Brand eines Pkw Danstedt – Am 07.03.2025 kam es gegen 10:30 Uhr zu einem Brand eines Pkw. Nach eigenen Angaben hatte der 70-jährige Fahrzeugeigentümer gerade seinen Skoda auf einem Hof geparkt. Dabei stellte er eine Rauchentwicklung im Motorraum fest. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 6.000 €. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Ermittlungen zur Brandursache erfolgen am 10.03.2025. Verstoß gegen das Waffengesetz Halberstadt – Am 07.03.2025 kam es gegen 20:45 Uhr zu einer Schussabgabe auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Klusstraße. Nach Hinweis einer Passantin soll eine männliche Person mittels eines pistolenähnlichen Gegenstandes mehrere Male in die Luft geschossen haben. Danach soll er sich fußläufig in Richtung der Westerhäuser Straße entfernt haben. Durch Beamte des Polizeireviers Harz erfolgten umgehend Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen zu dem Schützen. Die polizeilichen Einsatzmaßnahmen führten schließlich zu einem 45-jährigen Mann aus Halberstadt. Dieser konnte in seiner Wohnung in der Westerhäuser Straße angetroffen werden. Der Mann händigte seine Schreckschusspistole samt Zubehör aus. Der polizeilich bekannte 45-Jährige räumte ein, nach Streitigkeiten zweimal mit seiner Schreckschusspistole in die Luft geschossen zu haben. Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. E-Bike Fahrer nach Sturz schwer verletzt Wernigerode – Am 07.03.2025 befuhr ein 63-jähriger Mann aus Wernigerode mit seinem E-Bike die Straße Lange Hecke aus Richtung Heinrich-Heine-Straße kommend in Richtung Ilsenburger Straße. Gegen 21:05 Uhr kam der 63-jährige nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte. Er verletzte sich schwer und wurde stationär in einem Klinikum aufgenommen. Während der Unfallaufnahme, stellten die Beamten des Revierkommissariats Wernigerode Atemalkoholgeruch bei dem E-Bike Fahrer fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab dabei einen Wert von 1,08 Promille. Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein und ließen ihm eine Blutprobe entnehmen. B rand in einem Mehrfamilienhaus Halberstadt – Am 07.03.2025 kam es gegen 23:55 Uhr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Schmiedestraße. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es im Keller des Mehrfamilienhauses zu einem Schwelbrand. Durch die starke Rauchentwicklung mussten die 14 Bewohner des Hauses evakuiert werden. Zwei der Bewohner, ein 25-jähriger Mann und ein 43-jähriger Mann, wurden dabei leicht verletzt. Beide Personen wurden zur ambulanten Behandlung in ein Klinikum verbracht. Alle Wohnungen sind derzeit nicht bewohnbar. Die Unterbringung der Bewohner wurde durch den Bereitschaftsdienst der Stadt Halberstadt geregelt. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Ein Brandermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Ermittlungen zur Brandursache erfolgen im Verlauf der elften Kalenderwoche. Eine Schadenshöhe ist derzeit nicht bezifferbar. Insgesamt waren 48 Kameraden der Feuerwehr mit 14 Fahrzeugen sowie 10 Rettungswagen mit 20 Rettungssanitätern sowie sechs Einsatzkräfte des Polizeireviers Harz im Einsatz. Impressum: Polizeiinspektion Magdeburg Polizeirevier Harz Pressebeauftragter Plantage 3 38820 Halberstadt Tel: 03941/674 - 204 Fax: 03941/674 - 130 Mail: presse.prev-hz@polizei.sachsen-anhalt.de
Ukraine: BfS verfolgt Lage in Kriegsregionen Keine Hinweise auf Freisetzung von radioaktiven Stoffen Ukraine Quelle: Benjamin ['O°] Zweig/Stock.adobe.com Das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) beobachtet die Lage in der Ukraine angesichts des seit 24. Februar 2022 andauernden Krieges intensiv. Nach dem Vorstoß ukrainischer Truppen in die russische Region Kursk am 6. August 2024 nahm das BfS auch das Kernkraftwerk ( KKW ) Kursk mit in den Blick. Messwerte aus der Ukraine wie den Nachbarstaaten liefern keine Hinweise auf eine Freisetzung von radioaktiven Stoffen . Das gilt auch nach einem durch einen Drohnenangriff ausgelösten Brand im stillgelegten Kernkraftwerk Tschornobyl (russ.: Tschernobyl) in der Nacht zum 14. Februar 2025. Die ukrainischen Kernkraftwerke sind immer wieder von Kampfhandlungen oder dadurch ausgelösten Stromausfällen betroffen. Auch die Zahl von Drohnenangriffen nahm zuletzt zu. Diese Zwischenfälle hatten bisher aber keine Auswirkung auf die radiologische Sicherheit. Das BfS überprüft täglich etwa 500 bis 600 Messwerte in der gesamten Ukraine und hat eine 24/7-Rufbereitschaft. BfS teilt die Sorge um sicheren KKW-Betrieb Das BfS teilt die Sorge um die Sicherheit der Kernkraftwerke in der Ukraine sowie in angrenzenden Gebieten, die durch Kampfhandlungen gefährdet sind. Auch die Internationale Atomenergie-Organisation IAEA ( International Atomic Energy Agency ) hatte mehrfach deswegen Bedenken geäußert. Nach Einschätzung des BfS stellen die Kampfhandlungen, die Stromversorgung sowie die Arbeitsbedingungen der Angestellten die größten Risikofaktoren dar. Außerdem muss alles dafür getan werden, die Kühlung aller sicherheitsrelevanten Systeme der Kernkraftwerke sicherzustellen. Seit 23. Januar 2023 überwachen Mitarbeitende der IAEA dauerhaft die Lage an allen ukrainischen KKW -Standorten. Für Deutschland wären die radiologischen Auswirkungen einer Freisetzung in der Ukraine begrenzt. Im schlimmsten Fall, also nur bei einem erheblichen Austritt von Radioaktivität und einer Wetterlage, die Luftmassen von der Ukraine nach Deutschland verfrachtet, könnten hierzulande für die Landwirtschaft festgelegte Radioaktivitäts-Höchstwerte überschritten werden. Dann würde eine Kontrolle von Futter- und Nahrungsmitteln erforderlich werden, gegebenenfalls auch eine Vermarktungssperre für kontaminierte Produkte. Ob bei einer Freisetzung aus dem Kernkraftwerk bei Kursk auch Situationen auftreten könnten, in denen weitergehende Schutzmaßnahmen in Deutschland notwendig wären, lässt sich auf Basis der aktuell verfügbaren Informationen zu der Anlage nicht abschließend bewerten. Neuesten Meldungen zufolge hat sich Folgendes ereignet: Ort / Datum Lage Tschornobyl (russ.: Tschernobyl) - 26.02.2025 Ukraine: Tschornobyl In der Nacht zum 14. Februar 2025 kam es nach einem Drohnenangriff zu einem Brand im Kernkraftwerk Tschornobyl (russ.: Tschernobyl), bei dem die zweite Schutzhülle des Kraftwerks, das sogenannte New Safety Confinement, beschädigt wurde. Entgegen erster Meldungen brachen in der Folge immer wieder Schwelbrände aus. Trotz der Beschädigungen gab es jedoch keine Hinweise, dass radioaktive Stoffe in die Umwelt gelangt sein könnten. Die Messwerte waren im Vergleich zu den Daten vor dem Brand nicht erhöht. Die zweite Schutzhülle wurde 2016 fertiggestellt und schirmt die erste Abdeckung von 1986 sowie den darunter befindlichen havarierten Block 4 des Kernkraftwerks ab. Nach der Einnahme und Besetzung des Kernkraftwerks durch russische Truppen am 24. Februar 2022 kam es in den ersten Monaten des Krieges rund um die dort befindlichen Anlagen immer wieder zu Zwischenfällen. Ende März 2022 gaben russische Streitkräfte die Kontrolle über das stillgelegte Kernkraftwerk Tschornobyl an ukrainisches Personal zurück. Russische Truppen haben sich seitdem vollständig aus der