Grundlage zur Interpretation und Verständnis der dargestellten Ergebnisse bildet der Abschlussbericht der Studie „Wärmewende im Saarland – Status quo, Potenziale und Handlungsfelder (www.saarland.de/waermewende). Der Layer zeigt den möglichen Jahresertrag unterteilt in Klassen in MWh für das Freiflächen-Solarthermie Potenzial auf kommunaler Ebene.
Grundlage zur Interpretation und Verständnis der dargestellten Ergebnisse bildet der Abschlussbericht der Studie „Wärmewende im Saarland – Status quo, Potenziale und Handlungsfelder (www.saarland.de/waermewende). Der Layer zeigt den nutzbaren Jahresertrag unterteilt in Klassen in MWh für das Dachflächen-Solarthermie Potenzial auf kommunaler Ebene.
Die Rolle der Solarthermie als Baustein der Energiewende im Wärmebereich wird oft unterschätzt. Der statistische Fachbericht fokussiert auf die Validierung und teilweise Weiterentwicklung der im Rahmen der AGEE-Stat entwickelten Methodik zur Ermittlung der in Deutschland installierten Solarkollektorfläche und des hiermit verbundenen Energieertrags auf der Grundlage der verfügbaren Datenquellen. Darüber hinaus werden aktuelle Trends im Solarthermiemarkt und absehbare technische Entwicklungen aufgezeigt. Veröffentlicht in Climate Change | 60/2025.
<p>Im Rahmen der Open-Data-Initiative der Stadtverwaltung Münster erhalten Sie auf dieser Seite maschinenlesbare Daten aus der Energie- und Klimaschutzbilanz der Stadt Münster.</p> <p>Die unten verlinkte Excel-Datei enthält auf mehreren Tabellenblättern Informationen zur Produktion von Erneuerbarer Strom- und Wärmeenergie. Angegeben werden die Daten in Form der absoluten jährlichen Energieproduktion in Megawattstunden (MWh). Außerdem wird aufgeschlüsselt nach Technologie der Stromproduktion (Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft, Biogasanlagen, Klär- / Deponiegas, Biomethan) bzw. Technologie der Wärmeproduktion (Solarthermie, Wärmepumpen, Pellets, Stückholz, Biogasanlagen, Klär- / Deponiegas, Biomethan).</p> <p>Enthalten sind die Werte von 1990-2022.</p> <p>Die Bilanz erscheint mit zeitlichem Verzug: Also z.B. die Bilanz für 2021 erscheint Anfang des Jahres 2023. Das liegt daran, dass Rohdaten wie bspw. der bundesweite Stromfaktor erst ca. 12-15 Monate nach Ende des jeweiligen Bilanzjahres vorliegen.</p> <p>Weitere Informationen zu den Daten erhalten Sie auf folgenden Seiten:</p> <ul> <li>Kompletter Text der aktuellen Energie- und Klimaschutzbilanz als PDF zum Download auf der <a href="https://www.stadt-muenster.de/klima/unser-klima-2030/vision/energie-und-klimaschutzbilanz">Seite zum Thema Klimaschutz auf der Homepage des Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit</a>.</li> <li>Bericht zur Energie- und Klimabilanz 2020 <a href="https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004050284">im Ratsinformationssystem der Stadt Münster auf der Seite zur Sitzung des Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen vom 29.03.2022</a>.</li> </ul>
