfällen in die Meere und durch die Nutzung regenerativer Energien, vermieden werden. Darüber hinaus sollen neben der thermischen Nutzung der entstehenden Biokohle auch die Möglichkeiten einer externen Nutzung betrachtet werden. Abschließen wird die Aufnahme des Verfahrens als alternative Verarbeitungsmethode in die Verordnung (EG) 142/2011 angestrebt. Die Erledigung der Aufgaben erfolgt nach dem in der Vorhabensbeschreibung detailliert aufgezeigten Arbeitsplan. Wesentliche Aufgaben sind Untersuchungen zur Substratlagerung, zur Oberflächenfermentation, zur Gärrestbehandlung mittels HTC- und Pyrolyseverfahren sowie der Nachweis der Funktionsfähigkeit einer ausgewählten Vorzugsvariante an einer Technikumsanlage im praxisnahen Zustand, wobei die Abtötung gesundheitsgefährdender Keime im Foskus steht.

WAS2E: Waste and Sludge to Energy - Entsorgungskonzept für Schiffsabfälle internationaler Herkunft, Teilprojekt 4: Chemisch-biologische Analytik & Hygienisierungsversuche

Der Kreuzfahrtmarkt ist in den vergangen Jahren stark gewachsen. Insbesondere Hochseekreuzfahrtschiffe werden aufgrund ihrer Kapazitäten von bis zu 5.500 Passagieren häufig auch als schwimmende Kleinstädte bezeichnet. Derzeit werden die zentral anfallenden Abfälle trotz hohen Energiegehalts bevorzugt in die Meere geleitet bzw. an Land beseitigt. Eine energetische Nutzung ist aufgrund fehlender Technologien und rechtlicher Restriktionen (EG-Verordnung 1069/2009) ausgeschlossen. Das Ziel von WAS2E ist es, unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen, die Materialien anaerob zu behandeln und die Gärreste durch ein nachgeschaltetes Pyrolyse- bzw. HTC-Verfahren zu hygienisieren. Entgegen des Technikstandes soll auf diese Weise der hohe Energiebedarf zur Behandlung (Trocknung) der Abfälle an Bord eingespart, Entsorgungskosten gesenkt und Emissionen, insbesondere durch Vermeiden des Einleitens von Abfällen in die Meere und durch die Nutzung regenerativer Energien, vermieden werden. Darüber hinaus sollen neben der thermischen Nutzung der entstehenden Biokohle auch die Möglichkeiten einer externen Nutzung betrachtet werden. Abschließen wird die Aufnahme des Verfahrens als alternative Verarbeitungsmethode in die Verordnung (EG) 142/2011 angestrebt Die Erledigung der Aufgaben erfolgt nach dem in der Vorhabensbeschreibung detailliert aufgezeigten Arbeitsplan. Wesentliche Aufgaben sind Untersuchungen zur Substratlagerung, zur Oberflächenfermentation, zur Gärrestbehandlung mittels HTC- und Pyrolyseverfahren sowie der Nachweis der Funktionsfähigkeit einer ausgewählten Vorzugsvariante an einer Technikumsanlage im praxisnahen Zustand, wobei die Abtötung gesundheitsgefährdender Keime im Foskus steht. Der Aufgabenschwerpunkt der LMS Agrarberatung GmbH betrifft die Analytik der Substrate (Futtermittelanalytik, Gärsäurespektrum, Gasertrag), Planung und Durchführung der Hygienisierungsversuche sowie die Bewertung der Ergebnisse.

Bioindikator veroelte Seevoegel

Vom Bund und den vier Kuestenlaendern wird fuer drei Jahre ein Demonstrationsvorhaben zur Entsorgung der Seeschiffahrt durchgefuehrt. Sie haben zu diesem Zweck ein Verwaltungsabkommen abgeschlossen. Das UBA ist mit der wissenschaftlichen Begleitung des Demonstrationsvorhabens beauftragt. Als eine Grundlage fuer Erfuellung Paragraph 5 Abs. 3 Auswirkungen des Demonstrationsvorhabens auf die Reinhaltung der Nordsee sollen die Seevoegel als Bioindikatoren fuer Meeresverschmutzungen durch den Seeverkehr herangezogen werden.