Sperrzone zurückgezogen. Berichte aus dem Frühjahr 2022 über russische Soldaten, die nach ihrem Aufenthalt in Tschornobyl mit Strahlenkrankheits-Symptomen in ein belarussisches Zentrum für Strahlenmedizin gebracht wurden, ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Auf Basis der verfügbaren Informationen und der Kontaminationslage um Tschornobyl ist es aus Sicht des BfS aber unwahrscheinlich, dass die Soldaten eine entsprechend hohe Strahlendosis erhalten haben. Auch die IAEA konnte die Berichte nicht bestätigen. In den Sommermonaten treten in der Sperrzone rund um das stillgelegte Kernkraftwerk Tschornobyl immer wieder vereinzelt Waldbrände auf. Grundsätzlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass dadurch radioaktive Stoffe aus dem Boden und der Biomasse in die Atmosphäre gelangen und eventuell geringe Spuren davon außerhalb der Sperrzone nachgewiesen werden. Aus der Erfahrung mit früheren Bränden in der Sperrzone ist aber bekannt, dass selbst bei großflächigen Waldbränden keine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung außerhalb der Sperrzone besteht. Auf dem Gelände des 1986 havarierten Kernkraftwerks Tschornobyl befindet sich neben den spätestens seit dem Jahr 2000 stillgelegten Reaktorblöcken unter anderem auch eine Einrichtung für die Entsorgung von radioaktivem Abfall. Außerdem lagern dort etwa 20.000 Brennelemente. Saporischschja - 06.09.2024 Ukraine: KKW Saporischschja Rund um das Kernkraftwerk Saporischschja kommt es immer wieder zu Kampfhandlungen, bei denen in der Vergangenheit auch Teile der Infrastruktur beschädigt wurden. Am 11. August 2024 wurde ein Brand mit starker Rauchentwicklung an einem der Kühltürme beobachtet. Die Brandursache ist noch unklar. Die IAEA hält es für wahrscheinlich, dass der Kühlturm aufgrund der Beschädigungen abgerissen werden muss. Für den derzeitigen Betrieb der Anlage wird der Kühlturm allerdings nicht benötigt. Am 17. August explodierte eine Drohne nur knapp außerhalb des Geländes des Kraftwerks. Beide Ereignisse hatten nach Angaben der IAEA keine Auswirkungen auf die radiologische Sicherheit der Anlage. Für die Kühlung und zur Aufrechterhaltung der Sicherheitssysteme ist die Anlage vor allem auf eine funktionierende Stromversorgung angewiesen. Normalerweise ist das Kraftwerk dafür über mehrere Leitungen mit dem Stromnetz verbunden. Zeitweilige Ausfälle der Stromversorgung, die sich seit Beginn des Krieges immer wieder ereignet haben, können mit den dafür vorgesehenen Notstrom-Dieselgeneratoren überbrückt werden. Nach Angaben des ukrainischen Betreibers kann die Stromversorgung damit mehr als 20 Tage lang aufrecht erhalten werden. Die Beschädigung des Kachowka-Staudamms Anfang Juni 2023 hatte keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Kernkraftwerk , das flussaufwärts am Fluss Dnipro liegt. Zwar bezieht das Kraftwerk Wasser für seine Kühlung aus dem Stausee, der Wasserstand im Kühlteich ist jedoch bis auf Weiteres ausreichend für die Kühlung des Kraftwerks. Zusätzlich stehen Alternativen für die Wasserversorgung zur Verfügung. Das Kraftwerk Saporischschja steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle. Seitdem ist die Zahl der Mitarbeitenden nach Angaben der IAEA auf knapp die Hälfte des ursprünglichen Personals gesunken. Immer wieder gibt es Berichte über Minen auf dem Gelände. Im Januar 2024 wurden von den Expertinnen und Experten der IAEA erneut Minen zwischen der inneren und äußeren Umzäunung des KKW entdeckt. Bereits im Juli 2023 trug der Fund von Minen in diesem Bereich zur Beunruhigung bei. Diese wurden im November 2023 entfernt. Seit 11. September 2022 sind alle Reaktoren der Anlage heruntergefahren. Damit nimmt die Nachzerfallswärme der Brennelemente ab, wodurch das Risiko eines radiologischen Unfalls kontinuierlich sinkt. Auch sind kurzlebige radioaktive Stoffe wie beispielsweise Jod-131 inzwischen zerfallen. Chmelnyzkyj - 25.09.2024 Ukraine: KKW Chmelnyzkyj Seit Ende September 2024 wurden in der Nähe des Kraftwerks Drohnenüberflüge beobachtet. Eine der Drohnen wich stark von ihrem ursprünglichen Kurs ab und näherte sich dem Kernkraftwerk , bevor sie umkehrte und auf ihre ursprüngliche Route zurückkehrte. Ende Oktober 2023 führte der Abschuss zweier Drohnen in unmittelbarer Nähe des Kernkraftwerks Chmelnyzkyj zu Beeinträchtigungen auf dem Kraftwerksgelände. Fensterscheiben gingen zu Bruch und die Stromversorgung zweier Strahlenüberwachungsstationen in der Umgebung des Kernkraftwerks wurde vorübergehend unterbrochen. Nach Angaben der IAEA hatte der Zwischenfall aber keine Auswirkungen auf die Sicherheit des Kraftwerkbetriebs. Im Mai 2023 kursierten Berichte über eine Explosion in einem Munitionslager in der Nähe der Stadt Chmelnyzkyj, in dem angeblich Uranmunition gelagert worden sein soll, sowie minimal erhöhte Radioaktivitäts-Messwerte in der Umgebung und in Polen. Das BfS hat die Informationen geprüft und einen Zusammenhang ausgeschlossen. Zum einen traten die minimal erhöhten Messwerte in der Umgebung von Chmelnyzkyj erstmals bereits zwei Tage vor dem Explosionsdatum auf, zum anderen befanden sich die entsprechenden Messstationen entgegen der Windrichtung. Für die erhöhten Werte kann es viele Gründe geben, dazu gehören unter anderem Niederschläge, Wartungsarbeiten, Defekte und technische Fehler. Ob in dem Lager überhaupt Uranmunition vorhanden war, gilt als nicht gesichert. Ende November 2022 wurde das Kernkraftwerk Chmelnyzkyj aufgrund von landesweiten Beeinträchtigungen im Stromnetz ebenso wie die anderen ukrainischen Kernkraftwerke vom Netz getrennt. Die Reaktorblöcke konnten wieder ans Stromnetz angeschlossen werden, allerdings wurde die Leistung der Kraftwerke aus Sicherheitsgründen immer wieder zeitweise gedrosselt. Süd-Ukraine (Piwdennoukrajinsk) - 25.09.2024 Ukraine: KKW Südukraine Seit Mitte September 2024 wurden in der Nähe des Kernkraftwerks mehrere Drohnenflüge beobachtet, teilweise direkt über dem Kraftwerk. Ende August 2024 wurde wegen Netzschwankungen infolge einer russischen Großoffensive auf die ukrainische Infrastruktur zeitweise einer der drei Reaktorblöcke des Kernkraftwerks Süd-Ukraine vom Stromnetz getrennt. Ende Mai 2023 kam es in einem der Reaktorblöcke des Kernkraftwerks Süd-Ukraine nach Angaben der IAEA vorübergehend zu einer Notabschaltung. Grund sei eine Netzstörung oder Instabilität gewesen. Ende November 2022 wurde das Kernkraftwerk Süd-Ukraine aufgrund von landesweiten Beeinträchtigungen im Stromnetz ebenso wie die anderen ukrainischen Kernkraftwerke vom Netz getrennt. Die Reaktorblöcke konnten wieder ans Stromnetz angeschlossen werden, allerdings wird die Leistung der Reaktoren aus Sicherheitsgründen immer wieder zeitweise gedrosselt. Riwne - 04.09.2024 Ukraine: KKW Riwne Laut Meldung der IAEA wurden Ende August 2024 wegen Netzschwankungen infolge einer russischen Großoffensive auf die ukrainische Infrastruktur zeitweise drei der vier Reaktorblöcke des Kernkraftwerks Riwne vom Stromnetz getrennt. Ende November 2022 wurde das Kernkraftwerk Riwne aufgrund von landesweiten Beeinträchtigungen im Stromnetz ebenso wie die anderen ukrainischen Kernkraftwerke vom Netz getrennt. Die Reaktorblöcke konnten wieder ans Stromnetz angeschlossen