API src

Found 1148 results.

Geologische Übersichtskarte von Niedersachsen 1 : 500 000

Die Geologische Übersichtskarte 1 : 500 000 gibt einen landesweiten Überblick vom geologischen Aufbau Niedersachsens. Als Linieninformation werden zusätzlich Angaben zur Ausdehnung verschiedener Vereisungen, zur Küstenlinie der Nordsee im Quartär sowie zu tektonischen Strukturen gegeben. Das südniedersächsische Bergland wird von den Festgesteinen des Paläozoikum und Mesozoikum aufgebaut. Im Harz und bei Osnabrück steht das paläozoische Grundgebirge zutage an. Ältestes Gestein ist der vermutlich aus dem Präkambrium stammende Eckergneis. Über einer Schichtlücke folgen die Sedimente eines paläozoischen Meeresbeckens. Darin kamen im Silur schwarze Tonschiefer, im Devon Sandstein, Dachschiefer, Schwellen- und Riffkalke zum Absatz; im Oberdevon und Unterkarbon wurden die Harzer Grauwacken geschüttet. Basaltische Laven, die heutigen Diabase, traten am Meeresboden aus. Damit in Zusammenhang entstanden Kieselschiefer und Eisenerze. Die gesamte Schichtenfolge wurde bei der varistischen Gebirgsbildung im Oberkarbon aufgefaltet; abschließend stiegen magmatische Schmelzen auf, die heute im Harzburger Gabbro, im Brocken- und Oker-Granit freigelegt sind. Im Rotliegenden sammelte sich der Abtragungsschutt in Senken des Gebirges. Das Zechstein-Meer überflutete ein bereits eingeebnetes Gelände und überdeckte es mit mächtigen Folgen von Kalk, Gips bzw. Anhydrit und Salz. Im Mesozoikum wurde das flache, zeitweise trockenfallende Becken mit den Sedimenten der Trias (Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper) aufgefüllt, im Jura und in der Kreidezeit wurde das Becken wieder vom Meer überflutet. Der mesozoische Schichtenstapel zerbrach in einer Zeit tektonischer Unruhe (Oberjura bis Kreide) an tiefreichenden Störungen. An ihnen stieg das plastisch reagierende Zechsteinsalz auf. Das Ergebnis ist die saxonische Bruchfaltung des Deckgebirges. Im Tertiär überflutete das Meer erneut das eingeebnete Gelände und lagerte Sand und Ton ab, während sich im Binnenland zeitweise Braunkohle bildete. Schließlich zog sich das Meer auf den heutigen Nordsee-Bereich zurück. Das Quartär ist durch einen mehrfachen Wechsel von Kalt- und Warmzeiten gekennzeichnet. Im mittleren Pleistozän waren zur Elster- und Saale-Kaltzeit große Teile Niedersachsens vergletschert; das Eis hinterließ Grundmoränen (Geschiebemergel) und Schmelzwasserablagerungen (Kies, Sand und Ton). In den Warmzeiten (Interglazialen) und in der Nacheiszeit (Holozän) entstanden Torfe, Mudden und Mergel. Teile des Küstengebietes wurden dabei überflutet und von Meeres-, Watt- und Brackwasserablagerungen überdeckt.

