Die Limitierung der physio-psychologischen Belastbarkeit des Menschen erfolgt weitgehend durch Prozesse im zentralen Nervensystem; tierexperimentelle Untersuchungen an Gehirnpraeparationen sollen die neurologische Wirkungsweise einzelner oder kombinierter Belastung (Laerm/hoher Sauerstoffdruck/verschiedene Atemgemische/partieller Schlafverlust) zeigen.
Der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Verkehr des Deutschen Bundestages folgend soll die Beurteilung von Fluglärm analog anderer Verkehrslärmquellen vorgenommen werden. Grundlage des hier vorgestellten Beurteilungsverfahrens ist der zwischen Tag und Nacht differenzierende Mittelungspegel (Leq(3)). Bei der Formulierung der Schutzziele wird auch dem Umstand, dass Fluglärm eine größere Stör- und Belästigungswirkung als vergleichbarer Straßenverkehrslärm entfaltet, durch schärfere Anforderungen Rechnung getragen. Unter dem Aspekt des Schutzes vor Gefahren und vor erheblichen Belästigungen sowie der Vorsorge wurden die Ergebnisse nationaler und ausländischer Lärmwirkungsstudien analysiert, wobei die Wirkungsbereiche - 'Beeinträchtigung der Gesundheit' inkl. 'Beeinträchtigung des Nachtschlafes' durch Fluglärm und vor allem der Wirkungsbereich - 'Belästigung' durch Fluglärm im Vordergrund stehen. Zusammengefasst ergeben sich folgende Belastungsbereiche, die aus Sicht der Lärmwirkungsforschung besonders beachtet werden müssen. Bei einer Umsetzung in rechtliche Regelungen ist im Falle von neuen oder wesentlich geänderten Flughäfen oder Flugplätzen zu bedenken, dass sich die hier genannten Bereiche nach unten verschieben können. - Bei Fluglärmbelastungen von 55 dB(A) tags und 45 dB(A) nachts wird die Grenze zu erheblichen Belästigungen erreicht. - Bei Fluglärmbelastungen von 60 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts sind aus präventivmedizinischer Sicht Gesundheitsbeeinträchtigungen zu befürchten. - Bei Fluglärmbelastungen oberhalb von 65 dB(A) tags und 55 dB(A) nachts sind Gesundheitsbeeinträchtigungen in Form von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erwarten.
Auswirkungen einzelner und kombinierter Belastungen: Druck/Temperatur/Vibration/Laerm-Schlafentzug/toxische Substanzen (Alkohol und Medikamente).
Ziele: Ziel des ressortübergreifenden Projekts Umweltgerechtigkeit im Land Berlin' ist die Ermittlung von Zusammenhängen zwischen Umweltgüte, Gesundheit und Sozialstruktur. Gleichzeitig soll auf der Grundlage ausgewählter kleinräumiger Gebiete (Verkehrszellen / lebensweltlich orientierter Räume) GIS-gestützte Aussagen erarbeitet werden, die eine Übertragung auf andere stadtstrukturell vergleichbare Gebiete zulassen. Im Ergebnis soll eine zusätzliche räumliche Betrachtungsebene entwickelt werden, die in bestehende Monitoringverfahren integriert werden kann. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Zusammenführung verschiedener räumlicher und umweltbezogener Daten auf einen gemeinsamen Raumbezug. Im Vordergrund stehen vor allem methodische Fragestellungen und mögliche praxistaugliche Herangehensweisen.; Vorgehensweisen: Das Projekt geht von der Annahme aus, dass gesundheitsbeeinträchtigende Wohnbedingungen in den unteren Statusgruppen häufiger anzutreffen sind als in den oberen. Die ungleiche Verteilung der gesundheitsrelevanten Umweltbelastungen soll zunächst bezogen auf die Themenfelder Verkehrslärm, verkehrsbedingte Luftbelastungen, Bioklima und wohnungsnahe Grünflächen untersucht werden. In einem weiteren Schritt sollen gesundheitsbezogene Aussagen in die Untersuchung einbezogen werden. Vorgehensweisen: 1. Bestandsaufnahme der gesundheitsrelevanten Umweltdaten 2. kleinräumige Regionalisierung der Daten auf einen gemeinsamen Raumbezug 3. Verschneidung der einzelnen Themenfelder mit sozialstrukturellen Daten 4. Zusammenführung der Daten auf eine Betrachtungsebene 5. Identifizierung mehrfach belasteter (vulnerabler) (Stadt-)gebiete 6. Ableitung bzw. Entwicklung planungsrelevanter praxistauglicher Indikatoren 7. Integration in bestehende Monitoringverfahren 8. Verrechtlichung der Aussagen durch Integration in das Berliner Planungssystem.; Ergebnisse: Zwischenzeitlich liegen für die Themenfelder Verkehrslärm, Luftgüte, Bioklima und wohnungsnahe Grünflächen erste Ergebnisse vor. Es zeigt sich, dass aufgrund der methodischen GIS-gestützten (geographische Informationssysteme) Herangehensweise die Möglichkeit besteht, die unterschiedlichen Datensätze der einzelnen Themenfelder kleinräumig zu regionalisieren bzw. auf einen gemeinsamen Raumbezug zusammenzuführen.
