Das Projekt "Regionales Flaechenkompensationsmodell" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von AED-Süd - IT-Planung und Verwaltung durchgeführt. Zu entwerfen und erstellen war ein auf PC lauffaehiges Verfahren zur Handhabung der regionalen kurz- und langfristigen Flaechenkompensation mit dem Ziel einer nachhaltigen Raumnutzungsstruktur. Datenbasis des Kompensationsmodelles ist ein Umweltkataster, dessen zentrale Datenschicht die Bodennutzung ist, zB abgeleitet aus ATKIS. Das Rechenmodell beschreibt die be- und entlastenden Wirkungen, die von jeder Nutzung auf die umgebenden Nutzungen treffen (hier dargestellt in einer geographischen Aufloesung von 50 x 50 Meter). Die Wirkungen sind abhaengig vom Abstand zu ihrer Quelle, von den Empfindlichkeiten der getroffenen Nutzungen und von Schutz- und Foerderzielen. Das Verfahren vergleicht die sich daraus ergebenden Belastungsstaende vor und nach einer Nutzungsaenderung. Damit lassen sich Ausgleichsmassnahmen standortabhaengig beurteilen und langfristige Planungskonzepte entwickeln, etwa nach dem Oekokonto-Prinzip.