Staatssekretär besucht Allianzmitglied KME Mansfeld GmbH

Staatssekretär Thomas Wünsch vom Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt Sachsen-​​Anhalt (MWU) hat am 17.04.2024 gemeinsam mit Vertretern und Partnern der Umweltallianz die KME Mansfeld GmbH besucht. Nach einem Gespräch mit dem Werkleiter des Standortes in Hettstedt, Thorsten Wolff, sowie weiteren Unternehmensvertretern folgte eine Betriebsbesichtigung, in deren Rahmen sich die Vertreter der Umweltallianz und der Landesbehörden einen Eindruck von der Produktion verschafften. Außerdem übereichte der Staatssekretär dem Werkleiter die Urkunde für die Allianzteilnahme. Mit ihren Produktionsstätten in Europa ist die KME SE einer der größten Hersteller von Erzeugnissen aus Kupfer und Kupferlegierungen für innovative und intelligente Produktlösungen. Das Kerngeschäft der Betriebsstätte in Mansfeld sind Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Primärprodukten und Halbzeugen aus Kupfer und Kupferlegierungen, die an zahlreiche Kunden in über 65 Ländern geliefert werden. Als Ausgangsmaterialien werden hauptsächlich Kupferkathoden, Kupferschrotte sowie andere Legierungsmetalle eingesetzt. Die KME Mansfeld GmbH kann dabei auf eine langjährige Erfahrung in der Kupferverarbeitung zurückgreifen. Die KME Mansfeld GmbH ist seit 2023 Mitglied der Umweltallianz Sachsen-Anhalt. Als Grundlage für eine nachhaltige Betriebsführung arbeitet das Unternehmen mit einem nach DIN EN ISO 14001 zertifizierten Umweltmanagementsystem. Durch zahlreiche Optimierungsmaßnahmen konnte die Energieeffizienz des Standortes Hettstedt deutlich verbessert werden. So ist beispielsweise die eigens entwickelte Conti-M ® -Anlage zur Herstellung von Vor- und Walzband einmalig und existiert in dieser Form bei keinem anderen Produzenten. In der Kupferindustrie stellt diese Technologie, deren Herzstück eine Twin-Belt-Gießmaschine bildet, ein einzigartiges Produktionsverfahren dar. Durch die Kombination von Schmelzen, Gießen, Homogenisieren, Warmwalzen und Flächenfräsen in einer Produktionslinie werden zusätzliche Abkühlungs- und Wiedererwärmungsphasen vermieden. Dies führt zu einem hocheffizienten Prozess in Bezug auf Energieverbrauch, Ertrag und Durchsatz. Bei der KME Mansfeld GmbH werden auf diese Weise sämtliche Bandprodukte hergestellt. Die KME Mansfeld GmbH hat sich ambitionierte Ziele für die Zukunft gesetzt – so will das Unternehmen seine CO 2 -Emissionen bis zum Jahr 2030 halbieren und bis 2050 soll die Produktion vollständig CO 2 -neutral werden.

Berliner Forsten

Herzlich willkommen auf unserer Internet-Seite. Die Berliner Forsten sind eine Behörde. Forst bedeutet: Wald . Forsten bedeutet: Wald-Gebiete, also ganz viele Wälder . Die Berliner Forsten kümmern sich um alle Wälder von Berlin. Die Mitarbeiter schützen und pflegen die Wälder. Das ist eine große Aufgabe. Denn Wälder sind sehr wichtig für unsere Stadt und uns Menschen. Wir brauchen Wälder, um zu leben. Haben Sie Fragen zum Wald? Die Berliner Forsten sind Ihre Ansprech-Partner. Ein Wald hat sehr wichtige Aufgaben! Zum Beispiel: er sorgt für frische Luft er sorgt für sauberes Wasser Der Wald ist auch: das Zuhause für viele Pflanzen und Tiere ein Ort der Erholung Deshalb ist es sehr wichtig, den Wald zu schützen und zu pflegen. Ein gesunder Wald bedeutet: eine gesunde Welt gesunde Menschen und Tiere gesunde Pflanzen. Die Berliner Forsten kümmern sich um die Wälder. Sie schützen und pflegen die Wälder. Zum Beispiel pflanzen sie neue Bäume. Denn die Wälder sollen lange leben. Damit Kinder und Enkel-Kinder einen schönen und gesunden Wald haben. So haben sie auch ein gutes Leben. In den Berliner Wäldern können Sie viel erleben. Die Wälder sind für alle da. Egal ob Jung oder Alt. Der Wald ist ein Ort für: Bewegung Spaß Ruhe Erholung Das Beste ist: Der Wald hat immer auf. Der Wald kostet keinen Eintritt. Die Mitarbeiter der Berliner Forsten kümmern sich um den Wald. Das nennt man auch: Wald-Wirtschaft . Wir geben dem Wald, was er braucht. Dann kümmert sich der Wald auch um uns Menschen. Der Wald gibt uns zum Beispiel: Luft zum Atmen sauberes Wasser zum Trinken Die Berliner Forsten kümmern sich um die Wälder. Zum Beispiel pflanzen sie verschiedene Laub-Bäume und Nadel-Bäume. Das nennt man: Misch-Wald . Verschiedene Bäume sind zusammen stärker. Ein Misch-Wald kommt zum Beispiel ganz gut klar mit: Hitze Stürmen Pilzen, die Holz essen hungrigen Käfern Ein Misch-Wald kann auch viel Regen-Wasser aufnehmen. Das Wasser kommt dann zu Ihnen nach Hause, durch den Wasser-Hahn. Sie können es trinken oder sich damit duschen. Sie haben Wasser zu Hause. Dafür sorgt der Wald. Städte und Klima-Veränderungen belasten den Wald. Das Klima ist ein Wetter über eine ganz lange Zeit. Zum Beispiel wird es immer wärmer auf der Erde und die Eisberge schmelzen. Die Wälder sollen nicht krank werden. Sie sollen gesund bleiben. Darum schützen die Berliner Forsten den Wald. Zum Beispiel: werden nur Bäume und Sträucher aus der Region gepflanzt wird der Wald-Boden geschont In Berlin gibt es Wald-Schulen . Dort lernen Kinder etwas über den Wald. Die Waldschulen bieten spannende Erlebnisse im Wald. Es gibt auch Wald-Lehr-Pfade . Das sind Wege im Wald. Auf den Wegen gibt es viel zu entdecken. Dabei lernt man etwas über den Wald. Es gibt auch spannende Veranstaltungen im Wald. Hier kann jeder etwas lernen. Es ist sehr wichtig: den Wald zu kennen mal in den Wald zu gehen den Wald zu schützen Bildrechte Fotos: Berliner Forsten und Dagmar Schwelle (3, 5, 6)