werden, allerdings wurde die Leistung der Kraftwerke aus Sicherheitsgründen immer wieder zeitweise gedrosselt. Kiew - 30.03.2023 Ukraine: Kiew Bei Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew Mitte Januar 2023 ist auch das Gelände des Kyiv Research Institute getroffen worden, das auch einen Forschungsreaktor betreibt. Die Messdaten blieben unauffällig. Der Forschungsreaktor wurde zu Beginn des russischen Angriffskrieges Ende Februar 2022 heruntergefahren. Charkiw - 17.09.2024 Ukraine: Charkiw Das Institute of Physics and Technology in Charkiw war mehrfach Ziel russischer Angriffe, zuletzt im September 2024. Das Forschungszentrum betreibt eine Neutronen -Quelle (die teilweise auch als "Forschungsreaktor" bezeichnet wird) sowie eine Einrichtung für die Produktion von Radioisotopen für medizinische und industrielle Anwendungen. Im März und April 2024 war die Anlage infolge von Angriffen mehrfach von der externen Stromversorgung abgeschnitten und auf Notstromversorgung durch Dieselaggregate angewiesen. Bereits zuvor wurde sie bei Angriffen stark beschädigt, die IAEA bezeichnete die Schäden nach Abschluss einer Beobachtermission Ende November 2022 als "dramatisch" und "größer als erwartet". Die Neutronen -Quelle war bereits vor Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen außer Betrieb genommen worden. Der Bestand an radioaktivem Inventar ist gering. Hinweise auf eine Freisetzung radiologischer Stoffe gab es nicht. Ebenfalls in Charkiw befindet sich ein Lager für radioaktive Abfälle der Firma "RADON". Das Lager wurde bei Kampfhandlungen am 26. Februar 2022 getroffen. Es wurden keine radioaktiven Stoffe freigesetzt. Kursk (Russland) - 27.08.2024 Am 6. August 2024 stießen ukrainische Truppen in die russische Region Kursk vor. Seitdem dauern die Kampfhandlungen dort an. Das Kernkraftwerk Kursk liegt etwa 60 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, in der Nähe des umkämpften Gebietes. Russland meldete der IAEA am 22. August den Abschuss einer Drohne über dem Kraftwerksgelände. Messeinrichtungen werden regelmäßig überwacht Mitarbeiter*innen des BfS überprüfen die Daten verschiedener Messeinrichtungen in der Ukraine seit Beginn des Krieges regelmäßig. Dafür stehen verschiedene Messeinrichtungen sowohl vonseiten der Behörden vor Ort als auch der Zivilgesellschaft zur Verfügung. Vor allem in Gebieten, in denen Kampfhandlungen stattgefunden haben, gibt es zwar weniger verfügbare Messdaten. Ein grundsätzlicher Überblick ist aber gegeben. Zusätzlich zu den Messstationen in der Ukraine selbst überprüft das BfS auch Messdaten aus den benachbarten Ländern. Die BfS -Mitarbeiter*innen sind zudem in engem Austausch mit den internationalen Partnern , darunter auch der IAEA und der Europäischen Union ( EU ). In Deutschland misst das BfS mit seinem ODL -Messnetz routinemäßig die natürliche Strahlenbelastung. Würde der gemessene Radioaktivitätspegel an einer Messstelle einen bestimmten Schwellenwert überschreiten, würde automatisch eine Meldung ausgelöst. Auch die Spurenmessstelle auf dem Schauinsland bei Freiburg wird regelmäßig überwacht, genauso wie die Spurenmessstellen des Deutschen Wetterdienstes ( DWD ) und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt ( PTB ). Potenzielle Auswirkungen auf Deutschland Das BfS hat sich bereits in der Vergangenheit mit der Frage beschäftigt, welche Auswirkungen bei Freisetzung radioaktiver Stoffe in ukrainischen Kernkraftwerken auf Deutschland zu erwarten wären. Dazu wurde untersucht, wie sich radioaktive Stoffe verbreiten würden. Demnach bewegten sich über ein Jahr hinweg in der Vergangenheit nur an etwa 60 Tagen im Jahr die Luftmassen nach Deutschland (17 Prozent der Wetterlagen). Landwirtschaftliche Produktion Für den Fall, dass radioaktive Stoffe infolge einer Freisetzung in einem ukrainischen Kernkraftwerk nach Deutschland gelangen würden, würden sich die Notfallmaßnahmen voraussichtlich auf die Landwirtschaft und die Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte beschränken. Nach den Berechnungen des BfS ist nicht zu erwarten, dass weitergehende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung notwendig wären. Kursk Ob bei einer Freisetzung aus dem Kernkraftwerk bei Kursk in Russland auch Situationen auftreten könnten, in denen weitergehende Schutzmaßnahmen in Deutschland notwendig wären, lässt sich auf Basis der aktuell verfügbaren Informationen zu der Anlage nicht abschließend bewerten. BfS rät von Einnahme von Jodtabletten ab In Deutschland sind 189,5 Millionen Jodtabletten in den Bundesländern bevorratet, die bei einem Ereignis, bei dem ein Eintrag von radioaktivem Jod in die Luft zu erwarten ist, in den möglicherweise betroffenen Gebieten durch die Katastrophenschutzbehörden verteilt werden. Die Einnahme von Jodtabletten schützt ausschließlich vor der Aufnahme von radioaktivem Jod in die Schilddrüse, nicht vor der Wirkung anderer radioaktiver Stoffe . Von einer selbstständigen Einnahme von Jodtabletten rät das BfS ab. Eine Selbstmedikation mit hochdosierten Jodtabletten birgt gesundheitliche Risiken insbesondere für ältere Personen, hat aktuell aber keinen Nutzen. Radioaktives Jod hat eine Halbwertszeit von wenigen Tagen. Das bei dem Reaktorunfall von Tschornobyl (russ.: Tschernobyl) vor über 35 Jahren freigesetzte radioaktive Jod ist mittlerweile vollständig zerfallen und kann deshalb nicht mit dem Wind nach Deutschland transportiert werden. Redaktioneller Hinweis Diese Meldung wird vom BfS kontinuierlich aktualisiert. Der aktuelle Stand wird über Datum und Uhrzeit der letzten Aktualisierung ausgewiesen. Aktualisierungen erfolgen insbesondere dann, wenn eine neue Sachlage zur Einschätzung der radiologischen Situation in der Ukraine vorliegt. Geringfügigere Lageveränderungen, die nicht zu einer grundsätzlich neuen Bewertung der radiologischen Lage führen, werden nicht tagesaktuell eingepflegt, sondern in einer gesammelten Aktualisierung aufgenommen. Stand: 26.02.2025
Waldbrände 2023 war eine Fläche von 1.240 Hektar von Waldbränden betroffen. Damit hat sich die von Waldbränden betroffene Fläche im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert, liegt aber weiterhin über dem langjährigen Mittel. Neben finanziellen Schäden sind mit den Waldbränden aber auch ökologische Auswirkungen wie die Freisetzung von Treibhausgasen und Schadstoffen sowie Nährstoffverluste verbunden. Waldbrände in Deutschland Mit deutschlandweit 1.059 Waldbränden ist 2023 die Anzahl der Waldbrände im Vergleich zu 2022 um die Hälfte gesunken. Damit ist das Jahr 2023 mit Blick auf die Zahl der Waldbrände ein durchschnittliches Waldbrandjahr im Vergleich zum mehrjährigen Mittel der Jahre 1993 bis 2022 (1.075 Waldbrände). Anderseits ist das Jahr 2023 bezüglich der betroffenen Waldfläche mit 1.240 Hektar, dies entspricht in etwa 3,6-mal der Fläche des Central Parks in New York, ein deutlich überdurchschnittliches Jahr. Das langjährige Mittel der Jahre 1993 bis 2022 liegt bei 710 Hektar betroffener Waldfläche. Auch die durchschnittliche Waldbrandfläche von 1,2 Hektar je Waldbrand ist in 2023 überdurchschnittlich und stellt den fünfthöchsten Wert seit Beginn der Waldbrandstatistik dar (siehe Abb. „Anzahl Waldbrände und