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Monthly mean of sunshine duration: grid data

Grids of monthly mean sunshine duration derived from CLIMAT bulletins on a 0.1x0.1 degree grid, provided by WMO RA VI Regional Climate Centre (RCC) on Climate Monitoring

Monthly mean of sunshine duration: maps

Maps of monthly mean sunshine duration derived from CLIMAT bulletins on a 0.1x0.1 degree grid, provided by WMO RA VI Regional Climate Centre (RCC) on Climate Monitoring

Anomalies of monthly mean of sunshine duration: maps

Maps of anomalies of monthly mean sunshine duration derived from CLIMAT bulletins on a 0.1x0.1 degree grid (reference period 1961-1990), provided by WMO RA VI Regional Climate Centre (RCC) on Climate Monitoring

Anomalies of monthly mean of sunshine duration: grid data

Grids of anomalies of monthly mean sunshine duration derived from CLIMAT bulletins on a 0.1x0.1 degree grid (reference period 1961-1990), provided by WMO RA VI Regional Climate Centre (RCC) on Climate Monitoring

Bodenschutz- und Altlasteninformationssystem

Das Landesamt für Umweltschutz führt nach § 11 Ausführungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt zum Bundes-Bodenschutzgesetz (BodSchAG LSA) ein Bodenschutz- und Altlasteninformationssystem. Das Bodenschutz- und Altlasteninformationssystem (ST-BIS) enthält beschreibende Informationen (Metainformationen) über Daten, deren Kenntnis für die Erfüllung bodenschutz- und altlastengesetzlicher Aufgaben von Bedeutung sein kann. Dieses Metainformationssystem gibt Auskunft darüber, wer Daten besitzt, wie man Sie erhält und um was für Daten es sich handelt. Das ST-BIS wird im Internet geführt. Die Informationen für das ST-BIS stellen die Behörden dem LAU auf Anforderung gebührenfrei zur Verfügung.