Streumittel und Streusalz

Streumittel: Umweltschonend gegen Glätte ohne Salz Welche Umweltwirkungen haben andere Auftau- und Flugzeugenteisungsmittel? HarnstoffDie Anwendung von Harnstoff als chloridfreiem Enteisungsmittel führt zu einer unerwünschten Düngung von Gewässern und Böden. Harnstoff sollte daher nicht als Enteisungsmittel verwendet werden.Mehrwertige, gering flüchtige Alkohole und EtherWassermischbare Polyalkohole mit geringer Flüchtigkeit (zum Beispiel Propylenglykol oder Diethylenglykol sowie ihre Etherverbindungen) werden regelmäßi… weiterlesen Welche Umweltwirkungen haben andere Auftau- und Flugzeugenteisungsmittel? HarnstoffDie Anwendung von Harnstoff als chloridfreiem Enteisungsmittel führt zu einer unerwünschten Düngung von Gewässern und Böden. Harnstoff sollte daher nicht als Enteisungsmittel verwendet werden.Mehrwertige, gering flüchtige Alkohole und EtherWassermischbare Polyalkohole mit geringer Flüchtigkeit (zum Beispiel Propylenglykol oder Diethylenglykol sowie ihre Etherverbindungen) werden regelmäßi… weiterlesen Wie sind alternative Streumittel aus Umweltsicht zu bewerten? Abstumpfende Mittel schmelzen das Eis nicht ab, sondern erhöhen die Griffigkeit, indem sie sich mit der Glätteschicht verzahnen. Für diesen Zweck werden vor allem gebrochene Gesteine („Splitt“, Spezialsande) eingesetzt, die nach dem Abtauen mit dem Straßenkehricht eingesammelt und weiterverwendet oder entsorgt werden. Sofern der Schwermetallgehalt gering ist, führt der Einsatz von Splitt kaum zu B… weiterlesen Wie sind alternative Streumittel aus Umweltsicht zu bewerten? Abstumpfende Mittel schmelzen das Eis nicht ab, sondern erhöhen die Griffigkeit, indem sie sich mit der Glätteschicht verzahnen. Für diesen Zweck werden vor allem gebrochene Gesteine („Splitt“, Spezialsande) eingesetzt, die nach dem Abtauen mit dem Straßenkehricht eingesammelt und weiterverwendet oder entsorgt werden. Sofern der Schwermetallgehalt gering ist, führt der Einsatz von Splitt kaum zu B… weiterlesen Erhöht der Einsatz von Streusalzen und abstumpfenden Streumitteln die Feinstaubbelastung? Der Streumittel-Einsatz auf Fahrbahnen macht sich in schneereichen Wintern auch in der Staubbelastung der Luft bemerkbar: Streusalzlösungen und Partikel werden von der Fahrbahnoberfläche in die Luft aufgewirbelt. Abstumpfende Mittel können durch die dynamischen Belastungen des Verkehrs zerkleinert und teilweise auf Feinkorngröße (PM10, PM2,5) zermahlen werden. Die gesetzlichen Vorgaben der Europäi… weiterlesen Erhöht der Einsatz von Streusalzen und abstumpfenden Streumitteln die Feinstaubbelastung? Der Streumittel-Einsatz auf Fahrbahnen macht sich in schneereichen Wintern auch in der Staubbelastung der Luft bemerkbar: Streusalzlösungen und Partikel werden von der Fahrbahnoberfläche in die Luft aufgewirbelt. Abstumpfende Mittel können durch die dynamischen Belastungen des Verkehrs zerkleinert und teilweise auf Feinkorngröße (PM10, PM2,5) zermahlen werden. Die gesetzlichen Vorgaben der Europäi… weiterlesen Wie wird Streusalz im staatlichen und kommunalen Winterdienst verwendet? Das wichtigste Instrument des Winterdienstes ist und bleibt die mechanische Räumung. Je nach den Umgebungsbedingungen und Anforderungen wird die Räumung durch den Einsatz von Streumitteln ergänzt. Der staatliche und kommunale Winterdienst sollte „differenziert“ erfolgen, d. h. je nach ⁠Witterung⁠, den spezifischen Straßenverhältnissen und der umgebenden Vegetation sollte entschieden… weiterlesen Wie wird Streusalz im staatlichen und kommunalen Winterdienst verwendet? Das wichtigste Instrument des Winterdienstes ist und bleibt die mechanische Räumung. Je nach den Umgebungsbedingungen und Anforderungen wird die Räumung durch den Einsatz von Streumitteln ergänzt. Der staatliche und kommunale Winterdienst sollte „differenziert“ erfolgen, d. h. je nach ⁠Witterung⁠, den spezifischen Straßenverhältnissen und der umgebenden Vegetation sollte entschieden… weiterlesen Zu welchen Schäden führt Streusalz in Gewässern? Grundwasser Durch die Versickerung gelangt das salzhaltige Schmelzwasser in das Grundwasser. Grundwasser-Messstellen in der Nähe großer Straßen weisen daher häufig erhöhte Konzentrationen insbesondere von Chlorid auf. Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung (250 mg/L) wird aber in der Regel deutlich unterschritten. Da Grundwasser nur sehr langsam erneuert wird und unsere wichtigste Trinkwasserquel… weiterlesen Zu welchen Schäden führt Streusalz in Gewässern? Grundwasser Durch die Versickerung gelangt das salzhaltige Schmelzwasser in das Grundwasser. Grundwasser-Messstellen in der Nähe großer Straßen weisen daher häufig erhöhte Konzentrationen insbesondere von Chlorid auf. Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung (250 mg/L) wird aber in der Regel deutlich unterschritten. Da Grundwasser nur sehr langsam erneuert wird und unsere wichtigste Trinkwasserquel… weiterlesen Wie Sie klimafreundlich gegen Glätte auf Gehwegen vorgehen Befreien Sie den Gehweg möglichst schnell mit Schippe oder Besen vom Schnee. Verwenden Sie salzfreie abstumpfende Streumittel wie Sand, Splitt oder Granulat (im Handel am Blauen Engel erkennbar). Gewusst wie Der Einsatz von Streusalz ist für Bäume und andere Pflanzen, Tiere, Gewässer, Fahrzeuge und Bauwerke (insbesondere Beton) sehr schädlich. Die Beseitigung oder Eindämmung der Schäden verursachen jährlich hohe Kosten. Mit Schippe und Besen den Schnee zügig entfernen: Je länger man mit dem Schneeschippen wartet, desto eher ist der Schnee schon festgetreten und oft mit Schippe oder Besen nicht mehr richtig zu entfernen. An diesen Stellen bilden sich schnell Vereisungen. Zeitnahes Schneeschippen nach dem Schneefall hat deshalb zwei Vorteile: Zum einen erfüllen Sie damit Ihre gesetzliche Räumungspflicht, die meist eine Räumung bis spätestens 7 Uhr werktags vorsieht. Zum anderen machen Sie damit in den meisten Fällen den zusätzlichen Einsatz von Streumitteln überflüssig. Streumittel wie Sand, Splitt oder Granulat verwenden: Die Verwendung von Streusalz ist in den meisten Kommunen verboten und mit einem Bußgeld belegt. Nach der Schneeräumung verbliebene Glätte sollte deshalb mit abstumpfenden Mitteln (zum Beispiel Splitt, Granulat oder Sand) bestreut werden. Achten Sie beim Einkauf auf den Blauen Engel für salzfreie Streumittel . Energieintensiv hergestellte Streumittel (zum Beispiel Blähton) sollten Sie hingegen nur sparsam einsetzen. Nur bei hartnäckigen Vereisungen und an Gefahrenstellen (zum Beispiel Treppen), ist in einigen Kommunen die sparsame Verwendung von Streusalz erlaubt. Die genauen verbindlichen Vorschriften beziehungsweise Empfehlungen für den privaten Winterdienst erfragen Sie bitte bei Ihrer Gemeinde. Was Sie noch tun können: Fegen Sie nach der Schneeschmelze den ausgestreuten Splitt zusammen und verwenden Sie ihn beim nächsten Schneefall wieder. Bei Haustieren kann längeres Laufen auf mit Streusalz behandeltem Untergrund zu Entzündungen der Pfoten führen. Meiden Sie deshalb mit Ihren Haustieren möglichst solche Flächen. Hintergrund Umweltsituation: Beim Streuen auf innerörtlichen Straßen mit Regen- oder Mischwasserkanalisation fließt das Streusalz mit dem Schmelzwasser in das Kanalsystem ab. Nach Durchlaufen der Kläranlage gelangt es in Bäche oder Flüsse. Es kann auch direkt mit Schmutzwasser in Oberflächengewässer eingeleitet