Fortführung der Untersuchungen der Verunreinigung der Spülsäume durch den Schiffsverkehr im Rahmen des internationalen 'OSPAR Marine Beach Litter Monitoring Pilot Project' - Weiterentwicklung des Pilotprojektes und Auswertung der gewonnenen Daten

A) Problemstellung und Stand der Aktivitäten: Die Qualitätszustandsberichte 1993 und 2000 wie auch der Fortschrittsbericht für die 5. Internationale Nordseeschutz-Konferenz identifizieren den in der Nordsee (illegal) eingebrachten Müll als ein Problem. Vor diesem Hintergrund wurde im Winter 2000/01 das OSPAR Marine Beach Litter Monitoring Pilot Project begonnen. Seit Beginn des Projektes ist die Anzahl der Teilnehmerländer stetig gestiegen und die Methodik wurde weiterentwickelt. Zurzeit nehmen neun Länder an dem Projekt teil. Auf den Kontrollstrecken des Projektes sind bisher zehn Untersuchungen erfolgt. Eine Analyse der aus dem Projekt gewonnenen Daten hat gezeigt, dass die bisherige Anzahl der Untersuchungen nicht ausreichend ist, um eventuelle Trends in der Belastung des Nordostatlantiks mit Müll zu erkennen. In einem Bericht an das OSPAR-Biodiversitätskomitee (BDC) im Januar 2003 schlug die Steuergruppe des Projektes eine Verlängerung des Projektes vor. BDC 2003 stimmte einer Verlängerung um drei Jahre zu. B) Handlungsbedarf (BMU/UBA): Deutschland hat ihm Rahmen eines auf 16 Monate begrenzten FuE Vorhabens Untersuchung der Verunreinigung der Spülsäume an der deutschen Nordseeküste (FKZ 20296183), das mit dem 31.08.2003 ausgelaufen ist, einen Beitrag geleistet. Aufgrund des o.g. BDC-Beschlusses besteht Handlungsbedarf zur Fortsetzung des deutschen Beitrags zum OSPAR-Pilotprojekt zur Entwicklung eines harmonisierten und koordinierten Müllmonitorings, der mit diesem Forschungsvorhaben sichergestellt werden soll. C) Ziel des Vorhabens: Mit den Ergebnissen des Vorhabens zum koordinierten Müll-Monitoring und der Datenerhebung nach den Methoden des Biodiversity Committee (BDC) im Rahmen von OSPAR soll gezeigt werden, wie sich das Einbringungsverbot nach MARPOL Annex V auf die Verschmutzung der Spülsäume durch Müll auswirkt. Ferner sollen die Auswirkungen der Richtlinie 2000/59/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2000 über Hafenauffangeinrichtungen für Schiffsabfälle und Ladungsrückstände auf die Müllbelastung des Nordostatlantiks dokumentiert werden.

Uebertragung von Standards auf den Gebiet der Umwelttechnik auf die Schiffahrt zur Reduzierung der Emissionen sowie fuer eine umweltgerechte Entsorgung von Seeschiffen

Die Anforderungen an den Umweltschutz im Seeverkehr werden international einheitlich in der Internationalen Seeschiffahrtsorganisation (IMO) und dort konkret im Meeresumweltausschuss (MEPC) beschlossen. Bei der Aushandlung der Regelungen sind alle Schiffahrtsnationen beteiligt. Die Regelungen treten nach einem Verfahren in Kraft, bei dem Staaten mit einem hohen Anteil an der Welthandelstonnage ausschlaggebend sind. Im Ergebnis fuehrt dies dazu, dass die Umweltstandards in der Seeschiffahrt teilweise sehr weit hinter denen des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BlmSchG) und des deutschen Wasserrechts zurueckbleiben. Die gegenwaertigen Regelungen zum Umweltschutz in der Seeschiffahrt entsprechen weder den vergleichbaren deutschen Vorschriften in anderen Anwendungsbereichen an Land, noch werden die bestehenden technischen Moeglichkeiten ausgeschoepft. Es ist anzustreben, dass in der Seeschiffahrt die Anforderungen an den Umweltschutz nach den gleichen Gesichtspunkten getroffen werden wie fuer vergleichbare gewerbliche und industrielle Sektoren an Land. Das Demonstrationsvorhaben 'Schiffsentsorgung' hat gezeigt, dass die umweltbelastenden Schwachstellen bei der Schiffsentsorgung fuer deutsche Verhaeltnisse nicht in den Haefen, sondern fast ausnahmslos in bordseitigen Maengeln zu finden sind. Es gibt in bezug auf eine umweltgerechte Schiffsentsorgung im Gegensatz zur sonstigen Entwicklung im Schiffbau und im Schiffsbetrieb ein deutliches Innovations- und Entwicklungsdefizit, weil hier anders als in anderen Bereichen keine tragfaehigen oekonomischen Anreize gegeben sind. Aehnliches ist auch fuer andere umweltrelevante Schiffsausruestung zu vermuten. Vor diesem Hintergrund soll die fuer vergleichbare landseitige Anlagen entwickelte Umwelttechnik auf die speziellen Anforderungen an Seeschiffe angepasst werden.

