Other language confidence: 0.7921830032277758
DWD’s fully automatic MOSMIX product optimizes and interprets the forecast calculations of the NWP models ICON (DWD) and IFS (ECMWF), combines these and calculates statistically optimized weather forecasts in terms of point forecasts (PFCs). Thus, statistically corrected, updated forecasts for the next ten days are calculated for about 5400 locations around the world. Most forecasting locations are spread over Germany and Europe. MOSMIX forecasts (PFCs) include nearly all common meteorological parameters measured by weather stations. For further information please refer to: [in German: https://www.dwd.de/DE/leistungen/met_verfahren_mosmix/met_verfahren_mosmix.html ] [in English: https://www.dwd.de/EN/ourservices/met_application_mosmix/met_application_mosmix.html ]
Teilnahme an EU-Projekten zur Überwachung der Einhaltung chemikalienrechtlicher Vorschriften
Anlass: Die Alpen zählen zu den wertvollsten Ökoregionen Europas. Ihre naturnahen Wildflüsse bilden Korridore und strukturieren die Vielfalt von Arten und Lebensräumen. Viel Wasser ist noch nicht talwärts geflossen, seit sie aufgestaut, verbaut, eingedämmt oder begradigt, ihrer natürlichen Dynamik beraubt wurden und große Teile ihrer Auen eingebüßt haben. Angesichts dieser Schäden lässt sich der Verlust, aber auch die Wertigkeit des erhalten Gebliebenen ermessen. Der WWF Deutschland hat im Jahr 2010 an der Ammer, einem der letzten noch weitgehend intakten nordalpinen Fließgewässer, ein Projekt zum Schutz und zur Förderung der Arten- und Lebensraumvielfalt gestartet. Als Teil dieses Projekts möchte der WWF Deutschland auch einen Überblick über die Naturnähe anderer nordalpiner Gewässer gewinnen. Methodisch schauen wir über den Flusslauf der Ammer hinweg und richten den Blick hin zu anderen nordalpinen Wildflüssen. Denn deren Zustand hilft uns umgekehrt, auch die Probleme der Ammer besser zu verstehen. Zuletzt gibt uns diese Arbeit einen Kompass an die Hand, der uns den Weg weist, wo und wie der WWF auch zukünftig zum Schutz alpiner Flüsse beitragen muss. Die Fachbehörden können mit dieser Arbeit ihre Prioritäten überdenken und da, wo notwendig, neu setzen. Ziele der Studie sind: - die vergleichende Bewertung nordalpiner Wildflusslandschaften (insbesondere unter naturschutzfachlichen Aspekten und mit innovativen Ansätzen); - die Unterstützung bei der Auswahl von naturschutzfachlich sehr guten bzw. entwicklungsfähigen Wildflüssen für evtl. weitere Renaturierungsprojekte; -die Nutzung der Ergebnisse für Öffentlichkeitsarbeit oder Stellungnahmen zu geplanten Projekten (z. B. bei der Diskussion zur Entwicklung der Wasserkraftnutzung und - im WWF-Netzwerk - gemeinsamer Standards zur Qualifizierung von Wasserkraftanlagen). Für die Studie wurden Flüsse in der Schweiz, Österreich und Deutschland gesucht, die prinzipiell mit der Ammer verglichen werden können. Die Flüsse, die es zu finden galt, mussten folgende Kriterien erfüllen: - nordalpine Wildflüsse; Mündung in Rhein oder Donau, nicht ins Mittelmeer - Abfluss und Geschiebeführung (natürlicherweise) vom Gebirge geprägt -Ursprung im Hochgebirge und Verlauf im Alpenvorland - kein oder nur geringer Gletschereinfluss auf die Gewässer - mittlere bis große Gewässer, aber keine Ströme wie Rhein oder Inn. Folgende 15 Flüsse entsprachen den genannten Kriterien und wurden zur Untersuchung herangezogen: - Sense (Schweiz), - Reuss (Schweiz,) - Thur (Schweiz), - Bregenzer Ach (Österreich), Iller (Deutschland) Lech bis Augsburg (Österreich/Deutschland) Ammer/Linder (Deutschland) bis zum - Ammersee Loisach (Österreich/Deutschland), - Isar bis München (Österreich/Deutschland), - Mangfall (Deutschland), - Großache/Tiroler Achen (Österreich/Deutschland), - Traun (Deutschland), - Traun (Österreich), - Ybbs (Österreich), - Traisen (Österreich).