Die Mütterberatungsstellen beim Kinder- und Jugendgesundheitsdienst der Bezirke bieten mit Sprechstunden, Hausbesuchen und Gruppenveranstaltungen ein gesundheitlich vorbeugendes Beratungsangebot für Eltern von Säuglingen und Kleinkindern an. Sie unterstützen und beraten in allen Fragen der Ernährung und Pflege sowie zu Schutzimpfungen und koordinieren weiterführende Hilfen. Weitere, ebenfalls kostenlose Angebote sind: Stillberatung, Wiegen und Messen des Kindes, Hausbesuche durch eine Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin auch im Rahmen der Frühen Hilfen, Ärztliche Beratung und/ oder Untersuchung des Kindes, Einladungswesen U 6/7, Informationen und Beratung über Eltern-Kind-Kuren, Fluorettenausgabe, Antworten auf Fragen zu Themen wie: Schlafstörungen, lang anhaltendes Schreien, Probleme beim Füttern, altersgerechte Entwicklung, Erschöpfungszustände der Eltern, Wochenbettdepression
Aufgabenbeschreibung: Die Lärmwirkungsforschung konzentrierte sich bisher hinsichtlich der gesundheitlichen Auswirkungen von Geräuschen vor allem auf die körperlichen Wirkungen chronischer Geräuschbelastung (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlafstörungen). Psychische Erkrankungen (z. B. unipolare Depressionen) wurden eher nachranging berücksichtigt. Die wenigen bisher bekannten Studien zeigen jedoch einen signifikanten Zusammenhang zwischen chronischer Geräuschbelastung und der unipolaren Depression. Diese ist beispielsweise das am stärksten repräsentierte Krankheitsbild der bedeutenden Lärmwirkungsstudie NORAH (Noise Related Annoyance, Health and Cognition). Da die bisherigen Studien mit Krankenkassendaten arbeiten, ist davon auszugehen, dass sie das tatsächliche Risiko, an Depressionen zu erkranken, unterschätzen. Des Weiteren ist zu vermuten, dass eine chronische Geräuschbelastung auch weitere psychische Störungsbilder beeinflusst. Hierzu gibt es bislang kaum fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse. Ziel des Forschungsvorhabens ist daher, den komplexen Wirkungszusammenhang zwischen chronischer Geräuschbelastung und psychischen Erkrankungen grundlegend zu untersuchen. Hierzu zählt einerseits die Erkenntnisse über unipolare Depression und den Wirkmechanismus von chronischer Geräuschbelastung auf die unipolare Depression zu vertiefen. Andererseits umfasst dies die Erweiterung des Forschungsspektrums der psychischen Erkrankungen durch die Untersuchung weiterer psychischer Störungsbilder.
