Sediment slices of 0.5 cm thickness were obtained from gravity core segments and of 1 cm thickness from the Vydrino piston core. Volumetric subsamples of 5 cm3 (10 cm3 in case of the lowermost samples from Continent core) were prepared according to standard procedures, including 7-μm ultrasonic fine-sieving (Cwynar et al., 1979, Fægri et al., 1989 K. Fægri, P.E. Kaland and K. Krzywinski, Textbook of Pollen Analysis (4th edition), John Wiley & Sons, Chichester (1989) 328 pp..Fægri et al., 1989 and PALE Steering Committee, 1994). Two tablets of Lycopodium marker spores were added to each sample for calculating total pollen and spore concentrations (Stockmarr, 1971). Water-free glycerol was used for storage and preparation of microscopic slides. The palynological samples were counted at magnifications of 400–600×, applying 1000× for the identification of difficult pollen types, e.g., including Saxifragaceae, Crassulaceae, and Rosaceae.
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Die technische Verpackungswirtschaft erfüllt in unserer Gesellschaft eine wertvolle Aufgabe, die quer durch alle Lebensbereiche führt: Sie schützt, transportiert und informiert über verpackte Konsum- und Investitionsgüter. Im Verlauf von mehreren Jahrzehnten sind wirtschaftliche und wachstumsfördernde Verfahrenswege mit einer Vielzahl von form- und funktionsreichen Verpackungen aufgebaut worden. Sie werden begleitet von zunehmenden, schadstoffbelastenden Auswirkungen für die Umwelt und gesellschaftliche Bereiche. Hierbei ragen stoffliche Probleme der Verpackungsentsorgung bzw. Wiederverwertung besonders heraus. 'Lifepacking' erforscht effiziente Verpackungslösungen der Natur, die per se umweltverträglich sind und versucht diese für nachhaltige Anwendungen in der Verpackungstechnik ingenieurmäßig zu nutzen. Die Verpackungsbionik startet im Rahmen von Lifepacking mit drei ausgewählten biologischen Verpackungsbeispielen. Damit wird erstmals ein systematischer, verpackungsbionischer Weg beschritten, mit dem Ziel, die hier beispielhaft untersuchten biologischen Verpackungsmerkmale und deren Entwicklungs- bzw. Verfahrensprinzipien zu technisch-wirtschaftlicher Anwendung, in Form bionischer Verpackungseigenschaften bzw. -Produkte, zu führen. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: In zwei verpackungsbionischen, miteinander verknüpften Untersuchungsbereichen werden einerseits systematisch physikalische Untersuchungen an den biologischen Verpackungen Straußenei, Rinde der Sequoia und Wachsüberzug von Sarcocaulon Patersonii durchgeführt, andererseits die systemische, kreislaufbestimmende Ablaufstruktur der Verpackungslebenswege mit ihren komplexen Einflussgrößen erfasst und bewertet. Die funktionalen Eigenschaften der organismischen Verpackungen werden qualitativ, ggf. quantitativ, mittels Messungen von Gastransportvorgängen, thermischen Eigenschaften, Foto-Strom-Spannungsmessungen u.a.m. bestimmt. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Entwicklung bioanaloger Funktionen an bionischen Verpackungsprodukten. Mit Hilfe von vernetzten Wirkungsnetzdarstellungen und -analysen der biologisch effizienten Verpackungsmaterialkreisläufe und Energieverbünde sollen erste Merkmale herausgearbeitet werden, die im Rahmen potentieller, bionischer Verpackungskreislaufprozesse eine ganzheitliche Zielsetzung durch wirtschaftliche, umweltverträgliche und nachhaltige Eigenschaften und Prinzipien stärken sollen. In erster Näherung werden die aus biologischer Komplexität heraus systemisch ermittelten biologischen Verpackungsmerkmale Merkmalen vergleichbarer technischer Verpackungen, die mit Einschränkung ähnliche Aufgaben besitzen wie die biologischen, gegenübergestellt und falls möglich bewertet.