Durch die bergbauliche Absenkung des Grundwasserspiegels im Lausitzer Braunkohlenrevier werden grosse Areale, die ueber geologische Zeitraeume mit Wasser gefuellt waren, durchlueftet oder kommen in Kontakt mit sauerstoffreichem Wasser. Damit verbunden sind mineralogische und chemische Veraenderungen der Gesteine. Im Verlauf des Wiederanstieges des Grundwassers (GW) nach Stillegung der Tagebaue kommt es zu einer negativen Qualitaetsaenderung des Grundwassers durch Loesungs- und Anreicherungsprozesse mit leicht mobilisierbaren Verbindungen, sowohl in Kippen und Restloechern als auch im angrenzenden unverritzten Gebirge. Dies fuehrt zu Einschraenkungen fuer die Nutzung des Grundwassers als Trink- und Brauchwasser und beeinflusst die Oualitaet des Oberflaechenwassers in den Vorflutern. Ziel der Untersuchung ist es, einen Beitrag zur hydrogeochemischen Typisierung der Lausitz nach den bergbaulich und geogen bedingten Einfluessen auf die Grundwasserbeschaffenheit zu leisten. Zu diesem Zweck wird im Untersuchungsgebiet ueber die gesamte Projektdauer eine flaechendeckende Grundwasserbeprobung von vorhandenen Bergbaupegeln durchgefuehrt. Die Planung, Errichtung und Ueberwachung von zwei GW-Guetemessstellengruppen bietet zusaetzlich die Moeglichkeit anhand der erbohrten Sedimente direkte Aussagen ueber die Festphase der Aquifere treffen zu koennen. Eine Kartierung der Kippenboeden im Untersuchungsgebiet vervollstaendigt das Bild ueber die Zusammensetzung der Kippenkoerper und ueber die Entwicklung des Filter- und Puffervermoegens an deren Oberflaeche. Fuer die Tagebaue Schlabendorf Nord und Sued sowie Seese Ost und -West liegen die ersten aktuellen Daten zur Grundwasserbeschaffenheit vor. - Die durch die montane Grundwasserhebung beeinflussten GW-Leiter des vorgenannten Untersuchungsgebietes fuehren Wasser mit durchschnittlichen pH-Werten von 6,0. Hinsichtlich pH-Wert besteht kein Unterschied zwischen unbeeinflussten GW-Leitern im Anstrombereich und den neu entstandenen GW-Leitern im Kippenkoerper. Somit laesst sich die beobachtete Versauerung in einigen als Grundwasserblaenken anzusehenden Restseen nicht ohne weiteres auf das Grundwasser uebertragen. Es wird deutlich, dass komplexen chemischen Mechanismen wie beispielsweise Redox- oder Faellungsprozessen eine erhebliche Bedeutung bei der Pufferung des Kippengrundwassers zukommt.