Der ländliche Raum stellt eine besondere Herausforderung für die Wärmewende dar. Während in den Städten auf einen deutlichen Ausbau der Fernwärme gesetzt wird, findet regenerative Nahwärmenetze in ländlichen Siedlungen bisher zu wenig Berücksichtigung in den Studien für die Wärmewende. Hier setzt das Projekt ruralHeat an. Das Projektziel ist zum einen die wissenschaftliche Begleitung von Planung und Umsetzung der solaren Nahwärme in Bracht und Rüdigheim sowie zum anderen die Übertragbarkeit auf andere ländliche Siedlungen. Die Innovation in Bracht und Rüdigheim liegt darin, dass über 70% des Wärmebedarfs durch Solarwärme in Verbindung mit einem saisonalen Wärmespeicher gedeckt wird. Somit ist die Solarthermie nicht mehr ein 'fuel saver', sondern der Hauptwärmeerzeuger. Komplettiert wird das System mit einer Großwärmepumpe zur Speicherentladung und zwei Holzkesseln für die Spitzenlast. Das 100% regenerative Nahwärmekonzept ist zudem günstiger und wesentlich schneller umsetzbar als Maßnahmen an Einzelgebäuden (energetische Sanierung, Umstellung der Heizung). Die wissenschaftliche Begleitung unterstützt die beiden Bürgergenossenschaften bei Planung und Bau durch Simulationen zum Betrieb und Regelung der komplexen Anlage. Die Ergebnisse aus den beiden Demonstrationsanlagen sollen anhand von 10 Fallstudien auf die Übertragbarkeit auf andere ländliche Gebiete geprüft werden. Hierbei werden auch weitere technologische und energiewirtschaftliche Konzepte für 100% erneuerbare Nahwärmelösungen betrachtet und verglichen. Aus den Erkenntnissen wird ein webbasiertes Vorauslegungstool entwickelt, dass interessierten Kommunen oder Bürgerinitiativen bereits im frühen Stadium (d.h. mit wenig Inputdaten) eine Vorauswahl möglicher Nahwärmelösungen auf Basis erneuerbarer Wärme ermöglicht. Das Ziel des Vorauslegungstools ist somit eine Lenkungswirkung hin zur EE-Wärme und eine Hilfestellung für Kommunen, um den Aufwand für die Betrachtung möglicher Varianten zu reduzieren.
Die TU Darmstadt strebt eine drastische und zeitnahe Reduktion der Treibhausgasemissionen an. Zu diesem Ziel wurden im Rahmen der Vorgängerprojekte EnEff Campus Lichtwiese I und II Maßnahmen theoretisch und praktisch untersucht und umgesetzt. Nachdem in Phase II bereits Einzelmaßnahmen umgesetzt und hinsichtlich ihres Einflusses auf die effiziente Energieversorgung des Campus bewertet wurden, erfolgt in Phase III die physische und digitale Integration dieser und weiterer Maßnahmen, die aufbauend auf den Erkenntnissen der Phase II geplant werden, in das Energiesystem des Quartiers. Der Fokus liegt dabei auf der Integration CO2-freier Energiequellen und wird aus drei verschiedenen Perspektiven untersucht. Durch die Umsetzung einer elektrischen Energiezelle wird eine PV-Anlage mit Flexibilitäten und einem Batteriespeicher kombiniert um deren Erzeugung effektiv in einem Subquartier und im gesamten Campus zu integrieren. In einem weiteren Subquartier steht der Verbund von Abwärme aus mehreren Quellen, Solarthermie und einem geothermischen Speicher zur Nutzung in Bestandsgebäuden im Fokus. Dabei wird auch bewertet, wie geringinvasive Maßnahmen im Gebäudebestand umgesetzt werden können, um Wärme aus CO2-freien Quellen dort nutzbar zu machen. Durch den aktiven Digitalen Zwilling werden einzelne Komponenten anhand einer mathematisch optimalen Betriebsstrategie automatisiert gesteuert. Neben der Integration der genannten Energiespeicher werden auch bereits vorhandene thermische und elektrische Flexibilitäten regelungstechnisch nutzbar gemacht. Alle Umsetzungsmaßnahmen und ihre Interaktion werden im realen Betrieb erprobt und auf ihr Skalierungspotential hin untersucht. Das Projekt wird von einem interdisziplinären Forschungsteam aus vier Fachrichtungen sowie dem Baudezernat bearbeitet. Durch die Beteiligung des Baudezernats ist die dauerhafte Nutzung der Projektergebnisse gewährleistet. Damit wird das Projekt die TU Darmstadt auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen.