Schadensfläche“). Während der finanzielle Schaden mit 1,19 Mio. Euro im Jahr 2023 einen vergleichsweise durchschnittlichen Schadenswert darstellt , liegt der finanzielle Schaden je ha Waldbrandfläche mit 959 Euro pro Hektar (Euro/ha) weiterhin deutlich unter dem langjährigen Mittel von 2.568 Euro/ha im Zeitraum 1993 bis 2022 (siehe Abb. „Durchschnittliche Schadensfläche und Schadenssumme“). Das Auftreten von Waldbränden ist in Deutschland aufgrund der klimatischen und hydrologischen Gegebenheiten und der vorherrschenden Waldbestockung regional unterschiedlich. Im Ergebnis sind weite Teile Nordostdeutschlands, das östliche Nordwestdeutschland und das Oberrheinische Tiefland häufiger von Waldbränden betroffen als andere Regionen Deutschlands. Im Jahr 2023 gab es die meisten Waldbrände in den Bundesländern Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen. Dabei wurden, wie bereits in den Vorjahren, in Brandenburg vor allem aufgrund der sandigen Böden, den vorherrschenden Kiefernwäldern und der Munitionsbelastung auf ehemaligen Truppenübungsplätzen erneut die meisten Brände (251) registriert. Auch die größte Brandfläche im Jahr 2023 mit insgesamt 765,2 Hektar war in Brandenburg zu verzeichnen, dies entspricht mehr als der Hälfte der Waldbrandfläche Deutschlands. Hier ist vor allem das Walbrandgeschehen in der Region Jüterbog mit rund 705 ha Waldbrandfläche hervorzuheben. In dieser Region befindet sich ein munitionsbelasteter ehemaliger Truppenübungsplatz, was die bodengebundenen Löscharbeiten stark beeinträchtigt. Mit gut 192 Hektar Waldbrandfläche folgt Mecklenburg-Vorpommern (siehe Abb. „Anzahl Waldbrände nach Ländern“ und Abb. „Waldbrandfläche nach Ländern“). Risikountersuchungen sagen für die kommenden Jahrzehnte ein steigendes Waldbrandrisiko für Deutschland voraus. Dies liegt im Wesentlichen an erhöhten Temperaturen und rückläufigen Niederschlägen in den Frühjahrs-, Sommer- und Herbstmonaten. Waldbrände und ihre Auswirkungen Waldbrände beeinflussen, wie diverse andere Faktoren auch, die Stabilität und die Vitalität der Waldökosysteme. Das Ausmaß der Beeinflussung hängt unter anderem von der Dauer, der Intensität, dem Umfang und der Art des Waldbrands ab. Sogenannte Erdfeuer oder Schwelbrände im Boden sind aufgrund der häufigen Zerstörung oder Beeinträchtigung von Wurzeln und Samen von hoher Bedeutung für die Vitalität der Waldbestände. Boden- oder Lauffeuer führen häufig zur Verbrennung der bodennahen Vegetation und der Streuauflage. Bäume werden dabei abhängig von der Baumart (Rindenstärke) geschädigt oder verbrennen. Durch diese Feuer wird außerdem der Mineralisierungsprozess der Streuauflage beschleunigt, wodurch es verstärkt zur Auswaschung von Nährstoffen kommt. Die Nährstoffaufnahme ist durch die Reduzierung der Vegetation sowie durch die Zerstörung von Pflanzenwurzeln und nährstoffbindenden Ton-Humus-Komplexen ebenfalls stark beeinträchtigt. Kurz- bis mittelfristig kann hierdurch die Vitalität und die Stabilität der Waldbestände aufgrund von Nährstoffmangel weiter herabgesetzt werden. Kronenfeuer und Vollfeuer entstehen, wenn die Bodenfeuer auf den Kronenbereich überschlagen. Diese haben häufig den Verlust des gesamten Bestandes zur Folge, da hierbei sowohl die Assimilationsorgane (Blätter und Nadeln) wie auch die Knospen der Bäume verbrennen, wodurch eine Regeneration deutlich erschwert ist. Unmittelbar während des Waldbrands kommt es wie bei jedem Verbrennungsprozess zu Emissionen, die auch die menschliche Gesundheit beeinträchtigen können. Hierbei werden vor allem Feinstaub, aber teilweise auch Dioxine und andere Schadstoffe freigesetzt. Daneben werden auch Treibhausgase emittiert. So haben die überdurchschnittlichen Waldbrände in 2022 knapp 0,28 Mio. t CO 2 -Äquivalente an Treibhausgasen freigesetzt. Zusätzlich wird die Senkenfunktion der Waldbestände für Kohlenstoff beeinträchtigt. Auf die Biodiversität können Waldbrände hingegen positiven Einfluss haben, da hierdurch ökologische Nischen entstehen, die von besonders angepassten Arten genutzt werden. Ursachen für Waldbrände Bei der Mehrzahl der Waldbrände, rund 51 %, konnte 2023 keine Ursache ermittelt werden. In Fällen, in denen eine Ursache bestimmt werden kann, sind im Wesentlichen zwei Faktorenkomplexe von besonderer Bedeutung für das Waldbrandgeschehen: Zum einen das menschliche Handeln (Brandstiftung und Fahrlässigkeit) und zum anderen das Klima - bzw. Witterungsgeschehen. Als Hauptursache für das Waldbrandgeschehen kann gemäß den Daten der Waldbrandstatistik menschliches Handeln identifiziert werden (sofern eine Ursache ermittelbar ist). Klima und Witterung hingegen beeinflussen zusammen mit den lokalen Gegebenheiten (wie dem Vorhandensein von brennbarem Material) die Disposition einer Waldfläche für die Entzündung und in Folge das weitere Brandgeschehen (Feuerausbreitung). Fahrlässigkeit und Vorsatz (das heißt Brandstiftung) waren im Jahr 2023 für rund 40 % der Waldbrände ursächlich. Bei den 259 im Jahr 2023 durch Fahrlässigkeit verursachten Bränden waren zu rund 54 % das unvorsichtige Verhalten von Waldbesuchern, Campern oder Kindern die Auslöser. In 27 % der Fälle von Fahrlässigkeit sind wirtschaftliche Aktivitäten (Landwirtschaft, Holzernte etc.) ursächlich. Natürliche Ursachen, wie zum Beispiel Blitzschlag, waren hingegen für nur 2,5 % der Waldbrände der Auslöser (siehe Abb. „Waldbrandursachen 2023“). Das Auftreten und die Ausbreitung von Waldbränden sind maßgeblich von der Witterung abhängig. Selbst im Winter kann es bei fehlender Schneedecke zu Waldbränden kommen. Ein jahreszeitlicher Schwerpunkt der Waldbrandgefährdung lag bisher zumeist im Spätfrühjahr und im Frühsommer. So zeigt auch das Jahr 2023 einen Schwerpunkt zwischen Mai und Juli, hier konnten knapp 80 % aller Waldbrände registriert werden. Insgesamt ist in den letzten Jahren zu erkennen, dass sich die sogenannte Waldbrandsaison in den Spätsommer und Herbst hinein verlängert, wie der Vergleich der Mittelwerte der Jahre 2010-2015 und 2015-2023 zeigt (siehe Abb. „Waldbrände in einzelnen Monaten“). Neben der Witterung ist auch der Waldbestand von Bedeutung. Besonders jüngere und lichte Nadelwälder mit dichtem Unterwuchs und üppiger Bodenvegetation sind stark waldbrandgefährdet. Zudem spielen die Holzeigenschaften, wie beispielsweise das Vorhandensein von Harzen oder ätherischen Ölen, eine gewisse Rolle bei der Gefährdung. Dies zeigt sich auch in der Betrachtung der Waldbrände der Jahre 2014 bis 2023. Hier waren Nadelholzbestände (rechnerisch rund 54 % der Waldfläche), mit Ausnahme der Jahre 2017 und 2023, deutlich häufiger und überproportional zum Anteil an der Waldfläche von Waldbränden betroffen als von Laubholzarten dominierte Waldbestände (siehe Abb. „Waldbrandfläche nach Bestandsart“). Für das Jahr 2023 weist die Waldbrandstatistik des Landes Brandenburg eine von Waldbränden betroffene Fläche von rund 703 ha als (Nadelbaum-dominierten) Mischwald aus. Im Gegensatz hierzu erfasst die bundesweite Waldbrandstatistik diese Fläche als mit Laubholz bestockte Fläche aus. Der Umbau von Nadelbaummonokulturen in mehrschichtige Mischwälder mit hohem Laubholzanteil ist somit weiterhin auch ein wesentlicher Ansatz zum vorbeugenden Schutz vor Waldbränden.