Tierische Schaderreger: Buchsbaumzünsler

Der Buchsbaumzünsler tritt seit 2017 flächig im Stadtgebiet Berlin auf und Buchsbaumbestände zeigen je nach Befall entsprechende Fraßschäden durch die Raupen des Buchsbaumzünslers. Der Anfangsbefall (obere Abbildungen) wird sehr häufig übersehen und somit können sich die Raupen ungestört weiter entwickeln. Erst mit dem Fraß der älteren Raupen wird der Schaden sichtbar und für mögliche Bekämpfungsmaßnahmen ist es dann meist zu spät, zumal der Schaden dann schon gesetzt ist. Monitoring Flugverlauf Lebensweise Maßnahmen Erstmalig trat der Buchsbaumzünsler 2014 als Einzelfund im Stadtgebiet auf. Stärkerer Befall wurde 2016 aus angrenzenden Gemeinden (Kleinmachnow, Teltow, Potsdam-Babelsberg) im Südwesten Berlins gemeldet. Somit wurde für das folgende Jahr ein verstärktes Auftreten im Stadtgebiet erwartet. 2017 konnte auch ein flächendeckender Befall im gesamten Stadtgebiet festgestellt werden, zunächst noch mit moderaten Fraßschäden. Einige wertvolle Buchsbaumbestände wurden schon 2017 mit Pheromonfallen bestückt, um differenzierte Bekämpfungstrategien abzuleiten. Zur Feststellung der Befallsstärke werden frühzeitig, vor Beginn des Falterfluges, Pheromonfallen ausgebracht und regelmäßig kontrolliert. In der Saison 2025 werden an zwei Standorten im Stadtgebiet Pheromonfallen betreut. Hierbei handelt es sich zum einen um eine große Buchsbaumpflanzung in dem Britzer Garten und zum anderen um ein Objekt in der Blaschkoallee. Der Vergleich der Jahre 2018 bis 2024 zeigte, dass der Beginn des Falterflugs erneut eine deutliche Verschiebung zum Frühsommer hatte. Die Temperaturen im April 2024 lagen insgesamt deutlich unter denen im Jahr 2018. Tag- und Nachttemperaturen und auch Sonnenscheindauer hatten großen Einfluss auf den Beginn und die Dauer des Falterflugs. Diese Verschiebung verdeutlichte sich beim Höhepunkt des Falterflugs im Jahr 2018 von Ende Mai/Anfang Juni auf Mitte/Ende Juli 2023. Eine weitere Auffälligkeit war das Fehlen einer ausgeprägten Flugspitze bei der Sommergeneration. Der vermeintliche Höhepunkt der Sommergeneration verschob sich von Anfang August (2018) auf Anfang September (2024). Die hohen Temperaturen Mitte August und Anfang September begünstigten einen langen Falterflug. So konnten 2024 noch bis Mitte Oktober entsprechende Falter gefangen werden. Leider gab es im Jahr 2024 Schwierigkeiten mit dem Standort „Schloss Britz“. Hier waren die Buchsbäume nach der ersten Generation komplett kahlgefressen, wodurch ein Flug der zweiten Generation ausblieb. An dem Standort „Kolonnadenhof“ gab es ungünstigerweise Probleme mit den Pheromonen, wodurch die erste Generation nicht ausreichend ermittelt werden konnte. Wie in den Vorjahren begann der Falterflug des Buchsbaumzünslers im Jahr 2024 sehr spät. Ab Anfang Juli baute sich circa 3 Wochen lang der Falterflug auf und sank dann abrupt gegen Ende Juli. Zwischen Ende Juli und Anfang August wurden keine Falter registriert. Trotzdem die Buchsbäume komplett kahlgefressen wurden, erfolgte gegen Anfang August der typische Pheromonwechsel in den Fallen. Trotz neuer Pheromone konnten keine weiteren Falter gefangen werden. Mittlerweile sind die heimischen Singvögelarten auf die Raupen des Buchsbaumzünslers konditioniert und haben vermutlich die letzten