werden. Das passiert auch bei Überlastung der Mischwasserkanalisation. Auf überregionalen Straßen dringt im Mittel etwa die Hälfte des Salzes über die Luft (mit verspritztem Schnee oder Wasser) in die Straßenrandböden ein. Der Rest kommt mit dem Schmelzwasser in die Straßenentwässerung und wird – wie die übrigen Abwässer – entweder versickert oder über Rückhalte- beziehungsweise Filterbecken in Oberflächengewässer eingeleitet. Streusalz kann am Straßenrand wachsende Pflanzen schädigen. Gelangt das Salz mit verspritztem Schnee oder Wasser direkt auf die Pflanzen, kommt es zu Kontaktschäden (zum Beispiel Verätzungen der Pflanze). Noch entscheidender: Das mit dem Schmelzwasser versickerte Streusalz kann sich in Straßenrandböden über viele Jahre anreichern. Schäden an der Vegetation zeigen sich daher oft erst zeitverzögert. Bei einem überhöhten Salzgehalt im Boden werden wichtige Nährstoffe verstärkt ausgewaschen und die Aufnahme von Nährstoffen und Wasser durch die Pflanzen erschwert. Feinwurzeln von Bäumen sterben ab, so dass die lebenswichtige Symbiose mit Bodenpilzen (Mykorrhiza) leidet. Es kommt zu mangelnder Wasserver¬sorgung und zu Nährstoffungleichgewichten. Bei Laubbäumen führt dies zu Aufhellungen an den Blatträndern im Frühsommer, die sich zunehmend zur Blattmitte ausdehnen und braun verfärben, Blattrandnekrosen sowie zu vorzeitigem Laubfall. Langfristig führt eine solche Mangelversorgung zu einer verstärkten Anfälligkeit der Pflanzen gegenüber Krankheiten und zu ihrem vorzeitigen Absterben. Die Schäden sind im Allgemeinen umso gravierender, je näher die Pflanzen an den Straßen und Wegen stehen. Besonders betroffen sind daher zum Beispiel Pflanzen an Fußwegen oder in Alleen. Da Alleenbaumarten wie Ahorn, Linde und Rosskastanie zudem salzempfindlich sind, sind sie besonders gefährdet. Neben Schäden an der Vegetation können hohe Salzgehalte die Stabilität des Bodens beeinträchtigen (Verschlämmung) und Bodenlebewesen schädigen. Die Salze greifen daneben auch Materialien zum Beispiel von Fahrzeugen und Bauwerken an. Betonbauwerke leiden wegen der korrosiven Wirkung der Salze auf die darin enthaltene Eisenbewährung. Auch bei Ziegelbauwerken können Zersetzungen auftreten. Das ist besonders bei Baudenkmälern problematisch, weil das Salz nach dem Eindringen nicht mehr aus dem Mauerwerk entfernt werden kann. Gesetzeslage: In vielen Gemeinden ist der private Einsatz von Streusalz explizit verboten und mit einem Bußgeld verbunden. Ausnahmen betreffen meist Treppen und andere kritische Bereiche. Eine einheitliche Regelung auf Bundes- oder Länderebene existiert hingegen nicht. Marktbeobachtung: Als "Streusalz" (auch Auftausalz oder Tausalz) werden Salze bezeichnet, die zur Verhinderung von Eisbildung oder zum Auftauen von Eis und Schnee auf Straßen und Gehwegen ausgebracht werden. Überwiegend wird als Streusalz "technisches" Natriumchlorid (NaCl, "Kochsalz", jedoch nicht in zum Verzehr geeigneter Qualität), daneben auch Calcium- und Magnesiumchlorid oder andere Salze verwendet. Außerdem enthält Streusalz geringe Mengen an natürlichen Begleitstoffen und künstlichen Zusätzen (zum Beispiel Rieselhilfsstoff). Der wirksame Temperaturbereich von Streusalz reicht bei NaCl bis etwa minus 10 °C und bei CaCl2 bis minus 20 °C. Die Menge des in Deutschland jährlich auf Verkehrswegen ausgebrachten Streusalzes hängt stark von der ⁠ Witterung ⁠ ab. In den letzten zehn Jahren wurden in Deutschland im Mittel jährlich etwa 1,5 Millionen Tonnen Streusalz gestreut. In harten Wintern kann die Menge auf über vier Millionen Tonnen steigen. Quelle: Öko-Institut (2004): Ökobilanz des Winterdienstes in den Städten München und Nürnberg.