Die TU Darmstadt strebt eine drastische und zeitnahe Reduktion der Treibhausgasemissionen an. Zu diesem Ziel wurden im Rahmen der Vorgängerprojekte EnEff Campus Lichtwiese I und II Maßnahmen theoretisch und praktisch untersucht und umgesetzt. Nachdem in Phase II bereits Einzelmaßnahmen umgesetzt und hinsichtlich ihres Einflusses auf die effiziente Energieversorgung des Campus bewertet wurden, erfolgt in Phase III die physische und digitale Integration dieser und weiterer Maßnahmen, die aufbauend auf den Erkenntnissen der Phase II geplant werden, in das Energiesystem des Quartiers. Der Fokus liegt dabei auf der Integration CO2-freier Energiequellen und wird aus drei verschiedenen Perspektiven untersucht. Durch die Umsetzung einer elektrischen Energiezelle wird eine PV-Anlage mit Flexibilitäten und einem Batteriespeicher kombiniert um deren Erzeugung effektiv in einem Subquartier und im gesamten Campus zu integrieren. In einem weiteren Subquartier steht der Verbund von Abwärme aus mehreren Quellen, Solarthermie und einem geothermischen Speicher zur Nutzung in Bestandsgebäuden im Fokus. Dabei wird auch bewertet, wie geringinvasive Maßnahmen im Gebäudebestand umgesetzt werden können, um Wärme aus CO2-freien Quellen dort nutzbar zu machen. Durch den aktiven Digitalen Zwilling werden einzelne Komponenten anhand einer mathematisch optimalen Betriebsstrategie automatisiert gesteuert. Neben der Integration der genannten Energiespeicher werden auch bereits vorhandene thermische und elektrische Flexibilitäten regelungstechnisch nutzbar gemacht. Alle Umsetzungsmaßnahmen und ihre Interaktion werden im realen Betrieb erprobt und auf ihr Skalierungspotential hin untersucht. Das Projekt wird von einem interdisziplinären Forschungsteam aus vier Fachrichtungen sowie dem Baudezernat bearbeitet. Durch die Beteiligung des Baudezernats ist die dauerhafte Nutzung der Projektergebnisse gewährleistet. Damit wird das Projekt die TU Darmstadt auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen.
Beim Forschungsvorhaben Solarthermische Raumluftentfeuchtung in Wasserwerken und anderen Anwendungen (dx-Wasser) handelt es sich um ein Verbundvorhaben der Universität Kassel, Fachgebiet Solar- und Anlagentechnik als Koordinatorin in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern Munters GmbH und Enertracting GmbH. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, den Strombedarf von Luftentfeuchtungsanlagen mit Sorptionsrotoren durch die Einbindung von thermischen Solaranlagen zur Beheizung der Regenerationsluft deutlich zu reduzieren. Im Forschungsvorhabens erfolgt eine Bestandsaufnahme des Istzustandes von Wasserwerken in Deutschland. Im Zuge dessen sollen Energieeffizienzmaßnahmen bzgl. Betrieb und Regelung von Luftentfeuchtungsanlagen entwickelt und anschließend bewertet werden. Im Rahmen von Langzeitmessungen werden mehrere Gebäude von Wasserversorgern messtechnisch untersucht. Die Einbindung solarthermischer Wärme zur Regeneration von Sorptionsrotoren wird umfassend im Labor des Fachgebiets analysiert. Hierzu werden Sorptionsrotoren der Munters GmbH in eine teils bestehende Messumgebung integriert. Im Vorhaben sollen zwei Testanlagen an unterschiedlichen Standorten (Hochbehälter und eine Gasdruckregelanlage) geplant, errichtet und vermessen werden. Um das System abbilden zu können, wird zuerst ein Modell eines Sorptionsrotors in der Simulationsumgebung Dymola aufgebaut und mit den Messdaten validiert. Anschließend wird ein Systemmodel in TRNSYS bestehend aus Sorptionsrotor, Wärmeübertrager, Nachheizregister und thermischer Solaranlage erstellt. Dieses wird ebenfalls mit den Messergebnissen validiert. Durch das Modell soll die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Anwendungen gewährleistet sein. Zusätzlich dient das Modell zur Entwicklung eines Vor-Auslegungstools für die Dimensionierung von solarthermisch beheizten Sorptionsrotoren. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens werden in einem Leitfaden zusammengefasst und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das Ziel dieses Vorhabens ist die Entwicklung und Erprobung eines neuartigen, auf Maschinellem Lernen basierenden Regelprinzips, mit dem die Regelung zentraler und dezentraler Einspeisestationen für Wärmeerzeugungsanlagen mit fluktuierenden Quellen durch Optimierung der Parametrierung in Abhängigkeit der äußeren Einflüsse zum Lernen befähigt wird. Im Forschungsvorhaben wird die Solarthermie als eine der am stärksten fluktuierenden Quellen bearbeitet. Das Vorhaben wird durch die SAMSON AG koordiniert und zusammen mit dem Verbundpartner Solites als Teil der Steinbeis Innovation gGmbH durchgeführt. Basis der Arbeiten sind im Wärmenetzbereich typische PID-Regler. Es wird eine künstliche Intelligenz (KI) zur stetigen Optimierung der Regelparameter entwickelt, die in einer Netzeinspeisestation einer Solarthermieanlage getestet wird. Die KI basiert hierbei auf Algorithmen zum maschinellen Lernen. Diese werden trainiert, in dem sie an einen virtuellen Zwilling einer Realanlage gekoppelt und variierende Betriebszustände simuliert werden. Solites führt im seinem wissenschaftlichen Teilvorhaben die allgemeinen Vorausentwicklungen durch, um die notwendigen Programme zum Maschinellen Lernen sowie die erforderlichen Simulationsmodelle zu erstellen. Solites erprobt und validiert diese. Die SAMSON AG überführt die erzielten wissenschaftlichen Ergebnisse in deren eigene Produktwelt und entwickelt eine erste Anwendung für eine selbstlernende PID-Regelung einer Netzeinspeisestation. Der Realtest erfolgt in der solarthermischen Wärmenetzeinspeisung der Stadtwerke Düsseldorf AG (SWD.SOL-Vorhaben).
Das Ziel dieses Vorhabens ist die Entwicklung und Erprobung eines neuartigen, auf Maschinellem Lernen basierenden Regelprinzips, mit dem die Regelung zentraler und dezentraler Einspeisestationen für Wärmeerzeugungsanlagen mit fluktuierenden Quellen durch Optimierung der Parametrierung in Abhängigkeit der äußeren Einflüsse zum Lernen befähigt wird. Im Forschungsvorhaben wird die Solarthermie als eine der am stärksten fluktuierenden Quellen bearbeitet. Das Vorhaben wird durch die SAMSON AG koordiniert und zusammen mit dem Verbundpartner Solites als Teil der Steinbeis Innovation gGmbH durchgeführt. Basis der Arbeiten sind im Wärmenetzbereich typische PID-Regler. Es wird eine künstliche Intelligenz (KI) zur stetigen Optimierung der Regelparameter entwickelt, die in einer Netzeinspeisestation einer Solarthermieanlage getestet wird. Die KI basiert hierbei auf Algorithmen zum maschinellen Lernen. Diese werden trainiert, in dem sie an einen virtuellen Zwilling einer Realanlage gekoppelt und variierende Betriebszustände simuliert werden. Solites führt im seinem wissenschaftlichen Teilvorhaben die allgemeinen Vorausentwicklungen durch, um die notwendigen Programme zum Maschinellen Lernen sowie die erforderlichen Simulationsmodelle zu erstellen. Solites erprobt und validiert diese. Die SAMSON AG überführt die erzielten wissenschaftlichen Ergebnisse in deren eigene Produktwelt und entwickelt eine erste Anwendung für eine selbstlernende PID-Regelung einer Netzeinspeisestation. Der Realtest erfolgt in der solarthermischen Wärmenetzeinspeisung der Stadtwerke Düsseldorf AG (SWD.SOL-Vorhaben).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 550 |
| Europa | 6 |
| Kommune | 11 |
| Land | 101 |
| Weitere | 10 |
| Wissenschaft | 89 |
| Zivilgesellschaft | 94 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 492 |
| Kartendienst | 1 |
| Text | 43 |
| unbekannt | 70 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 49 |
| Offen | 529 |
| Unbekannt | 29 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 591 |
| Englisch | 61 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 4 |
| Bild | 1 |
| Datei | 15 |
| Dokument | 19 |
| Keine | 335 |
| Webdienst | 28 |
| Webseite | 239 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 320 |
| Lebewesen und Lebensräume | 420 |
| Luft | 184 |
| Mensch und Umwelt | 607 |
| Wasser | 202 |
| Weitere | 591 |