Raupen an den kahlen Buchsbäumen gefressen. Eine sich unbemerkt aufbauende Population des Buchsbaumzünslers kann zu sehr starken Fraßschäden am Buchsbaum führen. Der Bux treibt zwar wieder aus, wird aber häufig durch die darauffolgende Raupengeneration erneut stark geschädigt, so dass die Pflanzen anschließend entfernt werden müssen. Gelingt es durch frühzeitige Kontrollen den Anfangsbefall festzustellen, so ist es möglich den Bestand durch gezielte Maßnahmen zu erhalten. Dazu können neben den mechanischen Maßnahmen, wie einem frühen Schnitt und dem Absammeln von großen Raupen und Puppen, auch Pflanzenschutzanwendungen gehören. Überwachung des Flugverlaufes: Über den Beginn, das Ende des Flugverlaufes und die Anzahl der Falter kann die Stärke des Befalls und der optimale Zeitpunkt für chemische Bekämpfungsmaßnahmen ermittelt werden. Dazu wird eine Lockstofffalle mit einem entsprechenden Lockstoff (Pheromon) vor dem Flug der Falter (Anfang Juni) in einem Buchsbaumbestand aufgehängt. Die Auswechselung des Pheromons sollte je nach Temperatur nach ca. 6 bis 8 Wochen erfolgen. Optimale Vorgehensweise bei Befall: Dauerhafte Kontrolle der Bestände zur Erfassung der Befallsstärke auf erste Fraßsymptome bereits im zeitigen Frühjahr ggf. Absammeln der älteren Raupen / Puppen Frühzeitiger Schnitt zur Entfernung der überwinternden Jungraupen bis spätestens Ende Mai Schnittgut nicht im Bestand lassen Kontrolle des Bodens auf herabgefallene Raupen Überwachung des Buchsbaumbestandes mit Pheromonfallen ab Anfang Juni u.a. Behandlung der Jungraupen mit biologischen Präparaten: Bacillus thurigiensis spp. kurstaki Stamm ABTS 351 Bacillus thurigiensis spp. aizawai Stamm GC-91 (BT) ggf. weitere Pflanzenschutzmaßnahmen nach Beratung mit dem zuständigen Pflanzenschutzdienst Optimaler Anwendungszeitpunkt von Pflanzenschutzmitteln: Die Präparate wirken nur auf die Raupenstadien. Eine Bekämpfung ist dann am erfolgreichsten, wenn sich zum Zeitpunkt der Behandlung die Raupen noch in den ersten Raupenstadien befinden (Abb. Raupenstadien, mittlere Raupe). Dieses Stadium erreichen die Raupen in der Regel in der zweiten Aprilhälfte / Anfang Mai und je nach Witterung ab Anfang August. Zu diesen Zeitpunkten können BT-Präparate eingesetzt werden. Bei älteren Raupenstadien müssen für eine ausreichende Wirkung andere Wirkstoffe zum Einsatz kommen. Hier kann die Beratung der Pflanzenschutzdienste hilfreich sein. Kriterien zur geeigneten Auswahl der Pflanzenschutzmittel: Die Pflanzenschutzmittel wirken nur gegen die Raupen, deshalb sind Terminspritzungen notwendig. Es können nur Pflanzenschutzmittel gegen beißende Insekten, Schmetterlingsraupen oder freifressende Schmetterlingsraupen eingesetzt werden. Je nach Art der Fläche dürfen nur die Mittel eingesetzt werden, die für die jeweilige Fläche zugelassen bzw. genehmigt sind (öffentliche Flächen (§17) / Haus- u. Kleingarten). Die in der Gebrauchsanleitung angegebenen Auflagen und Anwendungsbestimmungen sind einzuhalten. Die Regelungen des Wasser-, Natur- und Landschaftsschutzes sind einzuhalten. Genehmigungen der verantwortlichen Behörden können notwendig sein. Aktuell ((Stand März 2025) zugelassene Wirkstoffe sind: Bacillus thurigiensis spp. Azadirachtin Acetamiprid Lambda-Cyhalothrin (nur im Ausnahmefall, nach Beratung)