Hydro Extrusion Lüdenscheid GmbH

Die Firma beantragt mit Datum vom 17.06.2024 die Erteilung einer Genehmigung gem. § 16 Bundes-Immissionsschutzgesetz zur wesentlichen Änderung einer Anlage zum Schmelzen von Aluminium. Die Genehmigung umfasst im Wesentlichen folgende Änderungen: 1. Errichtung und Betrieb eines ca. 1.200 m² großen Schrottlagers mit einer Gesamtlagerkapazität von 1.400 t. 2. Errichtung und Betrieb einer Einhausung des Vorplatzes ca. 600 m² vor der Gießereihalle mit einer Gesamtlagerkapazität von max. 95 t. 3. Erweiterung der Produktionskapazität im Schmelz- und Gießbetrieb von derzeit 4-Schichtbetrieb 6 Tage pro Woche auf 7 Tage pro Woche, ganzjährig mit einer Kapazität von 15 t/h, max. 240 t/d und max. 84.00 t/a, 4. Errichtung und Betrieb eines neuen Abgasfilters mit Abluftkamin (Q1.1), um auch andere Alulegierungen (Schrotte) mit nichtmetallischen festen nicht wassergefährdenden Verunreinigungen (< 3% Gewichtsprozent) einschmelzen zu können.

Fa. Schott AG, Mitterteich, Umbau RW 16 auf elektrische Schmelze mit Erweiterung der Technikgebäude

Die Fa. Schott AG, Standort Mitterteich, Erich-Schott-Str. 14, 95666 Mitterteich, beabsichtigt, die Errichtung und den Betrieb des Umbaus der RW 16 auf elektrische Schmelze mit Erweiterung der Technikgebäude auf den Grundstücken mit den Fl.-Nrn. 805/05, 805/8, 805/10 und 805/14 Gemarkung Mitterteich. Durch die Erweiterungsmaßnahmen unterliegt die Anlage zur Herstellung von Glas der Genehmigungspflicht nach Ziffer 2.8.1 G des Anhangs 1 der 4. BImSchV. Die Firma Schott AG hat einen Antrag nach § 16 Abs. 2 BImSchG gestellt. Aus Sicht des Landratsamtes Tirschenreuth sind keine schädlichen Umwelteinwirkungen im Sinne des § 1 BImSchG zu besorgen. Die spätere Entscheidung wird gem. § 21 a Abs. 1 der 9. BImSchV öffentlich bekannt gemacht. Es ist daher ein Genehmigungsverfahren nach § 16 BImSchG durchzuführen. Im Rahmen des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens war gemäß § 9 Abs. 1 i.V.m. der Ziffer 2.5.2 Anlage 1 UVPG „A“ der Anlage 1 UVPG aufgrund überschlägiger Prüfung unter Berücksichtigung der in der Anlage 2 zum UVPG aufgeführten Kriterien zu ermitteln, ob das Vorhaben aufgrund besonderer örtlicher Gegebenheiten erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen haben kann. Diese allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls hat ergeben, dass durch das Vorhaben keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zu erwarten sind. Eine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht daher nicht. Die Unterlagen zu dem Vorhaben sind der Öffentlichkeit nach den Bestimmungen des Bayerischen Umweltinformationsgesetzes beim Landratsamt Tirschenreuth, Sachgebiet 240 – Immissionsschutz, Mähringer Straße 9, Amtsgebäude III, Zimmer 2, während der üblichen Öffnungszeiten zugänglich. Hinweis: Gemäß § 5 Abs. 3 UVPG ist diese Feststellung nicht selbständig anfechtbar.

