Der Bebauungsplan Altona-Nord 12 für den Geltungsbereich Schnellstraße - Haubachstraße - Gerichtstraße - über die Flurstücke 39, 38, 37 und 40 der Gemarkung Altona-Nordwest - Haubachstraße - Eggerstedtstraße - Zeiseweg - Bodenstedtstraße - Max-Brauer-Allee (Bezirk Altona, Ortsteil 207) wird festgestellt.
ID: 5292 Allgemeine Informationen Kurzbeschreibung des Vorhabens: Beim geplanten Vorhaben handelt es sich um den zweibahnigen Aus- und Neubau der B 30 zwischen Friedrichshafen und Ravensburg / Eschach. Der Streckenabschnitt liegt in den Landkreisen Ravensburg und Bodenseekreis mit den je nach Variantenwahl betroffenen Gemeinden Friedrichshafen, Meckenbeuren, Tettnang und Ravensburg. Der Streckenabschnitt ist Teilstück der überregionalen Verbindung Friedrichshafen (B 31) – Ravensburg – Weingarten (B 32) – Oberessendorf (B 465) – Ulm / Neu-Ulm (B 28). Die B 30 nimmt im Südosten Baden-Württembergs, Region Oberschwaben, eine zentrale Stellung ein. Sie verbindet die Oberzentren Friedrichshafen / Ravensburg / Weingarten mit dem Oberzentrum Ulm / Neu-Ulm. Die 2-bahnige Fortführung der Ortsumfahrung Ravensburg (Landkreis Ravensburg) im Zuge der B 30 nach Süden bis nach Friedrichshafen (Bodenseekreis) ist ein wichtiger Lückenschluss in der landesweit bedeutenden Nord-Süd-Achse. Die B 30 neu zwischen Friedrichshafen (B 31) und Ravensburg / Eschach ist ein zentraler Baustein der als „Planungsfall 7“ vorgesehenen Neugestaltung des klassifizierten Straßennetzes im nördlichen Bodenseeraum. Das Konzept sieht im Raum zwischen Ravensburg, Tettnang, Friedrichshafen und Überlingen die Bündelung der Verkehre auf zwei leistungsfähigen Achsen vor: einer Ost-West-Achse, der B 31 / B 31 neu, und einer Nord-Süd-Achse, der B 30 neu. Die Bündelung soll auch dazu dienen, die B 33 zwischen Ravensburg und Meersburg sowie die Ortsdurchfahrten im mittleren Schussental, insbesondere die OD Meckenbeuren zu entlasten. In den Ortsdurchfahrten werden Unfallrisiken und Umweltbelastungen gemindert. Mit der Maßnahme wird die Verkehrssicherheit erhöht und Kapazitätsengpässe abgebaut. Die B 30 wird künftig als Kraftfahrstraße betrieben. Je nach Variante wird die B 30 alt umgestuft und in Teilen zurückgebaut. Das nachgeordnete Netz wird neu geordnet, um den schwach motorisierten Verkehr und den Nachbarschaftsverkehr zwischen Friedrichshafen, Meckenbeuren und Ravensburg sicherzustellen. Raumbezug In- oder ausländisches Vorhaben: inländisch Ort des Vorhabens Verfahrenstyp und Daten Eingangsdatum der Antragsunterlagen: 23.09.2025 Art des Zulassungsverfahrens: Linienbestimmungsverfahren nach § 16 FStrG inkl. Umweltverträglichkeitsprüfung nach § 47 UVPG UVP-Kategorie: Verkehrsvorhaben Zuständige Behörde Verfahrensführende Behörde: Name: Fernstraßen-Bundesamt (Standort Leipzig) Friedrich-Ebert-Straße 72-78 04109 Leipzig Deutschland E-Mailadresse der Kontaktperson: b30neu@fba.bund.de Zuständige Organisationseinheit: Referat S3 - Lärm-, Umwelt- und Klimaschutz Stellungnahmen und Einwendungen im Rahmen des Beteiligungsverfahrens sind zu richten an: die im Bekanntmachungstext aufgeführten Stellen; vorzugsweise an das Fernstraßen-Bundesamt, Friedrich-Ebert-Straße 72-78, 04109 Leipzig b30neu@fba.bund.de Vorhabenträger Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg Regierungspräsidium Tübingen Konrad-Adenauer-Str. 20 72072 Tübingen Deutschland Organisationseinheit: Referat 44 - Planung Öffentlichkeitsbeteiligung Auslegung: Auslegung im Internet und in der Gemeinde Meckenbeuren Kontaktdaten des Auslegungsortes Gemeinde Meckenbeuren Theodor-Heuss-Platz 1 88074 Meckenbeuren Deutschland Öffnungszeiten des Auslegungsortes Montag von 08:00 – 12:00 Uhr Dienstag von 08:00 – 12:00 Uhr Mittwoch von 08:00 – 12:00 Uhr, 14:00 – 16:00 Uhr Donnerstag von 08:00 – 12:00 Uhr, 14:00 – 18:00 Uhr Freitag von 08:00 – 12:00 Uhr ohne vorherige Terminvereinbarung Weitere Ortshinweise Erdgeschoss des Rathauses (Bereich des Schaukasten) Eröffnungsdatum der Auslegung 15.12.2025 Enddatum der Auslegung 14.01.2026 Ende der Frist zur Einreichung von Einwendungen: 16.02.2026 Beginn der Frist zur Einreichung von Einwendungen: 15.12.2025 Verfahrensinformationen und -unterlagen Verlinkung auf die externe Vorhabendetailseite Homepage des Fernstraßen-Bundesamtes mit dem Link zu den Unterlagen Dokumente Bekanntmachung über die Auslegung der Unterlagen Öffentliche Auslegung Auslegungsunterlagen im Pdf-Format (verfügbar ab 15. Dezember 2025)