Klimadaten NRW des Jahres 2024

Mit einer durchschnittlichen Lufttemperatur von 11,3 °C ist das Jahr 2024  in Nordrhein-Westfalen zum dritten Mal in Folge ein Rekordjahr. „Der erneute Anstieg der mittleren Jahrestemperatur ist ein weiteres Zeichen des fortschreitenden Klimawandels. Wir beobachten immer deutlichere Anzeichen der Klimaveränderung in Nordrhein-Westfalen. Im Durchschnitt gibt es immer mehr heiße Tage im Sommer, dafür aber weniger Frost- und Eistage im Winter. Die Folgen sind vielfältig“, erläuterte Elke Reichert, Präsidentin den Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. „Neben den Auswirkungen auf die Wirtschaft sind Einflüsse auf die Biodiversität und Folgen für die menschliche Gesundheit an zahlreichen Indikatoren ganz klar zu beobachten.“ Immer mehr und deutlichere Extremwetterlagen sorgen für große Herausforderungen beispielsweise in der Land und Forstwirtschaft. In Dürreperioden wie in den Jahren 2018, 2019  und 2021 trocknen die Böden aus. Wälder nehmen Schaden durch Trockenheit, die die Bäume ebenfalls anfälliger für Schädlinge macht. Seit Beginn der Aufzeichnung ist die mittlere Zahl der Sommertage mit mehr als 25 Grad Celsius von 24 auf 36 Tage angestiegen. Die durchschnittliche Anzahl der heißen Tage, an denen das Thermometer über 30 Grad steigt, hat sich seit dem von vier auf acht Tage verdoppelt. Damit stieg auch die Zahl so genannter Tropennächte. Wenn es nachts nicht mehr abkühlt, wird die Schlafqualität gemindert. Das wirkt sich auf die Gesundheit aus. Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sinken. Hitze erhöht zudem das Risiko schwerer bis tödlicher Verläufe im Falle von vorliegenden Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen. Zu den Indikatoren, die die Folgen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen beschreiben, sind im Klimaatlas zahlreiche Daten, Grafiken und Erläuterungen zu finden: https://www.klimaatlas.nrw.de/klima-nrw-monitoring Klimatische Daten zum Jahr 2024 Bereits im Februar 2024 wurde in Nordrhein-Westfalen ein neuer Temperaturrekord verzeichnet. Danach war jeder einzelne Monat des Jahres im Vergleich zur Referenzperiode 1961-1990 überdurchschnittlich warm. Insbesondere in den Frühjahrsmonaten sowie im Spätsommer und Herbst herrschten deutlich überdurchschnittliche Temperaturen. Der Durchschnitt über das gesamte Jahr erreichte mit 11,3 °C den höchsten je gemessenen Wert seit Aufzeichnungsbeginn 1881. Der Niederschlag verfehlte 2024, nach den Rekordmengen im Jahr zuvor, mit einer Jahressumme von 1028 Litern pro Quadratmeter nur knapp die Top 10 der niederschlagsreichsten Jahre. Nach der ausgedehnten Hochwasserlage rund um Weihnachten 2023 setzte sich das Jahr 2024 recht feucht fort. Im Vergleich zur Referenzperiode 1961-1990 lag die Niederschlagssumme in fast allen Monaten über dem langjährigen Mittelwert. Eine Ausnahme bildeten nur die Monate März und Dezember. Die Niederschläge waren somit recht gleichmäßig über das Jahr verteilt. Wegen der deutlich überdurchschnittlichen Niederschläge liegen die Grundwasserstände weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch die Defizite der Bodenfeuchte, die sie zuvor über mehrere Jahre hin gebildet hatten, bestehen nun nicht mehr. Die Sonnenscheindauer landete mit 1500 Sonnenstunden im Jahr 2024 im Mittelfeld der Aufzeichnungen. Der Wert lag zwar oberhalb des Mittelwertes der Referenzperiode 1961-1990, im Vergleich zu den beiden Vorjahren blieb das Jahr 2024 aber deutlich trüber in Erinnerung. Weitere Informationen zum klimatischen Jahr 2024 sind im Klimaatlas NRW dargestellt: https://www.klimaatlas.nrw.de Das Fachzentrum Klima NRW beim LANUV erhebt und veröffentlicht Daten und Fakten zum Klimawandel, seinen Folgen und zur Energiewende. Es unterstützt Kommunen, Planende, Wissenschaft, Politik sowie Bürgerinnen und Bürger bei der Bewältigung der Klimakrise und bei der Planung der Strom- und Wärmewende. Informationsangebote bestehen z. B. über den LinkedIn-Kanal des Fachzentrums Klima NRW oder Newsletter zum Energieatlas und zum Klimaatlas. Daten und Informationsangebote des Fachzentrums Klima NRW: https://www.lanuv.nrw.de/themen/klima/fachzentrum-klimaanpassung-klimaschutz-waerme-und-erneuerbare-energie zurück