null Heizen mit Holz Karlsruhe. Die Temperaturen sinken seit einigen Tagen in Baden-Württemberg unter die Nullgradgrenze. Holzfeuer sorgt nun wieder in zahlreichen Wohnungen für eine behagliche Atmosphäre. Beim Einsatz von Holzöfen kann durch richtiges Verhalten der Ausstoß von Schadstoffen reduziert werden. Die LUBW erinnert an drei wichtige Grundregeln für das „gemütliche Heizen mit Holz“: Richtig trocknen und lagern Im waldfrischen Zustand trägt auch der hohe Wassergehalt von Holz zu vermehrter Rauchbildung bei. Dies führt zu Geruchsbelästigungen. Deshalb muss Holz zunächst richtig getrocknet und gelagert werden. Die Holzfeuchte darf 25 Prozent nicht überschreiten und Holzscheite sollten maximal Armstärke haben. Empfohlene Lagerzeit für frisch geschlagenes Holz: Fichte, Pappel, Tanne: 1 Jahr Birke, Erle, Linde: 1,5 Jahre Buche, Esche, Obstgehölze: 2 Jahre Eiche: 2,5 Jahre Kaminöfen von oben anfeuern Bei allen Kaminöfen ist es grundsätzlich möglich, von oben anzufeuern. Eine entsprechende Anfeuerhilfe wird oben im Holzstapel entzündet, der dann schrittweise von oben nach unten abbrennt – vergleichbar einer Kerze. Die Verbrennung verläuft so über den gesamten Abbrand langsamer und kontrollierter. Es entsteht weniger Rauch. Günstige Verbrennungsbedingungen ergeben sich, wenn der Ofen etwa zu einem Drittel bis zur Hälfte befüllt ist. Wichtig ist beim Nachlegen, nur die vom Hersteller des Ofens angegebene Holzmenge auf die Grundglut zu geben. Zu wenig Sauerstoff kann zur Bildung von giftigem Schwelgas oder Kohlenmonoxid führen. Ein solcher Schwelbrand belastet die Umwelt und ist unwirtschaftlich, da für die gleiche Wärmemenge mehr Holz benötigt wird. Außerdem kann die Feuerungsanlage versotten. Das bedeutet, dass Wasser, Teer und Säuren die Mantelsteine des Kamins bzw. des Ofens durchdringen. Dies ist an braunen Flecken am Kamin und unangenehmen Gerüchen zu erkennen. Die Verbrennung läuft nicht optimal ab, wenn sich im Ofen starke Teer- und Rußablagerungen bilden. Der längere Betrieb eines Ofens unter Luftmangel führt zu Rußablagerungen im Kamin, was im schlimmsten Fall einen gefährlichen Kaminbrand auslösen kann. Bei einer optimalen Verbrennung brennt das Holz mit langer, hellgelber Flamme ab, eine feine, weiße Asche entsteht und die Abgasfahne über Ihrem Dach ist nicht oder kaum sichtbar. Kiefernholz sollte nur in geschlossenen Öfen verwendet werden, da sich Funkenflug bildet. Nicht alles, was brennt, darf in den Ofen Nicht alles, was brennbar erscheint, darf verheizt werden. Holz, das mit Holzschutzmitteln oder Lack behandelt wurde, setzt hochgiftige Stoffe wie Schwermetalle, Dioxine und Furane frei. Wird PVC-haltiger Kunststoff verbrannt, entsteht auch Salzsäure, was zur Zerstörung des Ofens führen kann. Deshalb ist es verboten, belastetes Holz zu verbrennen. Der Gesetzgeber hat im Brennstoffkatalog nach der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen festgelegt, was in einem Ofen verbrannt werden darf. Generell dürfen nur solche Brennstoffe eingesetzt werden, die der Hersteller der Feuerungsanlage in der Bedienungsanleitung als geeignet auflistet. Tipps für die Neuanschaffung von Holzöfen Die LUBW rät, sich vor einer Neuanschaffung im Fachhandel oder vom Schornsteinfeger über die richtige Dimensionierung des Ofens beraten zu lassen. Denn nur bei voller Leistung verfügt der Ofen über ein optimales Ausbrand- und Emissionsverhalten. Er muss so bemessen sein, dass das Zimmer oder die Wohnung nicht überheizt wird. Ausführliche Hinweise sind in den folgenden LUBW-Broschüren zu finden, die in Kooperation mit dem baden-württembergischen Umweltministerium und dem Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg entstanden sind. Sie können über die Webseite der LUBW bestellt oder als PDF-Dokument direkt heruntergeladen werden: Heizen mit Holz: Was Sie beim Kauf und Einsatz von Kamin- und Einzelöfen wissen sollten Heizen mit Holz: Was Sie beim Kauf und dem Betrieb von Kesselanlagen wissen sollten
Brand einer Gartenlaube Stendal, 24.02.2021, 16:30 Uhr bis 17:14 Uhr Am Mittwochnachmittag kam es zu einem Vollbrand einer Gartenlaube in der Gartenanlage an der Heerener Straße. Die Kameraden der Stendaler Feuerwehr löschten den Brand. Der 40-jährige Besitzer gab an, dass er an diesem Tag seine Gartenfräse repariert hat und wahrscheinlich beim Ausbau des Tanks Restbenzin auf den Boden tropfte. In dem Haus lagerten auch verschiedene Düngemittel, so dass es zu einer chemischen Reaktion zwischen den Stoffen kam. Die Folge war ein Brand, der einen Sachschaden von ca. 1.000 Euro verursachte. Der Brandort wurde beschlagnahmt. (Foto Brand Gerätehaus) Streit zwischen Ehepartnern Stendal, 24.02.2021,12:00 Uhr Eine 31-jährige Stendalerin zeigte am Mittwoch im Polizeirevier Stendal ihren Ehemann an. So soll es seit Jahren zu verbalen, wie auch körperlichen Auseinandersetzungen zwischen beiden Parteien kommen. Solche oder ähnliche Sachverhalte werden oft bei der Polizei angezeigt. Aufgrund der häuslichen Gewalt, eventuell auch deutlicher zu spüren während der derzeitigen Pandemiesituation, unterbreitet jede Polizeidienststelle Angebote zum Schutz der Opfer. Holen Sie sich Unterstützung und Hilfe! Telefonisch im Polizeirevier Stendal unter der 03931/6850. Aus Zuneigung wurde Erpressung Stendal, 24.02.202 bis 25.02.2021 Am Donnerstagmorgen zeigt eine 55-jährige Stendalerin an, dass sie durch einen ausländischen Mann erpresst wird. Da die Frau dem Mann vertraute und sie über einen längeren Zeitraum Kontakt zueinander hatten, schickte sie ihm ein Bild von sich. Was anfangs noch Zuneigung war, entpuppte sich am Mittwochabend per Chat als böses Erwachen, denn er forderte nun einen höheren Geldbetrag von ihr, sonst würde der Mann das Foto bearbeiten und in sozialen Netzwerken veröffentlichen. Die Frau sollte das Geld bis zum heutigen Tage an eine Adresse in Afrika senden. Zu einer Überweisung kam es nicht, die Geschädigte ging zur Polizei. Geld weg und Ware auch Havelberg, 07.01.2021-25.02.2021 Eine Online-Anzeige erstattete in der Nacht zum Donnerstag ein 32-jähriger Havelberger. Er bestellte auf einer Internetplattform im Januar dieses Jahres eine Spielekonsole und einige Tage später noch einen Laptop. Der junge Mann überwies die insgesamt 700 Euro auf das angegebene Konto. Die Ware ist bis heute nicht eingetroffen und die Internetseite nicht mehr erreichbar. Benzin gezapft ohne zu bezahlen Tangerhütte, 22.02.21, 21:28 Uhr Eine Anzeige erstattete am Mittwoch ein Mitarbeiter einer Tankstelle in der Tangermünder Chaussee. Am Montagabend, 22.02.2021, tankte um 21:28 Uhr der Fahrer eines roten Motorrades Kraftstoff, ohne die Kosten zu bezahlen. Zuvor versuchte der unbekannte Täter mit Gewalt die Geldkassette an dem Vorsprühgerät der Waschanlage zu öffnen, diese wurde jedoch zuvor durch das Personal geleert. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter geben können, melden sich bitte im Polizeirevier Stendal unter der 03931/6850 oder jeder weiteren Polizeidienststelle. Streife erwischt Junkie Tangermünde, 24.02.2021, 13:33 Uhr Einer Polizeistreife fielen am Mittwoch hinter einem Einkaufsmarkt in der Richard-Wagner-Straße zwei junge Männer fest, die in der Öffentlichkeit Alkohol konsumierten. Bei der Ausweiskontrolle des 29-jährigen Mannes stellten die Beamten Anhaftungen eines weißen Pulvers fest, eine Durchsuchung der Sachen ergab vier weitere Tütchen mit ähnlicher Substanz und ein Tütchen mit den Resten einer Exctasy-Tablette. Es erfolgte eine Sicherstellung und eine Anzeige gegen den jungen Mann wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln. (Foto Sichergestellte Betäubungsmittel) Geschwindigkeitskontrolle B189, Buchholz – Lüderitz, 25.02.2021, 06:00 Uhr bis 11:55 Uhr Auf der Bundesstraße 189 wurde zwischen Buchholz und Lüderitz insgesamt 1.103 Kraftfahrzeuge gemessen. 