Aircraft noise continues to cause adverse effects on quality of life and public health in airports' neighbourhood. To address this challenge and ensure airports will have the capability to respond to the growing traffic demand, ANIMA aims to develop new methodologies and tools to manage and mitigate the impact of aviation noise, improving the quality of life near airports while facilitating airports growth and competitiveness of the EU aviation sector within the environmental limits, also considering 24/7 operations. Hence, ANIMA carries out critical review and assessment of noise impacts and existing management practices to establish best practices' guidelines for an effective management of annoyance beyond ICAO Balanced Approach (WP2); develops a better understanding to address community annoyance, sleep disturbance and improve quality of life through pilot studies and surveys, assessing new methodologies reducing annoyance, testing novel and cost-effective solutions for land-use planning, using also mobile applications, the whole to derive new indicators (WP3); develops a 24/7 Noise Management Toolset to empower non-specialists with decision support capability and a 24/7 Design Toolset for researchers (WP4); tests and validates with end-users (airports and community) an 'Aviation noise community platform', gathering tools and best practices, facilitating consensus building and engaging communities in the mitigation process, ensuring exploitation of the results (WP5); supports the coordination of national and EU research activities, establishing a common strategic research roadmap for aviation noise reduction through the involvement of a pan-European network of experts and project leaders, also addressing international collaboration opportunities (WP6). ANIMA, a 4-year cost-effective project (total budget 7 479 618 €) builds on its consortium's multidisciplinary excellence gathering 21 partners (Industry, SMEs, RTOs, Universities, airports and local authorities) from 11 countries.
<p>Nachgefragt zum Thema Lärm bei UBA-Experte Matthias Hintzsche</p><p>Straßenverkehr, Flugzeuge oder der eigene Nachbar – 80 Prozent der Deutschen fühlen sich durch Lärm, welcher Art auch immer, gestört. Wie schädlich ist Lärm für die Gesundheit, wo kommt er her und was kann man dagegen tun? Das ist Thema des jährlichen internationalen Tags gegen Lärm. Dieses Jahr findet er am 24. April statt und steht unter dem Motto „Alles laut oder was?“.</p><p>Tag gegen Lärm<p>Der Tag gegen Lärm ist in Deutschland eine Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.) und wird vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt gefördert. Wie sich Schulen, Verbände oder andere öffentliche Einrichtungen beteiligen können, erfahren Sie auf der <a href="http://www.tag-gegen-laerm.de/">Website der DEGA e.V.</a>. </p></p><p>Der Tag gegen Lärm ist in Deutschland eine Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.) und wird vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt gefördert. Wie sich Schulen, Verbände oder andere öffentliche Einrichtungen beteiligen können, erfahren Sie auf der <a href="http://www.tag-gegen-laerm.de/">Website der DEGA e.V.</a>. </p><p>Viele Menschen sind hohen, teils gesundheitsschädlichen Lärmbelastungen ausgesetzt. Lärm gibt es heutzutage praktisch überall und rund um die Uhr– in der Stadt und auf dem Land, am Tag und in der Nacht. Jedes Geräusch, das zu Störungen, Belästigungen, Beeinträchtigungen oder Schäden führen kann, wird als Lärm bezeichnet. Lärm ist gewissermaßen ein „Umweltschadstoff“, der im Gegensatz zu anderen Schadstoffen zwar nur lokal wirkt, aber aufgrund der vielen lärmbetroffenen Gebiete in Deutschland fast überall auftritt.