Wasserwirtschaft zieht Bilanz über das hydrologische Jahr

Mit dem Monat Oktober endet in der Wasserwirtschaft der zwölfmonatige Zeitraum, über den eine jährliche Bilanz gezogen wird. Beim Landesamt für Natur- Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wurde zum hydrologischen Jahreswechsel ein weiteres Jahr der Wetterextreme und damit ein besonderes hydrologisches Jahr festgestellt. „Wir haben das niederschlagsreichste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen verzeichnet“, so die Bilanz von Elke Reichert, Präsidentin den LANUV. „Grundwasserstände sind so hoch wie lange nicht mehr. Ein Drittel aller Messstellen weisen hohe, sehr hohe oder sogar maximale Grundwasserstände auf. Die Böden weisen keine Dürreerscheinungen mehr auf.“ Auch das sei der Einfluss des Klimawandels, erläutert Elke Reichert: „Die Extreme in beide Richtungen, also extrem trocken oder extrem nass, werden immer mehr und immer deutlicher.“ In den vergangenen zwölf Monaten sind in der Summe rund 1176 Millimeter Niederschlag gefallen. Das sind 328 Liter pro Quadratmeter bzw. rund 39 Prozent mehr als im Vergleich zum langjährigen Mittel. Nur in den Sommermonaten Juli und August entsprach die Regenmenge etwa dem Durchschnitt. In allen anderen Monaten hat es überdurchschnittlich viel geregnet. Fließgewässer und Talsperren Bedingt durch die Niederschläge, die zu Beginn des Jahres über einen langen andauerten Zeitraum andauerten und im Verlauf des Jahres auch durch Starkregenereignisse immer wieder hoch waren, kam es im zurückliegenden hydrologischen Jahr zu teilweise folgenreichen Hochwasserereignissen. Lokal begrenzt wurden bei Starkregenereignissen Informationswerte an Pegeln einzelner Einzugsgebiete von Gewässern überschritten, die in mehreren Regionen zu Hochwasserschäden führen konnten. Besonders kritisch war die Hochwasserlage zum Jahreswechsel 2023/2024, von der 14 von 17 Gewässereinzugsgebiete betroffen waren. Nur die Ahr, die Erft und die Wupper und deren Nebengewässer blieben davon verschont. In Minden erreichte die Weser ihren höchsten Stand seit 1947. In Telgte überflutete die Ems große Teile des Stadtgebietes und der Lippe-Pegel in Dorsten überschritt deutlich den Wert eines zehnjährlichen Hochwassers. Die Lage dauerte 22 Tage an. Mit insgesamt 40 Lageberichten informierte das LANUV in diesen Tagen die Behörden vor Ort und die Bevölkerung über die jeweils aktuellen Pegelstände und weitere Entwicklungen. Die Informationen im Hochwasserportal.NRW wurden dazu kontinuierlich aktualisiert. Die Füllstände der Talsperren befinden sich mit rund 73 Prozent unter Berücksichtigung der Jahreszeit auf einem hohem Niveau. Im Herbst werden zum Schutz vor Winter-Hochwasserereignissen in den Talsperren Hochwasserrückhalteräume geschaffen. Dazu wird mehr Wasser an die Gewässer abgegeben, was zu einem betriebsbedingten Absinken der Füllstände führt. Mit Hilfe der so geschaffenen Rückhalteräume können durch das erhöhte Speicherpotenzial Hochwasserspitzen im Gewässerverlauf unterhalb der Talsperren abgemindert werden. Grundwasser Wegen der deutlich überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen im vergangenen hydrologischen Jahr liegen die Grundwasserstände unter Berücksichtigung der Jahreszeit auf einem hohen Niveau. An rund 72 Prozent der Grundwassermessstellen in Nordrhein-Westfalen werden aktuell mittlere bis hohe, hohe, sehr hohe oder maximale Wasserstände gemessen. Vor einem Jahr im Oktober 2023 waren das  lediglich rund 41 Prozent der Messstellen. Der Anteil der Messstellen mit sehr niedrigen bis minimalen Grundwasserständen ist im gleichen Zeitraum von rund zwölf Prozent auf rund zwei Prozent gesunken. Die Veränderungen der Grundwasserspiegel sind abhängig davon, wie viele Niederschläge es in den einzelnen Regionen gibt, wie tief das Wasser einsickern muss, um den Grundwasserleiter zu erreichen, und wie der Boden beschaffen ist, durch den das Wasser nach unten sickert. Wie viel Grundwasser sich in einem Gebiet neu bilden kann und welche Grundwasserstände sich einstellen, hängt zudem von klimatischen Einflussgrößen ab. Auch Sonnenscheindauer, Lufttemperatur und Wind wirken sich aus, indem sie die Verdunstung des Wassers in die Atmosphäre beeinflussen. Ändern sich die klimatischen Rahmenbedingungen, kann sich die Grundwasserneubildung und dadurch auch der Grundwasserstand ändern. Das so genannte hydrologische Jahr beginnt immer am 1. November und endet am 31. Oktober des Folgejahres. Die zeitliche Verschiebung des Jahres in der Wasserwirtschaft im Vergleich zum Kalenderjahr ermöglicht es, in der Jahresbilanz die Niederschläge aus dem Spätherbst und dem Frühwinter zu erfassen, die als Schnee und Eis in den Einzugsgebieten der Gewässer gespeichert werden, aber erst im folgenden Kalenderjahr für den Abfluss von Gewässern relevant werden. Weitere Informationen enthalten die hydrologischen Berichte: https://www.lanuv.nrw.de/themen/wasser/hydrologische-messnetze/hydrologische-berichte Aktuelle Pegelinformationen: https://hochwasserportal.nrw/lanuv/webpublic/index.html#/Start zurück

UV -Messnetz: Ergebnisse der Langzeitmessreihe in Dortmund und Uccle (Belgien)