836 PKW und 267 LKW nahm das Messgerät ins Visier. Das entspricht auf der einen Richtungsfahrbahn drei Fahrzeuge pro Minute. Hierbei wurden insgesamt 22 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt, davon 10 Lkw. 15 Verstöße im Bereich eines Verwarnungsgeldes und sieben Bußgelder müssen geahndet werden. Der schnellste PKW wurde bei erlaubten 100 Km/h mit 129 Km/h gemessen, der schnellste Lkw bei erlaubten 60 km/h mit 90 km/h. Schwelbrand im Dach Seehausen, 25.02.2021, 10:45 Uhr Durch den Einsatzleiter der Feuerwehr wurde vor Ort bekannt, dass es in einem ehemaligen Geschäft in der Arendseer Straße, in einem Sanitärraum, zu einem Schwelbrand zwischen Decke und Dach gekommen ist. Ursächlich ist vermutlich ein in diesem Bereich unsachgemäß aufgestellter und betriebener Ofen. Der Brandort wurde nach Abschluss der Löscharbeiten beschlagnahmt. Der geschätzte Schaden liegt bei etwa 1.000 Euro. Die Kameraden der Feuerwehr waren mit fünf Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung im Einsatz. Impressum: Polizeiinspektion Stendal - PRev. Stendal - Pressestelle Uchtewall 3 39576 Stendal Tel: +49 3931 685 251 Fax: +49 3931 685 190 Mail: bpa.prev-sdl@polizei.sachsen-anhalt.de
Halle (Saale) Gestern Abend gegen 23:30 Uhr wurde die Polizei zum Rathenauplatz gerufen. Hier hatte Zeugen eine Personengruppe beobachtet, aus welcher mehrfach ?Heil-Hitler-Rufe? skandiert wurden. Als die Polizei vor Ort eintraf, verschwanden die Personen in unbekannte Richtung. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Verstoß gegen den § 86 a StGB aufgenommen. Heute früh gegen 10:50 Uhr kam es am Zollrain zu einem Verkehrsunfall, bei welchem vier Personen leicht verletzt wurden. An dem Unfall waren ein Seat und ein Dacia beteiligt. Der Seat musste verkehrsbedingt anhalten, was der Fahrer des Dacia zu spät bemerkte. Der Fahrer des Dacia (44) sowie drei Insassinnen des Seat (2, 22 und 31) wurden verletzt. Den Unfallverursacher brachte man zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die anderen Personen wollten sich später eigenständig zu einem Arzt begeben. An den Autos entstanden erhebliche Sachschäden. Sie wurden abgeschleppt. In der Ouluer Straße ist es heute gegen 15:40 Uhr zu einer Bedrohung gekommen. Ein Vater (25) war dort mit seiner Tochter (2) unterwegs. Der Vater forderte seine Tochter auf, die Straße zügig zu überqueren. Plötzlich kam ein Unbekannter hinzu und bedrohte beide mit einer Pistole. In der Folge entfernte sich der Täter in Richtung Grenobler Straße. Die Polizei führt strafrechtliche Ermittlungen in dieser Sache. In der Innenstadt kam es heute zu fünf Versammlungen. Die Polizei führte Maßnahmen zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie zum Schutz der Versammlungen durch. So u.a. wurde das unmittelbare Aufeinandertreffen von Teilnehmern verschiedener Versammlungen verhindert. Die Einsatzkräfte nahmen zwei Strafanzeigen wegen einer Beleidigung auf. An den Versammlungen nahmen insgesamt etwa 640 Personen teil. Die größte dieser Versammlungen hatte ca. 550 Teilnehmer. Die Polizei war mit ca. 100 Einsatzkräften der Landesbereitschaftspolizei Sachsen-Anhalt sowie der Polizeiinspektion Halle (Saale) vor Ort. Saalekreis Gegen 17:25 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei nach Bad Dürrenberg in die Breite Straße gerufen. Hier war es in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Schwelbrand gekommen. Wahrscheinlich wurde der Brand durch einen defekten Ventilator verursacht. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache sowie zum entstandenen Sachschaden aufgenommen. Mansfeld-Südharz Auf der L 230 zwischen Wippra und Grillenberg stießen heute Mittag gegen 12:05 Uhr ein PKW und ein Motorrad zusammen. Das Krad geriet in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn kollidierte mit dem entgegenkommenden PKW. Der Fahrer des Krad wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt über 20 000,- Euro. Sie wurden abgeschleppt. Zur Unfallaufnahme musste die Unfallstelle bis gegen 15:20 Uhr gesperrt werden. Burgenlandkreis In Weißenfels ist es heute gegen 10:35 Uhr zu einem räuberischen Diebstahl gekommen. In einem Einkaufsmarkt wollte ein 66-jähriger Mann Schnaps und Lebensmittel stehlen. Als er die Kassenzone passiert, sprach ihn eine Mitarbeiterin des Marktes an. Der Mann schuppste sie zur Seite. Ein Zeuge (70 Jahre) kam hinzu und hielt den Tatverdächtigen fest. Obwohl beide zu Boden fielen, konnte der Mann den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Bei den folgenden polizeilichen Maßnahmen kam heraus, dass der Tatverdächtige erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest warf einen Wert von über 1,9 Promille aus. Gegen den Mann wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Impressum: Polizeiinspektion Halle (Saale) Pressestelle Merseburger Straße 06 06110 Halle Tel: (0345) 224-1533 Fax: (0345) 224-1280 Mail: presse.pi-hal@polizei.sachsen-anhalt.de
Nach einem gelegten Schwelbrand im Container der Spotmessstelle "Stuttgart am Neckartor" im April 2019 sorgte die LUBW schnell für Ersatz. Heute wurde das Provisorium wieder ausgetauscht. Der neue Container erhielt wie bereits auch andere Messstationen der LUBW eine künstlerische Gestaltung . Weitere Informationen zum Austausch der Messstation gibt es in der Pressemitteilung: „ Spotmessstelle Stuttgart am Neckartor: Container wird heute ausgetauscht “. Nachfolgend eine kleine Fotodokumentation der Arbeiten vor Ort: 10:30 Uhr: Ankunft des Transporters an der Spotmessstelle "Stuttgart am Neckartor" an der B14. Der neue bunte Container wird vom Lastwagen gehoben. Der alte Container macht dem neuen Platz und kommt auf den Transporter. Der neue Container wird an die Stelle des alten versetzt. Das Dachgitter wird befestigt. Es dient sowohl als Absturzsicherung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LUBW als auch als Befestigungsmöglichkeit für die verschiedenen Messeinlässe. 12:15 Uhr: Jetzt beginnt die Detailarbeit. Einlässe, Software und Stromversorgung werden befestig und installiert. Bildnachweise: LUBW
null Messstelle „Stuttgart am Neckartor“ Seit Samstagabend (6.4.) war die Spotmessstelle „Stuttgart am Neckartor“ zur Überwachung der Luftqualität an der B14 aufgrund eines Schwelbrandes außer Betrieb. Heute nun konnte eine Ersatzmessstation dort aufgestellt werden. Nachdem die Polizei die zerstörte Messstation freigegeben und letzte Spuren gesichert hat, konnte die neue Messstation an der Stelle der alten installiert werden. Damit ist gewährleistet, dass die Daten weiterhin vergleichbar sind und die Messreihen nach der Unterbrechung fortgeführt werden können. Die Messstation wird derzeit angeschlossen und geprüft mit dem Ziel, dass ab Donnerstag 18.4. auch wieder die kontinuierlichen Daten der Messungen von Feinstaub PM10 und Stickstoffdioxid online zur Verfügung stehen. Die Vorgaben aus den EU-Berichtspflichten können eingehalten werden. Nach einem Schwelbrand wurde die bisherige Messstation mitsamt ihren empfindlichen Geräten vollständig zerstört. Alle Messungen sind seither unterbrochen. Der Ersatz der Station beläuft sich auf eine Summe von rund 250.000€.