</p><p>Wie viele Menschen sich in Deutschland von Lärm betroffen fühlen, zeigen die regelmäßig durchgeführten, repräsentativen Umfragen des Umweltbundesamtes: Lärmquelle Nummer 1 ist der Verkehr, vor allem der Straßenverkehr – nach der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltbewusstsein-in-deutschland-2016">Umweltbewusstseinsstudie aus dem Jahr 2016</a> fühlen sich rund 76 Prozent der Befragten durch Straßenverkehr gestört oder belästigt. Fluglärm stört 44 Prozent der Bevölkerung und 38 Prozent fühlen sich durch den Lärm des Schienenverkehrs beeinträchtigt. Aber auch Geräusche der Nachbarn empfinden viele als störend – rund 60 Prozent der Bürgerinnen und Bürger fühlen sich davon beeinträchtigt.</p><p>Lärm stört nicht nur, Lärm kann auch krank machen. Bei Lärmbelastung wird der Körper in einen Alarmzustand versetzt und schüttet Stresshormone aus. Wenn der Körper nicht mehr zur Ruhe kommt, kann der Stress chronisch werden – und ständige Stressbelastung wiederum kann das Immunsystem schwächen, den Blutdruck erhöhen und das Risiko für Herzerkrankungen ansteigen lassen. Auch Schlafstörungen und Depressionen werden beispielsweise mit dauerhafter Lärmbelastung in Verbindung gebracht.</p><p>Um die Lärmsituation in Europa zu verbessern, hat die EU im Jahr 2002 die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/laerm/umgebungslaermrichtlinie">Umgebungslärmrichtlinie (2002/49/EG)</a> erlassen. Diese Richtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten, die Lärmbelastung der Bevölkerung regelmäßig zu erheben und zu überprüfen. Die Belastung soll in Lärmkarten erfasst und dann durch konkrete Maßnahmen gemindert werden. Zur Vergleichbarkeit der Ergebnisse werden EU-weit einheitliche Kenngrößen verwendet, und zwar der Tag-Abend-Nacht-Lärmindex (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/l?tag=L_DEN#alphabar">L DEN</a>) und der Nachtlärmindex (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/l?tag=L_Night#alphabar">L Night</a>). </p><p>Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass weite Teile der europäischen Bevölkerung von Lärm betroffen sind. Allein an den betrachteten Straßen sind in Deutschland rund 8,4 Millionen Menschen von Ganztagespegeln von über 55 Dezibel (dB(A)) betroffen. Bei solchen Pegeln können erhebliche Belästigungen und Störungen der Kommunikation auftreten. In der <a href="https://gis.uba.de/maps/resources/apps/laermkartierung">interaktiven Lärmkarte (Lärmviewer) des UBA</a> können Anwohnerinnen und Anwohner die konkrete Lärmbelastung vor Ort ermitteln.</p><p>Die Daten dienen auf europäischer Ebene dazu, um über leisere Fahrzeuge und leisere Züge zu entscheiden. Die Lärmkarten sind aber auch für die deutschen Kommunen immens wichtig, die mit Hilfe sogenannter Lärmaktionspläne über konkrete Maßnahmen zur Lärmminderung vor Ort entscheiden und diese auch umsetzen. So geht es beispielsweise darum, über Tempo 30 zu entscheiden oder den Einbau lärmmindernder Fahrbahnbeläge. Das Umweltbundesamt unterstützt die Kommunen bei dieser Aufgabe mit verschiedenen Arbeitshilfen:</p>
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Untersuchung der Wirkung von Fluglaerm auf den Schlaf unter Beruecksichtigung der unterschiedlichen Phasen Einschlafen, Durchschlafen und Aufwachen. Dabei handelt es sich um eine Feldstudie, deren Durchfuehrung entsprechend am Wohnort der Betroffenen geschieht. Projektziele: Die Studie soll relevante Ergebnisse im Zusammenhang mit der Festlegung des Bewertungsmasses fuer Nachtfluglaerm wie auch bezueglich der Flugplanung in den Nachtstunden liefern. Die Studie ist Gegenstand einer Dissertation, welche die Grundlage fuer den Schlussbericht darstellt. Daneben sind wissenschaftliche Publikationen vorgesehen.