UV -Messnetz: Ergebnisse der Langzeitmessreihe in Dortmund und Uccle (Belgien) Anfang 10.04.2025 10:30 Uhr Ende 10.04.2025 11:30 Uhr In einer umfangreichen Studie wurden präzise Messdaten in erdbodennähe der solarer UV -Strahlung und weiterer Parameter aus 26 Jahren in Dortmund und Uccle (Belgien) analysiert. In dem Online-Vortrag am 10. April 2025 präsentieren Dr. Sebastian Lorenz und Dr. Felix Heinzl vom Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) die Ergebnisse und beantworten Fragen. Bei Interesse an diesem Vortrag bitten wir um eine E-Mail-Anfrage an kolloquium@bfs.de . Der Link zum Vortrag wird Ihnen dann per E-Mail mitgeteilt. Sie möchten über anstehende Vorträge im BfS -Kolloquium informiert werden und wünschen die Aufnahme in unseren E-Mail Verteiler? Dann schreiben Sie bitte eine E-Mail (mit der Angabe Ihrer Kontaktdaten) an kolloquium@bfs.de . Sie erhalten anschließend eine Bestätigungs-E-Mail von uns. Sonnenbrandwirksame UV-Tagesdosis im Jahresmittel für Dortmund von 1997 bis 2022 Übermäßige UV -Bestrahlung erhöht das Risiko für akute und spätere Erkrankungen an Haut und Augen. Präzise Messungen der solaren UV -Strahlung am Erdboden liefern wichtige Erkenntnisse über deren Intensität und Zusammensetzung, sowie kurz- und langfristige Veränderungen. In einer umfangreichen Studie wurden über eine Million UV -Datensätze aus 26 Jahren in Dortmund und Uccle (Belgien) aufbereitet und analysiert. Zusätzlich zu UV -Spektren wurden Daten zur Globalstrahlung, Sonnenscheindauer und Satellitendaten des täglichen Ozongehalts betrachtet, um Einflussfaktoren auf die UV -Strahlung zu untersuchen. Daten- und Trendanalyse Die Ergebnisse verdeutlichen nicht nur den Einfluss des saisonalen Ozonverlaufs oder von Niedrigozon-Ereignissen auf die UV -Strahlung, sondern auch den der Bewölkung. Der Vergleich der Daten aus Dortmund und Uccle liefert wichtige Erkenntnisse zur regionalen Übertragbarkeit der lokalen Daten. Eine neuartige Trendanalyse berücksichtigt Autokorrelation und Varianzheterogenität von UV -Monatsmitteln. Eine spezielle Imputationsmethode verhindert, dass Datenlücken die Ergebnisse verfälschen. Die Ergebnisse der Trendanalyse zeigen einen signifikanten Anstieg der monatlichen UV -Strahlung von 1997 bis 2022. Der Anstieg lässt sich in der Gesamtschau aller Trendergebnisse und Einflussparameter auf eine veränderte Bewölkung zurückführen. Bedeutung Diese Erkenntnisse sind essenziell für Strahlenschutzkonzepte und präventive Strategien zur Minimierung der Gesundheitsrisiken im Kontext des Klimawandels. In dem Online-Vortrag am 10. April 2025 präsentieren Dr. Sebastian Lorenz und Dr. Felix Heinzl vom Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) die Ergebnisse und beantworten Fragen wie: Was sagen uns die Daten? Warum diese Stationen? Wie gingen wir mit Datenlücken um und warum entwickelten wir ein Trendmodell weiter? Wie lässt sich der signifikante Anstieg erklären und sehen ihn andere auch? Wie steht es um die Übertragbarkeit der Ergebnisse? Adresse Bundesamt für Strahlenschutz Dienststelle München (Neuherberg) Ingolstädter Landstraße 1 85764 Oberschleißheim Deutschland Kontakt Bundesamt für Strahlenschutz Kolloquium E-Mail kolloquium@bfs.de Stand: 27.03.2025

SYNOP-Bodenwettermeldungen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betreibt verschiedene Bodenmessnetze. Das für die Wetterüberwachung und –vorhersage wichtigste Messnetz ist das hauptamtliche Stationsnetz des DWD und des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr, das ca. 220 Stationen umfasst. Aus diesem Messnetz werden synoptische Meldungen bereitgestellt. Von den DWD-Stationen gibt es stündliche und halbstündliche Synop-Meldungen sowie 10-Minuten-Werte. Von den Stationen des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr sind derzeit nur stündliche Meldungen verfügbar. Die synoptischen Meldungen sind gemäß WMO-Schlüssel FM 94 im BUFR-Format verschlüsselt. Zusätzlich zum hauptamtlichen Messnetz betreibt der DWD auch noch ein nebenamtliches Messnetz. Das nebenamtliche Messnetz umfasst ca. 300 Stationen, die sogenannten AMDA III-Stationen (AMDA = Automatische Meteorologische Datenerfassungs-Anlage) bzw. MODES III-Stationen (MODES = Modulares Datenerfassungssystem). Das Messprogramm an den nebenamtlichen Wetterstationen ist gegenüber den hauptamtlichen Stationen eingeschränkt. An den AMDA III/S- bzw. MODES III/S-Stationen (S = Standard) werden die Lufttemperatur, die Luftfeuchte und die Niederschlagshöhe stündlich und halbstündlich gemessen, an ausgewählten Stationen darüber hinaus auch noch die Sonnenscheindauer, die Erdbodentemperatur sowie die Windrichtung und -geschwindigkeit. Die Daten werden als synoptische Kurzmeldungen verbreitet.

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