Brand konnte frühzeitig gelöscht werden 18.12.2018, Miesterhorst: Um 18:17 Uhr wurde ein Brand in einer Firma in der Lindenstraße gemeldet. Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es zu einem Schornsteinbrand, in dessen Folge sich im Bereich des Dachübergangs die Dachkonstruktion entzündete. Entsprechend Zeugenaussagen handelte es sich anfänglich um einen Schwelbrand, bei dem es dann auch kurzeitig zu einer offenen Flamme kam. Der Brand wurde die Kameraden der Feuerwehr zügig gelöscht. Der entstandene Schaden wird bislang mit ca. 10.000 Euro beziffert. Personen wurden nicht verletzt. Der Brandort wurde im Laufe des heutigen Tages kriminaltechnisch untersucht. Die Untersuchung ergab, dass ein technischer Defekt am Schornstein brandursächlich war. Es gibt keine Hinweise auf eine andere Brandursache. Unfallflucht aufgeklärt 18.12.2018, 15:45 Uhr, Salzwedel, Hohe Brücke: Der Fahrer (83) eines Pkws Mercedes fuhr rückwärts aus einer Parklücke und kollidierte dabei leicht mit einem Pkw Peugeot. Dessen Fahrerin (49) hatte gewartet, weil sie sah, dass eine Parklücke frei werden würde. Nach dem Zusammenstoß fuhr der Mercedes-Fahrer davon. Durch einen weiteren Zeugen wurde das amtliche Kennzeichen des Mercedes bekannt. Der Fahrzeugführer konnte so schnell ermittelt werden. An seinem Pkw befanden sich leichte Unfallspuren die zum Geschehensablauf passten. Auf Vorhalt gab er an, von dem Unfall nichts bemerkt zu haben. Der entstandene Gesamtschaden blieb gering (< 1.000 Euro). Wildunfall 18.2.2018, 19:00 Uhr, Jerchel: Zwischen Jerchel und Solpke Süd kam es zum Zusammenstoß zwischen einem Pkw VW Passat (Fahrerin 57) und einem Reh. Das Tier verendete an der Unfallstelle. Am Pkw entstand ein Schaden von etwa 1.000 Euro. Kraftstoffdiebstahl 19.12.2018, Gardelegen, Bismarker Straße: In der Nacht zum 19.12.2018, zwischen 19:00 und 05:45 Uhr, beschädigten Unbekannte an einem Pkw Renault den Tank und stahlen ca. 60 l Benzin. Der Gesamtschaden wurde auf ca. 250 Euro beziffert. Das Fahrzeug parkte in Höhe der Hausnummer 33. Wer Hinweise zur Diebstahlsaufklärung geben kann, möglicherweise auch nur ein verdächtiges Fahrzeug gesehen hat, wird gebeten, sich im Revierkommissariat Gardelegen (" 03907 724-0) zu melden. Übersicht verloren 19.12.2018, 10:45 Uhr, Salzwedel: Die Fahrerin (33) eines Transporters VW Caddy fuhr auf der Neuperver Straße in Richtung Rathausturmplatz. Hier bog sie nach rechts in die Breite Straße ab und bemerkte erst dabei, dass diese Fahrtrichtung für sie gesperrt ist. Beim Versuch des Wendens kam es dann zur Kollision mit einem Verkehrsschild. Die Bilanz sind ca. 3.000 Euro Sachschaden, - hauptsächlich am Caddy. Es geht auch richtig vorbildlich 19.12.2018, 11:15 Uhr, Klötze, Schulstraße: Der Fahrer eines Pkws Golf Plus streifte bei der Einfahrt in eine Parklücke leicht einen parkenden Pkw BMW 118i. Der 84-jährige Senior hinterließ nach kurzer Wartezeit am Unfallort seine Personalien und meldete sich umgehend bei der Polizei, um den Unfall anzuzeigen. Werkzeugdiebstahl Leppin, Dorfstraße 68a: Am 19.12.018 wurde angezeigt, das Unbekannte zwischen dem 12.12.2018 und dem 17.12.2018 aus der Werkstatt einer Agrargenossenschaft einen Gewindeschneidkasten entwendet haben. Das Gelände der Genossenschaft ist vollständig umfriedet. Wie der oder die Täter in die verschlossene Werkstatt gelangten, ist bislang unbekannt. Dazu gab der Anzeigenerstatter an, dass im Laufe des Jahres eine Handkreissäge, eine Stielkettensäge, eine 2-Zoll-Wasserrohrzange, ein Batterietester, eine Beckenklammer (für Kühe), eine Schmutzwasserpumpe, ein Schnellwechselrahmen für Vorderlader, ein Frontlader für MTS80, eine K80 Anhängerkupplung und zehn Leitplanken gestohlen wurden. Die Diebstähle erfolgten in unregelmäßigen Abständen. Der Schaden wurde mit ca. 5.300 Euro beziffert. Zeugen, die Hinweise zur Aufklärung oder zum Verbleib des Diebsgutes geben können, melden sich bitte bei der Polizei im Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel ("03901 848-0). Töpfe und Messer haben nicht den angepriesenen Wert 19.12.2018, Salzwedel Kleinbahnstraße: Ein 32-Jährige wurde um 10:15 Uhr im Bereich der Kleinbahnstraße offenbar Opfer eines Betruges. Ein Händler fragte ihn nach einem örtlichen Küchenstudio. Im Zuge des Gespräches bot der Mann ihm hochwertige Töpfe und Messersets an. Ein Kauf wurde abgewickelt, die Kaufsumme beläuft sich auf 470 Euro. Später wurde angezweifelt, dass die Qualität der Ware dem Kaufwert entsprach und der Geschädigte erschien zur Anzeige. Die männliche Person war mit einem olivgrünem Range Rover (Kennzeichen AH- ?) unterwegs. Sie wurde wie folgt beschreiben: Etwa 190 cm groß, schlank und ca. 40 Jahre alt. Eine Brille und Bart hatte er nicht. Er war gut gekleidet, hatte Jeans, ein Oberhemd und eine Jacke an und trug braune Anzugsschuhe mit blauen oder roten Schnürsenkeln. Er wirkte wie ein typischer Vertreter. Seine Haare waren kurz, gegelt, lockig und dunkel. Er sprach sehr gut Deutsch, hatte aber einen ausländischen, vermutlich südländischen Akzent. Die Polizei warnt vor solchen dubiosen Straßengeschäften. Kaufen sie hochwertige Ware nur bei dem Händler ihres Vertrauens im Fachgeschäft. Zeugen, die zur Aufklärung sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei im Polizeirevier AK Salzwedel (" 03901 848-0) in Verbindung zu setzen. Sachbeschädigung ? gefährlicher Umgang mit Böllern 18.12.2018, 20:34 Uhr, Engersen: Durch eine Zeugin wurde angezeigt, das aus einer Gruppe Jugendlicher/Kinder heraus mit einem Böller eine Briefkasten beschädigt wurde. Die Wucht der Explosion hat ihn von der Halterung gerissen und ihn über die Straße hinweg auf den gegenüberliegenden Gehweg geschleudert. Glücklicherweise kam es bei niemandem zu Verletzungen. Die Polizei hat eine Anzeige aufgenommen und geht den bereits vorhanden Hinweisen nach. Die Ermittlungen dauern an. Wir möchten an dieser Stelle in Hinblick auf den kommenden Jahreswechsel und zum Schutz der Gesundheit unserer Liebsten auf die Problematik ?illegale Silvesterböller?, ?Böller in Kinderhand? und auf die Gefahren des Umgangs mit Pyrotechnik hinweisen. Lassen Sie es nicht zu, dass Ihre Kinder und Jugendlich mit Böllern hantieren, welche für ihre Altersgruppe nicht freigegeben sind. Insbesondere nicht geprüfte Böller (z.B. sogenannte Polenböller ohne Prüfkennzeichen) sind illegal und in ihrer Sprengkraft unkalkulierbar bis hin zu lebensgefährlich. Zugelassenen Produkte verfügen über eine europäisch genormte CE Kennzeichnung (z.B. 0589-F2-0088, 0589 = Deutschland, F2= Kategorie, 0088 = fortlaufende Nummer zur Zuordnung).Wer in Deutschland nicht zugelassene Böller einführt und/oder Böller selbst herstellt macht sich strafbar und gefährdet die Gesundheit von anderen Personen und sich selbst.Zugelassenes Silvesterfeuerwerk der Klasse F2 darf ohne Sondergenehmigungen nur am 31.12. und am 01.01. eines jeden Jahres gezündet werden.Der Handel mit Feuerwerkskörper, ausgenommen der Klasse F1, ist ausschließlich zwischen dem 29.Dezember und dem 31.Dezember erlaubt.Wer Feuerwerkskörper der Klasse F2 kaufen oder verkaufen will, muss mindestens 18 Jahre alt sein. Es ist ausdrücklich verboten an Minderjährige diese Pyrotechnik abzugeben.Der Gebrauchsanweisung muss grundsätzlich gefolgt werden!Blindgänger sollten nicht nachgezündet werden, es besteht eine verzögerte Explosionsgefahr. Es wird empfohlen mindestens 15 Minuten zu warten und sie draußen in einem gefüllten Wasserbehälter unschädlich zu machen. So gelingen auch später keine unbefugten Nachzündversuche. Impressum:Polizeiinspektion StendalPolizeirevier Altmarkkreis Salzwedel Große Pagenbergstr. 10 29410 Salzwedel Tel: (03901) 848 198 Fax: (03901) 848 210 Mail: bpa.prev-saw@polizei.sachsen-anhalt.de
null Wenn die Temperaturen sinken: Holzfeuer schafft eine behagliche Atmosphäre, deshalb werden Kamin- und Einzelöfen immer beliebter. Holz wird auch als Brennstoff für zahlreiche Zentralheizungen in Baden-Württemberg eingesetzt. „Gegenüber den fossilen Brennstoffen Heizöl und Kohle, ist Heizen mit Holz eine klimafreundliche Alternative“, so Dr. Reiner Wirth, Leiter des Referats Luftreinhaltung, Regenerative Energien. „Sobald jedoch die Verbrennungsbedingungen nicht optimal sind, werden vermehrt Feinstaubpartikel, Gerüche und unverbrannte Kohlenwasserstoffe freigesetzt. Diese belasten die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung.“ Deshalb sind beim Neukauf und der Nutzung von Holzöfen ein paar Regeln zu beachtet. Tipps für die Neuanschaffung von Holzöfen Die LUBW rät, sich vor einer Neuanschaffung im Fachhandel oder vom Schornsteinfeger über die richtige Dimensionierung des Ofens beraten zu lassen. Denn nur bei voller Leistung verfügt der Ofen über ein optimales Ausbrand- und Emissionsverhalten. Er muss so bemessen sein, dass das Zimmer oder die Wohnung nicht überheizt wird. Ausführliche Hinweise sind in den folgenden LUBW-Broschüren zu finden, die in Kooperation mit dem baden-württembergischen Umweltministerium und dem Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg entstanden sind. Sie können über die Webseite der LUBW bestellt oder als PDF-Dokument direkt heruntergeladen werden: Heizen mit Holz: Was Sie beim Kauf und Einsatz von Kamin- und Einzelöfen wissen sollten Heizen mit Holz: Was Sie beim Kauf und dem Betrieb von Kesselanlagen wissen sollten Tipps für den Alltag Beim Einsatz von Holzöfen kann auch durch richtiges Verhalten der Ausstoß von Schadstoffen reduziert werden. Die LUBW erinnert an drei wichtige Grundregeln für das „Heizen mit Holz“: Richtig lagern Im waldfrischen Zustand trägt auch der hohe Wassergehalt von Holz zu vermehrter Rauchbildung bei. Dies führt zu Geruchsbelästigungen. Deshalb muss Holz zunächst richtig getrocknet und gelagert werden. Die Holzfeuchte darf 25 Prozent nicht überschreiten und die Holzscheite sollten maximal Armstärke haben. Empfohlene Lagerzeit für frisch geschlagenes Holz: Fichte, Pappel, Tanne: 1 Jahr Birke, Erle, Linde: 1,5 Jahre Buche, Esche, Obstgehölze: 2 Jahre Eiche: 2,5 Jahre Richtig anfeuern Bei allen Kaminöfen ist es grundsätzlich möglich, von oben anzufeuern. Eine entsprechende Anfeuerhilfe wird oben im Holzstapel entzündet, der dann schrittweise von oben nach unten abbrennt – vergleichbar einer Kerze. Die Verbrennung verläuft so über den gesamten Abbrand langsamer und kontrollierter. Es entsteht weniger Rauch. Günstige Verbrennungsbedingungen ergeben sich, wenn der Ofen etwa zu einem Drittel bis zur Hälfte befüllt ist. Wichtig ist beim Nachlegen, nur die vom Hersteller des Ofens angegebene Holzmenge auf die Grundglut zu geben. Zu wenig Sauerstoff kann zur Bildung von giftigem Schwelgas oder Kohlenmonoxid führen. Ein solcher Schwelbrand belastet die Umwelt und ist unwirtschaftlich, da für die gleiche Wärmemenge mehr Holz benötigt wird. Außerdem kann die Feuerungsanlage versotten. Das bedeutet, dass Wasser, Teer und Säuren die Mantelsteine des Kamins bzw. des Ofens durchdringen. Dies ist an braunen Flecken am Kamin und unangenehmen Gerüchen zu erkennen. Die Verbrennung läuft auch nicht optimal ab, wenn sich im Ofen starke Teer- und Rußablagerungen bilden. Der längere Betrieb eines Ofens unter Luftmangel führt zu Rußablagerungen im Kamin, was im schlimmsten Fall einen gefährlichen Kaminbrand auslösen kann. Bei einer optimalen Verbrennung brennt das Holz mit langer, hellgelber Flamme ab, eine feine, weiße Asche entsteht und die Abgasfahne über Ihrem Dach ist nicht oder kaum sichtbar. Kiefernholz sollte nur in geschlossenen Öfen verwendet werden, da sich Funkenflug bildet. Nicht alles, was brennt, darf in den Ofen Nicht alles, was brennbar erscheint, darf verheizt werden. Holz, das mit Holzschutzmitteln oder Lack behandelt wurde, setzt hochgiftige Stoffe wie Schwermetalle, Dioxine und Furane frei. Wird PVC-haltiger Kunststoff verbrannt, entsteht auch Salzsäure, was zur Zerstörung des Ofens führen kann. Deshalb ist es verboten, belastetes Holz zu verbrennen. Der Gesetzgeber hat im Brennstoffkatalog nach der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen festgelegt, was in einem Ofen verbrannt werden darf. Generell dürfen nur solche Brennstoffe eingesetzt werden, die der Hersteller der Feuerungsanlage in der Bedienungsanleitung als geeignet auflistet. Stuttgart: Verhalten bei Feinstaubalarm Zu beachten ist, dass Komfort-Kamine bei Feinstaubalarm in Stuttgart nicht betrieben werden dürfen. Bitte informieren Sie sich vor dem Anfeuern tagesaktuell über die entsprechende Internetseite der Stadt Stuttgart . Nähere Informationen hierzu liefern Ihnen die Fragen und Antworten zum Kaminofen-Verbot bei Feinstaubalarm des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg.
Origin | Count |
---|---|
Bund | 23 |
Land | 18 |
Type | Count |
---|---|
Förderprogramm | 15 |
Text | 21 |
unbekannt | 5 |
License | Count |
---|---|
geschlossen | 26 |
offen | 15 |
Language | Count |
---|---|
Deutsch | 41 |
Resource type | Count |
---|---|
Datei | 1 |
Dokument | 3 |
Keine | 25 |
Webseite | 14 |
Topic | Count |
---|---|
Boden | 29 |
Lebewesen & Lebensräume | 32 |
Luft | 31 |
Mensch & Umwelt | 41 |
Wasser | 22 |
Weitere | 39 |