<p>Fluglärm wird als belästigender empfunden als die anderen Lärmarten</p><p>Die NORAH-Studie (Noise Related Annoyance, Cognition, and Health) zeigt, dass Flug-, Schienenverkehrs-, und Straßenverkehrslärm bei dauerhafter Exposition negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat, psychisch wie physisch. Gleichzeitig besteht aber weiterhin hoher Forschungsbedarf.</p><p>Die NORAH-Studie ist eine umfangreiche Untersuchung über die Auswirkungen des Lärms auf die Gesundheit und Lebensqualität. Die Studie untersucht den Zusammenhang zwischen Verkehrslärm und unterschiedlichen Parametern, wie Lebensqualität und Belästigung, Schlaf, Krankheitsrisiken, Blutdruck und der kognitiven Entwicklung von Kindern. Das Umweltbundesamt (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>) hat eine fachliche Einschätzung der Studie vorgenommen.</p><p>Belästigung</p><p>Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass Fluglärm bei vergleichbarem Dauerschallpegel als belästigender empfunden als die anderen Lärmarten. Gleichzeitig ist die Belästigung bei gleicher Dauerschallbelastung in den letzten zehn Jahren kontinuierlich angestiegen. Im Einklang mit weiteren Studien, die einen ähnlichen Trend feststellen, weist dies darauf hin, dass die Belästigungskurven die bisher den politischen Diskurs beeinflussen, dringender Überarbeitung bedürfen.</p><p><strong>Gesundheit und Psyche</strong></p><p>Die Relevanz der Psyche wurde in der Studie sowohl im Hinblick auf die Wahrnehmung der Lärmbelästigung als auch hinsichtlich der Auswirkungen des Lärms auf die Gesundheit herausgestellt. So ist der Risikoanstieg für das Krankheitsbild der unipolaren Depression bei allen drei Verkehrslärmarten am stärksten ausgeprägt. Das Umweltbundesamt empfiehlt daher psychische Faktoren in zukünftigen Lärmwirkungsstudien stärker zu berücksichtigen.</p><p>Herausforderung Blutdruckuntersuchungen</p><p>Die Ergebnisse der Blutdruckstudie unterstreichen vor allem die Herausforderung und die Relevanz einer kritischen Auseinandersetzung mit der Methodologie von Blutdruckstudien in der Lärmwirkungsforschung. Zum einen sind die Methoden und Designs bisheriger Studien sehr unterschiedlich und ein Vergleich der Ergebnisse somit nur eingeschränkt möglich. Zum anderen ist der Wirkungspfad des Zusammenhangs zwischen Geräuschemission und Blutdruck (wie auch weiterführend zwischen Lärm und kardiovaskulären Erkrankungen) bisher noch unzureichend erforscht. Hier besteht weiterhin dringender Forschungsbedarf.</p><p>Nachtflugverbot</p><p>Die Ergebnisse hinsichtlich nächtlicher Schlafstörungen verdeutlichen die Wichtigkeit der bestehenden UBA-Empfehlung, den regulären Flugbetrieb an allen Flughäfen in der Zeit von 22:00 bis 06:00 Uhr ruhen zu lassen. Die Ergebnisse zu den Wirkungen nächtlicher Einzelereignisse mit hohen Maximalschalldruckpegeln unterstreichen darüber hinaus die Relevanz eines Diskurses über die sachgerechte Erweiterung der bestehenden Lärmschutzmaßnahmen. Zum Beispiel durch ein Maximalpegel-Kriterium zur Ausweisung des Nachtschutzgebiets. Daher wird das Umweltbundesamt auch im Rahmen der derzeitigen Evaluation des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm prüfen, ob ein Maximalpegel-Häufigkeits-Kriterium weiterentwickelt werden sollte.<br><br>Im Einzelnen besteht die NORAH-Studie aus fünf Modulen, die unterschiedliche Parameter - Lebensqualität und Belästigung, Schlaf, Krankheitsrisiken, Blutdruck, kognitive Entwicklung von Kindern - im Zusammenhang mit Verkehrslärm untersuchen. Die umfangreiche Untersuchung zu den Auswirkungen des Lärms auf die Gesundheit und Lebensqualität in der Region Frankfurt am Main wurde vom Umwelt- und Nachbarschaftshaus (UNH) im Zuge der Eröffnung der vierten Landebahn (Nord-West) im Oktober 2011 und weiteren Veränderungen am Frankfurter Flughafen in Auftrag gegeben. </p>
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 64 |
| Europa | 1 |
| Land | 16 |
| Weitere | 114 |
| Wissenschaft | 12 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 40 |
| Text | 33 |
| unbekannt | 120 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 142 |
| Offen | 51 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 187 |
| Englisch | 16 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 126 |
| Keine | 45 |
| Unbekannt | 2 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 35 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 136 |
| Lebewesen und Lebensräume | 179 |
| Luft | 165 |
| Mensch und Umwelt | 193 |
| Wasser | 37 |
| Weitere | 187 |