ae group Gerstungen GmbH

Die ae group gerstungen gmbh, Am Kreuzweg 1, 99834 Gerstungen stellte beim Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) den Antrag nach § 16 BImSchG zur wesentlichen Änderung und zum Betrieb der geänderten Anlage zum Schmelzen, zum Legieren oder zur Raffination von Nichteisenmetallen i. V. m. einer Gießerei für Nichteisen-metalle - Anlage der Nr. 3.4.1 und Nr. 3.8.1 des Anhangs zur Verordnung über genehmi-gungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) am Standort im Wartburgkreis, 99834 Gerstungen, Am Kreuzweg 1, Gemarkung Untersuhl. Das geplante Vorhaben besteht aus: • der Errichtung und dem Betrieb eines neuen Schmelzofens 'BE 1205' (max. Schmelz-leistung 3 t/h Aluminium, max. Warmhaltekapazität 6 t/h Aluminium, Anzahl Schmelz-brenner 3 x 600 kW, Warmhaltebrenner 2 x 450 kW, Energieträger Erdgas, Brenner-leistung 240 m³/h inkl. Errichtung der Emissionsquelle Q 2.3) als Ersatz für den be-stehenden, Schmelzofen 'BE 1201' (max. Schmelzleistung 2,5 t/h Aluminium, max. Warmhaltekapazität 6 t/h Aluminium, Schmelzbrenner 2 x 750 kW, Warmhaltebrenner 2 x 630 kW, Energieträger Erdgas, Brennerleistung 246 m³/h) inkl. Rückbau von Schmelzofen 'BE 1201', • Reduzierung der Massenkonzentration an Fluorwasserstoff der bestehenden Schmelzanlagen (Q 1, Q 2.1, Q 2.2) von 3 mg/m³ auf jeweils 2 mg/m³, • Reduzierung der Massenkonzentration an NOx der Genehmigung der bestehenden Schmelzanlagen (Q 1, Q 2.1, Q 2.2) von 0,35 g/m³ auf jeweils 0,26 g/m³, • Erhöhung der Schmelzleistung der Gesamtanlage von 98 t/d um 19 t/d auf 117 t/d, • Erhöhung der Gießleistung der Gesamtanlage von 98 t/d um 19 t/d auf 117 t/d.

Bekanntgabe nach § 5 UVPG über die Feststellung der UVP-Pflicht für die HARTING Electric Stiftung GmbH & Co. KG

Die HARTING Electric Stiftung GmbH & Co. KG beantragt für den Standort Wilhelm- Harting- Straße 1 in 32339 Espelkamp gem. § 16 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) die Genehmigung zur wesentlichen Änderung ihrer Anlagen nach Nr. 3.4.1 (Anlagen zum Schmelzen, zum Legieren oder zur Raffination von Nichteisenmetallen mit einer Schmelzkapazität von 4 Tonnen je Tag oder mehr bei Blei und Cadmium oder von 20 Tonnen je Tag oder mehr bei sonstigen Nichteisenmetallen) und 3.8.1 (Gießereien für Nichteisenmetalle mit einer Verarbeitungskapazität an Flüssigmetall von 4 Tonnen oder mehr je Tag bei Blei und Cadmium oder 20 Tonnen oder mehr je Tag bei sonstigen Nichteisenmetallen) des Anhangs der 4. BImSchV. Beantragt wird eine Erhöhung der Schmelz- und Gießkapazität auf 129 t/d, der Austausch der bestehenden Mehrschieberanlage durch zwei Zink- Druckgussanlagen und die Errichtung einer Zink- Rückschmelzanlage.