Die Samtgemeinde Jesteburg plant an der Brückenstraße, südlich der Seeve, ein Regenrückhaltebecken. Für die Erdarbeiten mit dem Einbau der Dichtungsschicht ist eine Grundwasserabsenkung erforderlich. Der Ruhe-Grundwasserstand von ca. 21,00 m NHN muss für die Absetzzone auf ca. 16,10 m NHN abgesenkt werden. Um das Vorhaben und die Machbarkeit besser einschätzen zu können, soll im Februar 2025 ein Pumpversuch durch einen Brunnen erfolgen. Der Brunnen soll voraussichtlich 10 – 12 m tief sein. Die Dauer des Pumpversuches ist für eine Woche inklusive Wiederanstieg geplant. Der Pumpversuch soll anhand von zwei verschiedenen Förderraten 50 m³/h und 80-90 m³/h durchgeführt werden. Die Raten sind abhängig von der Ergiebigkeit. Das geförderte Wasser wird nach einem Sandfang in die Seeve wiedereingeleitet. Eine Grund- und Oberflächenwasseranalyse liegen vor. Eine Beweissicherung der im Absenktrichter liegenden Gebäuden ist vorgesehen. Der Grundwasserbrunnen wird nach dem Bau des Regenrückhaltebeckens zurückgebaut, da er in die bauzeitliche Absenkung mit einbezogen wird. Grundwassermessstellen und Datenlogger sind zur Überwachung vorgesehen sowie eine Wasserprobe aus dem Pumpversuch. Insgesamt ist eine Fördermenge von 7.000 m³ durch den Pumpversuch geplant. Die Samtgemeinde Jesteburg beantragt die wasserrechtliche Erlaubnis bzgl. der Grundwasserförderung aus dem Brunnen sowie die Erlaubnis zur Einleitung in die Seeve nach § 8 Abs. 1 i.V.m. § 9 Abs. 1 Nr. 4 und 5 Wasserhaushaltsgesetz (WHG).
Seevetal/ Lüneburg – Das Jahr 2016 steht am Seeve-Siel ganz im Zeichen einer umfangreichen Sanierung: „Nachdem die Erneuerung der Steuerungstechnik des Bauwerks in Kürze abgeschlossen sein wird, beginnen wir noch im Februar mit den Außenarbeiten auf der Seeveseite der Anlage“, erklärt Klaus Jänsch vom zuständigen NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) in Lüneburg. „Dabei werden die 50 Jahre alten und abgängigen Spundwände durch neue ersetzt, die wir erschütterungsfrei und geräuscharm vor die alten setzen werden. Auf diese Weise bleiben die Standsicherheit der Anlage und auch der Sturmflutschutz für die Seeveniederung während der Bauphase erhalten“. Um den Verkehr nicht zu beeinträchtigen, werden die Arbeiten vom Wasser aus durchgeführt. Den Abschluss der Arbeiten auf der Seeveseite der Anlage plant der NLWKN im Laufe des Aprils. „Anschließend werden wir unsere Tätigkeiten auf der Elbseite fortsetzen“, ergänzt Jänsch. Dort werden neben der Erneuerung der Spundwände auch Nassbaggerarbeiten zur Entschlammung des Buhnenfeldes stattfinden. Die Kosten der Gesamtmaßnahme, die der NLWKN im September endgültig abschließen möchte, belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Zum Hintergrund: Das Sperrwerk Seeve-Siel ist Teil des Hochwasserschutzkonzeptes für die Region, das in Folge der Sturmflut vom Februar 1962 entwickelt wurde. Es schützt die Seeveniederung einerseits vor den Sturmfluten der Nordsee und gewährleistet andererseits die Entwässerung der Seeve in die Elbe.