Dau et al (2014) Fishing for Litter in Niedersachsen_2013-2014_Abschlussbericht

Pilotprojekt „Fishing for Litter“ in Niedersachsen Abschlussbericht 2013 - 2014 (aktualisierte Fassung_v1) Erstellt vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, dem Staatlichen Fischereiamt Bremerhaven und dem NABU Bundesverband Dezember 2014 Gefördert durch das Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Bearbeiter Kirsten Dau Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz Ratsherr-Schulze-Str. 10 26122 Oldenburg Dr. Gerald Millat Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer Virchowstr. 1 26382 Wilhelmshaven Thorsten Brandt Staatliches Fischereiamt Bremerhaven Fischkai 31 27572 Bremerhaven Nils Möllmann NABU Bundesgeschäftsstelle Charitéstr. 3 10117 Berlin Zitiervorschlag: Dau K., Millat G., Brandt T., Möllmann N. (2014). Pilotprojekt Fishing for Litter in Niedersachsen. Abschlussbericht 2013 – 2014 (aktualisierte Fassung). 53 Seiten. „Fishing for Litter“ in Niedersachsen – Abschlussbericht 2013 - 2014 Inhalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 Zusammenfassung Deutsch ............................................................................................................... 6 Zusammenfassung Englisch............................................................................................................... 7 Einleitung .......................................................................................................................................... 8 Müll im Meer ...................................................................................................................................... 9 4.1 Vorkommen und Quellen ........................................................................................................... 9 4.2 Wirkungen ................................................................................................................................ 10 Rechtliche und politische Rahmenbedingungen .............................................................................. 11 5.1 MARPOL .................................................................................................................................. 11 5.2 Richtlinie über Hafenauffangeinrichtungen für Schiffsabfälle und Ladungsrückstände ............ 11 5.3 OSPAR Konvention .................................................................................................................. 11 5.4 Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie ........................................................................................... 12 “Fishing for Litter” – Historie............................................................................................................ 13 6.1 KIMO ........................................................................................................................................ 13 6.2 „Fishing for Litter“ in der deutschen Ostsee.............................................................................. 13 6.3 Geplante zukünftige Ausweitung in Deutschland ..................................................................... 13 „Fishing for Litter“ in Niedersachsen ................................................................................................ 14 7.1 Antrag und Kooperationen ....................................................................................................... 14 7.2 Umsetzung in den Häfen .......................................................................................................... 15 7.2.1 Vorbereitende Aktivitäten in den Häfen .............................................................................. 15 7.2.2 Beteiligte Häfen .................................................................................................................. 15 7.2.3 Betreuung der Häfen ........................................................................................................... 16 7.2.4 Organisation der Entsorgung .............................................................................................. 16 7.3 Meldung an OSPAR .................................................................................................................. 16 Müllmengen und deren Zusammensetzung ..................................................................................... 17 8.1 Menge der gefischten Abfälle ................................................................................................... 17 8.1.1 Gesamtmenge/ Abfälle pro Hafen ....................................................................................... 17 8.2 Analyse des Mülls ..................................................................................................................... 18 8.2.1 Methodik der Müllanalysen ................................................................................................. 18 8.3 Gesamtübersicht 2013/2014 ..................................................................................................... 22 8.3.1 Analyse der stofflichen Zusammensetzung nach Anzahlen ................................................. 22 8.3.2 Analyse der Müllteile nach Anzahlen ................................................................................... 23 8.3.3 Quellen................................................................................................................................ 27 8.3.4 Interannuelle Unterschiede ................................................................................................. 29 8.4 Herkunft des Netze laut Einschätzung der Fischer .................................................................... 36 8.5 Wiederverwertbarkeit des Mülls ............................................................................................... 36 8.6 Einordnung der Ergebnisse ....................................................................................................... 38 8.6.1 Vergleiche mit Ergebnissen von anderen „Fishing for Litter“-Initiativen in der EU............... 38 Öffentlichkeitsarbeit ........................................................................................................................ 42 9.1 Pressekonferenzen ................................................................................................................... 42 9.2 Beschriftung von Containern, Informationstafeln, Big Bags ..................................................... 43 9.3 Flaggen..................................................................................................................................... 43 9.4 Aktivitäten in den Nationalparkhäusern ................................................................................... 44 9.4.1 Nationalpark-Haus Greetsiel ............................................................................................... 44 9.4.2 Nationalpark-Haus Wangerland .......................................................................................... 45 9.4.3 UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum Cuxhaven .................................... 46

Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines maritimen Entsorgungs- und Recyclingzentrums in Hamburg

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: In der Nordsee sind im Zeitraum 2000-2020 ca. 400 Offshore-Plattformen außer Betrieb zu setzen, zu demontieren und an Land zu entsorgen. Hier wird ein beträchtlicher Markt entstehen, auch gerade im Bereich der Landaktivitäten, die dann weniger mit Offshore-Technik zu tun haben, als vielmehr mit industrieller Demontage, Abfallwirtschaft und Umweltschutz. Maritime Entsorgung wird sich zukünftig aber auch auf ein wesentlich weiteres Feld erstrecken, als es durch den Offshore-Markt allein definiert wäre: ausgediente Schiffe, - Wracks und geborgene gefährliche Ladung n Altteile aus Reparatur und Umbau von Schiffen und Offshore-Einheiten n ausgediente Hafen- und Seewegsanlagen, aber auch auf - vergleichbare Altteile aus dem Landbereich, z.B. dem Abbau von Industrieanlagen, wenn diese auf dem Wasserweg antransportiert werden können. Die Zielsetzung der Machbarkeitsstudie wird mit den folgenden beiden Fragestellungen definiert: 1) Mit welchen innovativen Ansätzen und Technologien kann ein Maritimes Entsorgungs- und Recyclingzentrum umweltverträglich und aufwandsgerecht realisiert werden? 2) Geben die Marktdaten, die internationale Konkurrenzsituation und die ordnungspolitischen Randbedingungen Anlass, ein solches Zentrum pilothaft, marktgerecht, strukturell eingebunden und wirtschaftlich am Standort Hamburg zu betreiben. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Für die Durchführung der Machbarkeitsstudie sind folgende 7 Arbeitspakete definiert worden: 1) Darstellung der heutigen Entsorgungssituation im maritimen Bereich; 2) Bestehende Verwertungs- und Entsorgungsstrukturen für vergleichbare Landkonstruktionen; 3) Verfügbare Technologien und Verfahren in Deutschland; 4) Prognosen für den Zeithorizont 2000-2030; 5) Entwicklung von Szenarien und Konzeptüberlegungen für ein Maritimes Entsorgungs- und Recyclingzentrum in Hamburg; 6) Ableitung und Bewertung der grundsätzlichen Chancen und Risiken; 7) Zusammenfassung und Empfehlungen. Die Bestandsaufnahmen und Prognosen beziehen sich sowohl auf die bestehenden bzw. sich entwickelnden Märkte als auch auf die relevanten Technologien, vor allem in den maritimen Bereichen, in den Recycling- und Aufbereitungsverfahren sowie der Entsorgungswirtschaft. Fazit: Für ein Maritimes Entsorgungs- und Recyclingzentrum mit Standort Hamburg bestehen gute Aussichten, an dem in der Nordsee sich entwickelnden Offshore-Rückbaumarkt zu partizipieren. Die Stärke eines Zentrums in Hamburg liegt dabei im Bereich des Produkt- und Materialrecyclings sowie der Entsorgung. Hamburg kann hier eine in allen Bereichen kompetente und zuverlässige Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft vor Ort bzw. im Umfeld vorweisen und damit eine umweltgerechte und unangreifbare Beendigung des jeweiligen Rückbauprojektes anbieten.

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