The main objective of the Action is to understand better the impacts of weather on freeways/motorways as well as on urban networks highway operations and to develop, promote and implement strategies and tools to mitigate those impacts. Adverse weather conditions can have a significant impact on traffic operations and quality of traffic flow. The advanced technologies for collecting and archiving weather data can assist the development of intelligent weather-based traffic management strategies, monitoring and control systems. In view of the paramount importance of weather-responsive tools for real-time traffic surveillance, this project will focus on the development of strategies and techniques aimed at improving the road traffic management and safety. The main goal is to mitigate the negative impacts of adverse weather conditions to traffic flows and to predict the traffic flows under adverse weather conditions. The term of 'adverse weather conditions refers to the meteorological conditions that decrease the visibility and worsen the pavement conditions. This project will bring together researchers actively working on road networks related issues. It will concentrate on mutually complementary methodologies for modelling, estimation and control that will improve the safety of traffic networks. Traffic flows are highly dependent on weather conditions and researches on this issue are very limited in the literature. Next, traffic flow prediction by reliable algorithms will be addressed in tight connection with the traffic sensor network. This project will address also many issues related to efficient, reliable and quick exchange of information and data over sensor networks for vehicular traffic. The data are received only at boundaries between some segments and averaged within possibly irregular time intervals. Additionally, there are missing data and sensor failures that need to be taken into account. Further, with the developed models and estimators, advanced control strategies will be developed dealing with appropriate fusion of the multiple sensor data.
Projektbeschreibung: Für größere Maßnahmen im Bereich der Straßeninfrastruktur (Neubau, Ausbau) sind sowohl eine Zweckmäßigkeitsbeurteilung wie auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich. Anhand der Veränderung der Verkehrsbelastungen und der Verkehrsleistungen werden Veränderungen der Emissionen (Luftschadstoffe, Lärm) ermittelt. Eine wichtige Einflussgröße ist in diesem Zusammenhang das Fahrverhalten der Personen- und Lastwagen, da bei gegebener Verkehrsbelastung die Emissionen in erheblichem Umfang von diesem Faktor bestimmt werden. Über das Fahrverhalten, welches durch Kennzahlen wie Fahrgeschwindigkeit, Beschleunigungen/Verzögerungen, Motordrehzahl und Gangwahl sowie Halte- und Stillstandzeiten beschrieben werden kann, liegen aber nur wenig aktuelle Grundlagen vor. Vereinfachend wird oft ein mittleres Fahrverhalten, allenfalls gestützt auf eine Annahme über die mittlere Geschwindigkeit, unterstellt. Der Zusammenhang zwischen wichtigen Schadstoffen (z.B. NOx) und der Fahrgeschwindigkeit ist nicht linear. Beim Ausbau des Straßennetzes, vorab der Autobahnen, können die Verkehrsmenge und die Verkehrsleistung zunehmen. Wird das Fahrverhalten nicht in die Betrachtungen einbezogen, so wird mehr Verkehr fälschlicherweise mit mehr Schadstoffemissionen gleichgesetzt (direkte Proportionalität). Durch die Erhöhung der Kapazität findet jedoch unter Umständen trotz Verkehrszunahme insgesamt weniger stop-and-go Verkehr oder weniger Stau statt, was sich auf die Umweltbilanz positiv auswirkt. Die Erhöhung der Kapazität einer Strecke führt unter bestimmten Voraussetzungen zu einer Erhöhung der dortigen Verkehrsmenge. Gleichwohl ist es möglich, dass trotz insgesamt höherer Verkehrsmenge bei den Benützern der Strecke eine Fahrzeitersparnis und damit ein volkswirtschaftlicher Nutzen entsteht. Ursächlich hierfür ist wiederum die Veränderung der Fahrmuster (insbesondere der gefahrenen Geschwindigkeiten) infolge des Streckenausbaus. Projektziele: Das Fahrverhalten von Personenwagen auf Autobahnen wird repräsentativ erfasst, um daraus alle den Fahrverlauf bestimmenden Größen zu ermitteln, die für die Bestimmung des Nutzens aus Fahrzeitein sparungen sowie für die Schadstoffberechnung von Bedeutung sind. Mit den Erklärungsgrößen des Fahrverlaufs sowie Angaben zur Verkehrsmenge und zur Infrastruktur ist das Fahrverhalten auf einem Straßennetzabschnitt zu beschreiben.