Seevetal/Harburg. – Am Ende war es nur ein kurzer Ausflug: Nach knapp zweiwöchiger Reparaturzeit kann der Ende Februar am Sperrwerk Seeve-Siel ausgebaute Hydraulikzylinder bereits in der kommenden Woche in den Landkreis Harburg zurückkehren. Die Instandsetzung des schadhaften Bauteils ist Teil der fortlaufenden Anstrengungen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) rund um einen optimalen Sturmflut- und Hochwasserschutz für die Seeveniederung. Für die Rückkehr des Zylinders muss ein Teil der Kreisstraße 25 (Alter Elbdeich) Anfang der Woche erneut kurzzeitig gesperrt werden. Am Ende war es nur ein kurzer Ausflug: Nach knapp zweiwöchiger Reparaturzeit kann der Ende Februar am Sperrwerk Seeve-Siel ausgebaute Hydraulikzylinder bereits in der kommenden Woche in den Landkreis Harburg zurückkehren. Die Instandsetzung des schadhaften Bauteils ist Teil der fortlaufenden Anstrengungen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) rund um einen optimalen Sturmflut- und Hochwasserschutz für die Seeveniederung. Für die Rückkehr des Zylinders muss ein Teil der Kreisstraße 25 (Alter Elbdeich) Anfang der Woche erneut kurzzeitig gesperrt werden. Verschleißerscheinungen an der Zylinderdichtung hatten den Ausbau des 5,60 Meter langen Bauteils im Februar erforderlich gemacht. Der Hydraulikzylinder kommt am Sperrwerk für die Betätigung eines von insgesamt drei vorhandenen Hubtoren zum Einsatz. Dass die Reparatur so schnell abgeschlossen werden konnte, freut auch Klaus Jänsch, Leiter des Geschäftsbereichs Betrieb und Unterhaltung der für das Sperrwerk zuständigen NLWKN-Betriebsstelle Lüneburg: „Der Umfang der erforderlichen Arbeiten ist bei derartigen Bauteilen immer erst nach Ausbau und genauer Begutachtung wirklich absehbar“, weiß Jänsch aus Erfahrung. Der Zylinder war zur Zerlegung und Begutachtung in ein Spezialwerk nach Brunsbüttel transportiert worden. Dort wurden sämtliche Dichtungen erneuert und die Zylinderinnenfläche abgeschliffen. Für den Einbau per Kran, der für Montag (11.03.) vorgesehen ist, muss die Kreisstraße 25 (Alter Elbdeich) ab etwa 9 Uhr bis zum Mittag für mehrere Stunden einseitig gesperrt werden. Der hier verlaufende Geh- und Radweg wird von den Einschränkungen nach aktuellem Stand nicht betroffen sein. Nach dem Einbau steht in der kommenden Woche noch ein Probelauf auf dem Programm. Danach ist das betroffene Tor der Anlage wieder vollständig einsetzbar. Das Sperrwerk und Siel an der Seeve ist seit 1966 in Betrieb. Die Anlage wurde als Reaktion auf die verheere Sturmflut von 1962 errichtet und übernimmt seither gleich zwei wichtige Aufgaben: Sie schützt die Seeveniederung vor den Sturmfluten der Nordsee und gewährleistet zugleich die Entwässerung der Seeve in die Elbe. Auch während der jetzt durchgeführten Arbeiten war der Sturmflutschutz vollumfänglich gewährleistet: Das Hubtor blieb während der Reparatur unten – ein Kran hätte bei Bedarf die Funktion des Hebens übernommen. Damit war auch eine Entwässerung sichergestellt.