Mikrowelle

Mikrowelle: Effizient nutzen zur Erwärmung kleiner Portionen Was Sie beim sparsamen Mikrowellenbetrieb beachten sollten Kaufen Sie energieeffiziente Geräte, also insbesondere mit niedrigem Stand-by-Verbrauch und hohem Wirkungsgrad. Nutzen Sie die Mikrowelle nur zum Erwärmen kleiner Portionen von bis zu 250 ml. Entsorgen Sie Ihre Altgeräte sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler. Gewusst wie Achten Sie beim Kauf auf den Energieverbrauch des Gerätes . Für Mikrowellen-Geräte gibt es leider bisher keine Energieverbrauchskennzeichnung. Dennoch gibt es zwischen den Geräten große Unterschiede beim Stromverbrauch: Effiziente Geräte benötigen etwa 30 bis 40 Prozent weniger Energie als ineffiziente Geräte.* Vergleichen Sie die Angaben zum bei der Auswahl des Gerätes. 700 bis 900 Watt reichen für einen Privathaushalt aus. Achten Sie zudem hierauf: hoher Wirkungsgrad der Mikrowellenfunktion, intelligente Stromsparfunktionen, Energiesparmodus, einen geringen Stand-by-Stromverbrauch: Verzichten Sie auf Features wie Display mit Uhr und Licht bei geöffneter Tür, wenn Sie diese nicht unbedingt benötigen. Sie bezahlen ansonsten diese zusätzlichen Funktionen später mit der Stromrechnung doppelt. Worauf Sie ansonsten beim Kauf achten sollten: geringen Leckstrahlungen, Schadstofffreiheit der verwendeten Materialien, Reparaturfähigkeit und Secondhand , sofern das Gerät auch einen entsprechenden niedrigen Stromverbrauch aufweist. Energieeffizienter Gebrauch: Mit Mikrowellen können Speisen schnell und komfortabel erhitzt werden. Gerade bei kleinen Speisemengen hat die Mikrowelle deutliche Effizienzvorteile gegenüber dem elektrischen Backofen oder der Herdplatte. Umgekehrt heißt dies: Bei größeren Mengen (> 250 ml) sind Wasserkocher, Herdplatte und Backofen im Allgemeinen mit weniger Energieverbrauch verbunden. Bereiten Sie Ihre Speisen auf einer niedrigen Stufe zu. Gerade Gemüse schmeckt besser, wenn es nicht zu schnell erhitzt wurde. Mikrowellengeschirr: Gefäße aus Glas, Keramik oder Porzellan sind besonders gut als Mikrowellengeschirr geeignet. Achten Sie darauf, dass die Gefäße keine Risse aufweisen, da sie ansonsten unter Hitzeweinfluss platzen können. Wenn Sie Gefäße aus Plastik verwenden möchten, prüfen Sie, ob diese als geeignet für Mikrowellen gekennzeichnet ist. Dies ist häufig mit drei Wellenlinien angegeben. Solches Plastikgeschirr besteht in der Regel aus Polypropylen. Andere Plastikarten können in der Mikrowelle schmelzen. Bringen Sie defekte Geräte zur Reparatur zu einer Fachkraft. Reparieren Sie eine Mikrowelle niemals selbst, wenn das Gehäuse oder die Tür beschädigt sein könnte! Es besteht die Gefahr, dass gesundheitsschädigend Strahlung austritt. Fragen Sie in  Repair Cafés nach, ob die notwendige Ausstattung zum Schutz gegen Strahlung vorhanden ist, falls nicht sollten diese durch eine/n kommerzielle/n Fachexperte/in durchgeführt werden. Richtig entsorgen: Weitere Informationen zur richtigen Entsorgung Ihrer Mikrowelle und anderer Elektroaltgeräte finden Sie in unserem ⁠UBA⁠-Umwelttipp "Alte Elektrogeräte richtig entsorgen" . Was Sie noch tun können: Mit einer schaltbaren Steckerleiste können Sie den Stand-by-Verbrauch "auf null" stellen. Zum Schutz vor Leckstrahlungen dürfen Sie keine defekten Geräte benutzen - achten Sie besonders auf intakte Türen und Türdichtungen. Um Kinder nicht unnötig den Strahlen auszusetzen, sollten sie sich auch bei einwandfreien Geräten nicht unmittelbar vor oder neben dem Gerät aufhalten. Halten Sie sich bei der Zubereitung an die bereitgestellten Gartabellen. Vorsicht beim Erwärmen besonders von Säuglingsnahrung: Nahrungsmittel werden in einem Mikrowellengerät zuerst innen heiß; sogenannte "Hot Spots" können entstehen. Deshalb prüfen Sie die Wärmeverteilung im erhitzten Nahrungsmittel. Verkaufen oder verschenken Sie voll funktionstüchtige und nicht mehr benutzte Geräte. Hintergrund Leckstrahlung: In Mikrowellen werden hochfrequente elektromagnetische Felder von mehreren Hundert Watt aufgebaut. Laut Bundesministerium für Strahlenschutz geht von intakten Geräten keine Strahlengefahr aus. Zum Schutz vor Leckstrahlung sollten Sie gut isolierte Modelle und keinesfalls defekte Geräte verwenden. Wenn Leckstrahlungen aus einer Mikrowelle austreten und die/der Nutzer*in in das Gerät schaut, können die Augen beschädigt werden. *Quelle: Öko-Institut (2011): PROSA Mikrowellenkochgeräte für den Hausgebrauch

HME Copper Germany GmbH

Die Firma HME Copper Germany GmbH, Carl-Benz-Str. 13, 58706 Menden, hat mit Datum vom 28.04.2023 die Erteilung einer Genehmigung nach § 4 Bundes-Immissionsschutzgesetz zur Errichtung und zum Betrieb einer Anlage zum Schmelzen und Gießen von Kupfer mit einer Schmelz- und Gießkapazität von 20 Tonnen oder mehr je Tag beantragt.

1 2 3 4 5113 114 115