Seevetal/Harburg. – Das Sperrwerk Seeve-Siel übernimmt zwei wichtige Aufgaben: Es schützt die Seeveniederung vor den Sturmfluten der Nordsee und gewährleistet die Entwässerung der Seeve in die Elbe – und das bereits seit 1966. Am kommenden Dienstag (27.02.) veranlasst der für die Anlage zuständige Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) wichtige Instandsetzungen. An einem der drei Hubtore des Bauwerks wird der Hydraulikzylinder repariert. Dazu muss ein Teil der Kreisstraße 25 (Alter Elbdeich) kurzzeitig gesperrt werden. Das Sperrwerk Seeve-Siel übernimmt zwei wichtige Aufgaben: Es schützt die Seeveniederung vor den Sturmfluten der Nordsee und gewährleistet die Entwässerung der Seeve in die Elbe – und das bereits seit 1966. Am kommenden Dienstag (27.02.) veranlasst der für die Anlage zuständige Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) wichtige Instandsetzungen. An einem der drei Hubtore des Bauwerks wird der Hydraulikzylinder repariert. Dazu muss ein Teil der Kreisstraße 25 (Alter Elbdeich) kurzzeitig gesperrt werden. „ An einem unserer Hubtore wurde ein Verschleiß an der Zylinderdichtung festgestellt, für dessen Reparatur ein Ausbau des Zylinders notwendig ist. Dieser muss teilweise von der Kreisstraße 25 (Alter Elbdeich) aus erfolgen. Aufgrund der zeitweisen halbseitigen Straßensperrung während der Arbeiten muss kurzzeitig mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Wir bitten hierfür um Verständnis“, erklärt Klaus Jänsch, Leiter des Geschäftsbereichs Betrieb und Unterhaltung der zuständigen NLWKN-Betriebsstelle Lüneburg. „ Der Zylinder wird nach dem Ausbau abtransportiert und in einem Werk bei Brunsbüttel repariert. Der genaue Umfang der Arbeiten steht erst nach einer Begutachtung vor Ort fest, daher kann zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Termin für den Wiedereinbau des Zylinders genannt werden. Für den Sturmflut- und Hochwasserschutz hat der Ausbau allerdings keine negativen Auswirkungen. „Das Hubtor bleibt während der Reparatur unten, so dass die zweite Deichsicherheit jederzeit gewährleistet ist“, betont Jänsch. Für den Fall eines Hochwasserereignis während der Reparaturarbeiten ist vorgesorgt. „Sollte es zu extremen Niederschlägen kommen und die Öffnung des dritten Tores notwendig werden, kommt kurzfristig ein Kran in Einsatz, um die erforderliche Entwässerung sicherzustellen.“ Hintergrundinformationen zum Bauwerk Hintergrundinformationen zum Bauwerk Das Sperrwerk Seeve-Siel wurde nach der Sturmflut vom Februar 1962 entwickelt und geplant. Das Bauwerk wurde 1966 fertiggestellt und ist eine landeseigene Anlage und wird vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) betrieben und unterhalten. Zur Gewährleistung des Sturmflutschutzes verfügt die Anlage als erste Deichsicherheit über je ein Schlagtorpaar aus Holz in den drei Sielläufen. Diese öffnen und schließen selbstständig in Abhängigkeit der Fließrichtung. Zur Gewährleistung der zweiten Deichsicherheit verfügt das Bauwerk über drei Hubtore, die hydraulisch gefahren werden Weitere Informationen gibt es auf der NLWKN-Website in folgendem Artikel: Seeve-Sperrwerk und Siel | Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (niedersachsen.de)
Winsen/Lüneburg . Noch in diesem Jahr soll der Startschuss für den geplanten Aus- und Neubau der Schutzdeiche entlang der Luhe fallen. Doch die Verbesserung des Hochwasserschutzes für die Anrainer am Fluss im Landkreis Harburg hat ihren Preis: Im Rahmen der bauvorbereitenden Arbeiten für den ersten Abschnitt des Hochwasserschutzprojektes müssen im Winsenser Ortsteil Roydorf in den kommenden Wochen mehrere Bäume gefällt werden. Noch in diesem Jahr soll der Startschuss für den geplanten Aus- und Neubau der Schutzdeiche entlang der Luhe fallen. Doch die Verbesserung des Hochwasserschutzes für die Anrainer am Fluss im Landkreis Harburg hat ihren Preis: Im Rahmen der bauvorbereitenden Arbeiten für den ersten Abschnitt des Hochwasserschutzprojektes müssen im Winsenser Ortsteil Roydorf in den kommenden Wochen mehrere Bäume gefällt werden. Dies teilt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Lüneburg mit. Der NLWKN setzt das 2018 planfestgestellte, mehrstufige Bauvorhaben im Auftrag des Deich- und Wasserverbands Vogtei Neuland um. Im Rahmen des ersten Bauabschnitts, für den die eigentlichen Deichbauarbeiten ab dem Herbst geplant sind, stehen die rechtsseitigen Schutzdeiche zwischen der Brücke „In´n Dörp“ in Roydorf und der Bahnbrücke in Winsen im Fokus. Auf dem circa 1.800 Meter langen Planfeststellungsabschnitt sollen die Verwallungen der Luhe 2025 und 2026 in zwei Bauabschnitten erneuert werden. Der erste Bauabschnitt beginnt in Roydorf und ist rund 600 Meter lang. Ziel ist es, den Schutz der Stadt Winsen (Luhe) und insbesondere des Krankenhauses vor Überflutungen deutlich zu verbessern. „Die hier aktuell vorhandenen Deiche müssen hinsichtlich Abmessungen und Aufbau dem heutigen Stand der Technik angepasst werden“, unterstreicht Verbandsvorsteher Christoph Sander den Handlungsbedarf. Die wesentlichen Defizite an den an der Luhe bisher vorhandenen Hochwasserschutzanlagen bestehen vor allem in einer teils fehlenden Kleiabdichtung, den zu steilen Böschungsneigungen und fehlenden Deichverteidigungswegen. Im Zuge der in der kommenden Woche beginnenden Baufeldfreimachung müssen nun insbesondere einige Kopfweiden und Eichen weichen, um den Weg für das Hochwasserschutzvorhaben frei zu machen. „Unter Berücksichtigung der naturschutzfachlichen Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses wurden die Bäume selbstverständlich vorab in Bezug auf Fledermäuse, Brutvögel und weitere baumbewohnende Arten untersucht“, versichert Antonia Kachel vom NLWKN Lüneburg. Konkret entnommen werden müssen demnach ein Teil der Kopfweidenreihe sowie drei Eichen am Peerweg. Neben Ersatzpflanzungen der entnommenen Bäume sind noch in diesem Jahr weitere umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Zuge der Baumaßnahmen geplant, um die Auswirkungen der Entnahmen für die Natur möglichst verträglich zu gestalten. Das jetzt in Vorbereitung befindliche Hochwasserschutzprojekt basiert auf dem Rahmenentwurf zum Ausbau und Neubau der Schutzdeiche an der Ilmenau, der Luhe und der Seeve. Als Schutzdeiche bezeichnen die Experten dabei jene Deiche und Verwallungen auf der Binnenseite von Sperrwerken, die dem Schutz der Küstenregion vor Flusshochwassern dienen, weil das Oberwasser bei Schließung des Sperrwerks im Sturmflutfall nicht abfließen kann.
Umfangreiche Messungen und Berechnungen sind Grundlage der Ermittlung von Überschwemmungsgebieten in Niedersachsen, die der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) landesweit vorläufig sichert. Sie gelten damit bis zur endgültigen Verordnung als festgesetzt. Die Grenzen der Überschwemmungsgebiete ergeben sich aus einem Hochwasser, das statistisch alle hundert Jahre zu erwarten ist. Der NLWKN versteht sich dabei als Dienstleister, der den Unteren Wasserbehörden – den Landkreisen, kreisfreien Städten und großen selbstständigen Städten – als fachliche Vorarbeit die so genannte HQ100-Linie liefert und diese Gebiete vorläufig sichert. Die Unteren Wasserbehörden führen anschließend auf dieser Grundlage ein förmliches Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung zur endgültigen Festsetzung der Überschwemmungsgebiete durch. Für die Ausweisung von Überschwemmungsgebieten gelten einheitliche Kriterien. „Überschwemmungsgebiete sind ein wichtiger und unentbehrlicher Baustein im vorbeugenden Hochwasserschutz“, heißt es in einer Mitteilung des NLWKN. „Es gibt keine absolute Sicherheit vor Hochwasser, aber das Freihalten der Überschwemmungsgebiete ist der beste Hochwasserschutz“. Bei der Ausweisung von Überschwemmungsgebieten wird in den amtlichen Verordnungskarten nur das dargestellt, was sich in der Natur bei entsprechenden Wasserständen von selbst einstellt. Oder anders ausgedrückt: Überschwemmungsgebiete werden bei Hochwasser immer überschwemmt – auch ohne staatliche Ausweisung. Ein festgesetztes Überschwemmungsgebiet hat aber einen entscheidenden Vorteil: Wer das im Hochwasserfall überschwemmte Gebiet kennt, kann schon im Vorfeld die Schäden minimieren – sei es durch eine Einschränkung der Baumaßnahmen oder eine Änderung der Nutzung. Überschwemmungsgebiete wurden bereits zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in preußischen Gebieten ausgewiesen. Die Verordnungstexte und die Arbeitskarten können bei den jeweiligen Kommunen eingesehen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit die Grenzen der Überschwemmungsgebiete auf der Homepage des NLWKN ( www.nlwkn.de ) herunter zu laden oder auf dem Kartenserver des MU zu betrachten. 1. Der NLWKN in Braunschweig hat im Landkreis Wolfenbüttel folgendes Überschwemmungsgebiet vorläufig gesichert: Der NLWKN in Braunschweig hat im Landkreis Wolfenbüttel folgendes Überschwemmungsgebiet vorläufig gesichert: Das Überschwemmungsgebiet der Wabe befindet sich im Landkreis Wolfenbüttel in der Samtgemeinde Sickte, der Gemeinde Cremlingen und der Stadt Wolfenbüttel. Es erstreckt sich auf einer Länge von 7,0 km von der Stadt-/Landkreisgrenze Braunschweig-Wolfenbüttel bis zur Mündung des Nebengewässers Ohe in der Ortschaft Obersickte. Die Veröffentlichung im Nds.-Mbl. ist am 30.03.2011. Wabe 2. Der NLWKN in Cloppenburg hat im Landkreis Osnabrück folgendes Überschwemmungsgebiet vorläufig gesichert: Der NLWKN in Cloppenburg hat im Landkreis Osnabrück folgendes Überschwemmungsgebiet vorläufig gesichert: Das Überschwemmungsgebiet des vorläufig gesicherten Abschnittes der Hunte oberhalb des Mittellandkanals liegt im Bereich der Gemeinde Bad Essen im Landkreis Osnabrück. Die Hunte ist auf einer Strecke von 6,7 km vorläufig gesichert worden. Die Veröffentlichung im Nds.-Mbl. war am 23.03.2011. Hunte 3. Der NLWKN in Hannover-Hildesheim hat in der Region Hannover und im Landkreis Hildesheim folgende Überschwemmungsgebiete vorläufig gesichert: Der NLWKN in Hannover-Hildesheim hat in der Region Hannover und im Landkreis Hildesheim folgende Überschwemmungsgebiete vorläufig gesichert: Die Überschwemmungsgebiete von Gestorfer Beeke, Haller und Neuer Gehlenbach erstrecken sich auf einer Länge von ca. 27 km über die Region Hannover und den Landkreis Hildesheim (Städte Pattensen, Springe, Elze und Gemeinde Nordstemmen). Die Veröffentlichung im Nds.-Mbl. ist am 30.03.2011. Gestorfer Beeke, Haller und Neuer Gehlenbach 4. Der NLWKN in Lüneburg hat im Landkreis Harburg folgendes Überschwemmungsgebiet vorläufig gesichert: Der NLWKN in Lüneburg hat im Landkreis Harburg folgendes Überschwemmungsgebiet vorläufig gesichert: Seeve
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 43 |
| Land | 35 |
| Weitere | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 3 |
| Förderprogramm | 2 |
| Text | 23 |
| Umweltprüfung | 1 |
| WRRL-Maßnahme | 48 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 25 |
| Offen | 52 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 78 |
| Englisch | 41 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 2 |
| Dokument | 10 |
| Keine | 61 |
| Webseite | 10 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 20 |
| Lebewesen und Lebensräume | 78 |
| Luft | 17 |
| Mensch und Umwelt | 45 |
| Wasser | 36 |
| Weitere | 76 |